Hab mich auch schon lange nicht mehr gemeldet.


    Also mein Durcheinander schaut immer noch so aus:


    2 - 3 Tage im Sinusrythmus, dann meistens nach dem Aufwachen oder während oder nach dem Frühstück starke Reize von der Magengegend und VHF.


    Das VHF bleibt dann zwischen 4 - 8 Tage durchgehend - und nur durch sportliche Betätigung komme ich dann plötzlich wieder zurück in Sinus.


    Die letzten 10 Monate habe ich meine Ernährung umgestellt - verzichte auf Zucker und Weizen, Weismehl ect. - fühle mich total wohl - und während dem VHF auch wenn es Tage andauert - fühle ich mich sehr gesund, habe während den Tagen mit VHF einen durchschnittlichen Puls von 70 - 80.


    Trotzdem möchte ich natürlich eine Lösung, in der Klinik sagen sie eine Ablation ist noch zu früh, weil es mir noch nicht schlecht genug geht und die Erfolgsaussichten nach einer Ablation sind viel höher wenn man einen Puls von ca. 160 hat während dem VHF.


    Blöd ist nur, dass ich trozdem die Xarelto nehmen soll - da das VHF oft 4 - 8 Tage durchgeht.


    Alles Gute

    gebi 88

    Wenn ich Deine Zeilen lese, könnten sie fast von mir stammen. Auch ich bemerke meine HRS oder VHF immer in der Magengegend. Auch habe ich dann einen Druck am Hals. Meine HRS bleiben so manchmal bis 24 Stunden, aber viel kräftige Bewegung verkürzen sie. So lange durchgehend wie Du, hatte ich sie noch nie. Mein Problem ist, dass nach mehr als 10-12 Stunden kurzzeitiger Schwindel einsetzt. Wenn er sehr stark ist, sind meine HRS gleich wieder weg. Auch habe ich die HRS oft mit Abstand von 2 Tagen hintereinander.


    Mein Internist (ich sehe ihn im November) glaubt aber ":/ , für eine Ablation ist es fast zu spät, weil ich die Probleme schon so lange habe. Ich werde das dieses Jahr klären und mich auch zur Untersuchung in die Klinik einweisen lassen.


    Gruß Christine *:)

    Zitat

    Blöd ist nur, dass ich trozdem die Xarelto nehmen soll - da das VHF oft 4 - 8 Tage durchgeht.

    Das ist auch richtig so, besser Xarelto nehmen statt eine Thrombose zu bekommen.


    Musste auch 3 Monate Xarelto nehmen und man fühlt sich dadurch Unsicher im Alltag, aber das steht man durch. :)^

    Meine Extrasystolen scheinen unter Eisen-Einnahme (Eisensulfat) besser zu werden (soweit ich das selbst beurteilen kann). Wenige Mengen Alkohol (z.B. ein Schnapps oder ein großes Glas Wein) scheint sie hingegen zu fördern.

    Xuesheng73

    Ich habe neben dem Vorhofflimmern auch Extrasystolen (laut Internist). Du hast ein Eisenmedikament? Name?


    Diese Woche habe ich noch einen Termin beim Internisten, mal sehen, was das Gespräch ergibt.


    In letzter Zeit haben meine Probleme sehr zugenommen.


    *:)

    Ich hab neben meinem VHF Episoden auch spürbare Extrasystolen, laut L-EKG zum Glück aber alles im Rahmen.


    Letzte Zeit verspür ich mehr Extrasystolen, ich glaub ich habs mit der Arbeit einfach bissl zu stark übertrieben.


    Meine Eisenwerte sind völlig in Ordnung, von nem Eisenmangel kann es also nicht kommen.


    Ich muss Freitag wieder in die Herzklinik zur Nachkontrolle, hatte ja im ersten Quartal in diesem Jahr eine Ablation.


    Hab bissel Sorge dass da nicht so gute Ergebnisse zu Tage kommen und mir eine erneute OP angeraten wird. Das ist eine beunruhigende Vorstellung.

    Hallo zusammen,


    ich war heute bei meinem Internisten, seit Anfang 9/16 habe ich meine HRS dokumentiert (17x mit und ohne Schwindel), mit Datum und Dauer und meinem Internisten heute mitgeteilt. Ich bekomme jetzt ein 48Std.EKG und ich HOFFE diesesmal, dass etwas auf dem EKG ist, was mir weiterhilft.


