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    Hallo

    aus aktuellem Anlass erst mal ein paar Worte allgemein zum Forum.


    Ich finde es unhöflich, wenn jemand bei mir zu Besuch kommt und sich nicht benehmen kann. So ist es auch hier in dieser Diskussionsrunde, die schon vom Thema her keine Plauderecke ist.


    Ich habe diesen Faden vor fast 2 Jahren begonnen, um mich mit anderen Betroffenen, über ernstzunehmende Rhythmusstörungen auszutauschen. Ich selbst habe von Anfang an darauf geachtet, mit der geringsten Anzahl an Beiträgen, so viel wie möglich mitzuteilen. Dies ist sinnvoll, da in jedem Diskussionsfaden immer mit dem 16. Beitrag eine neue Seite beginnt, egal ob jeder Beitrag 10 oder 10000 Zeichen hat.


    Wenn dann solche sinnlosen Wortgefechte stattfinden, wie z.B. jetzt [...], dann ist das nicht nur unhöflich, sondern es zerstört die ganze Struktur des Fadens.


    [Bezieht sich auf einige zwischenzeitlich gelöschte Beiträge]


    Gruß Gerhard


    Und nun zurück zur Tagesordnung

    Vom Magenkeim zum Vorhofflimmern?

    Heute geht es um den von @Lindenblüte01 im Internet gefundenen Forschungsbericht aus Mailand und zwar über den Magenkeim "Helicobacter pylori".


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/10521038/


    Ich meine hier fixiert man sich zu sehr auf diesen Magenkeim und lässt die hundert anderen Möglichkeiten von Verdauungsstörungen außer acht. Ich glaube es liegt nicht direkt am Helicobacter pylori, sondern indirekt an den besonders schädigenden Auswirkungen dieses Keims auf die Magen-Darm Schleimhaut und somit auch im Rahmen meiner Variante auf den Herzrhythmus.


    Da ich ja schon lange einen Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern und Magenproblemen vermutete, wurde bei mir 1998 prophylaktisch eine Bekämpfung dieses Magenkeims mit Antibiotika und Magensäureblockern durchgeführt, also ohne dass vorher der Nachweis einer Besiedelung mit diesem Keim bestätigt wurde.


    Im Zuge einer Magenspiegelung mit Stufenbiopsie 2003 konnte kein Helicobacternachweis erbracht werden und somit war meine diagnostizierte "chronische Antrumgastritis" nicht Helicobacter-assoziiert (lt. Arztbericht).


    Die Vorhofflimmerattacken gab es jedoch weiterhin, was aber nicht heißt, dass das Helicobacter-Bakterium unschuldig ist. Es ist meiner Meinung nach auch ein Glied in der Kette von Verdächtigen, die in der Lage sind, Konstellationen entstehen zu lassen, die solche Herzrhythmusstörungen auslösen können.


    Ich habe schon immer betont, dass Herzstolpern, Extrasystolen, Aussetzer, Herzrasen und Vorhofflimmern bei mir nur dann ausgelöst wurden, wenn ich gleichzeitig Probleme mit dem Verdauungstrakt hatte. Auffällig ist immer gleichzeitig eine belegte Zunge als Zeichen einer Magenschleimhautreizung oder so.


    Ich bin davon überzeugt, dass bei empfindlichen Menschen alle schädigenden Einflüsse auf die Schleimhaut des Magen-Darmtraktes, indirekt an der Entstehung von Rhythmusstörungen beteiligt sind. Dazu gehören neben dem Helicobacter, auch unzählige im Körper produzierte oder mit der Nahrung aufgenommene Stoffe, welche Magen und Darm schädigen können.


    Wie soll das gehen?? Es gibt eine Vielzahl von Variationen, die dazu beitragen können, dass sich in den Herzvorhöfen etwas verändert, weil es irgendwelche schädliche Prozesse im Verdauungstrakt gibt.


