hallo allerseits,


    nachdem ich jetzt seit zwei tagen unermüdlich diese diskussion mitgelesen habe (bis seite 44),


    hab ich es nicht mehr ausgehalten und mußte mich anmelden.


    beim stöbern wegen dieser furchtbaren herzattacken bin ich hier gelandet.


    finde alles sehr interressant,da ich auch im laufe der zeit immer mal wieder gedacht habe, es könnte was mit dem magen oder so zu tun haben.(man beobachtet sich ja und will irgendwann halt auf eigene faust herausfinden,was das eigentlich zu bedeuten hat)


    auch die sache mit bestimmten bewegungen hab ich schon festgestellt und auch die psychische komponente ist auf jeden fall gegeben.


    leider kann ich glaube ich nicht weiterhelfen, da die meißten hier viel länger die seltsamen probleme haben und auf dieser schiene hier "forschen".


    dennoch erhoffe ich mir ein paar antworten für mich selbst. ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel...


    also bei mir hat es vor 6 jahren angefangen (bin jetzt 37) in totaler streßsituation.


    war extrem angsterfüllt wegen weisheitszahn-op, antibiotikumgabe (bin wohl hypochonder und habe angst vor krankheiten, ärzten, medikamenten,...ziemlich extrem...),kaum gegessen,viel kaffe und zigaretten,mitten im hausbau,kleinkind, sommer-heiß,...


    plötzlich ging es von jetzt auf gleich durch meinen körper.


    schwindel (hatte ich noch nie),sich ausbreitendes kribbeln, angst umzufallen,herzrasen,


    ich hatte logischerweise todesangst und konnte das alles nicht einordnen.


    anfangs dachte ich, es wäre eine reaktion auf das antibiotikum und habe es abgesetzt.


    noch mehrere tage war ich innerlich sehr unruhig und hatte so ne art druck im brustraum mit dem gefühl,gleich geht es wieder los...und panischer angst, krank zu sein.


    bin dann bei meiner hausärztin(welcher ich vertraue) gewesen und habe heulend berichtet,was los ist und das ich glaube irgendwas am herzen zu haben.


    nach untersuchung( abhören,zunge kontrolliert, blutdruck messen,ruhe-ekg)


    war sie sicher,da ist nichts.


    ich war jedoch so voller angst, daß sie mir auf eigenen wunsch eine überweisung zum internisten gab.


    so,


    nochmal ekg, belastungs-ekg, langzeit-ekg, lungenfunktionstest, herzultraschall,...nichts festgestellt außer völlig untrainiert und einen zu schnellen puls.


    in der ganzen zeit kam dann bei mir ein seltsamer herzanfall vor, welcher aber immer wieder abgetan wurde, als psychisch oder verspannungen oder sonst was.


    aufgrund meines alters und überhaupt wäre da nichts...


    das ist es eigentlich , warum ich euch schreibe.


    diese anfälle habe ich in größeren abständen ,manchmal ein mal im jahr, manchmal öfters, und immer mal wieder ein gefühl wie kurz davor.


    es ist so,daß urplötzlich und innerhalb von einer sekunde es in der herzgegend (manchmal eher richtung hals oder auch magen) wie "klick" macht und dann fühlt es sich an, als schlägt das herz nicht mehr sondern flattert ganz ganz schnell und dumpf vor sich hin. heutzutage setze ich mich dann hin, klopfe den herzmeridian ab , atme tief und ruhig, versuche innerlich runterzukommen...


    dann geht es innerhalb von ca, 1-2minuten langsam weg und ich komme wieder zu mir.


    in der anfangszeit bekam ich noch herzrasen und kribbeln und so, das waren dann wohl die panikattacken. jetzt, wo ich versuche ruhig zu bleiben,bleibt das nachspiel meistens aus...


    was ist das

    keiner kann es mir sagen.


    ich hab so eine angst.


    beim ekg war das ja nicht und die konnten das nicht sehen und es wird irgendwie nicht ernst genommen.


