@ SmilingSun,

    ich denke du solltest dich erst einmal mit Hilfe von Google, über die Wirkung von Histamin in unserem Körper schlau machen, bevor du übereilt die Flinte ins Korn schmeißt.


    Bei dir passt sogar sehr viel in diese Rubrik, nur hat das Histamin die Eigenschaft sich unbemerkt im Körper anzusammeln und es kann dann bei x-beliebigen Gelegenheiten spontan in den Blutkreislauf katapultiert werden, um so alle Organe zu erreichen.


    Auch Stresssituationen können von einer Sekunde auf die andere den Histaminspiegel in die Höhe schnellen lassen, wo dann leicht zusammen mit der zufällig histaminreichen Nahrung, die kritische Marke überstiegen wird.


    Es gibt mehrere verschiedene Rezeptoren, an die das Histamin andocken kann. (H1, H2, H3)


    Befasse dich mal damit und du wirst sehen, dass dein Antihistaminikum nicht unbedingt auch die Histamin-Rezeptoren am Herz blockieren muss, sondern möglicherweise nur jene, die die Magensäureproduktion ankurbeln oder Allergien auslösen usw.…


    Du schreibst:

    Zitat

    Außerdem taucht bei mir die Frage auf: "Wieso habe ich dann auch nachts Herzstolpern?" Denn nachts ist der Histaminspiegel auf 0.

    Das ist nicht richtig, denn auch nachts wird verdaut und Histamin in den Blutkreislauf aufgenommen und außerdem wird durch das "Verderben" der Nahrungsmittel im Darm, aus Histidin – Histamin. Es könnte ja auch sein, dass bei einem aufregenden Stresstraum körpereigenes Histamin aus Mastzellen freigesetzt wird. Aber das ist reine Spekulation von mir.


    Soviel erstmal wieder zum Nachdenken.


    Ich wünsche uns allen eine histaminfreie Nacht!!!


    Tschau *:)

    Hallo,


    ich bin 44 Jahre alt, 174 cm gross und wiege ca. 78 kg. Vor ca. 16 Jahren haben meine Herzrhythmusstörungen angefangen. Sie äußern sich im Aussetzen eines Herzschlages und dann zwei verkürzten stärkeren Herzschlägen. Zudem treten diese immer in Ruhephasen auf und verschwinden unter körperlicher Belastung. Der Kardiologe sagt sie kommen aus der Hauptkammer und da sie unter Belastung verschwinden wäre das nicht schlimm. Trotzdem fühle ich mich nicht wohl dabei. Mein Leben ist schon sehr eingeschränkt dadurch geworden. Ich soll mehr Sport treiben. Habe dann mit Nordic Walking angefangen aber alleine traue ich mich nicht zu laufen, weil ich immer die (unbegründete) Angst habe, das mein Herz stehenbleibt oder ich plötzlich umfalle. Wie geht Ihr mit dieser Angst um die Ihr ja sicherlich auch kennt? Anmerkung: Ich nehme seit 28 Jahren Betablocker Atenolol 25, weil ich sonst immer einen zu hohen Puls habe.


    Viele Grüße


    Brigitte

    Hallo alle zusammen,nach langem suchen habe ich heute Euer Forum gefunden und nach längerem durchlesen erkannt,das es für mich genau das richtige Forum ist,hoffe ich.Habe schon mehrere ausprobiert,die mir aber nichts brachten.


    Also,ich bin neu hier!


    Ich habe seid 2003 Herzrythmusstörungen,(oder bin ich ein Hypochonder?)


    Das was ich hier bei Euch gelesen habe,was ihr durch gemacht habt und durch macht, trifft genau auf mich zu.


