Eisenstoffwechsel

    Hallo, meine Ärztin hat den Eisenstoffwechsel überprüft und festgestellt, dass mein Speicher zu niedrig ist.


    Meine Werte: Eisen: 60-140 angegeben, bei mir 55


    Ferritin: 8-120 angegeben, bei mir 46, Transferrin: 212-360 angegeben, bei mir 298, Transferrinsättigung: 16 – 45 angegeben, bei mir 13,1.


    Bin 65 Jahre und es wurde eine Magen- und Darmspiegelung durchgeführt (Magen=Gastritis, Darm= winziger Polyp und Divertikel). Woran kann dieser Mangel denn noch liegen und wie kann ich ihn ausgleichen?


    Danke und liebe Grüße Angie

  • 7 Antworten

    Hi Agnes, hab erst jetzt deine Frage gelesen, sorry. Keinerlei Entzündungswerte und die Gastritis habe ich gar nicht bemerkt. Mein Hb liegt bei 13,1. Und meinen Befund ob der Magen- und Darmspiegelung habe ich leider noch nicht vorliegen. Esse allerdings keinerlei Obst seit 3 Jahren, da ich eine Fructose-Intoleranz habe und zudem auch noch eine Lactose-Intoleranz. Fleisch esse ich auch nur ganz wenig. Kann das evtl. an der Ernähung liegen?


    LG Angie

    Hey angiekw


    wenn du sowohl Fructose- als auch Lactose Intolerant bist, musst du deinen Nährstoffmangel schon fast mit Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen. Aber besprich das mit deinem Arzt und einem Apotheker, auch damit sollte man nicht allzu leichtfertig umgehen. Meine Freundin hat das gleich Problem, hat aber das Glück Apothekerin zu sein, somit kennt sie sich damit aus.


    Zu deinem Eisenmangel. Ich habe eine Eisenmangelanämie und das wohl schon seit min. 3 Jahren, hab davon allerdings nichts gemerkt. Mein Ferritingehalt lag bei 2 µg/l (Referenzwert 23-120µg/l). Dazu waren noch MCH, MCHC, MCV, Hb und Hämatokrit zu niedrig und die RDW zu hoch.


    Ich habe deshalb, auch ohne Symptomatik, Tardyferon verschrieben bekommen und die nehme ich seit 3 Monaten zweimal täglich ein. Ganz langsam, meiner Ärztin fast schon zu langsam, steigt der Wert.


    Es ist bekannt, dass Nährstoffe tierischen Ursprungs besser vom Körper aufgenommen werden können als pflanzliche, sehr zum Leidwesen von so manch einem Veganer. Fleisch enthält auch nicht so sehr viel Eisen im Gegensatz zu "gut durchbluteten Organen" wie Leber oder Niere. Die Ernährung spielt sicher eine große Rolle, aber es gibt auch Menschen die können das Eisen aus den Lebensmitteln nicht so gut aufnehmen oder auch noch Medikamente einnehmen, die die Aufnahme vermindern.


    Ich würde sagen, es wäre ziemlich wichtig abzuklären woher der Mangel kommt und dann die Ursache behandeln. Natürlich ist es hilfreich während der Suche nach den Ursachen des Mangels diesen medikamentös auszugleichen.

    @ pelztier86

    Es geht hier zwar nicht um mich sondern um angiekw, aber ich kann dir trotzdem mal eben die Werte nennen.


    Hb 6,7 mmol/l, Hämatokrit 0,33, MCV 76 fl, MCH 1,53 fmol, MCHC 18,6 mmol/l und RDW 15,9%.


    Den Ferritingehalt hat mir meine Hausärztin über das Telefon mitgeteilt (2 µg/l), andere Werte kenne ich nicht. Nach einer Grunderkrankung wurde noch nicht gesucht. Die Menstruation kann eine Ursache für einen Eisenmangel sein, kann ich mir aber bei mir fast nicht vorstellen, da ich meine Periode nur sehr leicht und nur für 3 Tage habe. Nach Ursachen wurde (noch?) nicht gesucht, daher weiß ich nichts von einer Grunderkrankung. Alle übrigen Laborparameter sind unauffällig.


    Wie macht sich denn ein schwerer Eisenmangel bemerktbar?