Hallo, Brustbeinstolperer,


    :)= Es freut mich, dass du das geschafft hast! Wie hast du den Arzt dazu gebracht, ein Video MRI zu machen? Ich halte dir die Daumen, dass es weiter gut geht und der Schaden behoben werden kann. Deine Erfahrungen können wahrscheinlich für einige von uns hier von Nutzen sein, auch wenn nicht jeder eine Zwerchfellruptur hat. Wie erklärst du nun das Herzstolpern im Detail?

    lieber Vidgi


    Bei mir gab es eigentlich selten Herzrhytmusstörungen einfach so grundlos. Zu 99% traten sie immer nur beim beugen, bücken, links liegen, auf die Hocke gehen (schnell), sehr schnell und stark einatmen usw. auf – also im Grunde genommen immer dann, wenn Zwerchfell mit Herz interagiert. Es gibt ein Experiment für Fälle wie mich: Man steht auf, entspannt den Bauch soweit es geht und lässt die Abdomen-Organe schön raushängen...dann geht man mit hoher Geschwindigkeit auf die Knie. Grösstenteils reicht dies schon um Herzprobleme auszulösen. Grund: Das Zwerchfell schützt Herz und Lunge vor den Bauch-Organen. Wenn nun irgendwo eine Zwerchfell-Relaxation eingetreten ist, kann das Zwerchfell die Bauchorgane sowie epigastrisches Fett nicht mehr genügend stark abfedern. Es kommt zu einer Druck-Irritation der Herzspitze. Auch ganz ohne Bewegungen ist der Druck im Thorax viel höher als im Normalfall. Das spüre ich auch sehr gut. Fühle oft den Puls im Kopf/Hals. Habe oft so komische Druckgefühle im Thorax, Hals und Kopf sogar. Mein ganzer Brustkorb schmerzt – auch meine BWS. Man hat nun diese Zwerchfellrelaxation entdeckt – aber wie es mir gehen wird nach OP und ob dadurch alles behoben wird, steht in den Sternen bzw. weiss nur der liebe Gott. Eins kann ich euch sagen, wenn mein Problem durch OP behoben wird und meine Symptome dadurch grösstenteils verschwinden, werde ich hier aufräumen und tausenden von Menschen helfen. Ich bin nämlich verdammt vielen Menschen mit ähnlichen Beschwerden begegnet.


    Interessant finde ich folgendes: Wenn man eine Zwerchfellrelaxation hat, führt dies zu sehr ähnlichen Symptomen wie bei einer Panikattacke. Somit schaue ich hinauf in die Sterne und frage das Universum, wie vielen armen Menschen mit gleichem Problem wurde eine psychische Störung eingeredet? Wieviele schlucken jahrelang Anti-Depressiva und besuchen nutzlose Therapien? Wieviele bekommen Beta-Blocker oder Ähnliches?


    Man muss sich dabei folgendes überlegen: die medizinische Literatur wurde aus Menschenhand geschrieben. Was wenn Autoren irgendwelcher Panikstörungs-Theorien genau solche organischen Schäden überflogen haben? Man bedenke auch, dass meine Zwerchfellrelaxation nur durch hochaufwendige Video-MRI diagnostiziert wurde. Dies kam nur durch mich selbst, meinem super Hausarzt (Querdenker) und einem tollen Radiologen zustande. Was geht hier nur ab? Ich habe wirklich einige Berichte über Menschen gelesen, deren Geschichte genau gleich wie meine ist – sie haben die Aussagen der Ärzte geschluckt und lassen sich mit Antidepressiva behandeln. Wie blöd nur, dass sie selber zugeben, dass ihre Symptome sofort wieder zunehmen, wenn sie die Medis absetzen.

    Wow, ich drück Dir die Daumen, aähnlichen Schmu im Gesundheitssystem vermute ich auch.


    Meine Symptome sind in den letzten Tagen fast verschwunden, mal sehen vielleicht habe ich ja wieder mal ne zeitlang Ruhe. Wenn es wieder stärker wird penetriere ich meinen HA und spreche das hier geschriebene mit ihm durch.


    Daumen drück...

