@ Gerhard,

    Zu Deiner Theorie kann ich nichts sagen - ich bin noch "neu" mit den VHF, diese habe ich erst seitdem mein großer Herzfehler in der Vorhofscheidewand geschlossen wurde. Daher habe ich auch nicht wirklich viel recherchiert. Auch kann ich bei mir nicht mal sagen, was sie auslöst.


    Mittlerweile habe ich zumindest herausgefunden, dass das Herzrasen (plötzlich 140-160 Schläge, regelmäßig aber irgendwie viel kräftiger als normaler Herzschlag) nach einem plötzlichen Wechsel der Körperstellung Auftritt (abrupt aufgestanden oder mich hingesetzt, schnell gebückt etc.), aber auch nach viel Reden oder Lachen. Es ist dann nach 1 Minute von alleine wieder weg oder lässt sich wieder beruhigen durch Manipulationen wie schnell durch die Nase ausatmen etc.


    Dagegen kommt das leise Blubbern bzw. Aufplustern, ich kann es nicht richtig definieren, total chaotisches Herzschlägen halt, nach dem längeren Verweilen in einer Pose (sitzend oder liegend), unterbreche ich das nicht durch aufstehen, kommt nach ein Paar mInuten wieder das Herzrasen.


    Meine Kardio sagt, VHF sei ungefährlich. Er denke, dass die Ursache bei mir im veränderten Druckverhältnissen seitdem das große Loch zu ist zusammen hängt. Es fällt mir allerdings schwer, zu glauben, dass das harmlos ist.

    @ Christine,

    Über Ablation habe ich schon ein wenig gelesen. Es ist sicher ein tolles Gefühl, nichts mehr zu haben, oder? Und auch ich hatte ca. 1 Woche lang Schmerzen in der Speiseröhre nach dem Kathetereingriff, das kommt sicher von dem Schlauch. Hattest Du einen Einschnitt in der Leiste oder am Arm? Ich hatte einen in der Leiste, es tat mir 2 Wochen weh! Wie lange warst Du im Krankenhaus und wie lange bist Du nun krank geschrieben! @:)

    @ LINASOPHIA

    Danke, dass Du den Kontakt zu diesem Thread hier pflegst und Dein Insiderwissen auch an andere Betroffene weitergibst. Durch dieses Geben und Nehmen konntest Du, wie man sieht, also auch schon profitieren.


    Du fokussierst Dich aber zu sehr auf den Magen, wenn Du entsprechend meiner Theorie, das Vorhofflimmern in der Entstehung hemmen willst. Meine sofortige Bauchmassage, die ich bei Verspüren eines unverwechselbaren Gefühls im Oberbauch einsetze, richtet sich hauptsächlich gegen Gasansammlungen im querverlaufenden Dickdarm und nicht auf den Magen. Wenn man also eine bestimmte Mahlzeit für die Blähungen verantwortlich macht, dann muss man bedenken, dass zwischen Magen und Dickdarm etwa 4 Meter Dünndarm liegen und zeitlich gesehen mehrere Stunden. Oft sind aber mehrere Organe daran beteiligt, die zur gleichen Zeit, aber durch unterschiedliche Mahlzeiten prall gefüllt und aufgebläht sind. Auf diese Weise kann der gesamte Verdauungstrakt, der eingeengt ist in ein Muskelkorsett (Bauchmuskeln, Beckenboden, Zwerchfell), einen enormen Druck aufbauen und die zum Herzen führende 3cm dicke und fast drucklose untere Hohlvene, gegen die Wirbelsäule drücken. Es ist absolut der gleiche Vorgang wie beim "Vena-cava-Kompressionssyndrom" in der Schwangerschaft, nur dass da die Gebärmutter mit dem Kind den Druck ausübt. Dies geschieht bei Rückenlage der Schwangeren, wenn die untere Hohlvene gegen die Wirbelsäule gedrückt wird. Diese Kreislaufstörung, die bis zum Schock und zur Bewusstlosigkeit führen kann, ist in der Medizin anerkannt und wird durch sofortige Lageänderung beendet.


