Hallo zusammen,


    ich hatte ja schon von meinen Erfahrungen berichtet und mache jetzt im Januar bei einem spezialisierten Arzt einen Histaminintoleranztest.


    Aufgrund der vielen Beiträge möchte ich noch eine interessante Erfahrung weitergeben die Euch ermutigen soll auch 'mal quer zu denken: Meine Frau litt und leidet an - mittlerweile schwächer werdenden - Gräserpollen-Allergien. Vor einigen Jahren trat dann recht schlagartig eine stärker werdende "Neurodermitis" (Jucken an Händen, Armen, Beinen mit "Kratzstellen" etc.) auf - so die Diagnose von Haus- und Fachärzten - die diese mit der bestehenden Allergie begründeten.


    Da parallel auch Darmstörungen aufgetreten waren (Baugrummeln, Durchfälle, etc.) hatten wir zusätzlich über Lebensmittelallergien nachgedacht. Da wir jedoch nicht den richtigen Ansatz gefunden haben, haben wir immer wieder nachgedacht, ob es einen Auslöser gegeben haben könnte - sich irgendetwas in unserem Umfeld verändert haben könnte. Das zog sich über etwa 4 Jahre hin...


    Aber irgendwann haben wir unser Suchraster erweitert und es fiel uns ein, dass sie kurz vor dem Auftreten der ersten Beschwerden eine kleine Zahnkrone (Gold) bekommen hatte. Gleichzeitig waren bei ihr einige Amalganfüllungen vorhanden. Wir haben dann mit dem Zahnarzt gesprochen, ob es an der Krone liegen könnte - z.B. durch unverträgliche Zuschlagsstoffe im Gold (z.B. Nickel), elektrochemische Prozesse durch unterschiedlich edles Metall ("Stromfluss") o.ä. Aber der ansonsten sehr bemühte Zahnarzt (ganz positiv gemeint) glaubte nicht an einen Zusammenhang.


    Entgegen dem Anraten des Zahnarztes und eher ungläubigen Aussagen von anderen Ärzten haben wir dennoch Krone entfernen lassen und ein Kunstoffprovisorium aufsetzen lassen. Ihr ahnt was passierte? Es klingt vielleicht unwirklich, aber die Hautreizungen und der Darm beruhigten sich unverzüglich und sind bis heute (wieder etwa 4 Jahre weiter) nicht wiedergekehrt!


    Wir sind uns sicher: meine Frau hat dieses Goldmaterial nicht vertragen oder - was ja auch bekannt ist und immer wieder gemacht wird - verschieden Metalle im Mund ist natürlich ein No Go! Aber wer kommt darauf? Du bekommst eine kleine Krone und bekommst Neurodermitis? Liegt scheinbar weit auseinander, aber offensichtlich wohl doch nicht!


    Wir sind also bei Beschwerden oft nicht "krank" sondern es liegen Störungen aus Stoffen in unserem Umfeld vor, in Lebensmitteln, etc. Man sollte immer wieder nachdenken und suchen ob es an so etwas liegen könnte - auch wenn man völlig andere Fachmeinungen gehört hat.


    Ich möchte Euch ermutigen auch über scheinbar nicht kausale Zusammenhänge und Ursachen nachzudenken.::-)


    Bis bald


    Docsen

    Hallo Gerhard,


    also erstmal zu meinen Alter ich bin 36Jahre.


    Das Vorhofflimmern wurde bei der EPU mit ausgelöst. Richtig nachgewiesen wurde es im EKG nicht. War jetzt 2x bei meiner Kardiologin 2xEKG wurde nichts aufgezeichnet. Hatte da ja auch kein VHF. Bekomme demnächst ein Ereignisdekoter wo ich, wenn ein Herzrasen auftritt anlegen und aufzeichnen soll. Habe dann auch gleich meine Fragen wegen den Embolien gestellt. Sie hat mir die Angst genommen, da ich weder Vorerkrankungen habe und auch keine Gerinnungsstörung.


    Tja und das Gefühl im Hals macht mir Angst. Aber ich werde mir die Beiträge alle durchlesen und hoffe as mir da die Ängste etwas genommen werden können.


    Danke Gruss

    @ Docsen

    Danke für diese Info.


    Ich hatte tatsächlich 10 Monate vor dem ersten Auftreten von VHF einen Zahnarzt Marathon wo mir einige Füllungen gegen Keramikkronen (+Gold) getauscht wurden. Ich werde mich da weiter Informieren.


    Gruß,

    Hallo ihr


    Hab da mal ne Frage.


    wie merkt mann das mann VHV hat? Wie spürt sich das an?


