an knowbody :


    mein kaliumgehalt war bisher immer stark an der grenze. am ersten tag nach dem ES war es halt die eine kommastelle drunter,daraufhin hab ich eine tablette bekommen. am nächsten tag war der wert ein im unteren aber normalen bereich. der tag danach war er ebenfalls im normalen bereich. joa seitdem esse ich einfach jeden tag eine banane (was ich eigentlich sowieso immer mache).


    die tage vorm ES hab ich mich auch sehr schlecht ernährt,aber wie gesagt, ich weiß nicht ob es da einen 100prozentigen zusammenhang gibt. ich hab keine werte vom magnesium und kenne mich da auch vllt zu wenig aus. ich will am liebsten einfach die sicherheit sagen zu können "aahh DESHALB hab ich dieses starke stolpern!"..aber dazu wird es vermutlich nie kommen..


    ich werd das mit dem kalium und magnesium auf jeden fall nochmal überprüfen lassen :)


    danke für die antwort!


    und an alle die hier so antworten möchte ich nur mal sagen,dass ich es beeindruckend finde,dass ihr so hilfsbereit seit und euch die probleme anschaut! ein riesenlob und respekt :)


    alles gute!!

    Jeder hier hilft gerne. Vor allem weil jede neue Erkenntnis allen hier helfen kann. ;-)


    Also das mit dem Kalium und Magnesium is ne sehr komplizierte Sache. Magnesiumwert im Blut ist relativ aussageschwach, da der Magnesiumgehalt in den Zellen wichtig ist und nicht der im Blut. So ähnlich verhält es sich mit dem Kalium auch. Es besteht ein eminent wichtiger Zusammenhang zwischen intrazellulärem und extrazellulären Kalium. Die beiden Werte stehen in einem Verhältnis zueinander, die ein genaues Steuern der Leitfähigkeit von Zellen überhaupt erst möglich machen.


    Da einen Fehler zu finden ist eigentlich fast nicht möglich. :-) Ich kenn jedenfalls keinen Arzt, der mit ner Kanüle einen Ionenkanal am Herzen treffen würden um den Kaliumfluss darin zu bestimmen und zwar genau zu der Zeit zu welcher ein Stolperer stattfindet.


    Ist der Kaliumwert im Normbereich(auch wenn er nur noch ganz knapp darin ist) ist davon auszugehen, dass alles passt.


    Das einzige was ich durch die Kaliumeinnahme bezwecken will ist sicherzustellen, dass auf jeden Fall genügend Kalium vorhanden ist wenn es gebraucht wird. Die Dosis in dem Pulver, welches ich nehme ist 300mg/tag was wohl kaum mehr als der Kaliumgehalt einer Banane ist....ich mag Bananen nicht :-)


    Für wichtiger halte ich tatsächlich das Magnesium weil Magnesium für mehrer Prozesse an und im Nervensystem sowie auch in den Muskeln ist. z.B kann der Körper ohne Magnesium gar kein Kalium aufnehmen...


    Was ich damit sagen will ist nicht, dass ich mich voll auskenne mit Elektrolyten und so. Das ist auch nur angelesenes Wissen aus versch. Quellen.


    Es soll lediglich verdeutlichen was mir von Seiten der Ärzte verdeutlicht wurde: Wenn bei den Standartuntersuchungen nix rauskommt dann wird das auch so bleiben. Man findet den genauen Grund nicht. Schon allein deshalb weil eh nix schlimmes passieren kann sind hochkomplizierte und zudem hoch gefährliche Untersuchungen hier nicht angeraten.

    @ Mefiu

    Ich nenne "es" auch "Anfälle"! Sie kommen unverhofft aus dem Nichts. Pausen von bis zu 3 Wochen sind normal. Je nach Lebensart! Also Sport, schwitzen, links liegen, Alkohol, Stress, Probleme, Auto fahren, zu wenig trinken, zuviel essen, nach dem Essen liegen, schlechte Körperhaltung, usw. kitzeln die Anfälle hervor. Aber verhinderbar sind sie nicht.