    Es sind wie bei meiner Theorie mechanische Kräfte für den Blutmangel verantwortlich und man kann ihn durch die Bauchmassage und Lageänderung wieder mechanisch beseitigen. Wo ist da der Unterschied zu einer schwangeren Frau? Ähnlich verhält es sich bei Deinen Beobachtungen, wenn Du beim Sitzen oder im Liegen durch den eingeklemmten Laptop Vorhofflimmern bekommst.


    Und da ich bei Beispielen bin – gleich noch eins!


    Es gibt doch die Redewendung z.B.: "Der hat einen Knall!"


    Keiner weiß so richtig, wo die Redewendung herkommt, nur Vermutungen gehen von einem Büchsenknall aus. Kann aber auch sein, dass schon vor der Erfindung des Schießpulvers, viele Menschen "einen Knall hatten".


    Ich hab mich mal ein bisschen in der ganz normalen Bevölkerung umgehört und habe festgestellt, dass viele Gefragte das unerklärliche Phänomen mit dem plötzlichen Wachwerden kennen, was mit einen lauten Knall oder sonstigen lauten Geräuschen einhergeht. Mit Schall hat es absolut nichts zu tun, denn außer dem so Aufgeweckten, hörte kein anderer Anwesende etwas. Also was ist naheliegend? Balla-Balla!


    Es ist häufiger als man denkt und ich habe auch schon einige Male über meine Erfahrungen mit diesem scheinbaren Rätsel berichtet.


    Wenn ich durch ein unreelles Geräusch aufwecke, liege ich immer auf der linken Seite oder schon halb auf dem Bauch. Bleibe ich dann untätig liegen, fängt mein Herz an zu stolpern und ich merke, wie sich eine gewisse Kreislaufschwäche breitmacht. Zu Herzrasen und Vorhofflimmern lasse ich es nicht mehr kommen, indem ich diesen Spuk durch einen Lagewechsel auf den Rücken (?) ein Ende bereite. Auch aufstehen oder die Bauchmassage helfen. Für mich ist es eindeutig eine Hohlvenenkompression lt. meiner Theorie.


    Selbst Lichtblitze haben mich schon gewarnt und komische Geräusche bei der Mittagsruhe bei noch offenen Augen. Ihr werdet jetzt denken, dass der wirklich einen Knall hat… %-|


    Gemessen an anderen, an wahre Wunder grenzenden Entwicklungen der Natur, ist diese Warneinrichtung des Kreislaufsystems noch primitiv, aber effektiv.


    Bei einer Frage, bekomme ich besonderes Unbehagen. Was geschieht mit einem Kleinkind, das während des Schlafes eine Hohlvenenkompression bekommt? Hören sie auch ein lautes Geräusch, damit sie endlich eine andere Körperhaltung einnehmen und der Blutmangel vor dem Herzen beendet wird? Könnte das eine Ursache vom immer noch rätselhaften "plötzlichen Kindstod" sein?

    @ rr2017

    Vielen Dank für Deine aufmunternden Zeilen, die meiner Theorie doch ein bisschen Zukunft ausmalen. Mit dem goldenen Mittelweg in punkto Akzeptanz in der Schulmedizin wäre ich ja schon happy, doch momentan sieht es noch nicht danach aus.


    Über die verlinkte Seite habe ich mir keine Gedanken gemacht, weil ich über Google auf die Beschreibung dieses Syndroms gekommen bin. Es wurde haargenau das beschrieben, was ich schon Jahre vorher vermutet hatte, wie in meinem anderen med1-Link.


    Jetzt wo Du mich darauf aufmerksam machst, sehe ich das auch so. Du triffst mit Deiner Einschätzung genau auf den Punkt. Kommerzielle Aspekte stehen allerdings bei allen Heilmethoden im Vordergrund – ob bei Schulmedizin oder Alternativmedizin.


    Nahrungsergänzungsmittel sind für mich kein Thema, außer bei Bedarf ein bisschen Magnesium. Ansonsten vertraue ich ausschließlich der Schulmedizin, wenn sie auch Scheuklappen hat – wie Du schreibst.


