Vielen Dank für Eure interessanten Berichte. Ich freue mich, dass daraus immer präzisere Erklärungen erkennbar werden, um meine eigenwilligen Auslösevarianten für Extrasystolen & Co zu verstehen.


    Irgendwann ist auch mal der entscheidende Hinweis dabei, zu welchem Organ dieses Kribbeln im Oberbauch gehört, was ja einige Leute hier scheinbar so wie ich verspüren, wenn Vorhofflimmern droht.


    Für mich ist es die untere Hohlvene, die an dieser Stelle durch das Zwerchfell tritt, um dann unmittelbar danach in den rechten Vorhof des Herzens einzumünden.


    Da diese 3 cm dicke Vene am "Hohlvenenloch" mit diesem über den gesamten Bauchraum gewölbten Bauchmuskel fest verwachsen ist, könnte doch der Blutrückfluss zum Herzen bei jeder Anspannung dieses Muskels beeinträchtigt werden. Auch bei Drehungen des Oberkörpers, beim Bücken, Beugen, Strecken usw.


    Am gefährlichsten sind unwillkürliche Bewegungen für die Auslösung von Extrasystolen und Vorhofflimmern, wenn man also gar nicht damit rechnet. Dies ist für mich ein Beweis dafür, dass sensible Rezeptoren im Herzen selbst minimalste Druckschwankungen wahrnehmen können, um sofort darauf zu reagieren.


    Ich habe den Rat von @Docsen befolgt und die gesamte Thematik der "Hohlvenenkompressionstheorie" vor 3 Wochen nach Berlin in die Charité geschickt. Eine automatische Empfangsbestätigung ist gekommen und ich hoffe nun auf eine Antwort.


    Aber ich habe ja Eure Schilderungen als Bestätigung, die identisch mit dem Auslösemechanismus meiner früheren Vorhofflimmerattacken sind. Wie bei @Christine bspw.: Nudelauflauf mit Käse überbacken, dazu Rotwein und danach im Sitzen eingeschlafen… tja somit verschläft man auch noch die möglichen Gegenmaßnahmen. Ein schlechter Traum dabei, durch den man dann aufschreckt und der den Puls hochtreibt macht das Vorhofflimmern dann komplett.


    Dabei muss ich sagen, dass Teigwaren generell bei mir in Verruf stehen, Verdauungsbeschwerden und somit auch Rhythmusstörungen zu verursachen. Ganz schlimm wird es mit fertigen Pastasoßen, Bolognese, Ketchup, etc., besonders wenn viel Zwiebel drin ist. Es wird ja fast nur noch Zwiebelpulver aus China verwendet, was herstellungsbedingt möglicherweise viel Histamin enthält.


    Einen guten Rat möchte ich noch denen geben, die am Abend nach dem Fernsehen etwas fröstelnd ins Bett gehen, weil die Heizung schon aus war. Wenn man friert spannt man ja den Bauchmuskel an und dabei entsteht bei mir jedenfalls oft dieses kribbelnde Gefühl im Oberbauch (untere Hohlvene?).


    Beim Hinlegen wird es dann manchmal heikel und ich muss meine Bauchmassage anwenden, damit das Herz nicht aus dem Takt gerät.


    Hier hilft vorbeugend und auch noch im akuten Stadium, ein in der Mikrowelle erhitztes Körnerkissen auf den Bauch legen oder eben eine Wärmflasche.


    Es gibt natürlich auch noch angenehmere Möglichkeiten, im Bett nicht frieren zu müssen…und schöner kribbeln tut‘s auch.


    Tschau *:)

    Hallo Gerhard,


    das ist aber toll, dass Du Dich auch mal wieder meldest. Wir haben Dich hier doch sehr vermisst. Deine ausführlichen Erfahrungen in bezug auf Vorhofflimmern haben mir schon oft weitergeholfen, obwohl die Ärzte einen immer so komisch anschauen, wenn man mit diesen Dingen- vor allem in bezug auf Lebensmittel und diesem Kribbeln im Bauch – daherkommt. Die Bauchmassage hilft mir nur, wenn ich das Flimmern früh genug bemerke. Wenn es im Schlaf auftritt, dann ist es meistens zu spät dafür. Das mit der Kälte ist auch eine interessante Sache. Ich bekomme das Flimmern auch oft, wenn ich nachts zur Toilette war und ziemlich kalt geworden bin. Aber dann erst, wenn ich mich wieder hinlege. Wärmflasche ist eine gute Idee, die angenehmeren Möglichkeiten auch, obwohl ich dann mit Sicherheit die ganze Nacht unruhig bin. x:)


    Teigwaren – hmmm – auch so eine Sache. Wenn ich so überlege, dann habe ich das auch manchmal nach Auflauf. Ich hatte bisher immer den Käse in Verdacht. Aber vielleicht Käse und Nudeln? Muss ich mal drauf achten.


