hallo gerhard


    Ich habe seit langer Zeit keinen Gallenblase mehr.


    Hast du eine Ahnung (oder wer anderer) ob man dadurch anfälliger ist?


    Hab mal irgendwo gelesen ( möglich das es in diesem faden war) das mann ohne Gallenblase vermehrt zu Blähungen neigt.


    LG

    Ach ja noch was. ich habe festgestellt das ich keine Bananen vertrage.Habe fast jeden Tag eine gegessen hat lange gedauert bis ich drauf kam das die bei mir starke Blähungen auslösen.


    Wollte das anfang's gar nicht glauben mein Selbsttest hat gezeigt das es stimmt.


    Kaum zu glauben wo die doch sooooooooo gesund sind und


    man sie auch den Babys gibt.


    LG

    @ einige von uns

    Ich will nur kurz auf einige Fragen eingehen wo ich meine Erfahrungen dazu habe:


    * Psychopharmaka hab ich auch schon probiert, -hilft gar nicht, -hat nur Nebenwirkungen.


    * Betablocker bewirken eine Trägheit im Kreislaufsystem, -man fühlt sich schlapp und müde.


    Ich wurde vor einem Jahr auf Kalziumkanalblocker umgestellt (Isoptin). Das wirkt bezgl. VHF genauso


    "gut", hat aber diese Nebenwirkungen nicht, -mir gehts seither besser, -vorallem beim gesunden Sport.


    * Wenn jemand unter VHF leidet, und ohne Betablocker Herzrasen hat, dann sollter er/sie genau


    abklären lassen, ob nicht Vorhofflattern vorliegt. Das ist was anderes als Flimmern, -Flattern


    bewirkt aber meist in Folge auch Flimmern! Flattern kann (so habe ich mir sagen lassen), relativ leicht


    operativ unterdrückt werden.


    Achtung: Wer einmal Flattern hatte, darf nie wieder Antiarythmika (wie Amidoran etc.) nehmen.


    * Der Darmbereich scheint mit wesentlich, -also auf Ernährung achten, -Pantoloc nehmen, -Kur machen,


    Aufregung vermeiden, nicht links liegen, nur frisches Fassbier!, viel klares Wasser trinken.


    Liebe Grüße an Alle

    Hallo, Gerhard,


    wo steckst du denn? Wir haben lange nichts von dir gehört. Ich hoffe, dein langes Schweigen bedeutet nichts Schlechtes. Was mich selbst betrifft, kann ich nur Gutes berichten. Ich habe seit über einem Jahr kein Vorhofflimmern und fange jetzt sogar an, mein Herz zu trainieren, indem ich jeden Tag einen zügigen Spaziergang mache, dessen Anstrengungsgrad ich allmählich steigern möchte. Obwohl ich mich gut fühle, mache ich alles in Maßen, so ist es richtig für mein Herz.


    Auf jeden Fall kann ich berichten, dass das Vorhofflimmern nicht zwangsläufig immer schlimmer werden muss, sondern auch besser werden oder verschwinden kann, wie in meinem Fall, obwohl die Ursache nach wie vor unbekannt ist. Man darf sich nur nicht verrückt machen lassen.


    Was ich dazu getan habe: eine vernünftige Lebensweise und eine veränderte innere Einstellung. Das hat besser gewirkt als alles andere. Jedesmal, wenn mein Herz anfängt zu rumpeln, weil ihm etwas nicht passt, sage ich innerlich deutlich: NEIN, und dann gibt es wieder Ruhe. Ich würde nicht sagen, dass ich geheilt bin, da das Herz oft unruhig ist, ohne in Vorhofflimmern zu fallen. Aber es geht mir bedeutend besser und ich bin viel leistungsfähiger.


    Ich vermeide immer noch stark histaminhaltige Nahrungsmittel, aber ich kann doch mehr essen als ich dachte. Ein Arzt, der Gott sei Dank auf meinen Vorschlag eingegangen ist, hat mir Heparinspritzen verschrieben. Die habe ich zu Hause, falls doch mal was sein sollte. Daher brauche ich kein Blutverdünnungsmittel (Waran) mehr und habe doch die Sicherheit, dass nichts passieren kann.


