Hallo,


    habe gestern mal eine neue Erfahrung gemacht. Ob das von Bedeutung ist, wird die Zukunft zeigen. Ich hatte gestern wildes Vorhofflimmern, so heftig wie nie. Mein Herz tobte und hüpfte wild und ich fragte mich, ob das noch Vorhofflimmern sei oder schon etwas anderes. Mehrmals hatte ich das Gefühl, der Herzschlag würde aussetzen und mir wurde auch entsprechend schwindlig, sodass ich mich hinlegen musste. Enttäuscht, dass es mich wieder einmal erwischt hatte, versuchte ich alles, um es wieder wegzubekommen. Da ich ja glaube, dass es bei mir etwas mit dem Zwerchfellbruch zu tun hat, kam ich auf die Idee, den Magen, der vielleicht nach oben gerutscht war, nach unten zu schieben. Ich schob also mit der flachen Hand kräftig von der Brustbeinspitze nach unten, etwas von rechts nach links (von mir aus gesehen). Mehrmals. Und siehe da, das Vorhofflimmern hörte auf. Und jedesmal, wenn es wieder anfing, machte ich dasselbe und es hörte wieder auf. Das war mir vorher noch nie geglückt, allerdings hatte ich es früher mit Gerhards empfohlener Bewegung von links nach rechts versucht. Muss nun sehen, ob das eine Ausnahme war oder ob es nächstes Mal wieder funktioniert. Jedenfalls beruhigte sich das Herz vollkommen und ist heute immer noch ruhig. Zusätzlich habe ich sofort eine Kapsel Kalium genommen, aber die hat natürlich nicht so schnell gewirkt, sondern stabilisiert hoffentlich jetzt den Zustand weiter.


    Ist schon merkwürdig, dass so eine "Massage des Magens" eine Wirkung auf das Herz hat.


    Zur Zeit habe ich vermehrt VHF, aber ich bin auch mit dem Essen sehr unvorsichtig. Ich esse mit Leidenschaft alles, was histaminhaltig ist - nachdem ich so lange darauf verzichtet hatte. Außerdem esse ich so manches, was mir Sodbrennen verursacht. Das ist natürlich dumm und ich muss damit wieder aufhören.


    Es freut mich, dass einige hier Erfolg mit einer Ablation hatten. Ich habe das noch nie in Erwägung gezogen, vielleicht bin ich inzwischen auch zu alt - 72. Hier in Schweden sind auch so lange Wartezeiten, dass es wahrscheinlich sowieso nicht infrage kommt.


    Euch alles Gute


    Vidgi

    @ Alle

    Vielen Dank für eure positiven aber auch negativen Berichte seit meinem letzten Auftreten hier im Frühjahr. Nun ist Herbst geworden und ich kann die Sammlung nur um einen negativen Bericht erweitern. Doch aus Schaden wird man klug und das gleicht es dann wieder etwas aus.


    Da meine "Hohlvenenkompressionstheorie" ja auch was mit dem Verdauungstrakt zu tun hat, habe ich in meinem Thread im Magen-Darm-Forum schon ausführlich darüber berichtet.


    http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/?p=4#p23042056


    Deshalb hier jetzt nur etwas zu den letzten zwei Beiträgen.

    @ Sammy

    Vielen Dank für deine Schilderungen, die mir sehr bekannt vorkommen aus der Zeit vor 40 Jahren, als die Ärzte meine Vorhofflimmerattacken auch mit Faustan (Diazepam) verhindern wollten.


    Adrenalin ist das Gift Nr. 1 für uns und ich glaube nicht, dass es durch derartige Stoffe gesenkt werden kann. Zur Stressbewältigung, die deine Ärzte ja auch anstreben, solltest du aktiv mit beitragen. Dazu könnte dir auch eine Einstufung deiner als gefährlich eingeschätzten "Palpitationen" in hilfreiche Extrasystolen lt. meiner Hohlvenenkompressionstheorie helfen, den Adrenalinspiegel im Blut zu senken (siehe im Link oben).

    @ Vidgi

    Deine neue Erfahrung macht auch mich neugierig. Mir ist es noch nicht gelungen, schon bestehendes Vorhofflimmern durch meine Bauchmassage zu beenden. Ich hatte mal 2005 eine Episode wo paroxysmales Vorhofflimmern zusammen mit mich sehr belastenden intermittierenden ventrikulären Bigeminus auftrat. Damals konnte ich mit der Massage nur den Bigeminus beenden, was mir dann so angenehm vorkam, als wäre das Vorhofflimmern mit weg.


    Vielleicht hattest du auch so eine Kombination, oder blieb das Vorhofflimmern weg?