    Ärzte sagen gern, dass man sich mit Symptomen, wie eben z.B. Extrasystolen arrangieren müsse, weil man angeblich bei jedem Menschen welche per EKG nachweisen könnte, aber nicht wisse warum sie auftreten. Diese Aussage ist Standard in den Beiträgen ES-Betroffener in Internetforen.


    Wenn aber ein Betroffener wie ich, möglicherweise hinter das Rätsel gekommen ist und die Ärzte um Aufklärung bittet, hat man nicht einmal die Möglichkeit der Anhörung.

    @ Dreams2015

    Wenn sich meine Theorie bestätigen würde, wäre das sicher kein Allheilmittel. Aber ich sehe auch in Deiner Schilderung schon wieder Parallelen zu dieser These. Für mich ist es eindeutig und Du brauchst nur zu lesen und zu vergleichen.


    Was der Kardiologe sagt, ist auch meine Meinung, denn nach dem Verschließen des Loches melden die Dehnungsrezeptoren permanent Fehlalarm, weil sie noch auf die alten Druckverhältnisse geeicht sind. Vorhofflimmern könnte dann so eine Art Rhythmusanpassung sein, wie lt. meiner Theorie eben. Gib sie doch mal weiter an Deinen Kardiologen.

    @ Christine aus NRW

    Schön, dass meine Wünsche vom Dezember wahr geworden sind. Weiter so! @:)


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Hallo Gerhard,


    ist ja schon ne Weile her, dass Du den Beitrag eingestellt hast.


    Würde mich freuen etwas von deinem Weiteren Verlauf zu hören.


    Mir geht es genauso wie Dir.


    Habe einen genialen Arzt gefunden, der sich bestimmt für deine Erfahrung interessieren würde.


    Also falls Du noch lebst😉 Lass was von Dir hören.


    Gruß Rossbo

    @ Rossbo

    Vielen Dank für Deinen Beitrag. Dass ich noch lebe, hab ich Dir gleich am 17.01.2017 via PN über das Postfach von med1 mitgeteilt und auch, dass ich es gut finden würde, wenn sich Dein Arzt für meine Erfahrungen interessiert.


    Du hast Dich bei med1 angemeldet, weil Du auf meinen Beitrag von 2007 gestoßen bist und wolltest wissen, wie es mir heute geht. Richtig so?


    Leider hast Du nicht gemerkt, dass der Thread noch heute aktuell ist und es 110 solche Seiten mit je 15 Beiträgen gibt.


    Die etwas winzig geratene Seitennavigation mit den Pfeilen, hat für noch unerfahrene Forumsbesucher so ihre Tücken, wie ich schon hunderte Male bemerkt habe. Immer, wenn ich über eine damals eingestellte E-Mailadresse Mails bekomme, weiß ich, dass sich wieder jemand nicht weitergefunden hat. Dafür habe ich schon eine fertige Informationsmail mit einer Gebrauchsanleitung der Seitennavigation und mit Hinweisen auf meine jetzige Theorie parat. Ich finde es schon schön, wenn man wissen will, wie es mir heute geht.


    Meistens tritt danach aber gleich wieder Ruhe ein, weil für diese Betroffenen meine jetzige Theorie wahrscheinlich genauso unglaubwürdig klingt, wie das was vorher der Arzt erzählt hat…


    Ähnlich wird es jetzt bei Dir sein, lieber @Rossbo , weil Du Dich ja auch nicht mehr meldest – oder?


    Besser wäre es natürlich, wenn Du uns Deine Erfahrungen mitteilst und uns auch die Chance gibst, dass eventuell mal ein Arzt mit hier hereinschaut.


    Liebe Grüße und Tschau *:)


    Gerhard

    Moin,


    mal eine Frage: Schon mal die ZÄHNE untersuchen lassen?


    Ich hatte 2013 heftige Herzprobleme und schuld war ein Zahnabzess!