    ich könnte betablocker nehmen (mit meiner medikamenzenangst...),muß aber nicht.


    nehme sie natürlich nicht.


    ist das vorhofflattern oder flimmern, ich finde das so in euren beschreibungen nicht und es ist ja auch schnell wieder weg .


    bin auch seit langem bei einer heilpraktikerin, die das ernst nimmt, aber auch sagt, da ist nichts und eher eine angst-panikstörung vermutet.


    ich weiß echt nicht mehr weiter.


    hab große angst und mein leben wird dadurch bestimmt, meine familie leidet...


    bitte helft mir, wenn ihr könnt mit einer antwort .


    tut mir leid,wenn es so lang geworden ist.


    falls euch das zu viel ist, ist es auch in ordung.


    ich weiß nur keinen rat mehr,weil ich stängig angst habe tot umzufallen und keiner konnte mir helfen.


    vielen dank schonmal....


    die wölfin

    Hallo liebe Leidensgenossen. Ich bin auf diesen sehr inetressanten Thread gestoßen nachdem ich vor ein paar Tagen bemerkte das mein Blutdruckmessgerät bei mind. jeder 2. Messung eine RS anzeigte. Schnell erkannte ich durch genaues in mich hinein hören, dass im gleichen Moment während die RS auftraten auch der Oberbauch in irgend einer Form involviert ist Aufgrund von Glucksen, Rumpeln bzw. Grummeln und vor allem dieses Flattern oder vibrieren in Höhe Brustbeinnde und Magenanfang und genauso wie bei euch ist oftmals auch gasentladung in Form von Rülpsen mit dabei.


    Auch bei mir wurde vor 3 Jahren ein Zwerchfellbruch bzw. ein Reflux festgestellt.


    Nun ja gestern habe ich jedenfalls vermehrt RS vernommen die mich beunruhigt haben so das ich zum ärztlichen Notdienst fuhr. Dieser erkannte auf dem EKG dann auch die RS in Form von ES. Nun war es also gesichert das ich momentan HRS habe :-o


    Der Arzt meinte die paar ES wären nicht schlimm und jeder hätte diese nur der eine merkt es und der andere eben nicht. Dennoch überwies er mich in das nebenliegende Klinikum zur genaueren Abklärung.


    Dort wurde ich dann wieder an ein EKG angeschlossen und in dem Moment der Aufzeichnung gab es zwar 2 ES aber eben nicht in der Form wie ich es meist beim Essen oder Trinken wahrnehme. Die Ärztin meinte dann auch alles ok und ich sagte ihr nun ja sie hätte ja auch nicht mit bekommen wie es ist wenn mal richtig Rumpelt und Poltert.


    Ich wurde dann an einen normalen EKG Monitor ohne Aufzeichnung angeschlossen da ich noch ca. 2 Stunden auf die Blutergebnisse warten müsste. Danach meinte die Ärztin könnte ich wohl nach Hause.


    Als ich dann da so lag beobachtete ich natürchlich das EKG und es verhielt sich relativ ruhig. Ich erkannte zwar, das bei kleinerem Rumorem im Bauch sich das sofort auch auf die HF auswirkte die dann von 68 auf 90-100 Anstieg und immer dabei eine ES aber sonst passierte nichts gravierendes.


    Da ich denn ganzen Tag nichts gegessen und getrunken hatte, fragte ich nach einem Glas Wasser was mir eine Schwester dann auch brachte.


    Nun kam der Kracher ich trank einen wirklich kleinen Schluck und sofort spielte mein Herz verübt HF ging rauf auf 230 und ES vom Feinsten bis hin Vorhofflimmern. Nach ca. 1,5 Minuten war der Spuck vorbei und ich war baff :-o


    Ich lies die Ärztin kommen und berichtete über das was mir soeben erfuhr und das ich ihr ja erzählte das es m.M. nach einen Zusammenhang geben müsse mit dem Magen. Sie schaute mich natürlich wieder recht unglaubwürdig an und meinte ok dann holen wir nochmal das schreib EKG und zeichnen mit auf.


