hallo zusammen, ich habe nun 5. Tage abgewartet, um zu sehen ob der Sinusrhythmus bleibt. Ja, ja, ja, ich hab ihn immer noch. Sonst gar keine anderen


    Störungen, vom HSM-Impuls bei unter 45 bps abgesehen. Es sind also momentan keinerlei weitere Maßnahmen nötig, da kein VHF da ist. Im Rückspiegel betrachtet, entstanden die Störungen von mir subjektiv empfunden im Magenbereich, die Ursache war aber möglicherweise "elektrisch" durch die Nähe der reizenden Kammerelektrode zu diesem Bereich. Meine Ernährung ist seit inzwischen über zwei Jahren "low carb" d. h. konkret bei mir keine Getreideprodukte, kein Dosenfraß und nur saure Milchprodukte, möglichst einfache Küche. Probleme mit dem Verdauungstrakt habe ich fast keine, nur in letzter Zeit, möglicherweise durch Einnahme von Bisoprolol (2,5 mg, 1-0-0). Mein jetziger Sinusrhythmus ist jetzt so himmlisch rein :|N es gibt kein schöners Gefühl wohl für lange Zeit :=o . Eine merkliche Nebenwirkung ist der Blutdruck konstant bei etwa 100/60, keine gewaltigen Schwankungen mehr nach unten oder oben. Werde berichten, ob es dabei geblieben ist.


    herzliche Sinusgrüße an alle Leidenden

    Hallo Ihr zusammen !!!


    Nach mehrstündigem Lesen------ Hut ab. Hier haben viele Betroffene über Jahre Erfahrungen ausgetauscht, die dem Einen oder Anderem sicher geholfen haben. Ich denke dieses Thema ist gewaltig komplex und wer immer hier den Stein der Weisen findet, bekommt sicher nicht nur den Novel-Preis. Hier nun auch mein kleiner Beitrag:


    Ich war LKW-Fahrer, so mit dem vollem Stressprogamm in Skandinavien mit massig Winter und 25 m Zug. Im Sommer bin ich auf Grund Pleite meiner Firma Bus-Fahrer geworden, wieder mit vollem Programm zB 8 Wochen die Donau rauf und runter. Am 15 November bin ich winterbedingt arbeitslos geworden und wollte da ich auf einmal Zeit hatte eine lange störende Nebenhoden-Entzündung weg opperieren lassen. Das geschieht normal ambulant und ist kein großer Eingriff. Bei der Vor-Untersuchung alle Werte ok und zwei Tage später, morgens um 06.30 Uhr auf den Op-Tisch die Überraschung- Vorkammerflimmern !!


    Da man glaubte, die wären erst entstanden da vor zwei Tagen alles ok war, gleich Elektrochoke. Ohne Erfolg. Ich wurde daraufhin stationär eingewiesen und bekam in dieser Woche Beta-Blocker (Belazog) und Spritzen gegen Blutgerinsel. In dieser Woche habe ich ich mir einen mächtigen Virus eingefangen, dh hinten und vorne alles raus mit mächtigem Würgereiz, wie ich ihn noch nicht erlebt hatte. Nach einer Woche hatte sich auf Grund der Medikamente der Sinusrythmus eingestellt und ich wurde entlassen. Lange wärte die Freude nicht, da nach 4 Tagen waren sie wieder da. Da ich mich seit dem Krankenhaus sehr schlapp fühle, wurden zwischenzeitlich vom Hausarzt viele Untersuchungen angeordnet um nach Ursachen zu forschen. Bisher ohne nennenswerte Ergebnisse. Bei mir stellt sich das nun so dar: Zwei bis drei Tage Sinus mit 135/75 und anschließend zwei Tage HRS mit Puls mindestens 120 und niedrigem Blutdruck 116/69. Der Übergang erfolgt spontan. Die HRS kündigen sich mit Herzstolpern an in Verbindung mit extremen Juckreiz in den Unterarmen insbesondere dem linken. Preblematischer ist der Übergang zum Sinus. Hier habe ich fast das Gefühl einer Ohnmacht. Auf jeden Fall teile ich Gerhards Vermutung nach einem Zusammenhang zwischen der Verdauung und HRS. Wärend meiner HRS-Phasen rumort es bei mir im Bauch und ich habe Blähungen ohne Ende. Oft auch das Gefühl Aufstossen zu müssen, aber nicht zu können. Bisher konnte ich noch keine Speisen oder Getränke eindeutig zuordnen. Eher habe ich das Gefühl, dass die Erkrankung keiner Regel folgt.


