@ xanxan:

    Vielleicht hast Du meine Beiträge schon gelesen und ich kenne Deine Schilderungen nur zu gut. Was man da machen kann? Falls wirklich bei allen Untersuchungen nichts gefunden werden konnte, und auch Medikamente nicht helfen, dann solltest Du versuchen, Dich damit abzufinden. Je mehr Du in Dich hineinhörst, desto schlimmer wird es. Ich hab auf so vieles gehört in mir und vieles Versucht, aber nichts hat geholfen - es wurde immer schlimmer. Mein Rücken war ein gutes Beispiel. Ich hatte immer Rückenprobleme und habe gedacht, es kommt davon. Meine Rückenscherzen wurden immer schlimmer und auch meine ES und mein Vorhofflattern. Seit ca. 1nem Monat versuche ich die ES zu ignorieren... und siehe da, plötzlich sind meine Rückenschmerzen weg, aber die ES noch da - ABER nicht mehr so doll. Es hat sich gebessert, aber ich glaube das es von zusätzlichen Herzreitzen oder ähnlichen kommt. Seit dem geht es mir schon besser, obwohl ich die ES noch spüre. Sie sind aber viel kürzer und seltener geworden.

    @ AnnA05

    Ich kenne leider nicht die medizinischen Gründe warum Du die Proleme hast, aber ich glaube, dass AUSRUHEN keine all zu gute Idee ist. Ich habe einen Artikel darüber in einer Zeitschrift gelesen - ich glaube es war sogar beim Kardiologen. Darin stand, dass es besser ist aktiv zu sein statt sich auszuruhen und zu schonen. Ich glaube sogar es stand darin, dass es bei aktiven Menschen zu einer Besserung der Herzfunktion bis zu 20 % kommen kann. Du solltest den Arzt nochmal darauf ansprechen finde ich. Ich glaube, dass der RICHTIGE Sport für Dich eine gute Sache wäre - kontrolliert vielleicht sogar ein einem Herzzentrum.


    Noch etwas anderes ist, das eine EPU Aufschluss über zusätzliche Reizsysteme im Herzen geben kann. Mir wurde das auch vorgeschlagen, aber ich werde es erst machen, wenn es schlimmer wird. Diese zusätzlichen Reizleitungen bilden sich oft nach dem 1. Lebensdrittel und können mit einer Ablation geheilt werden - allerdings hat auch so ein Kathetereingriff risiken, weshalb ich auch im Moment die EPU nicht mache, dafür ist es noch nicht schlimm genug bei mir. Ich würde es mit aktivität probiereb. Versuche was zu machen was Dir Spaß macht und wo Du dich nicht nur ausruhst. Sprich doch nochmal mit de Arzt und frage, ob was dagegen spricht.

    @ xanxan @ AnnA05

    Ich habe die gleichen Probleme und Symptome wie ihr seit nunmehr fast 25 Jahre. Mal mehr, mal weniger, mal gar nicht. Im Moment ist es wieder etwas schlimmer. Auch mir wird plötzlich ohne Grund total schwindelig, ich muß mich dann schnell irgendwo festhalten und nach ein paar Seknden ist es wieder besser. Auch bei mir stolpert das Herz plötzlich ohne erkennbaren Grund und schon lenkt es die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Auch ich habe schon Attacken mit Vorhofflimmern gehabt, war des halb mehrfach im Krankenhaus, nie wurde was ernstes festgestellt, ich sollte es mal mit Entspannungstechniken versuchen, hieß es.


    Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus: Es ist nichts Schlimmes !!! Umso mehr man drüber nachgrübelt, desto öfters kommen diese Attacken. Horcht nicht soviel in euch hinein, dass verschlimmert alles noch viel mehr. Das Herz ist das Organ, was am stärksten durch Gefühle, Stimmungen und seelische Einflüsse beeinflußt wird. Nicht umsonst gibt es die vielen Sprichwörter: "Herzschmerz, sich alles zu Herzen nehmen, von ganzen Herzen, sein Herzleid klagen, etc.". Umso mehr man seine Aufmerksamkeit dem Herzen widmet, umso sensitiver wird man für dieses Organ. Jeder Rumpler wird fehlgedeutet, voller Panik beobachtet man sich selber, fühlt ständig seinen Puls, ständig wir der Blutdruck gemessen.....die Angst vor der Angst kurbelt ständig die Adrenalinproduktion an, das bewirkt diesen Teufelskreis, Herzsensationen werden weiterhin begünstigt. Das kann über Jahre andauern, Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche beruhigen nur vorrübergehend, es könnte ja was übersehen worden sein. Nach einiger Zeit sind dann die Symptome wieder da. Ich schließe mich da selber nicht aus, wie gesagt, alle hier beschriebenen Symptome (fast alle) habe ich schon selber miterlebt. Teilweise ist es auch wie ein Lerneffekt, man meidet Situationen in denen die Herzsensationen aufgetreten sind. Bei mir z.B. nach Treppensteigen. Es war so schlimm, dass ich kurz vor der Treppe schon Herzrasen hatte, nach ein paar Stufen ging dan garnichts mehr, ich war aus der Puste und das Herz raste mit Stolpern drin. Gang ganz langsam habe ich dann diese Situationen gesucht, bin bewußt Treppen gestiegen, erst ganz langsam mit viel Pausen. Mit der Zeit wurde es wieder besser, man bekommt wieder Selbstvertrauen, die Ängste verschwinden, es wird wieder besser und die Belastbarkeit stärker. Das Gehirn wird wieder langsam umprogrammiert. Warum ist das so ? Das ganze hat ja nun nicht jeder Mensch, hier muß ich den Beobachtungen von Gerhard wieder Recht geben, wahrscheinlich haben wird von der Veranlagung oder von der Anatomie her, leicht veränderte Nervenbahnen oder Hohlvenen, auf denen diese äußeren Reize verstärkt wirken, dadurch werden wiederum Herzsensationen ausgelöst, die von uns dann wieder fehlgedeutet werden. Vielleicht kommen diese anatomischen Veränderungen mit der Zeit auch von dem ganzen Stress heutzutage. Alles deutet darauf hin, denn immer mehr Menschen haben heutzutage Herzprobleme, wie viele Menschen gibt es in den verschiedensten Internetforen, auch hier. Fast alle haben ähnliche Symptome, man erkennt sich in so vielen Beiträgen selber wieder, überall gibt es keinen gravierenden körperlichen Befunde. Es ist ein Gesellschaftsproblem, die Hektik unseres Alltags, die uns nicht mehr zur Ruhe kommen läßt. EDV und Computer lassen uns beruflich in immer kürzer werdenden Schritten Arbeiten erledigen, für die wir früher mehrere Tage rauchten. Die Reizüberflutung durch unsere Medien zum Beispiel, selbst Kinder in der Schule werden durch immer höhere Anforderungen völlig überlastet, körperliche Ausdaueraktivitäten meistens völlig vernachlässigt. Der Körper macht durch diese permanente Reizüberflutung und Belastung irgendwann nicht mehr mit. Er schreit nach mehr Ausgeglichenheit, nach Ruhe und Entspannung. Vielfältig in Form von angstmachenden Symptomen wie Herzrasen, Herstolpern, Vorhofflimmern, Magenschmerzen, Schwindelattacken, Migränen, Rückenschmerzen etc. Jeder Mensch hat dabei andere Schwachstellen, an denen der Körper die Signae gibt. Statt sich dieser Situation zu stellen, suchen wir nach Ausflüchten ! Der Stress und die Psyche, dass kann nicht sein ! Die Organe sind krank, bestimmt haben wir einen Herzfehler, bestimmt sterben wir bald, man sucht oft jahrelang nach Gründen, nach organischen Ursachen, die es aber oftmals gar nicht gibt. Eine einfache Lebensumstellung wäre vielleicht angebrachter, manchmal zumindestens und wenn es überhaupt geht. Mir ist auch klar, das es in vielen Fällen gar nicht so einfach ist sein Leben zu ändern. Familäre Umstände, berufliche Verstrickungen und auch die eigene Veranlagung lassen Veränderungen meistens leider nicht in dem Umfang zu. Vielleicht sollte man versuchen die innere Einstellung zu ändern. Eine "Scheissegal-Einstellung" ist vielleicht hilfreicher, als wie immer perfekt zu sein.