    Ich glaube irgendwie, dass es gut war, dass ich in den drei Jahren mit sehr häufigem Vorhofflimmern nie eine Kardioversion habe machen lassen. Dadurch habe ich mein Herz geschont. Na ja, so viel für heute. Ich wollte einfach mal etwas Positives berichten und hören, wie es euch geht.


    *:) Melde dich doch mal, es gibt viele, die deinen Rat und Zuspruch brauchen.

    @ vidgi

    Auch ich will mich für den Beitrag bedanken da man nur zu oft hört, dass VHF-Anfälle, einmal aufgetreten, immer wieder kommen und schlimmer werden und dieses ganze Theater.


    Ich weiss nicht ob du meine Beiträge bisher gelesen hast aber ich hatte zweimal VHF, welches auf Station kardiovertiert wurde, damals auch psychisch relativ angeschlagen.


    Ich habe dank meines genialen Hausarztes, anderer Ärzte und deisem Faden hier, welcher von Gerhard wohl zum absoluten Leitfaden aller betroffenen, die sich selbst helfen wollen, geworden ist.


    Nun, ich hatte nur zweimal VHF nach Alkoholkonsum und immer einen äusserst nervösen Herzschlag und zwar Tages und Situationsunabhängig. Ruhepuls wochenlang über 90. Nicht gefährlich aber auch nicht normal für einen gesunden, nicht übergewichtigen 23Jähringen.


    Auch ich habe meine innere Einstellung zum Leben von Grund auf Überdacht und geändert.


    Ich habe keinen Stress mehr in meinem Leben obwohl ich studiere, was mich dann doch ab und an meinen Belastbarkeitsgrenzen nahe bringt.


    Ich versuche Milchprodukte und Histaminhaltiges einfach nicht im Übermaß zu mir zu nehmen, so sind z.B Nachos o.Ä völlig vom Speiseplan gestrichen weil dieses Essen wirklich den Wert von, entschuldigung, Scheisse hat.


    Alkohol selten aber wenn dann sind doch schon mal 5 bis 8 Bier. (ca. 3-4mal im Jahr) Ich habe nun seit fast zwei Jahren keine VHF mehr gehabt und war in den letzten 24Monaten nur einmal in der Notaufnahme.


    Mir geht es blendent und ich verzichte auf nichts, nichtmal aufs Rauchen. Und auch wenn es nicht löblich ist und man auch nicht stolz darauf sein kann/soll habe ich mich mittlerweile auch mal wieder nach zu viel Alkohol(ich bin STUDENT!) erbrochen ohne VHF zur Folge...


    Ich stütze meine Theorien, welche ich auch durch viele Selbstversuche(Alkoholexzesse, körperliche Belastung bis zum Umfallen, Schlafentzug...) nun Hauptsächlich auf drei Dinge, welche jedes noch so gesunde Herz ausm Takt bringen können: 1. miese Lebenseinstellung und unausglichene Psyche 2. Histamin bzw. Milchprodukte und vor allem!!! Natriumglutamat(das Zeug ist mMn der Teufel) und nun drittens chronischer Schlafmangel.


    Jeder Mensch hat sein persönliches Pensum an Schlaf, welches er auch bekommen sollte, jedenfalls im Durchschnitt.


    Meine Meinung mag z.T ziemlich infantil oder auch einfach nur blöd sein aber wenn sie nur einem einzigen hilft seinen eigenen "Rhythmus" zu finden ist es gut.


    Grüsse an alle

    Hallo Vidgi,


    über dein Lebenszeichen freue ich mich besonders, da du ja lange Zeit die gute Seele dieses Fadens warst. Ich denke nicht, dass du dir nur wegen des zurzeit so schlechten Wetters bei Euch in Schweden mal die Zeit nimmst, um bei uns wieder mal rein zu schauen. Aus deinen Zeilen entnimmt man, wie du den Schlüssel deines Erfolges an uns weitergeben möchtest, vielen Dank.


    In diese Rubrik gehört auch deine so wie auch meine Feststellung, zu wissen, dass Vorhofflimmern nicht zwangsläufig immer schlimmer werden muss, sondern auch besser werden oder verschwinden kann, wie in deinem und auch meinem Fall.


    Das widerspricht der gängigen Meinung vieler Ärzte, die ihre Hilflosigkeit auf diese Weise zu entschuldigen versuchen und behaupten, es sei eine Krankheit des Alters.


