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    dann hast du ja mehr als reichlich Erfahrung...


    finde gut dass du durch deine eigenen Erfahrungen Anderen ein ganzes Stück weiterhelfen kannst :)^ :)_


    hab nur kurz mal bei chronische Depression reingelesen,gucke morgen weiter...


    dort stand als Ursache unter anderem: Gewaltbereitschaft im Elternhaus oder Überbesorgtheit...


    trifft beides zu und noch mehr... :-( war schon krass früher


    und Auslöser hab ich auch genug...passt fast alles


    möchte mich manchmal selber in Arm nehmen :°_ ,kann auch keine richtige Nähe vertragen weil eh niemand aus meinem Umfeld weiß wie ich mich früher gefühlt habe


    ich höre immer nur ..."Was hast du nur, dir muss es doch gut gehen...Mann, Kind, Haus geerbt(mit Schwiegereltern),Traumjob... wen interessierts,wenn ich es nicht wahrnehme bzw. genießen kann :°(


    sag dann aber immer,dass es darum nicht geht...bin trotzdem nicht glücklich...immer wie auf der Flucht vor mir selber...


    kann es auch nicht ertragen,wenn andere über Kleinigkeiten klagen,worüber ich nicht mal nachdenke...ätzend und nervig


    Habe soviel durch mit meinen 28 Jahren, dass ich mich innerlich wie 80 fühle...leer und ausgelaugt,trotzdem immer auf der Flucht,aber wovor :°(

    Zitat

    Ich könnte Lebensberater werden, nur nicht für mein Eigenes :-(

    Ja, das kenne ich. Es ist immer leichter jemanden anderes zu helfen, als für sich selber gut zu sorgen.


    He Pusteblume,


    ich glaube, Du kannst einen tiefenpsychologisch arbeitenden Psychotherapeuten und eine Langzeitpsychotherapie gut gebrauchen.

    Pusteblume,

    hab den ganzen Faden jetzt durchgelesen.

    Zitat

    "Was hast du nur, dir muss es doch gut gehen...Mann, Kind, Haus geerbt(mit Schwiegereltern),Traumjob... wen interessierts,wenn ich es nicht wahrnehme bzw. genießen kann


    ...bin trotzdem nicht glücklich...

    Du hast ein Haus geerbt – Deine Schwiegereltern leben da auch oder habe ich das falsch verstanden?


    Wie ist das denn mit Deinem Mann? Ist bei Euch alles ok?

    Zitat

    Gewaltbereitschaft im Elternhaus oder Überbesorgtheit... trifft beides zu und noch mehr


    war schon krass früher

    Was ist passiert?

    Zitat

    kann auch keine richtige Nähe vertragen weil eh niemand aus meinem Umfeld weiß wie ich mich früher gefühlt habe

    Hat man Dir was angetan?


    :°_ :°_

    Hallo Zaubernuss,


    ich bin zu meinem Mann gezogen, der bei seinen Eltern im Haus sich eine Wohnung ausgebaut hat....mittlerweile hat er das Haus schon geerbt...


    mein Vater hat meine Mutter geschlagen und gewürgt, ein paar mal...hatte immer wahnsinnige Angst,dass er sie umbringt...war als kleines Kind so machtlos...


    bin dann immer in mein Zimmer und hab dolle geweint, mein Herz schlug bis zum Hals


    :°( haben sich dann als ich 14 Jahre wurde scheiden lassen....der nächste Mann von meiner Mutter war genauso gewaltsam.. :°( >:(


    meine Mutter ist selber sehr ängstlich,unsicher und labil und empfindlich,hatte auch depressive und ängstliche Phasen...sie war immer sehr überbesorgt... ich war Einzelkind bis ich 16 Jahre wurde, dann kam mein Halbbruder...meine Mutter war da 37 Jahre


    hatte zwischen 3 und 15 Jahren starke Neurodermitis, konnte deshalb nachts nicht schlafen und bin im Kindergarten vor Erschöpfung oft umgekippt...musste als Kind 2mal auf Kur...damals durften die Eltern aber nicht zu Besuch kommen, war dann immer 6 Wochen weg und dass mit 5 Jahren...