    Durch bloßes Denken geht das nicht, man kann sein ver´getatives Nervensystem dadurch nicht sofort beeinflussen. Es sind die Kleinigkeiten die vielleicht später mal die großen Schritte bringen. Gesunde Ernährung, positive Lebenseinstellung, ein kleines Hobby ewas einem Spass macht, und vor allen Dingen sich selber nie aufgeben. Ich hatte früher monatelang das Problem an Supermarktkassen. Die Einkaufsware lag auf dem Rollband und ich konnte nicht weg. Jedesmal wahnsinniges Herzrasen, Panikattacken, Herzstolpern......warum eigentlich, warum ? Ich habe die Situationen dann bewußt gesucht, erst mit wenig Einkaufsware, dann mit der Zeit immer mehr. Dieser Lerneffekt war mit der Zeit wieder positiv und irgendwann hatte ich keine Probleme mehr. Das kann dauern, aber gebt euch nie auf, nie, in keiner Situation. Die kleinen Schritte lassen einen mit der Zeit wieder selbstsicherer werden, die Fereude kehrt ganz ganz langsam zurück und wenn dann doch mal Herzstolperer auftreten, scheiss drauf, dass hat jeder Mensch, jeder ! Viele merken diese Normalität gar nicht, weil sie ausgeglichen sind und ihre Aufmerksamkeit nicht auf das Herz lenken. Früher konnte ich dauernd meinen Herzschlag spüren und fühlen, auch ohne das ich den Finger am Hals oder am Handgelenk hatte. Das war irgendwann jjahrelang verschwunden, ich spürte gar nichts mehr, ich kümmerte mich auch nicht mehr darum, alles war normal. Leider sind bei mir die Probleme in der letzten Zeit aber wieder gekommen. Ich hatte sehr viel privaten Stress, habe mich monatelang da reingesteigert obwohl ich wußte, dass das mir nicht gut getan hat. Irgendwann hatte ich wieder Herzsalven und schon war meine Herzangst wieder da. Grübeleien über das Herz ohne Ende und ständiges in sich hinein horchen, haben diesen Kreislauf bei mir wieder in Gang gebracht. Aber ich gebe nicht auf, ich habe das ganze schon mehrfach erlebt, es wird irgendwann auch wieder besser werden. Ansätze dazu sind schon da.


    Das wünsche ich euch allen "von Herzen" auch. Ich weiß das jeder das schaffen kann, jeder, ohne Ausnahme. Ein oder vieleicht auch mehrere Versuche ist es allemal wert !


    Gebt nie auf !!!!


    lucky:)^

    Rhythmusstörungen und Herzrasen


    Hallo zusammen!