    (so ists bei mir)


    Gruß, Klaus

    Die antwort die mir dazu als erstes einfällt (die ich mir auch von den ärzten vorstellen kann) wäre : "wenn du links liegst,dann spürst du dein herz einfach stärker,deshalb merkst du auch das stolpern".


    obwohl ich denke,dass man das starke stolpern mit dem ziehen und den kräftigen schlag in jeder lebenslage spüren würde (so wie es bei mir war..).


    wobei es bei mir noch nicht beim links liegen auftrat,obwohl ich mich dabei nicht wohl fühle,weil ich durch die herzneurose einfach ein ungutes gefühl bekomme wenn ich meinen puls spüre.

    oh man,das tut mir leid,dass es selten ist :-(


    ich hab angst,dass es eines tages bei mir soweit sein wird,dass ich es auch jeden tag so doll habe wie in den 4 tagen wo ich es zuletzt so oft hatte :-(


    es gibt einfach keine garantie und es kann immer schlimmer werden,weil keiner weiß warum es da ist bzw weil es "normal" ist. das herz macht also was es will und man muss damit klarkommen. ich frag mich auch oft,was ich vor einem jahr falsch gemacht habe,dass es überhaupt dazu kam und wieso die "anfälle" immer schlimmer wurden und sich immer schlimmer anfühlten.. die ärzte sagen weil ich " in mich hineinhorche und weil ich das gefühl schon kenne" aber das kann nicht sein,weil ich auch immer mal die leichteren zwischendurch gespürt habe.


    ahh man! schreib ich immer viel dazu :(


    einen angenehmen nachmittag noch!!

    Hallöchen,


    habe auch des öfteren tachykarde Attacken nach dem Essen, das könnte allerdings auch einfach an der Verlagerung der Durchblutung liegen. Wenn der GI-Trakt anfängt zu verdauen, wird dort besonders viel Blut benötigt, wodurch die Durchblutung in anderen Regionen des Körpers vorrübergehend vermindert wird. Dadurch beschleunigt sich die Frequenz um eine ausreichende Versorgung aufrecht zu erhalten. Jedoch finde ich die Überlegung von Gerhardt sehr interessant und werde mich mal weiter bei mir auf der Arbeit schlau machen. Haben genug Ärzte bei uns auf Station rumlaufen. Unglaublich was in unserem Körper alles miteinander verbunden ist oder zusammenhängt:-)


    Bis dahin, und liebe Grüße

    @ Bella6000 und Schnu84

    Das liegt daran, dass irgendetwas ganz leicht auf den Herzbeutel drückt. Das verursacht eine Art von Reizverhalten und bringt das Falss zum überlaufen. Das gilt für links liegen genauso wie für viel Essen oder nach dem Essen liegen. In den letzteren Fällen ist es der Magen der das Herzerl drückt.


    Bei mir (und bei sehr vielen anderen Menschen auch, -sie wissen es nur nicht) liegt zudem ein Zwerchfellbruch vor (Zwerchfellhernie wird im Wikipedia schön erklärt).


    Dadurch kann der Magen hemmungslos mit dem Herzerl kuscheln, -was das Herzerl aber nicht mag.


    Gruß, Klaus

    @ knowbody,

    vielen Dank für Deine sehr interessanten Beiträge, auf die ich aber jetzt nicht näher eingehen möchte, außer auf die an mich gerichteten Fragen.

    Ob, wie schnell und wie lange noch das VHF wieder von alleine gehen würde, kann Dir hier sicher niemand sagen. Mit einer jeweils frühen Kardioversion warst Du nach meiner Meinung doch erstmal auf der sicheren Seite.


    Ich bekam mein erstes Vorhofflimmern nach "zuviel Alkohol mit Erbrechen" im Jahre 1974, also mit 31 Jahren und es ging innerhalb eines Tages von allein wieder weg.


    Bis 1982 hatte ich dann fast jedes Jahr 2-3 solche kurze Episoden, aber eben auch nur nach Erbrechen.


    Im Herbst 1983 bin ich das erste Mal damit zum Hausarzt gegangen, weil es nach 1 Woche noch nicht weg war. Da wurde mein erstes EKG geschrieben mit der Diagnose "Vorhofflimmern". Nach einer weiteren Woche sinnloser Medikation (Digitoxin usw.) bin ich dann ins Krankenhaus, wo nach weiteren 4 Wochen endlich der Sinusrhythmus mit chininhaltigen Medikamenten (Chinidin) und voll gestopft mit Psychopharmaka wiederkam.


    Das ist natürlich jetzt keine gängige Praxis mehr.


    Die Gefahr eines Schlaganfalls durch Vorhofflimmern kannte man damals noch nicht, also gab es auch kein blutverdünnendes Medikament…!


    Heute macht man deshalb möglichst schnell eine Kardioversion, bevor sich in den Vorhöfen Blutgerinnsel bilden können oder die Gerinnung muss generell herabgesetzt werden, was aber auch seine Nachteile hat.


    In den Folgejahren wurde ich beim Alkoholgenuss etwas vorsichtiger, damit es möglichst nicht zum Erbrechen kommen sollte, aber trotzdem gab es noch genügend Attacken mit und auch ohne Alkohol.


    Langsam kristallisierte sich heraus, dass der Alkohol nur eine Schlüsselrolle spielt und dem Hauptübeltäter Histamin dient (…hab ich im letzten Jahr x-mal beschrieben).