    Erst gestern hatte ich eine so schwere Attake.Als ich meinen Haushalt und Mittagessen fertig hatte,legte ich mich um 13 Uhr aufs Sofa und schaute Nachrichten,Dabei nickte ich etwas ein.Wachte kurz darauf wieder auf und merkte,das ich Extrasystohlen bekam.Versuchte mich ab zu lenken,was mir nicht gelang.Sie wurden immer heftiger und da zu kam dann schnelles unregelmäßiges Herzjagen.Schweißausbrüche und zittern folgten.Nach 2 Std.holte ich mein Blutdruckgerät.Der zeigte mir 182/110 Puls 85 an.Da kam wieder die Panik.Ich setzte mich ins Auto,was ich noch nie getan habe,aber es mußte sein,weil ich seid zwei Tagen dies hatte,und fuhr zu meinem Arzt.Ich kam auch sofort dran.Aber was wurde gemacht?Nur Blutdruck gemessen,er war genauso hoch.Nach 10 Minuten nochmal.Dann gab man mir einen hieb Nitro unter die Zunge,ließ mich wieder da sitzen.Der Arzt ließ sich gar nicht sehen.Nach einer dreiviertel std kam er dann,fummelte an seinem PC rum und sagte nur das er jetzt erst mal ein EKG schreiben läßt und dann vielleicht eine andere Tablette verschreibt.Natürlich waren meine Rythmusstörungen wieder weg und das EKG in Ortnung.Nun soll ich die Tabletten nehmen sobald ich die ES spüre.Keine weiteren Untersuchungen für nächste Woche.Ich fühlte mich vera......


    Auf dem nach Hauseweg mußte ich noch kurz ein Brot holen und da fing es wieder an.Blieb aber nicht so lange.


    Abends war mein Blutdruck wieder in Ortnung.


    Was ich bei mir festgestellt habe ist,das es immer in Ruhe passiert und fast immer abend oder wenn ich mal kurz eingeschlafen bin.Bei mir dauert sowas immer fast 4 Std, Danach fühle ich mich sehr schlapp. Seid Jahren nehme Ich Betablocker,Blutdrucktabletten die mir aber nichts bringen.Alle Untersuchungen ergaben keine Herzkrankheit.Die Ärzte sagen nur immer das es harmlos ist,das hat jeder,der eine spürt es,der andere nicht.Danit muß ich leben,kann ich aber bald nicht mehr.Habe seid 2005 Tagebücher geschrieben um heraus zu finden warum ich das bekomme.Es muß doch eine Ursache haben!Trinke keinen Alkohol,weil es das auch bei mir auslöst.Habe 20Kg abgenommen.Aber alles hift nicht ich bekomme es ja trotzdem.Ich bleibe aber dran,vielleicht hat es ja bei mir auch mit dem Darm zu tun muß ich beobachten


    Habe aber auch gelesen von einem Professor Stephan Willems,Uniklinik Hamburg,das die Ursachen des Störfeuers,spezielle Zellen in den Lungenvenen,die völlig überflüssige Impulse an die Vorhöfe senden,sein können. Sie fangen an zu zucken,anstatt das Blut in die nachfolgenden Kammern zu pumpen.


    Man macht sich immer wieder verrückt


    So,nun erst mal schluß,war ein langer Beitrag


    Banny*:)

    Nun habe ich gestern bzw.heute nacht um 3.30 Uhr wieder eine starke Atacke gehabt zweieinhalb Std.Herzjagen.Bin davon aufgewacht.Habe alles versucht es weg zu bekommen.Noch einen Betablocker genommen,kaltes Wasser getrunken,gehustet,gepresst,nichts half.Der Blutdruck war aber in Ortnung 117/88 Puls92.Da soll man nicht verückt werden.Warum dauert diese Phase immer so lange.Hat das auch jemand so schlimm wie ich.Würde gerne mehr Erfarungen sammeln.


    Gruß Banny

    :-(:-(Moin Moin


    Ja ich bin die Anke und habe seid 1 Jahr dieses Herzstolpern.Ich empfinde es als Total unangenehm!!!!


    Ich bin 39 Jahre habe 4 Kinder die letzten sind zwillinge 9 Jahre.


    Ja was soll ich sagen aus Angst hab ich erstma alle Risikofaktoren ausgeschaltet,das heisst kein Kaffee mehr seid 1 Jahr!!!!!!!.Ja und seid 6 Monaten rauch ich nicht mehr:)^das ist das einzige gute dran.


    Ständig beim Arzt alle sagen ist nichts schlimmes muss damit Leben,,tolle Sache.EKG Echo alles o.B!!!