    Noch sind nicht alle Untersuchungen abgeschlossen. Es fehlt noch Schilddrüse und Magenspiegelung. Wie auch immer habe ich mich vor dem Krankenhaus gesund gefühlt, und hoffe bald wieder arbeitsfähig zu sein.


    Herzliche Grüße an Alle Leidensgenossen !


    Uwe

    hi skipper!

    nur kurz, ich habe vor 5. Tagen meine Betablocker abgesetzt (nicht zum 1. Mal) Jedes Mal wenn ich mit der Einnahme der Betablocker beginne, oder diese absetze, gibt es innerhalb der ersten Tage diverse Störungen, z. B. seitens des Darms (Gase) oder auch diverse HRS (Bigeminus, dreifach Herschlag, Salven usw.) Nach Angaben meines Kardiologen von heute sind die Betablocker frühstens nach einer Woche nach dem Absetzen aus dem Blut verschwunden, so auch die Störungen. Ich hatte beispielsweise gestern einen lupenreinen Sinusrhythmus, heute viele Extraschläge (dabei kein Alkohol, vielleicht etwas Kaffee). Ich werde die Sache mit den Betablockern beobachten und dann wieder berichten. Es kann durchaus sein, dass diese im Darm "zwischenfunken" wir aber die Verdauung/Ddarmtrakt als Entstehungsort/ Ursache der HRS halten. Zugegeben, eine schwierige Angelegenheit, es könnten so viele Faktoren eine Rolle spielen bzw. in Verdacht kommen... ]:D


    Gruß

    Regenium


    Hallo,


    Vielleicht wäre auch mal eindeutig zu klären : Was sind HRS und was sind VHF ?


    Bei mir stellt sich das so dar. Nach fast genau drei Tagen in Sinus mit schönem Blutdruck


    aber niedrigem Puls (Betablocker) gibt es irgentwann völlig unmotiviert Herzstolpern mit Extra-Schlägen. Selbige kann ich vielleicht am Anfang aufhalten durch Luft anhalten oder einfach Bewegungen. Die Zeitabstände zwischen diesen Atacken werden dann allerdings immer kürzer, bis ich sie nicht mehr aufhalten kann. Danach folgen heftige, schnelle Herzschläge wobei ich das Gefühl habe, das Herz will aus der Brust springen. Danach, nach etwa 30 min, werden die Schläge flacher und ruhiger, bleiben aber unregelmäßig bei etwa 115 Schlägen in der Minute. Einen Tag vorher habe ich wie zur Ankündigung, extremen Juckreiz, insbesondere im linken Unterarm. Nach fast genau zwei Tagen erlebe ich den Wechsel wieder in Sinus fast als einen Kreislaufkollaps, der einem schon angst machen kann.


    Unterschiedlich heftig aber das Gefühl dabei kann ich fast nicht beschreiben. Extremer kurzer Schwindel mit dem Gefühl ohnmächtig zu werden. Das geschieht in mehreren kurzen Wellen und danach-....Sinus vom Feinsten. Heute war ich beim Ultraschall Schilddrüse. Keine Auffälligkeiten außer einer Vergrößerung, dei normal sein soll. Keine Knoten, die lt. Arzt für HRS verantwortlich sein können. Jetzt fehlt nur noch die Magenspiegelung (Kommenden Mittwoch) und dann bin ich erstmal alle Untersuchungen durch. Eines ist sicher: Solange ich brufstätig war und im Dauerstress, hatte ich keine Probleme mit dem Herzen. Immer wenn ich jetzt in Sinus bin, erhole ich mich und die Kräfte kehren langsam zurück. Aber jeweils nach drei Tagen kommt der Rückschlag und alles beginnt von vorn.