    außerdem hat sich nie einer meiner Eltern mit mir beschäftigt...waren oder sind immer noch sehr egozentrisch...


    außerdem hatte ich mit 16 Jahren ne Not OP, wo mir ne Apfelgroße Zyste entfernt wurde am Eierstock...hab dann mit 21 Jahren geheiratet wurde schwanger, verlor das Kind, wurde ein Jahr später wieder schwanger...musste wieder operiert werden da es ne Eileiterschwangerschaft war...kam dann vor knapp 6 Jahren mit meinem jetzigen Lebenspartner zusammen....und ließ mich vor 3 Jaren vom ersten Mann scheiden...habe mittlerweile eine kleine Tochter die ist 4 Jahre, sie kam auch per Notkaiserschnitt zur Welt...war anschließend so überfordert..dass ich nicht mal alleine über eine Strasse gehen konnte vor Angst...


    ach ja und ich bin bestimmt schon 13 mal umgezogen aus beruflichen oder familiären Gründen... :(v


    das war nur ein Teil meines Lebens der mir auf der Stelle eingefallen ist... ":/


    jedenfalls ist alles was ich bis jetzt erreicht habe, wie zwei Ausbildungen, Familie ,Selbststänigkeit, allein mein Verdienst...meine Elter haben mich nie finanziell oder emotional unterstützt... :|N


    wie war eure Kindheit und Jugend... ???


    LG Pusteblume

    pusteblume05o1


    du hast aber auch schon gennug durchgemacht und da wundert man sich wenn man psychisch krank ist ??? ??


    meine kindheit war auch besch.......meine eltern liesen sich scheiden als ich gerade mal ein jahr alt war und ich wurde meinem papa zugesprochen...der hatte eine frau nach der anderen,also hatte ich ständig eine neue stiefmutter....und meine mama hat mich immer irgendwo abgefangen um mich heimlich zu sehen weil ihr der umgang mit mir verboten war.


    irgendwann blieb mein papa bei einer seiner frauen,die wiederum 4 kinder mit in die ehe brachte....dann fing es noch schlimmer an .....sexuelle übergriffe von meinem stiefbruder..schläge von meinem papa und hass von meiner stiefmutter...keinen tag ging ich abends ohne angst nach hause...immer mit dem gefühl heute passiert wieder etwas und mein vater schlägt mich....mit 18 jahren ausgezogen und mit drogen in kontakt gekommen....marihuana...kokain...lsd....bis ich meinen mann kennenlernte da war ich 20.....verliebt...geheiratet...mit 24 meinen sohn bekommen und drogen sind sowieso kein thema mehr....mein kleiner war gerade mal ein jahr alt als ich zum erstenmal angst und panikattacken bekam....naja und seitdem kämpfe ich dagegen....mein sohn ist mittlerweile 21 jahre alt und ich hab ihn immer mit liebe überhäuft....und es ist was aus ihm geworden und darauf bin ich stolz....so das etwas aus meinem leben *:) *:) @:) lg

    Es ist ja so, dass auch andere miese Zeiten durchgemacht haben in ihrer Kindheit..aber nicht jeder ist so gestrickt wie wir...denke dass jeder seine Erfahrungen anders verarbeitet bzw. damit umgeht ":/


    es gibt bestimmt genug Kinder die noch mehr aushalten müssen...tut mir immer leid wenn ich Kinder sehe, wo das Elternhaus kaputt ist oder nicht funktioniert....das schlimme daran ist,dass diese Familien noch mehr Kinder kriegen, aber gar keinen gesunden Bezug zum Kind aufbauen können....die sind mit sich selber schon überfordert und bekommen 3 oder 4 Kinder...warum ???