    Ich bin von Beruf Altenpflegerin und hab es jetzt auch öfters auf Arbeit und komischerweise immer nach dem Essen und was mir dann auffällt das mein RR hoch geht für mich hoch 150/100 sonst ist er bei 110/70 Puls bis 68,wenn ich ES habe dann bis 100 hoch dann bin ich fertig neuerdings kommt der Schwindel dazu,naja schöner scheiss.:-(


    Und ganz arge bekomm ich die ES vor meiner Periode ich werd noch verrückt,und keiner kann ein was genaues sagen wodurch es ausgelöst wird.Eigendlich Traurig wenn ich sehe wieviele Menschen sich damit auseinnander setzen müssen.


    Magnesium nehm ich jetzt auch bin mir nicht sicher ob 300mg ausreichend sind????


    Meine Kiddis wollte ich noch gross bekommen das ist meine grösste Sorge ich glaub so denken die Mamisgrins.Naja muss am 12 nochmal zum Kardiologen LEKG dann werd ich auf jedenfall das Gespräch suchen und haben wollen.


    Ich hab da ma ne Frage hatte Nebenbei Kraftsport gemacht Kieser Training wenn euch das was sagt möchte jetzt aus den Vertrag raus nun brauch ich ein ärztliches Atest versteh ich auch net.


    In der Apotheke wurde mir gesagt das es nicht gut ist das man dann noch Kraftsport macht da man da zuviel Magnesium verliert.


    Schreibt mir mal ein bissel brauch etwas aufmunterrung grade,hatte heute ne ES war aber net lange und net so schlimm°°°° aber alles scheisse irgendwie


    LG Anke@:)@:)@:)

    Hmmm


    Habe hier seit längerer Zei wieder mal reingeschaut, wiel ich mein ES heute wieder mal stark spüre.


    Mir ist aufgefallen das es mir sehr oft am Abend kommt, und das ganze dann wenn ich zusammengesackt sitze, so wie jetz. Ich muß dann ständig aufstoßen als ob irgendetwas von unten auf mein Herz drückt.


    Stehe ich auf und gehe umher muß einige Zeit lang rülpsen und dann ist alles besser. Ich esse nicht viel und bin sehr schlank auch mein Blutdruck ist in Ordnung.


    Mir geht es wie allen hier xxxx Untersuchungen EKG's lt. Ärzten alles harmlos. Hab die ständigen Untersuchungen auch schon satt.


    Die letze war vor einem Jahr.


    Mich intressiert halt nur ob das mit dem Aufstoßen bei euch spürbar ist.


    Würde mit Gerhard seine Theorie das es mit dem essen zusmmenhängen kann passen.


    Bin übrigens Evchen 57 aus dem alten Forum


    LG

    Ich leide an exakt der selben Symptomatik.


    Vor 2-3 Wochen hatte ich Mittags seit langer Zeit mal wieder Griesbrei mit Kirschgrütze gegessen. 1-2 Stunden später bekam ich starke Blähungen. Leider musste ich diese 90 Minuten lang unterdrücken (tat schon bissi weh der Druck im Darm), da gerade Besuch da war. Als der Besuch weg war, konnte ich endlich dem Darm freien lauf lassen. Keine Ahnung, ob ich mittlerweile Lactoseintollerant bin, esse selten so große Portionen von Milchprodukten. Ab und an mal ein Quark, Jogurt oder Milcheis. Käse esse ich relativ häufig in allen Varianten.


