Hallo Jacko,

    mit Amiodaron habe ich noch keine Erfahrungen sammeln können, ebenso mit der öfters zur Diskussion stehenden Rückenvariante. Ich habe da andere Vorstellungen, aber das hast Du ja sicher gelesen.


    Ob und wie Du die Tabletten wieder loswerden kannst, musst Du aber mit Deinem Arzt besprechen.


    Ich wünsche Dir alles Gute.

    @ Russel4,

    ich hatte Dich vor einem halben Jahr schon einmal darum gebeten, Du möchtest bitte aufhören, alle Hilfesuchenden gleich zum Psychiater schicken zu wollen. Damals warst Du noch unter Löckchen1 unterwegs.


    http://www.med1.de/Forum/Blut.…rz.Lunge/290119/14661098/


    Heute geht es ganz fleißig weiter, wie man oben sieht, nur unter anderer Flagge.


    Bitte beschränke Dich wenigstens hier in diesem Faden nur auf solche Fälle, die wirklich Hilfe von einem Psychiater benötigen.


    Auch im Hinblick auf die langen Wartezeiten für solche Therapieplätze, die dadurch noch länger werden.


    Danke! ;-)


    Tschau *:)

    Zitat

    Bitte beschränke Dich wenigstens hier in diesem Faden nur auf solche Fälle, die wirklich Hilfe von einem Psychiater benötigen.

    Lieber Gerhard, wenn sich jemand als depressiv bezeichnet, ist die Warscheinlichkeit das er psychiatrische Hilfe braucht durch aus gegeben.

    Zitat

    Auch im Hinblick auf die langen Wartezeiten für solche Therapieplätze, die dadurch noch länger werden.

    Eine Psychiatertermin ist in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen zu bekommen, so wie bei jedem anderen Facharzt aus.


    Psychotherapeuten dagegen haben, je nach Gegend, Monate bis Jahre lange Wartelisten.

    @ Russel4

    vor ca. 2 Jahre habe ich mich zu einem Psyschiater begeben, auch ohne das es mir durch einen Mediziner nahegelegt wurde. Dieser Psyschiater wusste jedoch nichts mit mir anzufangen und selbst nach seiner Meinung leide ich nicht an irgendwelchen psyschichen Problemen, die bei mir Herzrhytmusstörungen und dergleichen auslösen können.


    Als ich kardiologisch untersucht wurde stellte sich Herzrhytmusstörungen heraus. Angeblich kommen sie von der Herzvorderwand sind aber recht harmlos.


    Meinen Hausarzt machte ich damals auf meine Magenprobleme aufmerksam und gab an, wenn sich der Magen nach Oben hebt oder auch die Blähungen und wenn sich Magensäure gebildet hat, treten auch nur in diesem Zusammenhang Herzrhytmusstörungen teilweise auch Herzrasen sowie Sekundenaussetzer auf. Obwohl ich seit einigen Jahren nun zunächst Antra Mups 40 mg. etwas später Nexium Mups 40mg. und nun seit einigen Monaten Omeprazol Stada 40mg einnehmen muss, lässt sich dahingehend mein Magen noch längst nicht beruhigen und dies auch nicht bei sehr strenger Diät. Nur wenige Stunden nach der Einnahme von Omeprazol bildet sich erneut Magensäure mit Refluxerscheinung. Und wenn dies geschieht, so habe ich dann auch diese andauernden Herzrhytmusstörungen mit einigen Sekundenaussetzer.


    Mein Hausarzt bestätigt mir sogar, dass diese Herzrhytmusstörungen in der Tat von den Verdauungsstörungen herrühren können, eine andere Erklärung kann auch er nicht finden, nur angeblich gibt es da keine Behandlungsmöglichkeiten eben nur diese, indem ich Omeprazol weiterhin einnehmen und wie schon erwähnt, strenge Diät führen muss. Auch eine Zwerchfellhernie wurde nach mehrmaliger Magenspiegelung ausgeschlossen.


    Von einem Roemheld-Syndrom habe ich noch nicht gehört, werde aber meinen Hausarzt beim nächsten Termin daraufhin ansprechen. Einen guten Gastrologen zu finden wäre mein grösster Wunsch, doch hier bei uns in dieser Stadt wird sich mein Wunsch wohl kaum erfüllen. Ich müsste also schon in die nächste grössere Stadt fahren, und dort einen guten Gastrologen erst einmal finden.