    Grüsse Uwe

    Bin vor einer halben Stunden aufgewacht, aufgestanden, habe mich in die Küche gesetzt und mein Morgen-Lungen-Brötchen verzehrt. Zwei Minuten nachdem ich die Kippe ausgemacht habe verspürte ich auf einmal ein sehr komisches und nur schwer zu beschreibendes Gefühl in beiden Armen, wie Strom.


    Ich dachte es wäre wieder mein Rücken, der Probleme macht. Also bin ich aufgestanden und auf den Weg ins Bett, um mich noch einmal kurz hinzulegen. Auf den Weg dorthin zog dieses unangenehme Gefühl dann in die Brust und ich verspürte auf einmal wahnsinnige Atemnot, zeitgleich setzte Herzrasen ein.


    Dieses Mal hat es aber nur ca. 2 Minuten lang angehalten (Beim letzten Mal waren es ganze 20!). Ich denke, weil ich sofort ins Bad bin und meine Arme unter kaltes Wasser gehalten habe.


    Trotzdem macht es mir jedes Mal aufs neue Angst, einfach weil ich denke, dass mein Herz stehen bleiben könnte...


    Können das wirklich noch Nachbeben der HME sein? (Wie mein HA vermutet) Herzmuskel ist laut den Kardiologen ja in Ordnung, wieso sollte das Herz dann also wegen der HME noch rasen?

    ich bin meine andauernden ES los…

    und möchte euch erzählen was wie und warum, ein hallo an alle! kurz zu mir: männlich, 39, verheiratet, 1sohn, raucher (max. 15/tag), 70kg 1.65m mind. 2x/woche sport (vor allem ballsport) und auch sonst recht fit.


    bei mir begann es vor ca. 2 1/2 jahren. da bemerkte ich das erste mal in einer ruhe- bzw. liegephase wie mein herz kurzzeitig mehrere male hintereinander aussetzte um dann wieder normal weiter zu schlagen. nach sofortiger recherche in unserer hausbibiliothek diagnostizierte ich HRS in form von ES. um mehr darüber zu wissen (ob gefährlich oder nicht) suchte ich im www und fand (unter anderem) diese seite (an dieser stelle einen lieben dank an gerhard für die initialzündung der seite und deinen vielen persönlichen beiträgen, auch an vidgi und all die anderen, die mir in den letzten jahren sehr die angst genommen hatten; irgendwann gingen dann einige beiträge verloren, aber die seite ist immer noch für alle betroffenen sehr informativ und hilfreich). da meine ES nur sehr sporadisch (ich rede von einigen/tag) vorkamen, ich kein VHF hatte (zum glück bis heute noch nie!) und vor allem bei belastung keine ES verspürte, beließ ich es bei der tatsache und beobachtete mich. indes (da ich unter magenproblemen litt, auch heute noch) absolvierte ich eine magenspiegelung (außer einer chronischen gastritis o.B.) und eine darmspiegelung (o.B.). empfehlungen der ärzte (was man schon kennt): mehrmals am tag essen, viel und langsam kauen und 2l/tag wasser trinken… es folgten monate mit aufs und abs. akut, für meine verhältnisse, wurde es dann ab juni letzten jahres. ich hatte dauerstress im büro und starke aufreger auch im privatleben. es folgten ES in einer noch nie gespürten heftig- und häufigkeit, sodass ich in einer klinik mich untersuchen ließ und mir ES zwar diagnostiziert worden war, jedoch als weiters nicht schlimm. da ich kurz davor stand in den strandurlaub abzureisen, entließ mich der arzt mit der anweisung mich mal richtig zu erholen und, falls keine besserung, einen termin zu vereinbaren um genauere untersuchungen durchzuführen. den termin hatte ich dann im juli mit ultraschall, 24h- und belastungs-ekg. zu diesem schritt entschloss ich mich, da ich nun die ES auch während geringer belastung und in der ruhefase bei starker belastung verspürte und im mai (vergangen jahres) mein cousin (im alter von 40j) an plötzlichem herzversagen (diagnose: herzerweiterung, genaueres kenn ich nicht) verstorben war. die diagnose meiner untersuchung: supraventrikuläre ES mit unklarer herkunft (blutdruck: 140/90, grenzwertig; blutbild: o.B.; ultraschall: leichte protosystolische insuffizienz, ansonsten o.B.; belastungs-ekg: ES, die bei fortschreitender belastung nicht mehr auftreten, keine repetive form; 24h-ekg: vorzeitige schläge, vorwiegendes auftreten tagsüber, zeitweilig auch >100/h, insgesamt jedoch <1% aller schläge, 836total) mit der medizinischen anweisung um 2x einnahme/tag eines magnesiumkonzentrates. es kam zu keiner augenscheinlichen verbesserung (auch wenn der stress etwas nachließ) und so versuchte ich "mein glück" bei einem anderen kardiologen, mit dem gleichen befund. dieser brummte mir allerdings zusätzlich ein striktes rauchverbot auf, dem ich, zu meiner schande, bis heute nicht folge leiste. wie ihr euch sicher denken könnt, habe ich in dieser ganzen zeit (seit dem lesen eurer beiträge) vor allem auf meine ernährung geachtet und so einiges probiert und umgestellt. jedoch ohne erfolg, sodass ich annehmen musste, meine ES auf stress zurückzuführen, damit meinen weiteren lebensweg verbringen zu müssen und ich zum mildern der situation schon bereit war mich in yoga- und sonstigen entspannungskursen einzuschreiben (ist zwar komisch, denn genau in diesen ruhigen fasen verspürte ich ES-salven on mass, z.b. am abend beim fernsehen und/oder 1h nach dem essen… natürlich begann ich dann auch die hohlvene zu massieren und noch einiges mehr, war zwar lindernd aber keine dauerhafte lösung)