    Schön, sooo viele andere zu treffen, die sich mit den gleichen Problemen, Ängsten und Sorgen herumschlagen! Habe seit 20 Jahren ES und gelegentlich auftretendes, abrupt beginnendes Herzrasen ( Puls 220 ) , welches sich bis vor kurzem immer innerhalb weniger Sekunden durch tiefes Einatmen in den Bauch unterbrechen ließ. So habe ich die letzten Jahre "prima" mit meinen kleinen Aussetzern gelebt. Vor 4 Wochen wurde ich aber plötzlich mitten in der Nacht wach --- Herzrasen --- tiefes Einatmen --- nichts geschah! Das Herz raste weiter! Es fühlte sich an, als wenn es gar nicht mehr zu meinem Körper gehören würde! Das Ganze dauerte ca 7 Minuten und danach war ich erst einmal fix und fertig! Am darauffolgenden Tag wurde ich beim Kardiologen durchgecheckt : Ruhe - EKG, Belastungs - EKG, Herzultraschall, Schlagadern und Schilddrüse Ultraschall, Blutwerte, etc... Alles in Ordnung! Innerhalb der letzten zwei Wochen hatte ich erneut einen Anfall mit 5 min Dauer. Tägliches Herzstolpern gehört zur Normalität.... Der Arzt vermutet eine zusätzliche Reizleitung im Herzen, die Kurzschlüsse hervorruft. Nun habe ich das Medikament Sotalex mite 80mg verschrieben bekommen. Nach Lesen der Packungsbeilage, habe ich mich jedoch nicht getraut, das Medikament einzunehmen. Die Nebenwirkungen sind ja wirklich extrem! Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Medikament? Und wie sieht es mit Kathederablationen aus??? Mir wäre es am liebsten, die zusätzliche Reizleitung würde "ausgeschaltet", so als wenn man ein defektes Kabel durchtrennt... Wenn es doch nur so einfach wäre... Ich konnte, wie gesagt, bisher gut mit meinen Stolperern und Herzraseattacken leben, da ich sie immer unterbrechen konnte. Nun fühle ich mich aber so hilflos und ohnmächtig, da ich die Erfahrung machen musste, dass mein Herz einfach macht, was es will und ich keinen Einfluss mehr darauf ausüben kann. Was also, wenn ich auf der Autobahn fahre... meine kleine Tochter hinten im Sitz... Ich mag gar nicht weiter darüber nachdenken. Zum Glück kann ich mir all diese Gedanken im Alltag sehr gut verkneifen, so dass ich mich in meinem Tagesablauf überhaupt nicht einschränke. Aber abends, wenn man zur Ruhe kommt, Berichte liest, die Gedanklen kreisen lässt... Oje!


    Wäre toll, wenn ihr mir mit Rat und Tat zur Seite stehen könntet! Montag habe ich wieder nen Termin bei meinem Kardiologen, der bestimmt wissen möchte, wie ich das Medikament ( welches ich mich nicht zu nehmen traue ) vertrage...


    Lieben Gruß

    @AnnA05 @Nikalu @luky.kantenka @Gerhard u.a.


    Ich habe ja schon einige eigene Erfahrungen gepostet und möchte zu Euren Beiträgen nochmal folgenden Kommentar und Tipp loswerden:


    Es gibt sicherlich immer eine Reihe subjektiv plausibler Erklärungsmöglichkeiten für ES, Herzrasen, Schwindel, Panikattacken und sicherlich auch Abhängigkeiten von Stimmungslage, Stress, etc. Bei mir traten vor einigen Jahren ES (gefühlt etwa alle 20 sek eine ES!) auf, die manchmal mit Schwindel einhergingen. Auch empfand ich in diesen Situationen manchmal Panikgefühl. Vor allem merkte ich aber häufig ein "ich fühl mich irgendwie insgesamt nicht so gut". Und das viel zu oft!


    Durch mein nicht locker lassen bei der Suche nach einer Ursache weil es mich belastet hat habe ich irgendwann selber den deutlichen Zusammenhang der "Störungen" und bestimmter Lebensmittel wie z.B. Rotwein, Erdbeeren, etc. festgestellt und konnte für mich sehr deutlich als Ursache das Histamin ausmachen! Seit ich seit längerer Zeit histaminhaltige Lebensmittel oder Liberatoren meide sind meine Beschwerden praktisch auf Null! Deswegen: Probiert eine Reduktion von Histamin unbedingt aus! Allerdings hatte ich des Gefühl, das die Diät zwar sehr schnell anschlägt, aber eine weitere Besserung auch noch einige Monate weitergeht.