    @ Monika65

    Hallo Monika, Du wolltest in diesem Zusammenhang noch wissen welche Biersorte viel Histamin enthält. Bei Google gibt es viele solche aussagekräftige Seiten wie z.B. diese:


    http://www.avt-osteopathie.de/downloads/histaminintolleranz.pdf


    Bei Getränken, Suppen, Soßen usw. wird das Histamin viel schneller in den Blutkreislauf aufgenommen als bei fester Nahrung, da das Histamin schon in der Flüssigkeit gelöst ist, und mit ihr dann fast nur direkt über den Blutkreislauf - Nieren den Körper wieder verlassen kann.


    Alkohol hemmt zudem noch den Histaminabbau und öffnet die Flüssigkeits-Darm-Blutschranke, sodass bei einer Zechtour die verkonsumierten Mengen von Flüssigkeit am Ende schon eine Menge Histamin zurücklassen. Dies mag der Grund sein, dass man beim Trinken immer mehr Durst bekommt. Dabei versucht der Körper den Alkohol und das Histamin durch Verdünnung und Ausscheidung wieder los zu werden.

    @ supergroby1

    Hallo Uwe, wahrscheinlich hattest Du hier in diesem Faden nur die erste Seite vom Januar 2007 gefunden, als Du Deinen Beitrag geschrieben hast. Beim Klicken durch die 32 Seiten bist Du bestimmt auf noch mehr Symptome gestoßen, die wir gemeinsam haben.


    Schokolade, die Du nicht verträgst, greift jedenfalls schon mal auch negativ in den Histaminhaushalt ein und so gibt es sicher noch mehr.


    Ein paar Einzelheiten über Deine Beschwerden und Beobachtungen wären bestimmt interessant. (hier oder per Mail an mich).

    @ MarcoG

    Hallo Marco, ich weiß nicht so recht was ich Dir antworten soll ohne Deiner unbegründeten Angst noch mehr Nahrung zu geben. Bella und Monika haben ja schon versucht Dich zu beruhigen. Ich bekomme genau wie Du auch Extrasystolen von einem Glas Cola und wenn ich Pech habe schaukelt sich das bei mir sogar bis zum Vorhofflimmern hoch. Direkte Angst habe ich davor jedoch nicht - weil man deswegen ja nicht stirbt.


    Ich habe gelernt mich darauf einzustellen und eine sehr hilfreiche Vermeidungsstrategie entwickelt. Leider erscheinen meine Erfahrungen den meisten Betroffenen als zu absurd und sind wegen der Scheu vor persönlichen Einschränkungen nicht mal einen Versuch wert.


    Auf alle Fälle wäre eine probehalber histaminarme Ernährung ohne "Risiken und Nebenwirkungen" und sie kann bei Therapieversagung genau so risikolos wieder abgebrochen werden.


    Angst, Aufregung und Stress sind nun mal Histaminlocker - doch Du brauchst Erfolgserlebnisse, denn das sind Histaminblocker und die bekommst Du möglicherweise schon mit so einer einfachen Nahrungsumstellung.

    @ Mefju,

    auch Du solltest diese Möglichkeit mit ins Kalkül ziehen, denn wie man sieht kann Dich mit Worten niemand beruhigen. Ob es nun hier im Faden @Bella6000 mit ihrer beruhigenden Art ist, ob es @Monika65 nun auch in Deinem eigenen Faden ist, ja selbst die Ärzte können Dich nach gründlichen Untersuchungen nicht überzeugen, dass es höchstwahrscheinlich "nur" harmlose Extrasystolen sind.

    @ Schnu84,

    ein kleiner Hoffnungsschimmer für mich ist, dass Du meine Überlegungen wenigstens erstmal interessant findest und Du eventuell auch mal die Möglichkeit hättest, mit Stationsärzten darüber zu sprechen.


    So ein Gespräch wäre doch mal eine neue Dimension, denn hier hatten wir leider noch keinen Arztkontakt. Ich bin sehr gespannt…


    Viele Grüße an Alle


    Tschau *:)

    @ Gerhard

    Vielen Dank für die Antwort und vor allem danke, dass du mich an deinen Erfahrungen Teilhaben lässt.


    Ich kann sonst mit niemanden darüber reden, jedenfalls nicht mit Gleichaltrigen...


    Die haben das alle nicht und die wenigen, die es haben/hatten haben es wahrscheinlich nicht bemerkt....


    Von daher sind mir deine Aussagen schon sehr wichtig weil du einen echt seriösen Eindruck machst von der Schreibe her. :-)


    Bei mir hat sich auch einiges getan in letzter Zeit.


    Ich war bei einem Blutgerinnungsspezialisten, da ich ja, wie schon gesagt, letztes Jahr bei der Mandelentfernung mehrmals fast verblutet bin...


