Also bei mir ist es so das ich mich kurz vorher schon ein wenig schlecht fühle, wie ein Druck auf der Brust und dann folgt ein kräftiger Schlag- dann eine Pause und dann schlägt es schnell weiter und es wiederholt sich ständig aber nicht regelmässig. Mal habe ich drei oder vier Aussetzer hintereinander und mal nur zwei oder drei, mal dauert es 30-40 Minuten und mal nur ein paar Sekunden.


    Den heftigen Schlag spüre ich immer mittig zwischen den Brüsten und es ist mir gesagt worden das die ES aus dem Vorhof kommen.


    Zusätzlich muss ich hier noch erwähnen das es sich oft sofort bessert wenn ich mich hinlege. Panik bekomme ich nicht mehr so oft, nur wenn es sehr lange dauert und ich viele ES hintereinander habe. Dann fühlt es sich nämlich immer an als wenn das Herz vibriert- kennt ihr das auch so oder fühlt sich das bei euch ähnlich an?:-/

    @ vifzack

    Was Du hier wiedergibst ist eine Mischung aus sachkundiger Aufklärung, allgemeiner Erklärung und Zynismus


    Deine bagatellisierenden Verharmlosungen der Herzrhythmusstörungen, die hier in diesem Faden zur Diskussion stehen, mögen auf Dein gelegentliches Herzstolpern zutreffen, aber nicht zwangsläufig auf die Beschwerden aller Betroffenen und vor allen Dingen nicht für Vorhofflimmern, um das es hier ja eigentlich geht. Außerdem ist die Schwelle des Erträglichen bekanntlich von Mensch zu Mensch verschieden, ohne dass jemand gleich als Hypochonder abgestempelt werden sollte.


    Deine Worte als Zitat:

    Zitat

    Das ist unbequem und ein Stück Arbeit, wenn man sich ernsthaft mal dem dem Ganzen beschäftigt und nicht nur mit blubbernde Gasbläschen in einem bestimmten Magen- oder Darmabschnitt....


    Wenn man nur doch die sieht und darauf 30 Jahre rumreitet -macht das eigentlich noch sympathisch, wenn es nur noch diese eine Thema gibt? Oder dreht es sich inzwischen nur noch um einen verbissenen (wie witzig, dass man beim Essen beißen muß) Machtkampf, hier endlich mit dieser Version anerkannt zu werden?

    Diesen Angriff auf meinen Grundgedanken dieses Faden-Themas, nämlich herauszufinden ob Herzrhythmusstörungen vom Magen kommen könnten, finde ich zynisch. Natürlich möchte ich, dass meine Version endlich auch von anderen erkannt wird, hier im Forum die nötige Reife erhält und Idealerweise der allgemeinen Forschung zugänglich wird. Ich bin vollkommen von der Richtigkeit überzeugt, sonst würde ich ja das auch nicht hier schreiben.


    Und übrigens befasse ich mich jetzt erst etwa 6 Jahre näher mit dieser Thematik, in denen ich die Ursachen meiner 30 Jahre bestehenden immer wiederkehrenden Vorhofflimmerattacken analysiert habe. Das ist doch ein Unterschied, oder? Außerdem wird nicht mein Leben davon bestimmt sondern angespornt, was auch für die grauen Zellen gut ist.


    Ich habe mal einen Teil Deiner Beiträge gelesen (1587 in 2 Jahren) und habe festgestellt, dass es bei Dir auch eine Vorliebe für eine bestimmte Methode gibt, die auch noch sehr umstritten ist, wofür Du aber trotzdem einen verbissenen Machtkampf führst (Dein Wortschatz), aber das ist auch gut so.


    So, das war die Retourkutsche und nun Schluss damit. Ich würde mich freuen, wenn Du weiterhin Dein Wissen und Deine Erfahrungen hier mit einbringst.

    @ Alle Anderen

    Vielen Dank für Eure Beiträge.


    Wenn manche Fragen nicht beantwortet werden, bitte nicht böse sein. Oft wären sie ja auch schon beantwortet, wenn man im Forum ein bisschen stöbert. Bei diesem speziellen Thema hier sollte man hauptsächlich seine eigenen Erfahrungen mit einzubringen oder für sich Informationen herauszulesen.


