Hallo Evi58, Hallo smonila,


    ihr beschreibt absolut die gleichen Symptome die ich auch habe. In Situationen wo keine schnelle Hilfe zu erwarten ist (Fahrstuhl, große Menschenmenge, alleine zu Hause.....ect. ) ist es besonders schlimm. Auch die Situation beim Bücken und die Schuhe ausziehen. Es passiert immer zur gleichen Uhrzeit. Die gleiche Situation zu einer anderen Uhrzeit löst gar nichts aus. Man wartet förmlich schon drauf. Ich kenne die Probleme seit Jahren. dann habe ich plötzlich jahrelang nichts gehabt bis es irgendwann durch extremen Stress wieder ausgelöst wird. Diese Situation habe ich jetzt. Es ist wie mit vor langer Zeit gespeicherten Daten im Gehirn. All die Panikattacken und ES und VHF von früher sind wieder allgegenwärtig, obwohl ich vor gar nicht langer Zeit darüber gelacht habe, weil ich dachte ich wäre für immer damit durch.


    Eben bin ich nach Hause gekommen. 60 Treppenstufen lagen vor mir. Ich habe nur mein Herz beachtet, es schlug schneller und schneller, bloß keine Panik, bloß keine Stolperer, hoffentlich kein Vorhofflimmern.....oben angekommen wurde es noch schneller und schon waren wieder Stolperer da, Panik, hoffentlich springt der Puls nicht über. Erst nach ein paar minuten urde ich ruhiger, jetzt habe ich wieder Angst, Angst herzkrank zu sein.......so dreht es sich ständig, jede solcher Situationen nimmt einem immer mehr das Vertrauen in den eigenen Körper. Vor ein paar Wochen bin ich die Treppe bald hochgelaufen, ohne Probleme, ohne Stolperer. Was soll das, es ist als wenn sich das Herz bemerkbar machen will, jetzt stolpere ich, damit du es merkst und dir vielleicht nicht mehr so viele Dinge zu Herzen nimmst. Aber die Hoffnung ist da, weil ich das alles schon mehrfach hatte, de Hoffnung das auch diese Phase wieder verschwinden wird.


    Evi58, früher hatte ich die Situation auch mal im Auto.....völlige Panuik...ich bin rechts rangefahren und habe einen wildfremden Mann um Hilfe angesprochen, er redete mit mir und es wurde besser, dann habe ich mich geschämt und geweint. Warum wird man so gequält


    Deshalb ist meine Theorie ganz klar, es kommt in erster Linie von der Psyche, Fehlinterpretationen der Hirnnerven.


    Gerhard hat aber auch Recht, vielleicht interpretiert sein hirn auch das Quetschen der Hohlvene iregndwie falsch und schickt deshalb durch fehlgesteuerte Reize Impulse zum Herzen die ES oder VHF auslösen. Bei jedem menschen sind die Auslöser wahrscheinlich anderer Natur, aber ich behaupte mal das die eigentlichen reize nur fehlsteuerungen des Hirns sind, die man vielleicht gezielt durch psychische Hilfe oder Entspannungsmethoden in den Griff bekommen kann.


    Liebe Grüße


    lucky

    Hi Leute,


    Mich würde nochmal interessiern ob es hier jemanden gibt, dessen EKG u. LeistungsEKG völlig in Ordnung sind und auch Herzecho oder sonstiges nix ergeben haben, also jemanden, der eigentlich auch viel zu jung für VHF ist(bin 25) und bei dem es auch nur vom Alkohol kommt.


    Habe in letzter Zeit wieder einiges gelesen über sog. "Lone Af", was wohl eine relativ gute prognose hat, dass es nicht so fortschreitend verläuft wie VHF, welchem eine andere Erkrankung zugrunde liegt.


    Mein Hausarzt meinte nämlich auch, dass es sein kann nur einmal im Leben VHF zu bekommen.


    ich hoffe es sehr, da es bei mir wohl von einer Herzmuskelentzündung kam welche ich vor drei Jahren mal hatte.


    Ich hatte auch nur 2mal VHF nach extremem Alkholkonsum und nun schon seit ca. 1,5Jahren war nix mehr.


    Ich habe halt überhaupt keinen Bock mehr mir Gedanken über VHF machen zu müssen, dennoch vergeht kein einziger Tag mehr in meinem Leben an dem ich nicht daran denken muss oder mich traue mal in den Urlaub zu fliegen oder ähnliches.


    Dieser Mist hat mich echt einen Grossteil meiner Lebensfreude gekostet.


    Ich traue mich wirklich gar nichts mehr und körperliche Belastung ist mir ein Graus.


    Ich schlafe jeden Tag mindestens 10 Stunden aus lauter Angst vor den Extrasystolen, die ich ab und zu mal bekomme wenn ich nicht richtig ausgeschlafen bin....

    @ knowbody

    Ich gehe davon aus, dass die Ursache genetisch und organisch bedingt ist. Man muss es eher wie die Veranlagung oder Neigung zu VHF sehen. Die Ursachenforschung hier würde ich besser als Auslöserforschung bezeichnen. Daher gibt es auch soo verschiedene Ansätze dazu. Ich bin mir sicher, dass der Magen-Darm-bereich genauso ein Auslöser ist, wie die Psyche, Medikamente, Nervensystem, usw. Zu diesen Auslösern gehört meiner Beobachtung nach, und auch allen einschlägigen Fachberichten nach, der Kunsum von Alkohol. Eigentlich gehts nicht um den Konsum, sondern um den Abbau von Alkohol und dessen Abbauproduke. Daher wirst wohl auch du die Probleme erst einige Zeit nach dem Konsum erleben.


    Das Hauptproblem dabei ist, dass dies nicht ohne Folgen bleibt, weil die Neigung zu VHF mit jedem Anfall immer stärker wird. Dieses Fehlverhalten des Herzens manifestiert sich organisch. Die falschen Leitungen werden trainiert und bilden sich noch besser aus. Daher musst du früh genug, also JETZT alles daran setzen, dass du das vermeiden kannst. Das betrifft alle Arten von Auslösern! Also bleib cool, ärgere dich nicht, vermeide Stress, betreibe Sport!!, verzichte auf Alkoholexzesse, dann kanst du weiterhien locker deine Bierchen genießen.