    nun komm ich zum eigentlichen: ich habe seit gut einer woche gar keine ES mehr und führe das auf drei erlebnisse im dezember zurück:


    1) ich war bei einem physiotherapeuten (mit einrenkung sämtlicher schiefstellungen meines halswirbels); 2) dieser hat mich an einen osteopathen überwiesen der mich auf basis der "AgeGate Therapy" (Chrono Reflexologie) behandelte. die behandlung war lächerlich (irgendwelche meridian-punkte mittels laser stimulieren, massage anderer punkte mittels eines kleinen hammers,…) und dann wieder die anweisung aufgelöstes magnesium-pulver 2xtäglich zu nehmen (als ich bei der apotheke das ostepathische medikament bestellt und abgeholt habe, meinte der apotheker dort: "very strange! das nehmen normalerwiese die kletterer um ihre finger zu entfetten" aber was macht man nicht alles…). und 3. (meine güte, es klingt so wie ich es hier jetzt schreibe wirklich absurd) ich stellte meine zigarettenmarke um, denn ich besann mich, dass ich mit april vergangen jahres auf eine neue marke wechselte (angegeben: nikotin: 0,1 mg; kondensat/teer: 1 mg; kohlenmonoxid: 2 mg)


    was nun schlussendlich der auslöser meiner derzeitigen erfreulichen situation ist weiß ich de facto nicht. ich bin aber schwer davon überzeugt, dass es letzteres ist (um sicher zu gehen, müsste ich wieder wechseln, aber das spar ich mir).


    irgendjemand schrieb mal in einem beitrag, er glaubt rauchen nicht zu den verursachern von ES zählen zu müssen. damals las ich das mit einer gewissen befriedigung und konnte dies auch bestätigen, denn meinem laster fröne ich nun schon seit 20 jahren und mir wäre noch nie auch nur eine ES untergekommen. ich rauche zwar immer noch, aber sicher nicht mehr lange und möchte nun allen hier im forum eintreffenden rauchern auf das dringlichste raten sich davon zu verabschieden.


    ich bin mir bewusst, dass dieser beitrag für viele von euch auch nicht wirklich hilfreich ist (im gegensatz zu den meisten von euch, waren meine ES zwar unangenehm und in der heftigkeit –gezählte 30ES/min- wirklich sehr beunruhigend und beängstigend, aber anscheinend harmlos und führten nie zu Herzrasen oder VHF). dennoch musste ich meinen erfahrungsbericht loswerden, denn ich schwor, sollte ich je MEIN rezept zur situationsverbesserung finden, schreib ich das hier rein.


    ich wünsch allen viel glück bei der eigenen suche nach besserung!