    Hallo, Brustbeinstolperer,


    danke für deine ausführliche Beschreibung. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und ob eine OP dir hilft. Ich wünsche es dir jedenfalls. Was die Ärzte, das Gesundheitssystem etc. betrifft, so sehe ich das etwas gelassener als du. Es ist klar, dass sich da etwas ändern muss, aber das wird nicht von heute auf morgen gehen und du wirst da auch nicht viel Einfluss haben können. Im besten Falle kannst du bewirken, dass ein Kardiologe sich dieses Themas annimmt. Aber das ganze System wird sich kaum ändern lassen. Dem liegen wirtschaftliche Aspekte zugrunde und die sind zu stark, als dass wir sie verändern könnten. Eine Veränderung zum Besseren, die sicher kommen wird, liegt noch weit in der Zukunft. Lenzen schreibt, dass das Wahrscheinlichkeitsdenken in die Medizin Einzug gehalten hat: "...weil die einhundertprozentige Diagnose der Ausnahmefall ist und das Kausalitätsmodell der eindeutigen Rückführung bestimmter Symptome auf bestimmte Krankheiten nicht länger aufrechterhalten werden kann...". Aus Krankheit als Erfindung, Dieter Lenzen, Fischer Verlag. Auch hier bin ich trotzdem gespannt, ob du etwas bewirken kannst. Natürlich, nur wenn man etwas tut, kann sich etwas ändern. Aber ich glaube, das muss auf einer anderen Ebene geschehen, die tiefer liegenden Ursachen müssen beseitigt werden. Das ist wie bei einer Krankheit, man darf nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern muss die Ursachen für diese Misere herausfinden. Warum handeln die Ärzte so, wie sie handeln? Ist das nur Bequemlichkeit, Unwissenheit, Nachlässigkeit, Unwilligkeit, Gleichgültigkeit dem Patienten gegenüber oder eine Laune? Ich glaube kaum. ":/

    Hallo Gerhard,


    bin per Zufall auf dieses Forum gestossen. Da ich sehe, dass die letzten Eintragungen von 2007 stammen, möchte ich anfragen, ob du überhaupt noch online bist, bevor ich mit meiner Geschichte anfange.


    Ich finde es sehr interessant, denn auch ich glaube immer, dass mein Vorhofflimern vom Bauch ausgeht, obwohl mir das keine Karidologe glauben will.


    Um meine Symptome zu vertiefen, würde ich mich freuen, von dir noch vorher eine Antwort zu erhalten, ob du noch zur Diskussion stehst.


    Danke im voraus


    Ingeborg aus Südtirol

    Hallo an alle Mitleidenden,


    ich muss echt sagen dass ich so froh bin eure Beiträge hier gefunden habe.


    Jetzt kurz zu meiner Story:


    Bei mir hat vor 7 Jahren mit 21 jungen Jahren das leidige Thema begonnen als ich nachts an meiner Playstation wie wild zockte. Von jetzt auf gleich raste mein Herz, und das im sitzen mit meinem gamepad in der Hand. Der schock war gross. Das schauspiel ging eine viertel Stunde und dann wars auch wieder weg. Darauf ab ins Krankenhaus und die Antwort bekommen " kein Schimmer alles gut".


    Natürlich hab ich damals einen Kardiologen aufgesucht, der mir beta blocker verschrieb. Die aber nicht wirklich etwas gebracht haben. Das plötzlicher Herzrasen kam wieder. Zwar immer nur Kurz und 4-5 mal im Jahr. 1 Jahr später setzte ich die Beta blocker ab, da diese nichts brachten.


    Um die GEschichte zu vertiefen: Zu beginn dieser ganzen story´litt ich unter furchtbarer sellischer Anspannung die mit einem Krankheitsfall in der Familie zu tun hatte.. Kurze zeit darauf ist mein Vater an einem Herzinfarkt gestorben ( jetzt stellt euch die Angst vor am gleichen zu sterben zu diesem Zeitpunkt ), worauf 6 Monate später wiederum jemand gestorben im Umfeld das mich belastet hat. Aus diesem grund wurde ich zum therapeuten geschickt um mir die schrauben nach ziehen zu lassen, da es ja alles Psychosomatisch sein sollte.. Ergebnis, meine gleichzeitig auftreteten Panik attacken blieben aus aber das Herzrasen blieb. Zu dem auftrettende Herzstolpern die gelegentlich dieses Herzrasen auslösten.


    Jahrelang beschäftigte ich mit diesem Thema und den Ärzten die immer sagten mein Herz ist GEsund.


    Wann tritt dieses Rasen bei mir auf:


    Beim über Kopf Bücken


    Falsch bewegen


    und ganz oft wenn ich einer starken erschütterung meines Körpers ausgesetzt, bsp aufs Bett fallen lassen.


    Herzstolpern infolge mit Rasen ( sehr selten )


    ZU meiner Fitness:


    bin 1.80cm gross und wiege mittlerweile 78kg ( zu beginn der leids Geschichte 61kg )


    meine Fitness war schlecht sehr schlecht zu diesem Zeitpunkt, aber seit dem ich wieder regelmässig sport mache ist es auf 1-2 Mal im Jahr das Rasen zurück gegangen ( herzstolpern ab und an.


    Ich rauche, trinke alkohol und genieße einen Kaffee täglich.


