@ mawo32

    Genauso hat es bei mir vor vielen, vielen Jahren auch angefangen. Inzwischen ist es Vorhofflimmern geworden. Man hat die Tachykardien am Anfang mit Ablation weggemacht vor vielen Jahren in der Uni Bonn, vor einigen Jahren dann das Vorhofflattern mit Ablation und jetzt ist es Vorhofflimmern. Anfang des Jahres habe ich einen Termin zur Pulmonalvenenablation. Mal sehen, was es bringt. Bestimmte Lebensmittel vermeide ich schon lange. Aber irgendwie kriege ich das damit nicht in den Griff. Das Gefühl von Blähungen vor den Anfällen habe ich auch.

    @ feuerengel64

    Du brauchst keine Angst vor dem Kardiologen zu haben. Ein Stressecho ist nicht schlimm. Du fährst im Liegen Fahrrad und der Arzt macht dazwischen dann einen Herzultraschall. So kann er sehen, was los ist und was passiert. Ich glaube, allein durch Herzstolpern und VES ist noch niemand gestorben. Es ist sehr unangenehm, aber so viel ich weiß nicht gefährlich. Es fühlt sich nur einfach fies an. Du solltest versuchen, dabei Ruhe zu bewahren und Dich nicht aufzuregen. Das lernst Du im Laufe der Zeit. Ich finde es sehr vernünftig, wenn Du abklären lässt, ob Dein Herz gesund ist, dann bist Du auf der sicheren Seite. Viel Erfolg.

    @ alle

    War gestern in Bad Oeynhausen. Ich sollte ja stationär aufgenommen werden wegen des Vorhofflimmerns, das aber nach 43 Stunden Dauer wieder verschwunden war. Aber ich sollte trotzdem kommen. Die Ärztin sagte mir aber gleich, dass es sein könnte, dass ich am gleichen Tag wieder entlassen würde. Es wurden dann sehr viele Untersuchungen gemacht, erst normales EKG, 12-polig mit Rhythmusstreifen, dann Echokardiografie, mit und ohne laufendes EKG, der Solarplexus wurde auch unter Beschuss genommen, die Bauchorgane untersucht, dann Ergometrie, mit und ohne Atemmaske, das war schweineanstrengend, zumal ich ziemlich erkältet bin, körperliche Untersuchung, Blutabnahme, Urinstatus, lange Gespräche mit Stationsärztin und Oberarzt, Histaminintoleranz abgeklärt, dass sie nicht noch das Herz durch die Füße angeguckt haben, das reine Wunder. Nach 8 Stunden durfte ich dann auf den Befund warten. Ergebnis: Mein Herz ist supergesund, meine Kondition ist für mein Alter hervorragend (danke!), die Blutuntersuchung von 2 1/2 Seiten war bis auf einen erniedrigten Kaliumwert (hatte ich noch nie!) und ziemlich niedriges TSH (Schilddrüse, leichte Überfunktion) top in Ordnung. Wegen dem Kalium soll ich Tromcardin complex nehmen (natürlich selber kaufen), für die Histaminintoleranz Daosin in niedriger Dosierung (höchstens 2-3 Kapseln am Tag, auch selber kaufen) und wegen der Schilddrüsenwerte soll mein behandelnder Endokrinologe dort anrufen, um die Dosis der Schilddrüsenhormone zu besprechen (hatte vor 16 Jahren ein SD-Karzinom und daher keine SD mehr). Evtl. muss ich da reduzieren. Montag kann ich anrufen für einen Termin für die Pulmonalvenenablation, die mit Eis durchgeführt werden soll. Ich werde es machen lassen, denn man hat mir erklärt, dass das Herz ein eigenes Gehirn hat (hä?) und nicht dumm ist. Wenn man versucht, etwas zu unterbinden, dann baut es das wieder neu. Und Rhythmusstörungen durch Histamin bekommt man nur, wenn die "Elektroleitungen" im Herzen überempfindlich sind.


