@ Schoof

    wie hast du das mit dem termin usw in porz gemacht? würde auch mal gerne zu denen, habe schon 2 kariologen hinter mir und die finden net wirklich was. das einzigste was der eine gefunden hatte war ne "wanbewegungsstörung in der linken herzhinterwand" was ich sehr schwammig finde.


    und zu den restlichen leuten, ist es "normal" das man durch die stolperer todesangst verspührt oder stelle ich mich da nur an? keine ahnung, aber ich kann kaum noch schlafen, weil mein kopf immer nur ums herz kreisen, ich komme da net raus. dabei kann ich mir das als vater von 4 kleine kindern und ner MS kranken frau garnbet leisten. bekomme bisoprolol wegen zu hohem puls (ruhepuls von 95-105) und mein dia wert ist immer so um die 92-98...der sys wert ist aber mit 125-135 ganz in ordnung.

    Hallo zusammen!

    @ Asatryon:

    Den Termin in Porz habe ich über meine Hausärztin bekommen.


    Sie hat diesbezüglich alles für mich erledigt, daher kann ich Dir jetzt leider keine kompetente Antwort geben.


    Vielleicht sprichst Du das einfach mal mit Deinem Hausarzt durch, er muss Dich ja dann schließlich auch dorthin überweisen.


    Oder Du ruft einfach mal im Krankenhaus selber an und erkundigst Dich nach dem bestem Prozedere.


    Die Nummer habe ich gerade nicht zur Hand, dürfte aber ja leicht herauszufinden sein, für jemanden mit Internet-Anschluss :-)


    Zu Deinen Ängsten kann ich nur sagen: Ob es "normal" ist, weiss ich nicht, aber ich denke, dass es zumindest sehr vielen Menschen mit Herzbeschwerden so geht.


    Schließlich sprechen wir da ja nicht von einem Schnupfen oder ähnlichem, sondern von dem wichtigsten Organ überhaupt.


    Aus eigener Erfahrung kann ich aber berichten, dass diese Ängste zwar durchaus mal mehr mal weniger vorhanden sind, man mit der Zeit aber doch lernt damit umzugehen, wodurch sie mit der Zeit immer mehr verblassen.


    Aber in Deinem Fall hoffe ich mal eher, dass man vielleicht doch noch eine Ursache finden und diese Abstellen kann!


    Die Angst vor der Angst solltest Du jedenfalls nicht fürchten – Du wirst Sie abstellen können, da bin ich sicher.

    @ all:

    Ich wollte mal die Ergebnisse meines Krankenhausaufenthaltes mitteilen, mich aber zuerst entschuldigen, dass ich das jetzt erst mache.


    Der Aufenthalt hat unter dem Strich länger gedauert, als geplant und so blieb mir zwischen Krankenhaus und Urlaub leider keine Zeit mehr, mich hier zurück zu melden :-)


    Kurz nochmal zur Auffrischung:


    Hintergrund meines Krankenhausaufenthalts war es, die Ursache für meine lagebedingten Herzrhythmusstörungen zu finden (heftiges Stolpern im Liegen, nach blähenden Speisen auch schon mal im Sitzen / Sinusrhythmus sobald ich wieder aufstehe).


    Insbesondere die Abklärung hinsichtlich einer möglichen Holvenenkompression, wie sie hier von Gerhard beschrieben wurde, lag mir am Herzen.


    Ich hatte mal wieder Glück – muss ja auch mal sein :-) – an ein offensichtlich sehr motiviertes Ärzteteam zu geraten, die sich wirklich bemüht haben, mir zu helfen.


    Daraus resultierte auch, dass ich eben doch länger dort war, als eigentlich geplant.


    Ich behaupte mal, man hat mich in den fünf Tage einmal komplett auf links gezogen und Untersuchungen durchgeführt, von denen ich teilweise wirklich noch nie gehört hatte.


    Gebracht hat es aber leider nichts :-(


    Auf direkte Nachfrage bezüglich einer Hohlvenenkompression als Ursache teilte mir die Radiologin (die die Breischluckuntersuchung durchgeführt hat) mit, dass es soetwas tatsächlich gebe, allerdings bei mir keinerlei Anhaltspunkte dafür vorlägen.


    In der Regel treten dadurch bedingte HRS häufiger mal bei Schwangeren auf, da hier der Platz im Bauch aus gutem Grunde nun wirklich eng wird.


    Gleiche Aussage hatte ich auch einige Minuten zuvor von einer Internistin bekommen, die sich sämtliche Organe via Ultraschall angesehen hat.


