Faktor-V-Leiden -> Blut, Organe und Knochenmark spenden?!

    Hallo, bei mir wurde vor ein paar Jahren die Blutgerinnungsstörung Faktor-V-Leiden diagnostiziert. Damit kann ich ja sicherlich kein Blut spenden (korrigiert mich, falls doch). Wie sieht es aber aus mit Organen? Bzw. gibt es da Einschränkungen? Außerdem wollte ich mich bei der DKMS zur Knochenmark-/Stammzellenspende registieren lassen, allerdings scheidet man als SpenderIn aus, wenn man von "Krankheiten des Blutes oder des Immunsystems" betroffen ist. Weiß jemand was dazu?


    Und ganz abgesehen davon, wann dürfte man nach einem Aufenthalt im südlichen Afrika wieder spenden?


    Vielen Dank für aufschlussreiche Antworten,


    Milmeta :)^

  • 6 Antworten

    Homo- oder heterozygot? Beim Blutspenden dürfte zumindest letzterres kein Problem sein, da das Blut ja in seine bestandteile aufgetrennt wird - Thromboz<ten kannst Du natürlich nicht spenden.


    Für die Knochenmarksspende fällt es unter die Ausschlusskriterien, da mit den Stammzellen ja auch die Leiden-Mutation weitergegeben würde. Obwohl - wenn ich eine Leukämie hätte, würde ich lieber ein KM mit Leiden-Mutation kriegen als gar keins...

    Das ist leider keine aufschlussreiche Antwort, aber eine bessere kann ich euch zweien nicht geben:


    Habt ihr schon mal in Erwägung gezogen bei der jeweiligen Blutspendeorganisationen anzurufen und eure Fragen zu klären? Soweit ich das auf den jeweiligen Internetseiten sehe, haben alle eine Infohotline. Also das wäre für mich das Naheliegenste :=o

    Zitat

    Und ganz abgesehen davon, wann dürfte man nach einem Aufenthalt im südlichen Afrika wieder spenden?

    Auch diese Frage kannst du evtl. per Mail bzw. Telefonat klären. Erkundige dich und teile uns deren Antwort mit, damit weißt du bescheid und alle anderen mit dem gleichen Problem auch :-)

    Das mit der DKMS kannst Du Dir bzw. denen (wg. Kosten) sparen. Ich habe keinerlei Bluterkrankung ("nur" Knie und Netzhautablösungen). Habe mich 2012 typisieren lassen und keine 3 Wochen später schon eine Anfrage als Spenderin. Da kam aber schon beim Telefoninterview mit dem medizinischen Dienst heraus, dass die für mich wg. der Netzhautgeschichte und der erforderlichen Medikation vor der Spende das Risiko als zu hoch einschätzen. Bin daraufhin aus der Kartei genommen worden.


    Ich denke, dass man daher erst recht bei einer Erkrankung, die sich auf das Blut bezieht, kein Risiko eingeht. Die scheinen dort sehr verantwortungsbewusst zu sein, was die Spender angeht.