    Bei mir ist es dank meines zunehmenden Wissens anders herum. Ich war noch keine 30, da bekam ich mein erstes VHF und ich hab es jetzt mit 66 so gut wie besiegt.


    Wendepunkt war, als du vor über 2 Jahren die Möglichkeit einer Histaminintoleranz als auslösenden Faktor hier im Forum angesprochen hattest und ich daraufhin begann meine Ernährung umzustellen.


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/6547315/


    Außerdem habe ich gelernt die Vorboten dieser lästigen Rhythmusstörungen zu erkennen, um mich schon in der Entstehungsphase dagegen zu wehren. Ich wage mich sogar zu behaupten, dass zu diesen beeinflussbaren Störungen nicht nur Vorhofflimmern gehört, sondern auch bestimmte Formen von Herzstolpern und Herzrasen.


    Und beeinflussen tu ich es u.a. genau wie du es auch schreibst, indem stark histaminhaltige Nahrungsmittel gemieden werden.


    Also liebe Vidgi, vielen Dank für dein Comeback hier in dieser Diskussionsrunde. Ganz war ja der Kontakt zwischen uns beiden nicht abgebrochen, aber hier hast du schon gefehlt.


    Hallo Banny008,


    deine Schilderungen passen haargenau zu den Stolperherzgeplagten. Wenn wir nur genau wüssten, warum das Herz spinnt, wenn wir auf der linken Seite liegen. Ich denke nicht, dass es unbedingt die dann obendrauf liegende Lunge sein muss, die das Herz bedrängt.


    Eher denke ich an die Möglichkeit, und da können viele drüber lachen wie sie wollen, dass die Leber dann von oben auf den gereizten Zwölffingerdarm drückt, der mit einer Histaminausschüttung in den Blutkreislauf reagiert, was dann diese Rhythmusstörungen auslöst.


    Und das ist wieder ernährungsabhängig und somit beeinflussbar. Mehr kann ich dazu nicht sagen.


    Hallo Manchen,


    wenn du am Abend zusammengesackt sitzt bekommst auch du Herzprobleme. Es kann das gleiche Prinzip der Auslösung sein.


    Ich denke schon, dass eine fehlende Gallenblase Verdauungsbeschwerden verursachen kann, die dann wiederum eine vermehrte Histaminausschüttung provozieren.


    Hallo knowbody,


    vielen Dank für deinen Beitrag, der uns allen wieder einmal mehr zeigt, wie wichtig Selbsthilfe ist. Es freut mich, dass du es anscheinend geschafft hast, dass Vorhofflimmern kein beängstigendes Thema mehr für dich ist.


    So viel erstmal wieder.


    Tschau *:)

    Hallo Gerhard, hallo alle anderen!


    Gerhard: Ich mache in einigen Wochen den HIT-Test direkt in einem Labor und werde das Ergebnis dann mitteilen. Übrigens: Den von Dir beschriebenen leichten Druck / nervöses Zucken / grummeln im Bereich Solarplexus spüre ich auch gelegentlich und empfinde es als ganzheitliches Unwohlsein. Bei mir geht es insbesondere um Extrasystolen, aber ich kann mir vorstellen, dass evtl. hierfür die gleichen Ursachen / Reizungen die für ES-Salven (hatte ich 1x - war echt übel) oder VHF verantwortlich sind.


    Der Körper ist ein sehr komplexes und gesamtheitlich zusammenwirkendes Gebilde, bei dem bekanntermaßen ein Hühnerauge unter dem rechten kleinen Zeh zu erheblichen Knie-. Hüft und Rückenproblemen führen kann. So ist es auch mit vielen anderen Körperfunktionen die aus einer kaum erkennbaren Ecke heraus gestört werden können und der Zusammenhang schwer erkennbar ist. Dies wird aus meiner Sicht heute noch immer zu wenig berücksichtigt (Syptombehandlung).


    Allerdings bin ich sicher, dass hier diverse Stoffe und Nahrungsmittel eine wichtige Rolle spielen. Ich war schon überrascht dass eine Fischvergiftung im Prinzip nur eine Überdosis Histamin ist und dass in einem Versuch Schweine unter Histamingabe an Kreislaufversagen verstorben sind. Dies deutet auf die große Wirkungsstärke von z.B. Histamin hin - für mich aktuell ein ganz wichtiger Verursacher von Störungen im Körper...