    Hier passt genau folgendes Zitat aus diesem Mailänder Forschungsbericht hinein und bestätigt meine bisherigen Vermutungen.

    Zitat

    Wie aus früheren Untersuchungen bekannt, weisen etwa zwei Drittel der Menschen mit Vorhofflimmern entzündliche Veränderungen im Bereich der Vorhöfe auf, berichtet Montenero. Helicobacter pylori könnte bei diesen Entzündungen eine entscheidende Rolle spielen.

    Also es muss einen Pfad geben, der diese Wandlung von Verdauungsbeschwerden in Herzbeschwerden ermöglicht. Lange Zeit waren es für mich in erster Linie die Nervenstränge, die elektrische Störimpulse an das Herz senden.


    Doch seit einiger Zeit mache ich hauptsächlich das schadstoffhaltige Blut verantwortlich, welches die Vorhöfe reizt und elektrisch empfindlicher macht. Es ist doch eigentlich plausibel, wenn man bedenkt, dass der Blutstrom unmittelbaren Kontakt mit den Störfeldern hat, die in den Herzvorhöfen lokalisiert sind und Vorhofflimmern bzw. andere Rhythmusstörungen auslösen können. Genau diese Stellen werden bei einer Katheterablation ja verödet. Sie befinden sich meistens im Übergangsbereich zwischen den Lungenvenen und dem Vorhof.


    Die Schadstoffe, die das Blut über diese Vorhöfe transportiert sind z.B. Kohlensäure (CO2) und andere toxische Blutgase (durch die Verdauung), Alkohol, Nikotin, Koffein, Medikamente, Stoffwechselabbauprodukte und besonders Histamin.


    Wird nicht immer gepredigt, dass beim "Holiday-Heart-Syndrom" (Feiertag-Herz-Syndrom) der Alkohol als Auslöser von Vorhofflimmern verantwortlich gemacht wird? Dem kann ich jetzt nur zustimmen, doch nicht nur wegen der Wirkung im Zentralnervensystem im Sinne des Betrunkenseins, sondern durch die aggressive Eigenschaft des Alkohols (Ethanol, farblose, leichtentzündliche, stechend riechende Flüssigkeit) in den Herzvorhöfen.


    Jetzt ist mir auch klar warum ich auffallend oft Rhythmusstörungen bekam, wenn ich mich beruflich in einem Betriebsgebäude aufhielt, in dem Essigsäure verarbeitet wurde. Schon im Treppenhaus roch es stark nach Essig und nach einiger Zeit ging das Herzstolpern los und endete 2-mal mit Vorhofflimmern.


    Auch im Supermarkt, als mal eine Flasche Essigessenz zu Bruch ging und alles nach Essig roch, musste ich schnell das Weite suchen, weil ich starke Extrasystolen verspürte. Jetzt erst erkenne ich die Zusammenhänge und ich denke, die Essigdämpfe gehen über die Lunge direkt ins Blut. Nun habe ich auch eine Erklärung für meine Attacken nach dem Genuss von Essiggemüse, Senf usw., was neben Essigsäure auch viel Histamin enthält, welches dann wieder zu Essigsäure abgebaut wird und in den Blutkreislauf gelangt.


    Ein Teufelskreis(lauf) sozusagen für die Herzvorhöfe, besonders, wenn sie gleichzeitig durch andere Schadstoffe im Blut, wie oben beschrieben, schon gereizt sind.


    Noch eine Anmerkung im Zusammenhang mit der allgemeinen Feststellung der Betroffenen, dass um den Zeitpunkt der Auslösung herum sehr oft die Toilette aufgesucht werden muss, verbunden mit starkem Harndrang, Blähungen, Bauchkrämpfen und Durchfall. Eine Erklärung dafür wäre, dass der Körper sich selbst hilft, indem er versucht die Schadstoffe so schnell wie möglich wieder loszuwerden.


