Ich hatte jetzt seit fast 2 Jahren kein VHF mehr und ES bemerke ich nicht mehr, bei mir ist VHF auch nur zweimal aufgetreten und zwar nach einer schlimmen Erkrankung bei der ich eine mehr oder weniger ausgeprägte Herzneurose entwickelte


    Seitdem ich eine Verhaltenstherapie gemacht habe und mich auch zur Genüge mit dem physischen und psychischen Aspekt der ganzen Sache beschäftigt habe kann ich mich der Meinung meiner beiden Vorredner nur anschliessen.


    Dinge wie Angst, welche zu Vermeidungsstrategien führen sind absolut kontraproduktiv für ein normales Leben.


    Wer ES verspührt sollte diese einfach mit dem Bewußtsein, dass es gar nicht schlimm ist wegignorieren - das funktioniert wirklich - und eines Tages bemerkt man sie nur noch ganz ganz selten und hat sie in der nächsten Sekunde wieder vergessen.


    Sich eine solche Denkweise anzugewöhnen erfordert viel Arbeit und kann bei Rückschlägen auch sehr frustrierend sein aber ich kann sagen es lohnt sich.


    Eine Therapie hilft hierbei enorm.


    Und wie schon gesagt wurde sollte man sich immer mal wieder vor Augen führen, dass ES und auch VHF nicht so schlimm sind wie sie sich anfühlen. Andere Leute sind wirklich schlimm krank und können sich zur Heilung lange nicht so gut selbst helfen wie wir hier, wenn wir nur wollen.


    Ich habe auch des öfteren gelesen das grade Menschen mit permanentem VHF immer besser damit zurecht kommen weil sie es einfach nicht mehr bemerken.


    Eine gelassene Art in Bezug auf diese Rhytmusstörungen ist das erstens besser als ständig in nackter Panik zu leben und zweitens auch noch das beste Heilmittel.


    Wünsche euch allen eine gute Zeit.

    Wie hast du dich denn abgelenkt???Ich denke wirklich zu viel darüber nach. Wenn ich beschäftigt bin, dann merke ich die ES gar nicht. Erst wenn ich zu RUhe komme und irgendwie bewusst dran denke...also mal wieder die psychische Koponente,sobald ich mich irgendwie komisch fühle geht es los.......dabei habe ich auch oft Momente wo es geht.....habe auch immer so ein komisches Gefühl in der Magen und Bauchgegend. So als wäre ich nervös.....irgendwie total unangenehm...und manchmal pocht mein Bauch (Herzschlag) als wenn irgendetwas entzündet werde. So als wenn man sich den Finger prellt und es pocht. Das geht dann so 2 Minuten und dann ist es gut......meine Hausärztin nimmt mich glaube ich gar nicht mehr ernst.....naja......ich versuche mich jetzt mal abzulenken!Schönen abend euch!

    @ Bertlino,

    ich hoffe, Du hast Deinen Sinus wieder. Es gibt schon bestimmte Zeitabschnitte im Jahr und auch am Tag, wo Vorhofflimmern vermehrt aufzutreten scheint. Bei Dir trat VHF bis vor kurzem nur nachts um 3 auf und auf einmal plötzlich abends um 7 beim Sport, aber wie immer mit vollem Darm. Für mich liegen die Zusammenhänge klar auf der Hand, denn es gibt ja nicht nur eine Mahlzeit am Tag, die dann zeitversetzt bei bestimmten Konstellationen der Verdauung das Auftreten von Vorhofflimmern begünstigen könnte.


    Also erst hat vielleicht immer nur das Abendessen mit Deinem so geliebten Rotwein in der Nacht dann um 3 den Histaminspiegel im Blut so hochgeschaukelt und jetzt beim letzten Mal könnte es demnach das Mittagessen gewesen sein.


    Wir lassen bei der Einschätzung, ob es mit der Ernährung zu tun haben könnte, immer die Zeitspanne außer acht, die zur Verdauung gebraucht wird. Meistens schieben wir Unpässlichkeiten im Verdauungstrakt nur auf das zuletzt Gegessene und denken uns: "kaum gegessen und schon die Beschwerden".