    Ich z.B. suche mir meistens ein Thema aus, was sich beim Lesen Eurer Informationen so herauskristallisiert. So geht mir schon ein paar Tage wieder ein Artikel im Kopf herum, den @Lindenblüte01 im Internet gefunden hat.


    Hier spielt auch der Alkohol eine Rolle, den @dark gothic nicht so recht verträgt. Aber dazu bald mehr. Ich hab sehr wenig Zeit, da mich meine Großfamilie sehr in Anspruch nimmt. Wenn alle arbeiten gehen und 6 Enkel da sind, ist Oma und Opa sehr gefragt.


    Tschau *:)

    Lieber dark gothic, bei mir ist es ähnlich. Ich verspüre eine Art Gepolter bzw. Gestolper auch in der Mitte der Brust (fast direkt unter dem Brustbein). Auch mir hat man gesagt, dass es Extraschläge der Vorhöfe sind. Bis ich alleine diese Information hatte, ist eine halbe Ewigkeit vergangen. Bei mir ist es allerdings nur eine relativ kurze "Polter-Episode" von ca. 2 Sekunden. Nehme inzwischen wieder den Betablocker. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es wieder kurz vor einem Gestolper ist, aber irgendwie kommt es dann doch nicht dazu. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit diesen Extraschlägen der Vorhöfe. Würde mich freuen ähnliche Berichte und Erfahrungen zu hören. Gruß Björn*:)

    Hallo


    Erst mal wieder ein Lob an alle. Ich finde gut was ihr schreibt.


    Wie ich das merke? Starke Schläge im Oberbauch die zur Mitte der Burst hn gehen. Oder so schneller Puls das ich ihn dfast nicht mehr spür. Oder so langsamer das ich denk, das Herz schlägt zu stark.


    Also ganz unterschiedlich und auch unterschiedlich lang. Deswegen kann man garnichts sagen.


    Was hilft? Bis jetzt nur schlafen oder glück haben das es rumm geht!


    Auf die leichte Schulter sollte man es nicht nehmen aber ein wenig gelassen kann man schon sein!!


    Frage:


    Habt ihr schon mal was mit CITALOPRAM-ISI zu tun gehabt?


    Kann man dies zu Betablockern nehmen und ist das viellleicht ein beruhiger der für die Angst bekämpfen Helfen kann?


    Gruß


    Jonas

    @ Gerhard

    Es gibt ja die Meinungsfreiheit.....


    Natürlich kann ich zu Vorhofflimmern nichts beitragen, aber das habe ich ja auch gar nicht getan. Der Thread lautet auch Herzrasen und Herzstolpern.....


    Ich sehe bloß nicht, dass sich die Ärzte mit diesem Thema wirklich auseinandersetzen (wollen).


    In den 70er Jahren hatte ich bereits eine Ahnung, dass Nahrungsmittel bei mir bestimmte Dinge auslösen. Als ich Ärzte damit konfrontierte, hat sich sogar einer schallend vor Lachen auf die Schenkel geschlagen.


    Ich habe einfach nur auch festgestellt, dass man nach Jahren der Demütigung seelisch leidet und dass es auch zu psychischen Auffälligkeiten kommt, die man dann um so verbissener von sich weist. Aber sie sind da.


    Wieso passt Dir das nicht? Du springst sofort darauf an und erklärst, jetzt sei aber Schluss damit. Dabei ist so etwas Fakt. Die übergebührliche Beobachtung des körperlichen Befindens und das ständige Beobachten der Auffälligkeiten - wird Dir jeder Psychologe bestätigen - ist auffällig. Ein psychisch Gesunder tut das nicht in dem Maße.


    Auch ich gehöre in diese eher angeschlagene Kategorie - das leugne ich ja nicht - und wenn ich schreibe, den Blick mal in andere Richtungen schweifen zu lassen, ist das durchaus als Anregung zu verstehen. Ich habe nämlich für mich festgestellt, dass es unter nicht dauernder Beobachtung des Pulses oder Herzschlages zu einer Bessserung der Symptome kommt.


    Hier in diesem Forum sind sehr viele Menschen sehr sehr ängstlich. Und gerade auch diese Herzproblematik mit Herzstolpern und Herzrasen (Vorhofflimmern lasse ich mal weg) macht Betroffenen Angst. Warum sollen sie dann nicht lesen, dass man das gelassener sehen soll?