    Das Blut wird in den Nieren gereinigt wobei die "Gifte" mit der sich dabei steigernden Urinmenge ausgeschieden werden. Das dann aufkommende Durstgefühl fördert wieder den Ausgleich des dabei entstehenden Flüssigkeitsdefizits im Blutkreislauf.


    Das Aufdehnen der Darmwände bei Blähungen bewirkt eine leichtere Passage von im Darm befindlichen flüssigen und gasförmigen Schadstoffen in den Blutkreislauf (Darm-Blut-Schranke). Die Oberfläche im Darm wird enorm vergrößert, somit entsteht mehr Angriffsfläche und die Blutgefäße in der Darmwand werden durch die Aufdehnung durchlässiger. Der Körper reagiert bei einer solchen "Blutvergiftung" mit Entleerung vom Zwölffingerdarm bis zum Mastdarm.


    Doch was ist das Fazit aus meiner Erkenntnis? Was kann ich als Betroffener dagegen tun? Da hilft nur die gute alte Vermeidungsstrategie fortzusetzen, indem man weiter auf viele schöne Genüsse im Leben verzichtet, denn getreu dem Ausspruch von Christian Morgenstern: "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf", wollen uns die Forscher und die Ärzte da eben leider auch nicht weiterhelfen.


    Wenn es denn wirklich so wäre wie ich es beschrieben habe, und es gibt diese "Herzrhythmusstörungen die vom Magen kommen", so könnten mit einer vernünftigen Gesundheitspolitik viele solche als harmlos eingestufte Rhythmusstörungen vermieden werden.


    Für die Unsummen an kardiologischen Diagnose- und Behandlungskosten, könnten die teuren Medikamente gegen Verdauungsbeschwerden oder Reizdarmsyndrom auf Rezept verordnet werden, die jetzt jeder selbst kaufen soll und somit kaum zum Einsatz kommen.


    Vielleicht verirrt sich mal ein Doktorand hierher, der ein Thema für seine Doktorarbeit sucht und zufällig auch unter Vorhofflimmern leidet. Aber da würde er auch wie ich ziemlich alleine dastehen mit seiner Meinung. Mich selbst wundert das aber nicht, denn ich habe auch lange gebraucht bis ich zu der Erkenntnis kam. Ich werde mich, hauptsächlich aus Zeitgründen, mal ein bisschen seltener im Forum melden.


    Mir hat es viel geholfen, denn ich bin gerade durch die Vermeidungstaktiken und die Nutzung des auch hier erworbenen Insiderwissens, fast beschwerdefrei geworden. Wenn ich neue Erkenntnisse haben sollte, die an den jetzigen Stand Erfolg versprechend anknüpfen könnten, so melde ich mich natürlich zurück.


    Ich merke ja, dass sich im Verhältnis gesehen, sehr wenige für meine wohl etwas zu absurd erscheinenden Schilderungen, interessieren. Ich finde aber hier in einem Forum habe ich die besten Chancen, doch mal die Betriebsblindheit in der Fachwelt zu durchbrechen und ein bisschen Gehör zu finden.


    Irgendwann melde ich mich bestimmt mal wieder. Wer wichtige Informationen hat auch weiterhin über das Postfach hier im Forum


    Bis dahin liebe Grüße


    Tschau *:)

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    Gerhard hat ja in der Vergangenheit sehr ausführlich über den Zusammenhang zwischen Magen-Darm-Bereich und Herzstolpern berichtet. Ich möchte an dieser Stelle auch noch etwas darauf eingehen. Genauer gesagt auf den Zusammenhang zwischen Extraschlägen der Vorhöfe und Magen-Darm-Beschwerden bzw. deren Auffälligkeiten. Ich habe ebenfalls seit längerem meinen Bauch im Verdacht auf andere Organe zu drücken. Ich bin nicht übergewichtig (1,76cm und 74kg), aber ich habe einen kleinen Bauch, der manchmal aus unerklärlichen Gründen besonders dick ist. Dies fällt besonders dann auf, wenn man am Schreibtisch sitzt, der Bauch als in einer gewissen Weise eingeklemmt ist. Treten bei mir Extrasystolen auf bzw. kündigen sie sich an ohne wirklich auszubrechen, dann kann ich relativ zeitnah bestimmte Bauchaktivitäten wie Grummeln oder Blähungen feststellen.