    Sie hat mir daraufhin auch die Hohlvene präsentiert (soweit möglich, den gesamten Bereich bekommt man aufgrund diverse davorliegender Organe nicht ins Bild) und mir mitgeteilt, dass diese bei mir ausgesprochen gut aussehe.


    Wenig Ablagerungen, hervorragender Durchmesser usw...


    Zu guter letzt – hartnäckig bin ich ja mittlerweile – habe ich auch noch die Kardiologin beim Herzecho zu diesem Thema gelöchert und erneut die Aussage erhalten, dass dies zwar grundsätzlich möglich, aber bei mir höchst unwahrscheinlich wäre.


    Auch sie verwies auf Schwangere und extrem übergewichtige Menschen, die dadurch Probleme bekämen.


    Na ja... lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin leider wieder nicht schlauer :-(


    Hohlvenenkompression wurde (mehr oder weniger) ausgeschlossen, Zwerchfellbruch wurde ausgeschlossen, sämtliche Organe im grünen Bereich (Schilddrüse leicht vergrössert, aber Laborwerte völlig in Ordnung)... und nu steh' ich wieder da und wieder wurde mehrfach das gute, alte Roemheld-Syndrom ins Feld geführt.


    Mir wäre eigentlich fast jede Diagnose recht gewesen, Hauptsache nicht mehr diese Unwissenheit... aber was soll man machen.


    Das einzige, was mich ein bißchen ärgert ist, dass sämtliche Untersuchungen nüchtern durchgeführt wurden, obwohl ich die Probleme ja eigentlich nur bei vollem Magen habe.


    Aber das lässt sich angeblich nicht vermeiden (mit Ausnahme des Brei-Schluckens, bei dem es wie ich jetzt im Nachhinein erfahren habe vollkommen uninteressant ist, ob der Magen leer oder prall gefüllt ist... na ja).


    Aufgefallen war mir bei dieser Gelegenheit allerdings, dass ich am zweiten Tag meines Krankenhausaufenthalts die Extra-Systolen im Liegen kaum wahrgenommen habe und sie am dritten Tag wirklich nur noch zu erahnen waren... mit anderen Worten, da ging es mir richtig gut.


    Drei Tage nachdem ich wieder 'raus wahr, lief dieser Prozess allerdings wieder rückwärts, es wurde immer schlimmer.


    Natürlich habe ich sofort überlegt, was im Krankenhaus anders war als zu Hause.


    Das einzige was mir hierzu aufgefallen ist, ist das Marcumar.


    Das musste ich absetzen (für Magenspiegelung u.a.) und habe es logischerweise am Tag meiner Entlassung wieder genommen.


    Als mein INR die Marke von zwei wieder überschritten hat (grob) wurden die Stolperer wieder heftiger.


    Das werde ich demnächst mal mit meinem Kardiologen besprechen, mal schauen, ob es eventuell an dem Zeug liegt... bisher habe ich solche Nebenwirkungen zu Marcumar nirgends finden können, ausser als Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, die ich allerdings nicht nehme.


    Ich werde nachberichten :-)


    So... jetzt hat das Schoof mal wieder elend viel geschrieben... muss mir echt mal angewöhnen, mich kürzer zu fassen, seid mir nicht bös' :-)


    Grüße und alles Gute!


    Schoof

    Hallo an alle geplagten,


    ich bin 33 J. und mich quälen ES schon seit dem 20 LJ


    Vor ca. 4 Jahren sind dann noch Tachykardien dazugekommen die sich nach einer EPU als Vorhofflattern (typisch und atypisch) und Vorhofflimmern entpuppt haben.


    Mein Herz ist strukturell in Ordnung und auch wenn die Ärzte behaupten das Vorhofflimmern in jedem Alter auftreten kann bin ich der Meinung das es für mein Leiden in meinem Alter bei vollkommener Herzgesundheit eine (extrakardiale?) Ursache geben muss.


    Folgenden vermuteten Ursachen gehe ich derzeit nach:


    *) Schilddrüse – meine TSH wert ist grenzwertig hoch (3,80 mIE/l), Hausarzt und Kardiologe behaupten das alles in Ordnung ist, nach allem was ich bisher gelesen hab ist so ein Wert wahrscheinlich nicht mehr in Ordnung.


    *) Wirbelsäule (habe Skoliose und leichte Kyphose), vor Vorhofflimmerattacken habe ich sehr oft starke Rückenschmerzen + ES die dann irgendwann in Salven übergehen und letztendlich im Vorhofflimmern enden.


