Kann ich mir auch gerade beim Lesen nicht verkneifen


    [Sarkasmus an]


    Dann sind ES also doch gefährlich. Weil man so im Gedanken daran versunken ist, das man vor's Auto läuft ;-) .


    [/Sarkasmus aus]

    @ Cha-Tu:

    In der Tat, ist der Gedanke. 'Wenn ich den tod umfallen soll, bitte schön dann ist es so, Hauptsache ich lasse mir vom Gedanken dran, bis dahin mein Leben nicht verderben' noch der, der mir am ehesten hilft, leider meist nur bis zu nächsten heftigen ES %-| .

    @ TheWaves:

    Ja, das ist das Schlimmste. Dieses Ausrichten des Lebens nach den ES. Unsere Wahrnehmung ist verrückt, die Angst behersscht uns, wir leben im Wahn und er wird zum Hauptsinn unseres Lebens.


    So nach den beruhigenden Worten :=o


    Allen ein gesundes und frohes Jahr 2013!

    Zitat

    Ich war wegen dieser Angst schon während meines Studiums in tiefenpsychologischer Therapie, thematisiert wurde der Tod und meine Angst davor dort jedoch nie,

    He TheWaves


    Das könntest du nachholen.


    Du als Patient bestimmst das Therapiethema und dein Therapieziel.


    Und ich persönlich bestimme seit einiger Zeit auch die Methode mit der ich in meiner Psychotherapie arbeite. Und da ich bei einem Analytiker in Psychotherapie bin und der der Meinung ist, das Therapieziel und Methode nicht Gegenstand der Gespräche bei ihm sind, brauche ich dieses nicht mal mit ihm abzusprechen. Mit anderen Worten, er weis nicht mal warum ich was ich tue. Macht nichts, bracht er auch nicht.


    Mein therapeutische Bearbeitung meiner Themen kann ich ohnehin nur selber vornehmen, nur dann stellt sich für mich das gewünschte Ergebniss ein.


    He TheWaves, das könnest Du auch machen.

    *mal kurz zwischenfrag


    Hab seit paar Tagen so gut wie gar keine von den Dingern mehr und suche nach Gründen.. nun ja, bin auf Urlaub im Hotel. Kanns am Bett liegen? Matratze, Rückengedöns? BWS-Syndron-Sachen und so (die bei der hotelmatratze evtl besser sind durch andere "Liegehaltung")? Das ist ja nun das, was offensichtlich anders als zuhause ist, der Rest is eigentlich genauso..

    Guten Morgen, TheWaves.

    Zitat

    Immer wenn ich das Thema Tod ansprach hieß es-bei allen Therapeuten " Die Angst vor dem Tod steht nur symbolisch für die Angst vor dem Leben- darauf müssen Sie sich konzentrieren!" Aber reicht das? Scheinbar nicht...

    Nein, das reicht nicht. Ich hätte da auch nicht mitgemacht. Wenn ein Thema FÜR MICH ein gravierendes Problem ist, möchte ich das in der Therapie bearbeitet sehen. Ich war bis zu meiner Rente selbst Therapeut, und selbstverständlich haben meine Klientten bestimmt, was Thema ist. Und das war auch Konsens in der Beratungsstelle unter den Kollegen. Klar, wenn ich gemerkt habe, dass sie auf Nebenschauplätze ausweichen, habe ich sanft versucht, sie darauf hinzuweisen. Wenn sie aber dort weitermachen wollten, wo sie es für richtig hielten, habe ich das (zunächst einmal) akzeptiert, denn es ist IHRE Therapie.


    Ich habe das Thema regelrecht durchgearbeitet, ich habe auch in tiefer Entspannung mit meiner Therapeutin "Phantasiereisen" gemacht, in denen ich mich sehr bewusst einer Sterbe-Situation gestellt habe. Das war zeitweise schrecklich, und ich bin dort auch das eine oder andere Mal in Panik geraten. Aber mir konnte doch nichts passieren. Meine Therapeutin war da und mein Vertrauen in sie war riesengross, dass sie mich auffängt, wenn's heikel wird.

    Zitat

    Aber meinst Du es ist möglich, sich als alleinerziehende Mutter mit zwei kleinen Kindern gelassen diesem Thema zu stellen? :-/ Wie geht das? Hut ab vor allen die dies können.

