Danke

    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Ich habe mich sehr darüber gefreut und bin froh, dass ich diese Internetseite ihr gefunden habe. In den letzten Tagen versuche ich mich abzulenken und gar nicht auf mein Herz zu achten. Und es hilft!!! Darüber bin ich sehr glücklich und ich hoffe mal, dass jetzt wieder alles gut wird...Wahrscheinlich gehe ich aber trotzdem nochmal zu einem Kardiologen, so das ich wirklich keine Angst mehr haben brauch. Die Antworten hier haben mich sehr beruhigt.


    DANKE!


    Ihnen allen auch alles Gute :-)

    Öfters Herzrasen

    Hallo alle zusammen auch ich habe öfters Herzrasen,und es macht ein fast wahnsinnig.Habe das schon seid fast acht Jahren keiner kann mir sagen wo ran das liegt.es kommt meistens bei bestimmten Bewegungen,beim bücken oder beim drehen.Früher hat mir das weniger ausgemacht aber im moment macht mich das ein wenig sauer das nervt hal ab:-/.Auch wenn ich länger sitze,habe ich öfters starkes herzklopfen was sich aber im moment noch in gränzen hält.war schon zwei mal im krankenhaus alle untersuchungen waren ohne befund.Lgz Ekg, ultraschall blut alles in ordung.nehme zwar beta blocker aber trotz dem kommt es ab und zu .habe ein so komisches gefühl in der brust und dann geht es los Puls von 160 oder so.Geht meisten alleine wieder weg zum glück.Aber anderseids wenn es was schlimmes währe währe ich bestimmt schon mal umgekippt oder was mein ihr. viele grüsse

    Herzryhtmusstoerungen

    hallo ihr,


    ich bin 36 Jahre alt, und Muter von 5 Kindern, mein Gewicht ist normal, weil manche vielleicht denken ich habe Herzprobleme da ich bei 5 Kindern uebergewichtig bin. Nein bin ich nicht 1.70 gross und 60 Kilo.


    ich habe seit etwa 10 jahren mit Herzrythmusstoerungen zu tun. Es fing an mit einer angeblichen Herzmuskelentzuendung, die aber im Krankenhaus nicht nachgewiesen werden konnte. Sie wurde anhand der Symptome nur vermutet. Mir war oft schwindlig und schlecht , ich konnte mich nicht konzentrieren,konnte in keine Kaufhaeuser ohne Panikattacken zu bekommen, mein Herz raste etc.. zu der Zeit hatte ich 3 Kinder. Mit den Jahren wurde es besser bis es nach ca.5 Jahren verschwand. Jetzt habe ich seit 3 Jahren noch eine Tochter und einen 5 Monate alten Sohn, nach der Geburt meines Sohnes kamen die Rytmuss. wieder. Ich war 2 mal im Krankenhaus, da ich ein sehr eigenartiges Herzstoplern hatte. Ich konnte es mit aufstehen provozieren, im sitzen und liegen war es weg. Sie machten ein langzeit EKG etc.. konnten aber nichts finden. Dann bin ich zum Hausarzt, der machte einen Langzeitblutdruck, und ein Belastungs EKG beides ok, ausser das ich, wie er mir sagte mehr Sport treiben sollte fuer meinen Kreislauf. Heute beim einkaufen bekam ich diese Rythmusst. wieder, erst wusste ich garnicht was es ist, dann merkte ich das mein Herz unregelmaessig schlaegt, und das mir ein bisschen schwindelig wurde, ich fuehlte mich schlapp, als ob ich den gnzen Tag geschufftet haette. Ich bekam Angst, weil man darauf wartet das es wieder holpert, furchtbar, alo rief ich in der Klinik an, und erkundigte mich. Die Aerztin teilte mir mit das solange mir nicht schwarz vor Augen wird oder ich schmerzen in der Brust oder Atemnot haette ich mir keine Sorgen machen sollte. Das hat mich ein wenig beruhigt, aber die Angst bekommt ,man nicht weg. Ich wuerde mich freuen wenn ihr mir schreibt, es ist leichter wenn man das Problem teilt:)^ danke Silvi

    Entsteht so das Herzstolpern?

    In meinen vorangegangenen Beiträgen suchte ich nach der Ursache, warum durch Nervenreizung in der Magengegend, bei mir und offensichtlich auch bei vielen anderen Menschen, Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern ausgelöst wird.


    Ich bin überzeugt, dass ich jetzt diesen Auslösemechanismus größtenteils durchschaut habe und möchte hiermit die Einzelheiten darlegen.


    Ich stelle klar, dass meine Ausführungen nur durch persönliche Erfahrungen und Empfindungen untermauert sind.


    Der "nervöse Punkt" den ich als Nervenansammlung oberhalb des Bauchnabels bezeichnet habe, ist nach neuesten Erkenntnissen der Zwölffingerdarm.


    .


    Mit einem Hochleistungshörgerät mit Richtmikrofon und Kopfhörern habe ich die Geräusche in den verschiedenen Stadien der Verdauung durch die Bauchdecke hindurch analisiert und erstaunliche Beobachtungen dabei gemacht.


    Jetzt weiß ich, dass das Herz immer nur dann stolpert, wenn gerade intensive Verdauungsvorgänge im Zwölffingerdarm stattfinden.


