Cha tu.


    ich glaube dem was die umgefallenen Sportler angeht. Der Kardiologe bei dem ich war , sagte mir 1 Tag Fieber = 1,5 Wochen Pause um sicher zu gehen. Also ich hatte 4 Tage Fieber und sollte 6 Wochen nichts machen um sicher zu gehen. Das ich sowieso nichts mache wusste der Kardiologe natürlich nicht ;-D

    Sport ist nicht nur sehr gesund, sondern ist auch förderlich gegen deine Angsterkrankung, dann hast Du mal bissel Ablenkung und trainierst dein Herzkreislaufsystem. Leute die kein Sport machen, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, das man dann später Herzprobleme bekommt ist doch vorprogrammiert.


    4 Tage Fieber = 6 Wochen Pause?? völliger Quasch!!

    Also mir hat es der Arzt gesagt der auch den Profi-Fussballer vom FC behandelt hat gesagt. Der ist auch auf dem Spielfeld umgekippt. Ich denke nicht das es quatsch ist wenn es mir ein renommierter Kardiologe sagt.


    Also ich riskiere es nicht , versuch du es doch und berichte es wenn du es jedesmal überlebst.

    Dann hat dein Arzt keine Ahnung, die Faustregel ist... Infekt auskurieren + 3-5 Tage bis man sich wieder voll belastet. 6 Wochen ist doch utopisch... dann müssten ja Bauarbeiter 7 Wochen krank geschrieben werden, völliger Quasch!

    Knutschile,


    3-5 Tage sind definitiv zu wenig! Mehrere Kardiologen im Freundeskreis, aber auch solche, die mich behandelt haben gehen von 1-2 Wochen als Standard aus. 6 Wochen halte ich persönlich auch für überzogen, aber 2 Wochen würde ich jedem raten, und wenn eine Grund-Herzkrankheit vorliegt (wie bei mir), dürfen es auch 3 sein.


    Gruss zur Nacht


    Cha-Tu

    Cha-Tu,


    vllt. hab ich grad wieder meine Sportbrille auf, aber wir werden spätestens wieder nach 3-4 Tagen auf das Feld geschickt, natürlich abgesprochen mit den Ärzten. Unser/mein Kardiologe (immerhin Chefarzt im Herzzentrum) sieht da auch kein Problem drin. Sicher sind das alles sportbezogene Ärzte, ein Kardiologe der mit Sport wenig am Hut hat, sieht das vllt. anders.


    Wünsch Dir ein tolles we *:)

    Hallo an alle,


    ich möchte Eure interessanten Beobachtungen vom Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern (VHflimmern) und Gewichtsreduktion bzw. Ernährungsumstellung aufgreifen.


    Bin 54 Jahre und bekam vor gut 3 Monaten erstmals heftiges VHflimmern mit Akut-Einlieferung ins Krankenhaus inkl. 7 Tagen stationären Aufenthaltes zwecks Untersuchung. Keine Herzfunktionsstörungen; im Entlassungsbefund paroxysmales (anfallartiges) VHflimmern attestiert.


    Auslöser, ganz klar: massiver, wochenlanger Alkohol-"Genuss", sozusagen als Krönung einer über vier Jahrzehnte praktizierten Alkohol-Karriere (wenn auch mit recht häufigen monatelangen Pausen, bis max. 11 Monate). Bei KH-Einlieferung 103kg/1,85m Größe. Geraucht habe ich im Leben nicht eine Zigarette, keine Droge. Kein Joint, nix.


    Seither in trauriger Regelmäßgikeit von 5 bis 6 Tagen stets für fast genau 24 Stunden heftiges VHflimmern, einsetzend immer extrem pünktlich am Morgen quasi beim Aufstehen, begleitet von tagsüber teils starken Schwindelanfällen und dem üblichen Pipapo.


    Ich frage mich: Ist das unheilbar?


    Entgegen dem ärztlichen Rat, langsam abzunehmen, entschied ich mich konsequent – ich merkte, ich brauchte dringend, Gichtanfälle hin und her, Entlastung – für eine Radikalkur: Ich stellte meine Nahrung von heute auf morgen auf Rohkost um. Sie nimmt täglich mindestens 95 Prozent meiner gesamten Ernährung ein. Die restlichen 5 Prozent sind ausschließlich – noch – meine geliebten Falafel. Ich praktiziere meine Rohkost nach David Wolfe ("Die Sonnendiät), also ohne (verschleimendes) Getreide.