    Dabei kann ich mir sehr wohl vorstellen, wie sogar schon ab dem ersten Bissen das Histamin über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen kann. Durch die sofort neu einsetzende Peristaltik in Magen und Darm wird der Inhalt wieder gemischt und weiter transportiert, sodass auch wieder eine Menge Histamin an die Schleimhaut gelangt um aufgenommen zu werden. Während der Verdauung der Nahrung wird ja auch noch mehr Histidin in Histamin umgewandelt, was zusätzlich zur Verfügung steht.


    Genau so wandern aber auch Luftblasen im Dickdarm weiter, die die untere Hohlvene abdrücken könnten.


    Das würde haargenau zu Deiner Vermutung passen vom 25.01.10.:


    Zitat:

    Zitat

    Da es ja nicht immer passiert, wenn mein Darm voll ist, das aber immer die Ursache des VHF ist, ist es für mich offensichtlich, dass es mit der Zusammensetzung des Stuhls zu tun haben muss - also mit der Nahrung, die verdaut wurde.

    Man kann demnach sehr schwer einschätzen, welche Mahlzeit zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort Probleme bereitet. So kann man sehr schnell ganz unschuldige, verträgliche Nahrungsmittel zum Sündenbock machen und die wirklichen Übeltäter werden nicht entlarvt.

    @ Herz_Kasper,

    danke für Deinen sehr aufschlussreichen Bericht.


    Wenn Dein Sinusrhythmus fast täglich in eine absolute Arrhythmie umspringt und nach wenigen Minuten wieder zurück, dann müssten sich doch ziemlich genaue Merkmale herauskristallisieren, die zu solchen Ereignissen führen.


    Wichtig ist die Erkennung der Vorboten dieser Episoden und was in diesen Momenten im Körper anders ist als sonst. Oder merkst Du den Wechsel gar nicht? Weitere Einzelheiten darüber wären sicher für uns sehr hilfreich.


    Vegetative Einflüsse spielen Deiner Meinung nach bei Dir die Hauptrolle. Genau diese Meinung hatte ich lange Zeit auch, weil das Vorhofflimmern offensichtlich immer in Phasen von Anspannung (Stress, Wut, Aufregung) oder Ruhe aufgetreten ist, also im Wechsel von Sympathikus und Parasympathikus. Dabei tippte ich besonders auf den Magennerv Vagus, weil es überwiegend in Ruhezeiten wie Urlaub, Wochenende usw. auftrat, aber schon damals in Verbindung mit dem Verdauungstrakt. Diese vegetative Theorie habe ich dann nach und nach fallen gelassen, da ich dabei eh nichts hätte ändern können.


    Das soll aber keineswegs heißen, dass ich sie jetzt für falsch halte.


    Auch die zuversichtlichen Beiträge von @lucky.katenka und @knowbody zeugen doch davon, dass man selbst etwas Positives bewegen kann, als sich seinem Schicksal hilflos zu ergeben.


    Mir selbst hat mein Interesse, die Zusammenhänge zu ergründen, sehr geholfen. Dadurch bin ich, auch dank dieses Forums, so gut wie beschwerdefrei geworden.


    Ob sich am Ende meine Theorien für richtig erweisen oder im Bereich der Phantasie angesiedelt sind, steht in den Sternen. Für mich jedenfalls sind sie nicht unmöglich.


    Viele Grüße und


    Tschau *:)