    Bis bald,


    DOCSEN

    Hallo ihr da draußen,ich habe mich heute in diesem Forum angemeldet weil ich nun auch schon seit 8 langen jahren an Herzholpern leide:(v Es war eine echt schwere Zeit für mich weil mir damals kein Arzt wirklich helfen wollte. Ich habe dan auch endlich Betablocker bekommen und habe viele untersuchungen hinter mir aber mein Herz und alles andere ist völlig gesund. Mein Arzt sagte mir das in den meisten fällen liegt es an der Phsysche und nicht am Herz,am schlimmsten sind diese Angsstörungen die man dabei bekommt weil man immer das Gefühl hat das man sterben muß. Aber genau diese Angst schüttet im Körper Hormone aus die das Herz überlasten,darum muss man versuchen ruhig zu bleiben auch wenn das nicht immer sehr einfach ist!! Ich habe gelernt damit zu Leben,denn sterben tut man daran nicht,aber die Angst lässt das Herz darunter leiden und könnte auf dauer zu herzkrankheiten führen. He ihr seit nicht allein,es gibt tausende die es haben und die sind doch nicht alle krank:|N:)^

    @ kmichl

    Ich nehme zur Zeit 5 mg Bisoprolol (Betablocker). Solange mein Herz noch labil ist, das heißt, oft Stolpern und heftige Bewegungen, belasse ich es dabei. Ich glaube nicht, dass es Vorhofflimmern vorbeugt, denn das hat es früher auch nicht, aber dass es doch Schlimmeres verhüten kann, dadurch dass es die Überleitung bremst (z.B. Kammerflimmern), und das wirkt beruhigend auf die Psyche. Es hilft mir sozusagen, keine Angst zu haben, wenn sich mein Herz wild gebärdet.

    @ knowbody

    Was die drei Ursachen betrifft, die du angibst, kann ich voll zustimmen. Obwohl ich es vielleicht eher Auslöser nennen würde. Wie Docsen sagt, die "erste" Ursache steckt vielleicht irgendwo anders und ist nicht ohne weiteres sichtbar. Alle drei Punkte halte ich für wichtig. Am Denken und Fühlen kann man arbeiten, was den Schlafmangel betrifft, ist dieser leicht zu beheben und das Histamin kann man in Grenzen halten. Auch Alkoholexzesse sind keine naturgegebene Notwendigkeit. Offensichtlich ist es dir gelungen, all diese Dinge in den Griff zu bekommen. Dazu kann ich nur gratulieren. Du bist jung und hast daher große Chancen, durch eine Veränderung deiner Lebensweise gesund zu werden, da dein Herz noch nicht durch langes Vorhofflimmern geschädigt ist. Ich glaube auch, dass es nicht nur auf das Histamin ankommt, sondern überhaupt eine gesunde Ernährung.


    Im Moment schenke ich meinen Denkgewohnheiten mehr Beachtung als dem Histamin. Denn das Einschränken von histaminhaltigen Nahrungsmitteln hatte nicht die Wirkung, die ich erhofft hatte, im Gegenteil, das Vorhofflimmern wurde schlimmer. Erst eine Wendung im "Denken" brachte den Durchbruch. Wenn ich Denken sage, meine ich eigentlich Glauben. Mein innerster Glaube daran, dass es etwas Höheres gibt, das heilen kann, hat mir geholfen, und zwar sofort. Denn das, was wir im Innersten glauben, das, wovon wir tief überzeugt sind, hat eine starke Kraft und kann uns wirklich verändern.


    Ich sage dies, um Mut zu machen und Impulse zu setzen, auch in dieser Richtung zu suchen.


    Das Merkwürdige ist, dass ich auch jetzt oft merke, dass ich Lebensmittel nicht vertrage und Beschwerden bekomme, wie Luft im Magen, Blähungen, Ausschläge usw., aber ich bekomme kein Vorhofflimmern mehr. Mein Herz hält das sozusagen alles aus und meine Ängste sind völlig verschwunden. Wenn das Herz rumpelt und hüpft, bin ich überzeugt davon, dass es gleich wieder aufhört und das tut es dann. Würde ich denken: O je, ich habe etwas Histaminhaltiges gegessen, jetzt bekomme ich bestimmt Vorhofflimmern, ja dann würde es bestimmt kommen. Nun sende ich statt dessen ein kleines Gebet nach "oben" und fühle mich gut aufgehoben.