    Hab hier auch schon öfter geschrieben. Ich leide auch unter HR dauert meistens so ca 1 Stunde.


    War schon am EKG angeschlossen während des HR 180 Puls, nach spritzen von Adenosin 3Mg. in die Handvene war es sofort weg und der Puls war wieder normal. Meine Frage an den Arzt ob es auch VHF war, sagte er nein. Wie spürt sich das VHF also an?


    LG

    @ Manchen,

    mal sehen ob diese Links funktionieren.


    Das wären dann alle Beiträge die ich bisher geschrieben habe. Ich habe Deine Frage schon so oft beantwortet...


    Wenn es nicht klappt, dann gehe oben auf die 2 Köpfe - Nutzer des Fadens.


    Dann auf der sich öffnenden Seite auf das kleine Quadrat bei Gerhard, da gibt es alle Beiträge.


    Das geht aber nur, wenn Du angemeldet bist.


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/Nutzer/t39cd/


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/Nutzer/t39cd/2/


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/Nutzer/t39cd/3/


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/Nutzer/t39cd/4/


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/Nutzer/t39cd/5/


    Tschau *:)

    Gerhard


    Vielen Dank für deine Antwort. Habe mir alles noch mal genau durchgelesen. Also wenn ich HR habe ist der Puls bei 180 und ich spüre es richtig bebebn in der Brust. Geht aber immer rhythmisch vo sich. Denke lt. deiner Beschreibung, das es doch kein VHF ist.


    Du bist die gute Seele hier:)z


    LG

    Warum haben wir Extrasystolen?

    Diese Frage kann ich nun mit einer plausiblen Erklärung beantworten, aber leider noch nicht so richtig beweisen.


    Unser Herz antwortet, wenn unser Organismus bedroht ist, mit den unterschiedlichsten Abwehrmechanismen, um das ganze Individuum Mensch am Leben zu erhalten.


    Nach meinen neuesten Vorstellungen, kann eine Extrasystole, in bestimmten Situationen, eine Gefahr für Leib und Leben, abwenden.


    Stellen wir uns erst einmal unseren Blutkreislauf vor, und dass es nie zu einem Versorgungsengpass unserer "Pumpe", mit venösen verbrauchten Blut aus dem Körper, kommen darf.


    Wenn der Fluss des verbrauchten Blutes aus dem Bauchraum, von der unteren Hohlvene in den rechten Vorhof gestört ist, ist auch der weitere Blutkreislauf zur Lunge, von dort über die Lungenvenen (Pulmonalvenen) zurück in den linken Vorhof und somit als sauerstoffreiches Blut wieder in den Körper, gestört.


    Ein Verschluss der unteren Hohlvene käme etwa dem gleich, als wenn wir den Ansaugschlauch unserer Gartenpumpe zuhalten würden.]:D


    Es kann oft im täglichen Leben vorkommen, dass diese untere Hohlvene durch äußere und innere Einwirkungen oder durch Verkrampfung in ihrer Funktion beeinträchtigt wird und nicht genügend Blut zum Herzen transportieren kann.


    Ich denke da an Situationen, die hier im Forum schon tausendfach angesprochen wurden, wie z.B. Bücken, Hocken, Beugen, auf der linken Seite liegen, auf dem Sofa herumlungern usw., meistens in Verbindung mit Blähungen.


    Soviel zur Vorgeschichte, aber was haben Extrasystolen damit zu tun?


    Es kommt wahrscheinlich öfter vor als wir denken, dass dieser Blutfluss in der unteren Holvene dermaßen beeinträchtigt wird, dass ein Blutmangel im rechten Vorhof entsteht.


    Bei mir geistert fast immer bei Extrasystolen eine Gasblase im Gedärm herum, die sich irgendwie den Weg ins Freie sucht. Der Zusammenhang ist direkt auffällig und ich habe schon oft davon berichtet.


    Man hat auch immer gemerkt, wie sich irgendwie ein Druck aufgebaut hat und jetzt kann ich mir denken, dass die aufgeblähten Bauchorgane die untere Hohlvene, die in der Mitte vom Bauchraum durch das Zwerchfell zum Herzen führt, massiv bedrängt haben.


    Das Herz bekommt nicht mehr soviel Blut, wie benötigt wird und es schießt eine Extrasystole in die Bauchschlagader. Wie dabei der ganze Körper bebt, weiß ja jeder der sie schon erlebt hat.


    Durch diese Erschütterung lösen sich im Darm die festgesetzten Gasblasen und der Darminhalt, die diesen dicken "Blutschlauch" von außen abgedrückt hatten.