    *) Hohlvenenkompression durch Übergewicht (danke an Gerhard für die Theorie), ich habe in den letzten 4 Jahren viel Gewicht zugelegt, davor war ich sehr sportlich. Derzeit versuche ich durch Kraftsport + Cardiotraing Gewicht abzubauen um den Effekt auf das VHF zu beobachten.


    *) Andere Hormonelle Störungen


    Von den Ärzten fühle ich mich missverstanden, mein Hausarzt hat sofort alles auf die Psyche geschoben. Die Kardiologen zucken mit den Schultern und verschreiben Medikamente die einen durch proarrhythmische Effekte ins Grab bringen können. Jeder Versuch meinerseits mit der Ärzteschaft zusammenzuarbeiten um vielleicht andere Ursachen ins Auge zu fassen wird ungern gesehen bzw. im Keim erstickt.


    Ich hab mich in den letzten 4 Jahren extrem engagieren müssen um weiterzukommen, wenn es nach dem Hausarzt ginge würde ich seit 4 Jahren in der Psychotherapie sitzen (mit Vorhofflimmern – HAHA).


    Leider ist der Leidensdruck bei mir sehr hoch, ich habe zwar nur relative kurze Anfälle aber mit sehr hoher Herzfrequenz (244 das letzte mal in der Notaufnahme). Das EKG das ich mir kopieren lassen hab sieht aus wie von einem Seismographen geschrieben – bei Erdbebenstärke 9 :-o


    Wenn alle meine Ansätze versagen werde ich eine Pulmonalveninisolation durchführen lassen, ich bin nicht bereit diesen Zustand vollgestopft mit Medikamenten mein restliches Leben zu ertragen!


    Lieben Gruß an alle Leidensgenossen *:)


    Cephei

    @ Edelgard,

    vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich sehe, du hast sehr viel mehr mitgemacht als ich und das schon in jungen Jahren. Und dass dein Herz gelitten hat, als dein Sohn verunglückte, ist voll verständlich. Alleine der Gedanke versetzt mein Herz schon in Unruhe.


    Ich finde, du bist sehr viel therapiert worden. Ich frage mich manchmal, ob das so gut ist oder ob das nicht selbst wieder Schäden hervorruft. Du wirst wahrscheinlich sagen, das musste sein.. Ja, musste es wohl. Aber wenn man mehr wüsste, könnte man es vielleicht auch sanfter angehen, so wie Gerhard das zum Beispiel macht.


    Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, erzähle ich noch von mir. Ich bin 66 und hatte schon vor 30 Jahren gelegentlich Herzrhythmusstörungen, unter anderem auch während einer Schwangerschaft. Erst 2005, als die Attacken sehr heftig und beunruhigend wurden, ging ich mal nachts in eine Notaufnahme und es wurde Vorhofflimmern festgestellt. Die nächsten 3 Jahre hatte ich relativ regelmäßig anfallsweises Vorhofflimmern, alle 2-3 Wochen, das immer von selbst wieder aufhörte, etwa nach einem Tag, es konnte aber auch 5 oder 7 Tage dauern. Zuerst bekam ich nur einen Betablocker und Aspirin, wobei ich den Verdacht habe, dass Aspirin noch verstärkend wirkt. Ich habe es deshalb irgendwann weggelassen. Ganz sicher bekomme ich vom Aspirin juckende Knötchen auf der Haut und blutende juckende Risse an den Fersen. Zwischenzeitlich habe ich auch mal Waran genommen. Ich frage mich, ob sich das Vorhofflimmern ohne Therapie auch so festgesetzt hätte, denn eigentlich hat es genau nach der Diagnose und dem Beginn der Medikamente angefangen, wirklich regelmäßig zu kommen. Ich fand auch den Betablocker richtig belastend fürs Herz, es hat sich anfangs wie ein schwerer Sack voll Wasser angefühlt. Inzwischen habe ich mich dran gewöhnt, mich immer müde und schwer zu fühlen.


    Schließlich habe ich angefangen histaminarm zu essen und geistige Übungen zu machen und hatte von 2008 bis jetzt ziemlich Ruhe. Ich führe das unter anderem darauf zurück, dass bei mir nie eine Kardioversion, eine Ablation oder eine medikamentöse Behandlung (ich meine Antiarrhythmika) durchgeführt wurde, mein Herz also in Ruhe gelassen wurde. Ich war seit drei Jahren deswegen nicht beim Arzt und spritze mir, wenn ich Vorhofflimmern bekomme, Heparin zur Blutverdünnung. Im Moment ist das Herz wieder labiler, wahrscheinlich aufgrund einiger Belastungen und weil ich mit der Diät nachlässig geworden bin. Mir ging’s halt zu gut. Ich versuche, noch einmal die Kurve zu kriegen.