    Vielleicht regt es sie an, die Aussage des Kardiologen als das zu nehmen, was sie ist? Harmlos. Aber viele Menschen neigen dazu, eben dieser Aussage zu mißtrauen. Der Arzt muß sich doch irren - warum geht es mir sonst so schlecht??


    Ich gebe auch jedem den Rat, erst einmal zu schauen, ob nicht tatsächlich ein Nahrungsmittel hinter dem Phämomen steht. Gerade als selbst Betroffene kann ich jedem nur raten, sich tatsächlich mit Lebensmitteln und nicht mit Zusatzstoffen zu ernähren.


    In den 70er Jahren hat überhaupt ein englischer Neurologe ein Buch über Nahrungsmittelphänomene geschrieben. Es ging darum, dass er Auffälligkeiten bei Patienten in der Psychiatrie festgestellt hat, die einzig auf dem Genuß von Nahrungsmitteln beruhen.


    Diese Patienten konnten aus der Psychiatrie als normal entlassen werden, als man die entsprechenden Nahrungsmittel entlarvte.


    Dieser Arzt wurde nur verlacht....


    Es gibt einen Film (nach Tatsachen gedreht) über ein Kind mit epileptischen Anfällen, die unter Behandlung nur noch schlimmer wurden, bis man feststellte, dass der Junge nur bestimmte Dinge essen durfte. Und danach keine Anfälle mehr hatte.


    Interessiert es die Wissenschaft? Nein. Interessiert es die Pharma-Industrie? Nein. Interessiert es den "normalen" Arzt? Nein.


    Was bleibt, ist, sich damit zu arrangieren. Betroffene darauf hinzuweisen, evtl. Auslöser zu entlarven, die Seele zu stärken.


    Es kann wirklich nützlich sein, sich nicht so zu verbeissen.... Es besteht dann nämlich die große Gefahr, dass es einem besser geht.


    Nützlich finde ich auch die Bücher: Kaffee, Käse, Karies ... und Wenn Essen krank macht....

    Was ich nicht begreife: wie kann man jahrelang seine Extrasystolen und Vorhofflimmern beobachten anstatt mal zu einem guten SD-Spezialisten zu gehen, ein paar Blutwerte testen und eine Sonografie machen zu lassen. Das dauert ein paar Minuten tut nicht weh und kostet nichts.


    Wenn es vom Essen käme, könnte man doch durch eine Diät alles einfach abstellen. Da das aber ganz offensichtlich nicht möglich ist müßtet ihr doch auch mißtrauisch werden.

    @ darc gothic

    Häufiges Frieren ohne äußeren Grund ist typisch für SD-Unterfunktion.

    Kleiner Leidensweg von mir:


    1986 wurde bei mir eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Vorgeschichte: Ständige Schwäche und sehr hoher Blutdruck. Die Hashimoto wurde mit L-Thyroxin behandelt, mit einschleichender Dosierung von 25 auf 100 mg. Nach einigen Wochen begannen damals Herzrhythmusstörungen, die ich vorher nie hatte. Aus meiner Erfahrung heraus müsste ich dann sagen, dass die Herzprobleme erst mit Zufuhr der Schilddrüsenhormone begannen und nicht, weil ich Hashimoto habe. Wegen der Rhythmusstörungen bekam ich Sotalex, beginnend mit einer halben mite und dann ab 2002 bereits 2 x 160. Zwischen 1998 und 2002 hatte ich auch immer wieder Vorhofflimmern, zuletzt allerdings Anfang 2004 dokumentiert. Darüber bin ich sehr froh.


    2005 wurde als weitere Autoimmunerkrankung Morbus Crohn diagnostiziert, behandelt für zweidreiviertel Jahre mit einem Immunsuppressivum (Mercaptopurin). Dieses musste ich im April absetzen, weil ich eine reaktivierte EBV-Infektion bekam. Eine Myokarditis hatte ich wahrscheinlich auch. Mir ging es sehr schlecht und ich bin auch heute noch oft sehr schwach.