    Jetzt aber zu dem Interesannten Punkt auf den ich nämlich in diesem Forum gestossen bin, ich leide an einem Reiz MAgen, das bedeutet:


    ich hab öfters sodbrennen, einen aufgeblähten Bauch, und Blähungen.


    Deswegen bin ich so heil froh einen anhaltspunkt für meine Beschwerden gefunden zu haben, dass ich endlich weiss ich bin kein Hypochonder oder Herzkrank das bisher keiner endeckt hat.


    Was ganz interessant ist, hatte in der Kindheit auch ab und an ganz selten und ganz schwach, wenn ich ne stuffe zum bsp übertreten hab nen bissel herzpumpen, war aber nicht weiterhin schlimm. hatte das auch einer von euch?


    Was ich mache wenn ich Herzrasen bekomme.:


    Ich setze mich hin und atme ganz tief ein und aus, wobei beim einatmen ich die brust stark hebe und strecke und die luft kurz einhalte ( quasi spüren wie diese den Körper durschströmt ) und zack in diesem Moment hab ich es meistens nach einer minute weg meistens.. – Das wäre meine Technick die vlt ja auch einem von euch hilft.


    Lieben gruss an alle und danke für dieses tolle forum


    Gruss Mika :)=

    Nur mal ein kurzes "Hallo" von mir, obwohl es eigentlich nichts Neues zu berichten gibt.


    An Ingeborg habe ich ja gleich eine PN geschickt, da sie nur die Beiträge von 2007 gefunden hatte. Aber das hat sie eh sicher gleich beim Abschicken ihrer Anfrage gemerkt. Wir freuen uns, von ihr interessante Einzelheiten zu erfahren.


    Mikas Bericht passt genau zu meinen Vorstellungen über die Ursachen von Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern. Schade, dass sich kaum jemand mit dieser Theorie anfreunden kann.


    Ich werde demnächst einen Artikel, den ich vor Monaten an eine kardiologische Forschungseinrichtung geschickt habe, hier zum Besten geben. Leider hält sich das Interesse bei den Professoren dort sehr in Grenzen. Ich möchte das Kapitel aber auf keinen Fall unter den Tisch kehren, weil ich von der Richtigkeit überzeugt bin.


    Ach was … ich mach es gleich, denn bei dem schönen Wetter wird es dann auch nicht.


    Bis später.


    Tschau *:)

    Extrasystolen – nur eine Laune der Natur?

    Einleitung


    Extrasystolen gehören zu den häufigsten Gründen, eine kardiologische Praxis aufzusuchen.


    Sie sind, wie ich behaupte, Teil eines ausgeklügelten Schutzsystems unseres Körpers, welches den Blutkreislauf in speziellen Notsituationen aufrechterhält.


    Eine solche Situation tritt beispielsweise ein, wenn die untere Hohlvene im Oberbauchbereich durch benachbarte Organe komprimiert wird oder auch beim Abknicken, Zerren und Verdrehen der Vene direkt am rechten Herzvorhof.


    Diese Komplikation bedeutet eine ernste Gefahr für den gesamten Blutkreislauf, da innerhalb von Sekunden kein oder nur sehr wenig Blut zur Verfügung stehen kann. Deshalb reagieren die im rechten Vorhof befindlichen Dehnungsrezeptoren sehr empfindlich und melden an das Kreislaufzentrum diese Blockade, die in den meisten Fällen durch Blähungen im linken Oberbauch entsteht.


    Durch Pulswellen von Extrasystolen versucht das Herz, eine so umklammerte oder abgeknickte untere Hohlvene wieder zu befreien. Die dabei auftretenden Bauchgeräusche mit Linderung der Beschwerden belegen diese Annahme.


    Es gibt keine andere Alternative in solch einem Fall, denn wie sonst sollte die Störung vor dem rechten Herzen beseitigt werden? Dies ist die einzig sinnvolle Erklärung für das häufige Auftreten von solchen meist harmlosen Herzrhythmusstörungen.


    Da dieses Phänomen noch nirgendwo anders im Internet beschrieben wird, kann ich die Richtigkeit auch nicht durch wissenschaftliche Quellen nachweisen.


    Ich möchte daher die Fachwelt auf diese Möglichkeit aufmerksam machen.


    Herzrhythmusstörungen durch Hohlvenenkompression


    Durch Komprimierung der unteren Hohlvene wird der Blutrückstrom zum Herzen gestört. Sofort melden die im rechten Herzvorhof befindlichen Dehnungsrezeptoren an das Kreislaufzentrum des Gehirns den Blutmangel.


