Hier bin ich wieder *:)


    Ja was ist passiert in den letzten Tagen? Am vergangen Samstag hatte ich wieder mein totales Chaos..über 24 Stunden. Zwischendurch wurde ich ohnmächtig und bin vom Stuhl gefallen. Zum Glück ist ausser ein paar blauen Flecken nichts passiert. Diesen Montag hatte ich dann die Besprechung über mein 48 Stunden EKG. Es war zwar was drauf, aber nur "harmlose" Extrasystolen. Der niedrigste Puls in den 48 Stunden war 31 !!! Zum Glück habe ich einen guten "neuen" Internisten, auch er will mein Chaos in den Griff bekommenund will mich auch weiter überweisen, aber ohne Nachweis (EKG) geht das nicht. Jetzt hat er den Betablocker auf 1,25mg verringert (morgens und abends)(wegen des niedrigen Pulses) und ich bekomme nächsten Freitag wieder ein 48 Stunden EKG.


    Die kardiologische Untersuchung war o.B. Ich bleibe dran, denn ich möchte wieder vernünftig leben.


    Melde mich wieder.....alles Gute an Euch :-)

    Hallo Gerhard,


    vielen Dank für deinen Beitrag! :-)


    Ich wollte deine Website besuchen, kann sie aber mit dem Suchbegriff "Hohlvenenkompression" nicht finden. Evtl. Kannst du deine genaue Adresse hier reinschreiben?


    Vg Ringo

    @ ringo

    Der siebte Eintrag auf Google. Ist leicht zu finden.


    h**-online.de


    Hab die restlichen Buchstaben mal mit Sternchen versehen weil ich nicht weiß ob es Gerhard so recht ist dass die URL hier genannt wird die ja auch seine Anschrift enthält.


    Hab dir aber die URL mal als PN geschickt.

    Da bin ich wieder. Ich hatte diese Woche mehr Glück als Verstand. Eigentlich will ich niemandem Angst machen, aber bleibt hartnäckig, wenn Ihr schlimme Probleme habt. Mein neuer Internist war zum Glück auch sehr hartnäckig und wollte unbedingt eine Phase meiner Probleme auf einem EKG. Vergangene Woche bekam ich wieder ein 48 Stunden EKG. Am Samstag ging es mir gar nicht gut. Hatte wieder heftiges Vorhofflimmern und gegen Ende hatte ich immer das Gefühl ich falle gleich um. Auf dem EKG waren Pulsaussetzer bis 10 Sekunden und ich musste sofort ins Krankenhaus.


    Am Mittwoch wurde mir ein Herzschrittmacher inplantiert und im Januar erfolgt noch eine Ablation. Es geht mir gut und ich hoffe, dass ich nach der Ablation auch meinen derzeit hochdosierten Betablocker reduzieren kann.


    Wie gesagt, bleibt hartnäckig!!!!!

    Hallo miteinander! @:)


    Ich habe vor einigen Jahren in diesem Thread mal mitgeschrieben. :=o


    Heute hatte ich nach langer Zeit wieder extreme Herzrhythmusstörungen.


    Vorausgegangen war, daß ich eine schwere Tasche mit Einkauf getragen habe (das verträgt meine BWS nicht so gut und blockiert oft)und danach habe ich mich gebückt und meine Arme überstreckt, um an etwas heran zu kommen. Von da an hatte ich über 3 Stunden ein blockiertes Gefühl in der BWS und das Gefühl, als wenn mein Herz ständig aussetzt und ich in den Momenten schlecht Luft bekam. Ich konnte nicht sitzen oder meinen Kopf drehen, nicht mal was trinken, ohne daß diese Aussetzer kamen. Es ging mir nur gut, wenn ich durch die Wohnung lief/ schlich, wodurch ich diese Aussetzer immer wieder beenden konnte.


    Später habe ich dann versucht, meinen linken Arm mehr zu bewegen, wodurch sich die spürbare Blockade gelöst haben muss und wieder alles normal war.