    Du siehst, wie wichtig Deine Erfahrungen sind. Und wie geht es Dir sonst? Hast Du oft Vorhofflimmern und hast Du irgendwas machen lassen inzwischen? Bei mir steht jetzt die Pulmonalvenenablation zur Diskussion. Aber ich weiß nicht... %:|

    @ Christine

    Ich hab mir die Daosinkapseln selber gekauft. Mein Arzt meinte nur, aber nicht immer nehmen und nur zu besonderen Gelegenheiten und dann nicht mehr als zwei auf einmal. Ich nehme manchmal morgens eine, wenn ich Kiwi oder Banane in meinem Müsli essen möchte. Ich weiß nicht, ob es mir was ausmachen würde, aber ich traue mich auch nicht, das ohne Daosin zu essen. Ich vertrage es gut, es scheint auch zu helfen. Aber was ist, wenn man das Histamin zu weit runter fährt? Was passiert denn dann? Anscheinend soll es auch wichtig sein für den Körper. Das konnte mir bisher noch niemand sagen.

    Hallo zusammen

    war heute beim HA. Ich habe ihn wegen meiner (unserer) Vermutung angesprochen, ob das Vorhofflimmern nicht den Anfang im Magen-Darm-Trakt nimmt. Wie vermutet wurde mir gesagt: "Das kann nicht sein". Also habe ich meinen Mund gehalten :-X . Dass mein Herz, ich sage es einmal salopp - nervlich gestört ist und immer wieder verrückt spielt, ist ja durch EKG's bewiesen; aber was löst dann das VHF aus. Antwort: "Es gibt so viele Menschen da weiß man nicht woher es kommt ???"


    Am 20. habe ich wieder einen Termin beim Kardiologen. Mein HA hat mir geraten, mit dem Kardiologen wegen einer Ablation zu sprechen, da mich jeder VHF-Anfall die Hälfte der Zeit mit Schwindel- und Ohnmachtsattacken quält %:| . Jedesmal hat eine kräftige Ohnmachtsattacke das VHF beendet :)= .


    Ich werde aber trotzdem weiter meinen täglichen Menüplan schreiben - habe es mir für den ganzen Oktober vorgenommen.


    Gibt es jemanden hier in der Runde bei dem das VHF auch mit Schwindel und Ohnmacht verbunden ist?


    Einen schönen Dienstag wünscht


    Christine :)D

    Hallo Zusammen :-)


    Ich wollte mal eine Frage einwerfen: Kontrolliert Ihr regelmäßig Euren Blutdruck?


    Es würde mich mal interessieren, ob da bei Euch Auffälligkeiten vorhanden sind.


    Ich selbst habe vor zwei Wochen damit angefangen.


    Davor hatte ich immer nur meinen Puls im Blick, den ich in Ruhe mit ca 60 Schlägen / min ganz ok finde.


    Von meinem Blutdruck bin ich aber weniger begeistert.


    Ich liege ständig unter den empfohlenen 90 / 60 ... was ja auch durchaus logisch ist, wenn man Betablocker nimmt.


    Mir ist allerdings aufgefallen, dass insbesondere der Diastolische Wert häufiger mal nach unten hin ausreisst.


    Bemerkenswerter Weise immer dann, wenn es mir besonders schlecht geht.


    Ich habe es eines abends auf 82 / 44 gebracht.


    Ich bin in diesem Thema nicht wirklich fit, aber das find ich schon bedenklich niedrig, oder?


    Hatte allerdings – abgesehen von den mittlerweile gewohnten Extrasystolen – keine weiteren Beschwerden wie Schwindel etc.


    Mich würde wie gesagt mal interessieren, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt?


    Liebe Grüße!

    @ Schoof

    Ja, ich kontrolliere täglich meinen Blutdruck. Der ist aber fast immer im Bereich von 120-130/um 70. Probleme gibts nur wenn ich VHF habe, denn da habe ich den reinsten Chaosblutdruck. >:(


    Mir ist aufgefallen, dass bei mir der diastolische Wert ansteigt, oft bis 100, wobei der systologische Wert fast gleichbleibt.