    So, das war mein gestriger Tag. Um 4 Uhr aufstehen, um 8 Uhr in Oeynhausen, um 19.45 Uhr wieder zu Hause. Habe geschlafen wie ein Bär im Winterschlaf.


    Wünsche Euch allen eine "ruhige" Woche, ohne falsches Geticke.

    @ mawo32 vielen dank für deine schnelle antwort ich habe das stolpern schon jahre lang aber seid 2 monaten ist es eben dauerhaft.schilddrüse blut lunge alles wurde schon vor 4 wochhen in der klinik kontrolliert aber ohne befund habe auch immer schmerzen zwischen den schulterblättern und wen ich am morgen aufwache habe ich schmerzen bis in die beine sobald ich ca.1 std wach bin sind die schmerzen besser aber das stolpern ist dauerhaft es ist die hölle.

    edelgard

    Hallo Edelgard, ich habe eben Deinen Beitrag gelesen. Als ich im September mit Vorhofflimmern 9 Tage im Krankenhaus war (1 Tag Vorhofflimmern 8 Tage "Überwachung") stellte der Notarzt auch Kaliummangel fest. Hatte nur 3,5. Referenzwert 3,6 - 5.6 je nach Labor. Ich habe dann im Krankenhaus 3 Tage eine grausige "Kaliumbombe" bekommen und nehme jetzt ca. 1 Monat Tromcardin 3 x täglich. In 1 Woche gehe ich zur Blutuntersuchung. Bin gespannt wie mein Kaliumwert aussieht. In einer Zeitung der Herzstiftung habe ich gelesen, bei Menschen mit Vorhofflimmern sollte der Kaliumwert im oberen Bereich des Refernzwerts liegen.


    Im Moment geht's mir gut. War heute wieder bei Yoga :)* - vielleicht hilft's (auch das habe ich in der Zeitschrift gelesen) ":/


    Ein schönes Wochenende *:)

    @ Mawo

    Mir geht es ähnlich wie dir, mit kleinen Unterschieden. Ich finde interessant, was du über deine Ernährung schreibst. Auch hier habe ich in etwa dieselben Probleme und lasse das Gleiche weg. Die Frage ist für mich: was ist deine Basisernährung? Isst du Milchprodukte, Fleisch, viel Gemüse?


    Ich habe phasenweise Probleme mit dem Magen, Aufstoßen, Druck und Schmerzen, manchmal auch Schluckbeschwerden. Habe daher den Verdacht, dass eine Zwerchfellhernie vorliegen könnte. Obwohl ich Vorhofflimmern schon länger habe, nehme ich die Magenbeschwerden erst seit einem Jahr deutlich wahr, während sich das Vorhofflimmern verbessert hat. Ich sehe deutliche Zusammenhänge, die aber nicht immer logisch erscheinen.


    Dazu bekomme ich VHF bei Anstrengung und wenn ich mich hinlege. Ob bei Anstrengung auch der Druck steigt? Zumindest der Blutdruck. Und beim Hinlegen rutschen ja auch die Organe in der Bauchhöhle etwas höher. Deutlich merke ich es, wenn ich im Liegen die Beine anziehe. Dadurch erhöht sich auch der Druck im Brustraum und das Herz fängt an zu stolpern. Gerhard würde vielleicht sagen, der Druck auf die Hohlvene erhöht sich. Egal wo, der Druck erhöht sich. Deswegen hilft es mir auch, mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen. Wenn das Herz gar zu unruhig ist, hilft es auch mal eine Nacht im Sessel zu verbringen. Damit habe ich schon manches Mal Vorhofflimmern vermieden. Es wäre schön, weiter von deinen Erfahrungen zu hören.

    @ Edelgard

    Danke für deinen Bericht. Du bist ja recht ausführlich untersucht worden. Mit diesem Gehirn des Herzens habe ich mich schon öfter beschäftigt. Ich verstehe aber nicht ganz, was du mit dem Satz: "Wenn man versucht, etwas zu unterbinden, dann baut es das wieder neu" sagen willst. Worauf bezieht sich das?