    pusteblume0501


    ja da muss ich dir recht geben......jeder verarbeitet seine kindheit anders...manche stottern oder machen ins bett und andere bekommen eben angst und depressionen....ja und warum bekommen manche planlos kinder ??? ?? ich denke dass sie sich der vantwortung gar nicht bewusst sind was mit einem kind auf sie zukommt ??? ? viele von denen die gross familien haben und die kids zu leiden haben,haben ja meistens selber einen ziemlichen leidensweg hinter ihnen ...auch angefangen in der kindheit.....naja dann gibt es natürlich solche die denken,wenn ich kinder hab brauch ich nicht zu arbeiten...sprich einfach faulheit und dementsprechend vegitieren dann auch deren kinder......schlimm echt,darüber nachdenken geht einem an die nieren.....ich hätte auch gern ein zweites kind gehabt aber leider ist es nie mehr gelungen.....und da fragt man sich auch ...die schlimmsten bekommen eines nach dem anderen und selber bekommt man leider nur eines...oder vl gar keines...lg

    mein Mann hatte mich beim DIA-Institut für Angstbewältigung angemeldet...


    hatte darauf hin ein Fragebogen mit anschließendem Termin für das telefonische Auswertungespräch bekommen...


    das war heute...sprach mit einem sehr kompetenten netten Mann...das Gespräch war sehr aufschlussreich und besser als alles was ich je in einer Psychotherapie besprochen habe...deren Behandlungsmethode basiert auf medizinische Hypnose...falls ich mich entscheiden sollte diese Therapie zu beginnen, muss ich zu einem Einführungstag nach Hamburg-Quickborn...


    nachdem ich völlig begeistert war von dem zweistündigen Gespräch mit dem Herrn kam der Hammer...das Ganze soll 4500 Euro kosten :-o %-|


    habt ihr schon mal was von so einem Institut gehört ???


    Hab schon gesagt, von dem Geld könnte ich mir die Augen lasern lassen, was ich auch schon länger vorhatte....

    He pusteblume


    wird denn vor der Therapie geprüft, ob die Behandlungsmethode für dich die richtige ist? Ich fürchte, das deine Symptome durch eine einfache Hypnose nicht verschwinden. Sie sind viel zu Komplex, als das Du nur eine Angstsöriung hättest. Bei dir geht es um mehr. Da muß auch psychotherapeutisch deutlich länger daran gearbeitet werden, als an ein paar Angstsymptomen, wenn es Erfolg haben soll.


    Liebe Pusteblume, kannst Du mir einen Link zum Institut geben, dann schau ich mir das mal an.

    siehst du pusteblume und das ist der wahnsinn in unserem gesundheitssystem.....noch immer ist die gesellschaft psychische krankheiten auch als krankheit angesehen.......SOLCHE SACHEN SOLLTEN DOCH ÜBER KASSE MÖGLICH SEIN ODER ??? ?


    wenn du fettleibig wärst würdest du ein magenband auf kasse bekommen...möchte nicht wissen was das normmal kosten würde..... :|N :|N :|N

    Hallo an Alle *:)


    mainwitch, danke dir für die lieben Grüße :)_ :-x


    russell, du hast recht mit meiner komplexen Symptomatik...bin ebenfalls skeptisch was den Erfolg des Programmes betrifft ":/ außerdem finde ich immer noch den enorm hohen Preis abschreckend...denke das ich dann voll unter Druck stehe das diese Methode greifen muss weil ich dafür ein halbes Vermögen ausgebe :-/


    das mit dem Link habe ich noch nicht probiert, keine Ahnung wie das funktioniert... :|N


    aber ich gebe dir die Adresse der Webseite...


    www.DIA-Institut.de


    Habe jetzt schon den zweiten Therapeuten der bei mir nicht weiter kommt...weil meine somatischen Beschwerden überwiegen...dass heißt, Konfrontationstherapie bzw. Gesprächstherapie haben keinen Erfolg gebracht...fühle mich immer noch besch... :-(


    der letzte Therapeut war Chefarzt und Leiter unserer Neurologie und Psychatrie, hatte sich danach mir eigener Praxis privatisiert..war voller Hoffnung, bis jetzt bin ich kein Stück weiter...im Gegenteil ich denke, dass mir niemand helfen kann oder ich doch irgenwas organisches habe und die Angst nebensächlich ist...