    Hallo,


    ich möchte mal eine Erfahrung weitergeben. Ich habe mit der Atmung experimentiert, da ich davon ausgegangen bin, dass eine tiefe Atmung dem Herzen mehr Sauerstoff zuführt und das Herz unterstützt. Dabei habe ich bemerkt, dass jedes Mal, wenn ich tief atme, das Herz einen Stolperer macht. Das hat mich gewundert und erst mal von weiteren Übungen abgehalten. Schließlich habe ich meine Versuche wieder aufgenommen und herausgefunden, dass es besser ist, tief in den Bauch zu atmen. Dabei bleibt das Herz ganz ruhig. Der Grund ist, dass sich bei der Bauchatmung das Zwerchfell nach unten bewegt und somit im Brustraum kein unnötiger Druck entsteht. Durch Nachlesen habe ich noch Folgendes herausgefunden: laut Wikipedia führt die Bauchatmung also nicht nur Sauerstoff zu, sondern sie wirkt beruhigend, ist energiesparend, blutdrucksenkend, massiert die Eingeweide und fördert somit die Verdauung und – was hier vielleicht von besonderem Interesse ist – sie fördert den venösen Rückstrom aus der unteren Hohlvene, da sich der im Bauchraum entstehende Unterdruck auch auf die untere Hohlvene überträgt. Alles Wirkungen, die für uns nützlich sind. Bei aufkommenden Angst- und Panikgefühlen kann sie als Beruhigungsmittel eingesetzt werden, denn gerade bei Ängsten haben wir die Tendenz zu flacher schneller Brustatmung. Voraussetzung ist, dass man die Bauchatmung erst mal übt, damit sie einem vertraut wird und wie von selbst abläuft und einen – auch das Herz – nicht durch das Ungewohnte durcheinander bringt. Logischerweise sollte auch die Kleidung um den Bauch nicht eng sein. Ich erlebe die tiefe, langsame Bauchatmung als sehr wohltuend und erfrischend. Allerdings bin ich noch am Anfang meiner Erfahrungen mit dem Atmen. Mal sehen, was es langfristig bringt. Da ich gerade kein Vorhofflimmern habe, kann ich nicht sagen, wie die Bauchatmung sich dann auswirken würde, ich wende sie vorbeugend an, um meinem Herzen und meinem vegetativen Nervensystem was Gutes zu tun. Sogar mein Rücken profitiert davon, denn mit jedem tiefen Atemzug bewegen sich die Wirbel etwas mit. Das ist gerade bei langem Stillsitzen gut. Außerdem kann man schlecht tief in den Bauch atmen, wenn dieser durch nach vorne Beugen eingeklemmt ist. Man sitzt also automatisch aufrechter. Umgekehrt könnte man sagen, wenn man nach vorne gebeugt ist, muss man zwangsläufig mehr in den Brustkorb atmen und engt dadurch das Herz mehr ein. Dies als Ergänzung zur Hohlvenentheorie.

    Hallo,


    ich bin neu im Forum.


    Mein Mann hat eigentlich ein gesundes Herz, man hat einen Katheder gesetzt und es war alles in Ordnung.


    Er hat aber bei Anstrengung z.B. schneeschippen oder mit dem Enkel ein bisschen rumtoben oft hohen Puls.


    Es kommt wohl vom Genick her, meint der Arzt. Er hat dann manchmal 150 Puls und das dann viele Stunden lang


    oder es geht dann bissle runter auf 110. Dann nach ein paar Stunden oder 2 Tagen ist er wieder normal. Manchmal dann nur um 50 rum.


    Hat irgend jemand Erfahrung damit. Er nimmt dann ASS 100 Phosphor 200 3 Globulis und jeden Tag Betablocker. Ich habe manchmal sehr Angst um ihn.


    Er ist dann sehr angespannt und kaum zu ertragen.


    LG Feencard

    Hallo an alle, ich möchte hier mal was schreiben, ich 32 leide seit meinen 15 lebensjahr an Extrasystolen, anfangs nur gelegentlich, und im laufe der Jahre kam eine angst und panikstörung hinzu. Was die extrasystolen verschlimmerte, letztes jahr im September hatte ich die schlimmste zeit was extrasystolen angeht, kein normaler Pulsschlag mehr, bei jedem schlag aussetzter, in dieser zeit hatte ich viel stress,(trennung von Freundin) hab so gut wie nichts mehr essen können, hab mich nur von kaffe und cola ernährt und viel geraucht.