    Jedenfalls ein paar Tage später kamen erstmal seltsame leichte Unverträglichkeiten zu Fett und später fing es dann an mit dem Herzen. Mir wurde schumrig (Benommen) und mein Herz hatte immer mal so seltsame einzelne Starke Schläge die gefühlt vom Magen aus starteten. Ich war beim HA am EKG, soweit alles ok. Hab mir nix dabei gedacht. Aber es kam immer wieder und wieder. Auch manchmal nächtliches Herzklopfen machte mir ganz schön zu schaffen. Ich habe mich dann erstmal auf Diat gesetzt und nur leicht verdauliche Kost gegessen. Das linderte die Probleme etwas, aber ich nahm dadurch 2kg ab. Rausgefunden habe ich, dass, wenn das Herzstolpern, Herzklopfen (was auch immer) einsetzt, setzt ich mich ganz gerade hin bzw. stelle mich ganz gerade hin und achte auch meine Atmung. Wenn ich dabei regelmäßig langsam tief atme, geht es relativ schnell vorbei. Nachts ist das ganze leider nicht kontrollierbar, wenn man schläft. Ich wache dann immer erschrocken auf und lege mich auf eine andere Seite, bis ich wieder aufwache. Hab auch schon versucht stark aufgerichtet zu schlafen. Leider bin ich dann später wieder eingesunken. Man müßte sich festschnallen :) Bestimmtes Essen und Trinken stößt diese Problematik an. Z.b. Kohlensäure oder Essen, welches sich gut aufstossen läßt. Z.Zt esse ich nur Reissuppe (selbstgemacht) bis alles weg ist. Dann taste ich mich langsam an andere Speisen ran.


    Um ständiges Herzklopfen zu vermeiden, hat mir der Arzt einen leichten Betablocker verschrieben. Die Herzstolperer merke ich allerdings noch durch. Desweiteren hab ich heute damit angefangen ein Kalium/Magnesium Präperat ergänzend zum essen zu nehmen. Der Internist empfiehl mir das.


    Zusammengefasst (bin kein Arzt, ist nur eine Idee meiner Beobachtungen):


    Ursache: durch innere Verschiebung/Überdehung durch Anhalten von Blähungen verursachte eine Sensiblisierung im Bereich des parasympathischen Nervenstrang Vagus.


    Lösungsansatz: leichte Kost, Atmung immer mal kontrollieren, Haltung anpassen sobald es los geht, Kalium/Magnesium Haushalt kontrollieren, ggf. einen leichten Betablocker verschreiben lassen.

    Hallo,auch ich habe dieses Herzjagen Nachts,komischerweise immer wenn ich auf der linken Seite liege.Lege ich mich dann auf den Rücken geht es wieder weg.Außer,ich habe eine heftige Atacke,dann kann es wieder 4 Std dauern.Aber die Ärzte sagen ist nicht so schlimm.Und deswegen werde ich nun auf eigene faust suchen was die Ursache ist.Irgend etwas muß es doch auslösen.War früher ein fröhlicher Mensch,aber seid 6 Jahren kann ich kaum noch lachen.


    Gruß Banny>:(

    Hallo Gerhard,


    ich habe erst heute dieses Forum entdeckt und Deinen Beitrag von 2008 gelesen. Ich finde Deine Analyse sehr interessant! Es wird oft zu sehr eine kurze simple Kausalkette gesucht, aber oft ist eine viel differenzierte Ursachenforschung wichtig - so wie Du es getan hast. Vielleicht solltest Du Deine Erfahrungen publizieren...


    Ich selber habe mit Tierhaarallergien zu tun und seit 4-5 Jahren immer wieder mal ES / Herzstolpern. Durch eigene Beobachtungen bin ich auch auf einen Zusammenhang mit Lebensmitteln (Rotwein, Erdbeeren, etc.) gekommen. Auch bestimmte Bewegungen scheinen zu ES zu führen (nach vorne beugen, etc.). Auch andere Ursachen die Du beschreibst halte ich für plausibel. Histamin ist aus meiner Sicht auch bei mir der problematische Stoff der hier für Beschwerden sorgt - und dies passt auch zu vielen Erfahrungsberichten und medizinischen Statements.


    Aktuell lasse ich mich konkret auf eine Histaminintoleranz testen, ein erste Blutuntersuchung hat die Möglichkeit einer HIT bestätigt. Ich vermute, dass bei mir eine starke Einlagerung von Histamin in den Mastzellen stattfindet und daher ein hohes Ausschüttungspotential besteht was zu ES führen kann. Ich glaube ohnehin mehr und mehr das die Vielzahl an Lebensmitteln, Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Gewürzen aus allen Ländern, künstlichen Zusätzen, Hormonen im Fleisch, etc. unseren Körper überfordern und in ein Ungleichwicht bringen können.


    Hast Du eine HIT bei Dir abgeklärt ? Hast Du mit Allergien zu tun die Deinen Histaminhaushalt verändert haben können?