    Was hatte das Herz für eine andere Wahl??? Pocht es weiter immer schwächer werdend vor sich hin, bleibt die Gasblase, bis das Blut ganz ausgeht. Am Schluss hat es nicht mal mehr genug Blut und Kraft für die befreiende Extrasystole. Außerdem, was machen wir denn, wenn uns vor dem Computer eine Extrasystole erschreckt? Wir stehen sofort aus der zusammengesackten Sitzhaltung auf, damit sich der Druck im Bauch verteilen kann. Eine Änderung der momentanen Körperhaltung bringt immer Erleichterung.


    Die Herzen sind unterschiedlich empfindlich eingestellt. Bei manchen Menschen schießt es schon Extrasystolen oder sogar Salven bei einem verklemmten Pups in die Aorta und andere haben schon Atemnot, bevor es überhaupt reagiert.


    Auf alle Fälle würde es zur Meinung von @Cha-Tu über Extrasystolen passen. Er sagt doch immer: " Ein jeder hat sie, nur die meisten merken sie nicht und sie sind fast immer harmlos". Vielleicht sind sie sogar ein Segen für uns, oder???


    Anatomisch gesehen habe ich natürlich überhaupt keine Ahnung, ob das überhaupt so möglich ist. Aber lieber ein bisschen zu viel Phantasie als zu wenig.


    Wenn hier etwas Wahres daran wäre und wir es auch glauben würden, dann werden die Kardiologen arm wie die Kirchenmäuse.


    Es geistert schon seit Feb.09 in meinem Kopf herum und musste jetzt mal raus.


    Hier hatte ich schon mal einen Ansatz mit der Hohlvene im Zusammenhang mit Histamin, was ich immer noch für richtig halte.


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/11480090/


    Hatte ich nicht immer von Problemen berichtet, wenn ich etwas Unhandliches vor dem Bauch eine Treppe hoch getragen habe? Die Anspannung des Bauchmuskels war immer ein Thema für mich und hat mir Vorhofflimmerattacken beschert, die ihren Ursprung in Extrasystolen hatten. Die untere Hohlvene verläuft durch diesen Bauchmuskel und kann dabei abgedrückt werden. Passt doch, nicht?


    Also hört auf die Botschaft Eures Herzens und freut Euch, dass es so aufmerksam ist.


    Tschau *:)

    Lieber Gerhard,


    Deine Gedanken sind ausgesprochen interessant.


    Ob das alles anatomisch "möglich" ist, weiss ich auch nicht, aber ich weiss, dass seelische und körperliche Probleme die Wahrnehmung des Menschen verändern können, auch und vor allem die Selbstwahrnehmung.


    Ob das Herz in der Lage ist, Extrasystolen zur Warnung zu "erzeugen", weiss ich nicht (halte es aber für möglich). Aber ich weiss, dass die Seele in der Lage ist, vorhandene ES von einem auf den anderen Tag anders zu interpretieren und dem Bewusstsein Signale senden kann, sie auf diese oder auf eine andere Weise wahrzunehmen.


    Das erklärt mir z.B. auch, dass ich immer nur einen TEIL meiner Gesamtsumme an Extrasystolen wahrnehme, und nie alle. Und das erklärt mir z.B. auch, warum manche Menschen mit den Extrasystolen ausgesprochen locker umgehen, andere leicht sorgenvoll werden und viele auch panisch werden.


    Mein Fazit nach 15 Jahren Beschäftigung mit dem Thema Herz und Rhythmus: Nicht die Extrasystolen sind (meistens) das Problem, sondern wie der Mensch darauf reagiert. Ich vermute, Deine Gedanken gehen in eine ähnliche Richtung.


    Ich sende Dir einen lieben Gruss!


    Cha-Tu

    Hallo zusammen,


    ich habe ja bereits vor einem halben Jahr mich erstmalig hier zu Wort gemeldet und zwischenzeitlich mitgelesen. Nun komme ich erneut wieder auf den Faden zurück weil ich wieder vermehrt "Aussetzer" habe, die mich fast in den Wahnsinn treiben. Aber wem sag ich das? Vorallem, wem könnte ich es noch sagen? Ärzte scheinen mich auch nicht für voll zu nehmen.


    Ich muss aber sagen, dass ich eine ganze Weile Ruhe hatte und nun, wie aus dem Nichts gehts wieder los. Selbst während ich hier sitze und schreibe, ich könnte wirklich wahnsinnig werden. Im Moment scheint auch eine Grund-"Unruhe" zu herrschen welche ich nicht abschalten kann im Moment.