    Grüße Dich, Scrat.


    Ich bin auch schon seit Jahren hier bei Med1 am surfen, was mir immer sehr viel Mut gegeben hat.


    Auch bei mir haben sich Extrasystolen in den letzten 2 Jahren aus unerklärlichen Gründen stark verschlimmert. Und das alles ohne Befunde. Nicht einmal beim Ultraschall am Herzen kamen keine Mängel zum Vorschein. Dennoch wirds wöchentlich schlimmer bei mir. Ich versuche ebenfalls nach den Ursachen zu suchen. Mögen sie auch noch so banal sein.


    Das ich das letzte mal fast 2 Wochen ruhe vor ES habe liegt über einen Monat zurück. Dafür habe ich nun auch Couplets.


    Bei mir ist das Problem, sobald eine Extrasystole auftritt, erschrecke ich mich fürchterlich. Das ändert sich seltsamerweise nie. Nun denke ich, es könnte vom Magen kommen und Esse und trinke kaum noch was. Was nun ein Ende finden wird, sonst bringe ich mich wirklich um.


    Natürlich wird das Rauchen nicht der Auslöser für deine ES sein. Aufzuhören ist dennoch immer eine weise Entscheidung ;-)


    Ich hänge diesmal hier mit einem 48 Stunden EKG rum. War Heute im Krankenhaus wo ich einen Termin der kardiologischen Abteilung hatte. Mal wieder konnte man leider nichts auf dem EKG finden. Lediglich mein Blutdruck war mit 160 zu 90 erhöht. Was aber auf die schon chronische Angst zurückzuführen ist.


    Diesmal werden sie was finden. Es ist Abend, also ES time. Wie eine Fernsehsendung auf die man sehnsüchtigst wartet. Nur das ich auf die ES natürlich nicht warte ;-D


    Der Kardiologe riet mir zu einer Verödung, also einer Ablation, doch das müsste nicht nur genau abgeklärt werden, und ist bei meiner Anzahl von ES (beim letzten 24 Stunden EKG waren es auf den Tag verteilt über 500 Stück) eigentlich auch nicht erforderlich.


    Dir wünsche ich wirklich das du es nun in den Griff bekommen hast. Aber so wirklich los wird man sie wohl nie. Wie aus dem Nichts kommen sie einfach wieder und man ist enttäuscht. Damit will ich dich nun in keinster Weise entmutigen, aber solltest du irgendwann mal wieder welche verspüren, weißt du zumindest das du gründlich untersucht wurdest. Mehr kann man letztendlich nicht tun.

    Hallo zusammen, habe letzte Woche ein mega Blutbild machen lassen mit Schildrüse und allem Schnick und Schnack, alles toll und Blutdruck wie im Bilderbuch. Mir ging es davor auch 2 Wochen richtig gut und gestern waren sie wieder da, die ES! Trotz medis. Es ist zum verrückt werden. Bin vom 4 monatiger rauchabstinenz zum Gelegenheitsraucher geworden, weil ich mich zu sehr unter Druck gestzt fühlte von mir selber und ich auch nach wie vor die Psyche für einen Grund zur Verschlimmerung der ES halte Manchmal fällt mir auch nix mehr ein,


    Liebe Grüsse *:)