    Grundlage sind erstens süße (z. B. Äpfel, Orangen, Weintrauben) oder nichtsüße (Tomaten, Gurken) Früchte, zweitens Blattgemüse (Das Mineralien-Kraftwerk überhaupt; täglich 500 Gramm entsafteter Spinat, selbst gezogene, äußerst wertvolle Alfalfa-Keimlinge, Mangold, Wildkräuter; das alles schmackhaft vermixt mit Ananas, Apfel und Apfelsine) und drittens Fette (jeden 2. Tag eine oder eine halbe Avocado, gelegentlich Kokosfleisch). Für Salate nehme ich nur Öle mit hochwertigsten ungesättigten Fettsäuren wie Leinöl (ich liebe es!!), Rapsöl oder (seltener) Olivenöl. Wichtig: Alles kaufe ich zur konsequenten Entgiftung ausnahmslos im Bio-Laden.


    Ergebnis: In 5einhalb Wochen 14 Kilo Gewichtsreduktion auf jetzt 89kg. An meinen beschwerdefreien Tagen nicht für möglich gehaltene Leistungsfähigkeit bei meinen Ausdauerläufen (wöchentliche vorsichtige Steigerung der Laufzeit um 1 bis 2 Min., z. Zt. jeden 2. Tag 30 Minuten) bei dem ständigen starken Drang meines Körpers, "richtig Gas" geben zu wollen, das heißt deutlich über den 120er Puls hinausgehen zu wollen.


    Und jetzt zum Vorhofflimmern: Erfreulicherweise registriere ich, dass die Anfälle, wenn auch – noch – nicht kontinuierlich, so doch schwächer bzw. harmloser werden. An zwei der "etatmäßigen" Tage mit VHflimmern hatte ich nur sehr gering zu leiden. An den "normalen" Tagen mit VHflimmern beobachte ich, dass die Salven deutlich seltener werden; Dreier-Extrasystolen habe ich nicht mehr. Das Herz schlägt ohne schnelle Schläge einfach nur unregelmäßig.


    Im übrigen teile ich Beobachtungen von Euch, wonach scharfes Essen den Ausbruch von VHflimmern begünstigt: Ich habe meine jahrzehntelange Gewohnheit, extrem scharfe Chilis (Habaneros bis zu Bhut Jolokia, also 1 Mio Scoville-Einheiten) zu essen, leider beibehalten, was prompt immer wieder zu Anfällen von VHflimmern führte. Das Absetzen der scharfen Kleinen hatte eine spürbare Besserung zur Folge.


    Ich werde meine Rohkost auf lange Sicht beibehalten. Ich bin sicher, dass ihr Geheimnis primär in einer fundamentalen Verbesserung der Enzym-Funktionen begründet ist (alle gekochte Nahrung zerstört das Gleichgewicht der verschiedenen Enzymarten und beschädigt ihre Aufgabenstellungen stark bis sehr stark). Ein intaktes Enzym-Milieu begünstigt die Herzfunktion nachweislich. Ich strebe mein früheres Idealgewicht von ca. 73kg an und bin mir sicher, dass sich damit mein Vorhofflimmern verabschieden wird.

    Hallo @ Der kleine Prinz

    Hallo @ Rohkost Fan

    Vielen Dank für Eure ausführlichen und perfekt zu meinem Thema passenden Ergänzungen.


    Kleiner Prinz, es tut mir sehr leid, dass das Vorhofflimmern bei Dir chronisch und eventuell kaum noch beeinflussbar geworden ist. Du gibst Dir jetzt selbst die Schuld dafür.


    Doch am Ende eines Weges ist man immer schlauer, weil man dann weiß, wo man hätte abbiegen müssen. Ich bin, nicht zuletzt dank dieses Forums hier, an der richtigen Stelle abgebogen und bin von Verapamil auf Betablocker umgestiegen, die Dir sicherlich auch gut getan hätten.


    Aber das wichtigste war für mich, dass ich den Zusammenhang zwischen Vorhofflimmerattacken und bestimmten Ernährungsgewohnheiten erkannt hatte. Dadurch konnte ich ohne Risiko unmittelbar in das Geschehen eingreifen.


    Deine Schilderungen, wie das Vorhofflimmern vor 15 – 20 Jahren bei Dir ausgelöst wurde, deckt sich genau mit meinen persönlichen Beobachtungen vor 20 - 30 Jahren. Also ist für mich die Histamintheorie realistisch.


    Solche Aussagen geben mir immer wieder Kraft um nach dem letztendlich ausschlaggebenden Auslösemechanismus zu suchen, bzw. um meine Hohlvenentheorie tatsächlich auch beweisen zu können.