    Natürlich weiss ich auch diesmal nicht mit welchen Umständen ich dieses Zustand verursacht haben könnte. Ich glaube allerdings auch nicht dass jeder Mensch dieses Herzverhalten hat. Natürlich reagieren die Menschen unterschiedlich aber es müssen Unterschiede bestehen.


    Soweit erstmal... *:)

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    Guten Tag Cha-Tu,


    ich freue mich, dass Du hier reingeschaut hast.


    Die Extrasystole, die das Herz in seiner unterschiedlich großen Not auslöst, soll nicht in erster Linie eine Warnung an uns sein, sie dient viel mehr als Befreiungsschlag, um die von Blähungen zusammengedrückten Blutgefäße wieder durchlässig zu machen.


    Das Herz verlässt sich nicht darauf, dass wir auf so eine Warnung reagieren würden. Wir könnten ja schlafen oder gar schon bewusstlos sein. Deshalb schießt das Herz die Extrasystole mit der starken Druckwelle, ohne von uns Mithilfe zu erwarten, in die Körperschlagader. Es profitiert natürlich dann auch davon, wenn wir den Notfall erkennen und durch Bewegung mithelfen, die Blockade zu beenden.


    Genau wie durch starke Gasansammlungen im Bauchraum ein Darmverschluss entstehen kann, genau so kann auch ein dort befindliches großes Blutgefäß gefährlich eingeengt werden.


    Wenn man noch ein bisschen weiter spinnt, und sich ausmalt wie es ist, wenn zu diesem Notfall im Herzen, also zu wenig Blut im "Ansaugschlauch", noch dazu der Puls schneller wird. Dies kann doch leicht durch eine Schrecksekunde, infolge der starken Extrasystole, passieren. Produziert dann das Herz nur noch Extrasystolen? Ist das dann etwa bei mir das Vorhofflimmern (absolute Arrhythmie)?


    So ähnlich dachte ich aber schon im Februar 2007 und berichtete auch darüber.


    Ich selbst nehme zwar die Extrasystolen wahr, habe aber keinerlei Respekt mehr vor ihnen. So kann ich sie auch genauer analysieren.


    Gelassenheit beim Umgang mit Extrasystolen & Co. ist, zumindest bei Dir und mir, das Resultat für die jahrelange Beschäftigung mit dem Thema Herz und Rhythmus, da hast Du vollkommen Recht. Ein bisschen Gelassenheit wäre im Allgemeinen oft sinnvoller, als mancher Arztbesuch.


    Ich wünsche Dir alles Gute und schicke Dir einen lieben Gruß zurück.




    Da ich mich von diesem Thema nicht allzu sehr beherrschen lassen will, gönne ich mir ab und zu mal eine Auszeit, wo ich dann auch den Rechner nur ganz selten hochfahre.


    Vorher möchte ich mich aber noch für @Vidgi’s Hinweis bedanken, auch mal an die Bauchspeicheldrüse zu denken. (Ist so weit in Ordnung)


    Auch danke für das "Quergedachte" von @Docsen. Was ich nicht anders beweisen kann, schließe ich nicht aus.


    Hallo Thealoreen,


    schön, dass Du dich wieder meldest. Dein Beitrag vom 25.03.09 spricht doch ziemlich eindeutig für meine Variante, wenn Du Extrasystolen durch tiefes Beugen, Kopf und Arme unter die Hüfte, provozieren kannst.


    Als wichtigste Sofortmaßnahme kann ich nur empfehlen, den gesamten Verdauungstrakt in Ordnung zu bringen. Dazu gehören gerade jetzt warme Füße, warmer Bauch und vor allen Dingen eine histaminarme Ernährung.


    Irgendwann melde ich mich mal wieder.


    Bis dahin viele Grüße und alles Gute.


    Tschau *:)

    Hallo Gerhard,


    ich habe nochmals einige Beiträge gelesen - auch die Erfahrung mit Deinemm Enkel. Ich finde das passt doch schon gut zu den möglichen klinischen Syptomen der HIT!? Auch viele Beobachtungen die Du machst bevor sich Dein Herz bei Dir meldet sind durchaus typische Syptome bei einer HIT. Hier eine Übersicht aus einer kurzen Broschüre:


    klinische Symptome (bei Histaminintoleranz) -mehrere Organe können betroffen sein:


    Haut: z.B. Hautrötungen, Juckreiz, Quaddelbildung, Flush


    Magen-Darm-Trakt: z.B. Durchfall, Magenkrämpfe, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen


    Herz-Kreislaufsystem: z.B. Herzrasen, Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen


    Atmung: z.B. rinnende Nase, Atembeschwerden, Asthma bronchiale


    Zentralnervensystem: z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel


    Genitaltrakt: z.B. Dysmenorrhoe (Schmerzen während der Periode)


    In der Broschüre wird die HIT kurz weitererläutert (http://www.jeanette-kamphowe.de/Brosch%C3%BCre.pdf) - finde ich ganz gut dargestellt...