    Naja jedenfalls bekam ich es mit der Angst zu tun und bin ins Krankenhaus.Dort stellte man salven, bigeminus, Ventrikuläre.supraventrikuläre ES fest. ich glaub sie nannte es Low Typ. das war das schlimmste was mir in all den jahren passiert ist, davor hatte ich immer nur gelegentliche ES. Trotzdem sagte man mir das ich Herzgesund bin, was schwer zu glauben war. Bekam dann Betablocker die ich später wieder absetzen konnte, da sich alles wieder normalisierte, dann kam im november letzten jahres mein Clusterkopfschmerz, was wiederrum zu gelegentlichen ES führte, aber nur gelegentliche. Ja und nu sind seit gestern wieder gehäufte ES spürbar, ohne erkennbaren Grund, ich merke jedenfalls wie ich wieder mehr in mich horche, und verspüre sie stärker, Angst macht sich breit, das es wieder so schlimm wird wie im september, auch macht sich eine angst breit die ich kaum erklären kann, man sagt es ist Harmlos und man solle sie nicht beachten, ich hab es nun schon so viele jahre, ich hab es bis heute nicht geschafft es in den Griff zu bekommen, und mache mir natürlich gedanken wie ich es in ein paar jahren wohl wegstecke, meine lebensqualität ist in solchen phasen stark herabgesetzt, da ich bei solchen attacken vor allem angst habe, angst zu arbeit zu gehen, angst mich zu verabreden weil ich denke wenn mir was passiert ich mir schnell hilfe holen muß. ein teufelskreis-.---

    Hallo miteinander,


    ich habe mich hier neu angemeldet und zu diesem Thema nun schon eine Menge der bisherigen Posts gelesen- vielleicht zu viele und ich bin daher momentan in bischen verwirrt. Vielleicht könnt Ihr mir ja weiterhelfen:


    Ich hatte Anfang Januar zu ersten Mal und dann gestern abend erneut aus dem Nichts heraus so ein "Druckgefühl" im oberen Bereich des Brustkorbs. Hinzu kam eine innere Unruhe die ich mir nicht erklären konnte. Hinlegen verschlimmerte das Unwohlsein, Umhergehen und mäsige Bewegung waren angenehmer. Diese Zustände hielten beide Male so ca. ein bis anderthalb Stunden an. Anfang Januar ging ich am nächsten Tag zum Hausarzt, der machte ein EKG und schickte mich zur Sicherheit, da ich einen hohen Puls hatte (Ruhepuls um die 90) per RTW ins Krankenhaus. Da wurden Blutuntersuchungen (2 Stück) und Ultraschall sowie Belastungs-EKG gemacht. Alles war okay und ich konnte nach 24 Stunden wieder nach Hause.


    Nun habe ich aber gestern abend, da mein Puls ja im Januar erhöht war, den Puls gemessen und hatte da immer diese Aussetzer. Im Moment der Aussetzer fühlte es sich so an, als wenn jemand auf meine Brust drückt und ich für diesen kurzen Moment schwerer Luft bekomme. Ich habe mich dann ins Bett gelegt und hatte aber weiterhin (ich lag in Rückenlage) dieses Gefühl schwer Luft zu bekommen. Aussetzer im Puls habe ich da dann nicht mehr feststellen können. Nach gut einer Stunde war der Spuk vorbei.


    Wie bemerkt Ihr diese ES oder Aussetzer? Merkt ihr die Aussetzer direkt (war bei mir nicht so, ich habe sie nur am Puls bemerkt) oder bemerkt ihr Symptome, die aus den Aussetzern resultieren? Und wenn ja, stimmen Eure Symptome mit meinen überein?


    Sorry, falls das schon irgendwo beschrieben war, ich es aber überlesen haben sollte.


    Danke für Eure Antworten.


    LG Heronimus

    Liebe neue und alte Forumsteilnehmer,


    leider wird von so einem Forum viel zu oft professionelle Hilfe erwartet, die es aber natürlich nicht geben kann.


    Hier kann man sich nur selbst helfen und abwägen, ob man aus den Beiträgen brauchbare Erfahrungen der Beitragsschreiber selbst nutzen könnte.


    Niemand kann hier Diagnosen stellen und Therapien empfehlen. Deshalb sind auch spezielle Fragen dazu sinnlos.


    Auch die oft gestellten Fragen zu Extrasystolen & Co., wie sie sich anfühlen usw., kann sich doch jeder selbst beantworten indem die Beiträge gelesen werden. Dazu muss man nur die Seitennavigation benutzen. Hier wird man feststellen, dass sich im Inneren des Fadens ein regelrechtes Archiv befindet.