    Hallo Regenium,


    zu Deinem Beitrag vom 15.1.12: Nächtliches Erwachen gegen 3 Uhr ist ein Hinweis auf Leberstörungen. Laut Organuhr ist die Leberzeit 1-3 Uhr. Aus meiner therapeutischen Arbeit heraus weis ich, dass es meist 3 Uhr ist, wenn unser Schlaf unter der Leber leidet. Wenn die Leberwerte o.k. sind, heisst das leider nicht, sie sei in Ordnung. Ein gelblich gefärbter Gaumen im hinteren Bereich ist ein Hinweis auf Leberstörungen. Die Leber selbst leidet unter abendlichem Essen, was kaum verdaut wird. Der Darm geht gegen 20 Uhr schlafen (so jedenfalls sagten es die alten Chinesen) und alles, was dann noch im Darm auf Verdauung wartet, macht Ärger. Es sollen dabei Gifte entstehen, die dann logischerweise die Leber belasten. Ist erst einmal die Leber belastet, kann der Gallefluß gestört sein und damit die ganze Verdauung – ein Rattenschwanz. Leber wie auch Dickdarm können auch auf bestimmte Emotionen reagieren bzw. werden durch sie geschwächt. Die Leber reagiert auf unangenehmen Stress, Wut, Zorn, der Dickdarm auf Kummer, meist ist es die Kindheit. Grob ausgedrückt: Ist der Verdauungstrakt erst einmal geschädigt, leidet auch der Dünndarm, der eng mit dem Herzen zusammenhängt (Meridianfunktionskreislauf Herz-Dünndam-Meridian). Der hier im Forum oft erwähnte Zusammenhang zwischen Ernährung – Verdauung – Herzprobleme deckt sich somit mit diesen "alten chinesischen Weisheiten".


    Ich hoffe, Dir mit meinen Ausführungen etwas geholfen zu haben.


    Martin

    Hallo alle zusammen !!!!!!


    Hier auch noch mal ein kurzer Beitrag von mir: War heute früh zum Magenspiegeln. Der durchführende Arzt hat einen Zusammenhang zwischen Verdauungstrakt und HRS bzw VHF sofort bestätigt. Er meinte ich hätte mehrere Magengeschwüre, auch kürzlich gehabt. Das sieht man an der Vernarbung. Ich konnte mir das selbst am Monitor ansehen. Auserdem hat er mehrere Proben genommen, wegen Verdacht auf Gastritis.


    Ich habe übrigens gestern zwangsweise nach 18.00 Uhr nichts mehr gegessen wegen der Spiegelung. Und siehe da...durchgeschlafen. Und heute früh erfolgte der Ubergang zu Sinus ohne Probleme !


    In einem der früheren Beiträge habe ich was von Histamin gelesen. Habe mir anschließend die Liste der Lebensmittel mit dem meisten Histamin angesehen. Das hätte glatt mein Speiseplan seien können. Als Kraftfahrer habe ich jahrelang erst spät abends gegessen... und dann ins Bett. Eher war halt keine Zeit. Und Rotwein auch beinahe täglich, da besser zu tranportieren als Bier. Irgentwie schließt sich der Kreis. Also ich denke die Ernährung spielt eine ganz entscheidene Rolle !


    Liebe Grüße an alle. :)^

    skipper56

    Hallo Uwe,


    ich habe sehr genau Deine Beiträge gelesen und der Inhalt könnte fast von mir sein.


    Seit geraumer Zeit bin ich auch der Meinung, dass mein VHF mit dem Magen zusammenhängen muß. Aber leider weder der Hausarzt noch der Kardiologe nehmen mich ernst. Sie wollen eine Ablation machen oder mir Amiodaron verschreiben - beides will ich NICHT (nehme Betablocker).


    Eine kurze Zusammenfassung: Ich habe im letzten 1/2 Jahr immer den Beginn meines VHF notiert. Fast immer begann es nach dem Essen, am Abend auf der Couch oder vor dem PC in Verbindung mit schlecher Haltung (zusammengequetscht gesessen).


    Manchmal konnte ich VHF durch (Dank Gerhard) Atemübungen, Massagen und Pressen unterbinden.


    Nach Grillabenden konnte ich jedes Mal die Uhr danach stellen, dass es in Kürze wieder losgeht. Auf Gegrilltes verzichte ich nun, genauso auf fette und üppige Speisen.


    Es beginnt mit einem Kribbeln (kein Schmerz) in der Magengegend (hier ist mein Blutdruck noch OK und ich habe Sinus) dann folgt ein leichter Druck in der Kehlkopfgegend und dann geht's los.