    Gruß :-)


    docsen

    Gruss an alle hier,


    vor allem an Gerhard, der das Ganze angestossen hat und dessen


    moderierende Hinweise Vieles ans Tageslicht gebracht haben für mich,


    was ich nur vorher kaum erahnte.


    Bin als 62jähriger selbst seit ca 10 Jahren betroffen, seitdem


    zunächst VF ab und zu circa 4 Monate, langsam häufiger werdend.


    Ausgelöst anscheinend durch Alkohol - wenn auch wenig, aber ich habe


    jahrelang regelmäßig jeden Abend Bier getrunken - inzwischen reicht


    eine Flasche, zu spät getrunken. Jahrelang 10 mg Bisoprolol zur


    Vorbeugung verschrieben erhalten. Inzwischen ist mir die


    Alkohol-Hypothese nicht mehr plausibel genug; auch schon vor Lesen


    dieses Threads.


    Am Anfang häufiger elektrische Kardioversion, medikamentöse hat man


    gar nicht erst versucht, erst auf mein Drängen hin. Irgendwann dann


    Flecainid zur Vorbeugung, einigermaßen hoch dosiert(2*100mg/Tag). Das


    habe ich (nach zögerlicher Zustimmung durch den Kardiologen) abgesetzt


    und nehme es jetzt auf eigene Initiative hin nur als


    Pill-in-the-Pocket; klappt häufig. Die Dosierung ist mir aber nicht


    klar genug (hoher Respekt vor der Droge!), inzwischen habe ich erstmals


    bei Notaufnahme eine Dosierung erfahren, die viel höher liegt, als was


    ich mich bisher zu nehmen getraute. Folge allerdings vermutl.: Sinus


    kommt anscheinend sicherer, aber durch zu wenig Ausruhen anschließend (Urlaub)


    habe ich dreimal hinterienander VF gehabt in kurzem Abstand. Deshalb bin ich jetzt anders herangegangen, s.u..


    Ein genauer Kalender (Wann war was?) sollte übrigens für jede/n Betroffene/n


    selbstverständlich sein - alles aufschreiben!


    Gäbe viel zu berichten; ich habe Resonanz gefunden bei vielen


    Beiträgen hier: Ärzte wissen oft nicht richtig was abläuft, dauernd Empfehlung


    zur Ablation neuerdings. Histaminhaltige Lebensmittel (mancher


    Rotwein, Weizenbier waren Gift für mich). Anfälle kamen nach Alkohol


    nachts; sonst durch beschriebene abrupte Bewegungen, Aufstehen etc.


    (Können da nicht auch die Baro-Rezeptoren für den Blutdruck mit im


    Spiel sein, der beim plötzlichen Aufstehen reagiert?). Auch nachts


    behutsam aufstehen - ist eine neue Regel bei mir. Rolle der Gedanken -


    Remissionen kamen letztlich immer erst dann, wenn ich "aufgegeben"


    hatte (".. also doch ins Krankenhaus"). Höhere körperliche Belastung


    scheint positiv zu wirken - auch nur zufällig entdeckt, nämlich durch


    Tasche tragen/eilen/suchen bei KH-Besuchen, VF war dann beim ersten EKG


    fast weg.


    Jetzt habe ich mich auf ganzheitliche Medizin (privat zu zahlend)


    eingelassen, nach sechs Wochen alle Schulmeds weggelassen, Kardiologe


    ist natürlich unfroh, Herz aber weitehin organisch gesund, auch keine


    Probleme mit Blutdruck nach Absetzen der Betablocker (Vorsicht!!!). Habe eigentlich


    ein sehr gutes Gefühl - das Herz sagt mit jetz viel rascher, dass ich


    etwas anders (manchmal falsch) mache.


    Ich bin jetzt trotzdem gerade aus einem VF-Anfall rausgekommen -


    deshalb aber diese mail. Ich habe nicht alle 37 Seiten des Threads


    gelesen gestern - deshalb kommt das hier vielleicht doppelt: Wie kann


    man (Gerhard) diese wertvollen Informationen für andere leichter nutzbar machen? Wie könnte man erste Daten haben, um dann vielleicht doch mehr Forschung in diese Richtung anzustossen? Wie wäre es z.B. mit einem Fragebogen auf einer (Extra-) Webseite? Weiteres ist möglich. Da könnte ich ein wenig helfen.


    Alles Gute für die Betroffenen hier,


    Dank an alle


    Gnil