@ Gerhard

    Ergänzend zu deinem Gedanken, dass eine Extrasystole durch die Erschütterung Gasblasen lösen und weiterbefördern kann, möchte ich sagen, dass ein zusätzlicher Mechanismus besteht:


    Durch eine Nervenverbindung zwischen Herz und Nerven, die mit der Kehle in Verbindung stehen (ich weiß jetzt nicht den genauen Zusammenhang), wird bei Extrasystolen ein Hustenreflex ausgelöst, der zu einer weiteren, starken Erschütterung führt, wodurch meistens dem Spuk sofort ein Ende gesetzt wird. Dieser Hustenreflex ist ein Schutzreflex, um Fremdkörper zu beseitigen, z.B. wenn man sich verschluckt etc., aber ich glaube schon immer, dass er auch dazu dient, diese Extrasystolen wieder zu beenden, vielleicht eben dadurch, dass Hindernisse beseitigt werden, aber nicht in der Kehle, sondern im Bauchraum.


    Die Frage bleibt aber, warum manche Menschen vermehrt Extrasystolen bekommen und andere nicht. Es muss eine besondere Empfänglichkeit bzw. Reizbarkeit des Sinusknotens vorliegen, vielleicht eben durch das Histamin.???

    Was es nicht so alles gibt. Ich wünschte ich hätte mich mit diesem Thema nicht befassen müssen, aber hier ist wieder einer, der Probleme mit Herzrhythmusstörungen/ Herzstolpern hat.


    Das hat bei mir alles mit einem mal angefangen. Ich bin vor ca. einem Jahr durch Herzstolpern auf gewacht. Das war echt schlimm, ich wusste gar nicht was los war und was ich tun sollte. Ich dachte ich fall um. Bin sofort zum Arzt gefahren. Fühlte mich total schlapp. Der hat mich abgehört, ein etwas längeres EKG (3-4 Min.) gemacht und den Blutdruck gemessen. Er meinte das alles in Ordnung sei.


    Das aber war für mich Traumatisch. Seid dem habe ich fast regelmäßig immer wieder Probleme in die Richtung. Dazu muss ich aber auch sagen, das ich ein ängstlicher und nervöser Mensch bin. Ich nehme mir vieles zu Herzen und fresse es in mich hinein.{:(


    Ab dem Tag, nachdem ich beim Arzt war habe ich Erfahren, das dies wohl in meiner Familie normal ist. Mein Vater hatte einst Probleme damit, meine Mutter erzählte mir das sie in ihrer Jugend oft Nachts im KKH deswegen war und mein Bruder hat auch sehr darunter zu leiden. Einzg meine Schwester hatte damit bisher keine Probleme. Bis vor kurzem...


    Ihr war das Thema bisher immer egal, wenn einer von uns davon erzählt hat, bis sie es selbst erlebt hat. Das hat ihre Meinung geändert. Wir beide haben jetzt in ca. zwei Wochen einen Termin beim Kardiologen um uns checken zu lassen.


    Mein Vater und mein Bruder haben Probleme mit einer Herzklappe (ist aber noch nicht Behandlungbedürftlig). Ich hoffe das bleibt uns erspart!


    Eine ganze Zeit lang war nun bei mir alles ok, bis gestern abend. Da habe ich mit einem mal wieder Probleme damit. Ich konnte nicht schlafen und mein Tag heute war nicht gut. Teilweise fühle ich mich, ob das Herz untertourig läuft. Ist dumm zu beschreiben.


    Muss ich mir Sorgen machen?


    Ich finde dieses Thema hier recht Aufschlussreich. Viele die damit keine Probleme haben, können sich kaum vorstellen, wie sehr so etwas die Lebensqualität einschränkt und Ängste weckt.


    Allen beteilgten wünsche ich gutes Genesen und ein baldiges verschwinden der Probleme.:)D

    Hallo,


    ich habe über den "Sinn" von Extrasystolen weiter recherchiert und noch viel mehr verblüffende Einzelheiten ans Licht gefördert.


    Zuerst noch einmal die Ausgangssituation.


    Durch eine gestörte Verdauung kommt es zu erhöhter Gasbildung im Verdauungstrakt. Diese, unter dem Begriff Blähungen zusammengefassten Beschwerden, muss man nicht unbedingt besonders stark spüren, hören oder riechen können.;-D Sie sind aber trotzdem imstande, so meine Vermutung, unser Leben, in Form von Extrasystolen & Co., unterschiedlich stark zu beeinträchtigen.


    Ich hatte in meinen vorherigen Beiträgen vermutet, dass die untere Hohlvene durch Gasblasen in Magen und Darm, daran behindert wird, das verbrauchte Blut zurück zum Herzen zu bringen. Daraufhin versucht das Herz, durch die Erschütterungen von Extrasystolen, diese Blockaden zu lösen. @Vidgi hat dazu ja auch noch einen interessanten Zusatz geliefert, der mich regelrecht zum Weiterdenken anregt.


    Wie kann es nun durch eine von außen zusammengedrückte (komprimierte) untere Hohlvene, gleich zu einer Notlage in der Blutversorgung kommen, auf die das Herz mit Extrasystolen, als "Rettung in der Not", antwortet.


    Dazu erst einmal etwas über dieses Blutgefäß.


    Die untere Hohlvene verläuft rechts der Aorta vor der Wirbelsäule. Nach Aufnahme der Nierenvenen entfernt sie sich von der Aorta nach rechts und vorn, um durch das Hohlvenenloch des Zwerchfells hindurch zu treten. Über dem Zwerchfell mündet sie nach etwa 1 bis 2 cm in den rechten Vorhof des Herzens


    Unter dem Zwerchfell ist die untere Hohlvene in die Leber eingebettet und nimmt hier die Lebervenen auf.


    Die Vorderfläche der unteren Hohlvene ist unten vom Bauchfell bedeckt, weiter oben wird sie vom Dünndarmgekröse, vom Zwölffingerdarm und dem Bauchspeicheldrüsenkopf überlagert.


    Im Netzbeutels des Magens, liegt sie an der hinteren Wand der größten Bauchfelltasche zwischen Leber und Zwölffingerdarm. Der Durchmesser von etwa 3 cm macht die untere Hohlvene zum weitesten Gefäß des Körpers. Sie kann von außen leicht komprimiert werden, da der relativ geringe Blutdruck, der innerhalb der unteren Hohlvene 0-15 mm Hg beträgt, kaum entgegenwirken kann.