    Hatte auch Vorhofflimmern wie sau und sogar eine leichte Lungenembolie!


    Alles wieder gut, ab und zu noch Vorhofflimmern aber selten.


    Lasst eure Zähne checken, ist ein guter Tipp!

    Hallo,


    möchte mich wieder mal melden.


    Seit Monaten stellt sich bei mir folgender Ablauf von meinen HRStörungen dar:


    2 Tage bin ich total im Sinusrythmus - dann, immer am 3 Tag habe ich in der Früh oder während dem Tag immer ein verstärktes Gefühl von diesen zittrigen Reizen in der Bauchgegend, bis ich wieder ins VHF komme.


    Verwundert bin ich, dass ich die ersten 2 Tage im Sinusryhtmus überhaupt keine zittrigen Reize verspüre - alles normal - wie nichts falsch mit mir wäre. IMMER am 3. Tag aufeinmal habe ich das Gefühl im Bauch mit den zittrigen Reizen - bis ich ins VHF falle. (Fast so wie sich in den 2 Tage während dem Sinusrythmus wieder langsam ein Glas innen im Körper mit etwas füllt - bis es am 3. Tag überläuft....)


    Wenn ich nur wüßte was sich da so aufbaut - unbemerkt - die 2 Tage in denen ich mich total wohlfühle im Sinus.


    Machts Gut


    Gebi88

    Hallo liebe Forumteilnehmer


    Nach über einen Jahr melde ich mich,


    Weil es Neuigkeiten gibt.


    Im letzten Jahr habe ich diverse Experimente durchgeführt um mein VHF


    in den Griff zu bekommen. Nichts hat wirklich geholfen nur durch eine Paleo Ernährung konnte ich den Abstand zwischen 2 Anfällen auf 4 Monate ausdehnen. Ansonsten kam es alle 1-2


    Monate. Nach dem 10.Anfall in 1.5 Jahren


    ist mir der Geduldsfaden gerissen und habe mich zur Katheter ablation angemeldet vor der ich so eine Angst hatte. Heute bin ich aus dem KH entlassen worden und mir geht es blendend. Ich kann jeden nur Mut machen nicht zu lange zu warten und diesen Schritt rechtzeitig zu machen. Bei mir wurde es mit Kälte gemacht und unter Narkose mit einem leichten Schlaf.


    LG


    Andy

    Hallo zusammen,


    ich kann Andy nur zustimmmen. Wartet nicht zu lange. Ich hatte auch immer Angst vor der Ablation. Bis es mir im November so schlecht ging, dass nur mehr die Ärzte entschieden haben. Zuerst musste ich einen Herzschrittmacher bekommen und dann wurde die Ablation im Januar durchgeführt. Es geht mir heute sehr gut. Bewusst bemerke ich kein VHF mehr.


    Vielleicht wäre mir, bei einer eheren Ablation, der Schrittmacher erspart geblieben. LG Christine


    LC

    Hallo liebe Forumsteilnehmer,


    ich finde es so toll, dass in diesem Teil des Forums seit Jahren so aktiv diskutiert und beraten wird. Ich möchte mich gern unter euch einreihen.