    Ich glaube auch das die Panikgefühle durch Histamin und im Körper ablaufende Reaktionen ausgelöst werden, und der Schwindel auch. Finde ich auch ganz plausibel da es ja um Kreislaufstörungen bei Histamin geht - bis hin zum systemischen Versagen / Schock (vgl. Tierversuche bei denen Schweine durch Histamngabe verstorebn sind (Kreislaufkollaps)) - dies passt auch zu Gerhards Theorien.


    Viele von uns schildern hier in auffälliger Ähnlichkeit die gleichen Symtome (ES, Panikgefühl, Herzrasen, etc.) -ich glaube das diese zusammenhängen und durchaus die gleiche Ursache haben können. Nur mal ist vielleicht zuerst das Panikgefühl zuerst da, beim anderen Mal die ES (Henne / Ei Geschichte).


    Zwar glaube ich, dass auch andere Ursachen bestehen können, aber lasst unbedingt 'mal das HISTAMIN weg!! (Das reduziert gleichzeitig oftmals auch allergische Reaktionen).


    Wenn das nichts bringt: Weitersuchen aber nicht zum Hypochonder werden - denn unser Körper kann schon einiges ab!


    Viele Grüße - und gesundes und gutes 2010


    Docsen

    Hallo zusammen, ich schließe mich mal eurem Thread an.


    Bin auch eine von euch, die sich täglich mit diesen Quälgeistern leben muss. Eigentlich kein Problem, miteinzelnen ES kannn ich gut leben, aber ich habe in den letzten drei Wochen 5 Mal regelrechte Serien dieser Extrasystolen gehabt. So 5-8 gefühlte ES hintereinander und was ist passiert, bin sofort in Panik verfallen, weil ich gedacht habe bei dem Ruckeln des Herzens kann etwas nicht stimmen. Seitdem liegt mein Augenmerk natürlich in Richtung meines Herzens......merke neuerdings bevor ich starke ES bekomme, das ich so ein komisches, nervöses Gefühl in der Magengegend bekomme. Manchmal habe ich das Gefühl, ich merke die ES unterhalb des Magens....sonst immer im Hals, weil wir da die Luft so komisch aus dem Hals gesogen wird. Dann kommt noch manchmal Schwindel dazu oder das Gefühl meine Beine werden schwach....habe große Angst, wenn mir übel wird.....weil bei Frauen ja oft schlecht wird, wenn Sie einen Herzinfarkt haben. Teufelskreis.....konnte so gut damit umgehen....und dann eine Serie von ES und alles ist dahin. Versuchemich zu entspannen, aber nichts hilft. Dazu kommt, dass ich im Mai Abaschlussprüfung habe und ich Angst vor großen Prüfungen habe. Das gibt mir wahrscheinlich den Rest. habe Angst, dass durch den Stress die ES noch schlimmer werden als jetzt schon und ich die Prüfung nicht schaffen werde. Wenn ich bestehe, werde ich übernommen, daher ist es gleich doppelt wichtig zu bestehen.....denn bem heutigen Arbeitsmarkt bekommt man so eineÜbernahmegarantie nicht häufig!!


    Och man, ich befürchte das könnte ein großer Auslöser sein. Habe jetzt mal angefangen histaminarm zu essen...mal schauen was es bringt!Jemand vielleicht ein paar Tipps zum Entspannen??

    @ Sumisumsum

    Probiere doch 'mal autogenes Training. Da findest Du eine gute Anleitung für die Grundübungen in Büchern (rd. 10 €) oder auch im Internet (z.B. bei Wikipedia). Aber erst gut die Anleitung lesen oder einen Kurs (z.B. VHS) machen.


    Übrigens: Deine Syptome kenne ich (ES, komisches nervöses Gefühl, Schwindel, Beine weich, etc.). Ist bei mir aber alles mit der Histaminreduktion verschwunden. Ich hoffe Dir hilft es auch.