    Ich bin 40 und habe nun schon 4 Jahre VHF. Mein Herz ist organisch vollkommen Gesund.


    LG an alle

    @ lucky.katenka

    @ smonila

    Ich kann Euch nicht verstehen, warum bei solchen, wahrscheinlich harmlosen Herzrhythmusstörungen, nun unbedingt die Psyche bzw. Seele als Sündenbock herhalten muss.


    Könnt Ihr Euch mit dieser Variante eher anfreunden, weil Ihr etwa glaubt Ihr habt dadurch keine richtige Erkrankung? Das wäre aber ein Trugschluss.


    Wenn die Ärzte wie bei den meisten von uns eine Herzerkrankung ausgeschlossen haben, dann versuche ich doch erstmal zu ergründen, ob nicht ein Verhaltensfehler schuld sein könnte, bevor ich mich mit der Diagnose psychische Störung abfinde. Nicht etwa dass man bei einer psychischen Erkrankung mit einem Makel behaftet ist, nein, sondern weil ich in diesem Fall nur dem Geschick der Psychologen und Therapeuten ausgeliefert wäre.


    Wer allerdings durch einen alles beherrschenden Angstzustand alle ärztlichen Befunde infrage stellt, der glaubt auch nicht daran, dass z.B. durch eine geänderte Ernährung eine Besserung eintreten könnte.


    Was mir geholfen hat ist auch eine Art Angst – und zwar die Vorsicht. Sie ist allgegenwärtig, z.B. bei jeder Mahlzeit, indem ich nicht alles esse was ich gerne möchte oder wenn sie mich zügelt, dass ich möglichst keine plötzlichen Bewegungen und Körperhaltungen ausführe von denen ich Probleme bekomme. Die Zusammenhänge wie das alles geschehen könnte und die Notwendigkeit einer gewissen Vorsicht, habe ich erkannt.


    Es würde sich möglicherweise auch für Euch lohnen, bei der Ernährung ein bisschen ängstlicher (vorsichtiger) zu sein, damit Ihr keine Verdauungsprobleme bekommt die wiederum den Kreislauf beeinflussen. Wer sich vorstellen kann, warum man solche Phasen durchlebt, in denen man vermehrt Extrasystolen, Aussetzer, Herzrasen und auch mal Vorhofflimmern bekommt, der hat am Ende auch keine Angst mehr vor dem Autofahren mit Stau, Treppensteigen etc. lt. Euren Schilderungen.


    Auch @Evi58 hat schon erkannt, dass es ihr bei einer "gesundheitsbewussten" Ernährung fast immer gut geht. Hierbei sollte es aber nicht darum gehen, ob es allgemein als gesund gilt, sondern vielmehr ob man es selbst verträgt. Spinat, Quark, Fischkonserven, Eierteigwaren und Bergkäse beispielsweise, gelten auch als gesund doch sie machen mir persönlich erhebliche Probleme.


    Nun noch Zitate aus Euren Berichten;

    Zitat

    Bei mir ist es, wenn ich mir die Schuhe ausziehe wenn ich Heim komme - aber ich bücke mich sonst genau so ca 20 mal am Tag und da ist nichts.

    Weil immer gerade zu dieser Zeit der Blutrückfluss zum Herzen und somit der gesamte Kreislauf durch verschiedene Faktoren gestört sein kann. Ursachen dafür gibt es viele, es bringt jetzt nichts, alles Mögliche hier aufzuzählen. Wichtiger ist es, dass jeder selbst ein bisschen Phantasie hat, um sich in die Vorgänge seines Körpers hineinzudenken. Mit der Vorstellung, dass bei allen Lebewesen nichts einfach nur so ist wie es ist und somit alles einen Sinn hat, kann ich viele Reaktionen besser verstehen.

    Zitat

    Wenn ich Abends auf den Weg nach Hause fahre, fangen meine Gedanken an, um das Problem zu kreisen.... dann spüre ich schon mal die eine oder andere ES im Auto.


    Und wie war es gestern Abend? 20 Uhr hab ich mich zu einer Pizza überreden lassen und dann hatte ich 2 Stunden lang "Spaß" mit schnellem total unregelmäßigem Herzschlag.

    Zitat

    Eben bin ich nach Hause gekommen. 60 Treppenstufen lagen vor mir. Ich habe nur mein Herz beachtet, es schlug schneller und schneller, bloß keine Panik, bloß keine Stolperer, hoffentlich kein Vorhofflimmern.....oben angekommen wurde es noch schneller und schon waren wieder Stolperer da, Panik, hoffentlich springt der Puls nicht über.

    Ich werde mal versuchen ein Muster zu konstruieren, was ich essen müsste, um dann auch auf der Heimfahrt schon im Auto und zu Hause auf den 60 Treppenstufen erhebliche Probleme zu haben.


    Zum Frühstück esse ich eine Semmel mit Butter, rohen Schinken und Salami. Dazu trinke ich zwei Tassen Kaffee, obwohl ich weiß, dass er mich nur die ersten zehn Minuten angenehm munter macht und anregt, aber dann zunehmend in eine unangenehmere innerlich aufgeregte Phase übergeht. Hier treten schon die ersten Extrasystolen auf, begleitet mit Aufstoßen und Sodbrennen.


    Zu Mittag esse ich Salzkartoffeln, Rahmspinat und 2 Spiegeleier. Ab einer Stunde nach dem Essen vermehrtes Auftreten von Sodbrennen und Aufstoßen.


    Am Nachmittag eine Tasse Kaffee und 1 Stück Kuchen aus dem Supermarkt, möglichst mit Quark und Sahne oder so ähnlich.


    Tagsüber hatte ich viel Stress und so aufgeputscht setze mich zum Feierabend ins Auto und fahre nach Hause.


    Bereits im Auto hätte ich auch schon Extrasystolen durch die Histaminwirkung der Nahrungsmittel und durch die Luftansammlungen im Bauch. Der Blutrückfluss zum Herzen wäre durch die Stauchung der unteren Hohlvene gestört und dazu kämen dann noch die 60 Treppenstufen. Das Herz kann in dieser Situation nur den Schnellgang einlegen, um halbwegs effektiv zu arbeiten.