    Natürlich ist es, wenn man kleine Kinder hat, schwieriger, sich dem ganzen zu stellen. Kinder sind LEBEN, wer mag sich da schon mit Tod und Sterben auseinandersetzen. Aber meiner Meinung geht kein Weg daran vorbei, wenn man (wie Du) so klar erkennt, dass genau DAS das Thema ist.


    Alles Liebe.


    Cha-Tu

    Zitat

    Hab seit paar Tagen so gut wie gar keine von den Dingern mehr

    Schön. Freu Dich drüber...

    Zitat

    und suche nach Gründen..

    Warum? Freu Dich doch einfach, dass die Dinger weg sind. Und ja, es KANN vom Rücken kommen, es KANN von Deiner im Urlaub entspannteren Situation kommen, aber es kann auch sein, dass Dein Herzchen jetzt gerade einfach keine ES haben will und die Dinger brav gehorchen.


    :-)

    als ich den herzinfarkt hatte war ich 35 und ich habe 3 kinder und 2 davon waren auch noch klein und gerade wegen ihnen hatte ich die kraft das alles durchzustehen, damals war ich auch noch alleinerziehend. ich konnte nichtmal zur anschlussheilbehandlung, das arbeitsamt hatte was dagegen weil ich mitten in einer umschulung war. umso größer war da meine angst vor einem erneuten infarkt, aber da ich keine symtome vor dem ersten hatte,ist mir bis heute nicht klar welches ziepen in meinem körper fürs herz gefährlich ist. ich habe gelernt, dass man mit oder ohne angst einen infarkt bekommen kann und so ist es zeitverschwendung diese angst zuzulassen. gerade kleine kinder merken wenns der mama vor angst nicht gut geht und sind dann unsicher.

    @midnightlady41; :-o mit 35 ein infarkt? Ohne vorherige Probleme. ......oh gott das macht mir angst!!!!


    Sind eigentlich ständige Unregelmäßigkeiten des herzschlages und eine sinusarrhytmie nicht verwirrend auf dauer für das herz?


    Und können innerhalb eines halben jahres herzschlagaussetzer/pulspausen oder andere dinge entstehen, die vor einem halben jahr noch nicht auf dem ekg waren?

    Zitat

    @midnightlady41; :-o mit 35 ein infarkt? Ohne vorherige Probleme. ......oh gott das macht mir angst!!!!

    Ja, das wusste ich, dass das jetzt kommt...


    Mit 35 einen Infarkt zu kriegen, ohne vorher Symptome gehabt zu haben, dürfte ähnlich häufig sein wie ein Lottogewinn von sagen wir mal 100.000 Euro.

    oh ich wollte dir keine angst machen, bei mir hat das ganze eine vorgeschichte, die schon in der jugend begann, ich habe eine hormonkrankheit und genausoviele männliche hormone wie ein mann.leider blieb das sehr lange zeit unbemerkt. ich hatte zwar symtome, aber die ärzte fanden es erst jahre später raus. durch das ganze kam starke gewichtszunahme u der diabetes dazu und da ich früher starke raucherin war, kam es zum schweren herzhinterwandinfarkt. danach habe ich mit dem rauchen aufgehört, darf aber keine hormone zu mir nehmen, das heißt, dass ich mit der hormonkrankheit leben muss. letztes jahr kam dann noch eine borelliose stadium 3 hinzu, also auch zu spät entdeckt.habe seit jahren schmerzen in der muskulatur u den gelenken, gewebewasser in füßen und beinen( dafür habe ich diabetische ortophäd. schuhe) schuppenflechte u eben immerwieder wanderröte oder nervenentzündungen. ich habe eigentlich gar keine zeit, in mich reinzuhören was mein herz tut. ich nehm meine medikamente regelmäßig u gehe natürlich zur kontrolle zum kardiologen. das reicht aus.


    es gibt bei weitem menschen, denen es noch viel schlechter geht – dagegen gehts mir noch gut. also kein grund den kopf hängen zu lassen. klar jammere ich auch ab und zu oder heule wenn die schmerzen dolle sind, aber das hilft mir auch und ich sage mir dass die irgendwann wieder weg sind. was mich nervt ist meine ständige müdigkeit.


    also du musst keine angst haben, mein herzinfarkt hatte eine vorgeschichte und wegen der raucherei früher bin ich daran nicht ganz unschuldig.


    befreie dich von deinen ängsten u genieße dein schönes leben @:) :)*

    midnightlady

    Zitat

    da wäre mir der lottogewinn lieber gewesen ]:D

    Jou, das glaube ich Dir aufs Wort.