    Hallo Gerhard, ich bin heute zufällig auf diese Seite gekommen( nicht alle 109 Seiten gelesen ) und ich leide teilweise immerwieder unter Herzrasen bzw erhöhtem Puls, und auch ich muss dir zustimmen dass diese Problematik mit der Verdauung zutun hat. Aber ich finde dass du zu viel analysierst und dich so fest gefahren hast, dass du den ganzen Tag damit beschäftigt bist in deinem Alltag nach Ursachen für die Herzantion zu suchen. Wenn du doch die Erkenntniss hast, solltest du all das vermeiden was die Attacken auslöst- eigentlich ganz einfach ! Und das bestimmte Lebens Mittel Herzrasen usw auslösen ist nicht unbekannt ( auch unter Ärzten)


    Liebe Grüße

    an alle


    ich wünsche Euch einen guten Rutsch und alles Gute in 2017.


    Mein Vorhofflimmern habe ich noch immer, aber Dank des Herzschrittmachers kann ich nicht mehr umfallen. Er gibt meinem Herzen immer einen "Schubs".


    Im Januar habe ich den Termin für die Ablation, ich werde Euch berichten, wie es mir hinterher geht.


    *:) *:)

    @ Alte Gedanken neu unter der Lupe…

    Hier mal wieder ein paar Gedanken zur Hohlvenenkompressionstheorie, die für mich immer plausibler wird. Nach meinem letzten Beitrag hier, bin ich doch ein bisschen "gläserner" geworden und werde oft gefragt, was bei mir "beschwerdefrei" bedeutet.


    Um das zu definieren, muss ich mal ein bisschen weiter ausholen. Vor etwa 40 Jahren hatte ich meine ersten paroxysmal auftretenden Vorhofflimmerattacken. In den ersten Jahren kamen und gingen sie, ohne dass ich mir wegen der Unruhe in der Brust Gedanken machte.


    Nach dem ersten EKG im Krankenhaus 1983 kamen die Jahre, wo nur herumgedoktert wurde und für die Zukunft wurden damals Horrorszenarien ausgemalt.


    Dann 2005 am Höhepunkt eine Katheterablation, die aber auch nur 2 Monate Ruhe brachte.


    Vor 10 Jahren eröffnete ich zur Ursachenforschung diesen Faden hier bei "med1" und im Laufe dieser Zeit kristallisierte sich mein absoluter Favorit, die Hohlvenenkompressionstheorie, heraus.


    Leider sind die meisten Ärzte, die ich bisher darauf angesprochenen habe, aber auch viele ebenfalls Betroffene hier im Forum, nicht davon überzeugt. Der Hauptgrund dafür könnte Voreingenommenheit sein, die eine objektive Begutachtung oder ein Verstehen gar nicht erst möglich macht, zumindest aber sehr erschwert.


    Mir jedenfalls hat diese Theorie zur Beschwerdefreiheit verholfen, egal ob sie durch die Wissenschaft abgesegnet wird oder nicht. Es gibt in der Natur massenhaft an Wunder grenzende evolutionäre Entwicklungen, die nur den einen Sinn haben – das Überleben der Spezis sicherzustellen. Den gleichen Sinn haben laut meiner Theorie in bestimmten Situationen ausgelöste Extrasystolen. Sie zählen daher nicht zu meinen Beschwerden aber Vorhofflimmern kann ich durch diese Warnsignale in der Entstehung hemmen. Somit bin ich schon seit Jahren (fast) beschwerdefrei.


    Ich bin vor einiger Zeit auf eine Internetseite gestoßen, die verschiedene Krankheiten infolge einer defekten und durchlässigen Darmschleimhaut beschreibt.


    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/leaky-gut-syndrom.html


    Dieses sogenannte Leaky-Gut-Syndrom passt perfekt zu meiner Hohlvenentheorie.


    Denn wenn auch Reizstoffe die Darmwand in Richtung Blutkreislauf passieren, gelangen sie unweigerlich in die untere Hohlvene und die Herzvorhöfe, wo sie die dort befindlichen Dehnungsrezeptoren sensibilisieren können, was dann wiederum schon bei minimalen Druckschwankungen zu Fehlalarmen führen kann. Extrasystolen und andere Reaktionen des Kreislaufsystems bis hin zu Vorhofflimmern sind die Folge. Dies ist schon lange Bestandteil meiner Theorie – hat nur jetzt einen Namen.


    In diesem Beitrag "Vom Magenkeim zum Vorhofflimmern?", habe ich schon 2008 diese Phänomen erkannt.


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/?p=25#p10587370


    Nur schade, dass ich als medizinischer Laie diese so wichtige These nicht öffentlich machen konnte, außer hier im Forum. In dieser Beziehung bin ich "med1" sehr dankbar.