    Blutdruck und Puls voll im Durcheinander. Wobei mein Puls zuerst bis auf ca 150 hoch geht und dann zwischen 100 und 40 pendelt. Dabei habe ich auch ständig schwankenden Blutdruck. Überwiegend ist der Blutdruck dabei niedrig. 2x hatte ich das Problem (gestern zum 2. Mal) mit sehr hohem Blutdruck. Das war aber nur am Anfang und er ist dann wieder gefallen. Ich habe das gleiche Problem wie Du. Wenn der Sinus kommen soll, habe ich Schwindel der schon ein paar Mal bis zur Ohnmacht ging. In diesem Zustand kann man nur in den 4 Wänden bleiben. Aber je heftiger die Attacke ist, um so schneller kommt der Sinus. Das flaue Magengefühl und das Druckgefühl auf den Kehlkopf ist dann auch kurzfristig vorbei.


    In der Nacht (da ich das VHF ja fast immer am Abend bis zum nächsten Tag habe) bin ich nur am Schwitzen.


    Nächste werde ich wieder meinen Hausarzt aufsuchen und wir werden die weitere Vorgehensweise besprechen.


    Gruß Christine *:)


    P.S. Seit Januar messe ich selbst meine Gerinnung. Das klappt sehr gut und ich habe nicht mehr so hohe Schwankungen, da ich bei Abweichungen nach 2 Tagen gleich nachmessen kann.

    Hallo Christine !


    Vielleicht hatte ich den Vorteil das mein VHF im Krankenhaus bei einer anstehenden ambulanten OP festgestellt wurde, ich anschließend eine Woche stationär behandelt wurde und mit den entsprechenden Berichten an den Hausarzt übergeben wurde. Selbiger hat mich zwischenzeitlich alle möglichen Untersuchungen absolvieren lassen, da wir beide der Meinung sind, es müsse eine Ursache geben, zumal ich vor November 011 keine Beschwerden hatte und körperlich altersgemäß fitt war. An den Magen glaube ich auch, da ich insbesondere in der Wagerechten ein Glucksen und Rumoren im Bauch habe sowie einen ständigen Überdruck. Jetzt muss ich noch auf die Ergenisse vom Spiegeln warten, da dabei ja auch Proben genommen wurden. Allerdings findet man auch alle negativen Symtome auf den Beipackzetteln der Betablocker (Beloc zok) die ich von mir aus schon etwas reduziert habe, da mir mein Ruhepuls und auch der Blutdruck zu niedrig waren. Ich habe momentan immer 4-5 Tage Sinus und dann nach mehreren Atacken, so zwei bis drei Tage HRS bzw VHF.


    So genau kenne ich da keinen Unterschied. Auf relativ nüchternden Mage ist der Übergang zu Sinus weniger dramatisch. Ich versuche jetzt seit einiger Zeit abends nach 18.00 Uhr nichts mehr zu essen. Das bekommt mir gut. Man könnte schon so leben, wenn da die körperliche Schwäche nicht wäre, die ich in den HRS Phasen habe. In Sinus baut man sich mühsam auf und dann beginnt der ganze Zirkus von vorn. Ich werde von den Ergebnissen meiner Magenspiegelung berichten. Die Neurologin will noch Ultraschall von meiner Halsschlagader machen und mich zum HNO Arzt schicken.


    Bis bald Uwe :)*

    Hallo liebe Leidensgenossen,


    nach langer Zeit möchte ich mich hier auch nochmal zurück melden.


    Der Grund für meine Lange Abwesenheit, war meine selbstverordnete Therapieform "Ignorieren"... hat leider nicht funktioniert :(


    Nach diversen VHF und anhaltenden ES habe ich jetzt wieder Abstand von der Ignoranz genommen.


    Und ein weiterer Besuch beim Kardiologen hat mich – so glaube / hoffe ich – auch wieder einen Schritt weiter gebracht und diesen Schritt möchte ich Euch nicht vorenthalten, da er – zumindest möglicherweise – auch etwas mit Deiner Theorie zu tun hat, Gerhard.