    Bei einem besonderen Geräusch setzt das Herz fast immer einen Schlag aus. Es könnte das Glucksen sein, wenn Gallenflüssigkeit über einen Schließmuskel in den aufgeblähten und gereizten Darm eingespritzt wird. Es ist deutlich von den anderen Verdauungsgeräuschen zu unterscheiden und steht eindeutig mit dem jeweiligen Aussetzer im Zusammenhang.


    Es folgen dann oft Serien mit normalen Schlägen, Extrasystolen und Pausen verbunden mit starken Darmbewegungen und Darmgeräuschen. Das ist dann das von mir am 20.01.07 schon umschriebene "Zappeln in diesem Bauchbereich" - als häufiger Vorbote einer Vorhofflimmerattacke.


    Wenn im Zwölffingerdarm keine Verdauung stattfindet, so gibt es auch kein solches Herzstolpern.


    Der Magenpförtner gibt den Speisebrei portionenweise an den Zwölffingerdarm ab, das erklärt auch das intervallmäßige Auftreten dieser Störungen.


    Natürlich müssen auch noch andere Voraussetzungen erfüllt sein die sich auf den Zwölffingerdarm auswirken, dass überhaupt zu einem bestimmten Zeitpunkt solche Störungen auftreten können.


    Das kann z.B. sein: (In erster Linie was und wie viel habe ich vorher gegessen und getrunken? (saure, salzige, mononatriumglutamathaltige und blähende Nahrung, Kaffee, schwarzer Tee usw.); ein durch Blähungen aufgetriebener Zwölffingerdarm; Geschwür oder Vorstufen davon; Druck durch Blähungen des benachbarten Magens, Dickdarms und Dünndarms; Druck durch Anspannung des Bauchmuskels bei vielen Bewegungen und Körperhaltungen; verkühlter Bauch; Druck durch Fettbauch; usw..


    Der Zwölffingerdarm ist, im Oberbauch hinten vor der Wirbelsäule, mit dem hinteren Bauchfell verwachsen. Da kann man sich vorstellen, dass bei Anspannung des Bauchmuskels und bei aufgeblähtem Dickdarm der davor liegt, der Zwölffingerdarm gegen die Wirbelsäule bzw. Rippen gedrückt wird.


    Er hat in der Schleimhaut und im Muskelgewebe je einen Nervenstrang, mit Fasern, die auch das Herz beeinflussen können (Sinusknoten / AV-Knoten).


    Eine Reizung dieser Nerven durch Überdehnung, Druck, aggressive Speisen oder Gallensäure könnte doch möglicherweise solche Herzrhythmusstörungen auslösen.


    Über folgende indirekte körperliche Einwirkungen durch Anspannung des Bauchmuskels mit Druckeinwirkung auf den Zwölffingerdarm und nachfolgenden Rhythmusstörungen wurde schon berichtet. Beim Bücken, Beugen, Hocken, Drehen, Hochsteigen auf Stuhl, unbequem und krumm Sitzen, herzhaft Lachen, Niesanfall, Würgen und Erbrechen, Frieren.


    Selbst im Liegen drücken Magen, Leber und Dickdarm auf den Zwölffingerdarm besonders bei übergewichtigen Personen.


    Soweit meine Beobachtungen zur unwillkürlichen Entstehung von Extrasystolen, Aussetzern und Herzstolpern.


    Bei vielen Menschen bleibt es aber nicht nur beim Herzstolpern, sondern es entwickelt sich daraus Herzrasen und sogar Vorhofflimmern.


    Bei mir kommt es zum Vorhofflimmern, wenn bei Herzstolpern der Rhythmus schneller wird, durch plötzliche Schrecksituationen, Aufregung, Wut, kurzzeitige körperliche Belastung wie eine Treppe steigen, vor dem Bauch etwas tragen, usw..


    Jetzt kann ich mir den Auslösemechanismus folgendermaßen vorstellen:


    Durch Abendbrot und Alkohol gereizter Zwölffingerdarm


    +


    Anspannung des Bauchmuskels durch herzhaftes Lachen


    +


    aufgeblähter Dickdarm vom Mittagessen her


    =


    Druck auf Zwölffingerdarm mit Nervenreizung


    =


    H e r z s t o l p e r n


    +


    Schreck wegen Herzstolpern


    =


    Herzstolpern mit schneller werdendem Puls


    =


    VORHOFFLIMMERN


    (oder bei manchem nur Herzrasen)


    Die Tatsache, dass selbst herzhaftes Lachen Vorhofflimmern auslöst, widerlegt doch eigentlich die These vieler Ärzte von dem angeblichen psychischen Hintergrund.


    So, das soll mal reichen. Ich kann mir vorstellen, dass sich manche von Euch halb totlachen werden, wenn Ihr das lest. Aber spannt dabei nicht Eure Bauchmuskeln so an, sonst passiert’s wirklich!!!


    Vielleicht hilft es lumpi28 und silvibunny von den vorhergehenden Beiträgen auch erstmal ein wenig weiter.


    Ich lass das hier mal ein bisschen köcheln und mal sehen ob es anderen auch noch so geht. Sonst bin ich eben einmalig und das ist doch auch was, oder?