    Bei solchen aufgeblasenen Nachbarn kann es schon vorkommen, dass sie sehr leicht in die Mangel genommen wird. Nach oben kann sie nicht ausweichen, da ist sie mit dem Zwerchfell verwachsen, um dann nach 2 cm hinter dem Brustbein in den rechten Vorhof des Herzens einzumünden.


    Nach vorn ist der quer verlaufende Dickdarm, der bei Blähungen alle anderen Oberbauchorgane nach hinten in Richtung Wirbelsäule drückt. Die untere Hohlvene ist mit Bändern an der Leber befestigt. Dadurch könnte es durch Einschneiden oder Zerren bei bestimmten Bewegungen und Körperhaltungen, Deformierungen ergeben, die zusammen mit den Beeinträchtigungen durch die aufgeblähten Organe wie Magen, Zwölffingerdarm, Dünndarm und Dickdarm, sehr schnell zu einer prekären Situation führen können.


    Das sauerstoffreiche Blut sollte normalerweise nach Nahrungsaufnahme zum Magen fließen, kann aber nicht. Es besteht ein Engpass und es wird zur Aufrechterhaltung von lebenswichtigeren Funktionen benötigt. Also gibt es noch mehr Verdauungsprobleme, mit noch mehr Blähungen.


    Es entsteht ein Blutstau in der unteren Körperhälfte, da der Abfluss des verbrauchten Blutes gestört ist. Dieses Blutvolumen wird aber dringend für die Aufrechterhaltung des gesamten Kreislaufs benötigt.


    Nun schießt das Herz die besagten Extrasystolen in den Körper, um die untere Hohlvene aus ihrer Umklammerung zu lösen. Dabei könnten die Gasblasen in den Organen gelockert werden und weiterwandern.


    Gelingt es nicht sofort, muss das Herz weiterarbeiten unter dem Motto "Das Herz pumpt, was es bekommt". Natürlich sinkt dann das Pumpvolumen ab, was die Barorezeptoren sofort mit einer höheren Schlagzahl auszugleichen versuchen.


    Hier komme ich zur nächsten Schlussfolgerung.


    Das Herz produziert immer noch Extrasystolen und gleichzeitig wird die Schlagzahl erhöht. Könnte das nicht Vorhofflimmern sein? Solange die untere Hohlvene nicht von ihrer Umklammerung befreit ist, muss das Herz doch so reagieren.


    Außerdem kann ich mir vorstellen, dass viele kleine Füllungen der rechten Herzkammer ökonomischer und am Ende gleichmäßiger sind als wenige ganze Füllungen, da ja die Extrasystolen auch immer noch dazwischen funken.


    Natürlich gilt das auch für die linke Herzkammer, denn die bekommt ja auch nur das, was aus der rechten Kammer über die Lunge gepumpt wurde.


    Könnte neben den Extrasystolen, auch das Vorhofflimmern nur eine Schutzfunktion sein?


    Diese Symptome können theoretisch bei normalen Tätigkeiten ohne körperliche Belastung auftreten und auch bei völliger Ruhe auf dem Sofa oder beim Schlafen.


    Was ist aber, wenn das Blut der unteren Hohlvene gerade noch so für die Aufrechterhaltung des Blutkreislaufs reicht und dann durch eine körperliche Belastung mehr Blut angefordert wird? Dazu reicht auch schon irgendein Ereignis, wo nur der Puls schneller wird. (Angst, Stress, Schreck, Wut)


    Das sind dann Momente, die, wenn ich nicht sofort die Notbremse ziehe, unweigerlich zu Extrasystolen und Vorhofflimmern führen.


    Besonders oft geschah dies in Verbindung mit der Anspannung des Bauchmuskels, wenn ich verkrampft etwas vor dem Bauch getragen habe. Oder sind die meisten meiner Vorhofflimmerattacken so entstanden?


    Vorhofflimmern begann bei mir meistens mit diesem typischen Zappeln/Vibrieren kurz über dem Bauchnabel und stoppen konnte ich den Auslösevorgang oft mit einer sofortigen, tiefen Fingerdruckmassage an dieser Stelle. Wenn ich dieses Phänomen noch der gestressten unteren Hohlvene zuordnen könnte, wäre ich einen großen Schritt weiter.


    Ich denke dabei an ein zusammenkrampfen der glatten Muskulatur infolge Histamineinwirkung…, aber hat diese Vene überhaupt glatte Muskelzellen? Auch erinnert mich das wie an ein Saugen, sodass die Wände vibrieren, wie beim Aufblasen eines Luftballons. Aber saugen kann ein Herz ja auch nicht.


    Was mich auch noch irritiert ist, dass das Zappeln immer genau in der Mitte kurz über dem Bauchnabel spürbar ist, aber die untere Hohlvene tritt ganz leicht rechts durch das Zwerchfell. Oder gibt es da anatomische Ausnahmen?


    Fazit


    Der gesunde Menschenverstand sagt mir eigentlich, dass es gar nicht so sein kann. Es wäre doch zu einfach, um nicht schon in die Ursachenforschung der Wissenschaft eingegangen zu sein. Ist es der größte Unfug oder ist was Wahres daran??? Für mich ist es jedenfalls eine Sensation!!!


    In jedem Fall hilft aber eine histaminarme Ernährung. Dieser Stoff verursacht massive Verdauungsbeschwerden und somit Blähungen, die so oder so, unangenehme Begleiterscheinungen hervorrufen.


    Hier noch zwei passende Links.


    Blähungen-Hohlvene


    Histamin-2009


    Vielen Dank auch für die zwischenzeitlich wieder eingegangenen Beiträge von @Docsen, @Gnil, @knowbody, @Vidgi und @bellouomo, auf die ich aber nun aus Zeitgründen leider nicht eingehen kann.


    Es ist doch nicht immer so einfach, für seine Gedanken, die richtigen Worte zu finden. Man denkt das ist schnell dahin geschrieben, aber dann wird das Thema immer komplexer.


    So bleibt oft die Korrespondenz auf der Strecke. Eigentlich schade…


    Tschau *:)

    Lieber Gerhard !!!! Bin seit ca.1 Jahr immer nur überrascht und froh gewesen, das hier von Dir gelesen zu haben.!!!! auch von all den Anderen.!!!! Endlich wusste ich eigentlich, das es ja ganz normal ist für "Ärzte", wie es mir, und Anderen geht. Warum steht man immer so dumm da??? jetzt weiss ich es, ja schon durch,.." Euch Alle". Ich wünsche es meinen größten Feind nicht, sollte es ihn geben, solche "Anfälle""" zu haben.