    Gesagt getan 2 Ärzte standen also nun nehmen mir und ich sollte wieder einen Schluck trinken der Rest könnt ihr euch denken, gleiche Spiel wie kurz vorher HF 220 und RS. Ich kann euch sagen die beiden Ärzte standen da und staunten Bauklötze und meinten das hätten sie noch nie gesehen. Jetzt war natürlich nicht mehr die Rede davon das ich nach Hause dürfte mir wurde gleich ein Zimmer auf der Kardiologie fertig gemacht.


    Nun jetzt liege ich hier angeschlossen an der Telemetrie und RS sind recht häufig wie ich feststellen konnnte sogar nur wenn ich Schlücke werden diese ausgelöst. Da heute Sonntag ist passiert natürlich nicht viel d.h morgen wird man mal sehn wie es weiter geht.

    Hallo Devian,

    vielen Dank für Deinen interessanten Bericht. Deine momentane Situation könnte ein Glücksfall für uns alle sein, die solche Rhythmusstörungen mit dem Verdauungstrakt in Verbindung sehen.


    Wir können nur hoffen, dass die Ärzte morgen aufgrund des EKGs mal neugierig werden und der Sache auf den Grund gehen.


    Ähnliches habe ich ja hier schon auf der ersten Seite 2007 beschrieben, wo ich an so einem Überwachungsmonitor angeschlossen war. Ob dabei nun - wie es bei mir damals war - Bigeminusattacken ausgelöst werden oder wie bei Dir Extrasystolen und sogar Vorhofflimmern, ist wahrscheinlich unwichtig. Der Grund für diese"relativ" harmlosen Reaktionen des Kreislaufzentrums ist der Gleiche, so meine ich jedenfalls. Und ich persönlich denke dabei immer noch an eine Kompression der unteren Hohlvene, wie hier beschrieben.


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/16964208/


    Ich schicke Dir gern meine überarbeitete Version in Dein Postfach oder per E-Mail direkt ins Krankenhaus.


    Ich wünsche Dir gute Besserung und für morgen neugierige Ärzte. So könnten wir möglicherweise alle ein bisschen schlauer werden.


    Bei allen anderen fleißigen Beitragsschreibern möchte ich mich natürlich auch ganz herzlich bedanken.


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Hallo Devian,


    das klingt in der Tat sehr interessant und könnte, wie Gerhard schreibt, wirklich für uns alle ein Glücksfall sein!


    Die Theorie mit der Hohlvene ist nicht von der Hand zu weisen. Aber ich denke, es könnte vielleicht auch der Magen direkt auf das Herz drücken (über das Zwerchfell oder eine Zwerchfellhernie), wenn man was gegessen oder getrunken hat.


    Wenn Du nun bei den Spezialisten in Behandlung bist, könntest Du vielleicht mal nachfragen, wie sich eine Deformation des Herzens durch Druck vom Magen auswirken würde. Vermutlich würde das zu Rhythmusstörungen führen, genauso wie eine Kompression der Hohlvene. Was mich aber noch mehr interessiert ist, was langfristig passieren kann, denn viele Leute hier im Forum, die z.T. bereits seit Jahrzenten Probleme haben, berichten auch irgendwann von Vorhofflimmern, dass mit den Jahren schlimmer wird. Ich denke, dass Herz wird schon versuchen auf die Störungen zu reagieren und sich in irgendeiner Art anpassen. Ist nur die Frage, ob das schädlich ist und ob das Vorhofflimmern dadurch hervorgerufen wird.