    Ja, in Schweden ist es schön. Ich liebe alles hier, die Natur, die Menschen, die Ruhe... Ich wohne in der Nähe von Norrköping auf dem Land. Du scheinst Schweden gut zu kennen?


    Schöne Grüße aus dem kühlen, aber sonnigen Norden,

    Hallo an alle mit VHF und Extrasystolen Geplagten,ich lese seit einiger Zeit mit grossem Interesse eure Berichte und bin erstaunt über so viele Betroffene jeglichen Alters.Über mich:48 Jahre,mit 20 Tachykardien,mit 30 VHF und Extrasystolen on Mass.Krankenhausaufenthalte ohne Ende.Im Prinzip wie bei vielen anderen konnte nicht wirklich was festgestellt werden.Meine Lebensqualität ist sehr eingeschränkt,da ich mich kaum noch traue weit zu fahren.Wie geht ihr mit euren Ängsten um?War immer ein fröhlicher Mensch und habe versucht das Ganze nicht so tragisch zu nehmen aber es vergeht kein Tag ohne ES,ständiges Völlegefühl,Druck im Oberbauch und und.....Wie gehen mit euch eure Partner und Familie um?


    Viele Grüsse aus dem Norden

    nun ja


    ES, völlegefühl und druck, habe ich auch alles. aber die finden nie wirklich was. finde aber auch das die einen nicht wirklich ersnzt nehmen. die kommen dann mit so ner statistik: wenn sie 40 währen hätten sie eine wahrscheinlichkeit von 1% eine herzerkrankung zu erleiden usw usw. da sie erst 35 sind haben sie 0%. machen sie sich nicht verrückt alles in ordnung! finde das mitunter sehr dreist!!


    allerdings habe ich jetzt am do nen termin beim kardiologen zwecks herzkatheteruntersuchung. also vorgespräch. die untersuchung soll dann wohl nächste woche sein. denke mal das man dan mehr weiß. mein arzt hat mir heute gesagt ich soll die betablockjer absetzten und mir ace hemmer verschrieben. hat jemand mit denen erfahrung?

    @ vidgi

    Dein "Leidensweg" ist wirklich meinem sehr ähnlich, das muss ich wirklich sagen. Inzwischen bin ich soweit, dass ich auch keine Rhythmusmittel mehr will, weil ich meine, dass das nicht gut sein kann, so lange man nicht weiß, wo die Rhythmusstörungen herkommen. Den leichten Betablocker nehme ich auch wegen leichtem Bluthochdruck und die Tabletten kann ich gut vertragen. Was ich gar nicht vertragen kann ist Aspirin in jeglicher Form und das ist ja auch bei HIT nicht erlaubt! Hat aber auch lange gedauert, bis ich das rausgefunden habe. Ich bekam immer Atemnot und Jucken, es war aber nichts zu sehen und erhebliche Magenprobleme. Sollte nämlich mal eine Zeit ASS 100 nehmen anstelle Marcumar, aber da kann ich das Marcumar besser vertragen, obwohl ich nicht weiß, ob das nötig ist. Aber es nimmt mir die Angst, wenn das Vorhofflimmern so lange andauert. Da kann ich dann doch erheblich ruhiger sein mit dem Hintergedanken: Es kann nichts passieren. Wie groß ist der Schutz bei Heparin? Reicht es aus, wenn Du einen Anfall hast? Wenn ich dann auch abgesichert wäre, dann würde ich das auch lieber tun. Man braucht es ja nur, wenn man einen Anfall hat, oder? Vielleicht kannst Du mir ja mehr darüber sagen und welches Heparin nimmst Du?


    Schweden kenne ich gar nicht persönlich, aber es ist schon immer das Land, in das mein Mann und ich auswandern würden, wenn wir wüssten, dass wir dort Arbeit finden würden. Meine Tochter war schon ein paar Mal da und sie ist immer begeistert. Ihre Reiseberichte sind immer sehr interessant und es muss ein sehr schönes Land sein und die Menschen so nett und freundlich und jedem Fremden gegenüber aufgeschlossen, besonders auf dem Land. Irgendwann werden wir auch mal dort Urlaub machen.

    @ asatryon

    Betablocker ist ein Mittel gegen Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen und ACE-Hemmer nur gegen hohen Blutdruck, hilft nichts bei Rhythmusstörungen. Wenn Du Rhythmusstörungen hast und ein Medikament muss sein, dann ist Betablocker besser, ich nehme Bisoprolol 2,5.