    Zum Bestellen der Pizza für den Abend wäre es bei mir in diesem Fall sicherlich gar nicht erst gekommen, da mein Puls bis dahin bei irgendeiner unbedachten Bewegung schon in Vorhofflimmern umgesprungen wäre und ich dann erstmal nichts zu Essen brauchte.


    Das ganze würde natürlich auch zeitversetzt und mit anderen Speisen funktionieren.

    @ knowbody,

    es ist bestimmt möglich, dass Du Dein 2maliges Vorhofflimmern nur im Zusammenhang mit der Herzmuskelentzündung und da nur durch extremen Alkoholkonsum ausgelöst wurde. Aber möglich ist natürlich auch eine andere Entwicklung als bei "Lone Af", was als ganz normales Vorhofflimmern bezeichnet wird, welches nur einmalig oder sehr selten auftritt.


    Um Deine andere Frage noch zu beantworten – außerhalb meiner Vorhofflimmerattacken (also zeitlich gesehen fast immer), waren meine Untersuchungen wie EKG, Belastungs-EKG, Herzecho usw. immer dem Alter entsprechend in Ordnung.


    Lebe Dein Leben und lass Dich nicht von diesem Thema beherrschen. Ansonsten schließe ich mich den abschließenden Empfehlungen von @kmichl an.


    Viele Grüße


    Tschau *:)

    Lieber Gerhardt,


    ich will Deine persönlichen Beobachtungen und Schlussfolgerungen gar nicht abstreiten oder gar widerlegen. Einige Punkte kann ich sogar auf mich beziehen, manchmal zu mindestens.


    Ich denke, dass die Ursachen und Auslöser irgendwo in der Mitte begründet sind.


    Ich gebe zu, dass ich von je her ein großer Hypochonder bin, viel in mich hineinhorche und mir selber auch immer viel Stress mache.


    Das steckt wohl so in mir drin und gehört zu meinem Naturell. Vor über 25 Jahren während meiner Lehre war es besonders schlimm, mein Chef denunzierte mich ständig, ich stand unter Dauerstrom. Ich nahm mir alles viel zu sehr zu Herzen. Ständig hatte ich Herzrasen, bis sich meine Gedanken immer mehr auf mein Herz konzentrierten. Ich denke durch diesen Dauerstress und ständige Reizung der Nerven ist es damals erstmals zu VHF gekommen, welches meine Angst natürlich noch mehr verstärkte. Ich zog damals die Notbremse, versuchte nicht mehr soviel Stress zu machen und mich zu schonen. Kein körperlichen Anstrengungen um Herzrasen zu vermeiden, keine Cola, keinen Kaffee wegen dem Coffein. Ich habe nie geraucht ! Mit der Zeit faste ich wieder mehr Vertrauen und traute mir auch mehr zu, bis die nächste extreme Stresssituation kam, wieder Herzrasen, wieder reinsteigern, letztendlich bis zum VHF. Wieder fing ich mich anschließend an zu schonen etc., wie gehabt, bis zur nächsten extremen Stressbelastung. Natürlich merke ich ab und zu auch die von dir geschilderten möglichen Zusammenhänge. Bestimmte Bewegungen, wie schnelles Hinlegen oder schnelles Aufspringen erzeugen manchmal Extrasystolen. Auch bei Würgen mit Erbrechen kann es sein, dass der Rhythmus manchmal überspringt ins VHF. Natürlich versuche ich diese Dinge dann zu vermeiden. Mit der Zeit steigt das Vertrauen in den Körper dann wieder und es geht mir eigentlich sehr gut. Momentan bin ich nach einer weiteren extremen Stresssituation wieder in einem ziemlich depressiven Zustand, habe viele Extrasystolen und wieder Angst vor dem VHF. Ich bin also wieder in meinem Teufelskreis gefangen. Natürlich vermeide ich abrupte Bewegungen, ernähre mich fettarm, trinke nie, rauche nie und versuche körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Morgens ist es am schlimmsten, ich schlafe eigentlich sehr gut und wache entspannt auf. Es ist alles ok, aber kurz nach dem Aufwachen kreisen sich meine Gedanken sofort wieder ums Herz und ich merke förmlich, wie der Puls sofort hochgeht, obwohl ich noch im Bett liegen bleibe. Die Angst vor dem Tag und möglichen "Herzaussetzern" ist sofort allgegenwärtig, nach der Einnahme des Betablockers bin ich etwas beruhigter, gegen Abend werden die Symptome meistens immer besser. Gestern hatte ich sogar die Situation wo für ein paar Stunden alles wie weggeblasen war, absolut keine Symptome und Freude und Glück war da, bis ich darüber an nachzudenken fing und sich die Depressivität wieder einstellte. Heute ist die Angst wieder stärker.


    Ich denke, die Nervenfasern in den Vorhöfen oder die Reizleitungen zum Herzen hin sind bei mir durch mein Wesen und meine ständige Angst und dem Stress ziemlich überreizt und haben sich im Laufe der Jahre soweit ausgebildet und entwickelt, dass sie sofort auf jede Kleinigkeit reagieren und Impulse liefern, die das Herz manchmal außer Takt bringen. Natürlich reagieren die gleichen Nervenfasern jetzt nicht mehr nur auf seelischen Stress, sondern auch auf verminderte Blutzufuhr oder bestimmten Bewegungen, die am Herzen reiben, wie Bücken, voller Magen, Histaminüberschuss etc.. Damit wäre auch deine These auch erklärt, Gerhardt. Ich denke die angelernten und ausgebildeten verstärkten Nervenfasern zum Herzen oder zu den Vorhöfen sind der Grund für die Attacken. Sie werden bei den jeweiligen Menschentypen jeweils nach Typ und Wesen gereizt und damit stärker ausgeprägt. Bei mir ist es durch meine übertriebenen Ängste, bei anderen vielleicht durch übermäßigen Alkoholkonsum oder histaminreicher Ernährung und die damit verbundene Dauerbelastung des Stoffwechsels und der damit verbundenen Herztätigkeit. Eine Verödung einiger Nervenenden in den Vorhöfen kann ja auch gar nicht den vollen Erfolg bringen, weil die Reizleitungen außerhalb des Herzens liegen.


