Lebenszeichen


    Seit meinem letzten Auftritt hier im Forum ist schon wieder ein ¼ Jahr vergangen und 1 ganzes Jahr seit meinem letzten Vorhofflimmern, das durch eine Art Schlaganfall einen völligen Hörverlust im rechten Ohr verursacht hat.

    Ich hatte hier darüber berichtet:


    https://www.med1.de/forum/magen-und-darm/reizdarm-und-extrasystolen-die-etwas-andere-theorie-646321/?postID=23064892#post23064892


    Wahrscheinlich habe nur ich daraus gelernt, denn es gab fast keine Reaktionen darauf. Ich traf scheinbar die richtige Entscheidung, indem ich die persönlichen lt. Hohlvenenkompressionstheorie aufgestellten vorbeugenden Maßnahmen konsequent durchgeführt habe, um dafür auf die Kathederablation, die vor einem ½ Jahr angesetzt war, zu verzichten.


    http://www.hortsch-online.de/


    Zu dieser These des „Verminderten venösen Rückstroms zum Herzen“ durch Hohlvenenkompressionen und der CO² Variante lt. meines letzten Beitrags vom 23. März 2018, gibt es für mich keine Alternativen. Solche Gasembolien werden bei Herz-Kreislaufproblemen noch weniger in die Ursachenforschung mit einbezogen, als die klassische Kompression der unteren Hohlvene. So könnte auch mein Hörsturz mit totaler Taubheit in diese Kategorie fallen, wie auch Ereignisse wie der plötzlicher Herztod bzw. das plötzliche Herzversagen und der plötzliche Kindstod.

    Ich komme immer wieder darauf zurück, weil ich die Ignoranz von Seiten der Wissenschaft zu diesem Thema nicht verstehen kann.

    Nach so einem Ereignis kann man niemandem mehr befragen, was man vorher so verspürt hat und die Diagnose lautet nur noch „Herzstillstand“.

    Über unangenehme nächtliche Ereignisse je nach Stand der Verdauung von Mahlzeiten des Vortags und der momentanen Liegeposition im Bett, habe ich schon oft berichtet. Der Vergleich meiner diesbezüglichen Empfindungen mit anderen ebenfalls Betroffenen aus Beiträgen im Forum, hat mich experimentierfreudig und provokativ gemacht.

    Ich lege mich schon mal absichtlich auf die falsche Seite, um zu sehen was passiert. Oft schläft man dann so ein, weil es sogar die Lieblingsseite ist. Gewöhnlich wird man aber von einem Frühwarnsystem zum Lagewechsel gezwungen, bevor man überhaupt Symptome verspürt. Dazu werden Geräusche unterschiedlicher Lautstärke vorgegaukelt, die es gar nicht gibt. Auch Empfindungen und Gefühle, wie körperliche Berührungen, Kopfschütteln, Vibrationen usw., wo man sich fragt: „Was war denn das jetzt?“, sind möglich. Ich glaube sogar, dass auch Halluzinationen wie Personen neben dem Bett, Alpträume etc. uns zum Lagewechsel zwingen sollen. Ich jedenfalls liege in so einer Situation nie in Rückenlage, die bei mir keine Probleme macht.

    Passiert das nur beim Dösen oder beim Mittagsschläfchen, dreht man sich einfach rum und gut ist. Je nach dem wie müde man ist, verharrt man dann schon mal in dieser Position bis Symptome spürbar werden und stärkere Geräusche wie z.B. ein Büchsenknall angewendet werden. Bis vor einem Jahr wurde es fast nur bei Linkslage kritisch, jetzt ist es auch auf der rechten Seite – aber warum?

    Bis hier hin provoziere ich es schon mal, um zu sehen was daraus wird.

    Schon ein paar Mal wurde es kritisch, wenn ich aus dem Tiefschlaf auf der falschen Seite aufgewacht bin und fast schon ohnmächtig war. Dann kommt meistens noch Schüttelfrost und Herzrasen auf und ich bin kaum in der Lage, mich auf den Rücken zu drehen um den Bauch zu massieren.

    Ob dann auch Vorhofflimmern draus wird, wie bei vielen Betroffenen, die es immer nur nachts bekommen, weiß ich nicht. Aber dass man einem plötzlichen Herzversagen entgangen ist, denkt man schon nach so einer Situation, wenn man dann schlaftrunken und frierend auf der Bettkante sitzt. Angst, mich wieder hinzulegen, habe ich nun mit 75 nicht mehr.

    Soviel mal wieder zum Nachdenken und vielleicht auch mal für einen Mediziner. :)^


    Vielen Dank auch für die interessanten Beiträge von Salome2410 , sessel colby , Tazzi und Schorschi74 , auf die ich jetzt aus Zeitmangel nicht mehr näher eingehen kann.


    Liebe Grüße & Tschau *:)

    Gerhard