    Ich möchte mit diesen HRS mit Schwindel nicht mehr weiterleben. Mein Internist ist sich sicher, dass es eine Lösung gibt.


    Ich melde mich :-)

    War gestern im Herzzentrum zur Nachkontrolle.


    Erst fing das ganze sehr positiv an, ich fühlte mich seit der OP subjektiv besser an und die Dame die, die Anamnese machte meinte vielleicht könne man probieren die Medikamenten Dosis etwas zu reduzieren. Ganz weglassen wird man es aber nie können da Ärzte meinten ich muss sie ein Leben lang nehmen.


    Als mein implantierter Herzmonitor abgefragt wurde fand man aber EKG's die nicht so normal waren, man besprach das dann und kam zum Entschluß dass ich eine erneute EPU durchführen lassen sollte. Hab auch schon den Termin bekommen.


    Hab damit nicht gerechnet und ich hab ordentlich Respekt vor dem Eingriff (obwohl ich schon mehrere EPU's hatte und schon zig Herzkathetereingriffe) da es schon bei 2 Eingriffen zu Komplikationen kam. Lag das letzte mal hinterher auf der Intensiv.


    Ich vertrau dem Herzzentrum völlig, da arbeiten sensationell gute Ärzte und Schwestern. Ich werd trotzdem Respekt davor haben und hab Sorge dass es wieder Komplikationen gibt.


    Bin noch keine 30, frage mich wie viel Eingriffe noch folgen :-/

    @ Extrasystolen – Fluch & Segen

    Da ich hier mit meiner "Hohlvenenkompressionstheorie" nur noch Alleinunterhalter bin und weil diese komplexe These für mich in Punkto der Entstehung von relativ harmlosen Herzrhythmusstörungen nach wie vor alternativlos ist, möchte ich hiermit mal wieder ein paar wichtige Grundsätze aufwärmen.


    Vielleicht gelingt es mir doch noch, bei dem Einem oder Anderem von euch, die ablehnende Mauer in den Köpfen zu durchbrechen.


    Eure Beiträge schreien doch teilweise regelrecht nach Aufklärung, so empfinde ich das jedenfalls. Doch es ist wie manchmal in der Politik – "… dass nicht sein kann, was nicht sein darf". Aber im Gegensatz zu den Politikern schadet ihr euch möglicherweise nur selbst, wenn ihr diese Möglichkeit nicht mit ins Kalkül zieht.


    Als Beispiele möchte ich mal @Christine aus NRW und @PAsports_ und @gebi88 anführen, denn sie schildern Vorhofflimmerepisoden, die ich vor meiner "Selbsttherapie" dutzende Male genauso erlebt habe.


    Die wichtigste selbsttherapeutische Maßnahme, die mir zur Beschwerdefreiheit verholfen hat ist meine sofortige Bauchmassage bei Auftreten des typischen Gefühls im Oberbauch, was bei mir Extrasystolen und Vorhofflimmern ankündigt. Dieses kribbelnde - zappelnde Gefühl ist wahrscheinlich ein Symptom, was man bei der Kompression der unteren Hohlvene durch Blähungen verspürt. Unmittelbar danach kommt es zu Extrasystolen, Schwindel, Herzrasen und Schwäche in unterschiedlicher Intensität.


    Wenn man dann weiter wie versteinert in der gleichen Körperhaltung verharrt, kommt es zum Vorhofflimmern und dann ist es auch für die Bauchmassage zu spät.


    Das Gleiche gilt im Schlaf, wenn man vom Kreislaufzentrum im Gehirn wegen Blutmangel vor dem Herzen durch ein vorgegaukeltes lautes Geräusch etc. geweckt wird. Dann nicht etwa ruhig liegen bleiben, sondern sich wenigstens auf die andere Seite drehen und den Oberbauch massieren. So wird die Blockade der unteren Hohlvene durch aufgeblähte Bauchorgane wieder beendet.


    Die Dehnungsrezeptoren im Herzen werden oft stressbedingt durch Adrenalin, schon bei geringen Kompressionen der Hohlvene aktiv, wo man den Blutmangel selbst noch gar nicht merkt. Daraus entstehen dann solche Attacken, deren Ursachen man partout nicht nachvollziehen kann.


    Die Theorie (Startseite und Fallbeispiele) habe ich vor Jahren auf einer Internetseite zusammengestellt und auch aktualisiert, die über Google-Suche unter "Hohlvenenkompression" schon auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu finden ist.


    Liebe Grüße und Tschau *:)