    Ich bin von meinem Puls nicht begeistert. Der ist auch wenn es mir gut geht eigentlich immer zu niedrig. Ich freue mich schon, wenn er mal die 50 erreicht. :)=


    Hauptsache unser aller Herz tickt richtig.


    Einen schönen Sonntag :)D

    @ schoof

    Deinen Blutdruck finde ich extrem niedrig. Fühlst Du Dich nicht schlecht dabei? Das solltest Du vom Arzt abklären lassen, evtl. mit einer Langzeitblutdruckmessung (24 Stunden). Du nimmst Betablocker, welchen und wieviel? Ist vielleicht zu hoch dosiert. Ich muss da auch sehr aufpassen. Wenn ich Vorhofflimmern habe, ist mein Blutdruck auch fast so niedrig wie Deiner, normalerweise ist er bei 110/130 zu 70 oder 80 im Moment. Da fühle ich mich auch leistungsfähig. Aber wie Christine schon sagt: Hauptsache, das Herz tickt richtig, aber bei dem Blutdruck wäre ich vorsichtig. Vielleicht solltest Du den Betablocker reduzieren und dafür ein niedrig dosiertes Rhythmusmittel (Propafenon oder Flecainid oder Dronedaron oder Amiodaron) nehmen. Aber das lass Deinen Arzt entscheiden. Wäre aber eine Möglichkeit. Ständig so niedriger Blutdruck ist nicht gut für den Körper. ":/

    Hallöchen,


    Nein, @ Edelgard, schlecht geht es mir nicht damit... ausser halt den ständigen Extrasystolen, dem eigentlichen Problem... aber kein Schwindel o.ä.


    Ich nehme momentan auch eine eher bescheidene Menge Betablocker (Carvedilol 6,25mg – 2x tgl.)


    Da gibt es durchaus schlimmere Dosierungen, von denen bin ich aber zum Glück schon lange wieder runter.


    Na ja... meine Ärztin meinte der Blutdruck wäre noch ok, solange halt keine entsprechenden Symptome auftreten.


    Aber ich werde nochmal nachhaken, ob bei mir nicht auch die von Dir angesprochenen Rhythmusmittel in Frage kommen, statt den Betablockern.


    Mal schauen, danke für den Tipp!

    @ Christine:

    Um Deine Frage weiter oben noch zu beantworten:


    Ich hatte während meiner VHF-Atacken nie Schwindel o.ä.


    Aber wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es da auch viele verschiedene Variationen.


    Bei mir geht das VHF immer Hand in Hand mit Tachykardien, aber das scheint ja bei Dir nicht der Fall zu sein(?), von daher sind wir zwei da wohl auch nicht "vergleichbar".


    Ich hatte sehr wohl nach der bei mir überflüssiger Weise durchgeführten Ablation eine lange Zeit lang Probleme mit Schwindel und Ohnmachtsanfällen, aber die standen nicht im Zusammenhang mit VHF.


    Kann Dir diesbezüglich also leider nicht weiter helfen :-(


    Grüße ins Land und einen ruhigen Puls Euch allen! *:)

    Ich war wieder einmal beim Kardiologen :[] . Es stand bei mir noch eine Stressechokardiografie an. Nach der Untersuchung bis 150 Watt sagte mir der Arzt - es ist nichts am Herz, der Auslöser für mein VHF ist weiterhin unklar. Na bravo :)= . Eine Ablation befürwortet er bei mir derzeit nicht. Wenn ich VHF wöchentlich haben sollte und dann noch mit schlimmen Nebenproblemen, dann müßte man überlegen ":/


    Ich nehme jetzt weiterhin meine Betablocker 5mg täglich und soll mich weiter beobachten. Wenn es wieder zum VHF kommt soll ich den Betablocker erhöhen und die Umstände ??? notieren.


    Gestern am Abend hat dann wieder ganz plötzlich mein VHF angefangen; dazu Blutdruckchaos aber Puls nicht sehr hoch. Vorher spürte ich eine Anzahl von Extraschlägen. Ich habe dann die Betablockerdosis erhöht, Atemübungen und Pressübungen gemacht und kaltes Mineralwasser mit Kohlensäure getrunken, sodass ich aufstoßen konnte. Nach 4 !!! Stunden war alles wieder vorbei. Ich hatte auch keinen Schwindel.