    Hallo also dein Bericht ist ja sehr interesant .Auch ich bekomme das herzrasen oder stolpern oft beim Bücken,oder wenn ich meine arme zusammengeschränkt auf meinem bauch lege.Das stimmt oft wenn was auf den bauch drückt.das stolpern habe ich nicht so oft das Herzrasen auch nicht mehr so oft wie früher.Aber immer noch oft genug.Das gefühl was ich vorher hab kann ich garnicht beschreiben und dann fängt es an zu rasen 160-180 Schläge.Aber von vorhofflimmern hat mir noch keiner was gesagt.Irgendwie mus man damit glaub ich leben das ist so sch.......mir wird nicht schwindelig oder so oder schlapp wenn das Herzrasen weg ist ist alles wieder normal.Hab das ja ach schon 8 Jahre

    Hallo Gerhard,

    ich bin jetzt auf dieses Forum gestossen und muß sagen, daß die in deinem Beitrag geschilderten Auslöser für Vorhofflimmern auch für mich zutreffen können, ich wusste es bisher nur noch nicht,


    Auch ich habe schon nach viermaligen Vorhofflimmerattacken Krankenhaus mit allen üblichen Untersuchungen hinter mir.


    Das erste Mal mit Vorhofflimmern - vor ca. 4 Jahren - bin ich beim niedergelassenen Kardiologen gewesen, der hat mich mit Sotalol behandelt, davon wurde mir so schwindelig, daß ich umgefallen bin.


    Gut, das Flimmern war weg nach 2 Tagen, nach meinem heutigen Wissenstand wäre es wohl auch von selbst wieder in einen normalen Sinus umgesprungen.


    Die anderen Male war ich im Krankenhaus, zuletzt im Dezember letzten Jahres, dort ist die Sache mit medikamentöser Kardioversion beseitigt worden. Die Male davor einmal elektrische


    Kardioversion, einmal ist der Sinus von selbst wieder eingetreten nach ca 36 Stunden.


    So viel zu der Flimmerchronik. Was mich an deinen Ausführungen besonders anspricht sind die evtl. Auslöser. Auch ich habe oft Probleme mit Magen und Darm, vertrage viele Speisen nicht. Darmgeräusche, Blähungen, das ganze Programm.


    Herzstolpern habe ich natürlich zwischendurch auch immer wieder, nun werde ich natürlich mal darauf achten, ob die irgendwie im Zusammenhang mit der Ernährung stehen.


    Zur Zeit nehme ich Betablocker um das Flimmern zu verhindern sowie ASS um das Risiko des Schlaganfalls bei erneutem Auftreten zeinzuschränken, ich möchte nach Möglichkeit auf die Medikation verzichten.


    Viele Grüße

    hallo lumpi28

    Viele Menschen nehmen ihren Herzschlag nicht wahr, Herzstolpern oder Flimmern merken sie überhaupt nicht. Bei mir ist es so, daß ich meinen Herzschlag merke, sobald er unregelmäßig wird. Manchmal habe ich auch so ein Gefühl, als wenn andere Muskelpartien in Brust und Nacken beeinträchtigt werden. Fühle ich dann meinen Puls und es ist Vorhofflimmern, dann ist der Pulsschlag unregelmäßig, mal schnell, dann Pause, plötzlich wieder schnell, dann langsam usw. Außerdem stellt sich ein Gefühl der Erschöpfung ein, ich bin dann schwach und antriebslos. Im EKG sieht man das natürlich sofort.


    Gruß

    vielen dank für diese Antwort also bei mir ist das ich ein komisches Gefühl in der Brust bekomme und dann fängt das Herz an z rasen von eine auf die andere Minute bis 180.Aber mein puls fühlt sich trotzdem regelmässig an zwar sehr stark aber regelmässig.So schnell wie es anfängt hört es auch wieder auf von jetzt auf gleich ist doch verückt oder .Im Krankenhaus ist auch schon alles untersucht worden aber sie konnten die Ursache nicht klären .Nehme auch einen Beta Blocker eine halbe morgends und eine halbe abens 50 mg keine Ahnung ob das eine hohe oder nidrige Dosis ist vielleicht kannst du mir das sagen viele grüsse

    Re: Silvibunny und joke52

    Vielen Dank für Eure Beiträge die auch wieder einige Fragen aufwerfen.


    Hallo Silvibunny,


    Du müsstest auch mal genau darauf achten, warum jeweils gerade zu dieser Zeit so eine Rhythmusstörung ausgelöst wurde. Was habe ich vorher gegessen und getrunken, was für eine Körperhaltung hatte ich bei dem Zeitpunkt, wo man merkt jetzt verändert sich was im Körper.


    Wie schon gesagt, ich merke zuerst in der Magengegend ein Zappeln bzw. ein unruhiges Gefühl und dann muss ich sofort handeln, indem ich diese Stelle mit den Fingern tief eindrücke und kräftig mit drehenden Bewegungen massiere. Meine möglichen Zusammenhänge habe ich ja genügend beschrieben.


    Manche Medikamente können auch "eigenartiges Herzstolpern" verursachen wie Du es vielleicht hattest, besonders bei Kaliummangel (täglich eine Banane essen!).


    Hallo joke52,


    wir scheinen ja viele Gemeinsamkeiten bei Rhythmusstörungen zu haben.


    Wenn wir die möglichen Auslöser noch etwas genauer unter die Lupe nehmen, können wir eventuell manche Herzattacke schon im Vorfeld bekämpfen.


    Ich habe am 20.01.07 schon mal was über einen Hockversuch geschrieben und jetzt die Sache noch mal genauer analysiert, weil mich das nicht in Ruhe lässt.