    An Gerhard bietet sich in diesem Zusammenhang auch die Frage an ob er die Ernährung umgestellt hat und wenn ja, wie

    Und welche Unterschiede ließen sich dadurch feststellen. Ist es evnetuell sogar möglich, durch Bauchtraining bzw. Diät UND Ernährungsumstellung die Extrasystolen bzw. das Herzstolpern ganz zu unterbinden???

    Hallo alle zusammen!


    Ich habe seit 3 Jahren VHF. Momentan nützen Normexor und Rythmonorma. Ohne diese hätte ich durchgehend VHF. Manchmal nützen aber auch hohe Dosen nicht, dann muss ich es tagelang ertragen.


    Alle Eure Beschreibungen treffen auf mich zu.


    Frage:


    Wie schauts bei Euch aus mit dem Zigarettenkonsum?


    Nichtraucher, Exraucher, Raucher, Exraucher mit Schwächefasen?


    Letzeres trifft nämlich auf mich zu.


    Gruß

    Hallo Bubbele,

    kann es sein, dass bei Dir langsam beginnt der Groschen zu fallen? Wenn Du beginnst, von Deinen Herzbeschwerden, zu meiner Magen & Darm-Version Parallelen zu ziehen, dann gibst Du dieser Theorie doch wenigstens schon den Status der Möglichkeit und dann ist es nicht mehr weit bis zur Erkenntnis.


    Du erkennst vollkommen richtig diese zeitliche Zuordnung von Extrasystolen zu spürbaren Aktivitäten im Verdauungstrakt. Deine beschriebenen "Extraschläge der Vorhöfe" sind ja sicher nichts anderes als die Art von Extrasystolen, die genau wie das Vorhofflimmern ihren Ursprung in den Vorhöfen haben.


    Nun zu Deiner Frage zur Ernährung.


    Natürlich habe ich meine Ernährung umgestellt und somit Vorhofflimmern fast schon ein Jahr verhindern können. Meine Frau hat dabei keine leichte Aufgabe, unsere vierzigjährigen gemeinsamen Essgewohnheiten so neu zu gestalten, dass sie für mich nicht immer eine Extrawurst machen muss und es uns dennoch beiden schmeckt.


    Wichtig ist ein niedriger Histamingehalt in den Lebensmittel, das bedeutet immer frische Ware und auch keine Geschmacksverstärker & Co., keine Zwiebeln, nichts mit Käse überbacken, keine Fertigsoßen, wenig Salz, kein Essig usw.


    http://www.reizmageninfo.de/html/histamin_ii.html


    Es ist ganz schwierig und mitunter eine Gratwanderung für mich, besonders wenn am Wochenende öfters mal für die ganze Familiensippe (bisschen deftiger!) gekocht wird und ich mich nicht beherrschen kann. Extrasystolen gibt es dann oft zum Nachtisch und ich bin erleichtert, wenn’s nur dabei bleibt.

    @ kmichl

    Zigaretten haben bei mir keine allzu große Rolle gespielt. Ich war mehr Gelegenheitsraucher und mit 40 (1983) als das Vorhofflimmern bei mir zum ersten Mal per EKG diagnostiziert wurde, habe ich aufgehört und keine Zigarette mehr angefasst.


    Experimentiere doch einfach auch ein bisschen mit der Ernährung herum und vielleicht hilft es auch Dir. Viel Glück!


    Tschau *:)

    Hallo,


    Habe seit gestern Abend ca. 20:00 Uhr ES.


    Im Abstand von ca. 20 Sek. oder Minuten.