    So Gerhardt, so ungefähr stelle ich mir die Ursachen vor. Das Herz selber ist natürlich völlig gesund, wie die Ärzte immer wieder sagen, auch wenn es sich völlig anders anfühlt. Jeder muss für sich selber rausfinden, wie er mögliche Auslöser vermeiden kann. Im Schlaf habe ich es nie gehabt, im Gegenteil, während des Schlafens Ist der Puls immer wieder auf Sinus umgesprungen, weil ich dann Ruhe hatte. Bei anderen Menschen drückte beim Schlafen bei bestimmten Bewegungen in Traumphasen vielleicht das Zwerchfell gegen die ausgebildeten oder ausgeprägten Nervenfasern des Herzens oder Bauchluft drückt dagegen und VHF wird dann ausgelöst. Ist bei jedem eben anders. Vielleicht kannst du durch Massage deines Bauches irgendwelche anderen Nerven reizen, die das VHF wieder abwenden können.


    Ich wünsche dir und allen anderen schöne Weihnachten !


    Lucky

    Habe grosses Interesse an der Umfrage bzw. der eigenen Website auf der jeder Extrasystolen-Betroffene Kreuzchen machen kann.


    Könnte man da nicht wirklich etwas auf die Beine stellen?


    Nach langen Jahren mit ES bin ich immer mehr der Meinung daß man diesen Holperern nur gemeinsam mit vielen anderen auf die Schliche kommen kann.Alleine hat man zwar andauernd eine andere Theorie woher sie kommen aber findet nie die wirkliche Ursache.


    Grüße Angela

    Übrigens geht mir immer die Sache mit der Hohlvene durch den Kopf.


    Sogar in einem Stillbuch von Hannah Lothrop steht,daß wenn Schwangere auf dem Rücken liegen das Kind auf diese Vena-Cava-Vene drücken kann und daher das Herz reagieren kann.Warum also nicht bei Nicht-Schwangeren?

    @ lucky.katenka

    Hallo Lucky,


    ich möchte Dich gerne von Deiner Meinung abbringen, es gäbe unzählige, auf jeden einzelnen Fall zugeschnittene Auslösevarianten von unseren relativ harmlosen Herzrhythmusstörungen, also Extrasystolen, Aussetzer, gutartiges Herzrasen und im gewissen Sinn auch Vorhofflimmern.


    So eine Meinung kann nicht gut für die Bewältigung solcher Episoden sein, da man sich irgendwann in einem Labyrinth von Möglichkeiten verirrt.


    Ich habe vor nun schon 3 Jahren diese Diskussion hier mit der Überzeugung eröffnet, dass meine Rhythmusstörungen irgendwie mit dem Magen in Verbindung stehen.


    Mein Verdacht hat sich bis heute unter Einbeziehung des gesamten Verdauungstraktes noch erhärtet.


    Hier finden meiner Meinung nach ganz simple Vorgänge statt, wo durch die Wirkung bestimmter Nahrungsbestandteile (Laktose, Eiweiß, Histamin usw.) am Ende die Blutzufuhr zum Herzen in der unteren Hohlvene stark gemindert werden kann. Das Herz versucht dann mit Extrasystolen und Herzrasen diese kritische Situation zu beenden oder abzumildern.


    Hier noch einmal zum nachlesen…


    Warum haben wir Extrasystolen?


    Von diesen Zusammenhängen bin ich überzeugt, nur leider finden meine Vorstellungen (noch) nicht die Grundlage für eine richtige, gezielte Forschung auf diesem Gebiet.


    Würde ich auch wie Du noch x andere Möglichkeiten mit ins Kalkül ziehen, hätte ich schon lange aufgegeben und mich meinem Schicksal ergeben. Infolge der Aussichtslosigkeit hätte aber dann auch bei mir die Angst Nährboden gefunden, die bei derartigen Herzensangelegenheiten nicht der beste Partner sein kann.

    @ Moonlight73

    Hallo Angela, laut Deinen Angaben in einem anderen Thread bist Du 35 und seit Deiner dritten Schwangerschaft vor 5 Jahren hast Du Extrasystolen, Herzrasen usw.


    Immer wieder werden Schwangerschaften mit dem Beginn von Herzrhythmusstörungen in Zusammenhang gebracht. Da liegst Du mit Deiner Vermutung mit der unteren Hohlvene schon richtig.


    Jede Verdauungsstörung kann, besonders während der Schwangerschaft, diese "Vena cava inferior" und somit am Ende den gesamten Blutkreislauf empfindlich beeinträchtigen. Da bin ich mir relativ sicher.


    Man geht davon aus, dass etwa jeder 20ste Mensch eine missgebildete Hohlvene hat, die auch einen ganz anderen Verlauf im Körper haben kann. Vielleicht gehören wir dazu?


    (Seite 187 Absatz 3.2.5) Gefäße im Abdomen


    Die vielen möglichen Beeinträchtigungen auf die Funktion dieses Blutgefäßes kann sich jeder selbst vorstellen. Dabei denke ich besonders an Zerren, Drücken, Knicken, Stauchen, Quetschen bei bestimmten Verdauungsvorgängen sowie bei bestimmten Bewegungen und Körperhaltungen.


    Vidgi fragte mich in einer E-Mail, was ich von den Ärzten erwarten würde, wenn meine Vermutungen mit der Vene richtig wären


    Eventuell könnte eine Deformierung der unteren Hohlvene durch geblähte benachbarte Organe verhindert werden, indem man sie mit einer Trennlage im Bauchraum abschirmt??


    Auf alle Fälle würde ich erwarten, dass die verbagatellisierten Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen, Völlegefühl, Verstopfung, Durchfall, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen usw. von den Ärzten ernst genommen werden und dass die Medikamente dagegen nicht mehr jeder selbst bezahlen müsste.


    Dadurch ließen sich möglicherweise Milliardenbeträge für sinnlose Untersuchungen und Medikamente auf der kardiologischen Seite einsparen.