    Ich werde jetzt aber weiter mit der Auslassdiät machen und nur die Sachen essen, die erlaubt sind und auch bei Medikamenten muss man aufpassen, da gibt es auch eine Sachen wie z.B. Kontrastmittel und Narkosen, die die Histaminausschüttung stark anregen. Vielleicht habe ich ja Glück und ich kann das mit dem Essen steuern. Das wäre natürlich die Sensation. Habe letztens einen Bericht gelesen, dass viele Menschen mit Herzrhythmusstörungen zu tun haben, weil so viele Fertiggerichte und Zusatzstoffe konsumiert werden. Aber es war wissenschaftlich leider nicht begründet. Aber möglich wäre es ja. Das ist ja bei der Hitauslassdiät auch so. Es gibt ja nur ganz frische Sachen. Sobald ich ein bisschen daneben liege, passiert mir natürlich, bin ja kein Übermensch und manchmal achtet man auch nicht so 100%-ig drauf. Hatte im Vorbeigehen ein paar kleine Tomaten gegessen, ohne darüber nachzudenken und schon hatte ich wieder Atemnot, die Nase zu und einen dicken Luftbauch. Man muss so aufpassen. Daosin nehme ich jetzt zweimal pro Tag eine Tablette zum Frühstück und zum Mittagessen und ich muss sagen, das Essen bekommt mir richtig gut, habe keine Probleme. Es ist nur schweineteuer und warum ist es nicht als Medikament zugelassen?


    So und jetzt muss ich was kochen.


    :)D oder :p>

    @ Edelgard,

    das mit Heparin geht nur, wenn das Vorhofflimmern sporadisch auftritt, so 1 bis dreimal pro Jahr, und wenn es nicht zu lange anhält, sonst ist es nicht geeignet. Man nimmt es für gewöhnlich nicht über längere Zeit. Ich weiß nicht, wie die Gefahren gegenüber dem Marcumar sind, aber es ist ja auf jeden Fall besser, wenn man so etwas nur einen Tag lang nehmen muss, wegen der Blutungsgefahr. Ich hatte in letzter Zeit gehäuft VHF und werde vielleicht wieder auf Marcumar (Waran) umsteigen müssen. Ich hoffe nicht...Aber es ist schon sehr beruhigend, wenn man weiß oder zu wissen glaubt, dass nichts passieren kann. Dann braucht man auch nicht jedesmal gleich eine Kardioversion machen zu lassen, sondern kann abwarten, ob es von selbst verschwindet.


    Übrigens gibt es ein neues Medikament, das die Blutgerinnung hemmt: Dabigatran. Es ist, so viel ich weiß, erst kürzlich in Deutschland zugelassen worden und soll sicherer sein als Marcumar, da es einen anderen Wirkungsmechanismus hat. Allerdings ist es erst zwei Jahre getestet worden und das ist eine relativ kurze Zeit. Wer weiß, was noch an Nebenwirkungen auftaucht. Ich würde es dem Marcumar vorziehen, möchte aber lieber noch 1-2 Jahre warten. Es wird einem immer viel über die wunderbaren Wirkungen der Mittel erzählt und die Nebenwirkungen werden heruntergespielt. Ich bin da etwas skeptisch.


    Das Heparin heißt übrigens Innohep, 4 500 Einheiten in einer Spritze, subcutan zu spritzen. Hat mir der Hausarzt auf meine Bitte hin verschrieben. Die Idee kam von Gerhard.


    Schweden solltet ihr im Juni oder Juli besuchen, dann ist es hier richtig schön, aber im Juli regnet es oft. Wartet doch bis zur Rente mit dem Auswandern, dann geht es problemlos, da EU. Die Ruhe hier tut dem Herzen gut.


    Liebe Grüße,

    Hallo,


    ich habe heute diese Seite gefunden (bin natürlich am lesen - derzeit seid Ihr ja schon bei Seite 58 !) und ich finde sie toll.


    Ich habe seit Anfang 2010 Vorhofflimmern. Zuerst ganz selten, jetzt plagt mich der Mist mindestens 1 x wöchentlich. Vor 2 Wochen war ich im Krankenhaus (Vorhofflimmern verbunden mit hohem Blutdruck und hohem Puls). Gefunden hat man nichts. Ich wurde " in gutem Allgemeinzustand" entlassen :)= :)= . Meine letzten beiden VHF begannen a) gegen Mitternacht, als ich sehr lange am PC saß (mit Sicherheit nicht mit geradem Rücken) und b) als ich mein Abendbrot zusammengekauert auf der Couch vor dem Fernseher saß. SR kam von selbst, so nach 20 Stunden.