    @ Gerhard

    Ich vermute, dass ich mit dieser Weise, die Sache zu sehen, nicht mehr in deinen Faden passe. Ich weigere mich aber, mich weiter auf die bisherige Weise mit der Krankheit zu beschäftigen und zu "verbinden" und versuche, meine Aufmerksamkeit mehr auf Gesundheit zu richten, am besten aber ganz davon weg zu kommen, sich ständig mit dem eigenen Körper zu beschäftigen.


    Was ich geschrieben habe, gilt für mich. Jeder muss selbst für sich herausfinden, wo bei ihm die Ursache liegt und ich halte es für sehr sinnvoll, sich nicht nur vom Arzt passiv behandeln zu lassen, sondern aktiv zu suchen und zu forschen und an sich zu arbeiten. In dem Sinne ist auch das, was du hier anbietest, sinnvoll. Schön wäre es, die Ärzte würden sich ein bisschen mehr kooperativ zeigen, aber das ist wohl zu viel verlangt, sie haben ja gar nicht die Zeit und die Ressourcen. Stell dir vor, sie würden sich mit jedem Patienten und jeder Krankheit so.intensiv auseinandersetzen, wie du! Das ist ja nicht machbar. Nun ja, nichts im Leben ist leicht. Wir können uns nur durch Widerstand entwickeln. Ich bin sicher, dass irgendwo Menschen über die Zusammenhänge zwischen Histamin, Magenproblemen und Herz forschen und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis diese Fragen gelöst werden. Jedoch mit ein bisschen mehr gutem Willen und Interesse vonseiten der Ärzte würde es vielleicht schneller gehen. Ich wünsche dir alles Gute für deine "Arbeit" hier im Forum, die für so viele von Nutzen ist.

    Hallo allerseits,


    nun geht’s hier doch wieder ohne @Vidgi weiter, was eigentlich für uns sehr schade ist, für sie aber wahrscheinlich doch die richtige Entscheidung.


    Ich respektiere ihre Meinung voll und ganz, denke aber, dass ich durch Glauben bei mir keine Herzrhythmusstörungen verhindern kann. Dafür sehe ich die Vorgänge in meinem Körper, vor und während der Auslösung von Extrasystolen oder Vorhofflimmern, zu realistisch.


    Die Bestätigung für mein richtiges Denken gebe ich mir täglich immer dann, wenn ich Vorboten solcher Attacken verspüre, die mir eindeutig als Reaktionen auf bestimmte Bewegungen, auf manche Nahrungsmittel oder auch auf Stress, bekannt sind.


    Je mehr ich mich mit dieser Thematik "wissenschaftlich" befasse, umso mehr kann ich vorbeugend eingreifen und umso weniger Angst habe ich vor solchen Episoden. Außerdem spornt es mich an und fordert die grauen Zellen heraus.


    Ich höre jetzt auf, mich hier immer ständig zu wiederholen um meine Histamintheorie zu favorisieren, denn wenn es jemanden interessiert der kann ja in den Seiten blättern.


    Wenn ich direkt neue Erkenntnisse oder Beweise habe, melde ich mich natürlich sofort.


    Bis dahin liebe Grüße


    Tschau *:)

    Ich bin heute durch Zufall auf dieser Seite gelandet und war erstaunt, meine Vermutungen bestätigt zu finden.dass es einen Zusammenhang Verdauungstrakt-Herzrhythmusstörung gibt.Ich kämpfe auch seit einiger Zeit mit diesem Problem, aber erklär mal einem Schulmediziner, dass du deine Rhythmusstörungen mit Pfefferminztropfen bekämpfst, der schreibt glatt ein psychiatrisches Konsil. Mir geht es genau wie Dir, Gerhard, danke für Deine Bemühungen!

    Hallo Ulrike,


    genau wie Du es schreibst, so ist es aber auch. Ich bekämpfe meine Rhythmusstörungen nicht nur mit Pfefferminztropfen, sondern mit all dem, was gut für die Verdauung ist.


    Ein solches psychiatrisches Konsil habe ich in meiner Krankenhausakte gefunden, als ich vor einiger Zeit mal die Gelegenheit hatte, heimlich darin zu stöbern.