    Schön, dass du das Histamin angesprochen hast und positiv darauf reagiert wurde. Vielleicht fasst dieser Gedanke doch langsam Fuß bei den Kardiologen. Ich persönlich glaube, dass mehrere Faktoren zusammenspielen: Histamin, Darm, Unverträglichkeiten, eine Empfindlichkeit des Herzens und ein Ungleichgewicht im autonomen Nervensystem. Vielleicht auch noch ein hormonelles Ungleichgewicht. Die richtige Mischung führt dann zu einem bestimmten Ergebnis.


    Ich wünsche dir viel Glück für die Ablation!


    Liebe Grüße an alle,

    Hallo allerseits,

    @ Vidgi

    also überwiegend ernähre ich mich von Gemüse, Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Eier, Obst in Maßen, viele gesunde pflanzliche Öle und in geringen Mengen auch mal Brot, Müsli und Kartoffeln. Sehr empfehlenswert ist dabei das Buch "Syndrom X oder Ein Mammut auf dem Teller!". Dabei setzt sich scheinbar auch bei Medizinern immer mehr die Erkenntnis durch, dass Kohlenhydrate nicht den Hauptbestandteil der Nahrung ausmachen sollten. Im Prinzip wird das empfohlen was z.B. in den Mittelmeerländern ganz normale Ernährung ausmacht. Ein Durchschnittsitaliener ernährt sich entgegen der landläufigen Meinung eben nicht nur von Pizza und Pasta, sondern überwiegend von Gemüse, Fisch, Fleisch, Öl etc. In den letzten Jahren ist eine solche Ernährung auch als Low-Carb-"Diät" modern geworden, obwohl eine solche Ernährungsweise keine neue Erfindung ist. Darunter findet man aber unzählige Rezepte und Bücher.


    Die Magenbeschwerden treten bei mir seit der Ernährungsumstellung auch nur noch sehr selten und zum Teil nur sehr unterschwellig auf. Aber immer nur dann, wenn ich mich nicht streng an die Ernährungsempfehlungen gehalten habe. Dann passiert es auch hin und wieder noch mal, dass das Herz zu stolpern anfängt.

    @ feuerengel64

    Die Schmerzen zwischen den Schulterblättern hatte ich auch schon gelegentlich. In der Folge kam es auch immer zu Herzrhythmusstörungen. Wobei die Schmerzen immer dann auftreten, wenn ich lange Zeit gesessen oder falsch gelegen habe. Es hat sich schließlich herausgestellt, dass ein Wirbel ausgerenkt war und durch die Fehlhaltung eine Rippe auf der linken Seite auch von vorne auf das Herz drückt. Manchmal hatte ich deshalb auch Stiche auf der linken Seite und vorne am Brustbein. Der Physiotherapeut hat mir dann immer die Wirbelsäule eingerenkt und plötzlich waren auch das Druckgefühl am Solarplexus und die Herzrhythmusstörungen verschwunden. Eine Zeit lang habe ich mir die Wirbelsäule sogar mehrmals täglich knacken lassen. Seitdem ich regelmäßig Rückentraining mache und darüber hinaus auf meine Ernährung achte, halten sich die Beschwerden, soweit in Grenzen.


    Allerdings habe ich die Vermutung, dass die Herzrhythmusstörungen generell nur bei Druck auf den Herzmuskel (entweder vom Magen-Darmtrakt oder auch über die Rippen durch falsches Liegen oder Sitzen) ausgelöst werden. Das Vorhofflimmern, das hier bereits von mehreren Leuten beschrieben wurde, ist dabei nur eine Art Anpassungsreaktion des Herzens auf den äußeren Druck. Es tritt auf, wenn der äußere Druck auf den Herzmuskel über die Jahre regelmäßig erhöht ist.