    Eine solche Verengung der unteren Hohlvene vor dem Herzen kommt meist zustande durch aufgeblähte benachbarte Organe in Verbindung mit bestimmten Körperhaltungen. Deshalb versucht das Herz erst einmal mithilfe von Extrasystolen im Bauchraum Pulswellen zu erzeugen, um mit diesen Erschütterungen eine mögliche Blockade zu lösen. Das Gleiche wird erreicht, wenn wir uns durch den Extraschlag erschrecken und dadurch unsere Körperhaltung ändern oder aufspringen.


    Darum hört man bei fast jeder Extrasystole kurz nach der Pulswellenerschütterung laute Bauchgeräusche, welche durch wandernde Gasblasen verursacht werden.


    Auch krummes Sitzen vor dem Computer oder im Auto, Beugen, Bücken, Hocken, Strecken; aber auch opulente Mahlzeiten, Luftschlucken, herzhaftes Lachen, Frieren, Würgen und Erbrechen, d.h. einfach alles, was die Platzverhältnisse im Bauchraum negativ beeinflusst, kann somit den Blutkreislauf gefährden.


    Durch Verlagerung bzw. Verdrehung des Herzens wie bei Zwerchfellhochstand oder bei bestimmten Körperhaltungen, könnten direkt am Herzen sogar beide Hohlvenen abgeknickt werden, wobei der Blutrückfluss total zum Erliegen kommt.


    Bei bereits schon kritischem Platzmangel im Bauch können durch bloße Anspannung des Bauchmuskels innere Organe gegen die untere Hohlvene gedrückt werden. Den gleichen Effekt kann ein tiefes Einatmen haben, wenn sich das Zwerchfell mit der daran verwachsenen Hohlvene in den Bauch hinein wölbt und dabei das Herz verlagert oder verdreht wird.


    Solche Rückflussbehinderungen beginnen schleichend. Der Betroffene merkt oft noch gar nichts von diesem Blutmangel, da sprechen die Dehnungsrezeptoren schon darauf an.


    Die Saugwirkung der rechten Herzkammer erzeugt einen gewissen Unterdruck im rechten Vorhof und in den Hohlvenen, also im Messbereich dieser Rezeptoren. Es ist damit ein Notfall, denn innerhalb kürzester Zeit kann eine Ohnmacht drohen.


    Das Herz kann aber nur so viel Blut durch den kleinen und den großen Kreislauf pumpen, soviel im rechten Vorhof im Augenblick gerade ankommt und keinen Tropfen mehr.


    Also muss es das wenige Blut so effizient wie möglich einteilen, um die Blutversorgung so gut es geht aufrecht zu erhalten. Das kann auch bedeuten, aus rationellen Gründen mit einer hohen Frequenz zu schlagen, um jeweils nur eine kleine Menge Blut zu pumpen (Herzrasen) oder vollkommen unrhythmisch immer nur das Blut zu pumpen, was gerade verfügbar ist (absolute Arrhythmie).


    Der Sinusrhythmus könnte sich bei solchen unkontinuierlichen Rückflussverhältnissen störend auswirken, da er den Füllstand der Vorhöfe und Kammern nicht berücksichtigt.


    Ein Luftschnorcheln wie bei einer Kreiselpumpe, die nicht genügend Wasser zur Verfügung hat, ist ja nicht möglich.


    Also "nuckelt" das Herz bei jeder stattfindenden Kontraktion an diesem dicken Blutschlauch, was dann bis in den Bauch hinein zu spüren ist. Mein krabbelndes - zappelndes Gefühl zwischen Bauchnabel und Brustbeinknorpel, was bei mir seit 30 Jahren Vorhofflimmerattacken ankündigt, ist sicher dieses auf die Hohlvene übertragene Vibrieren. Der dabei auftretende gewisse Unterdruck begünstigt regelrecht das weitere Verengen der Vene.


    Weiche Knie, als Zeichen einer Kreislaufschwäche, verspüre ich immer sofort beim Auftreten dieses Gefühls. Durch sofortige tiefe Fingerdruckmassage von rechts nach links an dieser Stelle, kann ich eine Steigerung bis zum Vorhofflimmern in den meisten Fällen verhindern. Abgehende Gasblasen im Darm bringen sofort Erleichterung.


    Ich habe ein spezielles Schema erkannt, nach dem aus diesem Gefühl heraus Vorhofflimmern entsteht, also von einer blockierten unteren Hohlvene ausgehend.


    Wenn bei einer beginnenden, fast noch unbemerkten Blockierung der unteren Hohlvene, aus irgendeinem Grund (Angst, Schreck, Anstrengung, spontane Bewegungen) die Pulsfrequenz steigt, so kann es bei mir spontan zu der Reihenfolge Extrasystolen-Herzrasen-Vorhofflimmern kommen. Das Gleiche geschieht auch, wenn zu der sich anbahnenden Blockierung ein Umstand hinzu kommt, der die Kompression noch verstärkt (Bücken, Beugen, Hocken und alles wobei der Bauchmuskel angespannt wird).