    Hockversuch


    Herzfrequenz- und Blutdruckveränderungen während des Hockversuchs (squatting test)


    werden zur Beurteilung der Unversehrtheit der parasympathischen und sympathischen


    kardialen und gefäßnervlichen Reizweiterleitung verwendet.


    Durchführung des Hockversuchs:


    1.) Die Probanden stehen zunächst für 3 Minuten


    2.) Dann hocken sie sich für eine Minute hin.


    3.) Danach stehen sie mit einer tiefen Einatmung wieder auf.


    Physiologie des Hockversuchs:


    Die Bradykardie (Pulsverlangsamung) beim Hinhocken wird vom Vagusnerv vermittelt.


    Die Tachykardie (Pulserhöhung) beim Aufstehen wird vom sympathischen Nervensystem initiiert.


    Aus den entsprechenden Herzfrequenzreaktionen kann jeweils ein vagaler und sympathischer Quotient des Hockversuchs berechnet werden.


    Die Pulsverlangsamung beim Hinhocken, die bis zum Sinusstillstand gehen kann, könnte doch die Reaktion sein, auf meinen beschriebenen Druck auf den Zwölffingerdarm, dadurch auftretende Nervenreizung mit Aussetzern, Extrasystolen und Herzstolpern.


    Die Pulserhöhung beim Aufstehen, die bis zum Herzrasen gehen kann, könnte doch mein vermutetes "Herzstolpern mit schneller werdendem Puls" sein, was dann in Herzrasen oder Vorhofflimmern übergehen kann.


    Die gleichen Nervenfasern, von denen die Herzfrequenz beim Hockversuch beeinflusst wird, gibt es auch im Zwölffingerdarm.


    Spätestens hier müsste es doch bei den Ärzten und Wissenschaftlern klick machen. Aber hierher verklicken sich bestimmt keine.


    Ein weiteres Phänomen beschäftigt mich auch schon lange. Wenn ich aufrecht auf dem Fahrradergometer sitze merke ich nichts und kann mich voll verausgaben, aber wenn ich mich nach vorn beuge mit eingeknicktem Bauch, bekomme ich oft Herzstolpern mit diesem komischen Zappeln im Bauch.


    Das Gleiche geschieht auf Treppen und Böschungen. Wenn ich aufrecht gehe ist alles in Ordnung, doch wenn ich am Berg nach vorn gebeugt, mal ab und zu einen großen Schritt mache oder zwei Treppen auf einmal nehme, ist es schon ein paar Mal zu Vorhofflimmern gekommen. Das erklärt sich wieder mit meinem im letzten Beitrag umschriebenen angespannten Bauchmuskel mit Druck auf den Zwölffingerdarm mit Herzstolpern. Wenn dann der Puls wegen der Anstrengung immer schneller dabei wird, ist Vorsicht geboten, damit es nicht zum Vorhofflimmern kommt. Es klingt zwar komisch, aber es ist so.


    Wenn ich das bewusst provozieren will geht das nicht solange ich daran denke, doch eine Minute später unbewusst umso besser.


    Festgestellt habe ich auch, dass kalte Füße das Auftreten von Herzstolpern in hohem Maß begünstigen. Ich fühle bei meinem "Herzstolpern" eigentlich immer nur Aussetzer.


    Viele Grüße


    Tschau *:)

    Hallo Leute, Hallo Gerhard,


    nach langem schau ich mal wieder in dieses Forum und ich kann kaum glauben was ich lese.


    Genau die Probleme habe ich auch :-(


    Angefangen hat alles vor knapp 1,5 Jahren auf einer Party mit zuviel Alkohol. Eigentlich sogar nur 5 Bier auf 5 std, aber am nächsten Tag musste ich mich übergeben. Danach habe ich sofort Extrasystolen und Herzrasen bekommen (RuhePuls von 170). Bin zum arzt und der hat mich direkt ins Krankenhaus geschickt wegen Vorhofflimmern. Dort angekommen wurde nochmal ein EKG gemacht und es war kaum mehr was zu erkennen.


    Trotzdem haben sie wegen paar anderer Symptome mir Antibiotika gegeben auf Verdacht auf Herzmuskelentzündung. Im Nachhinein völliger Blödsinn, aber egal.


    Herz, Lunge und Organe wurde gründlichst untersucht. Krankheiten wurden ausgeschlossen und ich wurde mit dem Holiday Heart Syndrom wieder nach hause geschickt.


    Ich konnte seit dem genau das gleiche Beobachten wie ihr. Esse ich zuviel, zu fettig oder trinke Alkohol, bekomme ich spätestens abends im Bett die Störungen. Da ich unter der Woche alleine im Bett liege kommen oft Panikattacken dazu. Habe deswegen schon 2 mal den Notarzt gerufen, aber bis der da war schlug mein herz wieder normal und er konnte unverrichteter Dinge wieder gehen.


    Wenn ich lange am PC sitze oder im Büro habe ich die gleichen Symptome. Daher denke ich mittlerweile auch das es vom Magen/Darm kommt. Ich bin 170 groß und wiege ca 85kg. Wobei ich früher regelmäßig Krafttraining gemacht habe und es jetzt wieder angefangen habe um eine gewisse Stützfunktion zu bekommen.


    Bestehe aus 22,7% aus fett, also kein extremes Übergewicht, aber sicher ein Mitgrund. Daran arbeite ich.