    Ein wirklicher Fehler im Reizleitungssystem kann weitestgehend ausgeschlossen werden, wenn die Herzrhythmusstörungen nur lageabhängig auftreten. Von vielen Leuten wurde hier bereits beschrieben, dass die Rhythmusstörungen, Stolpern o.ä. nur bei bestimmten Körperhaltungen auftreten bzw. sich auch bewusst wieder vermeiden lassen. Das spricht eher dafür, dass die Herzstörungen in solchen Fällen nur durch die Kompression ausgelöst wurden.


    Ein echter Fehler im Reizleitungssystem wäre zudem durch eine OP reparabel, aber eben nicht, wenn der äußere Druck weiter besteht. Das Herz passt sich den äußeren Bedingungen immer an und arbeitet soweit erstmal unabhängig von den anderen Organen im Körper (daher auch eine Art "eigenes Gehirn"). Es wird deshalb auch nicht vom Nervengeflecht des Solarplexus beeinflusst. Insofern ist das Herz hier wohl tatsächlich bei den meisten Leuten trotz Vorhofflimmern und Tachykardie vollkommen gesund und funktioniert genau so, wie es von der Natur vorgesehen ist. Es passt sich eben nur an.


    Um einmal den Zusammenhang zwischen Magendruck und Herzstörungen für sich auszutesten, könnte man zum Beispiel mal eine Woche Heilfasten auszuprobieren (z.B. Heilfasten nach Buchinger / Lützner). Das ist bei ansonsten gesunden Menschen ungefährlich. Nach etwa 1-2 Tagen ist der Darm soweit leer, dass erstmal das Hungergefühl nachlässt und außerdem auch beobachtet werden kann, ob das Herz nun richtig "tickt". Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass die Körperhaltung stimmt und die Wirbelsäule locker ist. Und es empfiehlt sich die Woche nicht zu arbeiten, falls man unerwartet doch Kreislaufprobleme bekommen sollte.


    Die interessante Frage ist für mich eher, warum sich im Magen oder Darm so ein Druck aufbauen kann, dass das Herz dadurch aus dem Takt gerät. Ich würde das Problem daher eher im Magen-Darm-Bereich (evtl. Darmschlingen, Verengung, Transportprobleme im weitesten Sinne), am Zwerchfell (Hernie) oder auch bei der Lage des Herzen im Brustkorb sehen. Schließlich treten die Beschwerden auch bei verrenkter Wirbelsäule und Rippendruck auf. Die Rippen könnten dabei aber auch auf den Magen gedrückt haben. Ohne äußere "Störfaktoren" arbeitet das Herz jedenfalls ganz normal.


    In dem Zusammenhang würde mich auch mal interessieren, ob hier jemand im Forum schon mal eine MRT-Untersuchung des Zwerchfells mitgemacht hat und ob dabei alles in Ordnung war.


    Viele Grüße und schönen Restsonntag,

    @ vidgi

    Mit "Wenn man versucht, etwas zu unterbinden, dann baut es das wieder neu" meinten die Ärzte wohl, dass wenn man z.B. Reizleitungen zerstört, das Herz so clever ist, und neue produziert. So habe ich das verstanden. Vielleicht gibt es ja auch noch andere Beschwerden im Herzen, die behoben werden und wobei das Herz dann, manchmal nach Jahren, wieder alles in den alten Zustand "zurückarbeitet". Ich hoffe, das ist jetzt ein bisschen klarer für Dich.

    @ Mawo32

    Ich bekomme in Kürze ein MRT für den Lendenwirbel wegen Verdacht auf Bandscheibenvorfall und eingequetschte Nerven. Ich werde versuchen, die Ärzte zu überreden, auch das Zwerchfell mit anzuschauen. Kann doch wohl nicht so schwierig sein.