    HRS habe ich schon seit vielen Jahren. Sie traten 1985 bei der Geburt meines Sohnes auf. Damals war ich 29 Jahre alt. Seit 2003 kamen sie öfter und die Abstände zwischen den Attacken wurden kürzer. Damals nannten die Ärzte diese Störung paroxysmale Tachykardie. Zur Behandlung gab es Betablocker, die auch anschlugen. Inzwischen kommen die Attacken im wöchentlichen Abstand. Nach vielen vielen Arztbesuchen wurde im Dez. 2016 endlich einmal sichtbar, dass ich an Vorhofflimmern leide. Es setzt mir sehr zu, zumal die Episoden meist etliche Stunden dauern. Auch ich habe bei mir bemerkt, dass bestimmte Körperhaltungen wie zu rasches Aufstehen, Bücken, seitliches Drehen des Oberkörpers, nach vorne gebeugtes Sitzen oder Anheben von Gegenständen VHF auslösen können. Meist setze ich mich dann sofort kerzengerade aufrecht hin und atme konzentriert. Dadurch lässt sich mancher Anfall verhindern. Auch Lachen, angeregtes Sprechen und falsches Atmen bringen mich oft in den Zustand des VHF. Bei bedrängenden oder aufregenden Situationen auf der Arbeit (bin Lehrerin an einer Grundschule) bekomme ich recht schnell VHF. Die Beobachtungen, dass die Attacken von der Hohlvene herrühren könnten, treffen auch bei mir zu. Doch warum kommen die Anfälle immer erst am 8. Tag? Vorher bücke, drehe ich mich doch auch! Und warum ausgerechnet im Urlaub noch öfter? Löst ein gewisser Anteil an Stress die Attacken aus? Urlaub ist bei uns zum Erholen da. Wir sind also keine Abenteurer und reisten bisher sehr gern. Doch allmählich vergeht mir jegliche Ferienplanung angesichts des häufigen VHF. Ich bin leider stark übergewichtig und so könnte es doch stimmen, dass beim gebeugten Sitzen oder beim Bücken die Funktion der Hohlvene beeinträchtigt wird. Meine Mutter hatte VHF; mein Bruder und mein Sohn leiden auch daran. Vielleicht wurde die Anlage für eine deformierte Hohlvene vererbt? Während einer Episode habe ich, besonders wenn sie lange dauert, ein bestimmtes Leeregefühl im Magen. Es gluckert und knurrt wie bei Hunger, doch es ist eher ein Wärmegefühl. Das Kribbeln und Blubbern, das bei vielen von euch VHF ankündigt, habe ich noch nicht beobachten können. Meistens hat das VHF abrupt bei einer Bewegung oder Drehung ein Ende. Überhaupt, in Bewegung zu bleiben hilft oft eher als daheim herumzuliegen.


    Mich beeinträchtigt das VHF sehr. Ich gehe nicht mehr gerne aus, habe mich aus meinem Freundeskreis zurückgezogen und bin froh, wenn ich nicht zu einem Termin muss, denn da könnte ja VHF auftreten. Gebuchte Urlaube sind inzwischen auch solche "Termine". Unterricht mit VHF ist auch kein leichtes Unterfangen, zumal ich während es flimmert, ganz oft zur Toilette muss, weil sich die Blase ständig füllt.


    Mit der ärztlichen Behandlung bin ich erst am Anfang. Vorerst Blutgerinnungshemmer schlucken und VHF weitgehend ignorieren. Das jedoch fällt mir ziemlich schwer, denn die Attacken machen von sich aus große Angst.


    Für heute soll es genug mit dem Bericht sein. Ich freu mich darauf, wenn es hier im Forum weitergeht.


    LG Mayke

    @ Mayke1956

    Schön, dass du unseren Thread mal wieder etwas Nahrung gibst. Ich persönlich gebe es hier langsam auf, denn meine Theorie glaubt eh keiner so richtig und für mich gibt es dafür keine Alternative. Diese totale Überzeugung für die Richtigkeit wird durch solche detaillierte Beiträge, wie der von dir, natürlich noch gestärkt – vielen Dank!


    Ich hoffe, ich erlebe es noch, dass diese These mal in den Lehrbüchern steht. Gute Voraussetzungen dafür habe ich ja, denn ich fühle mich, je älter ich werde, immer wohler. Dabei wurde mir schon 1983, als ich 40 war gesagt, dass Vorhofflimmern mit dem Alter immer häufiger wird und permanent wird. Jetzt gehe ich langsam auf die 75 zu und es ist ganz verschwunden. Es war keine Therapie notwendig und es ist so gesehen auch keine direkte Heilung eingetreten. Ich habe eigentlich nur gelernt, wie man Vorhofflimmern in der Entstehung hemmt.


    Ein wesentlicher Faktor ist, wie du auch vermutest der Stress und somit das Adrenalin im Blut. Und das kann sich schon allein durch die Erwartungshaltung, also durch das Kopfkino, steigern.