    Viele Grüße und gute Besserung,

    Hallo und danke für die Genesungswünsche. Also bis jetzt wurden nur die klassischen Untersuchungen gemacht also Belastungs EKG und Herz Echo und bis jetzt alles im grünen Bereich. Ein Arzt sprach gestern davon das meine Sympthome sehr selten sind und erwähnte den Vagusnerv. Eine andere Ärztin heute sah das alles wieder anders und gab mir durch die Blume zu verstehen das es nicht sein kann das der Magen damit was zu tun hatt. Ihr wisst ja was nicht sein darf kann eben nicht sein.


    Bekomme jetzt ersteinmal neben der Telemetrie noch ein spezielles EKG wo man den Ursprung bzw. die Ableitung des Reizsignals finden will die zu den HRS führen.


    Ich hätte jetzt eher an eine Magenspiegelung oder ähnliches Gedacht aber das sehen die Ärzte wohl dann nicht so ":/


    Nun ja ich bleibe am Ball und werde meine bzw. unsere These denen immer wieder vorlegen aber letztendlich will ich eigentlich nur das es wieder weg geht.

    @ Mawo

    Bis jetzt haben die sich noch nicht geäußert ob und wie schlimm diese RS jetzt sind aber sie wollen mich nicht nach Hause gehen lassen das sagt ja auch schon was aus liegt aber eher daran, das sie nicht wissen woher es kommt.


    Ich werde weiter Berichten.


    Ps: Sorry für die krummen Wörter teilweise da spinnt ab und dann mal die Worterkennung vom iPad. :=o

    Hallo,


    mal eine neue Erfahrung von gestern Abend.


    Am Sonntag war ich in einer Gaststätte zum Mittagessen eingeladen und habe ohne nachzudenken kräftig zugeschlagen. Gestern hatte ich als Quittung den ganzen Tag Sodbrennen, bis ich es kurz vor dem Schlafengehen um 23 Uhr mit Quark aus dem Kühlschrank "gelöscht" habe. Dass dies gut tut war mir bekannt - aber nicht ob ein halbes Pfund auf einmal immer noch gut tut???


    Es hat erst mal gut getan, den Becher langsam und teelöffelweise zu leeren. Bin anschließend gleich ins Bett und auch eingeschlafen aber nach kurzer Zeit, so kam es mir jedenfalls vor, ganz komisch wieder so halb erwacht. Es war, als müsste ich gleich ersticken, habe nach Luft geschnappt und fing an ganz tief und schnell zu atmen. Es war aber als hätte die Luft überhaupt keinen Sauerstoff. Gleichzeitig fing mein Herz an zu rasen. Ich lag auf der linken Seite fast auf dem Bauch, den linken Arm hinter mir. Ich kam nun aber trotzdem wieder halbwegs zu mir und wälzte mich in die Rückenlage, worauf ich dann merkte, dass wieder ein bisschen Sauerstoff im Kopf ankam.


    Da ich im Oberbauch so ein komisches kaltes Gefühl hatte und zwar an der mir bekannten Stelle kurz über dem Bauchnabel, fing ich dort sofort an mit meiner speziellen Massage. Es dauerte nicht lange und ich war wieder fit.


    Es war ja nicht zum ersten Mal, dass ich so eine Atemnot beim Einschlafen verspürte. Schon einige Male trat sie beim Mittagsschlaf auf, nachdem ich wiedermal gefressen hatte wie ein Scheunentor. Ich lag dabei immer auf der linken Seite.


    Wie passen diese Episoden nun zu meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie?


    Ohne fachliche anatomische Hilfe wird es auch diesmal schwer, den Ablauf zu rekonstruieren. Aber ich versuch‘s erst mal selbst: 250g kalten Quark in einen gestressten Magen füllen ist nicht gerade gut. Das Organ sträubt sich dagegen und schiebt den Klumpen sofort in den Zwölffingerdarm. Nun weiß ich aber nicht weiter, wie weit die untere Hohlvene entfernt ist, damit sie komprimiert werden kann. Kreuzt der Zwölffingerdarm die untere Hohlvene oder verlaufen sie sogar ein Stück parallel zusammen? Ich weiß es nicht - aber nah beieinander sind sie sicher.