    Viele Grüße


    Docsen

    @ BrigitteS,

    @Banny 008, @Anke09,

    @ Manchen,

    @s0dah, @Docsen


    Mein Gott, so viel Neuzugang - hier ist ja richtig was los! Und ich hielt noch vor 3 Wochen diese Diskussionsrunde für endgültig gestorben.


    Ich freue mich darüber, vielen Dank.


    Irgendwann hat man doch die Gewissheit, dass Herzrhythmusstörungen nicht nur nach schulmedizinischen Mustern entstehen können, sondern auch durch etwas absurd erscheinende Ursachen. Zu dieser Erkenntnis kommt man zwangsläufig, wenn man die Berichte der Betroffenen liest.


    Das ist ein enormes wissenschaftliches Potenzial, was leider im medizinischen Alltag wegen Arroganz und Bequemlichkeit, aber natürlich auch wegen Zeitmangel der Ärzte, ungenutzt in den Köpfen der Patienten verbleibt.


    Ich verspürte gerade jetzt im September infolge der vielen Geburtstagsfeten etc. wieder viele solche Beinaheattacken, die allesamt ihren Ursprung im Bauchraum hatten. Schuld daran war sicherlich das andere Essen bei solchen Feiern.


    Wenn man dann Eure Berichte, wo das Gleiche drin steht liest, wird man doch wieder in der eigenen Meinung gestärkt.


    Hauptmerkmal für eine bevorstehende Herzrhythmusepisode ist bei mir, wie schon auf der ersten Seite und immer wieder beschrieben, ein "krabbelndes – zappelndes Gefühl" zwischen Bauchnabel und Brustbein, im Inneren des Bauchraums (hinter dem Dickdarm?)


    Wenn ich mich dann nicht sofort aufrecht hinsetze oder hinstelle und mit den Fingern tief eingedrückt diese Stelle massiere, kommt es unweigerlich zu Herzstolpern bzw. zu Herzrasen und öfters auch zu Vorhofflimmern.


    Was befindet sich an dieser Stelle? ? ? Ich denke ja immer noch an eine Reizung des Übergangs Zwölffingerdarm - Dünndarm mit einer Histaminausschüttung.


    Ausgelöst wird dieses Gefühl meistens durch spürbare Gasblasen in diesem Bereich und einer plötzlichen Änderungen der Körperhaltung (beugen, bücken, strecken, drehen).


    Im Bett ist es ähnlich, wenn ich auf der linken Seite liege. Dann lege ich mich schnell auf den Rücken und massiere auch diese Stelle.


    Empfindet das von Euch jemand auch so eindeutig?

    @ Docsen,

    Du fragst ob ein veränderter Histaminhaushalt bei mir diagnostiziert wurde? Es kam nur zu einem Bluttest, der aber nicht 100%ig eine Histaminintoleranz bestätigte.


    Gewissheit sollte ein stationärer Histamin-Provokationstest im Herzzentrum bringen, der jedoch in letzter Minute von den Kardiologen dort wegen eines unkalkulierbaren Risikos abgelehnt wurde.


    Hier mein damaliger Bericht darüber: http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/10178256/


    Mich würde mal Dein Test auf HIT, den Du jetzt machen lässt, interessieren.


    Wie ich schon oft geschrieben habe, reagiere ich schon allergisch z.B. auf Berührungen mit Brennnesseln, was ja auch Histamin ist.


    In Zeiten einer stärkeren Extrasystolenhäufigkeit empfinde ich am ganzen Körper ein allergisches Kribbeln. Dies könnte durchaus ein Anzeichen eines erhöhten Histaminspiegels sein.


    Der Unterschied zu histaminunempfindlicheren Menschen kann schon, wie Du es ausdrückst, ein bei uns höheres Ausschüttungspotential von Histamin aus den Mastzellen sein.


    Deshalb können viele Menschen, die ein normales Verhältnis zu Histamin haben, den Sinn unserer "Forschung" nicht ganz verstehen.


    Bis zum nächsten Mal


    Tschau *:)

    Ach ja noch was. ich habe festgestellt das ich keine Bananen vertrage.Habe fast jeden Tag eine gegessen hat lange gedauert bis ich drauf kam das die bei mir starke Blähungen auslösen.