    Und die ganzen Jahre hindurch begleiten mich immer wieder die Rhythmusstörungen, empfunden als ES und Aussetzer. Da ich ab Anfang diesen Jahres sehr viel ES hatte, und dann im April ein Antibiotikum nehmen musste, das sich nicht gut mit dem Sotalex vertrug, habe ich in Abstimmung mit dem Kardiologen das Sotalex von heute auf morgen weggelassen, weil Antiarrythmika ja ebenfalls Arrhythmien verursachen können. Nach 4 Tagen bekam ich allerdings Herzrasen und nehme seitdem morgens und abends je eine halbe Beloc zok mite und 2 x 2 Tromcardin und natürlich auch weiterhin Schilddrüsenhormone, die ca. 1 x im Jahr angepasst werden.


    3 Monate hatte ich Ruhe mit meinem Herzen, aber jetzt seit 2 Wochen habe ich wieder ständig Aussetzer, insbesondere Nachts im Bett in beiden Seitenlagen. Halbsitzend ist die am wenigsten belastende Position im Bett, aber besonders gut einschlafen kann ich dann nicht.


    Mein Herz ist trotzdem organisch gesund, lediglich eine der Herzklappen schließt nicht ganz richtig; aber das soll nicht gravierend sein und ich werde ca. halbjährlich beim Kardiologen untersucht. Trotzdem belasten mich meine Schwierigkeiten immer wieder, ich kann auch nicht wirklich glauben, dass das alles so harmlos ist; allerdings lebe ich ja schon über 20 Jahre damit, jetzt bin ich 58, aber meine Geduld ist irgendwie erschöpft und mein Körper auch. Es gibt wohl immer wieder Phasen, wo man nicht so gut damit umgehen kann. Mein Hausarzt meint, ich solle abends, wenn ich wg. der Stolperer und Aussetzer nicht einschlafen kann, eine Adumbran zur Beruhigung nehmen, aber da mein Blutdruck und mein Puls immer relativ niedrig sind, habe ich natürlich Angst, dass ich nicht mehr aufwache.


    Jedenfalls habe ich in den über 20 Jahren leider den Auslöser für die ES, Stolperer und Aussetzer nicht feststellen können. Beim Vorhofflimmern allerdings kann ich sagen, dass die Auslöser jeweils Erbrechen, erhöhter Alkoholkonsum oder plötzliche stark körperliche oder pyschische Belastungen waren.


    Das alles musste ich mir mal von der Seele schreiben, da die Verzweiflung doch manchmal wirklich groß ist. Aber ich weiß, dass es auch wieder besser wird und gebe die Hoffnung nicht auf. Uns allen wünsche ich die Kraft und den Mut, trotz unserer Beschwerden ein erfülltes und schönes Leben führen zu können.

    Hallo,

    hier noch ein paar allgemeine Anmerkungen, die angesprochen werden sollten, um Missverständnisse auszuräumen.

    @ Jasione,

    ich weiß wie es ist, wenn man von einer bestimmten Sache vollkommen überzeugt ist und man trifft fast nur auf taube Ohren.


    Ich habe Deine Botschaft schon vernommen, dass es sehr wichtig ist, die Schilddrüse mit in den Kreis der Verdächtigen aufzunehmen. Du hast Recht und vielen Dank für den Hinweis.


    Bei mir wurden jedoch vor 9 Jahren nochmals alle zur damaligen Zeit wichtigen Schilddrüsenuntersuchungen gemacht, auch nuklearmedizinisch. Da es keine Auffälligkeiten gab ist das für mich kein Thema mehr. Man braucht ja auch noch Freiräume im Kopf.

    @ vifzak,

    im Grunde haben wir doch gleiche Ansätze, wenn es z.B. um die Wirkungen verschiedener Nahrungsbestandteile auf unser Wohlbefinden geht und wir nur ein müdes Lächeln bei den meisten Medizinern ernten. Mich stört es aber, wenn immer erst die Psyche mit ins Spiel gebracht wird, bevor solche simplen Möglichkeiten mit ins Kalkül gezogen werden.