    Kurz zur Vorgeschichte.


    Habe die ES, wenn es sie denn sind (also so einen Stolperer bzw. einen stärkeren Schlag), schon mehrere Jahre. Aber noch nie so stark am Stück. Wenn, dann immer so ein bis 2 am Tag und das so über eine Woche verteilt. Dann mehrere Wochen oder gar Monate Pause. War mir auch nie so sicher, ob es wirklich da Herz ist, oder der Magen blubbert. Seit heute habe ich dahingehend aber wohl Gewissheit...


    Konnte natürlich vor Aufregung kaum Schlafen. Von 2 bis 4 habe ich mehr oder weniger leicht geschlafen. Gegen 2 wurde ich sehr müde und die ES waren auch kaum noch spürbar. Habe das Gefühl, daß sie mit Aufregung steigen. Puls ist so bei 80 (wohl wegen der Aufregung), aber bis auf die ES im Takt.


    Was ich mich nun frage ist, soll ich heute, auf den Sonntag noch ins Krankenhaus, oder Montag erstmal zum Hausarzt?


    Kurz noch zur mir:


    Bin 33. Nehme seit Jahren Betablocker (teils Veranlagung in der Familie, teils vegetativ. Also wenn ich das Wort Blutdruck nur lese, steigt er. Also viel Kopfsache dabei...). Bis vor 3 Jahren war ich zunehmend recht dick, 120 kg am Höhepunkt. Habe dann abgenommen und liege nun seit dem konstant bei gut 70 kg, bei 182 cm..


    Interessant finde ich hier die vielen Zusammenhänge mit dem Magen. Habe nämlich auch gerade jetzt die ganze Zeit während der ES ein wenig Rumoren im Magen und kann mehr oder weniger dauernd aufstoßén. Muss dazu sagen, ich kanns auch auf Kommando. Ob der Magen jetzt mit der Nervosität zusammenhängt, oder andersrum...? Habe auch manchmal nach üppigem Essen nach einer halben Stunde so für ca. 1 - 2 Stunden danach erhöhten Puls ( so um die 70 - 80) und ein gewisses Nervositätsgefühl. Laufe seit ca. 2 Jahren mehr oder weniger Regelmäßig ein bis zweimal die Woche ca. 30 min.. Habe das Gefühl, daß das dadurch aber besser geworden ist.


    Die ES habe ich sonst aber davon unabhängig. Mal in völlig entspanntem Zustand, mal bei Aufregung. Ruhepuls liegt bei mir seit Normalgewicht bei 60.

    Hallo, Ocra,


    wenn die Häufigkeit "alle 20 Sekunden" neu aufgetreten ist, und wenn die ES bei Belastung (Stress, körperliche Belastung, Gehen, usw.) zunehmen, BITTE noch heute zu einem Arzt fahren, damit der mal ein EKG schreibt. Das hätte auch den Vorteil, dass die ES mal "schwarz auf weiss" sind und man sie besser diagnostizieren kann als wenn sie nur einzeln auftreten. Meistens "erwischt" man sie ja in der normalen Sprechstunde nicht, denn DANN sind sie meistens grade weg...


    Alles Gute


    Cha-Tu

    So, war im Krankenhaus. Ging relativ flott.


    Kurz EKG gemacht. Diagnose: "Yoo, da sind wohl ein paar ExtraXXXX dabei"


    Meine, er hat nicht Extrasystolen gesagt. Habs nicht richtig verstanden. Naja, wirds aber wohl sein.


    Weitere Vorgehensweise, morgen zum Hausarzt - LangzeitEKG. Und zur Behandlung meinte er am ehesten wohl mit der Erhöhung der Betablocker und/oder irgendwas mit Magnesium.