    Ich konnte allerdings beobachten, wenn ich z.B. sehr sehr wenig an Nahrung zu mir nehme, also nur geringfügig über den ganzen Tag verteilt, so treten weniger Herzrhytmusstörungen auf, ich kann also diese "Biester" von Herzrhytmusstörungen wenn auch nur etwas, senken. Nur nüchtern darf ich allerdings nicht sein. Dennoch, quitt bekomme ich sie nicht. Nur in der Nacht habe ich vor diese "Biester" Ruhe. Die wahre Ursache für meine Magen und Darmprobleme, also Entzündungen, sind daher bis zum heutigen Tage trotz Einnahme von Omeprazol Stada 40mg.und strenge Diät nicht geklärt und ebensowenig geklärt sind die damit verbundenen Herzrhytmusstörungen mit Sekundenaussetzer.


    Sowohl für meinem Hausarzt als auch für mich ist eindeutig klar, dass Herzrhytmusstörungen sowie Herzrasen und auch die Sekundenaussetzer durchaus von den Verdauungsstörungen herrühren können. Ganz gleich aus welchem wahren Hintergrund auch immer.


    Gerhard hier in diesem Forum hat diesen Umstand längst erkannt.


    Vielleicht aber, so hoffe ich sehr, weiss der eine oder andere hier im Forum doch noch so einige Tricks oder einen Rat, wie ich diese "Biester" von den Herzrhytmusstörungen aus meinem Leben verbannen kann, da mein Leben schon seit über 30 Jahre nur allein aus diesem Grund massiv eingeschränkt ist.


    Unter solchen Umständen wie eben sehr strenge Diät somit also das völlige Verzichten auf alle Herrlichkeiten dieser Welt und dies nach so langer Zeit, dass kann schon zu Depressionen führen vor allem wenn ich bei meinen Freunden so zusehe, was sie da nach Herzenslust an den schönsten Dingen verspeisen können und dürfen und alles ohne Magenprobleme zu bekommen und eben die damit verbundenen Herzrhytmusstörungen und dergleichen.


    Nicht nur Depressionen können da aufsteigen sondern beim Hinsehen auch noch ein gewisser Neid.


    Nur am Rande erwähnt, mit Übergewicht und dergleichen hat es, nach meiner Meinung wohlgemerkt, weniger zu tun. Ich selbst bin sehr schlank und war es schon immer, und bringe gegenwärtig bei einer Grösse von 158cm. 49kg. auf die Waage. Aber nun ja, ein jeder Mensch ist nun mal auch anders.


    M.f.G.


    Ambach10

    Hallo


    Ich habe ja das Roemheld Syndrom genannt bekommen, aber nichts dagegen bekommen. Kleinere Mahlzeiten helfen mir, wirklich minimun 4 Stunden vor dem Schlafen das letzte Essen.


    Nun war ich in der Apotheke, weil ich die "rülpser" so schwer raus bekomme, und manchmal das Gefühl habe sie stehen mir bis zum Hals.


    Nun hat die Apothekerin mir Digestodoron empfohlen und ich werde es mal testen, ist Homöopathisch verkehrt kann es nicht sein. Werde dann bericht erstatten wie es mir geht damit.


    Lg Tatjana

    @ Ambach

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich das Problem kenne. Weil ich das alles schon mal geschrieben habe, möchte ich ganz kurz zusammenfassen: Hatte von 2005 bis Mitte 2008 alle 1-3 Wochen Vorhofflimmern, das manchmal bis zu 7 Tagen anhielt. In den letzten zwei Jahren habe ich es nur 3 Mal gehabt, d.h. eine wesentliche Verbesserung ist eingetreten. Neben all den anderen Faktoren, die ich als Ursache oder Auslöser identifiziert habe, ist auch das Magen-Darmsystem beteiligt. Besonders in letzter Zeit ist mein Magen nicht in Ordnung, mit viel Aufstoßen und leicht brennendem Schmerz. Gleichzeitig wird auch mein Herz unruhig, wobei es zu Extrasystolen kommt, aber nicht zu Vorhofflimmern. Wenn mein Magen diese Symptome zeigt, achte ich darauf, besonders mild zu essen, ohne reizende Gewürze und fettarm. Außerdem nehme ich Pankreasenzyme, da ein gewisser Mangel daran festgestellt wurde. Nach ein bis zwei Tagen geht es mir dann wieder gut. Die Zusammenhänge sind mir noch nicht ganz klar, aber es funktioniert. Ich stelle mir vor, dass aufgrund einer mangelnden Verdauung das Essen liegen bleibt und vor sich hin gärt, was dann zum Aufstoßen und den anderen Beschwerden führt. Kann sein, dass ich zu wenig Säure habe, was aber nicht das Brennen erklärt.