    Ich melde mich wieder - übrigens, Stress habe ich keinen. Bin 64 und in Rente :)D

    ein herzliches Hallo an alle "Leidgenossen (innen)"

    Vielen Dank an Dich Gerhard für die Einrichtung des Forums und an Euch alle, die sich bisher mit Beiträgen daran beteiligt haben. Ich habe sehr viel gelesen - aber seit Januar 2007 sind so einige Seiten zusammengekommen; das dauert bis man da durch ist :-D .


    Ich möchte Euch meine letzte Zeit mit meinem Freund >:( "Vorhofflimmern" beschreiben. Vor ca. 10 Jahren (hatte im Beruf sehr viel Stress) wurde bei mir gutartiges !!! Herzrasen festgestellt. Ich bekam eine niedrige Dosis Betablocker. Alles so weit ok. Hin und wieder hatte ich Aussetzer bzw. Extrasystolen. Laut Kardiologe - alles normal, das kann schon mal vorkommen.


    Im März 2010 an einem Sonntag, hatte ich ganz schlimmes unregelmäßiges Herzrasen - wurde ohnmächtig - als ich wieder alle Teile meines Körpers kontrolliert hatte und sie ok waren, war das Herzrasen weg. Bin natürlich erst am nächsten Tag zum Arzt. EKG iO. Blutwerte iO. Damals war ich kurz vor meinem Urlaub in die Karibik. Ich bekam grünes Licht für den Flug. In der Karibik (sehr warm und schwül) hatte ich wieder diese Probleme - aber nicht so schlimm.


    Zu Hause angekommen habe ich mich untersuchen lassen. Kardiologe, Neurologe, LZ-EKG's. Ich bin herzgesund! Na bravo, aber woher kommt mein Vorhofflimmern (das wurde in der Zwischenzeit auf den EKG's nachgewiesen)?


    Ich bekam Bisoprolol 5mg p.Tag und ASS 100 verschrieben, bis im Sommer 2011 meine Beschwerden wieder öfter auftraten. Anfang September wurde ich auf Marcumar eingestellt und mein Arzt meinte, er will mir Multaq 400 (2x) geben, um die VHF-Anfälle im "Keim zu ersticken". Das Ende von der Umstellung war nach 4 Tagen, da mußte ich ins Krankenhaus. Alles wieder zurück, und ich nehme wieder Betablocker. Ich bin der Meinung, es kommt irgendwie vom Essen oder der Körperhaltung bzw Bewegung. Aber wovon? Ich habe das VHF in der letzten Zeit auch nach einem Grillabend festgestellt.


    Mein Problem ist, dass mein Puls mit den Betablockern so niedrig ist. So ca. >50. Kann das auch ein Auslöser sein.


    Würde mich auf Antwort freuen.


    Noch einen schönen Abend

    Da hatte ich doch von Montag auf Dienstag, genau um 00.05 Uhr wieder einen Anfall von Vorhofflimmern. Am Dienstagmorgen ging ich dann gleich zu meinem Hausarzt, um ein EKG zu schreiben. Er kam dann auch dazu und schaute das EKG an. Er meinte doch tatsächlich zu mir: Das ist eine Arrythmia absoluta, da müssen Sie sofort ins Krankenhaus fahren und eine Elektrokardioversion machen lassen. Später geht das nicht mehr. Ich musste ziemlich lachen und sagte, dass ich das jetzt bestimmt nicht machen lasse, weil ich diese Vorhofflimmerattacken ja nicht erst seit gestern habe und damit wohl umgehen könne. Da wollte er den Krankenwagen rufen und ich sagte ihm, dass er den dann schon für sich bestellen würde. Er wurde ziemlich zurückhaltend und meinte spitz: Ja, was wollen Sie denn tun? Ich sagte ihm, dass ich erstmal in der Herzklinik in Bad Oeynhausen anrufen wollte und dort nachfragen, was ich machen soll. Ich nahm ihm den Ausdruck vom EKG aus der Hand und ging.