    Natürlich kann dem Anschein nach, Angst oder Stress das Herz zum Stolpern bringen, aber letztendliche Ursache ist meiner Meinung nach eine rein körperliche Reaktion. (z.B. Histaminausschüttung)


    Die Angst kann einer Frau mit harmlosen Extrasystolen kaum genommen werden, wenn der Arzt sagt, dass es nur eine seelische Störung ist, sondern eher wenn er ihr erklärt, dass bestimmte Lebensmittel so etwas begünstigen können. Denn hier kann sie ohne Risiken und Nebenwirkungen selbst mit tätig werden.


    Doch gerade mit dieser Angst werden doch in der Wissenschaft, in der Pharma-Industrie und auch bei den Ärzten Millionen verdient und deshalb interessiert die das nicht, wie Du es richtig formuliert hast.


    Seit ich die Zusammenhänge erkannt habe, greife ich sehr erfolgreich in sich anbahnende Herzepisoden ein und konnte dadurch Vorhofflimmern schon fast ein Jahr lang ganz verhindern. Ein ängstliches Beobachten aller aus der Reihe fallenden Herzschläge gibt es so gut wie nicht mehr. Diese Extrasystolen und Aussetzer wurden immer seltener, da ich sie oft irgendeinem Ursprung zuordnen konnte, den es das nächste Mal zu vermeiden galt.

    @ dark gothic,

    jetzt auch noch ein paar Worte zu Deinem Bericht.


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/10532564/


    Wie Du Deine Attacken schilderst, genauso habe ich es auch immer erlebt. Nur bei mir wurde dann aus den Extrasystolen oft Vorhofflimmern. Einen an der Waffel hast Du jedenfalls nicht.


    Aber die Sache mit dem Gang zur Toilette, mit dem Blubbern über dem Nabel und die Bauchkrämpfe sind für mich ein Beweis für meine Theorie, die ich ja eigentlich heute in der neuesten und möglicherweise letzten Fassung zum Besten geben wollte.

    @ Alsterfeen,

    vielen Dank für Deine Schilderungen, die auch gerade durch das Auftreten von Vorhofflimmern, Parallelen zu meinen Überlegungen haben. Vielleicht kannst Du auch Nutzen aus den vielen Berichten der Betroffenen hier im Forum ziehen.


    Bis zum nächsten Mal viele Grüße


    Tschau *:)

    @ Jasione

    Nachdem ich Ende 2002 eine ziemlich üble Attacke mit Vorhofflimmern hatte, habe ich mir geschworen, dass ich, wenn ich das überlebe, nie wieder eine Zigarette anfassen werde. Das habe ich bis heute durchgezogen, und den Alkoholkonsum habe ich gleichzeitig auch aufgegeben.


    Meine Schildrüsenwerte waren am 29.06. bei einer Dosierung von 100 mg Euthyrox folgendermassen:


    freies T3 2.6 Norm 2.5-4.3


    freies T4 17,5 Norm 9.3-17.0


    TSH 0.042 Norm 0.27-4.2


    Die Dosierung wurde draufhin auf 75 mg reduziert. Neuere Werte gibt es nicht. Turnusgemäß ist wieder Ende November Ultraschall und Blut dran. Wie oft werden denn bei dir die Schilddrüsenwerte bestimmt? Bei mir nur noch ein- bis zweimal im Jahr. Und die Dosierung schwankt immer zwischen 75 und 125 mg.

    @ Alsterfeen

    Mit diesen Werten kann es dir ja nur schlecht gehen - um Himmels Willen, dein fT3 schrammt am untersten Rand, während dein fT4 über die Norm geschossen ist.


    Und dann hast du T4 reduziert? Und was ist mit T3? - das fehlt doch total, evtl. hast du eine Umwandlungsstörung. Nimmst du Selen dazu? Aber das genügt bei dem massiven Mangel bestimmt auch nicht. Ich denke da müßtest du mit Thybon oder einem Kombipräparat wie Novothyral einsteigen.


    Aber bitte schreib doch im "Stoffwechsel und Hormone" Forumsteil weiter, dort sind mehr Leute mit ähnlichen Beschwerden, die dich beraten können.

    Zitat

    Bei mir wurden jedoch vor 9 Jahren nochmals alle zur damaligen Zeit wichtigen Schilddrüsenuntersuchungen gemacht, auch nuklearmedizinisch. Da es keine Auffälligkeiten gab ist das für mich kein Thema mehr. Man braucht ja auch noch Freiräume im Kopf.

    Gibst du immer so schnell auf?