    Wollte dich jetzt aber mal fragen, hast du diese Venenembolisation nur einmal gehabt?


    Warum,?? ?


    denn manche brauchen es ja wohl 1-3 mal.


    Dann weiß man ja auch , das es nicht bei jeden gelingt!!!


    Wie kamst du hinterher mit der Macumarbehandlung zu recht?


    hattet du probleme mit Blutungen? Man muss es ja dann wohl 1/4 Jahr nehmen!!!


    Es sind einige Fragen, bitte endschuldige, habe aber selber probleme Blutungen zu bekommen. Etwas gefährlich für mich!!! aber, aber,.... "danke für eine Antwort"!!!. charlot1

    wollte mal meinen neuesten stand berichten:


    letzten mittwoch hatte ich über 300 SVES und ebenfalls über 300 VES im langzeit EKG. am donnerstag hatte ich dann wieder weniger ES, dann noch weniger.


    der arzt sagte mir dann nur "da war nichts gefährliches dabei,man kann nichts machen,gehen sie zum psychologen,wenn es sie einschränkt".


    da diese scheißdinger sehr doll stechen manchmal,schränken sie mich stark auf meiner arbeit ein :( naja..mir fiel schon länger auf,dass sie nichts mit der nahrung zu tun haben,also hab ich mich freitag und samstag besoffen haha ..während der trunkenheit hatte ich keine einzige extrasystole. den tag danach auch nur ganz wenig und heute immernoch wenig.


    daher glaub ich,dass es irgendwas MECHANISCHES sein muss..irgendwas anatomisches was einfach von zeit zu zeit schlimmer wurde,aber nichts bösartiges ist,sondern nur stört.


    so habe ich zb etwas mit dem rücken im bereich schulterblatt und bws..doch meine bws ist völlig gesund und der orthopäde will da nichts machen,weil ich ja einen bandscheibenvorfall in der lws habe..er meint dass das symptom oben von unten kommt,was völliger blödsinn ist meines erachtens, da das oben schon 2 jahre da ist und der bandscheibenvorfall nur ein halbes. außerdem wurde der bandscheibenvorfall bereits BESSER aber das problem oben ist immernoch so schlimm und an manchen tagen noch schlimmer.


    ich glaube,dass mit dem herzen hat irgendwas mit einklemmen und mangelndem sauerstoff bei mir zu tun.


    (bei mir wird nämlich der rücken oft taub,direkt hinterm herzen..vllt wird da was abgeklemmt oder so).


    würde gerne meinungen hören :)


    alles liebe und viel glück mit den dingern klarzukommen!

    @ SmilingSun

    Für mich ist es sehr wohl denkbar, dass deine Extrasystolen mit der Brustwirbelsäule zu tun haben. Auch ich habe mich, wie ich irgendwo in diesem Forum schon geschrieben habe, oft gefragt, ob die Extrasystolen oder das Vorhofflimmern bei mir vom Rücken kommen. Was bei mir dafür spricht, ist folgendes:


    Ich kann spüren, dass mit meiner Brustwirbelsäule etwas nicht in Ordnung ist. Es gibt da einen Punkt, den ich immer spüren kann, mal weniger, mal mehr. Außerdem habe ich manchmal davon ausgehend eine Art Hexenschuss, der sich so äußert, dass ich in der Herzgegend stark stechende und reißende Schmerzen habe. Früher dachte ich, ich hätte Herzschmerzen, aber schließlich konnte ich dem Schmerz von der Wirbelsäule bis in die Herzgegend folgen und konnte fühlen, dass der Schmerz nicht im Herzen, sondern irgendwo zwischen den Rippen sitzt. Das ist schwer zu unterscheiden. Ich drehe und wende mich dann, um die Wirbel wieder in die richtige Lage zu bringen und das hilft meist sofort.


    Oft, bevor Rhythmusstörungen auftreten, habe ich hinter dem Brustbein eine Art Druck, dessen Ursache ich lange nicht identifizieren konnte. Manchmal dachte ich, es komme vom Magen. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass dieser Druck ebenfalls von diesem Punkt in der BWS kommt, der dann aber anders und stärker zu spüren ist. Wenn ich diese Art von Druck bemerke, kann ich davon ausgehen, dass mein Herz in Kürze unregelmäßig wird.


    Bevor mein Herz, das zuvor schon immer mal unruhig war, zum ersten Mal richtig und mehrere Stunden anhaltend Vorhofflimmern bekam, war ich wegen einer steifen Schulter in Behandlung bei einem Osteopathen, der ordentlich an meiner Wirbelsäule manipulierte. Die Schulter ist wunderbar geworden, aber ich hatte danach vermehrt diesen Hexenschuss. Und kurz darauf fing nach einem großen Umzug mit viel Heben und Schleppen das Vorhofflimmern an, das dann drei Jahre lang cirka alle zwei Wochen etwa einen Tag lang auftrat.


    Viele Auslöser, die hier in diesem Forum genannt werden, haben auch mit der Wirbelsäule zu tun: jede Art von Bewegung wie Bücken, Aufstehen oder Aufspringen, Hinlegen, Erschütterungen... Sogar ein voller oder geblähter Magen verändert die Haltung der Wirbelsäule. Selbst kleinste Veränderungen können auf die Stellung der Wirbel einen Einfluss ausüben, wie z.B. ein dickes Papier unter nur einer Fußsohle oder zwischen den Zähnen auf nur einer Seite, ganz zu schweigen von nach vorne Beugen oder schwer heben. Ich will mir jetzt nicht die Mühe machen, auf alle Auslöser einzugehen.