    Die diensthabende Kardiologin in Bad Oeynhausen bat mich, das EKG zu faxen. Dann rief sie mich zurück und meinte, dass der Oberarzt mich gerne sprechen würde. Sie hat mich dann weiterverbunden. Der Oberarzt meinte, dass das normales Vorhofflimmern sei und es keinen Grund für ihn gäbe, eine Elektrokardioversion zu machen, wenn ich der Meinung sei, dass dies noch nicht nötig sei. Ich sei marcumarisiert und das wäre die Hauptsache. Ich solle doch einfach mal abwarten. Das war genau das, was ich auch machen sollte, hab mich bedankt und abgewartet. Abends um 19.30 Uhr klingelte mein Telefon. Mein Hausarzt, mit dem ich es eigentlich sehr gut kann. Er meinte, er habe in Oeynhausen angerufen und mit dem Oberarzt gesprochen. Hab ich auch, sagte ich. Der Oberarzt hat ihm dann berichtet, was wir besprochen haben und er bat mich dann noch, am Mittwoch, Donnerstag und Freitag in die Praxis für Kontroll-EKG's zu kommen. Ich sagte ihm das auch zu und er war wohl beruhigt.


    Mittwoch Morgen, nach 33 Stunden, sprang dann der Sinusrhythmus wieder an. %:|


    EKG in Ordnung, heute auch in Ordnung, morgen wahrscheinlich auch.


    Diese Story wollte ich Euch nicht vorenthalten. Ich muss immer noch darüber schmunzeln. ;-D


    Ich habe nichts besonderes gemacht am Montag, nur habe ich abends Himbeeren gegessen und im Nachhinein erfahren, dass Himbeeren im Gegensatz zu Brombeeren ziemlich viel Histamin enthalten oder im Körper auslösen. Außerdem hatte ich, bevor es anfing, dieses komische Kribbeln oberhalb des Bauchnabels. Ich wurde sogar wach davon. Als ich merkte, dass das Herz komische Dinge tat, bin ich zwar noch schnell aufgestanden, manchmal hilft das, aber es nützte nichts mehr. Auch die von Gerhard empfohlene Massage brachte nichts. Und so hab ich mal einfach 33 Stunden "Dauerlauf" hinter mich gebracht. Die Frequenz war aber nicht so hoch. Höchstens 110. Und mein Blutdruck war im Keller 90/60! Habe einfach die normalen Medikamente, die ich immer nehme, weitergenommen. Ich sollte eigentlich den Betablocker, den ich in niedriger Dosierung nehme, erhöhen. Hab ich aber nicht getan. Dann wäre mein Blutdruck wahrscheinlich abgeschmiert.


    Ich habe es mal wieder überstanden und es geht mir gut. Wenn die nächste Attacke kommen sollte, werde ich mich in Oeynhausen wieder mal vorstellen wegen evtl. Pulmonalvenenablation, war schon etliche Male da und habe da auch schon eine Ablation bei Vorhofflattern bekommen. Ist ein sehr gutes Krankenhaus, das muss ich wirklich sagen.


    Jetzt habe ich wieder ein endloses Ding geschrieben, aber ich musste das einfach mal loswerden und vielleicht ist es ja für den einen oder anderen interessant. :=o

    @ Christine

    Meine Puls ist auch zwischen 50 und 60, im Schlaf vielleicht niedriger. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass das Vorhofflimmern auslöst. Eher, wenn er schneller wird.

    @ Edelgard

    Soviel ich weiß, verhindert der Betablocker auch, dass das Flimmern auf die Kammern übergreift, was fatal wäre. Insofern wäre es vielleicht doch sinnvoll, während des Anfalls den Betablocker leicht zu erhöhen? 1,25 mg mehr (wahrscheinlich 1/4 Tbl.) würde vielleicht den Blutdruck nicht zu sehr absinken lassen. Vielleicht würde er auch gar nicht absinken, da das Herz, wenn es ruhiger schlägt, eventuell wirkungsvoller arbeitet.


    Ich nehme, wenn das Vorhofflimmern sehr heftig ist, manchmal 1/2 Tablette mehr, und wenn es vorbei ist, lasse ich sie wieder weg. Meine Überlegung dabei ist, dass sich der Körper ja durch die Dauereinnahme des Betablockers an diesen gewöhnt hat und die Wirkung nicht mehr so stark ist, wie anfangs (was ich daran merke, dass der Blutdruck wieder auf seinem früheren Niveau ist), sodass bei Vorhofflimmern eine kleine zusätzliche Dosis einen neuen Reiz gibt. Ich habe damit keine schlechten Erfahrungen gemacht. Aber das sind nur meine persönlichen Überlegungen.


    Das soll keine Empfehlung von meiner Seite sein, sondern nur etwas zum Nachdenken. Du musst natürlich nach deinem Gefühl bzw. dem Rat deiner Ärzte gehen.