    Ich nehme an, dass, nachdem du schon so lange Beschwerden hast und mehrere Magenspiegelungen gemacht worden sind, auch deine Verdauungsenzyme getestet worden sind und geprüft worden ist, ob du Helicobacter pylori hast. Wenn nicht, solltest du das unbedingt untersuchen lassen, da eine Beziehung zwischen Herzrhythmusstörungen und Helicobacter zu bestehen scheint, wie in einer Studie nachgewiesen wurde. Ich möchte das bei Gelegenheit auch bei mir untersuchen lassen. Helicobacter erhöht den Histaminspiegel, was wiederum zu einer erhöhten Säureproduktion führt. Ich würde empfehlen, gerade wenn der Magen besonders sauer ist, stark histaminhaltige Lebensmittel meiden, um die Säureproduktion nicht noch mehr anzuregen.


    Was meinst du mit Herzuntersuchung, was ist da untersucht worden? Sind Langzeit-EKGs gemacht worden? Heute gibt es sogenannte Ereignisrekorder, mit denen man über mehrere Wochen bis Monate Aufzeichnungen machen kann, wenn die Störungen seltener auftreten und in der Praxis nicht erfasst werden können. Ist, während dein Herz untersucht wurde, auch solches Stolpern aufgetreten, das mit Schwindel und Schweißausbrüchen verbunden war, so dass man es erfassen und identifizieren konnte?

    @ Tati V

    Das mit dem Digestodoron ist ein guter Tip. Ich kenne es, habe es aber noch nicht probiert. Danke.


    Mit guten Wünschen an alle

    @ Russell4

    Nur mal so andeutungsweise erwähnt, ich bin ein sehr ruhiger und, wie mein Hausarzt immer so fröhlich sagt, ein etwas zu ruhiger und gemütlicher Mensch, ich sollte mal mehr im Leben Dampf ablassen. Desweiteren neige ich zur Korrektheit naja, akkurat muss es eben sein, Unordnung stört, jedenfalls aus meiner Sicht. Ich muss ja auch alles schnell wiederfinden, denn Suchen ist für mich schon sehr nervig. Vielleicht sollte ich ein wenig schlampig werden. Ob aber diese Dinge zu Störungen der Verdauungsprobleme führen weiss ich nicht, doch mit Sicherheit wäre es mir längst vom Hausarzt oder damals vom Psyschiater mitgeteilt worden, die diese Dinge kannten.Naja gut.


    Blähungen? Aber sicher doch und wie! Und auch das Gefühl, nie richtig aufstossen zu können. Ganz klarer Fall, deswegen schiebt sich ja das Ganze weit nach oben. Was habe ich schon an Blähungszeugs eingenommen und nichts half.


    Mit Aktivsein in meinem Falle ist das schon so eine Sache und ebenso auch auf dem Sprung sein. Seit 7 Jahren werde ich sehr zur Ruhe gezwungen. Bin behindert und sitze aufgrund einer seltenen Muskelerkrankung im Rollstuhl. Bedingt durch eine weitere neurologische Geschichte schlafe ich sehr sehr viel. Doch ich kann aber versichern, dass ich bedingt durch diese Dinge nicht psyschich leide. Stehe ja zum Glück nicht allein mit diesen Problemen. Doch vor über 30 Jahre kannte ich derlei noch nicht. Jedoch aber die elenden Magenprobleme eben verbunden mit den Störungen des Herzens.


    12 mal habe ich Magenspiegelungen durchgezogen und immer wieder das gleiche Ergebnis, Bedingt durch die Entzündung im Magen ist er auch stark angeschwollen was ja typisch dafür ist, und auch der Zwölffingerdarm ist entzündet, samt Amtrun, warum auch immer.


    Kardiologisch naja, was soll man da sagen. Ultraschall wurde da schon gemacht, und die Rhytmusstörungen waren ja deutlich zu erkennen, daher hiess es ja auch, diese kommen von der Herzvorderwand und seien harmlos. Ich müsse eben damit leben, ist ja nicht gefährlich. Desweiteren Langzeit EKG also 24 Stunden. Auch da wieder diese Rhytmusstörungen mit einigen Aussetzern sogar. Es liege am Sinus, so wurde mir mitgeteilt, und dies sei auch wieder recht harmlos. Sterben also kann ich wegen diese "Biester" von Herzrhytmusstörungen und auch Sekundenaussetzer nicht, weil diese Dinge nicht schwerwiegend sind und dies wurde mir ausdrücklich zu meiner Beruhigung versichert. In eine Klinik jedoch wurde ich bisher wegen diese Herzstörungen nicht eingewiesen eben weil das Ganze harmlos ist.