    Extrasystolen – nur eine Laune der Natur?

    Fortsetzung


    Bei einem gleichzeitigen Auftreten von Extrasystolen und Husten, wie es schon öfters beschrieben wurde, könnte der Husten die gleiche Aufgabe haben wie die Extrasystolen, nämlich Erschütterungen hervorzurufen. Bei Katheterablationen wird oftmals Husten ausgelöst, wenn bestimmte Vorhofareale gereizt werden. Diese Rezeptoren könnten zur Auslösung von Husten und Extrasystolen dort lokalisiert sein.


    Im Internet habe ich einen englischsprachigen Artikel von Dr. Neil Brandon gefunden, wo vermutet wird, dass Extrasystolen Husten auslösen könnten.


    http://chestjournal.chestpubs.org/content/133/3/828.1.full


    Wenn jemand auf Druckschwankungen im rechten Vorhof empfindlich reagiert (Dehnungsrezeptoren), so kann es nach meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie zu spontanen Gegenregulationen des Kreislaufsystems kommen. Das Gleiche gilt auch für den linken Vorhof, da sich die Druckschwankungen über die Lunge und Pulmonalvenen fortpflanzen. Mit Erschütterungen von Extrasystolen und Husten könnten mechanische Blockaden der Hohlvenen "freigeschüttelt" werden (auch bei Pulmonalvenen?). Was gäbe es sonst noch für eine Alternative, wenn derjenige schon ohnmächtig ist, schläft oder ein Kleinkind ist???


    Deshalb lösen meiner Meinung nach, nicht wie Dr. Brandon vermutet die Extrasystolen den Husten aus, sondern Dehnungsrezeptoren lösen über das Kreislaufzentrum Extrasystolen und Husten aus.


    Der venöse Rückfluss zum Herzen kann auch durch falsches Atmen und dadurch auftretenden Überdruck in der Lunge gestört werden. Dabei wird die untere und obere Hohlvene verengt.


    An Fehlbildungen der unteren Hohlvene, die etwa bei 5% der Bevölkerung vorkommen, muss auch gedacht werden. Außerdem können Verwachsungen mit benachbarten Organen zu Bewegungseinschränkungen und somit auch zu Blockaden führen.


    Das Krankheitsbild "Roemheld Syndrom" favorisieren viele Patienten in den Arztpraxen als Ursache ihrer Herz-Kreislaufbeschwerden und das besonders durch die Assoziation von Herzsensationen mit gastrointestinalen Begleitsymptomen. Es wird von den meisten Ärzten als Ammenmärchen bezeichnet und ist, in Verbindung gesehen mit meiner "Hohlvenen-Kompressions-Theorie", tatsächlich ein populärer Irrtum.


    http://www.tk.de/rochelexikon/ro32500/r33535.000.html


    Ich sage: "Dieses Geschehen wird nicht, wie behauptet wird, neuronal durch Reflexe vermittelt, sondern ist Teil einer akuten Kreislaufstörung."


    _Meine Argumentation dazu:_


    Vom Roemheld-Syndrom (gastrokardialer Symptomenkomplex) spricht man bei funktionellen Herz-Kreislaufbeschwerden, wenn überblähte Bauchorgane das Zwerchfell nach oben gegen das Herz drücken und die Herzkranzgefäße dabei durch einen Reflex beeinflusst werden.


    Lt. Roche-Lexikon wird das Roemheld-Syndrom durch einen gastrokoronaren Reflex ausgelöst (Magen-Herzkranzgefäße-Reflex), mit linksseitiger Brustkorbbeklemmung (evtl. in die linke Schulter ausstrahlend), evtl. auch Schmerzen bis hin zum Angina-pectoris-ähnlichen Anfall; ferner paroxysmale Dyspnoe, Schweißausbruch, Tachykardie, Extrasystolie, Blutdruckabfall.


    Es sind keine "funktionellen" Herz-Kreislaufbeschwerden mehr, wenn erkannt wird, dass sie durch Kompression der herznahen Hohlvenen ausgelöst werden, z.B. durch Überblähung der Bauchorgane. Die Symptome sind identisch mit denen wie im Lexikon unter Roemheld-Syndrom beschrieben. Immer wird dabei der Blutrückfluss zum Herzen gestört, was bis zur Ohnmacht oder noch schwerwiegenderen Ereignissen führen kann. Auch das Vena-cava-Kommpressionssyndrom in der Schwangerschaft mit Ohnmachtsanfällen gehört dazu.


    Täglich werde ich an diese "Hohlvenen-Kompressions-Theorie" erinnert, wenn ich nach dem Auslösen von Extrasystolen eine Analyse mache, warum ausgerechnet zu dieser Zeit wieder so ein Exemplar durch die Adern geschossen ist. Ich finde fast immer zugehörige Parallelen, die mir einen Zusammenhang mit dieser Theorie bestätigen.