    Auch wenn der Orthopäde an deiner BWS nichts findet, würde ich mich doch auf das eigene Gefühl verlassen. Wenn du spürst, dass da etwas nicht in Ordnung ist, dann ist es so. Es kann aber ohne weiteres mit der LWS zusammenhängen, denn dem akuten Bandscheibenvorfall ist sicher eine längere Periode vorausgegangen, wo schon etwas nicht stimmte. Was nun zuerst da war, ist belanglos. Es sind einfach beide Stellen nicht in Ordnung und die Fehlstellungen beeinflussen sich natürlich gegenseitig, wobei der Fehler in der BWS minimal und nicht sichtbar sein kann. (Meine Tochter hatte 20 Jahre Schmerzen erst in der Hüfte und dann im Sprunggelenk, bis man schließlich herausgefunden hat, dass ihr Sprunggelenk völlig kaputt ist. Es war im Röntgenbild einfach nichts zu sehen und man hat sie nie ernst genommen. Erst als schließlich ein Computertomogramm gemacht wurde, fand man die Ursache.) Also wenn man im Röntgenbild nichts sieht, sagt das noch nicht, dass nicht irgendwo ein Nerv gereizt wird, der zum Herzen führt. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich nachschauen, wie die Nervenverbindungen sind.


    Ich möchte aber mit dem Gesagten nicht behaupten, dass die Ursache deiner Extrasystolen tatsächlich in der BWS sitzt, das kann ich nicht wissen. Ich wollte nur darstellen, dass es denkbar ist. Es gibt natürlich alle möglichen anderen Ursachen oder sogar Kombinationen von Ursachen. Es würde mich interessieren, wie dein Bandscheibenvorfall behandelt wird oder was du dagegen tust?

    @ Gerhard,

    Vidgi und alle VHF Betroffenen


    Ich spreche jetzt NUR für VHF Betroffene ohne bakannte (organische) Ursachen!


    Ich meine, dass man zwischen Ursache und Auslöser unterscheiden muss.


    Die Ursachenforschung ist sehr komplex und wohl doch irgendwo im degerativem, genetischen, organischen Bereich zu sehen. Ich wills aber nicht aufgeben. Dazu eine Frage:


    ? Hat jemand Blut im Harn (optisch nicht sichtbar)? Microhämaturie?


    Zur Auslöserforschung meine ich, dass unser Thredgründer Gerhard sehr richtig liegt (ein persönliches Danke von mir an dich ist hier höchste Zeit). Nur so komplex würd ich es nicht sehen. Meine DAO Wert sind sogar sehr hoch. Trotzdem habe ich absolut die selben Symptome. Dafür habe ich ein Fructoseproblem, einen Zwerchfellbruch, und eine beharrliche leichte 12Fingerdarmentzündung. Alle Quellen bestätigen, dass das mechanische drücken vom Magen auf das Herz (Herbeutel, Lungenvenen) VHF auslösen kann. Gasbildungen im Magen-Darmbereich würden das bewirken. Das ist Ernährungsbedingt: Hisaminunverträglichkeit, Frucktosemalabsorption, Kohlensäure (Flaschenbier ;-), oä. Dazu Frage?


    ? Haben alle, wenn VHF akut ist fast immer einen aufgeblähten Bauch, so dass die Hose fast nimmer zu geht?


    ? Sind normale Bauchmassagen schmerzhaft? Dazu einen Osteopathen konsultiert?


    Weiters ist wohl auch die Körperhaltung und damit die Muskulatur für das Platzangebot im Oberbauch verantwortlich. Auch ich habe Rückenprobleme. Speziell der 4. Thoraxwirbel ist von Herznerven durchzogen.


    ?Haben mehrere diese Probleme? mit dem TH4? Dazu einen Osteopathen befragt?


    Bitte gebt mir Auskunft zu meinen Fragen, -auch wenn nur mir wichtig sein sollte.


    Dankeschön! und liebe Grüße

    Hallo zusammen,


    vor ein paar Tagen bin ich auf dieses Forum gestoßen, welches ich seitdem in Teilen sehr aufmerksam gelesen und verfolgt habe. Ich möchte allen hier Beteiligten meine Achtung dafür aussprechen, dass ihr so detailliert und offen über diese sehr unangenehmen "Herzensangelegenheiten" sprecht und speziell Gerhard dafür danken, dass er durch die Veröffentlichung seiner Beobachtungen und "Selbst-Experimente" Licht in das Dunkel bringt und vielen Menschen dadurch hilft, dass sie nicht alleine mit ihrem Leiden sind.


    Ich selber bin 43 Jahre alt und leide seit nunmehr fast 23 Jahren an Herzrhythmusstörungen. Mal mehr, mal weniger, mal gar nicht, mal Extrasystolen, mal Vorhofflimmern. Obwohl ich diese Dinge schon seit Jahren kenne, erschrecke ich mich jedes Mal immer wieder aufs neue und ich bekomme eine wahnsinnige Panik und Todesangst, speziell beim Vorhofflimmern. Dreimal lag ich damit bereits auf Intensiv und dachte meine letzte Stunde hätte geschlagen, dreimal wurde ich von den Ärzten beruhigt, es wäre nichts Schlimmes und der Rhythmus würde nach einiger Zeit wieder in einen normalen Sinus umspringen, was er dann ja auch bislang immer nach fast 24 Stunden getan hat. Mehrfach wurde ich untersucht, es wurde nie was organisches gefunden. Ich hätte zu viele Nervenreizpunkte in den Vorhöfen, sodass die Impulse manchmal verrückt spielen würden und das man das mit einer Kathederablation veröden könnte.