    Über die Erhöhung der BBs habe ich mich etwas gewundert. Dachte die sind nur gegen den Blutdruck. Mein Blutdruck war beim messen übrigens für die StressSituation richtig gut. 135/80. Da hatte ich viel mehr erwartet. Der Puls lag allerdings bei 105. War aber für mich zu erwarten. Beim Messen geht er immer hoch, und dann noch diese Situation...


    Naja. Heute soll ich noch erstmal einen halben BB nehmen und wenns nach 3 Std nicht besser wird, dann noch die zweite Hälfte. Kann mir irgendwie nicht vorstellen, das plötzlich die BB Dosis zu gering ist. So von einer Sekunde auf die andere? Die Dosis nehm ich schon ewig, und die vereinzelten ES habe ich auch schon Jahre.

    Histaminintoleranz - Helicobacter Zusammenhang ?

    Für alle die auch an einen Zusammenhang von Histaminintoleranz und VHF bzw ES glauben habe ich die Ursachenforschung noch etwas ausgedehnt. Dabei bin ich auf die folgenden interessanten Artikel gestossen.


    http://www.semmelweis.de/sanumpost/52/werthmann.pdf


    http://www.gesund-durch-essen.ch/Kopfschmerz.html


    http://www.feos.ch/pages/links/em/intoleranzen/histamin.pdf


    In einem früheren Beitrag in diesem Forum habe ich auf Wissentschaftler in Mailand aufmerksam gemacht, die herausgefunden haben dass Patienten mit VHF zu einem sehr hohen Prozensatz mit


    Helicobacter infiziert sind. http://www.netdoktor.at/nachrichten/?id=114925


    Meine Schlussfolgerungen hieraus sind:


    Zu den Symptomen von Histaminintoleranz zählen unter vielen anderen auch Herzrythmusstörungen.


    Helicobacter Bakterien produzieren zusätzlich Histamin im Magen. Das heisst der Körper wird zu dem mit der Nahrung aufgenommenen Histamin auch mit dem Histamin von Helicobacter überflutet. Ich könnte mir vorstellen, dass man gar keine Histaminintoleranz oder nur einen geringe HI haben muss damit dies die verschiedensten Symptome (wie VHF und ES) hervorufen kann.


    Bei der weiteren Recherche habe eine Internetseite gefunden bei der man einen Helicobacter Selbstest (15,70 Euro) bestellen kann. Werde mir diesen auf jeden Fall bestellen, da mein Arzt auf meine Frage hin ob ES bzw. VHF auch vom Magen/Darm her kommen können geantwortet hat 'Das ist doch totaler Quatsch und wie ich denn darauf käm'! Hab keine Lust mehr mit ihm rumzudiskutieren deshalb mach ich den Test selbst.


    Ich kann aber nur sagen, dass mein letzter Auslöser von vielen recht unangenehmen ES war, dass ich 4 leckere eingelegte Heringe gegessen hab. :=o


    Nach dem Test weiss ich dann ob meine Theorie totaler Schwachsinn oder möglicherweise doch etwas dran ist. Währendessen werde ich versuchen mich weiterhin histaminarm zu ernähren, Glutamate komplett vermeiden, Süßholzwurzeltee trinken und Kalium&Magnesium Tabletten einzunehmen. Damit bin ich im Moment fast Symptomfrei :)z

    kein herzfehler

    hallo leute!! hab vor etwas längerer zeit nen beitrag geschrieben. dachte ich hätte was mit dem herzen oder ich hätte einfach zu viel stress. ich hatte ne zeit lan ziemliches herzrasen und schweißausbrüche...


    jetzt hat sich herausgestellt das ich eine schilddrüsenunterfunktion habe!!


    falls ihr auch ähnliche symptome wie herzrasen, herzstolpern, schweißausbrüche, zittern, extreme stimmungsschwankungen, depressionen usw. habt, lasst von eurem arzt ne blutuntersuchung machen!!meistens ist die erklärung für all die symptome ganz einfach und man macht sich selbst unnötig verrückt!!


    also....nicht immer ist das herz schuld;-)