    Es gäbe plötzlich wieder Soforttermine beim Kardiologen, aber für die Pharmaindustrie wäre es allerdings ein Fiasko.


    Liebe Grüße


    Tschau *:)

    Hallo Gerhard,


    Deine Erklärungen bezüglich unserer gemeinsamen "Herzens-Probleme" klingen wirklich sehr logisch und aus deiner Sicht gesehen sicherlich auch sehr gut nachvollziehbar. Doch du schreibst selber, dass du dir viele Dinge auch nur in deiner Fantasie zusammen gereimt hast, weil es dir am realistischsten erschien. Ob es jedoch wirklich so ist, kann natürlich keiner mit Gewissheit sagen. Ich habe deine Beiträge wirklich aufmerksam gelesen und widerspreche ihnen auch in keinerlei Weise. Es sind deine an dir selbst beobachteten persönlichen Erfahrungen, in mehreren Punkten gibt es auch Parallelen zu mir. Auch ich habe manchmal (eher selten) Extrasystolen, wenn ich mich hinlege oder wenn ich mich bücke und dann schnell wieder hochkomme, auch spüre ich Herzsensationen eher nach dem Genuss von z.B. Fast-Food-Speisen oder ungesünderen Lebensmitteln. Das alles kenne ich seit nun schon fast 25 Jahren. Aber ich habe zwischendurch auch immer wieder Phasen gehabt wo es mir super gut ging, wo ich keinerlei Extrasystolen und keinerlei Herzrasen hatte. Dann hatte ich Phasen wo mein Körper andere Symptome entwickelte. Extremstes Sodbrennen z.B. fast 3 Jahre lang ohne irgendwelche Herzprobleme. Dann gab es Phasen wo mir immer sehr schwindlig war, ohne Sodbrennen und ohne Herzprobleme. Abends waren die Symptome dann meistens wie von Geisterhand verschwunden und morgens beim Aufstehen wieder massiv vorhanden sodass ich glaubte körperlich ernsthaft erkrankt zu sein, was die Symptomatik natürlich weiter verstärkte. Seit ein paar Wochen bin ich nun zum Herz zurückgekehrt und habe hierbei wieder ziemlich starke Krankheitsbilder. Auch ich habe jahrelang versucht rauszufinden, woran es bei mir liegen könnte. Mein Hauptproblem ist meine Psyche. In Phasen, wo ich ausgeglichen und froh bin, habe ich auch so gut wie keinerlei Beschwerden, ich kann Kniebeugen und Treppensteigen ohne Ende. Aber in Phasen wo ich sehr viel Stress gehabt habe und in eine Art Depression abgerutscht bin, da habe ich auch massive körperliche Probleme. Bei mir ist die Situation anders als bei dir. Ich habe seit frühester Kindheit schon ziemlich starke Ängste, ich bin Hypochonder, ich kann mich unheimlich in Probleme (auch von anderen hinein versetzen), versuche immer zu helfen, bin vielleicht zu gut für diese Welt. Ich habe nie geraucht und nie Alkohol getrunken, bin immer nur für alle da gewesen. Meine Herzprobleme haben sich immer als Resultat aus Extrembedingungen bemerkbar gemacht. Früher während meiner Ausbildung wurde wir Azubis vom Chef nur gedemütigt und nieder gemacht. Mich hat das psychisch so runtergezogen, dass damals erstmals Herzrasen und Rhythmusstörungen auftraten. Vor der Geburt meiner zweiten Tochter bestand durch Fehlinterpretationen der Ärzte zunächst ein Verdacht auf Down-Syndrom, auch hier steigerte ich mich so hinein, bis ich mit Vorhofflimmern auf der Intensivstation lag. Vor 7 Jahren musste meine damals sechsjährige älteste Tochter in einer schwierigen OP an der Blase operiert werden. Ich stand Todesängste um die kleine aus, resultierend ein paar Wochen später in Vorhofflimmern und weiterem Aufenthalt auf der Intensivstation. Während der ganzen Jahre denunzierte und beleidigte mich meine eigene Frau ständig, ruinierte uns finanziell durch extreme Kaufattacken, ich musste jahrelang bis weit über meine Kraft auch am Wochenende arbeiten um unser Haus und die Familie finanziell halten zu können. Meine Frau verlangte damals immer mehr von mir, ich Dussel tat alles, wollte eine heile Welt auch für meine beiden Töchter, die ich über alles liebe. Eines Morgens hatte ich wieder solch ein Herzrasen und bat in meiner Angst meine Frau um ein Glas Wasser, sie brachte es mir, ich wollte trinken aber es war leer und sie lachte mich nur schäbig aus. Auch hier war das Resultat wieder ein paar Wochen später die Intensivstation mit Vorhofflimmern. Vor zwei Jahren habe ich meine Frau endlich verlassen können, nach fast 10jähriger Liebesverweigerung ihrerseits mir gegenüber. Ich habe mich wie befreit und glücklich gefühlt, habe eine neue klasse Lebenspartnerin und alles ist eigentlich perfekt. Nur.....meine Ex-Frau quält mich weiter, entfremdet mir meine beiden Mädchen, beeinflusst sie ohne Ende, redet mich schlecht. Ich bin nur noch gut um zu zahlen, sehe meine beiden Töchter so gut wie gar nicht mehr, sie wollen auch nicht mehr, zu sehr werde ich von der Mutter schlecht gemacht. Vor Gericht hat sie mir wegen mangelnder Kommunikation und aus Rache weil ich gegangen bin, dass Sorgerecht in schulischen und gesundheitlichen Dingen entziehen lassen obwohl ich das nie wollte. Die Richterin im gleichen Alter wie meine Ex-Frau hielt in allen Belangen zu ihr, ich wurde nur noch fertig gemacht. Das Resultat habe ich jetzt wieder. Des öfteren Extrasystolen und Herzrasen, obwohl ich Betablocker nehme. Alle Herzereignisse von früher kamen mir wieder in den Sinn und ich horche wieder nur ständig in mich hinein, habe wieder Angst vor dem Vorhofflimmern und Todesängste. Es geht auf und ab, es gibt Tage da habe ich nichts und ich denke es ist überstanden, dann auf einmal am nächsten tag, fühle ich mich als wenn ich sterben müsste und das Herz rast und stolpert öfters. Ich versuche mich zur Ruhe zu zwingen so gut es geht, vermeide alle Art von körperlicher und psychischer Anstrengung. In diesen Phasen Gerhard, habe ich auch manchmal die Empfindungen die du auch hast, Stolperer beim Hinlegen, beim Aufstehen oder nach dem Genuss einiger Speisen.