    So eine "Selbsterfüllende Prophezeiung" -immer am 8. Tag Vorhofflimmern-, hat sich bei dir manifestiert, weil die Attacken vorher ein paar Mal zufällig genau nach 8 Tagen ausgelöst wurden. Ähnlich verhält es sich mit gebuchten Urlaub oder Pflichtterminen, also egal ob man sich darauf freut oder nicht. Auch durch Freude wird Adrenalin ausgeschüttet und das kann auch die Dehnungsrezeptoren in den Herzvorhöfen sensibilisieren, die dann selbst geringe Druckunterschiede als Gefahr melden können wie laut meiner Theorie. Nicht umsonst wird bei Ablationen usw. Adrenalin gespritzt, wenn man den Erfolg der Verödung testen will, bzw. wenn man Herzrhythmusstörungen provozieren will.


    Da Vorhofflimmern auch Stress ist, sinkt der Adrenalinspiegel im Blut kaum und es unterhält sich quasi selbst. Wenn das Adrenalin dann mal weniger wird, wenn man abgelenkt ist bzw. man schläft, kommt wieder die Chance für den Sinus.


    Vorhofflimmern (Absolute Arrhythmie) ist laut meiner Theorie keine Rhythmusstörung sondern eine Rhythmusanpassung bzw. ein Notrhythmus. Es wird nur das Blut gepumpt wird, was durch die Hohlvenenkompression gerade noch ankommt. Der Sinusrhythmus ist auf volle Vorhöfe angewiesen - die absolute Arrhythmie nicht.


    Nun noch ein paar Gedanken über die "schwache Blase", die jeden Betroffenen hauptsächlich zu Beginn von Vorhofflimmerattacken plagt. Wenn die Ursache des Vorhofflimmerns in einer Kompression der unteren Hohlvene lt. meiner Theorie begründet ist, staut sich das Blut in den unteren Organen, weil es nicht zum Herzen zurückgeführt werden kann. Dadurch gibt es auch keinen Nachschub von dem Blut, was noch über die obere Hohlvenen zum Herzen gelangt.


    Um Platz für frisches Blut zu schaffen, wird sofort Flüssigkeit ausgeschieden solange die Nieren wegen des aufkommenden Sauerstoffmangels überhaupt noch arbeiten können. War es dann aber nur ein Fehlalarm wegen zu viel Adrenalin, dann war die ganze Aufregung umsonst.


    Wenn sich ein Arzt bis hierher verklicken würde, gäbe es wahrscheinlich ein großes Gelächter über meine laienhaften Vorstellungen. Damit könnte ich aber leben, wenn man mich berichtigen würde. Diesen Traum habe ich aber mittlerweile aufgegeben.


    Kurz noch etwas zu deinem Übergewicht lb @Mayke1956. Ich glaube schon, dass es Auswirkungen auf die untere Hohlvene lt. meiner These hat. Jedes Kilo Gewicht zusätzlich bedeutet auch weniger Platz für die inneren Organe. Das Vena-cava-Kompressionssyndrom in der Schwangerschaft hat dir wahrscheinlich die ersten diesbezüglichen Rhythmusstörungen beschert. Es ist der gleiche Auslösemechanismus wie der in meiner Theorie, nur von der Gebärmutter ausgelöst und nicht durch Blähungen der Bauchorgane. Aber es ist in der Medizin angekommen – meine Theorie nicht???