    Egal wie…nehmen wir mal an die untere Hohlvene wurde komprimiert und der Blutrückfluss zum Herzen gestört. Was ist die logische Konsequenz?...Weniger Blut und somit weniger Sauerstoff im Gehirn – also eine subjektiv empfundene Atemnot = Dyspnoe.


    Man empfindet die Hohlvenenkompression als Luftnot und das war bei mir in der vergangenen Nacht so. Deshalb kam durch vermehrtes Atmen auch nicht mehr Sauerstoff ins Gehirn, weil ja auch zu wenig Blut zum Anreichern von Sauerstoff durch die Lunge floss. Durch die Lageänderung wurde die Hohlvene wieder frei und die Dyspnoe beendet.


    Meine heutige Recherche über Dyspnoe bei Google hat mir meine Diagnose bestätigt und lässt mich in Zukunft wieder etwas beruhigter mein Mittagsschläfchen angehen.


    Übrigens auch beim Roemheld Syndrom, was ja nach meiner Meinung auch eine Hohlvenenkompression ist, ist paroxysmale Dyspnoe als Symptom angegeben.


    http://www.tk.de/rochelexikon/ro32500/r33535.000.html


    Einige Beschreibungen über das Vena-cava-Kompressionssyndrom bei Schwangeren, bei dem auch die untere Hohlvene gequetscht wird, verwenden auch für die auftretende Atemnot die Bezeichnung Dyspnoe.


    Jetzt hab ich wieder einen Haufen geschrieben und am Ende liest es keiner, ist aber auch egal. Ich bin davon jedenfalls überzeugt und so mancher könnte seine Beschwerden erklären. Es sind aber nur meine persönlichen Vermutungen – so wie es sein könnte.


    Tschau *:)

    Hallo Gerhard, hast Du eigentlich schon was aus Berlin gehört? Ich bin so gespannt, ob und was die von da auf Deine Theorie antworten. Mir geht es im Moment ganz gut. Die Ärzte haben mir Tromcardin complex verordnet. Mein Kaliumspiegel war nämlich bei der Untersuchung in der Herzklinik in Bad Oeynhausen auf 3,7! Jetzt habe ich 4,9 und in der ganzen Zeit kein Vorhofflimmern gehabt. Am 18. Januar habe ich den Termin zur Pulmonalvenenablation mit Eis. Das soll wohl schonender sein. Die Erfolgsquote liegt bei 80 %. Die Beschwerden durch Histaminintoleranz waren in Bad Oeynhausen und auch bei der Deutschen Herzstiftung nicht unbekannt. Nehme seit einiger Zeit Daosin, eine morgens regelmäßig und ansonsten nur, wenn ich weiß, dass ich etwas esse, das ich nicht zuordnen kann.


    Natürlich lese ich Deine Postings immer sehr aufmerksam, denn sie sind sehr interessant. Ähnliche Beschwerden, wie Du sie hier schilderst habe ich auch schon mal, kann diese aber immer durch Lageänderung zum Verschwinden bringen.


    Bitte melde Dich, wenn Du aus Berlin was hörst und auch so, denn ich freue mich immer, von Dir zu lesen. :)*


    Lieben Gruß

    Hallo, bin heute zum 1.male auf diese Seite gestoßen und bin überrascht das viele diese Probleme mit Extrasystolen haben. Diese kamen bei mir vor ca. 30 Jahren zum erstenmal vor,daher bekam ich vom Arzt Herzbetablocker die mir auch nach einiger Zeit geholfen haben.


    Ich mache einen Zeitsprung , seid 16 Jahren Blasenkrebs 8xRezidiv ca. 148 Chemo, dann kam 2008 noch Kehlkopf-Ca dazu linkes Stimmband entfernt. Die Betablocker die ich solange nehme,sind jetzt umgestellt worden da ich mit Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus lag


    und siehe da kamen die ES verstärkt wieder. Der Schlaganfall hatte sich in der Diagnose ,durch weitere Untersuchungen nicht bestätigt, aber die ES begleitet mich fast jeden Tag in den Ruhephasen und nach dem Essen......Kann mir einer weiterhelfen, dem das mit den ES auch so ergangen ist


    erwino49 ???