    Sicherlich kann es auch an der Hohlvene liegen, will ich gar nicht abstreiten, aber dann müsste ich es auch in Phasen haben, wo es mir gut geht und ich psychisch stabil und voller Tatendrang bin, aber dann habe ich so gut wie keine Probleme. Was habe ich persönlich davon, wenn ich es nur spekulativ auf die untere Hohlvene schiebe. Soll ich mich einer komplizierten Operation unterziehen, die aufgrund meiner Symptomatik eh kein Arzt ausführen würde und vor der ich wieder nur Todesängste hätte ???


    Nein Gerhard, ich versuche den Weg zu gehen, der mir persönlich am besten helfen würde und das ist nun mal eben der, auf dem ich lernen muss mit meine hypochondrischen Ängsten umzugehen und mich immer wieder den Situation zu stellen, die mir solchen Stress machen in der Hoffnung, dass sie dadurch wieder abgestuft werden und mir weniger Herzsensationen bereiten werden. Dein Thema hier im Forum hilft mir jedenfalls auch ungemein, ich weiß das ich nicht alleine bin und das viele Menschen hier diese Herzprobleme haben. Ich möchte mich auch für alle deine Beiträge bedanken, weil ich glaube dass du in vielen Dingen mit deinen Vermutungen Recht hast. Vielleicht haben wir tatsächlich eine Verformung der unteren Hohlvene, was die Herzsensationen begünstigt. In deinem Falle wird das hauptsächlich durch Körperhaltungen oder Ernährung ausgelöst, bei mir eben durch meine psychische und damit verbundene nervliche Anspannung oder Angst. Vielleicht wird bei mir dadurch die Vene gereizt und das Herz zu Rhythmusstörungen gezwungen, wer weiß das schon. Das ist das was ich meinte, dass die Auslösereize bei jedem Menschen individuell sind. Das sind eben meine persönlichen Erfahrungen in vielen Jahren, auch Depressionen können Herzsensationen auslösen. Gerhard, du kannst von Glück sagen, dass du das alles scheinbar ziemlich locker und ohne große Panik siehst, damit hilfst du vielen Menschen, die gleich in große Angst und Panik verfallen. Du weißt wie du dich verhalten musst, ernährungstechnisch und auch haltungstechnisch, ich verhalte mich ähnlich, habe noch nie geraucht und noch nie getrunken, ernähre mich möglichst fettarm ohne viel Fleisch, trotzdem habe ich diese Probleme, ich muss in erster Linie meine Psyche stabilisieren, dann werde ich auch besser damit klar kommen.


    Bitte tut das Psychische nicht so ab, unser vegetatives Nervensystem wird hierdurch sehr stark beeinflusst !!! Es ist auch keine Schande dazu zu stehen, meine Theorie sind bei mir durch die ständige nervliche Belastung völlig überreizte, vielleicht schon veränderte Nervenbahnen, die möglicherweise Reizungen des Herzens oder auch deiner Theorie entsprechend Reizungen der unteren Hohlvene bewirken, sodass Herzsensationen ausgelöst werden können !!!


    Liebe Grüße


    Lucky

    @ all

    hallo zusammen,


    ich habe eure beiträge von anfang an gelesen und ich bin wirklich verwundert, wieviele übereinstimmungen ich in euren beitragen gefunden habe. ich leide seit 2002 an herzstoplern und extrasystolen.angefangen hat alles ein halbes jahr nach dem plötzlichem tod meines vaters und den anfänglichen schwierigkeiten mit den arbeitskollegn (die in keinem zusammenhang standen)anfangs waren es nur vereinzelte nächte in denen ich nicht schlafen konnte und nervös in der wohnung auf und ab lief und mich "irgendwie komisch" fühlte, mit einem unsichtbaren kloss im hals der mir schier die luft abzudrücken drohte. ich war morgens nicht mehr in der lage zur arbeit zu gehen, da ich völlig erschöpft war von den zuständen der nacht , ich fühlte mich regelrecht wie nach einem marathon, verschwitzt, wackelig und atemschwierigkeiten. also war mein erster schleppgang zum arzt. natürlich wurde nichts festgestellt, ekg und blut ohne befund. so vergingen jeweils 2-3 monate zwischen den einzelnen vorfällen, die aber stetig und in immer kürzeren abständen wiederkehrten. zahlreiche langzeit ekgs, herzsonos, krankenhausbesuche und kardiologenänge folgten. alle ohne erfolg. "sie sind gesund", "das ist normal" oder "sie machen sich zuviele gedanken machen sie mal urlaub" waren die standartsätze die ich von den ärzten zuhören bekam. einmal sagte mir ein arzt als ich eines nachts in ein krankenhaus eingeliefert wurde, nachdem ich jasmintee getrunken und mich anschliessend nicht mehr auf meinen beinen halten konnte( wie betrunken)und mit herzaussetzern-/stolperer und ein blutdruck von 200 zu 130, da fragte mit der arzt "was wollen sie hier, sowas hat man schonmal" nach dem motto, schonwieder so ein simulant und das auch noch mitten in der nacht.