    Es bezog sich auf meinen Aufenthalt in der Herzklinik vor 4 Jahren. Damals hatte ich einer dortigen Assistenzärztin, im Zusammenhang mit meinen massiv auftretenden Bigeminusattacken "unterlassene Hilfeleistung" vorgeworfen.


    Es war für mich offensichtlich, dass eben diese von ihr als Bagatelle abgestempelten "Extrasystolen", nur in Verbindung mit Verdauungsbeschwerden auftraten und ich bat um Vorstellung in der Gastroenterologie, was sie aber mit einem abfälligen Lächeln ablehnte. Es kam dann zwar kein Gastroenterologe, aber dafür gleich 2 Kolleginnen von der Psychiatrie, die wahrscheinlich den erwähnten Konsiliarbericht schrieben, womit die Wunschdiagnose gesichert war…


    Für mich hat sich dieser Zusammenhang zwischen Herzrhythmusstörungen und Verdauungstrakt als bewiesen herauskristallisiert, nicht zuletzt dank solcher Bestätigungen wie hier von Dir.


    Ich will mal ein besonderes Beispiel, etwas "abseits" vom Herzen, ein bisschen näher beleuchten.


    Ich habe schon lange die Erfahrung gemacht, dass bei vermehrt auftretendem Herzstolpern, also bei Aussetzern bzw. Extrasystolen und bei der Auslösung von Vorhofflimmern, immer eine gewisse Veränderung im Stuhlverhalten zu verzeichnen war.


    Dies äußerte sich in erster Linie ja erstmal in Blähungen, wie schon immer beschrieben, aber auch in negativen Veränderungen des Stuhls in Konsistenz (fest, breiig), Farbe, Säuregehalt und Geruch.


    Ich will es mal einfach so dahin schreiben, wie ich es hauptsächlich gemerkt habe:


    In Zeiten wo ich Herzprobleme hatte, brauchte ich nach dem Stuhlgang immer eine Toilettenbürste bei meinem Flachspül-WC. Da fiel mir auf, dass es in diesen Fällen keine Schleimanhaftungen gab, also ein Defekt der Darmschleimhaut. Den Gasblasen fällt es dann auch schwerer, sich an der Darmwand entlang ins Freie zu mogeln und da gibt es Blähungen.


    War das anschaulich genug???


    Ein gesunder Darm ist aber auch erforderlich für einen funktionierenden Histaminhaushalt, ob Produktion oder Abbau.


    Leseprobe-Histamin


    Viele Grüße und alles Gute.


    Tschau *:)

    @ Gerhard

    Wenn der Stuhl an der Kloschüssel anhaftet, könnte es sein, dass er z.B. zu fett ist, weil die Bauchspeicheldrüse zu wenig Lipasen produziert. Ich habe meine Bauchspeicheldrüsenenzyme testen lassen und sie waren zum Teil ungenügend. Daher nehme ich bei Bedarf ein Granulat, das solche Enzyme enthält. Es wirkt lipolytisch, amylolytisch und proteolytisch, kurz gesagt, es hilft Fette, Kohlenhydrate und Eiweisse abzubauen. Wenn ich dies ein paar Tage nehme, fühlt sich mein Bauch richtig gut an und ich habe auch weniger Luft im Magen. Ich brauche gar nicht so viel davon und nehme meistens nur die halbe Dosis und nur zur Hauptmahlzeit. Ganz nach Gefühl. Manchmal brauche ich wochenlang nichts.


    Schöne Grüße

    hallo, bin heute auf dieses forum gestoßen, habe auch mit vorhofflimmern zu tun, sehr auffällig bei mir wenn ich mich bücke. versprüre auch immer so ein druckgefühl im hals. habe viel gehört und gelesen, dass vorhofflimmern allein nicht gefährlich ist aber das man ein erhöhtes risiko für das auftreten von embolien hat. bin sehr verängstigt und ratlos. weiss jemand wann man gefährdet ist (Risikofaktoren). Eigentlich lebe ich sehr gesund trinke, rauche nicht.hoffe auf eine baldige antwort da ich sehr verunsichert bin.

    @ Alfi06

    Ebenfalls hallo. Ich verstehe deine Verängstigung sehr gut. Wenn du etwas mehr über dich und deine Vorgeschichte bekanntgeben würdest, dann könnten wir dir sicher einige Tips geben.


    Wirklich wissend sind wir hier ja eben nicht.