    Habt noch einen schönen Sonntag. *:)

    @ danke für die ausführliche beschreibung ich habe das auch das es in bestimmten positionen schlimmer ist zum beispiel wenn ich aufstehe oder wenn ich lange rede versuche mich dan anderst zu bewegen manchmal wird es besser aber auch nicht immer was mich verunsichert ist das ich es eben jeden tag habe und das es einfach nicht mehr aufhört mein arzt hatt auf den überweisungsschein vermehrte polymorphe ves im langzeit ekg geschrieben das kann doch nur schlimm sein oder ich soll ja auch zum kadiologen sonst würde er mich ja da nicht hinschicken ich hab einfach angst zu sterben ich weiß das hört sich blöd an aber die angst ist einfach da damit schlaf ich ein und wache damit auf sobald ich merke es geht wieder los messe ich auch gleich blutdruck und puls aber nur manchmal ist alles erhöht ich habe ein blutdruchgerät das anzeigt wenn herzrhythmusstörungen vorliegen und das zeigt es häufig an


    Lg Moni (freuerengel 64 )

    @ feuerengel64

    Also ich glaube, ich kann Dich beruhigen. Soweit ich Dich verstanden habe, liegen "nur" Extrasystolen vor. Im Prinzip versucht das Herz dabei zwischen zwei ganz normalen Herzschlägen nochmal eine Art kurzen Herzschlag auszuführen. Der Extraschlag kann dabei in der Herzkammer oder in den Vorhöfen ausgelöst werden. Je nach Zeitverlauf im EKG kann man zuordnen, wo die Extrasystolen ausgelöst werden. VES sind ventrikuläre Extrasystolen und entstehen in den Herzkammern. Die Ursachen können sehr vielfältig sein.


    Manchmal können Extrasystolen bei einer organischen Erkrankung des Herzens auftreten. Deshalb ist es vernünftig, solche Erkrankungen vorsichtshalber vom Kardiologen ausschließen zu lassen. In der Regel liegt aber keine organische Erkrankung vor. Schildrüse etc. wurde bei Dir ja bereits ausgeschlossen.


    Die Extrasystolen sind, abgesehen davon, dass sie unangenehm sind, für sich genommen harmlos und kommen bei jedem Menschen auch ganz natürlich vor. Die meisten Menschen spüren sie nicht. Leider können sie sich manchmal echt heftig anfühlen und man glaubt, man fällt jeden Augenblick um. Gerade nachts ist das sehr unangenehm und lässt einen mit solchen Gedanken oft nicht einschlafen. Aber die Extrasystolen bringen einen nicht um. Blutdruckmessgeräte brauchen einen gleichmäßigen Abstand zwischen den Pulsschlägen. Mit solch einem Zwischenschlag zeigt er natürlich eine Störung an. Aber der Blutdruck und der Puls bleiben mit Extrasystolen auch normal. Das einzige was den Puls und Blutdruck in so einer Situation manchmal erhöht, ist die innere Aufregung und die Angst. Das Herz ist aber sehr robust und ist darauf ausgelegt immer wieder von alleine den richtigen Takt zu finden.


    Bei erhöhtem Magendruck und bei bestimmten Körperhaltungen (z.B. im sitzen vorn übergebeugt) sind die Extrasystolen bei mir leider auch sehr deutlich zu spüren. Deshalb habe ich meine Ernährung umgestellt und achte auf meine Körperhaltung. Da Du auch Schmerzen zwischen den Schulterblättern hast, würde ich Dir empfehlen auch mal zum Physiotherapeuten oder Orthopäden zu gehen und Dich "knacken" zu lassen. Falls ein Wirbel blockiert ist, helfen Massagen und Krankengymnastik sonst auch nur bedingt.


    Die andere Möglichkeit relativ schnell und unkompliziert selber was auszuprobieren, ist die Ernährung mal komplett umzustellen (kohlenhydratfrei) oder auch mal ein paar Tage zu fasten. Es dauert dann max. 1-2 Tage bis Du siehst, ob es Dir hilft.


    Wünsche Dir noch einen schönen abend!