    seitdem sind einige jahre verangen in denen ich versuche mit meinem "leiden" zu leben, meist eher schlecht als recht aber seit gestern schöpfe ich neue hoffnung. es war mal wieder eine nacht der anfälle in der ich nicht schlafen konnte und da bin ich auf euer forum gestossen. bis gestern habe ich mir noch nie gedanken darüber gemacht, ob bestimmte lebensmitel ungüstig oder magen-darm-probleme die ursache allen übels sein könnten. doch nachdem ich mir jetzt viele gedanken und nachrecherchiert habe, hatte ich meist einen aha-effekt. treppensteigen, schnelles bücken, völlegefühl, blähungen etc. genau dabei oder nachdem treten die herzprobleme auf. ich nehme auch seit 2003 betablocker metoprolol , die die ES unterdrücken sollen. naja, ich bemerke nicht viel davon. seit ca. einem 2 jahren habe ich täglich ES wovon ich fast jeden im hals als aufsteigende luftblase verspüre. was ich hochinteresant finde ist, das mit dem glutamat und histemin und deren auswirkungen im körper. ich habe mir jetzt vorgenommen, die lebensmittel die davon betroffen sind eine zeit lang stark zu meiden und zu testen wie sich der köper und die ES verhalten, ob sie nicht mehr auf dem tagesordnungpunkt stehen? :-o

    @ lucky.katenka

    Hast du dich schon mit dem Thema Herzkohärenz befasst? Es geht um das Zusammenspiel von unserem emotionalen Gehirn und unserem Herzen, bzw. von emotionalem Gehirn und Verstand oder von allen dreien. Durch die vielen emotionalen Schocks und Schmerzen, die man im Leben erleidet, entstehen Störungen in diesem Zusammenspiel. Das Herz hat hierbei eine wesentliche Funktion. Es kann sich in einem harmonischen Zustand der Kohärenz befinden oder in einem chaotischen Zustand. Kohärenz bedeutet hier, dass der Herzrhythmus (die Frequenz) einem ständigen harmonischen Wechsel unterliegt, d.h. der Puls schlägt mal schneller, mal langsamer und das in einem ständigen harmonischen Wechsel. In diesem Zustand der Kohärenz fühlen wir uns wohl, das Herz sendet entsprechende Signale ans emotionale Gehirn, das wiederum Signale an den restlichen Körper sendet, da es für die Regulation der lebensnotwendigen Funktionen zuständig ist, wie z.B. des Blutdrucks. Es ist also nicht nur so, dass das Herz gut funktioniert, wenn das emotionale Gehirn (und damit meine ich nicht nur das Bauchgehirn, sondern das limbische System im Kopf) funktioniert, sondern es geht auch umgekehrt. Es gibt Methoden, die Herzkohärenz zu trainieren, die anscheinend sehr wirksam sind, um Ängste und Stress abzubauen, ja sogar das Immunsystem kann verbessert werden. Darüber kann man im Internet einiges lesen. Natürlich stößt man hier wie überall auf Leute, die versuchen, diese relatiav neuen Erkenntnisse in Geld umzusetzen. Ich meine aber, dass man, wenn man das Prinzip verstanden hat, sehr viel selbst tun kann, und das habe ich auch vor. In Wikipedia findet man ein bisschen darüber unter http://de.wikipedia.org/wiki/Neuropsychotherapie.


    Mit guten Wünschen

    @ Vidgi

    Hallo Vidgi,


    Danke für Deine Antwort ! Nein, von Herzkohärenz hatte ich bislang noch nichts gehört. Habe vorhin schonmal kurz im Netz diesbezüglich nachgesehen. Ist ein sehr interessanter Aspekt, der könnte durchaus auf mich zutreffen. Ich werde mich mal intensiver damit beschäftigen, da ich denke daß das ganze bei mir durchaus in diese Richtung geht.


    Ich merke selber, dass ich zur Zeit nicht im harmonischen Einklang mit mir selber bin und das dieser Zustand sich massiv durch Störungen im vegetativen Nervensystem bemerkbar macht. Die Gründe hierfür liegen denk ich mal hauptsächlich in dem ganzen Stress durch die Scheidung und dass mir die Ex-Frau meine geliebten Töchter entfremdet.


    Es ist eben für mich manchmal nicht so einfach das zu verstehen, da die körperlichen Symptome manchmal so stark sind und automatisch dann noch die Herzangst dazu kommt, die das ganze dann noch weiter verschlimmert. Meine Hoffnung besteht zur Zeit darin, daß ich das ganze nun schon seit Jahren kenne und es zwischenzeitlich ganz weg war, daß auch diese phase irgendwann sich wieder beruhigt !


    Liebe Grüße


    Lucky

    ???Heute ist mir die Schrecksekunde wieder zu Gast da gewesen.Kann man uns überhaupt noch helfen manchmal hat man kein Lust mehr auf nichts und wartet nur noch dadrauf wann und wie stark es wieder kommen wird(wann wird es wieder kommen und mann stirbt;).War Heute wie gesagt am Sitzen bzw gekniet bin ca.3 min auf den knieen gewesen bin daraufhin kurz aufegstanden und hab mich dann wieder auf den boden gesetzt mit mit seitlicher neigung und eingeschlossener beine pluppppssss herzlich willkommen schon da und kurze seit 5 sek später noch eine sofort pulsmessung am hals wo ich dann natürlich beängstigend den Raum verlassen wollte,bin aufgestanden und das gefühl als ob ich umkippen würde wollte rauslaufen bis ich da gesagt habe komm zu dir und setzt dich wieder hin .Das wars dann auch und alles war wieder im grünen bereich NUR DIESE SCHRECKSEKUNDE ES IST VERDAMMT LÄSSTIG WIE KÖNNEN WIR UNS ODER ICH MIR NOCH HELFEN .....Laut dem Ärzten ist alles oki bis das eine fall vor ein Jahr wo ich im Schlaf angeblich ne Vorhofflimmern bekommen haben soll wo ich durch mein Frau geweckt wurde wegen Anruf habe ich es bemerkt das etwas mit dem Herzen nicht stimmte bis ich panisch aufgestanden bin und ins Krankenhaus gefahren bin mit panick.Angekommen im Krankenhaus mit Schüttelfrost Panik Todesangst wurde bei mir EKG gemacht und meinten angeblich Vorhofflimmern .24 Stunden Intensiv danach alles kontrollen und 5 Tage Krankenhaus alle kontrollen in ordnung ekg belast.ekg echo langzeit Schilddrüse ok bis auf extreme durchfallund kaliumwert 3,2 rest ergebnisse ok.Hatte mich schon öfters zum Kardiologen begeben weil ich die lästigen Es seit jahren mit mir schleppen muss bis heute alle kardiologische ergebniss ok nur ich bin am ende fertig mit dem nerven es macht nichts mehr spass und ich kämpfe nur noch mit dem nerven , kann jemand mir dabei helfen was mann da noch machen soll treibe seit letztes jahr seti dem Krankenhaus wöchentlichh ausdauersport laufe mehrere km 2 mal die woche und kein besserung....danke schon mal für die antworten voraus ....danke???