    Wollte das anfang's gar nicht glauben mein Selbsttest hat gezeigt das es stimmt.


    Kaum zu glauben wo die doch sooooooooo gesund sind und


    man sie auch den Babys gibt.


    LG

    @ einige von uns

    Ich will nur kurz auf einige Fragen eingehen wo ich meine Erfahrungen dazu habe:


    * Psychopharmaka hab ich auch schon probiert, -hilft gar nicht, -hat nur Nebenwirkungen.


    * Betablocker bewirken eine Trägheit im Kreislaufsystem, -man fühlt sich schlapp und müde.


    Ich wurde vor einem Jahr auf Kalziumkanalblocker umgestellt (Isoptin). Das wirkt bezgl. VHF genauso


    "gut", hat aber diese Nebenwirkungen nicht, -mir gehts seither besser, -vorallem beim gesunden Sport.


    * Wenn jemand unter VHF leidet, und ohne Betablocker Herzrasen hat, dann sollter er/sie genau


    abklären lassen, ob nicht Vorhofflattern vorliegt. Das ist was anderes als Flimmern, -Flattern


    bewirkt aber meist in Folge auch Flimmern! Flattern kann (so habe ich mir sagen lassen), relativ leicht


    operativ unterdrückt werden.


    Achtung: Wer einmal Flattern hatte, darf nie wieder Antiarythmika (wie Amidoran etc.) nehmen.


    * Der Darmbereich scheint mit wesentlich, -also auf Ernährung achten, -Pantoloc nehmen, -Kur machen,


    Aufregung vermeiden, nicht links liegen, nur frisches Fassbier!, viel klares Wasser trinken.


    Liebe Grüße an Alle

    Hallo, Gerhard,


    wo steckst du denn? Wir haben lange nichts von dir gehört. Ich hoffe, dein langes Schweigen bedeutet nichts Schlechtes. Was mich selbst betrifft, kann ich nur Gutes berichten. Ich habe seit über einem Jahr kein Vorhofflimmern und fange jetzt sogar an, mein Herz zu trainieren, indem ich jeden Tag einen zügigen Spaziergang mache, dessen Anstrengungsgrad ich allmählich steigern möchte. Obwohl ich mich gut fühle, mache ich alles in Maßen, so ist es richtig für mein Herz.


    Auf jeden Fall kann ich berichten, dass das Vorhofflimmern nicht zwangsläufig immer schlimmer werden muss, sondern auch besser werden oder verschwinden kann, wie in meinem Fall, obwohl die Ursache nach wie vor unbekannt ist. Man darf sich nur nicht verrückt machen lassen.


    Was ich dazu getan habe: eine vernünftige Lebensweise und eine veränderte innere Einstellung. Das hat besser gewirkt als alles andere. Jedesmal, wenn mein Herz anfängt zu rumpeln, weil ihm etwas nicht passt, sage ich innerlich deutlich: NEIN, und dann gibt es wieder Ruhe. Ich würde nicht sagen, dass ich geheilt bin, da das Herz oft unruhig ist, ohne in Vorhofflimmern zu fallen. Aber es geht mir bedeutend besser und ich bin viel leistungsfähiger.


    Ich vermeide immer noch stark histaminhaltige Nahrungsmittel, aber ich kann doch mehr essen als ich dachte. Ein Arzt, der Gott sei Dank auf meinen Vorschlag eingegangen ist, hat mir Heparinspritzen verschrieben. Die habe ich zu Hause, falls doch mal was sein sollte. Daher brauche ich kein Blutverdünnungsmittel (Waran) mehr und habe doch die Sicherheit, dass nichts passieren kann.


    Ich glaube irgendwie, dass es gut war, dass ich in den drei Jahren mit sehr häufigem Vorhofflimmern nie eine Kardioversion habe machen lassen. Dadurch habe ich mein Herz geschont. Na ja, so viel für heute. Ich wollte einfach mal etwas Positives berichten und hören, wie es euch geht.


    *:) Melde dich doch mal, es gibt viele, die deinen Rat und Zuspruch brauchen.