    @ mawo32

    Das mit der kohlenhydratarmen Ernährung ist für mich z.B. überhaupt nichts. Ich habe dann Rhythmusstörungen ohne Ende, kriege einen total aufgeblähten Bauch und kann nachts nicht schlafen. Seitdem ich viel weniger Eiweiß und wenn, dann nur pflanzliches Eiweiß esse, und mehr vollwertige Kohlenhydrate wie Vollkornreis, Kartoffeln, Vollkornnudeln, nur frisches Obst und Gemüse, kaum Zucker geht es mir erheblich besser und natürlich hilft mir jetzt auch das Daosin. Ich muss feststellen, dass meine Verdauung richtig gut funktioniert. Aber das sind meine persönlichen Erfahrungen, das soll nicht heißen, dass Deine Theorie für Dich und für viele anderen nicht richtig ist. Festgestellt habe ich auch, wenn ich abends sehr wenig esse und auch ziemlich früh – so gegen 17 Uhr – dann kann ich sehr gut schlafen.

    @ feuerengel64

    Ich glaube, dass Du da eine Angststörung entwickelst, die die Extrasystolen noch schlimmer macht. Du musst versuchen, ruhiger zu werden und Dich auf keinen Fall in die Angst hinein steigern. Ich habe gute Erfahrungen damit, dass ich, wenn diese Angst auftritt – hatte ich früher auch extrem, inzwischen bin ich da gelassenener – mich locker hinsetze, bewusst tief in den Bauch atme, so dass er sich richtig vorwölbt. Langsam bewusst ein- und ausatme. Dann beruhigt sich auch der Herzschlag. So ein Blutdruckgerät habe ich auch. Das zeigt jeden "Pubs" an, da lass Dich mal nicht verrücktmachen. Vielleicht solltest Du mal eine Zeit Johanniskraut nehmen. Da gibt es viele Mittel, es muss nur hoch dosiert sein. Hab ich mal über Jahre genommen und es hat mir sehr gut getan. Besprich es mal mit Deinem Hausarzt. Und Kopf hoch, es ist sicher nichts Schlimmes. :°_

    Ich danke euch allen die mir so lieb geschrieben haben ihr habt mir die Angst etwas genommen heute war ich im Krankenhaus und habe mir einen Termin für das Streßecho geben lassen es soll am 10.11 gemacht werden mir soll dan etwas gespritzt werden so das das Herz unter Stress steht hab schon Angst davoraber muß ja woh sein. Am 04.11 habe ich noch ein vorgespräch mit dem Oberarzt.


    Lg Moni ( feuerengel64)

    @ Mawo32

    Mit Interesse habe ich Deine Beiträge im Bezug auf das Zwerchfell gelesen.


    Ich hatte zum Wochende wieder 17 Stunden Spaß >:( . Da mein Vorhofflimmern immer zur langsamen Form wird, kämpfe ich dann immer mit den Ohnmachtsanfällen; wenn ich dann so richtig in die Knie gehe, dann habe ich wieder Sinusrhythmus. Diesen Monat habe ich Tagebuch geführt. Über Essen, Tagesablauf .... besonders aber habe ich die Situationen festgehalten als das VHF begann. Es fängt ja immer mit einem komischen Magengefühl an (als hätte ich da mein Herz), will aufstoßen - kann aber nicht und dann kommt das Druckgefühl am Hals dazu. Dann wird mein Puls unruhig und mein Blutdruck spielt verrückt.


    Aufgrund meiner Aufzeichnungen konnte ich feststellen, dass es überwiegend am Abend auf der Couch (gemütlich halbliegend) losging oder wenn ich gekrümmt saß. Als ich Deinen Beitrag mit dem Zwerchfell las fiel mir ein: Da war doch was ???


    Vor 30 Jahren war ich bei einem Lungenröntgen und da wurde folgendes festgestellt: "vornehmlich lateral ausgebildete zarte Zwerchfell-Pleuraverschwielung (Brustfell)"


    Ich werde auf jeden Fall diesen alten Untersuchungsbefund nächste Woche zum Internisten mitnehmen.