    Hallo zusammen*:)


    Ich bin nun durch Zufall über google auf dieses Forum hier gestossen und habe mir die ersten Seiten, die ja noch aus 2007 sind, durchgelesen. Als ich dann auf der allerletzten Seite gucken wollte habe ich mich umsomehr gefreut, dass dies eine immer noch aktuelle Diskussion ist. Ich habe mir also bis jetzt noch nicht alle Beiträge durchgelesen, wollte aber gerne auch jetzt schon meine Geschichte in Kurzfassung hier reinschreiben.


    Also, ich bin jetzt 30 Jahre alt und bei mir fing alles 2006 in meiner zweiten Schwangerschaft an. Ich hab ein Glas Magnesium getrunken und bekam plötzlich starkes Herzrasen, was ich vorher so noch nie hatte. War dann beim Arzt, soweit alles okay. DAchte also, es kam vom Magnesium. Das nächste Mal hatte ich so einen Anfall nach der Geburt. Wir haben dann einen Krankenwagen angerufen, als der eintraf, war der Herzschlag natürlich wieder normal. Dachte dann es wäre von der Pille, habe sie also abgesetzt. Hatte das ganze dann noch ein paar Mal und schob das dann immer auf irgendwelche Medikamente, die ich in der Zeit nahm. Körperlich war ja so alles in Ordnung laut Ärzten. Bei mir war es dann soweit, dass ich regelrechte Panikattacken daraus entwickelt habe und eine Medikamentenphobie. Ich kann keine Medikamente nehmen, egal was.Habe dann 2008 eine Verhaltenstherapie gemacht, wegen den Panikattacken. Die habe ich dann auch eigentlich sehr gut unter KOntrolle gehabt. Bin sowieso eher ein lebenslustiger Mensch und so was kannte ich von mir überhaupt nicht.


    Nun gut, im letzten Sommer war es dann so, dass ich nachts häufig Herzrasen hatte. Habe dies aber erst im Nachinein wahrgenommen, weil ich dachte, ich würde das träumen. Im Juni hatte ich dann einen richtig heftigen Anfall. Ich bin zuhause ausgerutscht und bekam plötzlich Herzrasen und stolpern und es wollte einfach nicht aufhören.Bin dann nach einer Stunde mit dem Krankenwagen ins KH mit einem Puls von 200 und immer noch Herzrasen. Die dort sagten mir ich hätte wohl eine sogenannte AVRNT (ihr wisst bestimmt, was das ist;-)) und wollten eine EPU machen. Für mich mit meiner Medikamentenphobie unmöglich! Wurd dann dort auf den Kopf gestellt 5 Tage lang mit dem Befund, gesundes Herz. Habe darauf hin relativ schnell 15 Kilo abgenommen. Hab nun kein Übergewicht mehr, esse abends nichts mehr, nicht viele Süssigkeiten, weniger Kaffee und Kohlenhydrate und das Herzrasen war weg. Auch die ES, die ich immer zwischendurch hatte. Soviel also zum Thema vollen Magen und Herzprobleme.


    Seit HErbst habe ich allerdings extreme Kreislaufprobleme,meine ich zumindest. Denn eigentlich sind es nur die gleichen Symptome, die von vielen hier schon beschrieben wurden. Wie gesagt, ich habe noch nicht alles gelesen, aber ich habe es auch so, dass wenn ich in der Hocke sass und dann aufstehe, Herzrasen bekomme. Und immer dieser Druck auf der Brust dazu. So als wenn da etwas sein würde, was das Blut nicht richtig weiterverteilt. Dann krieg ich Herzrasen, aber so, als wenn es überhaupt nicht mein Herz wäre. So untergeordnet irgendwie. Kennt ihr das? Manchmal habe ich auch das Gefühl, ich habe zwei Herzschläge. Einen irgendwo in der Bauchgegend, ganz komisch. Habe totale Probleme bei Hausarbeiten im Hocken gebeugt, wie z.B. saugen. Danch krieg ich totales Herzrasen auf einmal. Die Ärztin sagte zu mir nur, manchmal ist man eben nicht so belastbar, ich solle mir Ruhe gönnen. Nicht so belastbar, beim saugen? mit30? Ne, ich hab das Gefühl, irgendwas stimmt da nicht. Ich dachte schon an diesen Vagus Nerv und an HIstaminintoleranz (hab auch ziemlich viele Allergien, auch Nahrungsmittel) und bin dann auf diese Seite gestossen und mir sind so viele Gemeinsamkeiten beim lesen aufgefallen. Ich habe diese richtig heftigen ES (als wenn einer mein Herz zusammendrückt für 2 Sekunden irgendwie) auch nur mit vollem Magen bzw. hab ich dann meist einen Blähbauch und hab voher immer das Gefühl als wenn unter der Brust so ein Gürtel wäre, den man zuzieht oder hab totale Rückenschmerzen. Und habt ihr auch manchmal Schwindelattacken? Ich meine so plötzlichen Drehschwindel. Das hab ich in letzter Zeit auch ein paar mal gehabt, einfach aus dem nichts. Vor dem PC oder auf der Couch, richtig heftig. Die Ärztin sagt, der Kreislauf. Aber es ist nicht dieser Kreislauf- oder dieser Angstschwindel. DAs kann ich schon unterscheiden.


    Naja, ich hoffe, es ist nicht zu lang oder zu verworren für euch geworden. Ist nämlich das erste Mal, dass ich selber etwas in ein Forum schreibe:)z Hab versucht mich kurz zu fassen und nix zu vergessen. Find ich übrigens super, dass es diese Seite hier schon so lange gibt!


    Liebe Grüsse von hier aus, die AnnA