    - und die Freiräume im Kopf solltest du noch ausdehnen und dich vielleicht genau selbst kundig machen, was könnte bei deiner Untersuchung vor 9 Jahren schiefgelaufen sein??


    Bei mir lief da einiges schief - ich war auch bei vielen Ärzten - auch ein Prof. war darunter, Chefarzt einer Universitätsklinik - Fehldiagnose - war auch noch recht teuer diese Fehldiagnose beim Privatarzt, ja es wurde auch eine Szintigrafie gemacht - Fehldiagnose.


    Komm mal ab von deiner Theorie und mache nochmal Freiraum in deinem Kopf für eine neue Möglichkeit.


    http://www.ht-mb.de/forum/showpost.php?p=1280187&postcount=20

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    Hallo alle zusammen,


    lese gerade die Artikel von Euch. Hab aber noch nicht alle gelesen, aber hier möchte ich auch etwas dazu schreiben:


    Vor ungefähr 10 jahren wurde bei mir eine Kontrastmittelallergie festgestellt. Nachdem ich es gespritzt bekommen habe, bekam ich juckenden Ausschlag und sofort auch ein Gegenmittel. Nachdem ich, wieso auch immer dann auch noch Kortison gespritzt bekam, fing mein Herz an zu rasen. Ich verblieb dann im Krankenhaus und mein Herz wurde auf Herz und Nieren geprüft. Festgestellt wurde nichts.


    Danach hatte ich immer mal wieder Probleme mit Herzrasen. Diese traten aber meist nachts auf, d.h. ich wurde nach einem Traum schreckhaft wach und mein Herz raste.


    Vor einem Jahr hatte ich eine Hüft-OP. In der Reha ging mein Blutdruck auf einmal auf 196/100. Als ich dann zu Hause war, wurden die nächtlichen Anfälle mit Herzrasen immer schlimmer. Die Kardiologin, die ich daraufhin aufsuchte, meinte, daß mein Herz soweit in Ordnung wäre und ich leichte blutdrucksenkende Mittel nehmen solle. Mein Arzt gab mir daraufhin Bisoprolol. Da ich in meinem ganzen Leben so gut wie keine Tabletten nehmen mußte, war mir das jetzt auch nicht so recht, das heißt, ich habe bis jetzt noch keine genommen.


    Seit ca. 4 Wochen messe ich jetzt zu Hause meinen Blutdruck. Morgens 135/80 und gegen Abend geht er bis auf 190/98. Wenn ich nachts aufwache und messe, liegt er für kurze Zeit auf 200/100. Geht dann aber nach einer halben Stunde runter auf 175/95. Zu diesen Blutdruckwerten habe ich einen geschwollenen Bauch und muß auch meistens zur Toilette. Danach geht auch mein Blutdruck wieder runter.


    Im Internet fand ich jetzt einen Bericht über Jodallergie. Jod ist auch in Kontrastmittel, wogegen ich allergisch reagiert habe.Als ich Arzt oder andere Leute darauf ansprach, wurde mir mitgeteilt, daß Jod und jodhaltige Lebensmittel notwendig für unsere Gesucndheit wären. Das bezweifel ich nicht, aber die Symptome (Herzrasen, trockene Kopfhaut, Bluthochdruck, Sodbrennen und Nervosität) stehen allesamt bei "Jodallergie".


    Ich habe manchmal das Gefühl, wenn der Magen voll ist, daß er aufs Herz drückt und so auch evtl. Hochdruck hervorrufen kann.


    Ich weiß nicht, ob das alles auch zu Euren Problemen gehört, wollte aber wegen Magen- oder Darmproblemen auch etwas dazu sagen. Ich habe das Gefühl, daß es vielleicht doch mit Jod zusammen hängen könnte. Vielleicht kann mir einer auch sagen, was es sonst sein könnte.


    Gruß neniath100

    Bei bestimmten Schilddrüsenerkrankungen besteht eine Jodallergie.


    Z. B. Hashimoto oder M. Basedow.


    Auch Herzprobleme, Blutdruckspitzen und Magen-Darm-Probleme sind dabei an der Tagesordnung.


    Schau doch auch mal hier ins Forum "Stoffwechsel und Hormone" oder in dieses Forum


    http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1075184