    Also bitte nicht so viele Fragen stellen, sondern Erfahrungen hier mit einbringen. Die Frage lautet ja: "Was sind die Ursachen von Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern"?


    Und nun geht’s über zur Tagesordnung.


    Vidgi hat zu Recht darauf hingewiesen, wie wichtig eine richtige Atemtechnik ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Bewegungen in den Bauchraum hinein, wie sie bei der Bauchatmung stattfinden, positive Wirkungen auf benachbarte Organe haben.


    Für den Blutrückfluss zum Herzen zurück sind diese sekundären Pumpsysteme unerlässlich, wie z.B. auch die Muskelpumpe der Beine oder die Arterienpumpe.


    Erlernen und dauerhaftes Anwenden der Bauchatmung ist leider nicht so einfach, da man immer wieder unbewusst zur oberflächlichen Brustatmung wechselt.


    Also vielen Dank Vidgi für die wichtigen Hinweise, die perfekt zur Hohlvenentheorie passen.


    Nun noch zu einem Ereignis vom vorigen Wochenende.


    Ich habe in meinem letzten Beitrag noch davon berichtet, dass ich so gut wie beschwerdefrei bin. Damit meinte ich nicht "ohne gelegentliche Extrasystolen", sondern "ohne Vorhofflimmern". Diese Aussage stützte sich auf meine erworbene Fähigkeit, Vorhofflimmerattacken in der Entstehungsphase zu hemmen. Als Vorboten solcher Episoden habe ich ja schon seit Jahren ein zappelndes, vibrierendes Gefühl im Oberbauch beschrieben.


    Dieses Zappeln kurz über dem Bauchnabel, was in bestimmten Situationen immer mal wieder auftrat, ging früher üblicherweise in Extrasystolen - Herzrasen - Vorhofflimmern über. In den letzten 3 Jahren konnte ich meistens durch meine sofortige, spezielle Druckpunktmassage an dieser Stelle, ein Überspringen in Vorhofflimmern verhindern.


    Letztes Wochenende kam nun plötzliche wieder eine solche Situation, bei der ich mich aber spontan entschieden habe mal nicht einzugreifen und bin ganz ruhig auf meinem Stuhl vor dem Computer sitzen geblieben.


    Das Resultat waren 18 Stunden Vorhofflimmern und für mich die Gewissheit, dass meine Theorie mit dem sensiblen Punkt kurz über dem Bauchnabel stimmt.


    Es fing tief im Bauch an leicht zu vibrieren, zu krabbeln, zu zappeln und es wurde immer stärker. Nach etwa ½ Minute verspürte ich Extrasystolen, die sofort zusammen mit einem schneller werdenden Puls in Vorhofflimmern übergingen.


    Dies konnte ich an der Halsschlagader richtig verfolgen. Der Anfang des Herzrasens war noch im Sinusrhythmus und dazwischen die Extraschläge.


    Merkwürdig war danach auch wieder der sofort einsetzende und anhaltende Harndrang, verbunden mit kräftigen Turbolenzen im Bauchraum.


    Meine sofortige Bedarfstherapie "Pill in the pocket" (Propafenon) hat innerhalb von 24 Stunden wieder geholfen. Nur durch die gute Erfahrung damit in letzter Zeit, war dieses Experiment zu entschuldigen und ein bisschen mulmig ist mir schon gewesen, als ich den Mist dann am Hals hatte.


    Das Vorhofflimmern hat, wahrscheinlich auch durch den langen kalten Winter, schon lange bei mir "angeklopft" und ich hätte es bestimmt irgendwann mal verpasst. Komischerweise ist jetzt danach wieder alles in Butter, als wenn sich doch irgendetwas (Histamin?) dadurch abgebaut hat. Ich muss sagen, dass ich auch sehr unvorsichtig mit der Ernährung in letzter Zeit war und besonders an diesem Tag.


    Einen Punkt möchte ich noch erwähnen, der scheinbar mit zu dieser Situation geführt hat.


    Ich war gerade beim Kauf eines Kühlschrankes im Internet und speziell beim Abschicken der Bestellung. Ich glaubte auf einmal, dass es doch die falsche Bestellnummer gewesen sei, die ich noch im letzten Moment auf dem Monitor verschwinden sah.