    Viele Dinge, die hier in der verschiedenen Beiträgen angesprochen wurden, kommen mir sehr bekannt vor, aus eigenen Erfahrungen. Bei mir fing damals alles durch zuviel Stress an, während meiner Ausbildung. Ich hatte einen Chef, der mich nur denunzierte. Ich stand unter "Dauerstrom". Fast gleichzeitig wurde einer Frau aus dem Bekanntenkreis meines Vaters, eine neue Herzklappe eingesetzt. Dieses Ereignis lenkte meine Aufmerksamkeit damals erstmals auf mein Herz. Ich begann in mich hinein zu horchen und kurze Zeit später bemerkte ich auch Unregelmäßigkeiten, wie Herzrasen oder Stolpern. Meine Gedanken waren damals, dass auch ich bestimmt bald eine neue Herzklappe haben müsste. Ich begann ständig meinen Puls zu fühlen, kontrollierte ständig meinen Blutdruck mit dem Gerät meiner Eltern und meine Beschwerden wurden immer schlimmer. Als ich auch noch kurzatmig wurde, fand ich den Mut zum Internisten zu gehen. Statt die in meiner Einbildung schon bestehenden Worte "Sofort ins Krankenhaus", hörte ich nur wie der Arzt sagte. "Beruhigen Sie sich, ich kann auf Anhieb nichts feststellen". Meine Ängste waren danach erst mal weg und etwas wurde etwas besser. Aber der Stress und die Denunzierungen durch meinen Chef blieben und so dauerte es nicht lange, bis die Symptome wieder schlimmer wurden. Vielleicht bin ich vom Typ her zu sensibel und feinfühlig. Zeitweilig spüre ich jeden einzelnen Herzschlag in meiner Halsschlagader. Die erste Zeit hatte ich immer nur wahnsinniges Herzrasen (Puls bis 180 ). Irgendwann in einer totalen Stressperiode war mir auch noch übel und ich musste mich übergeben. Nach diesem Vorgang sprang mein Herzrhythmus urplötzlich in ein wildes Chaos. Schnelle Schläge, Stop, Aussetzer, wieder schnelle Schläge usw.. Ich hatte wahnsinnige Todesangst. Ich lief sofort rüber zum Hausarzt, EKG, aber auch jetzt von Seiten der Ärzte wieder nur Beruhigung durch Beruhigungsmittel und Betablocker. Über Nacht während des Schlafens sprang der Rhythmus dann wieder auf Sinus um. Am schlimmsten sind die Ängste, die Panik, die Angst vorm Sterben. Das Vertrauen in den eigenen Körper ist völlig dahin. Alles Anstrengende wird vermieden. Ich traute mich nicht mehr Treppen zu steigen, Sport zu machen, aufregende Dinge zu machen, immer nur die Angst und das Fühlen des Pulses ob alles normal ist.


    Bei mir ist es so, dass die Probleme hauptsächlich mit Problemen psychischer Art oder als Spätfolgen dadurch gekoppelt sind. Bei körperlicher Belastung weniger. Es tritt auch komischerweise oft auch, wenn ich eigentlich Ruhe habe, morgens oder am Wochenende. Wenn ich Vorhofflimmern habe, habe ich nur noch Panik, der Körper läuft auch Hochtouren, alle paar Minuten muss ich Wasser lassen und ich bin sehr depressiv. Ist es vorbei bin ich total entspannt und wieder glücklich, aber die Ängste vor einer neuen Attacke bleiben. Erst mit der Zeit fasse ich langsam wieder Vertrauen und fühle mich wieder besser und sicherer. Dann kommen manchmal ohne Vorwarnung Extrasystolen, wie aus heiterem Himmel. Das zieht mich jedes Mal wieder total runter und die extremen Ängste sind sofort wieder da. In einem Herzzentrum haben sie mir alles genau erklärt. Es soll harmlos sein, viele Menschen haben das. Sie haben mir zu meiner Beruhigung Notfalltabletten mitgegeben. Wenn ich Vorhofflimmern habe soll ich sie nehmen und innerhalb von 15 Minuten soll der Plus wieder normal sein. Kennt jemand solche Medikamente ? Ich muss nachher mal nachschauen wie sie heißen. Die Zusammenhänge die Gerhard beschrieben hat kenne ich auch. Bei vollen Magen bin ich anfälliger, besonders für Extrasystolen. Auch beim Würgen oder nach links drehen, tritt es häufiger auf. Beim Würgen ist schon ein paar Mal Vorhofflimmern ausgelöst worden.


    Ich glaube mein Herz ist bei mir das Ventil meiner Psyche. Vor ein paar Jahren hatte ich mal für einige Monate wirkliche Ruhe mit dem Herzen. Da war mein Magen das Ventil. Sodbrennen ohne Ende und die Angst schwer magenkrank zu sein. Jetzt habe ich damit keine Probleme mehr und das Herz ist wieder im Vordergrund. SO wie vorgestern als ich während des Fernsehens plötzlich heftige Extrasystolen bekam und das Herz stolperte. Ich konnte diese Vorboten des Vorhofflimmerns stoppen in dem ich sofort aufsprang und panisch durchs Wohnzimmer lief. Seitdem habe ich wieder massiv Angst und horche in mich hinein. Jetzt habe ich diese Forum gefunden und bin überrascht, wie viele Menschen ähnliche Probleme haben. In einer Broschüre habe ich gelesen, dass das Vorhofflimmern irgendwann gar nicht mehr aufhört, weil sich die Zellwandstruktur der Vorhöfe anpasst. Stimmt das ? Ich habe nur noch Angst. Danke fürs Zuhören. Vielleicht kann mich jemand etwas beruhigen oder noch besser aufklären. Danke fürs Zuhören.


    Lucky

    Hallo zusammen,


    ich bin 30, 180cm groß und wiege 90 Kg und habe aufgrund der vielfach beschriebenen Symptome (Blähbauch, Aufstoßen, Herzstolperer, manchmal Schwindel bzw. weiche Kniee) ebenfalls alle möglichen Untersuchungen mitgemacht, leider ohne Befund. Ich nehme nur 1,25 mg Bisoprolol, was meinen Puls schon unter 60 treibt, der Blutdruck ist optimal aber die Stolperer sind geblieben, betroffen bin ich seit ca. 5 Jahren. Aspirin habe ich abgesetzt weil der Kardiologe meine, dass es eigentlich nicht nötig wäre.... Das einzige was ich noch an Symptomen hinzuzufügen habe ist ein seltenes Druckgefühl auf der Brust mit Atembeschwerden (keine direkte Atemnot) und Engegefühl im Hals. Hat das sonst noch einer von euch?


    Meine Theorie zur Panik:


    Ich war 20 Stunden beim Psychotherapeuten und habe über die abgefahrensten Sachen gesprochen. Das einzige Ergebnis ist, dass ich inzwischen fast keine Panik mehr bekomme wenn Symptome auftreten. Ich schlussfolgere daraus, dass nicht die Psyche die Symptome auslöst, sondern die Symptome lösen die Panik und die psychischen Probleme aus! Die Aussagen von allen möglichen Ärzten "das ist psychisch" & "versuchen Sie Entspannungstechniken" bringen mich daher echt zur Weißglut!!! Wenn ihr die Panik bekämpfen wollt kann ich die Psychotherapie absolut empfehlen, das Grundproblem löst sie aber leider nicht.:-/

    @ Gerghard** (für die Statistik)

    Beim Hockversuch habe ich ebenfalls Herzstolperer, die jedoch nach dem Aufstehen wieder verschwinden. Zudem habe ich festgestellt, dass ich meine Stolperer oft mit bewusstem Aufstoßen und etwas Bewegung vermeiden kann. Vermehrt Probleme habe ich nach Tomaten, Paprika, Chips und Blätterteig. Habe dann auch einen Blähbauch der offensichtlich das Herz beeinflusst. Besserung bringen Sport und/oder Alkohol (bin aber noch kein Alki) jedoch bekomme ich dann am nächsten Tag mehr Probleme!?