    Allerdings ist meine Massage schon immer von rechts oben nach links unten, also wie du es auch beschreibst. Sonst wäre es ja gegen die Verdauungsrichtung. Berichte bitte wie es weiterging.


    Wie ich schon im Magen-Darm-Forum berichtet habe, steht jetzt ein Termin im Dezember für eine Katheterablation fest, den ich aber noch absagen kann.


    Dieser Eingriff wäre gegen meine Überzeugung in Punkto Richtigkeit im Sinne meiner Theorie. Schade, dass die Ärzte nicht einen alternativen Gedanken für diese These riskieren.


    Liebe Grüße und Tschau *:)


    Gerhard

    Hallo Gerhard,


    zunächste vielen Dank für deine Nachricht. Ich bedaure sehr, dass Du einen starkes VHF mit Nachwirkung der einseitigen Taubheit erlitten hast. Ich wünsche dir alles Gute, eine rasche Genesung und eine Wiederherstellung der Ohrproblematik ohne weitere Zwischenfälle.


    In meinem Fall, werde ich versuchen meine beruflichen und privaten Stressspitzen abzubauen und an der Stressbewältigung zu arbeiten.


    Vermutlich werden die Adrenalinschübe nicht mehr resorbiert bzw. vom Körper verarbeitet, Sympathikus und Parasympathikus scheinen in ihrer Funktion völlig überfordert und dein Hinweis zur Hohlvene regt zum Nachdenken an.


    Nach wirklich zahlreichen Untersuchungen in diversen KH und Ärzte und auch entsprechenden Blutuntersuchungen, bin kürzlich auch zum Eisenzentrum zweck Untersuchung einer evtl. Thalassämieform, diverse Werte wie z.B. HB, MCV etc. sind leicht grenzwertig, jedoch könnte es in Bezug zu den Palpitationen auch ein Holzweg sein.


    Darüber hinaus, habe ich in der letzten Woche mehrere Haarbüschel zur Haaranalyse eingereicht, ich erhoffe mir hierzu entsprechende Ergebnisse zum Hormonhaushalt bzw. Elektrolythaushalt. Sobald mir alles vorliegt, werde ich hierzu berichten.


    Für die Schulmedizin scheint ja immer alles i.O., daher ersehe ich es als dringend notwendig, jede hilfreiche Maßnahme zu ergreifen um die einstige Lebensqualität wieder zu erlangen.


    Wünsche dir alles Gute und schnelle Wiederherstellung deiner allg. und vor allem Ohrgesundheit und allen Anderen hier eine beschwerdefreie Zeit.


    Viele Grüße


    Sammy

    @ Vidgi

    Du bist mit 72 nicht zu alt für eine Ablation. Ich bin jetzt 74 und hatte den Eingriff im Juli. Er war aufwendig, also keine reine PVI, auch Nerven und eine vernarbte Wand wurden abladiert.


    Inzwischen habe ich viele Menschen gesprochen, die erfolgreich abladiert wurden, auch im höheren Alter.


    Allerdings ist wohl der Dauererfolg nicht bei jedem gegeben und eine erneute Ablation führt bisweilen zu deutlich höherem Ruhepuls.


    Auch ich wachte heute erstmalig wieder mit VHF und sehr hohem Puls auf. Das deprimiert natürlich total.


    Trotzdem Vidgi, du hast durch eine Ablation nichts zu verlieren, ich würde mich anmelden.

    @ Gerhard

    Mein heutiger VHF Rückfall kann natürlich durch verkrampftes linksseitiges Schlafen und einer Kompression der Hohlvene erfolgt sein. Aber wie kann man das vermeiden?


    Dir wünsche ich auf jeden Fall, dass deine geplante Ablation erfolgreich ist. Wenn der Sinusknoten im Alter 'übersensibel' reagiert, helfen ernährungstechnische Vorsichtsmaßnahmen wohl allein nicht immer.

    Ich kann Linasophia nur recht geben.


    Ich bin 70 und bei mir wurde die Ablation im Januar durchgeführt. Den erhöhten Ruhepuls spüre ich auch, er hält mich wach und ich gehe erst ins Bett, wenn ich richtig müde bin.


    Habe dann beim Schlafen keine Probleme.


    Jahrelang habe ich mit dem VHF rumgeschlagen, seit meiner Ablation fühle ich mich richtig gut.