    Vorsichtig möchte ich aber erwähnen, dass ich bereits als Kind und Jugendliche Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hatte. Inzwischen wurde sie in der Gegenwart auch untersucht, es sei aber alles in Ordnung. Wohl Gallengries wurde zuweilen festgestellt.


    Nun, Verstopfung des Gallengangs dies wiederum verbunden mit der Bauchspeicheldrüse bzw. gang? Wäre das eine Möglichkeit ???


    Ach ja, ich wünschte ich wäre Arzt geworden, seufz.


    Bevor ich es vergesse, im Jahre 2000 wurde der Helicobacter pylori diagnostiziert, wurde aber erfolgreich mit Penicillin behandelt. Die Magenprobleme und das ganze Brimborium um und zu waren aber auch nach der Behandlung wie zuvor eben auch, geblieben.


    Besteht überhaupt die Gefahr einer neuen Infektion in dieser Sache? Bisher habe ich dergleichen noch nie gehört.


    Was meint ihr dazu?


    MFG


    Ambach10

    Eine Neuinfektion mit Helicobacter beim Erwachsenen ist nicht so wahrscheinlich, kommt aber in etwa 1% der Fälle vor. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Keim durch die Antibiotika nicht völlig vernichtet war (10% der Fälle) und sich wieder erholt hat. Quelle: Pharmakologie und Toxikologie von Lüllmann, Mohr und Wehling.


    Übrigens, kannst du herausfinden, wie deine Herzrhythmusstörungen genau heißen? Was du schreibst, klingt etwas diffus. Durch den Sinusknoten können verschiedenen Störungen ausgelöst werden.

    @ Vidgi

    oh, recht vielen Dank für die Information. Prima da kann ich doch gleich mal nachlesen.


    Du meinst, was ich schreibe bezüglich der Herzrhytmusstörungen sei diffus.


    Bin ganz Deiner Meinung. Ist auch difuss, nur aber sowas Difusses wurde mir durch die Ärzte (Kardiologen) mitgeteilt. Er vermeint, diese Rhytmusstörungen seien bedingt durch den Sinusknoten, (was auch immer er genau meinte, entzieht sich meiner Kenntnis ) und sind harmlos, und das ist das Wichtigste. Er sagte mir, ich brauche mir keine Sorgen machen wenn diese Herzrhytmusstörungen auftreten.


    Tja, das war alles, was ich zu hören bekam.


    Ein weiterer später hinzugezogener Kardiologe vermeinte, die Rhytmusstörungen kommen von der Herzvorderwand und seien ebenfalls recht harmlos. Auch da brauche ich keine Angst zu haben. Weitere Untersuchungen im Hinblick auf diese Störungen waren nach Meinungen der Ärzte nicht von nöten.


    Bei der Gelegenheit erwähnte ich gegenüber beider Herzspezialisten meine Verdauungsprobleme, die meiner Meinung nach ganz eindeutig die Verursacher für diese Herrhytmusstörungen sind. Da wurde aber gleich ganz barsch mit der Hand abgewunken und vermeinen, was denn die Verdauungsprobleme mit dem Herz zu tun haben könnte. Dies sei unsinnig.


    Durch den Zeitmangel in der ersten Arztpraxis die ich aufsuchte, war es mir kaum möglich zu fragen, welche Bedeutung der Sinusknoten für die Störungen des Herzens haben kann, denn es ging in der Praxis auch recht unruhig und hektisch zu. Ich hatte, um ehrlich zu sein, auch ein wenig Furcht, denn ich dachte mir insgeheim, dass der Arzt bei meinen laienhaften Fragen auch ungehalten werden könnte.


    Vielleicht hat mein Hausarzt oder auch der damals behandelnde Psyschiater doch recht, und ich sollte mal mehr Dampf machen, vielleicht auch mal gegenüber einem Arzt. Doch dieser Mut fehlt mir.


    Nur mein Hausarzt vertritt die Meinung, dass bedingt durch den Hochstand des Magens und auch die vielen Blähungen eben auch zu den Herzrhytmusstörungen samt Sekundenaussetzer kommen kann, was auch immer diese Auslöser hierfür sein können.


    Beide Kardiologen erwähnten damals nach den Untersuchungen immer nur das ausgeprägte Herzstolpern nicht aber Herzrhytmusstörungen, trotz Sekundenaussetzer und sogar teilweise verbunden mit Schweissausbrüchen und Schwindel.