    @ einfachnuredelgard,

    ich kann leider nichts Neues über meinen Versuch berichten, meine "Hohlvenen-Kompressions-Theorie" einem kompetenten Gremium vorzulegen. Ich habe es an verschiedenen Stellen versucht, habe aber nur einmal eine persönliche einzeilige Empfangsbestätigung erhalten. Da bleibe ich in Zukunft lieber nur bei med1 und hoffe, dass sich hier mal ein Arzt dazu äußert. Ich will ja keine Bestätigung, sondern nur eine ehrliche Meinung.


    Ich überlege noch, ob ich mit einer aktualisierten Version einen Thread im Forum "Magen und Darm" starte, da es dort ja gleichermaßen hingehört.


    Ich schicke Dir eine Kopie davon an Deine E-Mailadresse und Du nimmst sie bitte im Januar mit zu Deiner Pulmonalvenenablation.

    @ erwino49,

    nach Deiner Aufzählung hast Du ja schon einige sehr unangenehme Krankheitsphasen hinter Dich gebracht, da dürften die Extrasystolen das kleinere Übel davon sein.


    Sprich doch einfach mit Deinem Arzt, wenn Du das erneute Auftreten von Extrasystolen mit der Betablocker-Umstellung in Verbindung bringst. Sicher wird es hier Leute geben, die nach einem Medikamentenwechsel plötzlich wieder Extrasystolen verspüren, aber da können noch viele andere Faktoren eine Rolle spielen.


    Allerdings lässt mich Deine Formulierung im Text wieder aufhorchen, dass Deine Extrasystolen hauptsächlich in Ruhephasen und nach dem Essen auftreten. Dann lege ich Dir mal ans Herz, meine Hohlvenentheorie zu lesen und möglicherweise Deine Verdauung in Ordnung zu bringen. Auch Medikamente verursachen oft Magen- u. Darmbeschwerden.


    Es kann natürlich auch sein, Du nimmst aufgrund des Verdachts auf Schlaganfall jetzt die Extrasystolen wieder etwas ängstlicher wahr. In diesem Fall hilft vielleicht dieser Beitrag von 2005, den ich heute gefunden habe. Hier wird von einem Arzt sehr verständlich die Funktion des Herzens erklärt…

    Viele Grüße und Tschau *:)

    Hallo zusammen, wollte mich nochmal zurück melden leider aber ohne große neue Erkenntnisse.


    Also die Ärzte stellten als Diagnose Supraventrikuläre Tachykardie mit vereinzelten kurzen Episoden von paroxysmalen Vorhofflimmern und einigen SES ca. 1300 Stück ( 24H EKG ).


    Meine Aussagen bzgl. das ich einen direkten Zusammenhang sehe zwischen den ES bzw. VHF und meinem Magen-Darm wurden leider in letzter Konsequenz ignoriert. Auch das das ich die Vorfälle bewußt vorführen konnte in Form von Essen oder Trinken hat die Ärzte nicht weiter gekümmert. Auf meinem Wunsch hin wurde zwar noch eine Magenspiegelung gemacht jedoch ohne pathologischen Befund ausser halt der schon bekannten kleinen axialen Zwerchfellhernie.


    Die Ärtzte meinen das mein Problem wahrscheinlich eine zweite Reizleitung sei ( ganz sicher ist man sich aber nicht ) und ich soll nun Betablocker nehmen. Blutverdünnung meinte man brauche ich nicht aufgrund meines Alters ( 40 ) und der kurzen Perioden des VHF. Sollten die BB nicht den gewünschten Erfolg erzielen, dann wird mittelfristig eine EPU mit Pullmannablation in Erwähgung gezogen.