    Leider finde ich hier in Karlsruhe auch keinen Arzt der motiviert genug ist mit mir eine Lösung zu finden und mich dementsprechend zu behandeln.


    Ich habe schon so viele probiert und war bei vielen Ärzten. Von Schmerzambulanz bis hin zu 3 Hausärtzen... bei der Mamographie etc. Wurde nie etwas gefunden ausser das ich eine 2% Skoliose durch einen Beckenschiefstand habe. Dadurch vermutet man das an der Wirbelsäule gewissen Nerven gereizt werden und es zur Störung kommt. Habe desöfteren bisschen Rückenschmerzen.


    Im Moment habe ich ein kaltes Gefühl in den Gliedern und ih fühl mich bisschen wie benommen. Denke mal das irgendwas unterversorgt ist.


    Es gibt Tage da liege ich im bett und denke es ist gleich vorbei, will meiner Freundin schon eine Abschiedssms schicken.... klingt hart... aber so ist es manchmal. Man kriegt einfach extreme Angst wenn das Herz nicht funktioniert wie es soll. Vor allem wenn man erst 24 ist.


    Sollten vielleicht sogar mal ein kleines Forum dafür aufmachen wenn sich noch genug finden.


    Viele Grüße,


    Roman

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    Hallo!

    Ein Dankeschön erstmal für Romans Beitrag, der wieder mal zeigt, dass ich doch nicht ganz allein mit meinen Empfindungen bin.


    Ich glaube die Diagnose "Holiday-Heart-Syndrom" kommt manchem Arzt gelegen, wenn jemand mit Vorhofflimmern zur Behandlung kommt und sagt, er habe vorher ein Bier getrunken. Sofort kommt der Zeigefinger hoch, man sagt AHA und schon hat man die Ursache.


    Dieses Holiday-Heart-Syndrom welches zur "AHA-Schnelldiagnosenfamilie" gehört, habe ich ja schon auf der ersten Seite ausführlich beschrieben und auch meine Meinung dazu geäußert.


    Es gibt aber noch eine andere Diagnose, die sofort ein AHA auslöst und sich mittels Überweisungs- und Arztberichten etc. wie ein Computervirus zwischen Fachärzten und Krankenhäusern bis zum Hausarzt verbreitet.


    Ich spreche hier von der "Psychosomatischen Komponente" die einer Erkrankung angeblich zugrunde liegen soll. Sie kommt nach meiner Meinung immer dann mit zur Anwendung, wenn ein Arzt mit seinem Latein am Ende ist.


    Vor etwa 20 Jahren, wegen immer wiederkehrendem Vorhofflimmern wieder mal im Krankenhaus, erschien plötzlich ein Krankenhausseelsorger an meinem Bett und bat um ein Gespräch mit mir. Hier wurde mir mitgeteilt, dass meine Herzattacken einen psychosomatischen (seelischkörperlichen) Ursprung hätten und ich das "autogene Training" erlernen sollte.


    Ich dachte mir – gut, das kann ja nicht schaden – und verabredete mich zu einem Termin. Als ich zum ersten Mal dort erschien, wurde mir klar in welche Fänge ich mich begeben hatte. Eine alte Privatvilla mit Klingel, mit ständig verschlossenen Türen, mit halbdunklen Räumen und mit einem etwas unheimlich anmutenden Personal.


    Von autogenen Training erstmal keine Spur und schon gar nicht in einer Gruppe, wie ich mir es vorgestellt hatte. Es wurde immer nur in meiner Vergangenheit herumgewühlt. Für das autogene Training bekam ich ein Heftchen zum Lernen mit nach Hause.


    Nach fünf solchen "Sitzungen" habe ich den Spuk selbst beendet, indem ich abgebrochen habe. Hier wäre ich vielleicht erst psychosomatisch krank geworden.


    Ich will nicht unterstellen, dass das die Regel einer solchen Behandlung war oder noch ist.


    Dieser kurze Kontakt mit der Psychiatrie zog sich dann lange Zeit wie ein roter Faden durch meine Patientenakten und immer wieder empfand ich, bei den Ärzten die Gedanken lesen zu können, wie: "AHA, da haben wir es ja schon".


    Durch einen radikalen Ärzte und Klinikenwechsel hat sich das gegeben.


    Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern neben anderen Ursachen, eher einen neurologischen (Nervenfasern betreffenden) Hintergrund hat, als einen psychischen (seelischen).


    Die Nerven gehören zu den Organen und somit ist, wenn z.B. eine Reizung von Darmnervenfasern zu Herzstolpern führt, eine körperliche Ursache dafür verantwortlich.


    So, ich wollte mich eigentlich nur mal wieder kurz melden, nun bin ich doch wieder abgeschweift.


    Ich habe wieder einige E-Mails erhalten, die aber im Grunde keine neuen Erkenntnisse brachten. Vielen Dank dafür, sie sind für die Statistik doch sehr wichtig.


    Adresse noch mal: gerh.mail@t-online.de


    Oder bei med1 anmelden und schreiben, mit einer dafür eingerichteten E-Mailadresse oder die eigene nehmen, die auch im Verborgenen bleiben kann.


    Das kleine Forum, was Roman meint, könnten wir doch so gleich auf dieser Plattform hier machen.


    Tschau *:)

    Hallo an alle!