    Was ist also der Unterschied zwischen den Herzrhytmusstörungen und massiven Herzstolpern mitsamt den oben genannte Symptomen?


    Eine gute Frage, jedenfalls für mich.


    Was aber die genaue Ursache für diese Beschwerden sind, konnten beide Kardiologen mir wohl auch nicht sagen.


    Was auch immer die Ursache dafür ist, es ist nach Meinung der Ärzte alles harmlos.


    Ich denke mal, es wird Zeit für mich zu lernen, mich mit den elenden Herzrhytmusstörungen und das ganze drum herum abzufinden.


    MFG


    Ambach10

    @ Ambach,

    die Idee mit dem Sich-Abfinden ist nicht so schlecht, aber mehr in dem Sinne von Akzeptieren, aber nicht Aufgeben, eine Lösung zu finden. Man muss sehen, dass die Ärzte heutzutage nicht die Zeit haben, sich zu ausführlich mit ihren Patienten auseinander zu setzen. Und wenn sie sehen, dass die Störung harmlos ist, ist die Sache für sie erledigt. Aber du musst damit leben und hast auch die Möglichkeit, etwas zu tun. Dazu ist es nötig, mehr zu verstehen.


    Der Sinusknoten liegt im Vorhof und gibt die Impulse für die Zusammenziehung der Herzmuskeln, dadurch gibt er den Rhythmus an. Bei Störungen, wodurch auch immer, können Extraimpulse entstehen. Das kann zu verschiedenen Rhythmusstörungen führen. Die einfachsten und harmlosesten sind Extrasystolen, was man vielleicht als Stolpern bezeichnen könnte. Das sind Extraschläge, auf die eine Pause folgt, die man dann als Aussetzen empfindet. Das fühlt sich beunruhigend an, ist aber wirklich harmlos. Diese Extrasystolen sind meist über den Tag verteilt, mal öfter, mal seltener.


    Herzrasen oder Vorhofflimmern geht auch vom Sinusknoten aus und kommt anfallsweise. Man hat dann eine oder mehrere Stunden am Stück unter Umständen heftiges unregelmäßiges Herzklopfen, das irgendwann abrupt wieder aufhört. Das ist auch nicht bedrohlich, aber unangenehm und deutlich mehr anstrengend. Wenn du solche Phasen nicht hast, hast du höchstwahrscheinlich die harmlosen Extrasystolen und das Beste ist, du akzeptierst das erst einmal, was aber nicht heißt, dass du nicht weiter nach der Ursache suchst. Hast du aber solche Phasen, solltest genau in diesem Moment ein EKG machen lassen. Wichtig ist also, zu wissen, was du genau hast, erst dann kannst du dir eine Strategie überlegen.


    Es kann ohne weiteres sein, dass deine Probleme durch Druck von Gasen im Magen nach oben entstehen, wie beim Roemheldsyndrom. Das glaubt wahrscheinlich nur ein Arzt, der es selber erlebt hat. Es kann aber auch sein, dass sich die Entzündung in deinem Magen auf das Herz auswirkt. So oder so solltest du weiter daran arbeiten, deinen Magen in Ordnung zu bekommen. Vielleicht ist dein Hausarzt bereit, noch einmal so einen Helicobacter-Test zu machen und auch deine Bauchspeicheldrüse noch einmal zu kontrollieren.


    Wenn du bei der oben angegebenen Quelle nachlesen willst, musst du in Google eingeben: Helicobacter Neuinfektion, dann kommt ungefähr an 8. Stelle Pharmakologie und Toxikologie mit der entsprechenden Seite.


    Viel Glück erst mal,

    Liebe Ambach,


    Wenn ich dein Problem richtig verstanden habe, hast Du einen chronisch entzündeten Margen und Zwölffingerdram, welcher die Nahrung nicht richtig verdaut und dadruch entstehen Gase. Diese können nicht entweichen weil Du dich nicht genug bewegen kannst. Der Bauch wird immer dicker, die Gase drücken den Magen hoch, Magensaft gelangt in den Ösophargus. Das Zerchfell wird mit steigendem Druck angehoben und somit auch das Herz, welches durch den steigenden Druck im Thorax anfängt zu stolpern.


    Was Du versuchen kannst ist, ein Kur zu machen mit Magentee, zu jeder Mahlzeit Heilerde (gibts auch in Kapseln) und ein Tablette gegen Blähungen.


    Um den Transport der Gase anzuregen kannst Du Bauchatmung üben. Und auch selber eine Bauchmassage durchführen.


    Versuche das mal einige Wochen durchzuführen.