    Liebe Grüße und Tschau *:)


    Gerhard

    Hi,


    ich glaube, das ich auch unter Herzstolpern leide! Also zuletzt wurde es beim Ekg festgestellt das es so ist..Also bei mir hängt es oft mit der Situation zusammen aber auch so manchmal, auch beim bewegen.Es fühlt sich so an,als ob hinterm Magen ein Impuls losgeht der bis in den hoden fühlbar ist.Ab und zu geht es auch noch oben hin Richtung Hals, je nach dem, wie intensiv ich in panik gefangen bin.Manchmal ist es wie eine bombardemo lauter kleine Salven und um so öfter sie schlagen desto mehr Kopfschmerzen bekomme ich die Verspannungen sind noch Bonus dazu.Der Stress Pegel ist am intensivsten,wenn ich schon vibrieren im fus habe oder bekomme.Die Vibrationen wandern auch vom Kiefer bis hin zum Po...Auch bei flachem Atmen, lösen sich oftmals die Stolen aus,und auch fast jeder Gedanke oder Stichwort.Achja, das vibrieren ist am schlimmsten im Darmbereich und ich habe schmerzen im Steißbein also der Nerv bis zum Kopf + Hirn...Es war schon so das mein Blutdruck nur vom sitzen zu anlehnend verändert.Und sobald ein wenig Panik einher kommt dann gibt es salven von Stößen!

    Dazu merk ich den impuls von oberhalb des Bauchnabels hoch ziehen, ich denk das es verschiedene Ursachen sind wissen tu ich es nicht. Meine Blutwerte die letzten Zeit waren alle ok leichte hypertonie, und ein entzündungswert von 0,7 ich glaube bis 0,6 ist Toleranz Grenze oder 0,4,naja diese Werte hatten auch früher öfters zu hören bekommen das ich erhöhten wert habe, oder Zuviel weise Blutkörperchens,eigentlich schon seit über 20 Jahren.


    Rhoemheld Syndrom Diagnostik


    That's it !


    Lg :)^


    :)*

    Gerhard


    sehr logisches denken,Respekt!Soweit in sich hineinzukommen und so detailliert ist schon hammer.Mal ne frage ob der Ischias auch damit zu tun haben könnte ? Ich kann mir auch denken das dieses flimmern als Vibrationen war genommen werden! Ich hab leider noch kein Ventil gefunden um es ableiten zu können.Ich weiß das viele Anzeichen einfach durch die Gedanken entstehen, auch wenn man nicht daran denken will kommt es!!Ich wälz mich meist im Bett dann merk ich es kaum oder wenn ich rum zappeln mit dem Fuß ist es erträglicher!Sobald ich damit aufhören gehen die Vibrationen weiter je nach dem mal im Fuß mal am po!!!


    Was könnte helfen?

    Hallo liebe Forumsteilnehmer,


    genau 2 Monate ist meine Katheter Ablathion her und ich hatte nicht einen einzigen VHF Anfall oder irgendwelche


    Stolperer, die haben wohl sehr gut an meinem Herz gearbeitet ( Kardiologie Bad Segeberg ). Falls es irgendwann wieder kommen sollte werde ich sofort eine 2. Ablation machen. Mein VHF war schlimm, weil ich es mit nichts stoppen konnte, ich hatte auch die Situation beim nach vorne Bücken oder Bauch einklemmen, dadurch habe ich es ausgelöst und bei mir stoppte es nicht einfach so, ich musste mich Abends hinlegen, versuchen zu schlafen und dann irgendwann am nächsten Tag wurde der Puls immer langsamer bis der Sinus zurück kam. Problem soll wohl sein , dass es irgendwann überhaupt nicht mehr in den Sinus wechselt,


    oder nur noch mit drastischen Massnahmen, meine Nachbarin ist seit 25 dauerflimmerin und die leidet und ärgert sich nicht früher was unternommen zu haben jetzt kann man bei ihr nichts mehr machen, haben die Ärzte gesagt. Ich finde Gerhards Theorie mit der Hohlvene interessant, aber ich weiss nicht wie die was bewirken soll, dafür habe ich zu wenig Ahnung von den Blutkreisläufen, bei mir wurden im linken Vorhof die 4 Pulmonalvenen isoliert. Jetzt nehme ich 0 Medikament , Xarelto habe ich 5 Wochen genommen , ist mir aber nicht bekommen da ständig übel, Betablocker die ich vorher 1,5 Jahre einnahm , habe ich ausgeschlichen. Alleine weg von den Tabletten ist für mich Lebensqualität. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, bis bald.


    Viele Grüße


    Andy :-)