    Viele Grüße :-D


    Christine

    allo zusammen,


    mein erster Beitrag hier, ich finde spitze, was hier alles zusammengetragen wurde, nur aus Beobachtungen heraus. :)^


    Ich bin 45 Jahre und vor 2 Jahren ging der "Spass" bei mir auch los. Auslöser war eine Physiotherapie und Massagen die mir aufgrund von Verspannungen (Büroarbeiter) im Nacken verschrieben wurden. Ich vermute heute aufgrund von Druck bei der Massage im Herz/Magenbereich.


    Zuerst hatte ich einen Tag später Herzrasen und Rhythmusstörungen beim Bergauf gehen mit Kreislaufproblemen und kaltem Schweiss.


    Beim Kampfsporttraining und einer Rotation auf der linken Seite, kam das selbe.


    Seit dem mache ich immer wieder die Erfahrung im Liegen auf der Coach vorm Fernseher (Krummer Rücken und "Knick" im Bauch), beim Vorüberbeugen, Laufen Bergauf, Hocke und bei der Rotation zur Linken Seite.


    In meiner Familie bin ich in bester Familie, da meine Mutter, Schwester und Neffen die gleichen Probleme haben, inkl. eines Notarztrufs meines Neffen, nachdem er Herzrasen und Rhythmusstörungen hatte.


    Mit dem Tipp, den Magen zu massieren, habe ich meine Herzprobleme mittlerweile schnell im Griff.


    Es gluckert etwas und mir geht es in in sekundenschnelle wieder gut.


    Meine weiteren Entdeckungen:


    1) Schlafe ich auf der linken Seite, schlafen meine Arme ein und ich werde wach. Meine Hypothese: Wenn die Hohlvene komprimiert wird, fliesst weniger Blut im Kreislauf und der Körper reguliert eine Vorfahrt für das Gehirn und die Arme bekommen weniger zugeteilt. Klare Entscheidung des Körpers, das Gehirn geht vor.


    2) Liege ich auf der Coach vorm Fernseher (notwendigerweise mit gekrümmten Rücken) scheint auch hier eine Kompression zu passieren. Beim Aufstehen "schiesst" das Blut dann zum Herz und das ist kurzzeitig überfordert und ich spüre wie ein höher Druck im oberen Bereich inkl. Kopf mit Ohrrauschen mit Rhythmusstörungen. Das ist nach kurzer Zeit weg. Abhilfe schafft ein stufenweises Aufstehen, oder vorher ein paar Übungen wie Radfahren.


    3) Beim Sitzen (vor allem mit vollem Magen) bekomme ich oft einen roten Kopf (Wangen und Stirn), bei leerem Magen gibt es keine Probleme


    Daraus hat sich eine Rosazea entwickelt.


    4) Magnesium dämpft die Problem wohl etwas.


    5) Wenig Wasser trinken hat wohl auch negative Einflüsse, da das Blut verdickt und zäh wird und bei einer Kompression noch zusätzlich das Problem hat gut zu fliessen.


    Ich freue mich über weitere Tipps. Hat jemand eine gute Informationsseite bei der die untere Hohlvene detailliert erklärt wird. Angeblich soll sie rechts der Wirbelsäule verlaufen. Verstehe daher nicht, warum der Magen dagegen drückt. Auch verstehe ich nicht, warum es in der Hocke passiert, da ja hier der Oberkörper gerade ist.

    Hallo Zusammen,


    habe seit meinem letzten Eintrag hier im Forum (vor ca. 1 Monat), eine körperliche Verbesserung festgestellt.


    Mit der Blutuntersuchung hinsichtlich Thalassämieform bin ich, wie vermutet, offensichtlich auf dem Holzweg, jedoch ergab die Haaranalyse in Bezug zum Hormon- bzw. Elektrolythaushalt eine negative Überraschung mit dem Ergebnis hoher Defizite des gesamten Elektrolythaushalt.


    Mg, Kalium, Natrium, Zink, Kupfer, Chrom etc. sind bei mir mangelware und der Körper ist höchst unterversorgt, das Zusammenspiel zwischen Schilddrüse und Nebennierenrinde scheint die unangenehmen Palpitationen zu verursachen.


    Mein körperlicher Zustand hat sich seit Einnahme und Zufuhr von Mg, Phosphor, Kalium, Vit.B1-B12 und vielen weiteren "Substitutionen" (ein komplett zugeschnittenes erarbeitetes Programm) einschl. Nahrungsumstellung angenehm verbessert, die Leistungsfähigkeit hat sich gebessert, Schlappheit, Mattigkeit, Kraftlosigkeit ist weit weniger und auch die Anzahl der unangenehmen Palpitationen ist zurück gegangen. Auch meine Ängste und Sorgen sind z.T. zurück gegangen.