    Ich konnte gut schlafen zzz


    Wünsche Euch allen einen schönen sonnigen Sonntag 8-)

    Hallo Christine,


    Deine Krankengeschichte ist meiner sooo ähnlich, das ist schon fast nicht zu glauben. Genau die gleichen Symptome habe ich ja auch, nur dass das VHF bei mir viel länger dauert, zuletzt 33 Stunden, obwohl ich auch mit allen Tricks, die Du oben beschreibst, gearbeitet habe. Aber mein Herz ist auch gesund, das hat sich nach vielen Untersuchungen, sogar CT, herausgestellt. Überleg doch mal, was Du vor dem VHF gegessen hast. Vielleicht war ja etwas sehr Histaminreiches dabei. Ich bin davon überzeugt, dass mein VHF daher kommt. Die Daosin-Kapseln nehme ich jetzt regelmäßig, aber niedrig dosiert, 1 morgens, 1 abends jeweils vor dem Essen. Habe auch eine Anfrage bei der Sprechstunde der Herzstiftung und bei dem Professor Horstkotte der Herzklinik in Bad Oeynhausen. Bin mal gespannt, was diese dazu sagen.


    Ich wünsche allen eine Symptom freie Zeit. :)^

    Morgen,


    ich habe manchmal das Gefühl, als würde mir das Herz in den Hals schlagen und einmal schnell gegen den Kehlkopf drücken oder es würde mir gleich aus der Brust springen, vorallem wenn ich mich vorbeuge. Ein richtig unangenehmes Gefühl.


    Ich habe bereits etliche EKGs, ein Langzeit-EKG, zwei Belastungs-EKGs und zwei Echokardiographien hinter mir und außer, dass eine minimal eingeschränkte Pumpfunktion des Herzens besteht ist nie etwas bei rausgekommen.


    Mein Hausarzt meint, das hätte jeder MAL. Ich habe es aber täglich, allerdings erst seit einigen Tagen.


    Naja, muss man mit leben. Und wie heißt es so schön? Was einen nicht umbringt, man ihn nur härter.

    Hatte seit Montag nachmittag bis heute wieder Vorhofflimmern der feinsten Sorte. Gestriges EKG zeigte "normales Vorhofflimmern". Bekam vom Arzt eine Einweisung in die Klinik und dort auch gleich für kommenden Freitag einen Termin in Bad Oeynhausen. Dort werde ich jetzt auch die Histaminintoleranz ansprechen. Aufgefallen ist mir auch, dass ich vor dem Flimmern immer einen sehr niedrigen Blutdruck habe. Hab natürlich unendlich Angst, dass die eine Pulmonalvenenablation empfehlen, die sie bisher nicht machen wollten, wegen evtl. Komplikationen und meinem "jungen Alter". Ich will das aber jetzt endlich loswerden. Es gibt einen Arzt bei der Deutschen Herzstiftung, der musste dreimal Pulmonalvenenablation über sich ergehen lassen. Aber er war so sehr von dem Vorhofflimmern genervt, dass er das in Kauf genommen hat. Und er empfiehlt es jetzt jedem. Er hat bisher kein Vorhofflimmern mehr gehabt. Und hier sein Bericht: http://www.herzstiftung.de/mitglieder/pdf/Sonderdruck_Nr_49_2010.pdf. Ich hoffe, ich darf das hier veröffentlichen.


    Drückt mir die Daumen für Freitag. Ich werde berichten, wenn ich wieder hier bin. :)^

    ** @ edelgard

    Danke für den Tip mit dem Sonderdruck der Herzstiftung. Ich bin seit kurzer Zeit Mitglied und werde mir den Sonderdruck gleich ausdrucken. Dir drücke ich ganz fest die Daumen :)_ . Auch ich habe mit dem Wort "Ablation" so mein Problem. Nach den ganzen Untersuchungen bin ich eigentlich "herzgesund" und dann soll ich mir da "rumstochern" lassen; noch dazu wo es keine Garantie gibt, dass das VHF hinterher nicht wieder kommt.


    Christine :)D

    Hallo allerseits,


    die Beschreibung von Gernhard passt auch ziemlich genau zu meinen Symptomen. Ich bin 32 Jahre alt, knapp 70 Kilo schwer bei 1,80 m Körpergröße. Herzstolpern hatte ich vor knapp 5 Jahren das erste mal nachdem ich spät abends noch sehr viel gegessen hatte (Pizza) und mich dann zu Bett gelegt hatte. Untersuchungen im Krankenhaus, Internisten und Kardiologen blieben soweit erfolglos. Am Herzen konnte kein "Fehler" festgestellt werden.