    Diese Schrecksekunde war der letztendliche Auslöser dieser Attacke, obwohl es ja nun nicht gerade "so eine Gefahr" darstellte. Es war dann doch die richtige Bestellnummer und wenn schon…was wäre denn gewesen??


    Ich habe auch festgestellt, dass solche Herzrhythmusstörungen allgemein oft aus gewissen Stresssituationen heraus entstanden sind. Ich war beim Suchen des geeigneten Einbaukühlschrankes im Internet schon ein bisschen gestresst, da er ja wieder genau in die Schranknische passen musste.


    Und nun noch das Fazit das nicht fehlen darf:


    Stress setzt Histamin in den Blutkreislauf frei und bringt somit einen schon erhöhten Histaminspiegel an eine kritische Marke. Histamin führt bei Hohlorganen zur Kontraktion der glatten Muskelzellen (Krampf).


    Welches Hohlorgan hat in meinem Fall nun gekrampft – bzw. gekrabbelt, gezappelt, vibriert? War es die untere Hohlvene oder der Zwölffingerdarm? Fakt ist, dass die Blase auch ein Hohlorgan ist und sich verkrampft hat, daher der anhaltende Harndrang…etwa auch vom Histamin?


    Das lass ich mal so im Raum stehen.


    Ich wünsche Euch alles Gute!


    Tschau *:)

    Hallo Ihr Lieben,


    ich lese nun seit November in diesem Forum, seit November weil ich da mal wieder aus dem Krankenhaus kam. Kurz zu mir, ich bin 30 Jahre jung, weiblich, keine Kinder, Pharmareferentin.


    Seit Jahren habe ich Rhythmusstörungen- wobei ich sagen muß wußte ich nie das es welche sind bis vor 2 1/2 jahren. Ich kenne mindestens seit dem ich 15 bin Rhythmustörungen- immer in Verbindung mit Bücken. Ich habe damals Arzthelferin gelernt und habe mir das ganze immer so erklärt: Du bückst Dich da klemmt irgendwas ab- und dann versucht das Herz durch ordentliches Klopfen (bis in den Hals) das Defizit wieder auszugleichen.


    Mmh..nun gut....manchmal bin ich über Jahre beschwerdefrei gewesen.


    Im Dezember 2007 wollte ich nach Dresden auf den Weihnachtsmarkt. Ich muß dazu sagen ich war echt krank, ich hatte einen hochfieberhaften Infekt + übelste Heiserkeit. In Dresden angekommen ging es zu Fuß vom Bahnhof in die Pension. Ich bekam schon am Bahnhof Herzklopfen....mein Puls raste....im Hotel ging es mir so schlecht das ich zu meinem Freund sagte ruf nen Krankenwagen. Der guckte mich ganz erschrocken an weil er so was von mir nicht kannte- man ging´s mir da schlecht. Ich dacht echt ich geb den Löffel ab. Der Notarzt kam stellte stellte eine SVT fest, Puls jenseits der 250 !!!


    Ab auf die Intensiv in die Herzklinik- toller Weihnachtsmarkt.


    Hier gab es 12mg Adenosin, also es wurde ein künstlicher AV Block hergestellt.


    Danach ging es mir wesentlich besser...mein Puls fiel von 278 auf 120 im Bruchteil einer Sekunde. Wer schon mal Adenosin (Adrekar) bekommen hat weiß wie unangenehm es ist. Aber das ist nur ein Moment lang.


    Dann hatte ich monate lang nichts! Gar nichts. Im April auf einmal wieder. Ich versuchte etwas aus dem Kleiderschrank zu ziehen das eindeutig nicht für eine Person mit 1,65 m weggepackt war. Ich streckte mich, griff nach oben und da war sie- meine SVT. Ich nahm einen Betablocker ( seit Dresden nehme ich Beloc zok mite 47,5). Nichts half. Ich rief den Notarzt. Im Gespräch hörte es auf-puh glück gehabt.


    Die nächsten Ereignisse waren im November- zwei mal!!!! Aber auch hier selbstlimitierend.