    Ich habe mich in diesem Thread wiedergefunden, was die ganzen Symptome und Zusammenhänge angeht. Ich bin froh, daß ich damit nicht alleine bin, auch wenn es sehr beunruhigend ist.


    Ich habe dieses Herzstolpern, welches manchmal zum Rasen wird( Puls ca. 180), seit ich 17 Jahre alt bin.


    Bin damals von einem ca. 1 Meter hohen Fensterbrett runtergesprungen (kein Selbstmordversuch, sondern kein Schlüssel gehabt, um reinzukommen, und dann durchs Fenster), und als ich unten in der Hocke angekommen bin fing mein Herz erst an zu stolpern und dann zu rasen. Seitdem plagen mich diese Herzrhythmusstörungen immer öfter.


    Damals, also die nächsten 9 Jahre ging es immer weg, wenn ich mich auf den Rücken gelegt habe. In den letzten 4 Jahren habe ich im Krankenhaus eine Spritze dagegen bekommen.


    Vor 4 Tagen war es "Adrekah" - ich glaub, so hieß das Zeug. Der Arzt im Krankenhaus sagte mir, daß es harmlos ist und hat mir noch ein paar Tips gegeben(1 Glas kaltes Wasser trinken, Beine hochlegen, aber das hat vor 4 Tagen auch nicht geholfen). Aber ich weiß noch, daß es direkt nach dem Mittagessen passiert ist - mit richtig vollem Magen.


    Mein damaliger Arzt sagte mir, daß das alles von der Wirbelsäule kommt und hat mir diese regelmäßig durchgedrückt, was nicht so gut war.


    Bis vor ein paar Monaten habe ich auch noch daran geglaubt - bis mein Orthopäde mir sagte, daß es nicht vom Rücken kommen kann.


    Danach fiel mir auf, daß diese Attacken immer kommen, wenn ich zu viel Luft im Bauch habe oder wie so oft unter Verstopfung leide, obwohl ich ballaststoffreich esse und 2 Liter täglich trinke(zählt nur Wasser oder Saft).


    Vor ein paar Tagen fand ich diesen Thread im Forum und war erstmal baff.


    Damals hatte ich in einem Jahr 25 kg abgenommen und in der Zwischenzeit hatte ich es ca. 3 Jahre nicht, bis die Kilos wieder drauf waren.


    Ich finde, daß Gerhard die Zusammenhänge total gut und ausführlich beschrieben hat, aber für solche Experimente bin ich zu feige. Hut ab!


    Tut mir leid, daß es so viel geworden ist, aber es ging nicht anders.


    Ich hoffe, daß trotzdem jemand schreibt.

    Hallo - bin neu hier

    aber sehr froh, Euch entdeckt zu haben. Seit über 20 Jahren quäle ich mich auch mit den von Euch geschilderten Symptomen mal mehr mal weniger herum - und habe schon wie z.T. Ihr diverse Herzkatheteruntersuchungen, Facharztbesuche beim HNO-Arzt, beim Kardiologen, beim Internisten, beim Psychiater usw. hinter mir. Eine regelrechte Odyssee - aber eigentlich immer "o.B." - ohne Befund. Während mir die das Herz pochte oder Sprünge machte hatte ich teilweise Panikattacken - und ich wusste nicht, kommen die Attacken wg. der Rhythmusstörungen oder die Rhythmusstörungen wegen der Panik. Und das konnten mir die Herren Ärzte auch nicht beantworten: Treiben Sie Sport - Sie haben zu viel Übergewicht usw.: das waren die "Rezepte" und natürlich Betablocker und andere blutdrucksenkende Mittel.


    Ich habe besonders an Gerhard aber natürlich auch an alle anderen folgende Fragen bzw. Selbstbeobachtungen:


    Bei mir traten verstärkt meine "Zustände" (bis hin zum Vorhofflimmern) nach übermäßigem Kaffee-/Coffein-Genuss auf.


    Gibt es dafür eine Erklärung - habt Ihr ähnliche Erfahrungen?


    Nach der Umstellung auf Coffeinfreien Kaffee ist es etwas besser geworden.


    Manchmal beim Herunterschlucken größerer Nahrungsstücke oder von Flüssigkeit, nachdem ich vielleicht längere Zeit nicht gegessen habe, spüre ich subjektiv, wie der Nahrungsbrocken einen Punkt erreicht oder auf einen Punkt drückt (bei einem Gefühl, als würde sich die zusammengezogene Speiseröhre kurz vorm Magenpförtner etwas mühsam zur Aufnahme öffnen) der einen kurzen Schwindel bzw. eine Extrasystole auslöst. Vielleicht hat das aber auch mit dem Vagusnerv (?) insgesamt zu tun... ??? (Bitte um Eure derartigen Beobachtungen). Weiß jemand ob in der Nähe des Magenpförtners Nervenfasern angebracht sind, die das alles auslösen?


    Insgesamt glaube ich auch, dass das alles mit dem "Roemheld-Syndrom" einhergeht - dessen Existenz ich erst auch vor ein paar Tagen im Internet entdeckt habe.


    Aber so bekommen die eigenen Symptome endlich einen Namen und werden nicht mehr von der Schulmedizin einfach weggelacht - nach dem Motto: Watt der Buur nich kennt, datt frett hej nich ...


    Ich freue mich auf Eure Antworten - gern auch an meine veröffentlichte Mail-Adresse.