    @ gnil**:)^

    Den Vorschlag mit der Webseite bzw. mit der Statistik wollte ich auch machen. Ich denke nur so würde sich vielleicht mal ein Mediziner der Sache annehmen. Bei Interesse könnte ich was erstellen (mache Webdesign). Man sollte dann eine Sammlung machen z.B. alle Symptomen, möglichen Ursachen, was kann helfen usw. Jeder betroffene kann dann sein Kreuzchen setzen. Dann sehen wir genau die Parallelen und können diese aufzeigen.


    Das Forum gibt es ja schon lange, wieviele Betroffene sind es eigentlich???


    Viele Grüße


    Stefan

    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/503481/#p13479811


    hallo :) können sich die experten,diesen beitrag vllt mal anschauen :) gerade diejenigen die meine geschichte schon etwas kennen.


    es ist unglaublich,aber wahr ^^


    würde mich über hinweise und tipps sehr freuen!


    liebe grüße und alles gute :)

    Ein Hallo an Alle!

    Will mich heute mal nur so und ohne ein direktes Thema melden. Für die wieder eingegangen Berichte möchte ich mich bedanken.


    Die sehr verhaltene Zustimmung sagt mir, dass meine Vermutungen über Ursachen und Sinn von Extrasystolen & Co. wahrscheinlich doch sehr schwer vorstellbar sind.


    Ich habe mir mal die Mühe gemacht, diesen gesamten Diskussionsfaden hier seit Januar 2007, unter dem Blickwinkel meiner letzten Beiträge zu betrachten.


    Irgendwie passen alle Schilderungen in Verbindung mit Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern in das Raster meiner neuerlichen Hypothese.


    Darum hat sich meine Meinung erhärtet, dass solche Herzrhythmusstörungen auch einen Sinn haben und uns möglicherweise sogar vor größeren Kreislaufepisoden schützen.


    Warum haben wir Extrasystolen?


    Jetzt lese ich Eure und auch meine Beiträge mit ganz anderen Augen als sonst. Hier mal in indirekter Form ein paar Worte zu Euren Gedanken und Problemen.


    lucky.katenka’s Bericht versetzt mich in die Zeit vor 30 Jahren. Er könnte mein Sohn sein, der viele Eigenschaften von mir geerbt hat. Bei mir hat alles mit einer Vorhofflimmerattacke begonnen, die genau wie er berichtet, durch Würgen und Erbrechen ausgelöst wurde (1975).


    Nur mir hat das damals nicht soviel ausgemacht wie ihm, obwohl mir bewusst war, dass ich nach solchen Zechtouren mit anschließendem Erbrechen immer dieses Chaos im Herzen bekam. Als mal dieses Holpern 1983 nach 4 Wochen noch immer nicht weg war, bin ich zum Arzt gegangen und hörte zum ersten Mal die Diagnose "Absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern" (lt. 1. EKG mit 30 Jahren).


    Vorher, fast zeitgleich, war ich Stammgast beim Gastroenterologen wegen massiven Verdauungsbeschwerden, mit der ganzen Palette; "Magen- Darmröntgen mit Breischlucken" und "Magenauspumpen mit Schlauchschlucken" (kein Magenspiegeln wie heute). Passt haargenau zu meiner Theorie.


    Ich kann das so genau dokumentieren, da ich von meinem damaligen Hausarzt meine gesamte handschriftliche Krankenakte (1957 bis 1989) bekommen habe, als er in Rente ging. Er war sehr gewissenhaft und hat jeden Praxisbesuch bis ins Detail genau protokolliert.


    Stress hatte ich damals eigentlich nicht, von dem hätten Vorhofflimmerattacken ausgehen können. Später, ab etwa 1995 hat aber doch Stress, Wut, Schreck, Aufregung usw., neben anderen Faktoren, die Entstehung von VHF sehr begünstigt. Dabei könnte es schon zur Ausschüttung entsprechender Mengen Histamin im Körper gekommen sein.


    Lucky.katenka’s Angst- und Panikzustände sind wahrscheinlich sein größtes Problem. Also muss er versuchen, die Herzsensationen auszuschalten. Ich bin mir sicher, dass er das schon viel mit einer histaminärmeren Lebensweise erreichen könnte. Dazu brauch er nur hier in den Beiträgen blättern und auch bereit sein, die so bequeme Ernährung aus dem Überangebot, an seine Verträglichkeit anzupassen.


    Ich habe schon in meinem ersten Beitrag geschrieben: "Ist die Verdauung in Ordnung, ist auch mein Herzrhythmus in Ordnung". Das Sprichwort aus Österreich sagt es doch auch - "Wenn’s Arscherl brummt, ist’s Herzerl g’sund."


    Es entsteht schnell eine Notsituation bei der Blutrückführung zum Herzen.


    Wenn die Wirkungen von z.B. Alkohol, Histamin oder Adrenalin schon mehr Herzleistung verlangen, dazu vielleicht die gerade einsetzende Verdauung - was ja für den Organismus auch harte Arbeit ist, und dann noch eine Einengung der unteren Hohlvene durch Blähungen der benachbarten Organe… Dann gibt es ja noch plötzliche körperliche Belastungen.


    Wer sich vorstellen kann, wie bei Würgen und Erbrechen die untere Hohlvene im Bereich des Durchtritts durch das Zwerchfell deformiert wird, dem muss doch einleuchten, dass es binnen Sekunden zu einem Versorgungsengpass für Blut im gesamten Kreislauf kommen kann.


    Leider mag mir keiner die Frage beantworten, ob dies möglich, kaum möglich oder nicht möglich ist? Es ist sicher sehr schwer den momentanen Zustand dort zu beurteilen oder den dortigen Blutdruck zu messen.


    Genau dieser Zustand ist maßgebend, wenn @Stefan BJ80 seinen Hockversuch startet und Herzstolpern bekommt, was nach dem Aufstehen wieder verschwindet. Da wird ja auch diese fast armstarke Vene zusammengestaucht.


    Die Psyche, also die Seele löst diese Symptome nicht aus, das ist auch meine Meinung. Aber wer ängstlich und panisch auf diese körperlichen Krankheitszeichen reagiert, der kann schon auch psychisch krank davon werden.