    Eindeutig sind bestimmte Körperbewegungen (meist nach links??), bei denen unwillkürlich Extrasystolen ausgelöst werden. Eindeutig ist auch, dass fast immer unmittelbar danach Gasblasen im Darm oder Magen hörbar und fühlbar weiterwandern, was dann sofort irgendwie Erleichterung bringt. Immer wird es auch begleitet von diesem krabbelnden – zappelnden Gefühl zwischen Brustbeinknorpel und Bauchnabel.


    Gerade dieses Gefühl verspüre ich schon mehr als 30 Jahre unmittelbar vor Auslösung von paroxysmalen Vorhofflimmern (bin jetzt 68). Die ersten Jahre traten diese Episoden, die mitunter wochenlang anhielten, nur nach jeder Art von Würgen und Erbrechen auf. Dabei spielte es keine Rolle, wie ich im Laufe der Zeit bemerkte, ob ich vorher Alkohol getrunken hatte oder nicht.


    Hierbei könnten doch auch die Hohlvenen direkt am Herzen durch die intensiven Zwerchfellkontraktionen abgeknickt worden sein. Immer mehr stellte sich heraus, dass Verdauungsstörungen mit Blähungen beteiligt sind. Seit ich dieses unverwechselbare Gefühl im Oberbauch als Vorboten identifiziert habe und sofort bei dessen Auftreten mit einer speziellen Massage an dieser Stelle beginne, ist Vorhofflimmern bei mir sehr selten geworden. Solche Vorboten gibt es aber fast jeden Tag. Das letzte Mal VHF hatte ich 2009, als ich in der Öffentlichkeit nicht schnell genug mit massieren beginnen konnte.


    Ohne mein Insiderwissen und die Fähigkeit, zum richtigen Zeitpunkt zu handeln, hätte ich bestimmt schon lange permanentes Vorhofflimmern.


    Schlusswort


    Diese Kreislaufstörungen treten fast nur in Verbindung mit Verdauungsproblemen auf, die Blähungen und andere Raumforderungen im Oberbauch zur Folge haben. Es könnten sicher enorme Kosten gespart werden, wenn solche, meist verharmloste Störungen in der Praxis ernstgenommen und entsprechend behandelt würden.


    Quellen:


    http://de.wikibooks.org/wiki/Topographische_Anatomie:_Thorax:_Mediastinum_medium


    http://de.wikipedia.org/wiki/Vena-cava-Kompressionssyndrom


    Tschau *:)

    Hallo!


    Da auch ich seit einiger Zeit an Rhytmusstörungen etc. leide, bin ich bei meinen eigenen Recherchen auf dieses Forum gestossen.


    Mit großem Interesse habe ich alle Beiträge, besonders die von Gerhard gelesen und finde mich in fast allen auslösenden Faktoren wieder, dh. Aussetzer nach dem Essen, Bücken, Alkohol (Beachte: 1 Schluck Sekt reichte schon, seit dieser Feststellung lasse ich Alkohol seit 1/2 Jahr gänzlich weg..) Stress ect. wieder.


    Ich bin so froh, dass ich mit diesem Problem nicht alleine dastehe!


    Die bereits erfolgte Konsultation eines Kardiologen hat mir persönlich wenig gebracht, da die verschriebenen Medikamente nicht helfen (Tromcardin und niedrig dosierter Betablocker) und der Kardiologe auf Grund fehlender organischer Ursachen keine weiteren Maßnahmen ergreifen will. Nach dieser Aussage habe ich mich komplett hilflos gefühlt!!!!


    Ich bin 159 cm groß, wiege 55 kg (damit fällt als Ursache der dicke Bauch weg:-), bin privat und beruflich aktiv und treibe regelmäßig Sport (mind. 3 x wöchentl. 45 min – 1h Laufen ). Das ich mich in den Phasen der Aussetzer / Stolperer sehr leistungsvermindert fühle, belastet mich als aktiver Mensch sehr und meine Lebensqualität ist erheblich vermindert.


    Ich werde einige der genannten Tips verfolgen und hoffe sehr, dass ich damit die Sch...Rhytmusstörungen in den Griff bekomme.