    Nach einem weiteren angeblich unauffälligen LZ-EKG und dem heutigen Gespräch mit dem Arzt werden die Palptationen als medizinisch nicht relevant ersehen (bei eintreten empfinde ich diese jedoch als lebensbedrohlich) und habe vorerst keine weitere Untersuchung (es haben bereits zahlreiche stattgefunden).


    Die bekannten Problematiken bleiben jedoch vorhanden, z.B. Bücken, und hier greift m.E. Gerhardt's Hohlvenentherapie die ich weiter beobachten werden genauso wie das Zusammenspiel zwischen Schildrüse und Nebennierenrinde, denn ich möchte die unangenhemen HRS-Störungen auf ein möglichst kleines Fenster reduzieren um wieder eine vernünftige Lebensqualität zu erreichen.


    Werde hierzu demnächst wieder berichten und wünsche allen eine "stolperfreie Zeit".


    Viele Grüße


    Sammy

    Na das hört sich doch schon mal gut an. :)= :)=


    Man darf die Mängel nicht unterschätzen, da ist dann doch ganz schön was im argen in deinem Körper. Aber Du scheinst ja jetzt auf einem guten Weg zu sein.


    Ich habe auch oft Herzstolpern, mit regelmäßiger Einnahme von Magium und Tromcardin kann ich das in Schach halten. Was mir auch gut getan hat ist eine Darmsanierung. Nur mal so als Tip.

    Hallo Lapiti,


    danke für deine Nachricht.


    Ja, deine Interpretation ist zutreffend... "Man darf die Mängel nicht unterschätzen, da ist dann doch ganz schön was im argen in deinem Körper."


    Wie erwähnt, durch diese unterschiedlichen Substitutionszugaben, verbunden mit einer Weizen-, und Milchprodukt-armen fast -freien Ernährung und gleichzeitig einer kontinuirlich leicht steigenden Bewegungsaktivität, erscheinen die ES sich tatsächlich zu verringern, das körperliche Befinden hat sich auch verbessert. Es ist vorerst eine Momentaufnahme, ein weiterer wichtiger Bestandteil ist auch der Stressabbau, eine mitverantwortliche "Baustelle" für die unangenehmen ES, dies müsste auch hinterfragt werden.


    Ich versuche alle Wege zu finden um wieder an ein normales geregeltes Leben teilzunehmen und die verlorene Lebensqualität wieder vollständig zu erlangen.


    Dein Hinweis zur Darmsanierung klingt interessant, würde mich interessieren, ein Punkt der bei meinen zahlreichen Arzt- und KH-Aufenthalten nie besprochen wurde.


    Vielleicht kannst Du uns das etwas näher erläutern, ich kenne nur die Flohsamen.


    Viele Grüße


    Sammy

    Mein Hausarzt hat mir damals den Tip gegeben. Ein paar Tage nur flüssig ernähren, Brühe, Gemüsesäfte und änliches natürlich möglichst ohne Zucker. Dann leichte Kost und dazu morgens und abends 2Kapseln Pro-Bio-Cult und 2mal täglich 20 Tropfen Remisyx mit viel Wasser trinken. Damit sind die Blähungen (Roemheldsyndrom) und damit das Herzstolpern reduziert worden. Ich mache das jetzt immer mal wieder so ca 2 Wochen und merke einfach das es mir gut tut.

    @ Lagebericht

    Meine durch das letzte Vorhofflimmern im Juni 2017 aufgetretene Taubheit im rechten Ohr (Blutgerinnsel), ist geblieben. Als weitere Schlaganfall-Prophylaxe nehme ich nun Apixaban und nicht mehr nur ASS 100.


    Meine VHF-Vermeidungstaktik wird wieder etwas konsequenter durchgeführt und so blieb die VHF-Episode vom Juni die Ausnahme. Ich hoffe es klappt wieder so wie die Jahre davor. Auch aus diesem Grund habe ich jetzt von mir aus den für Dezember 2017 geplanten Termin für eine Katheterablation abgesagt.

    @ sessel colby

    Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag. Jetzt beim Antworten ist mir erst aufgefallen, dass wir schon im März per E-Mail unter deinem richtigen Namen Kontakt hatten.


    Deshalb hier noch ein paar Antworten, die ich dir damals noch schuldig blieb bzw. die du jetzt erneut stellst.