    Liebe Grüße,

    Ich bin jetzt hoffentlich von meinem "Dauerlauf" wieder im Sinus zurück. Gestern gab's Nudelauflauf und dazu habe ich mir österr. Rotwein (habe hinterher gelesen, dass österr. Rotweine einen hohen Histamingehalt haben) gegönnt. Weil der Auflauf so lecker war, habe ich während des Fußballspiels noch ein Stück nachgeschoben. Dann bin ich im Sitzen eingeschlafen zzz und so gegen 1.00 wach geworden. Mit Vorhofflimmern >:( . Da es aber nicht so schlimm war hoffte ich, dass es in der Früh wieder vorbei ist. Das hatte ich mir aber nur gedacht. Den ganzen Tag bis jetzt hatte ich Probleme. Der Blutdruck ging rauf und runter. Der Puls tat das gleiche. (Zu Mittag habe ich 1/2 Betablocker (2,5mg) zusätzlich genommen).Ob die Anzeigen auf dem Gerät stimmten, das möchte ich bei dem Durcheinander in meinem Körper bezweifeln. Aber es wenigstens ist es ein Anhaltspunkt. Heute wurde mein Vorhofflimmern von starkem Schwindel begleitet. Vor 2 Wochen hatte ich mich bei gleicher Situation ins Bett gelegt - es wurde schlimmer. Heute habe ich meine Hausarbeit weitergemacht; musste mich aber sehr oft hinsetzen um nicht umzufallen. Edelgard, Du schreibst von Erdbeeren mit dem Histamin. Ich bin nächste Woche wieder beim INR und werde meinen Arzt wegen Histamin ansprechen.


    Es ist ein tolles Gefühl, wenn der Sinus wieder richtig "tickt". Gruß Christine :)D

    @ vidgi

    Danke für Deine Informationen. Sie sind immer sehr hilfreich für mich. Mit dem Betablocker hast Du Recht, aber ich möchte nicht so gerne so viele Medikamente nehmen und verzichte darum meistens auf den zusätzlichen Betablocker. Aber 1/2 Dosierung mehr, das sollte ich vielleicht noch ausprobieren. ich wäre aber froh, wenn das jetzt mal eine zeitlang wegbleiben würde. :=o

    @ Christine

    Wo wohnst Du denn in NRW, wenn ich das fragen darf. Oder schick mir eine PN, ich wohne nämlich auch in NRW.


    Ich hatte übrigens Himbeeren gegessen, Erdbeeren machen mir nichts aus, obwohl sie auch auf der Histaminliste stehen. Guck mal hier, da kannst Du Dir eine Liste ausdrucken:http://www.histaminintoleranz.ch/downloads.html. Die Ärzte wollen meistens nicht viel davon hören, Modeerscheinung murmeln sie dann meistens vor sich hin. Aber das stimmt nicht, ich habe mit meinem Endokrinologen auch deswegen gesprochen und er hat meine Theorie bestätigt, dass Histamin Vorhofflimmern auslösen kann. Die Betonung liegt auf "kann". Ich war am letzten Freitag zur Silberhochzeit eingeladen und es gab soooo leckere Sachen zu essen, die ich als Vegetarier auch essen konnte. Ich hab mir einfach vorher zwei Kapsel Daosin gegönnt und habe geschlemmt ohne Ende und es hat mir nichts ausgemacht. Ich will gar nicht wissen, wieviel Histamin drin war. Am Samstag war ich ein bisschen unruhig, ob das damit was zu tun hatte, weiß ich aber nicht. Im Moment bin ich wieder total fit. Es soll jetzt mal endlich so bleiben, wofür nehme ich denn die ganzen Strapazen der histaminarmen Ernährung auf mich? Aber manchmal passe ich nicht auf und zack... alles wieder da. Es fängt im Magen, oberhalb des Nabels an mit einem Druckgefühl, so wie Gerhard es beschreibt, und da es meistens nachts kommt, dann ist es schon zu spät für Gegenmaßnahmen. Habe 2009 jede Woche Anfälle gehabt und jedes Mal Elektroschocks bekommen, bis das nichts mehr nützte, dann in Oeynhausen Ablation gegen Vorhofflattern. Dann Multaq400, aber das ist mir zu gefährlich. Sind schon Leute dran gestorben. Jetzt halt Bisoprolol 2 mal 2,5er und Marcumar. Da warte ich eben ab, dauert es länger, fahre ich nach Bad Oeynhausen in die Herzklinik, die kennen mich und sind meiner Meinung nach die kompetensten. Hier im Wald- und Wiesenkrankenhaus – das kannst Du vergessen. Jetzt hoffe ich, dass es wegbleibt.


    Eine gute Woche und ein immer richtiges "Ticken" :-o