    Im Lauf der Jahre ist mir aber auch ein Zusammenhang zwischen erhöhtem Magendruck und Herzrhythmusstörungen aufgefallen. Bis vor etwa 2 Jahren hab ich relativ viel Süßes bzw. generell kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel (Brot, Nudeln, Kartoffeln, Kuchen etc.) gegessen. Solche Speisen verursachten bei mir zunehmend unangenehmere Beschwerden wie Blähbauch, Aufstoßen, Sodbrennen und Magenschmerzen begleitet von Herzrhythmusstörungen. Die Magenbeschwerden waren dann der Auslöser mich an einen Allergologen zu wenden, der sich auch auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten spezialisiert hat und eine Ernährungsberatung in der Praxis hat. Dabei sind diverse Lebensmittel herausgekommen, die ich nun vermeide. Der wichtigste Punkt waren aber die Kohlenhydrate, die generell stark blähend wirken und über den Druck des Magens auf das Herz auch die Herzrhythmusstörungen verursachen. Dazu kommen auch alle Lebensmittel, die die Verdauungstätigkeit anregen und den Magen reizen (z.B. wie hier schon öfters erwähnt: vor allem scharfe Speisen und Alkohol). Helfen könnte auch eine Untersuchung auf Laktose-, Fructose und Histaminintoleranz (wurde bei mir allerdings negativ getestet).


    Geholfen hat mir daher alles, was dazu beiträgt, den Magendruck niedrig zu halten: so gut wie keine Kohlenhydrate mehr, keine Süßigkeiten, keine kohlensäurehaltigen Getränke, saure Speisen mit basischen kombinieren etc. Dadurch lassen sich die Beschwerden praktisch vollständig vermeiden. Wenn doch mal ein leichter Druck im Magen auftritt, gerade hinsetzen und evtl. ein bisschen laufen, hüpfen o.ä., um der Luft im Bauch zu ermöglichen aufzusteigen. Nach dem Aufstoßen sind der Druck und die Herzrhythmusstörungen weg.


    Oft merke ich die Magenbeschwerden überhaupt nicht, bis die Herzrhythmusstörungen auftreten. Erst dann wird mir ein leicht unangenehmes Druckgefühl am Solarplexus bewusst. Mittlerweile weiß ich, dass ich dann wieder zuviel Luft im Bauch habe, die bei der Verdauung ganz natürlich entsteht.


    Nach allem was ich seitdem an mir selbst und auch in verschiedenen Literaturquellen beobachtet habe, vermute ich eher eine Art anatomischer Anomalie. Denn normalerweise wird Gas, das bei der Verdauung entsteht, über die Darmwände im Blut gelöst und über die Lunge abgeatmet. Ein zuviel an Gas entweicht als Blähung oder Aufstoßer. Der Gasdruck im Magen und Darm wird im Normalfall vom Körper gut vertragen und verursacht keinen Druck auf das Herz, der so stark ist, dass davon Herzrhythmusstörungen, Herzstolpern ö.ä. ausgelöst wird. Zwischen Bauchraum mit dem Magen-Darmtrakt und Brustraum mit dem Herzen liegt das Zwerchfell. Es scheint so zu sein, dass bei einigen Leuten der Druck vom Bauchraum in den Brustraum, also auch auf den Herzmuskel übertragen wird. Bekannteste Möglichkeit ist dabei eine Zwerchfellhernie, also im Grunde eine Ausbeulung des Zwerchfells in den Brustraum. Die häufigste Form einer Hernie des Zwerchfells ist wohl die Ösophagushernie, die noch relativ häufig durch eine Magenspiegelung festgestellt werden kann. Nur können Ösophagushernien eben nicht immer durch eine Magenspiegelung erkannt werden. Das Problem ist nun eine solche festzustellen, denn mit üblichen diagnostischen Verfahren (Abtasten, Magenspiegelung, Ultraschall, Röntgen) lassen sich Zwerchfellhernien kaum feststellen. Eine MRT-Untersuchung wäre evtl. zielführend, wird aber von den meisten Ärzten, auch aufgrund der Nebenwirkungen, nicht ohne Weiteres durchgeführt.


    Würden mich freuen zu hören, ob jemand ähnliche Erfahrungen oder Beobachtungen in dieser Richtung gemacht hat.


    Viele Grüße,

    Hallo ich habe auch immer Herzstolpern,nun wurde ein Langzeit EKG gemacht der Befund Vermehrte


    pölymorphe VES im Langzeit EKG ich soll nun zum KAdiologen nun habe ich erst recht Panik das es was am Herzen ist ich Schlafe mit dem Gedanken ein und wache damit auf werde noch wahnsinnig es soll ein streßecho gemacht werden kann man durch das Herzstolpern sterben??