    Gruß


    Docsen

    @ Docsen

    Hallo Docsen,


    beschreibe doch mal bitte wie deine Histaminreduktion aussieht. Auf welche Lebensmittel verzichtest du ganz, welche sind vielleicht in Maßen erlaubt ? Vielleicht kannst du mal in groben Zügen beschreiben wie dein Ernährungsplan am Tag oder in der Woche aussieht.


    Ich leide ja auch zeitweise an massiven Symptomen und möchte es mal mit einer histaminärmeren Ernährung versuchen. Leider werde ich aus dem bei Google gefundenen Informationen nicht so ganz schlau. Histamin enthalten ja viele Lebensmittel. Ab wann wird der Wert kritisch ? Auch scheint der Histamingehalt in den Lebensmitteln mit dem Alter derselben zu steigen. Ich werde nicht so ganz schlau daraus.


    Danke in voraus und


    Liebe Grüße


    lucky

    Und wieder Histamin

    Endlich, so scheint es zumindest, kommt an der hier schon lange propagierten Histaminvariante ein bisschen Interesse auf. Vielen Dank für Eure Beiträge.


    Ich wollte mich schon heimlich aus dieser Diskussion zurückziehen, weil kaum jemand willig war, auch ein bisschen ernährungsmäßig zu experimentieren. Nur so könnte eine Existenz von histaminbedingten Herzrhythmusstörungen bewiesen werden. Für mich sind die Zusammenhänge klar und ich ziehe schon lange meinen Nutzen daraus. Auch @Docsen fährt schon auf diesem Boot mit und einige andere wie @Kaengu3108, @Nikalu, @AnnA05, @Sumisumsum, @lucky.katenka könnten bald an Bord gezogen werden, weil sie sich wenigstens dafür interessieren und nicht nur abwinken.


    Einen Versuch könnte es doch allemal wert sein, da stark histaminhaltige Nahrungs- und Genussmittel nun wirklich nicht gesund sein können. Leider aber schmecken sie oft besonders gut und daher verdrängen wir gern dieses Thema.


    Ich glaube am schwersten dürfte es den Käseliebhabern fallen, wenn sie sich von ihren "ach so gesunden" Schlemmergewohnheiten trennen sollen. Käse hat aber auch die höchsten Histaminkonzentrationen je nach Sorte und Reifegrat.


    Histamin entsteht durch Alterung (Bakterien) aus Histidin, was unterschiedlich stark in vielen frischen Nahrungsmitteln enthalten ist, wobei das frische Nahrungsmittel bei Käse Milch ist.


    Also wird aus dem Histidin der Milch beim Verderben (Verfaulen:-q) immer mehr Histamin, je länger der Reifeprozess ist. Quark oder Frischkäse hat demnach weniger Histamin als Bergkäse.


    Hinzu kommt noch, dass sich auch während der Verdauung durch Bakterien noch weiteres Histidin in Histamin umwandelt, was bei längeren Darmpassagen durchaus kritische Konzentrationen im Blut hervorrufen kann.


    Ein erstmal entstandener hoher Histamingehalt z.B. in Fleisch oder Fisch geht nicht mehr zu verändern, auch nicht durch erhitzen, einfrieren usw..


    Dass Histamin wasserlöslich ist, habe ich gemerkt, nachdem ich einige Male nach dem Trinken des Kochwassers von Möhrengemüse fast Vorhofflimmerattacken bekommen hätte. Möhrensaft aus dem Supermarkt muss auch viel Histamin enthalten, da es mir nach einem ½ Liter schon ähnlich ging.


    Getränke, auch Suppen sind generell problematischer, da das darin gelöste Histamin ja zwangsläufig mit der Flüssigkeit in den Blutkreislauf gelangt und dann erst über die Nieren wieder ausgeschieden wird.


    Nach speziellen Süppchen mit bestimmten Inhaltsstoffen hatte ich schon mehrmals richtiges Vorhofflimmern.