    Den Beitrag von @Gnil muss man einfach nur lesen. Es könnte mein eigener Bericht sein, bei soviel Übereinstimmung


    Er hat die gleichen Erfahrungen gemacht bei abrupten Bewegungen, Aufspringen etc. und vermutet eine Mitbeteiligung der Baro-Rezeptoren, die für die Regulierung des Blutkreislaufs mit verantwortlich sind.


    Ich denke diese Rezeptoren spielen auch eine Rolle bei einem plötzlichen Luftdruckabfall bei einem Sturmtief. Durch den atmosphärischen Druckabfall, können sich die Verdauungsorgane bei Blähungen, wie im Flugzeug mehr ausdehnen und die untere Hohlvene zusammendrücken.


    Durch diese Drosselung der Blutzufuhr zum Herzen kommt es dann zu einen schweren klinischen Ereignis.


    Zu @Vidgi’s interessanten Wirbelsäulenvariante möchte ich mich nicht äußern, da ich keine direkten Rückenbeschwerden habe.


    Es gibt für mich keinen handfesten Bezugspunkt dafür, warum das Herz schneller, langsamer oder durcheinander schlagen sollte, nur weil mit den Wirbeln was nicht klappt. Gut die Nerven gehen dort durch, aber??


    In meiner Jugend bis etwa 25 konnte ich nicht lange auf dem Rücken liegen, ohne Schmerzen in der Nierengegend beim Einatmen zu bekommen. Dabei stockte mir der Atem dermaßen, dass ich nur noch ganz oberflächlich Luft holen konnte. Das nur mal so zur Information.


    An @charlot1 habe ich eine Mail geschickt und sie hat mir wieder geantwortet. Vielen Dank.


    kmichl sieht die Sache mit dem Histamin nicht so komplex wie ich. Dafür hat er ein Fructoseproblem und eine Zwölffingerdarmentzündung.


    Mehr Beweis kann er mir gar nicht liefern, denn das ist das gleiche wie mein Histamin mit allem Drum und Dran. Ob Histaminintoleranz, Fructoseintoleranz, Laktoseintoleranz… das ist alles Wurst, wer auf solche Verdauungsbeschwerden mit Herzrhythmusstörungen reagiert, der hat damit ein Problem und das sind eben wir.


    Alles was Verdauungsbeschwerden auslöst, kann demnach auch unsere Herzbeschwerden auslösen. Die Liste der nicht verträglichen Lebens- u. Genussmittel sowie Getränke, muss jeder für sich selbst zusammenstellen.


    Das Histamin nimmt natürlich eine Schlüsselrolle ein, weil es nachweislich Magen und Darm krank machen kann, aber auch negative Wirkungen an anderen Organen und am Kreislaufsystem verursacht.


    Gnil und Stefan BJ80 haben vorgeschlagen, diese hier gesammelten Informationen auf einer Extra-Webseite zu sammeln. Auch @Docsen schrieb schon mal, dass diese Erfahrungen publiziert werden sollten.


    Ich habe 2006 und früher schon ständig versucht, meine Erfahrungen auf diesem Gebiet per E-Mail und Brief der Fachwelt zugänglich zu machen.


    Dabei verschickte ich vom Inhalt her die Ausführungen meiner Beiträge der ersten Seite dieses Threads.


    Ich möchte jetzt keine "dreckige Wäsche" waschen, aber es waren Fachkreise mit Rang und Namen dabei.


    Antworten wie "Werden Sie erst Mitglied, dann können wir Ihr Schreiben bearbeiten" (36 € jährlich), oder "Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt", haben mich dann veranlasst, diesen Faden hier zu eröffnen.


    Laut Nutzungsbedingungen von med1, die ich vorher gelesen habe, ist es nicht gestattet, Inhalte zu kopieren und in andere Webseiten usw. einzufügen.


    Ich sah hier in erster Linie die Möglichkeit einer kostenlosen, weltweiten Publikation, ohne irgendeine kommerzielle Vorstellung zu verfolgen.


    So hatte ich die Chance, auch die Erfahrungen anderer Betroffener zu nutzen, um sie dann, zusammen mit meinen 30 jährigen persönlichen Beobachtungen, für jedermann zur Verfügung zu stellen.


    Dafür möchte ich mich auch mal bei med1, dem besten Forum das ich kenne, herzlich bedanken.


    Mit unseren Beiträgen bleibt dieser Diskussionsfaden aktuell, informativ und manchmal auch nützlich, das ist doch schon allerhand.


    Wir müssen nur die Vorzüge der med1 Software voll ausnutzen, dann können wir z.B. durch Verlinken, auf gewaltige diesbezügliche Datenmengen zurückgreifen. Auch um das "Gefundenwerden bei Google", brauchen wir uns keine Sorgen machen.


    Viele Grüße


    Tschau *:)

    @ SmilingSun

    Das ist nicht unglaublich:


    1. Alkohol wirkt selbst antiarythmisch


    2. Alkohol verstärkt die Wirkung der meisten Medikamente


    3. Alkohol ist einer der häufigsten Auslöser für VHF.


    Du solltest deinen Alkoholkonsum ab sofort auf ein Minimum einschränken!


    Siehe http://www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de


    Gruß

    NEIN!


    ich habe eben NULL herzstolpern wenn ich alkohol trinke bzw wenn ich betrunken bin!


    aber am tag danach gehts irgendwann wieder los ^^


    sobald ich 2-3 whisky-cola intus habe und merke wie alles warm wird ist es WEG!


    und es liegt NICHT an der lockerheit etc.,da ich gerade DURCH den alkohol voll angst bekomme,gerade wenn ich betrunken im bett lag und sich alles dreht. habe auch sehr oft meinen puls gefühlt und nie einen stolperer gehabt.


    komisch oder??


    außerdem:


    im langzeit ekg habe ich mehrmals notiert dass es sticht und danach stolpert. der arzt meinte,dass es nicht IMMER gestolpert hat als ich das stechen wahrgenommen hatte!! (dennoch hängt das stechen mit dem herzen direkt zusammen..das stechen bringt das herz also OFT zum stolpern)


    außerdem habe ich ja diesen starken druck unter den letzten rippen,wobei ein genauer punkt nicht auszumachen ist. auf jeden fall ist der druck ebenfalls durch alkohol weg.


    ich habe alllllllllllllles ausprobiert gegen dieses stolpern und nie hat irgendwas geholfen.


    nun..der alkohol..


    aber ich kann ja nicht dauerbesoffen sein..


    habt ihr sonst noch ideen?