    Zu den bei dir ausgelösten Rhythmusstörungen beim Bergaufgehen kann ich nur meine Erfahrungen mit einbringen. Als ich in deinem Alter (45) war und auch noch heute, habe ich Probleme Steigungen zu überwinden, besonders wenn ich etwas vor dem Bauch mit beiden Händen trage oder mit einem Arm etwas mit jemand anders zusammen – also ein bisschen verkrampft und verdreht. Es hängt wahrscheinlich mit der Anspannung der Bauchmuskeln und dem nach vorn Beugen zusammen, wobei im Oberbauch die zum Herzen führende untere Hohlvene gegen die Wirbelsäule gedrückt und dadurch verengt wird.


    Das Phänomen mit der dominierenden linken Seite, wie – auf der linken Seite liegen oder lümmeln – etwas links tragen – nach links drehen - nach links oben oder unten greifen – ist bei mir stark ausgeprägt und bei dir wahrscheinlich auch. Es kommen eigentlich nur mechanische Ursachen infrage, die die untere Hohlvene abdrücken um auch hier bei meiner Theorie zu bleiben. Hier wären die Ärzte mal gefragt, mit bildgebender Diagnostik im Oberbauch.


    Die leichten Kreislaufprobleme beim Aufstehen nach langem Sitzen und Liegen etc. resultierten aus der Tatsache, dass die untere Hohlvene ja verengt wurde und weniger Blut im Herzen ankam. Den Blutmangel merkt man erst mal kaum, da man beim Sitzen, Liegen, Knien ja keine körperliche Belastung hat. Das Aufstehen und Weglaufen fordert aber sofort mehr Blut zum Pumpen an, was aber durch die Kompression der Hohlvene nicht geliefert werden kann. Muss man aus irgendeinem wichtigen Grund schnell und plötzliche aufstehen, dann kommt noch eine Adrenalin-Ausschüttung mit sofortiger Pulserhöhung hinzu. Dann können nur noch Rhythmusanpassungen helfen, um das im rechten Herzvorhof noch ankommende Blut, so effektiv wie möglich zu pumpen.


    Auch Extrasystolen gehören dazu, wenn sie lt. meiner Theorie abgeschossen werden, um Hohlvenenkompressionen durch Erschütterungen zu lösen oder dass wir zumindest mal aufstehen. Dabei pumpen sie auch noch genügend Blut. Aber sie müssen so unangenehm sein, sonst bleiben wir ja sitzen und liegen, bis auch das Blut für die Extrasystolen nicht mehr reicht.


    Hier stimmen die Aussagen der Ärzte über die Harmlosigkeit von Extrasystolen mit meiner Auffassung überein. Warum sie aber meistens harmlos sind, steht hier.


    www.hortsch-online.de


    Liebe Grüße und Tschau *:)


    Gerhard

    Die Kompression der unteren Hohlvene durch den Darm (u.a. bei Verstopfung) sollte in der Medizin gut bekannt sein, erschreckend wie wenig Mediziner darüber wissen. Wenn die Kompression bei Verstopfungen auftreten, dürfte dies auch bei Blähungen sehr wahrscheinlich sein.


    Ein interessantes Paper dazu:


    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3787563/


    Deutsche Übersetzung:


    Einführung: Wir untersuchten, ob (a) die untere Hohlvene (IVC) bei einer Darmverstopfung komprimiert ist und (b) einige Bahnen komprimierter sind als andere. Methoden. Zwei Gruppen von abdominalen Computertomographie (CT) -Überprüfungen wurden retrospektiv gesammelt. Gruppe O (N = 69) Scans waren positiv für Kompressionen, Gruppe C (N = 50) Scans waren negativ. IVC anteroposterior und laterale Durchmesser (APD, LAD) wurden auf sieben Ebenen bewertet. Ergebnisse. In der Gruppe C hatte der IVC-Abschnitt eine elliptische Form (APD / LAD: .76 ± .14), deren Fläche sich allmählich von 1,9 (Konfluenz der Darmbeinvenen) auf 3,1 cm2 / m2 BSA erhöhte (Konfluenz der Lebervenen ) mit einer signifikanten Verengung in der hepatischen Sektion. In Gruppe O verursachten Darmabschnitte eine Kompression der IVC (APD / LAD: .54 ± .17). Die Strecke des IVC-Abschnitts nahm von 1,3 auf 2,5 cm2 / m2 zu. Bei der ROC-Kurvenanalyse wurde ein APD / LAD-Verhältnis von weniger als 0,63 über der Konfluenz der Iliakalvenen zwischen O- und C-Gruppen mit einer Sensitivität von 74% und einer Spezifität von 96% unterschieden. Schlussfolgerungen. Darmverstopfung verursachte eine Kompression der IVC, die ihren gesamten Verlauf mit Ausnahme des terminalen Abschnitts umfasste. Das APD / LAD-Verhältnis kann nützlich sein, um den Grad der Komprimierung zu überwachen