    All das habe ich in diesem Faden hier heute nicht zum ersten Mal geschrieben. Trotzdem kommt bei Herzstolpern immer wieder die Frage: "Kann mir jemand einen Tipp geben?"


    In den 600 Beiträgen allein dieses Fadens gibt es 1000 Tipps, man braucht doch nur zu lesen. Und mit einem Versuch sich histaminarm zu ernähren, kann man absolut keine Fehler machen.


    Jetzt wird manch einer von Euch denken, ich hätte nun meine Theorie mit der Blockade der unteren Hohlvene aufgegeben. Das ist aber nicht der Fall, denn Histamin behindert ja gerade durch Verdauungsstörungen und einer Vielzahl anderer Einflüsse den Blutrückfluss in dieser Vene zum Herzen.


    Bei diesem Link über Histaminintoleranz kann man auf dieser Seite unten noch 18 weitere Details über Histamin aufrufen (Vorkommen von Histamin, Wirkung… usw.).


    Auch dieser Link ist interessant.


    Herzliche Grüße


    Tschau *:)

    @ Gerhard

    Hallo Gerhard, sich aus der Diskussion zurückziehen nur weil vielleicht nicht alle unbedingt deiner Meinung sind, halte ich absolut nicht für richtig. Ich bin dankbar dafür, dass du diesen Faden eröffnet hast und dass du deine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse detailliert und logisch erklärt beschreibst. Ich habe auch nie bestritten, dass ich mich dieser deiner Theorie verschliesse. Trotzdem denke ich, dass auch eine gehörige Portion Stress oder innere unausgeglichenheit die Symptomatik massiv beeinflußt und verstärkt. Ich hatte heute Morgen folgendes Erlebnis: Zunächst muß ich sagen, dass es mir die letzten Tage bedeutend besser ging, ich hatte keine fühlbaren ES und war auch insgesamt psychisch sehr gut drauf. Leider fing ich gestern Abend wieder etwas mit dem Grübeln an, vermisste meine beiden Kinder, die mir meine Ex-Frau ja auf so fiese Art und Weise völlig entfremdet und entzieht. Ich war ziemlich rtraurig und frustriert. Trotzdem hatte ich eine gute Nacht und konnte auch gut schlafen. Heute Morgen ging es mir ebenfalls super. Auf dem Weg zur Arbeit nahm mir auf der Autobahn ein Mercedes die Vorfahrt, es war haarscharf und ich spürte wie mir das Adrenalin pur durch den Körper schoß. Mein Herz raste. Langsam beruhigte ich mich wiedder, bis mir plötzlich Salven durchs Herz schossen. Sofort war die komplette Panik wieder da, ich kontrollierte ständig meinen Puls und die nackte Herzangst war wieder da. Auch jetzt auf der Arbeit spüre ich noch diese Auswirkungen. Mein Herzschlag ist zwar normal aber etwas schneller, ganz vereinzelt ist mal eine ES dabei, aber ich denke das es weiter besser werden wird. Was soll das ??? Kaum geht es mir mal etwas besser, holen mich Salven sofort wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, als wenn ich immmer und immer wieder damit konfrontiert werden soll. Kann es sein das durch die Autobahnsituation und den Adrenalinschub weiteres Histamin ausgeschüttet wurde, der das Herzrasen und die Salven ausgelöst hat ? Ich habe gestern Abned Suppe gegessen. Wäre es möglicherweise nicht so schlimm gekommen, wenn ich was anderes gegessen hätte ? Bin jetzt gerade wieder ziemlich fertig und frustriert. Bin für jede Beruhigung dankbar !


    Liebe Grüße


    lucky

    Ich glaube,dass so ein Adrenalinstoss bei jedem Menschen sowas auslöst - nur die anderen fixieren sich in solchen Momenten aufs Herz. Glaube ich wirklich, grade beim Autofahren wenn man erschrickt oder in Paniksituationen merke ich das auch immer, dass das Herz zuerst ein paarmal ganz langsam pumpt und dann relativ zügig wird.