    Gruß

    hi, also fang ich mal von vorne an. im juli diesen jahres wurde bei mir eine paroxysmale supraventrikuläre tachykardie festgestellt. im august wurde eine epu-untersuchung vorgenommen (Herzkatheter) dort wurde eine tachykardie ausgelöst und die entsprechende leistungsbahn verödet. dabei wurde allerdings auch ein vorhofflimmern ausgelöst. ärzte sagten dies sei nichts schlimmes. vergangene woche bekam ich 3 mal innerhalb von 5 std. herzrasen, was mir sehr viel angst machte (atemnot). daraufhin bin ich zu meiner kardiologin. diese teilte mir dann mit dass dies vorhofflimmern gewesen ist. dann gab sie mir einen info-zettel zur katheterablation von vorhofflimmern mit. dieses soll ich mir durch den kopf gehen lassen und überlegen ob ich diese untersuchung möchte. in diesen info-zettet steht, dass man bei vorhofflimmern ein erhöhtes risiko für das auftreten von embolien hat. dies hört??? sich für mich sehr schlimm an. zur zeit nehme ich eine 1/2 tablette nebivolol ein (betablocker) und 2x2 tromcardin complex.


    leider habe ich auch so ein komisches gefühl im hals (alles in der linken Halsseite)manchmal beim bücken, schlucken hab ich das gefühl als ob da etwas ausgelöst wird, was zum herzrasen führt.

    also ich weiß nicht was das sein kann und wenn man dies beim arzt erwähnt gucken die einen nur fragend an. aber ich bilde mir dies doch nicht ein. könnte dies etwas mit dem atemwegen zu tun haben? ich weiß langsam nicht mehr weider. ???


    Gruß

    @ Alfi06,

    ich habe den Eindruck, dass Deine Kardiologen jetzt viel zu schnell an eine Katheterablation denken.


    Wegen dieser Tachykardie im Juli, gleich im August eine EPU vorzunehmen, finde ich schon als eine zu schnelle Entscheidung, wenn es keine anderen gravierenden Vorkommnisse bis dahin gegeben hat.


    Und wenn in der letzten Woche, diese 3 Episoden im Zeitraum von 5 Stunden, auch jedes mal Vorhofflimmern waren, dann würde ich aber noch lange nicht an eine Katheterablation denken. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, also die eines Laien und ist nicht auf Dich übertragbar.


    Wurde das VHF denn auch durch ein EKG nachgewiesen oder ist es nur eine Vermutung?


    Verrätst Du uns noch Dein Alter???


    Vorhofflimmern dürfte bei einer so kurzen Attacke noch kein Risiko für einen Schlaganfall oder eine sonstige Embolie bedeuten, wenn nicht direkt eine Gerinnungsstörung vorliegt.


    Dein komisches Gefühl im Hals, was beim Bücken, Schlucken, usw. zu Herzrasen führen könnte, würde mich selbst ein bisschen näher interessieren. Ich habe ja auch so ein Gefühl, aber eben im Oberbauch. (Es gibt hier auch das Postfach!)


    Blättere nur einfach mal in den 36 Seiten dieses Fadens, da findest Du in den 550 Beiträgen bestimmt einige Anregungen, die Dich ein bisschen beruhigen könnten.


    Denke auch an die Möglichkeit, dass die Ernährung mit all dem Histamin, doch eine Rolle spielen könnte


    Alles Gute


    Tschau *:)

    @ Apfi06

    Ja, Gerhard hat vollkommen recht.


    1. Achte auf deinen Blutdruck. Der Untere sollte nie über 85 sein! Klär das mit deinem Arzt.


    2. Nach einer OP (und das im Juli war eine) kann VHF eine Zeit lang auftreten.


    3. Wenn VHF Anfälle nicht länger als 48 Std. dauern sind Embolien unwahrscheinlich wenn du unter 50 bist.


    4. Falls 3. nicht zutrifft solltest du Blutverdünnung nehmen. Klär das mit dem Arzt.


    5. Fang langsam mit Ausdauersport an!!


    6. Ärzte wissen offenbar nichts über das Nervensystem. Ich denke das sind Nachwehen der OP. Probier mal öfters einige Längen zu schwimmen. Ists dannach besser?


    Wie schon Gerhard sagte: "wir sind nur Leien", keine Ärzte!


    Gruß und auch alles Gute