    Im Januar 2009 fing ich in einem Fitnessstudio an, Cardiotraining und Muskel. Da hatte ich nie Beschwerden. Im Oktober war ich nicht einmal da da ich beruflich es nicht mehr hin bekommen habe, im November letzten Jahres dann wieder- ich habe mich gebückt....und auf gings. Nach einer Stunde rief mein Freund dann den Krankenwagen ab gings- wieder 12mg Adrekar und danach hätt ich gehen können.


    Mich nervt das total. Mein Karfdiologe nimmt mich überhaupt nicht ernst. Wenn ich ihn frage ob andere das auch haben durch bücken guckt er mich an wie ne Kuh wenn´s donnert und sagt: ja aber das ändert ja nix das sie das trotzdem haben....


    Man das weiß ich auch. Dann komm ich nach meinem Termin beim Kardiologen nach Hause, geb bei Google Rhythmusstörungen durch Bücken ein und komme auf dieses Forum...


    Ich hab schon gedacht ich bin bekloppt.


    Auch ich denke das die Ernährung viel in das Geschehen einspielt. Ich habe die meißten Ereignisse im Winter, sprich immer November, ich esse allgemein nicht viel Süßes, außer zu Anfang der Adventszeit, Kekse, Marzipankartoffeln....das übliche....auch früher hatte ich immer die Beschwerden im Winter.


    Ich weiß nicht wie sinnvoll eine Ablation ist. Hat hier irgendwer Erfahrungen??? Ich will natürlich auch gern für Nachkommen sorgen, aber auch das zeichnet sich zu einem Problem ab, hat hier jemand was zu berichten???


    So nun wünsche ich Euch eine beschwerdefreie Woche ;-) und wir hören uns *:)


    Lieben Gruß Anison

    hallo kennt jemand herzstolpern täglich und und auch dann am tag zusammen gezählt nur 5 std.ruhe im schlaf werde ich gott seii dank niicht immer wach davon . angst macht mich verückt .habeeinen upside down magen .das heisst der magen drückt sich was durch den schliessmuskel was durch und soll auf mein herz drücken und mir die beschwerden machen.maqn kann es operieren.aber der kardiologe kann es nicht garantieren.habe auch eine nahrungsmittelunvertäglichkeiten vieleicht kommt es ja auch davon.habe einfach angst das ich umfalle und sterbe.weil mir dabei oft schlecht.bei kardiologe konnte man leider nicht sehen der berümhte vorführefekt.vielleicht hat einer von euch die erfahrungen mit iberogast tropfen gemacht sollen auch helfen gruss gerdi*:)*:)%-|%-|%-|

    Hallo :)


    Ich wollt nur auch mal wieder einen Beitrag leisten.


    Also bei mir kommen die Stolperer 100 prozentig nicht von Histamin. Ich kann Fisch essen so viel ich will oder auch sonstiges und es bleibt alles beim alten, letztens hatte ich mal einen angenehmeren Tag (nur 20 Stolperer) und hatte an dem Tag auch superviel gegessen (u.a Fischstäbchen und Schokolade). Nun esse ich jeden Tag wieder Schokolade und habe halt wie immer meine 300-700 Stolperer am Tag.


    Merkwürdig ist es,dass es in der Berufsschule in den ersten 2-4 Stunden nicht ein einziges mal stolpert (nein am essen liegt es wohl nicht, da ich vor der Schule und in der zweiten Pause meistens dasselbe esse).


    Und zwischen 5-7 Std wird es unerträglich, da geht es plötzlich los mit einzelnen ES und auch Salven. Umso später desto schlimmer.


    Gleichzeitig tut auch mein Bandscheibenvorfall in der LWS immer mehr weh, und als ich dort gespritzt wurde vor 3 Wochen hatte ich 2 Tage nahezu keine ES aber dann WIEDER und die Schmerzen auch. Nun wurde ich noch einmal gespritzt wobei der Tag an dem ich die Spritze bekam SUPERHEFTIG und rekordverdächtig war was die ES anzahl anging. Komisch irgendwie (gebracht hat die Spritze leider nichts).