    Tatjana

    liebes forum,


    hi gerhard,


    es begleiten mich auch nun schon an die 11 jahre. angefangen hat alles mit angsstörungen. vieles habe ich ausprobiert. geholfen hat mir eine wöchentliche gesprächstherapie. des weiteren auch tiefenentspannung per hypnose. beides macht mich stärker -> auch in situationen wo ich es atacken bekomme. ich habe noch ein paar fragen zu diesem thema. evtl. habt ihr hier ein paar infos für mich.


    es, herzrasen usw. nach dem übergeben:


    immer wenn ich eine magen und darm grippe/erkältung habe und auch das bedürfniss nach dem übergeben spüre versuche ich das so lang wie möglich hinauszuzögern. denn ich weiss ganz genau wenn ich mich übergebe habe ich danach eine mega es atacke. immer wenn ich mich beim übergeben anstrengen muss dann spüre ich schon beim übergeben wie mein herz anfängt stress zu machen. tja. und danach ist dann auch schon nix mehr so wie es sein sollte. mein herz zappelt und gibt richtig gas. die letzten male hat das bis zu 24 stunden angehalten. durchgehende es. das ist richtig scheisse. solch sorgen sind nicht schön. habt ihr ne info für mich warum sowas beim brechen passiert ?


    es, herzrasenusw. nach dem essen.


    ein gemütliches steak oder der döner zwischendurch -> im sitzen und dabei beim essen die beide übereinander ist eine garantie für es und herzrasen. könnt ihr mir sagen warum das passiert ?


    wie verschwinden eure es atacken wieder ? wie schafft ihr es das herz wieder in einen vertrauenswürdigen rythmus zu bekommen ? ich habe hier noch keine lösung gefunden... bei wir wars immer "die zeit hats gebracht" und "mr. zufall"... meine aktuelle es atacke hält nun schon 14 stunden an .... ab wann machts sinn ins krankenhaus zu fahren ?

    Um auf die Frage eine Antwort zu geben, welche Ursachen Vorhofflimmern und welche Ursachen Extrasystolen haben könnten, kann ich weiterhin nur auf meine letzte Zusammenfassung hier auf dieser Seite verweisen. Dazu gibt es für mich keine Alternative, was manch einer als engstirnig bezeichnen mag.


    Eure Berichte bestärken mich noch in meiner Auffassung – vielen Dank.


    Bei @Tatjana löst bestimmt nicht das bisschen Alkohol im Sekt die Rhythmusstörungen aus, sondern andere sektspeziefische Inhaltsstoffe, die den Puls in die Höhe schnellen lassen. Die im Verdauungstrakt freigesetzte Kohlensäure erzeugt dazu noch Verdrängungen und Einengungen nach meiner "Hohlvenentheorie" und schon kann dem Kreislaufzentrum des Gehirns ein Notfall in der Blutversorgung vorgegaukelt werden, welches dann wiederum mit Extrasystolen & Co. gegensteuert.


    Bei @binichhierrichtig scheint Erbrechen, wie früher bei mir, Vorhofflimmern zu begünstigen. So wie es im Beitrag beschrieben wird, klingt es sehr nach Vorhofflimmern und sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden.


    Vielen Dank @Vidgi für den interessanten Link. Alles, was plötzlich die Herzfrequenz steigert, kann bei mir den Sinusrhythmus stören. Auch Wut, Angst, Schreck usw…


    Viele Grüße und Tschau *:)

    Hallo Leute


    Ich gehöre seit Anfang des Jahres auch zu den Personen die mit HRS zu tun haben und bin froh das ich hier einige interessante Beiträge gefunden habe. Nun möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin 46 Jahre alt von schlanker Statue und betreibe ca. 4-5 mal die Woche intensiv Ausdauersport (Marathon /Schwimmen), lebe gesund und habe keinen psychischen oder physischen Dauerstress.