    Ganz toll ..... für mich kommt eine Ablation jedenfalls nicht so schnell in Frage das muss auch anders gehen nämlich die Ursache muss abgestellt werden.


    Ich habe mir sehr interessiert die Beiträge zur Histaminarmen Ernährung angesehen und habe bereits damit angefangen und auch wenn es erst ein paar Tage sind, so glaube ich jetzt schon sagen zu können das dies in die richtige Richtung gehen könnte zumindest verspüre ich eine positive Wirkung :-)


    Ach Leute frage mich wirklich warum wir so einen Mist haben.


    Die BB ( Metohexal succ ) hauen schon heftig rein wie ich finde aber soll wohl normal sein am Anfang. Desweiteren hatte ich diese Nacht als ich auf der linken Seite schlafen wollte eine heftige PA bekommen...super.....vielleicht bin ich aber momentan auch einfach nur etwas übersensibilisiert.....die letzten Tage waren halt nicht so prickelnd.

    Hi, Devian,


    danke für deinen Bericht! Von den Ärzten darf man sich nicht zu viel erwarten. Die haben ihre Leitlinien und nach denen handeln sie und haben wahrscheinlich Angst, belangt zu werden, wenn sie davon abweichen. Es bleibt einem nichts, als selbst zu experimentieren und zu hoffen, die Ursache herauszufinden. Abgesehen von der histaminarmen Ernährung empfehle ich dir noch, eine sehr vitalstoffreiche Ernährung, immer frisch zubereitet (ich meine nicht roh, aber keine Fertiggerichte) und ohne Zusätze, mit viel farbigem Gemüse (wegen der Polyphenole) und viel grünem Gemüse (Magnesium), möglichst biologisch, da der Nährstoffgehalt höher ist. Denn damit deine Herzmuskelzellen fehlerfrei funktionieren können, brauchen sie alle nötigen Bausteine. Unsere heutige Ernährung ist sehr mangelhaft, sodass der Körper darbt, obwohl ihm im Übermaß Nahrung zugeführt wird.


    Ich wünsche dir schöne Feiertage

    Hallo Gerhard,


    ich bin ein fleißiger Leser dieses Fadens, bin auch eine "Leidensgenossin"


    Herzrasen über Stunden mit Puls 150, aber seit einigen Wochen kein Anfall,


    dafür bin ich dankbar. Laut Ärzten supraventrikuläre Tachykardien,


    aber Herz ist gesund, wie bei so vielen hier .


    Heute schreibe ich, weil ich mich bei Gerhard und allen , die hier


    regelmäßig schreiben, einmal bedanken möchte.


    Ich habe so viele Gemeinsamkeiten darin gefunden und die guten Ratschäge


    von dir Gerhard beherzigt, und das hat mir sehr geholfen.


    Ich wünsche euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein


    ruhiges neues Jahr am besten ohne Herzrasen.


    Gruß an alle


    Moni

    @ Mavo32,

    @Devian, @Vidgi, @moniline,


    danke für Eure Beiträge. Dem Bericht @Devians zufolge, über die Reaktion der Experten während seines Krankenhausaufenthaltes, zeigt uns, dass es hinter dem Horizont wirklich nicht weiter zu gehen scheint…


    Das war aber vorauszusehen, denn was soll das Herz mit der Verdauung zu tun haben???


    Du hast es ja (frei nach Christian Morgenstern) schon mal angedeutet: …"Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!"


    Dann müssen wir eben selbst weiterdenken, so wie es auch @Vidgi schon lange macht.