    Und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Beitragsschreiber, ohne die die Theorie gar nicht erst entstanden wäre.


    Für 2017 wünsche ich Euch alles Gute und vor allem Gesundheit und für @Christine aus NRW noch der Wunsch dazu, dass die Ablation im Januar ein richtiger Erfolg wird. @:)


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Allen an diesem thread Bezeigten wünsche ich ein frohes, gesundes flimmerfreies 2017. Ich habe durch die hier vertretenen Beiträge schon viele hilfreiche Erklärungen und Ratschläge bekommen. Es lohnt, immer wieder mal nachzulesen.

    @ Gerhard

    Dir besonders herzlichen Dank für deine nimmermüde Teilnahme und speziell für deinen Dezember-Beitrag, in dem du deine Theorie noch einmal zusammenfasst und wichtige links nennst. Besonders die leaky gut Erläuterungen, die das Augenmerk auf die Ernährung lenken, finde ich beachtenswert. Dass es aussichtslos ist, mit diesen Sachverhalten einen Kardiologen zu konfrontieren, habe ich auch erfahren.


    Bei mir ist der Zusammenhang von Vorhofflimmern und/oder Herzrasen mit der Magen/Darmtätigkeit offensichtlich. Die Hohlvenentheorie finde ich einleuchtend. Schon einmal beschrieben habe ich, dass auch äußerer Druck auf die Magengegend oder auf die Vene (z.B., wenn ich mein Tablet im Liegen dagegen drücke) ein Gefühl der Beklemmung hervorruft. Ich muss ganz schnell die Position ändern um VHF zu verhindern. Auch langes ungünstiges Sitzen bei Tisch hat bei mir schon eine Attacke ausgelöst. Sofortige Bewegung, ruhiges tiefes Atmen hilft manchmal. Was bei mir leider nicht hilft, ist die Magenmassage.


    Ich hoffe auf weiterhin rege Teilnahme an dieser Stelle. Auch Ablationserfahrungen finde ich interessant.

    @ Gerhard

    Lass Dich nicht entmutigen, alles was heutzutage in der Schulmedizin akzeptiert ist, war irgendwann in dem Stadium, in dem Deine Theorie jetzt ist, und die Erde war ja auch mal eine Scheibe..


    Allerdings wäre ich vorsichtig mit dem ZentrumDG als Quelle, die Seite ist ja, vorsichtig ausgedrückt, umstritten. Und es ist bei vielen von der Schulmedizin nicht recht anerkannten Theorien so, dass die Heilpraktikerszene (und vor allem die Betroffenen) sich blind-naiv darauf stürzen, das von Dir zitierte Leaky-Gut-Syndrom ist da ein perfektes Beispiel.


    Offiziell, schulmedizinisch, gibt es das gar nicht; bei den Heilpraktikern ist es in Beton gemeißelt und ist quasi für jede Allergie und Unverträglichkeit verantwortlich.


    Es erscheint mir nicht sinnvoll, das so unreflektiert und unhinterfragt für sich zu übernehmen, aber es völlig zu negieren ebenso - an dem beschriebenen Mechanismus kann ja gut und gerne was dran sein, plausibel klingt das ja schon.


    Das ist alles ziemlich unbefriedigend. Die Schulmedizin hat Scheuklappen, die Heilpraktiker verirren sich teilweise derart, dass es auch schwierig erstzunehmen ist, die Wahrheit liegt in der Mitte und der Patient hat das Problem.


    Ich neige auch dazu, anzunehmen, dass einige Dinge die eher lästig sind (ES, und auch Depressionen..) irgendwo doch einen evolutionär begründbaren Sinn haben.

    Hallo zusammen, ich wurde vor 4 Tagen abladiert. Nach meinem Herzschrittmacher im November nun die 2. OP. Von dem Eingriff habe ich nichts gemerkt, ich hatte Vollnarkose. Heute leide ich noch an Halsbeschwerden und kratziger Stimme. Das kommt aber von dem Schlauch im Hals. Sonst geht es mir sehr gut :)^ und ich habe kein Vorhofflimmern mehr seit Dienstag. Ob die Ablation ein Einfolg war, weiß man erst nach 3-6 Monaten. Ich hoffe, diese Flimmerei und Ohnmachten kommen NIE mehr wieder.


    Gruß Christine :-)