    Gruß edwie

    Re: Uscha und Edwie

    Hallo wiedermal,


    vielen Dank für die interessanten Beiträge von Uscha und Edwie, die, von der Beschreibung der Symptome her, von mir sein könnten.


    Die Auswirkungen von Uscha's Fensterkletterei bestätigen doch eindeutig meine Schilderungen im Zusammenhang mit dem "Hockversuch" (Beitrag 28.02.07).


    Dabei dürfte nicht nur das kurze Hinhocken bei der Landung ausschlaggebend gewesen sein, sondern schon vorher das etwas längere Verweilen in gehockter Körperhaltung auf dem Fensterbrett. Hierbei ist es wahrscheinlich zum Herzstolpern gekommen und dann nach dem Aufstehen zum Herzrasen.


    Bei mir kommt dann öfters noch Vorhofflimmern hinzu, wie am Ostersonntag.


    Hier gab es wieder einen unliebsamen Beweis dafür, dass diese Theorie stimmt.


    Es "geschah" am Nachmittag beim Osternester suchen, besser gesagt beim verstecken. Die Nester für die Enkel waren schon versteckt und die für deren Eltern wollte ich in zwei großen Plastikschüsseln auf dem Gartenteich schwimmen lassen. Dabei hockte ich eine ganze Weile am Rand weil sie immer wieder fast umkippten. Auf einmal rief meine Frau, dass die Kinder schon suchen kommen. Ich schnell aufgestanden und ein paar Stufen hoch, damit sie nicht mitbekommen sollten, dass ich der Osterhase bin, schon war das Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern da und damit FROHE OSTERN!!!


    Bei der Suche nach dem Schuldigen wurde nicht der Osterhase, sondern meine Frau, also die Oma, ermittelt. Denn sie hatte für die ganze Sippschaft das leckere Mittagessen gekocht (Rouladen mit Rotkraut, Spargel und Kartoffeln) und die Soße mit Rouladen-fix, "verfeinert". (mit Inhaltsstoff - Geschmacksverstärker Glutamat)


    Ich falle bei aller Vorsicht immer wieder mal darauf rein, weil das Zeug in sehr vielen Lebensmitteln unter X-Namen versteckt ist. (Google-Suche "Glutamat")


    Auch Rotkraut vertrage ich in dieser Hinsicht überhaupt nicht.


    Diesmal habe ich kein Sotalol genommen, sondern einfach den Betablocker Bisoprolol 5 mg auf die Maximaldosis 10 mg erhöht und nach 2 Tagen auf dem Fahrradergometer bei 125 Watt gestrampelt bis der Sinusrhythmus wieder da war, nach ca. 15 Minuten bei einem Puls von 170.


    Danach hatte ich noch 2 Stunden lang einen Puls von 140 aber Sinus bis er schlagartig auf 80 abfiel. Ich konnte es so genau dokumentieren, da ich eine Pulsuhr trug.


    Diese Methode, die nun schon wiederholt funktioniert hat, könnte man doch in den Krankenhäusern, wo Notfallausrüstungen und Notärzte vorhanden sind ausprobieren, anstelle der elektrischen Kardioversion. Doch dort heißt es meistens:"ja nicht anstrengen!" und zu jeder Untersuchung wird man mit dem Krankenstuhl gefahren.


    Ich kann mir auch gut den Mechanismus für das spontane Umspringen bei Belastung vorstellen. Die Herzfrequenz wird in dem Fall höher getrieben als das Vorhofflimmern, damit wird diese Störfrequenz gelöscht und der Sinusrhythmus, der als Teil der Flimmerschläge immer noch vorhanden ist, kann wieder Fuß fassen.


    Auch meine am 20.01.07 geschilderte Möglichkeit einer rückkopplungsmäßig, sich selbst vervielfältigenden Rhythmusstörung, könnte doch dadurch unterbrochen werden.


    Das wäre doch wirklich mal ein Fall für die Wissenschaftler, oder???


    Die Ernährung scheint doch eine große Rolle bei der Entstehung von Herzrhythmusstörungen zu spielen und mir fällt gleich wieder die dadurch entstehende Bauchnervenreizung ein mit der Auslösung von Herzstolpern usw.


    Edwie vermutet in seinem Beitrag, dass Koffein solche Störungen begünstigen könnte und ich muss sagen: "bei mir auf alle Fälle".


    Mit Kaffee, schwarzen Tee usw. muss ich ganz vorsichtig sein, da ich danach sofort Extrasystolen und Aussetzer bekomme, aber mit einem trotzdem angenehmen Gefühl in der Brust. Ich lasse es lieber sein, weil ich selbst geringste Mengen spüre und schon oft mein Vorhofflimmern damit in Verbindung gebracht habe. Koffein wird bei mir wahrscheinlich auch nur ganz langsam im Körper abgebaut, sodass ich wegen einer Tasse Kaffee am Nachmittag, noch in der Nacht um 3 Uhr im Bett sitze und nicht schlafen kann.


    Die Sache mit Edwie's Schluckbeschwerden würde ich eher doch auf den Vagusnerv schieben bzw. einen Krampf der Speiseröhrenmuskulatur, denn der Magenpförtner liegt doch am Magenausgang zum Zwölffingerdarm. Ich hatte auch schon mal so einen Krampf mit unheimlichen Schmerzen im Brustkorb nach dem Herunterschlucken von einem gefüllten Champignon.