    Es ist für mich denkbar, dass selbst Dein permanentes Vorhofflimmern noch einen realen Sinn haben könnte, wenn z. B. der Blutrückfluss zum Herzen gestört ist.


    Das Herz kann nur pumpen was es kriegt und da könnte doch eine absolute Arrhythmie die ökonomischste Variante sein, den Kreislauf aufrecht zu erhalten. Aber das habe ich ja schon ausführlich beschrieben.


    Schade finde ich, dass Dein Erfahrungsaustausch mit @agnes und @Cha-Tu nur noch im Verborgenen per PM ausgetragen wurde. Gerade die kurzen, präzisen, kritischen und vor allem fachlichen Kommentare von @agnes, hätten diesen Faden hier mal gut getan.


    Bei @Rohkost-Fan wundere ich mich bei einigen seiner Gewohnheiten nicht, dass es zu Vorhofflimmerattacken kommt.


    Doch Gegenmaßnahmen wie Gewichtsreduktion und Ernährungsumstellung hören sich schon erstmal gut an. Mit Deiner radikalen Rohkostdiät würde ich aber sicherlich das Gegenteil erreichen. Wenn ich täglich ein Pfund rohen Spinat essen würde und dazu noch die frittierten Falafel aus getrockneten Kichererbsen, wäre das Vorhofflimmern schon wegen des hohen Histamingehaltes und der starken Blähungen vorprogrammiert.


    Aber was bei mir mit Sicherheit so wäre, muss bei Dir noch lange nicht sein.


    Ich wünsche Euch alles Gute.


    Tschau *:)

    Guten Abend,


    ich habe seit heute permanentes Herzstolpern (Aussetzer). Heute ist es so extrem. Zwar wurde das im Februar mittel Langzeit EKG als harmlos aufgezeichnet. Aber wieso habe ich es heute so permanent und davor nicht?


    Gruss

    Hallo!


    Obwohl es hier im Forum kaum noch Reaktionen auf meine Gedankengänge gibt - was mich aber nicht weiter stört - will ich trotzdem über den neuesten Stand berichten.


    Ein direktes Eingehen auf Beiträge anderer, wie noch am Ende der vorhergehenden Seite, werde ich mir aber sparen können. Meistens hat man es eh schon Xmal geschrieben.


    Ich weiß, dass meine Vermutungen ein bisschen weit im Bereich der Fantasie angesiedelt erscheinen, für mich jedoch ist die These mit dem gestörten Blutrückfluss zum Herzen die realste Variante, um das Auftreten von Extrasystolen, Herzrasen und auch Vorhofflimmern zu erklären. Das Histamin spielt dabei mit eine Rolle, aber die Zusammenhänge kann ich teilweise noch nicht ganz verstehen.


    Histamin soll ja spasmogen wirken, besonders die glatte Muskulatur von Hohlorganen soll betroffen sein. Aber ist die untere Hohlvene ein solches Hohlorgan?


    Vielleicht kann mir mal jemand die Frage beantworten, ob sie sich so verkrampfen kann, dass der Blutfluss darin gedrosselt wird und man es auch deutlich spüren kann. Mit spüren meine ich damit das unmittelbar vor jeder Vorhofflimmerattacke auftretende krabbelnde, zappelnde Gefühl kurz über dem Bauchnabel.


    Ich massiere dann diese Stelle mit beiden Händen ganz tief waagerecht von rechts nach links, bis das starke Gefühl nachlässt und sich eine Gasblase den Weg ins Freie sucht. Weiche Knie dabei und danach gehören dazu, was doch für ein Kreislaufproblem spricht.


    Wenn ich in einer solchen Situation nicht sofort alle körperliche Belastungen einstelle (z.B. stehen bleiben auf Treppen) und nur massiere, steigt sofort der Puls und geht in Vorhofflimmern über. Das spricht doch für Blutmangel im rechten Vorhof wo die beiden Hohlvenen ankommen, oder?


    Hat nun Histamin die untere Hohlvene verkrampft oder hat der aufgeblasene Dickdarm darauf gedrückt und den Blutfluss behindert? Ich denke beides, denn wenn sich diese Vene verkrampft zieht das saugende Herz einen gewissen Unterdruck, was sie von außen noch druckempfindlicher durch Blähungen macht.


    Ich habe zwar von Gefäßspasmen gelesen, aber nur im Sinne von allgemeiner Art bei Blutdruckschwankungen usw.


    Soviel für diesmal.


    Ansonsten gilt weiter meine letzte Zusammenfassung.


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/14603972/


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Hallo zusammen,


    nach 2 Tagen habe ich nun diesen Faden durch. Erstmal Respekt für die Mühe und die Zeit die von einigen Usern geopfert wird.