    weiß echt nicht mehr wie ich mir noch helfen kann...hab schon Körpertherapien mitgemacht ohne richtigen Erfolg (nach DR. Pohl) da wird das innere Bindegewebe bearbeitet...war beim Kinesiologen mehrmals...beim Heilpraktiker...und und und...das über Jahre...hab schon so viel Geld in meine Genesung gesteckt...bin fast 1mal die Woche bei irgendeinem Arzt in der Hoffnung auf Heilung bzw. Ursachenforschung meiner Symptomatik %:| :°(


    LG an alle :-x

    Das schlimmste an meinen Beschwerden ist der stetige Wechsel meiner Symptome...eine Woche ist es der Magen-Darm, dann der Unterbauch, die Gesichtsschmerzen, Muskelzucken oder Herzstolpern oder orthostatische Probleme...und andere...das ist doch nicht normal.. %-|


    manchmal fühlt es sich so an als ob Körper und Geist nicht zusammen gehören...sprich,wenn ich mich vom Kopf her gut fühle spinnt mein Körper und umgekehrt...nie sind sie eine Einheit...vom Kopf her meine ich überreizt, schwindelig, benommen,geräuschempfindlich,Sehprobleme oder dissoziative Störungen und vor allem Konzentrationsstörungen...


    da hat russell recht...das sind auf keinen Fall mehr nur Angststörungen... :|N

    stolpersteinchen, da geb ich dir voll Recht... :)^ Gesundheitssystem kann man das nicht nennen...aber die Rentenkassen finde ich noch viel schlimmer...bloß nicht krank werden und schön Beiträge bezahlen aber nichts ausgeben wollen,wie mit allen Behörden...RIESEN SAUEREI :-X

    Liebe Pusteblume,


    Ich habe mir die Seite angeschaut. Es ist wirklich eine reine Angststörungstherapie.

    Zitat

    Das schlimmste an meinen Beschwerden ist der stetige Wechsel meiner Symptome...eine Woche ist es der Magen-Darm, dann der Unterbauch, die Gesichtsschmerzen, Muskelzucken oder Herzstolpern oder orthostatische Probleme...und andere...das ist doch nicht normal.. %-|


    manchmal fühlt es sich so an als ob Körper und Geist nicht zusammen gehören...sprich,wenn ich mich vom Kopf her gut fühle spinnt mein Körper und umgekehrt...nie sind sie eine Einheit...vom Kopf her meine ich überreizt, schwindelig, benommen,geräuschempfindlich,Sehprobleme oder dissoziative Störungen und vor allem Konzentrationsstörungen...

    All diese Symptome im Wechsel hatte ich auch und noch einge mehr. Meine psychischen Symptome habe ich erst wargenommen, als ich die Diagnose Depression bekommen habe.


    Und da das bei dir meiner Symptomatik sehr gleicht, gehe ich bei dir auch von einer Depression aus.


    In diesem DIA-Institut wird aber garnicht auf Depression eingegangen. Der Therapeutische Ansatz passt nicht auf deine Problematik und wird dir deshalb, vermute ich, auch nicht helfen.

    Zitat

    Habe jetzt schon den zweiten Therapeuten der bei mir nicht weiter kommt...weil meine somatischen Beschwerden überwiegen...dass heißt, Konfrontationstherapie bzw. Gesprächstherapie haben keinen Erfolg gebracht...fühle mich immer noch besch... :-(

    Liebe Pustebluime, nach welcher Therapiemethode wurdest Du in den beiden Psychotherapien therapiert (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie). Wie viele Sitzungen je Therapie? Wie liefen die Therapien ab, arbeitsweise, was war Thema? Was hat dir gut getan? Was hat dir nicht geholfen, hätte besser sein können?


    Frage deinen Psychiater nach deiner genauen Diagnose? Frage deinen bisherigen Psychotherapeuten nach deiner genauen Diagnose? Denn nur wenn man weiß was man hat, kann man sich passende Hilfen/Therapien suchen!!!


    Und überlege dir noch mal, ob Du es nicht doch mit einem Antidepressivum probieren willst. Bei der umfangreichen körperlichen Symptomatik die du hast, vermute ich eine mittelgradige bis schwere Depression und die wird eigendlich immer mit Medikamenten behandelt, weil sie mit Psychotherapie alleine kaum in den Griff zu bekommen ist.