    Vielen Dank auch erneut für die umfangreichen und viel sagenden E-Mails von Sandra, Marion und Abi. Ich gehe demnächst mal darauf ein.


    Ich frage mich immer wieder, warum die Ärzte nicht die Betroffenen befragen, um daraus Rückschlüsse und Ursachen ableiten zu können. Leider wird solches Insiderwissen durch die Arroganz vieler Mediziner einfach nicht genutzt und man fängt abermals beim Urschleim an zu suchen.


    Bisschen Luft ablassen tut auch gut!


    Tschau *:)

    Herzrasen

    Hallo,


    ich hab seit Jahren Herzrhytmusstörungen. Und kürzlich war das "kollern" in der Brust beinahe unerträglich.


    EKG, Langzeit EKG, Blutdruckmessung u.s.w..


    Beim Suchen im Netz bin ich auf Magnesium gestossen und da ist mir folgende Geschichte eingefallen.


    Vor Jahren hab ich einen Beitrag im FS gesehen von einem Mann, Mitte 50 und wegen Herzproblemen arbeitsunfähig.


    Herzprobleme die eigentlich nicht so richtig greifbar waren.


    Arzt war in Urlaub, die Vertretung hat auf Magnesiummangel getippt, der Mann war nach 2 Wochen wieder voll arbeitsfähig.


    Ich hab also auch Magnesium genommen und siehe da, die Rhytmusstörungen sind praktisch weg, der Blutdruck (immer ein Grenzwert) hat sich gesenkt.


    Ich hab eine Blutuntersuchung machen lassen im Hinblick auf Mineralien und da hat sich rausgestellt, dass ich einen massiven Mangel an Magnesium, Kalium, Kalzium habe, ausserdem soll ich Zink und Selen zu mir nehmen.


    Vielleicht könnt Ihr Euch einmal in dieser Richtung untersuchen lassen.


    Liebe Grüsse


    Ingrid

    Hallo Gerhard


    Du hast recht - das Herzrasen kam beim aufstehen aus der Hocke, und in der Hocke hat's nur gestolpert.


    DAs mit dem Stolpern bzw. Rasen kenne ich auch, wenn ich zu lange vorm PC sitze(durch den ich glücklicherweise dieses Forum gefunden habe), einen zu vollen Magen habe, mich bücke usw. Ich vermeide aus diesem Grund das Fußballspielen mit meinem Sohn(7Jahre alt), weil ich bei ner falschen Bewegung wieder Herzrasen bekomme. Schade, daß die Ärzte oft nicht weiter als bis zum Rand ihres Medizinbuches schauen.


    Da beste Beispiel war ja, als du die Selbstversuche im Krankenhaus gemacht hast, und es niemanden interessiert hat.


    Und wenn ich damit mal wieder im Krankenhaus lag, dann sagte man mir immer: "Laufen Sie nicht so viel rum, Sie brauchen Ruhe!"


    Ich lese deine Beiträge über unsere Herzrhythmusstörungen jedesmal mit offenem Mund, weil mir mein damaliger Arzt doch tatsächlich 13 Jahre lang einreden konnte, daß es von der Wirbelsäule kommt. Krankengymnastik und Massagen konnten ja auch nicht helfen. Mir hat damals wirklich nur meine Gewichtsabnahme von 25 kg in einem Jahr geholfen.


    Heute weiß ich es besser. Jetzt weiß ich auch, warum mich die Ärzte im Krankenhaus immer so blöde angekuckt haben, wenn ich denen erzählt habe, daß das von der Wirbelsäule kommt - hat mein Arzt ja gesagt. Aber außer, daß es harmlos ist, hat mir noch kein Arzt erklären können oder wollen, woher das kommt.


    |-o


    Das wäre wirklich ein Fall für die Wissenschaftler.

    Zitat

    Ich frage mich immer wieder, warum die Ärzte nicht die Betroffenen befragen, um daraus Rückschlüsse und Ursachen ableiten zu können. Leider wird solches Insiderwissen durch die Arroganz vieler Mediziner einfach nicht genutzt und man fängt abermals beim Urschleim an zu suchen.

    Weil das, was die Betroffenen erzählen nicht in Ihren Büchern steht - so kommt es immer wieder für mich rüber. Ist leider so. Es gibt sicherlich nur wenige Ärzte, die sich das anhören und darüber nachdenken würden. Bei uns gibts die leider noch nicht.


    Hallo Winnie1


    An Roemheld habe ich auch schon gedacht - habe auch viel darüber in diesem Forum gelesen.


    Hallo Hendl Nr. 6


    Habe es schon mit Magnesiumtabletten probiert - hat nichts gebracht, weil es bei mir vielleicht keiner ist. Ich denke mal, daß es festgestellt worden wäre, wenn bei mir ein Mg - mangel vorliegen würde. Es wurden dieses Jahr schon 2 Blutuntersuchungen gemacht, und ich hoffe, daß der Mineralienhaushalt mitbestimmt wurde.


    Ich freu mich für dich, daß es mit Magnesium zu beeinflussen ist.


    :-)


    Vielleicht verirren sich ja noch mehr Betroffene hierher. Mich beruhigt das ungemein, daß ich damit nicht alleine bin.


    Ist ein bißchen viel geworden, aber macht ja nix.


    Bis dann und schöne Grüße aus der Uckermark


    *:)