    Nun kurz zu mir. Bin 28 Jahre, mit ein wenig Fett an den Hüften und einer Körpergröße von 1,98. Wenig bis gar kein Sport und mit einer "empflindlichen Pysche" ausgestattet.


    Im Jahr 2005 habe ich das erstemal ein Problem an der Pumpe bemerkt. Hatte seit längerem Magen/Darm Probleme mit Übelkeit. Dies machte mich ziemlich fertig, da erst nach 2 Wochen eine Magenspiegelung gemacht wurde mit der Ergebnis, dass ich eine leichte Magenschleimhautentzündung hatte. War insgesamt 3 Wochen deswegen AU. Habe auch 12 Kilo abgenommen, da ich einfach nichts essen konnte. An einem Samstag haben wir eine neue Küche bekommen. Das bedeutete viel Bewegung und das Tragen von schweren Teilen. Nach 8 Stunden war wir fertig und ich ging irgendwan schlafen. Im verlauf der Nacht bin ich dann wach geworden und merkte das mein Herz schnell und unregelmässig schlug. Das dauerte mis morgens an. Hatte die ganze Nacht Panik. Im letzten Jahr war ich beruflich auf nem ziemlich blöden Termin, außerorts für 3 Tage. Bereits nach der Ankunft hatte ich die gleichen Synthome wie damals. Erst als ich wieder zu Hause war verschwand das Herzrasen wieder. Einige Wochen später war ich beim Arzt wegen ne Erkältung und sprach dies an. Er meinte es wäre eine Kopfsache und ich solll mal ausspannen.


    Vor 4 Wochen, an meinem ersten Urlaubstag hatte wir eine Großbestellung bei Ikea abgeholt. Wiedermal schleppen und schwitzen was das Zeug hält. An diesem Tag noch lange aufgewesen, da meine Freundin Geburtstag hatte. Ein Glas Sekt getrunken (ich trinken eigentlich sogut wie nie Alkohol). Am nächsten Tag zum Entspannen in einem Solebecken gewesen. Einfach auf dem Wasser liegen und nix tun. Konnte das nur 10 min geniessen, plötzlich spürte ich meine Herzschlag, ganz komisch und schnell. Jede Anstrengung wurde mir zu viel und ich bekam Atemnot. Da bis nachmittags keine Besserung eingetreten ist, bin ich die Ambulanz gefahren. Die haben Puls und Blutdruck überprüft und meinte alles ok. Ich bestand aber auf ein EKG. Der Arzt schaute sich das an , und meinte: " Das ist aber seltsam".


    Wurde mit folgender Diagnose Stationär aufgenommen:


    Tachyarrhythmia absoluta bei VHF Herzfreq. 180,IT inkompl. RSB.


    Man stellte auch einen leichten Caliummangel fest. Laut Aussage der Ärtze würde man jetzt mit Medis den Sinusrhytmus wieder herstellen. Gegen 23 Uhr folgte ein Kontroll EKG. 10 min später kam die Stationsärztin ins Zimmer und sagte, man müsse jetzt schnell handeln. Es wurde ein Echo und ein Schluckecho durchgeführt. Keine Herzerkrankung und keine Thromben vorhanden. Es folgte dann die erfolgreiche elektronische Kardiversion. Wurde auf Intensiv wach und war erfreut einen normalen Sinusr. zu haben. Belastungsekg und Langzeit waren ohne Befund. (LzEKG"Durchgehender SR (HF44-80), keine Pausen, keine höhergradigen HRST"


    Nach 5 Tagen wurde ich entlassen. Musste 14 Tage noch Heparin spritzen und nehme morgens und abends Bisoprolol 2,5mg. Soweit gehts mir ganz gut. Habe aber ziemliche Angst das sowas nochmal passiert. Was kann man gegen diese Angst tun? Wie schnell kann es wieder trotz Medis zum Flimmern kommen? Ich soll nach 3 Monaten die Betablocker absetzten. Habe bedenken, dass ich danach schneller als recht wieder im KH bin.


    Essen nun jeden Tag eine Banane und versuche mich zu schonen. Habe die Befürchtung, dass durch schweres und langes tragen wieder zu Problemen kommen kann. Was mir aufgefallen ist, das ich keine Laute Musik mehr vertrage. Weder im Auto noch im Kino. Musste letzte Woche den Film vorzeitig verlassen, da ich ein ganz komisches Gefühl in der Brust hatte und es mir einfach zu laut war. Liegt dies an meiner Pysche ?