    Aber LWS und Herzrhythmus


    Was ich nun permanent dazu habe ist, dass ich Druck an den untersten Rippen habe und oft Luft unter der Haut, die aber minimal ist (so wie wenn man einen Schneeball macht fühl sich die Luft an,ist mir nun mal aufgefallen ^^)


    und das Stolpern ist immer an denselben Stellen, entweder ganz links am Herzrand oder unten links am Herzen. und bei linkslage halt fast 100 prozentig. (aber halt auch im Stehen,beim Sport usw..)


    Komisch irgendwie. Der Druck unter den Rippen erschleicht sich bis über die hälfte des Herzens ungefähr,ist echt nervig. Aber das Stolpern ist immernoch das dämlichste. Aber naja lässt sich mit Leben, ich mache auch alles wie vorher :)


    Das lustigste ist aber, dass bei mir Alkohol meine ES GANZ verschwinden lassen, aber wenn ich wieder nüchtern werde bzw der Alk aus dem Blut ist, gehts halt wieder los ^^ Aber besoffen lag ich schon 2 mal nun Stundenlang im Bett mit meiner Freundin und meinte,dass sie meinen Puls fühlen soll und ich tat dasselbee.. Resultat = KEINE EINZIGE ES! hahaha echt merkwürdig. Aber trinken ist ja niemals ne Lösung. Trotzdem das erste seit fast 2 Jahren,was die ES verschwinden lies.


    Joa ansonsten bin ich wohlauf, nur dass ich halt eingeschränkt bin in der Schule, weil ich ständig zu Ärzten muss und halt nach 4 Std echt nur noch nach Hause will bzw mich kurz hinlegen,damit sich das Theater etwas legt.


    ECHT KOMISCH!


    vor allem auch,dass ich anfangs nur zum WOchenende mal 2-3 Stolperer hatte, dann mal unter der WOche, dann jeden Tag,dann jeden Tag ca 5-10,dann 20, dann 50 und nun immer 300-700 ^^ und es nun IMMER ist,sogar beim Sport ^^ Echt blöd -.-


    Naja HERZGESUND und NULL ANGST, dass ist das Wichtigste. Das es stört ist halt normal, sowas würde jeden stören ^^ Meine Verhaltenstherapie vor nem Jahr hat mir die Angst genommen,aber die ES wurden monatlich mehr ^^ Aber so habe ich meine Lebensquali wieder ;-) DENNOCH...so kann es nicht immer weitergehen..


    Hoffe ihr habt Anregungen oder Ideen :)


    Vllt ja was mit dem Nerven in der LWS..aber aufs Herz?? Echt keine Ahnung.


    Alles Liebe!

    Achja, ich hatte einen plötzlichen Kindstod überlebt und meine Mutter meinte, dass deshalb mein Zwerchfell schnell beschädigt wird (auch weil ich direkt nach Geburt eine Lungenentzündung hatte). Da mein Druck genau am Zwerchfell ist,habe ich mal meinen Arzt drauf angesprochen,aber der meinte,dass das nicht möglich wäre und man das Zwerchfell nicht untersuchen kann und meine Schmerzen dann mehr im Bauch wären. Hab keine Schmerzen sondern DRUCK. Ach komisch.. Denke heute seit Monaten mal wieder über die Ursachen nach. Es ist irgendwie sinnlos ^^ Hab auch gar keine Lust mehr zu Ärzten zu gehen ^^


    So..eine gute und erholsame Nacht wünsche ich!

    hallo smilingsun du ich möchte deine nerven haben ich kann es bald nicht mehr ertragen dieses stolpern täglich auch so einige hundert mal .bin sonst immer positiv eingestellt und lass mich nicht untrkriegen aber das ist für mich schlecht auszuhalten .die angst ist das grösste da ich es ja bis in den magen spüre .habe aber auch angst vor der op ich weiss auch ständig diese angst zu sterben macht mich krank vor allem seid meine schwester kurz vor weihnachten starb .aber mal was anderes man hat bei der krankengynastik mir auch gesagt das die wirbelsäüle da dort ja auch die ganzen nervenbahnen liegen das stolpern verursachen kann ich habe eine leichte skoliodas kann auch eine ursache sein . lass doch mal die sache röntgen.warte auf deine antwort wie du es hinbekommst ohne angst zu sein gerdi :°_:°(:°(:°(:°(