    Die Beiträge von @Mawo32 finde ich auch sehr interessant, allerdings kann ich mich mit seiner Variante nicht so recht anfreunden, wo der Magen einen direkten Druck auf das Herz ausübt. Auf die untere Hohlvene unmittelbar am Herzen - also direkt am rechten Vorhof schon eher. Diese großen Gefäße haben ja durch die gewisse Saugwirkung des Herzens schon fast einen Unterdruck und da ist eine Kompression umso wahrscheinlicher. Dies könnte auch geschehen, wenn das Herz durch den Magen nach oben gedrückt wird und sich verdreht. Ein Abknicken der oberen und unteren Hohlvene direkt am Herzen wäre so denkbar.


    Jetzt zu Deiner Frage - was langfristig passieren kann bei Vorhofflimmern und ob es mit zunehmenden Alter immer schlimmer wird? Ich denke, dies ist eine Verlegenheitsaussage der Wissenschaft, denn bei mir ist es anders. In den ersten 25 Jahren wurde es immer schlimmer, weil ich meinem Schicksal und den teilweise hilflosen Ärzten ausgeliefert war. Seit ich selbst "forsche" und mich dementsprechend verhalte, ist Vorhofflimmern immer seltener geworden. Die letzten Jahre bin ich praktisch beschwerdefrei geworden, da ich bei Auftreten der ersten Vorboten Gegenmaßnahmen einleite. Die Gegenmaßnahmen haben zum Ziel, eine beginnende Komprimierung der unteren Hohlvene zu beenden, damit der Blutrückfluss zum Herzen nicht mehr behindert wird. Gründe für eine solche Einengung der Vene können vielfältig sein wie etwa Blähungen im Magen-Darmbereich, opulente Mahlzeiten, Würgen-u. Erbrechen, körperhaltungsbedingte Einengungen im Bauchraum, Histamineinwirkung auf die glatten Muskelzellen der Hohlorgane und so auch auf die der unteren Hohlvene in Form von Krämpfen etc….


    Dass unsere Recherchen auf diesem Gebiet nicht nur mir geholfen haben, beweisen die liebevollen Zeilen von Moni. Vielen Dank dafür! Ich glaube, wenn wir uns alternativ zur ärztlichen Meinung ein bisschen mehr auf unser eigenes Gefühl verlassen, dann kann man sich manches Herzstolpern sparen und damit auch manchen Arztbesuch.


    Zum Jahreswechsel die besten Wünsche für alle die hier reinschauen!


    Tschau *:)

    hallo gerhard


    das ist alles wirklich sehr interessant.also ich bin 31 jahre,kann aber nicht sagen was ich genau habe.ob es Vorhofflimmern oder stolpern ist das würde ich gerne wissen.es kommt bei komischen bewegungen oder bei plötzlich zu dolle körperbelastung.dieses gefühl ist echt schlimm.es ist nur höchtens eine sekunde aber die hat es in sich.ich habe es auch wenn ich mit vollem magen ins bett gehe um zu schlafen :( das habe ich mir aber mittlerweile abgewöhnt.die ärtzte sagen bei mir auch das es nicht schlimm ist aber für mich ist es sehr schlimm.es hat alles angefangen als im vor dem fernseher gegessen habe und von einmal spüre ich wie mein herz schlägt,das hat mich ober nervös gemacht und die nächte wurden immer länger.was aber für mich am allerschlimmsten ist,das ist das ich mich kaum noch belasten kann und ständig erschöpft bin von jeder kleinigkeit.oft denke ich das mein herz schwach ist obwohl ich ein belastungtraining hatte beim artzt.alle denken ich sei ein hypochonder oder wie das heißt.ich würde mich freuen wenn du mir zurückschreibst.......lg sven :D

    Hallo zusammen und ein Fohes neues Jahr.Bin auf der Suche nach Tips gegen Herzrasen,so das ich es ohne Ärzte oder Medikamente weg bekomme.Hatte es gleich am ersten Tag des neuen Jahres und jedes mal macht es mich fertig.Wie lerne ich damit umzugehen,wie halte ich es besser aus

    Gibt es Übungen,Cd's oder ähnliches? Hoffe es kann mir jemand ein paar Tips geben.L.G Cat 69 ;-) ;-)