    Kann da ein Zusammenhang sein ":/


    Noch einen schönen Abend

    @ einfachnuredelgard

    Du hast natürlich Recht, dass es Probleme geben kann, wenn man komplett auf Kohlenhydrate verzichtet. Deshalb auch nur kohlenhydratarm. Es kann sonst leicht zu Verstopfung kommen und dadurch auch zu einem aufgeblähten Bauch und Herzrhythmusstörungen führen. Langkettige Kohlenhydrate wie ihm Müsli, Vollkornbrot und insbesondere Ballaststoffe sind wichtig um den Stuhlgang "geschmeidig" zu halten. Deshalb esse ich beispielsweise jeden Morgen eine kleine Portion Müsli (die richtige Menge sollte man für sich austesten – zu viel gibt eher Blähungen aber zum Glück keinen Blähbauch mit HRS, wie bei einer Verdauung im Dünndarm). Nur leider sind die meisten Kohlenhydrate in unserer heutigen Ernährung als kurzkettige Kohlenhydrate (Zucker) enthalten. Die Verdauung kurzkettiger Kohlenhdyrate geht schneller und findet zu einem großen Teil bereits im Magen und Dünndarm statt. Deshalb kommt es bei mir dann immer zum Aufstoßen und Blähbauch mit Schmerzen am Solarplexus.

    @ Christine aus NRW

    Was Du geschrieben hast über das Gefühl, dass Du aufstoßen willst, kannst aber nicht, finde ich sehr intersssant. Bei mir ist es oft genauso, zumindest, wenn ich wieder was Süßes gegessen oder getrunken habe. Dazu reicht bei mir schon ein kleiner Bonbon oder ein Kecks. Gerade wenn man auswärts isst, weiß man ja häufig nicht, ob für den Geschmack nicht doch eine Prise Zucker am Essen ist. Wobei ich auch beobachtet habe, dass es nicht ganz so schlimm ist, wenn ich anschließend noch eine größere Portion "normal" (kohlenhydratarm) esse. Das süsse Essen wird dann weitertransportiert und macht nicht mehr so viele Probleme.


    Würd mich auch freuen zu hören, was der Internist zur Pleuraverschwielung gesagt hat. Vielleicht gibt es einen Zusammenhang?


    Viele Grüße,

    hallo leute bin wieder da hatte am dienstag mal wieder einen anfall bin dan gleich zu arzt und der hatte mich sofort ins krankenhaus einweisen lassen da ich sehr viele extraschläge hatte so nun haben sich mich untersucht das heißt lanzeit ekg stressecho gefäßuntersuchung der leiste und der beine blutuntersuchung alles soweit ohne befund das gute an der sache war alls ich das langzeit ekg hatte hatt man die extraschläge gesehen aber die ärzte sind der meinung das sie ungefährlich sind ich hoffe mal das sie recht haben


    einfachnuredelgard du hattest wohl recht den auch die ärzte sind der meinung das ich eine massive


    angststörung entwickelt habe ich muß wohl damit leben eine möglichkeit gibt es noch und zwar das ganze zu veröden aber davon haben sie mir ersteinmal abgeraten.


    lg moni (feuerengel64)

    Hallo an Alle,


    ich bin neu hier im Forum und beim Durchlesen erst bei Seite 10. Muss schon sagen, dass ich von Euch begeistert bin. Hab in den paar Seiten so viel erfahren und gelernt, was mir bisher kein Arzt vermitteln konnte. Besonders von Vidgi.


    Ich hoffe dass ich den einen oder die andere auch pers. anschreiben darf.


    Vielen Dank


    Gruß

    @ Heden

    Ich hoffe dass ich den einen oder die andere auch pers. anschreiben darf.


    Natürlich darfst du. Aber du musst etwas Geduld mitbringen, da viele nur sporadisch hier reinschauen. Im übrigen, willkommen hier @:)