    Das ist einerseits schlecht aber in Bezug aufs Vorhofflimmern vllt eher förderlich. Ich habe jetzt nachgewiesenerweise eine waschechte Blutgerinnungsstörung und darf nie mehr ohne genauste Abklärung der Tatsachen Aspirin o.Ä nehmen.


    Bedeutet für mich, dass auch eine Thrombose oder solche Sachen eher in den Hintergrund rücken. Auch die Schlaganfallgefahr beim VHF ist damit nicht mehr gegeben. Da freu ich mich sehr drüber.


    Auch hab ich nochmal nem Arzt den Krankenhausbericht von vor fast drei Jahren aufn Tisch gelegt und der sagte mir, dass die Herzmuskelentzündung damals weit mehr als nur ein bisschen war...(max. Auswurfleistung des Herzens lag noch bei knapp 50%)...


    Jetzt weiss ich auch wo das verdammte VHF herkam...War nämlich keine drei Monate später das erste mal. Das nächste mal wars dann ein halbes Jahr später... Jetzt seit fast genau einem Jahr nix mehr. Auch die Extrasystolen sind immer weniger geworden...


    Der Doc erklärte mir, dass auch ein gesundes Herz jahrelang brauchen kann bis die elektrischen Feinheiten wieder ganz hergestellt sind. Auch wenn, wie bei mir, keine Narbe auf dem Herzmuskel zurückgeblieben ist...


    Ich rechne also damit, dass alles wieder gut wird/ist...

    Ich leide seit Jahren (wie lange genau habe ich mir nie gemerkt) an diesem Stolpern bis zum Vorhofflimmern. Letzteres dauert dann bis zu 8 Stunden.


    Ich habe gelernt damit umzugehen und mache mich nun nicht so fertig, da ich weiß das es nicht so gefährlich ist. Ein Kardiologe nahm mir bei einer Ultraschalluntersuchung die Angst.


    Trotzdem frage ich mich natürlich lange nach der Ursache und nun lese ich das alles hier.


    Ich muß sagen, das meiste trifft auch auf mich zu.


    Wenn ich mich mit vollem Magen nach vorn beuge, um was aufzuheben, kann ich davon ausgehen das mein Herz stolpert und es sich dann im ungünstigen Fall "hochschaukelt".


    Seit einigen Monaten habe ich das wieder sehr verstärkt und nun erkenne ich den Zusammenhang auch.


    Ich wog bei einer Größe von 176cm 75 Kilo, also nun nicht sooo schlimm, aber bei mir verteilte sich das Fett nicht im ganzen Körper, ich trug es schön um den Bauch herum. Seit Anfang Dezember nehme ich ab, da mich dieses Bauchfett störte. Seitdem leide ich aber noch mehr am Stolpern meines Herzens. Ich mache viel mehr Sport, Alkohol getrunken und geraucht habe ich vorher schon nicht, esse jetzt aber viel "gesünder". Das heißt, überwiegend Obst und Gemüse, welches nunmal bläht.


    Mit meinem Magen und Darm habe ich mit diesem ganzen Gemüse viel mehr Probleme als mit dem fettigen, ungesunden Essen. Und mein Herz macht mir seitdem auch viel mehr Probleme. Ich habe zwar ordentlich an Bauchumfang verloren und der ist nun bei 63 Kilo fast flach, aber im Bauch geht der Punk ab und somit auch mehr bei meinem Herzen.


    Da ich mich trotzdem weiter gesund ernähren möchte, da ich nicht wieder zunehmen will, muß ich jetzt wirklich nach für mich geeigneten Gemüsesorten suchen. Leider vertrage ich da im rohen Zustand so gut wie nichts.


    Was bei mir auch stolpern auslöst sind Bässe. Bei jedem Rockkonzert in der ersten Reihe in nähe der Boxen habe ich dieses Stolpern, was ich dann ignoriere. Zum Glück hat sich mein Herz sofort immer wieder eingekriegt.


    Das sind meine Erfahrungen und ich kann nur zustimmen. Ich denke auch das der Reiz auf den Vagus Nerv auslöser für die Rhytmusstörungen ist.


    LG Silke

    @ Pelle1

    Viele Menschen haben eine Fructosemalabsobtion. Das ist nicht einmal eine richtige Krankheit, -das ist halt so.


    Fruchtzucker wird dabei nicht von den Enzymen zerlegt, sondern bleibt als Nahrung für Bakterien die damit Wasserstoff produzieren übrig. Im Normalfall ist das Nebensächlich, -nur bei Menschen die sich plötzlich gesund! ernähren wollen nimmt das dannn überhand. Versuch einmal dem Fruchtzucker auszuweichen und bleib beim Gemüse.


    LG Klaus