    Bei jenem letztem Gespräch mit einem meiner Meinung nach sehr kompeteten Kardiologen habe ich auch die Möglichkeit einer Hohlvenenkompression auf den Tisch gebracht, unter dem Hinweis, dass meine Probleme immer an jenem besagten Punkt unterhalb des Brustbeins beginnen.


    Von der Reaktion des Kardiologen war ich – da ich schon nicht mehr daran glauben wollte – total überrascht.


    Er stimmt mir dahingehen vollkommen zu, dass diese Erregungsbildung an genau diesem Punkt spürbar sei und es sehr vielen Menschen genau so erginge.


    Hintergrund sei allerdings nicht eine irgendwie gartete Verengung der Blutbahn, sondern der Druck des Magens auf das Herz.


    Diesen Druck ist vollkommen normal und auch bei gesunden, sprich beschwerdefreien Menschen vorhanden.


    Zu Problemen in Form von ES führt das meist erst dann, wenn sich am Herzen sogenannte Trigger-Zellen gebildet haben, häufig als Folge einer nicht erkannten / behandelten Herzmuskelentzündung.


    (Das sind die Zellen, die weiter oben auch beschrieben sind, die im Zweifelsfall das Herz am Leben halten, wenn sowohl Pilot als auch Co-Pilot ausfallen.)


    Aufgrund dieser mechanischen Reizung fangen diese Zellen an, ein wahres Feuerwerk an Impulsen auszusenden, die man dann als ES spürt und die – sofern nicht halbwegs zeitnah "abgestellt" – durchaus in VHF enden können.


    Dies erklärt seiner Meinung nach auch, warum ich (und viele andere ja auch) diese ES / VHF häufig im liegen bekomme.


    Der Magen folgt eben auch der Schwerkraft und "verteilt" sich im Körper, sodass der Druck auf das Zwerchfell und somit letzendlich auf das Herz stärker wird.


    Lange Rede kurzer Sinn:


    Dieser Kardiologe hat mir versprochen, meine Probleme mit einer, maximal zwei Pulmonalvenenablationen abstellen zu können.


    Ich bin natürlich nach wie vor nur Laie und muss mich daher einfach auf Fachleute verlassen.


    Und da dieser Mensch eine enorme fachliche und auch soziale Kompetenz auf mich ausgestrahlt hat, werde ich seinem Rat folgen und diese Ablation durchführen lassen.


    Einen Termin bekomme ich erst nächste Woche.


    Der Eingriff erfolgt vermutlich Ende März, so die bisherige Auskunft über Wartezeiten.


    Ich werde berichten, ob damit tatsächlich das Problem beseitigt wurde und wünsche Euch allen bis dahin alles Gute und einen anständigen Rhythmus!


    LG


    Schoof

    @ Schoof

    Ich habe diesen Eingriff gerade im HDZ in Bad Oeynhausen machen lassen. Es hat 6 Stunden gedauert. Bis jetzt habe ich keine einzige Extrasystole mehr und auch kein Vorhofflimmern. Man hat mir dort versprochen, dass der Eingriff sehr gut gelaufen ist und auch zu Ende geführt werden konnte. Das ist nicht immer der Fall. Wenn der Kreislauf verrückt spielt, wird der Eingriff abgebrochen. Nach der blöden Liegezeit wegen der Kathederwunde ging es mir sehr gut. Ich konnte gleich aufstehen, herumlaufen, alles machen. Auch kann ich wieder alles essen, ohne dass ich das Gefühl habe, irgendwelche Lebensmittel lösen das Vorhofflimmern aus. Gut, es ist erst zwei Wochen her und ich muss 3-6 Monate warten, bis endgültig der Erfolg festgestellt werden kann. Es wäre auch normal, so hat man mir gesagt, wenn in dieser Zeit noch Beschwerden auftreten. Ich hatte übrigens eine Kryo(mit Eis)-Pulmonalvenenablation. Aus meiner jetzigen Erfahrung heraus kann ich nur sagen: Lass es machen. Im HDZ liegt die Erfolgsquote bei über 80 %. Viel Erfolg.