    Nach einem langen Lauf Anfang Januar bekam ich auf einmal ein merkwürdiges Zucken in der Herzgegend und die Anzeige auf meiner Pulsuhr spielte verückt. Ich setzte mich sofort hin und wartete, aber der Zustand veränderte sich überhaupt nicht und so ging ich den letzten Km langsam nach Hause. Zuhause angekommen bin ich sofort in eine Klink gefahren. Nach vielen Untersuchungen und anfänglichen Verdacht auf einen Infarkt sagte man mir das organisch alles in Ordung sei. Medikamentös konnte man das Vorhofflimmern nicht in den Griff bekommen und so hat man mich mit einer Kardioversion "duchgebraten" Das half und ich wurde am nächsten Tag wieder entlassen. Ca.4 Wochen später bekam ich meine 2 Attacke , Abends kurz nach dem Einschlafen tanzte meine Pumpe einen Polka. Am nächsten Morgen zum Kardiologen der mir Tombucor verschrieb. Nach der Einnahme verschwand ca 1,5 Std später das Flimmern. Ich war darauf hin sehr beunruhigt und sprach mit verschiedenen Schulmedizinern und war dannach genauso schlau wie vorher. Scheinbar interessieren die sich nicht besonders dafür und so ging ich zu einem Heilpraktiker der mir sagte es wäre das römheldsche Syndrom. Soll heißen, dass meine Bauchspeicheldrüse zu wenig Verdauungssäfte produziert und die Speisen zu lange im Darm verweilen und Blähungen verursacht. Desweiteren sollte ich keine Süssigkeiten mehr essen da die Bauchspeicheldrüse nur noch mehr belastet würde. Und in der Tat ich habe mit diesem Problem seit meherern Jahren zu tun. Die Blähungen drücken das Zwerchfell nach oben an den Herzmuskel der darauf hin mit besagten Störungen reagiert.Ich bekam ein Mittel das die Bauchsp.dr. dazu anregt mehr Verdauungssäfte zu produzieren. Und siehe da, die Blähungen verschwanden nach 3-4 Wochen und auch mein gelegenliches Herzstolper verschwand. Vorhofflimmern hatte ich dann ca.130 tage nicht mehr. Vor ca 2 Wochen bin ich wieder angefangen mit Langstreckenschwimmen und habe nach der letzten Einheit, ca. 2km kraueln, soviel Luft geschluckt das ich am nächsten Abend ,wieder ca. 1 Std nach dem Einschlafen eine Attacke bekam. Hatte die Stunden . vorher schon so ein seltsames Gefühl im Bauch. Ich nahm wieder eine Tambocor und ca 3-4 Std. später war der Spuk vorbei. Was ich festgestellt habe: An manchen Tagen kann ich den Herzrhytmus provozieren indem ich bestimmte Körperhaltungen annehme wie zum Beispiel vorne übergebeugt sitzen, auf der linken Seite im Bett liegen, Arme über Kopf halten, kalte Luft einatmen usw., aber...das nur an bestimmten Tagen wenn ich was falsches gegessen habe. So und jetzt habe ich eine interssante Entdeckung gemacht.Ich habe im Mai an einer Hilfsaktion im Litauen teilgenommen und habe dort auch nur litauische frische Hausmannskost bekommen die sehr Fett und Kohlenhydrathaltig war. Meine Medizin konnte ich teilweise durch 14 Std. Arbeitstage nicht regelmäßig zu mir nehmen. Ich hatte fest mit einer Attacke gerechnet...aber die blieb aus, nicht einmal Herzstolpern hatte ich, war völlig beschwerdefrei. Dieser Zustand hielt sogar noch ein paar Tage nach Rückreise an. Ich kam zu den Schluss das es Dinge in unserer von der Industrie manipulierten Nahrung geben muss die den Weg bereiten im Verdauungssystem irgendwelche, ich sag mal Rezeptoren zu beeinflussen die dann empfänglich werden auf Druck, z.B. durch Blähungen oder mechanische Beanspruchungen, z.B. Druck auf dem Magen Darmbereich. So zu sagen wie ein Schalter funktionieren, die dann erst Herzstolpern, dann Herzrasen und anschliessend Vorhofflimmern auslösen. Rezeptoren sind bei jedem Menschen individuell und bei dem einen stellen sich beim Essen z.B. nach einem Brötchen schon ein Sättigungsgefühl ein und ein anderer kann 3 Schnitzel essen und sagt anschliessend "da geht noch was". Was ich sagen will es folgendes, bei dem einen reagieren diese Rezeptoren gar nicht bei anderen wenig oder heftig. Meine Schlussfolgerung daraus ist das es etwas geben muss in der Nahrung der die Rezeptoren reizt und in Verbindung mit z.B Blähungen den "Schalter" betätigt. Also müssten zwei faktoren zusammenkommen um die Situation eskalieren zu lassen.


    Ich möchte nicht wissen was in unserem Essen alles reingemischt wir. Angefangen von Glutamat bis hin zu Konservierungsstoffen über die E Zusatzstoffe usw, usw. In dem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen das die Lebensmittellobby es geschafft hat die sogenannten "Ernährungsampeln" die dem Verbraucher auf den Verpackungen zeigen sollte was alles für ein "Mist" in der Industrienahrung ist , zu verbieten!!! :(v Die jetzt vorhandenen Zutatenlisten sind , nachweislich, der reinste Ettikenschwindel. Wir werden , auf deutsch gesagt, verarscht.


    Ich glaube das die Schulmediziner und das Gesundheitswesen lieber Tabletten verschreiben als sich mit dieser und andern Krankheiten auseinander zu setzen. Das bringt halt kein Geld und so werden viel Patienten völlig falsch behandelt. Ich möchte nicht wissen wie oft schon , völlig unnötig, Applationen am Herzen durchführt wurden ohne nach der wahren Ursache zu suchen.


    So, jetzt habe ich mir die Finger wundgeschrieben und werde erstmal ne Runde laufen gehen.


    Bis demnächst


    Ingo *:)