    Zitat

    eigentlich hat jeder einen lottogewinn,nämlich das eigene leben und das sollte man mit unnötigen ängsten nicht ärgern.

    Zumal man ja sowieso nichts machen KANN. Gewisse Dinge liegen einfach nicht in unserer Macht, und Dauerangst verleidet uns das Leben. ICH möchte lieber morgens tot aufwachen ;-) als mein Leben in dauerhafter Angst zu verbringen.


    Schönen Gruss


    Cha-Tu

    @midnightlady; du lieber himmel du hast ja ne menge leiden! Ich würde erstmal völlig zusammenbrechen, aber du bist ja allein mit kindern........gut, zusammenbrechen geht nicht.......aber schon krass, da fehlen mir etwas die worte.


    @cha-tu; ich nehme auch das geld aber als der liebe gott die krankheiten verteilte hab ich ganz laut hier geschriehen.


    Kann mir jemand noch meine fragen beantworten? :=o


    Tut mir leid o:)

    ui nein, ich bin nicht mehr allein, bin schon einige jahre wieder verheiratet, die kinder fast groß. der herzinfarkt ist schon fast 9 jahre her. klar brech ich ab und zu zusammen oder hadere mit mir, bin niedergeschlagen, aber danach ists auch mal wieder gut. das leben geht weiter . freunde sagen, dass ich ein stehaufmännchen bin.ich bin jetzt eu rentnerin u habe eine pflegestufe. das heißt mein mann hilft wo er kann und die kinder erledigen auch einige aufgaben. das heißt aber nicht, dass ich mich gehen lasse. es gibt auch für mich jede menge zu tun. wie schon gesagt, es gibt menschen, denen geht es viel schlechter.


    deshalb sage ich immer wieder, dass angstpatienten prof. hilfe brauchen, wenn körperlich alles ok ist.


    ich kann mir schon vorstellen, dass du angst bekommst, wenn du eine heftige es hast. die darfst du in dem moment auch haben, da du aber weißt, dass dein herz ok ist atme tief durch, sag dir selbst, dass alles ok ist und versuch wieder runter zu kommen, lenk dich ab. du musst für dich den besten weg finden, wie du dich ablenken kannst. zähl bis 20 oder denk an irgendeinen zungenbrecher, denk an deinen großen zeh...

    *Anwort


    Welche Fragen? Diese hier?

    Zitat

    Sind eigentlich ständige Unregelmäßigkeiten des herzschlages und eine sinusarrhytmie nicht verwirrend auf dauer für das herz?

    Nein, das schadet überhaupt nicht. Ist nur ein Symptom, aber hat keine Auswirkungen auf irgendwas.

    Zitat

    Und können innerhalb eines halben jahres herzschlagaussetzer/pulspausen oder andere dinge entstehen, die vor einem halben jahr noch nicht auf dem ekg waren?

    Extrasystolen haben (wie alles in der Welt) irgendeine Ursache, und daher kann es natürlich sein, das aus irgendeinem Grund innerhalb eines halben Jahres welche auftreten, die vorher nicht da waren. Wobei die Ursache KEINE Herzkrankheit ist!!! Sondern vielleicht was mit dem Rücken, der Schilddrüse, der Verdauung, mehr Stress, Gewichtszunahme, Elektrolythaushalt usw usf.


    Hör doch mal auf die ES als Folge von Herzkrankheiten zu betrachten. Das sind sie nicht. Sie haben ganz andere Ursachen. Generell macht das Herz ganz viele Sachen, die irgendwelche Ursachen haben, aber halt keine Krankheiten sind. Wenn das Herz rast bei Angst und Panik, ist die Ursache eine Panikattacke, keine Herzkrankheit. "Funktionale Herzbeschwerden" nennt sich das.

    Danke jan! Genau das waren die fragen.


    Direkt als krankheit seh ich die ES nicht, aber leider eben auch noch nicht als normal.


    Probleme bereiten mir diese pulspausen, wo keiner weiß was das sein soll, habe nämlich gerade eben wieder folgende symptomatik wie in beitrag "was ist das"...........vielleicht doch psyche? Weil ich mir heut wieder den ganzen tag kopf wegen meiner gesundheit gemacht hab? Versuche nun seit über einer halben stunde zu schlafen......geht nicht wegen wegen dieser Symptome