    @ smilingsun

    In der Klinischen Ökologie - ein alternativer medizinischer Zweig, der sich mit Nahrungsmittelunverträglichkeit befasst – gibt es die Hypothese, dass wir paradoxerweise auf bestimmte Nahrungsmittel, die wir eigentlich nicht vertragen, einen erhöhten Appetit haben. Das bedeutet eine Art Suchtverhalten. Nahrungsmittelunverträglichkeit geht also oft mit einer Art Sucht einher. Dazu gehört, dass die Unverträglichkeit dadurch entsteht, dass wir ein Nahrungsmittel zu oft zu uns genommen haben, wie z.B. Weizen (in Form von Brot) oder Kaffee, die wir praktisch täglich zu uns nehmen, ohne Variation. Der Körper hat sich also an das Nahrungsmittel gewöhnt und ein bestimmtes Gleichgewicht in seiner Körperchemie hergestellt. Wird ihm nun plötzlich dieses Mittel entzogen, wird das Gleichgewicht gestört und der Körper verlangt danach. Diese milde Form einer "Sucht" führt dazu, dass wir, wenn wir dieses Nahrungsmittel nicht zu uns nehmen, "Entzugserscheinungen" bekommen, in Form von Kopfweh, Gelenkschmerzen, psychischen Symptomen, wie schlechte Laune, Aggressivität etc., aber auch Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen. Theron Randolph hat dazu Tausende von Fällen untersucht und den Mechanismus sehr genau beschrieben. Die Klinische Ökologie ist wissenschaftlich meines Wissens nicht anerkannt, aber auch nicht widerlegt und außerdem bei den Ärzten kaum bekannt.


    Das oben Gesagte gilt also nicht nur für Drogen, sondern für jedes gewöhnliche Nahrungsmittel, das wir aus irgendeinem Grund nicht vertragen und häufig zu uns nehmen. Es kann also ohne weiteres sein, dass die Herzprobleme verschwinden, wenn du Alkohol trinkst und dass sie nach einer Weile wiederkommen, wenn du eine Weile ausgesetzt hast – aufgrund des oben genannten Mechanismus. Es wäre also ratsam, ein bis zwei Wochen oder länger mit dem Alkohol aufzuhören und zu schauen, ob die Extrasystolen mit der Zeit aufhören. Wenn der Körper sich umgestellt hat, müssten sie verschwinden. Wenn das der Fall ist, solltest du eine längere Zeit mit dem Alkohol aufhören. Er ist schließlich nicht lebensnotwendig. Später kannst du gelegentlich etwas trinken. Dies also die Theorie der Klinischen Ökologie, die ich sehr interessant finde und die ich persönlich auch anwende, z.B. indem ich abwechslungsreich esse.


    Die Theorie lässt sich auch auf das anwenden, was wir über die Haut und die Luft aufnehmen, also z.B. Kosmetika oder Schadstoffe aus der Luft. Es können die gleichen negativen Wirkungen auftreten. Es ist also denkbar, körperliche Störungen zu bekommen durch Autoabgase, Duschgel oder was auch immer, das wir in unseren Körper aufnehmen. In Google gibt es dazu einiges zu finden.

    ich hab die extrasystolen zum ersten mal nach dem alkohol verspürt,vor einem jahr (der abend danach sozusagen). deshalb habe ich es dann bis vor 2-3 wochen GANZ gelassen und nichts mehr getrunken, zwischen januar und märz hatte ich vllt 5-10 stolperer aber seit märz jeden tag und nun seit 3 monaten jeden tag 500 mal oder so um den dreh. nun habe ich beim trinken NULL,aber danach halt.


    ich sehe bei mir definitiv den zusammenhang mit dem rücken. also ich bin mir sogar SICHER.


    früher hatte ich zb nach dem trinken diesen rückenschmerz, vorm trinken GAR NICHT,aber anscheinend habe ich so merkwürdige bewegungen gemacht,dass es schlimmer wurde.


    seit anfang dieses jahres--bzw seit märz hab ich einen bandscheibenvorfall in der LWS wodurch das problem oben zwischen schulterblatt und wirbelsäule ebenfalls verkompliziert wurde.


    das einzige was ich getan hatte bevor die extrasystolen im märz permanent wurden, war physiotraining! wobei mir schmerz genommen wurde und taubheit gegeben wurde.


    ich habe am montag ein paar spritzen in die stelle bekommen wo ich den schmerz verspüre,danach war es wieder taub und sofort ging es mit dem geholperer los.


    es ist 100 pro irgendetwas was entweder NICHT gereizt wird,obwohl es gereizt werden sollte ODER es ist etwas eingeklemmt (was ich eher glaube)..der schmerz kann kein stolpern machen,aber dass was sich dahinter verbirgt auf jeden fall.


    es muss etwas anatomisches sein, ich merk das ja einfach und durch essen ist es nicht zu beeinflussen,da kann ich essen was ich will. ich hab auch schon diverse diäten ausprobiert,aber es brachte halt NULL linderung.


    ich merke nur,dass sich die extrasystolen je nach lage im liegen auch anders anfühlen. so habe ich zb manchmal mittig ein stechen und manchmal ganz links. und nach längerem steifen sitzen.


    ab donnerstag bin ich wieder in physiotherapie.


    ich werde berichten.


    und auf jeden fall noch einmal ausführlicher.


    ich bin mir sicher..und mein kardiologe und diverse anderer ärzte auch.


    so unglaublich es klingt.


    es kommt vom rücken ;-)


    wahrscheinlich ist es,weil ich mir 2-3 rippen mal verdreht hatte,also an dem punkt wo sie sozusagen in die wirbelsäule gehen. sowas triggert dann nach vorn usw.


    das herz liegt nämlich nicht frei schwebend sondern umgeben von muskeln usw. wenn man einen davon einklemmt oder verschiebt dann wird natürlich auch das herz in mitleidenschaft gezogen. vllt sind es dann auch nur die elektrischen impulse wodurch das herz dann fehlerregt wird.


    wer weiß..auf jeden fall ist es davon.


    alles liebe..


    vllt findet ihr was ähnliches.


    das dumme ist nur,beim herzen kommt so vieles in frage.


    alles gute und schlaft schön!