    Ist bestimmt normal.

    Das ist mir auch schon oft passiert, wenn ich mich erschrecke.....meistens weiß ich dann schon, dass es jetzt durch das Adrenalin holpert........und zack es holpert....hat denke ich u.a auch mit dem Kopf zu tun.


    Habeim Ernährungsforum einen Thread über Histaminarme Nahrungsmittel gestartet, da hat mir ein Mitglied zwei ziemlich gute Seiten genannt. Ist für alle ein Besuch wert, da auch viele andere Informationen dabei sind.


    Habe leider gerade die Links nicht parrat, aber schaut doch mal rein. Für diejenigen wie ich, die gerade versuchen Ihre Nahrung umzustellen und wenig Histamin zu sich zu nehmen sehr sinnvoll!

    Och menno, hatte heute wieder ein eher schlechtes Erlebnis!!!Ich habe Müll in einem einkaufswagen von der arbeit zum Container gebracht. Da dieser voll mit Katalogen war und demnach auch schwer war, habe ich eine doofe Bewegung gemacht und da hatte ich ganz plötzlich so ein starkes Zappeln, was sich aber irgendwie unterhalb des Magens in Richtung Herz ausgebreitet hat. Ich denke schon, dass mein Herz da ordentlich pumpen musste...habe ich deswegen evtl. im Unterbewusstsein bereits daruaf gewartet???War sehr unangenehm und ich hatte sofort natürlichein bissl Panik. Hatte auch Herzstolpern...aber aus angst, weil ich in dem Moment realisiert habe, dass das ein ziemlich fieses Gefühl war´oder hatte ich sie zusätzlich dazu????Tja ich weiß es nicht. Fand es nur komisch, dass dieses Gefühl, welches ich sonst immer im Brustkorb hatte, plötzlich soweit unterhalb des Magens war.....und was ist passiert, habe gleich an Aortenanriss gedacht oder so....aber wenn dem so gewesen wäre, dann wäre ich in den 2 Stunden ja eigentlich schon verblutet, also habe ich das jetzt logischerweise auf Eis gelegt. Kann es sein, dass sowas auch der Rücken auslösen kann???Kann es sein, dass ich beim drehen des wagens, dadurch das ich mit dem Bauch nachgedrückt habe, irgendetwas eingeklemmt habe oder irgendwas auf das Herz oder Zwerchfell gedrückt hat????Ach ja Fragen über Fragen........ich kann Extrasystolen nicht leiden >:(

    Heute geht es mir schon viel besser.....war wohl wieder mal der Stress ;-)


    Also ich habe die letzten Tage bewusst nicht so viel gegessen, dass mein Magen bis oben hin voll ist und was soll ich sagen, hatte kein Herzrasen mehr und meine ES waren eigentlich auch geringer, bzw. habe sie kaum gemerkt.....naja abgesehen bei der Belastung gestern.......esse seit 4 Tagen jeden Tag eine Banane. Die soll ja einen hohen Kaliumgehalt haben...dazu Magnesium aus der Apotheke.....scheint zu helfen.Obwohl die Banane ja eigentlich einen hohen Histamingehalt haben soll. Wobei auch nur wenndie Banane schon braun ist??Weiß das gar nicht!

    Na toll, heute ist es irgendwie wieder gar nicht gut. Habe extra auf meine Ernährung geachtet......da habe ich den Teufel mal wieder zu früh gelobt!Ich merke zwar ab und an ein paar ES, aber meine Nebensymptome machen mir zu schaffen. Druck im Oberbauch, mir ist schwindelig und fühle mich irgendwie krank.


    Es tut irgendwie da weh, wo es gestern so gekracht hat......vielleicht doch Aortenanriss oder so???Oh Gott bitte lacht nicht, ich mache mir echt Sorgen.