    Vielen Dank für Antworten

    Hallo Gerhard


    Etwas verstehe ich an deiner Theorie nicht: An der Stelle, die du beschreibst, pulsiert es bei mir. Pulsieren wäre aber keine Vene, sondern eine Arterie: An dieser Stelle ist meines Wissens die Bauchaorta. Ich habe da auch mal draufgedrückt, und dann ist gleich das Herz für einen Schlag stehen geblieben.


    Ansonsten kann ich von dieser Stelle aus ähnliche Symptome wie du beobachten. Ein Unterschied: Bei mir gibt's nach der Extrasystole kein Vorhofflimmern, sondern (vermutlich, da bisher nie auf einem EKG) eine Re-Entry Tachykardie. Diese kriegt man wenigstens ohne Krankenhaus selber wieder weg.


    Histamin spielt bei mir keine Rolle, ein aufgeblähtes Magen/Darmsystem aber sehr wohl. Bei mir sind es weniger spezifische Nahrungsmittel, die den Bauch blähen (ausser schlichtweg "zu viel" zu essen), sondern Stress. Dieser Schlägt bei mir "auf den Magen" und führt damit indirekt zu Extrasystolen.


    Gruss, Martin

    Hallo Martin,


    die Bauchaorta mit ihrem hohen Druck lässt sich sicher nicht durch Blähungen und andere Einflüsse komprimieren, sodass sie für mich nicht in Frage kommt. Sie durchquert meiner Meinung nach auch mehr links von oben das Zwerchfell.


    Anders sieht es mit der unteren Hohlvene aus, die, wenn sie nicht missgebildet ist, ganz leicht rechts von unten durch das Zwerchfell zum Herzen verläuft. Ich kann mir vorstellen, dass sie durch die Saugkraft des Herzens sinngemäß sogar einen gewissen Unterdruck hat und somit leicht von benachbarten Organen bzw. bei bestimmten Körperhaltungen und Bewegungen abgedrückt werden kann.


    Pulsieren tut es bei mir auch, aber das kann ich von meinem, vor Flimmerattacken immer auftretenden krabbelnden – zappelnden Gefühl, ganz klar unterscheiden.


    Dieses Gefühl ist eher krampfartig, tut nicht weh und verbreitet auch keine Angst bei Betroffenen, die die Zusammenhänge damit noch nicht erkannt haben. Bei mir war es jedenfalls so und daher habe ich damals die Gefahr auch nicht abgewendet, so wie heute.


    Deine Tachykardieattacken können durchaus auch mit einem gestörten Blutrückfluss zum Herzen zusammenhängen und genau wie Extrasystolen & Co. zum Selbsthilfeprogramm des Kreislaufs gehören.

    @ Kerrymen82,

    dein Bericht spiegelt einen Teil meiner jahrzehntelangen Vorhofflimmergeschichte wider. Auch dein negatives Erlebnis im Kino mit der lauten Musik muss nicht an deiner Psyche liegen, sondern kann durchaus mit einer durch Vibration ausgelösten Histaminausschüttung aus Mastzellen in den Blutkreislauf zusammenhängen.


    Ich denke du solltest probieren, was du aus unseren Berichten nutzbringend für dich anwenden kannst. Viel Erfolg.


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Sehr interessant, vor allem was Gerhard schreibt. Alle Threads habe ich in der Tat nicht gelesen. Ich selbst bekomme nachts in Ruhe Herzstolpern durch zu viel Wein, meistens Rotwein, wobei 0,5l da schon ausreichen. Ich habe aber noch eine andere Erfahrung gemacht. Ich weiß nicht, ob die hier schon beschrieben wurde. Bei mir muss es zusätzlich auch noch an der Wirbelsäule liegen. vor einiger Zeit(letzten Sommer) lag ich etwas verdreht unter dem Spültisch und habe die Rohre gereinigt, prompt Herzstolpern in der Nacht. Dann versuchte ich mich zu erinnern, wann ich meistens Herzstolpern hate und beobachtete mich genau. Fas immer nach Sportarten, die mit längerem Joggen oder Springen zu tun hatten. Am, 3. Oktober 2009 beschloss ich, außer Radfahren nichts mehr in der Richtung zu tun. Die Herzstolperer blieben aus. Nur der Wein, konnte sie ab und zu wieder auslösen. Ansonsten habe ich wie von vielen beschrieben ähnliche Magen-Darmprobleme und einiges an Nahrungsmittelunverträglichkeiten.


    Warum der Vagusnerv durch Sport gereizt wird, konnte mir natürlich niemand erklären. Wäre medizinsch alles blödsinn, aber das kennen wir ja.


    Viele Grüße


    Rentner25