@ LinaF

    Eine Histaminliste findest Du unter www.histaminintoleranz.ch. Da kannst Du die pdf-Datei anklicken und ausdrucken. Ist sehr umfangreich.

    @ bertlino und @ Der kleine Prinz

    Bei mir hat es 6 Stunden gedauert und ich hatte keine Narkose, nur Schmerzmittel und leichte Beruhigungsmittel, ich war aber die ganze Zeit voll ansprechbar. Da legen sie im HDZ großen Wert drauf. Außerdem hatte ich vier Katheder, alle im Leistenbereich.


    Aber mir gehts immer noch gut jetzt nach 3 Wochen – hurra :)=

    Romy1000


    Was ich hier schreibe, soll keine medizinische Abhandlung sein, sondern ich wollte nur meine langjährige Erfahrung zum Thema HRS zum Ausdruck bringen, wozu vor allem das VHF gehört und im Wesentlichen auf der Erkenntnis meiner langen konservativen Behandlungsversuche beruht, die leider nichts geholfen haben.


    Ich bin 61 Jahre alt und leide medizinisch nachgewiesen an paraxysmalen VHF seit etwa 4 Jahren und MUSSTE mich zur PVI entschließen, weil die konsverativen Therapien bisher völlig versagt haben.


    Damit habe ich aber nicht gemeint, dass dies bei allen Patienten mit dieser Symtomatik der Fall sein muss.


    Ich habe nicht gewusst, dass es hier im Forum Angsthasen gibt, wie ich nun zu hören bekomme, und auch nicht, dass man hier möglichst viel Mut verbreiten soll (wie immer sich dieses Mutmachen auch anhören soll, etwa eine anstehende OP beiseite zu lassen um vielleicht auf eine wundersame Heilung zu hoffen?).


    Das mache ich sicher nicht, denn jeder ist selbst für sich verantwortlich.


    Nun, woher der Hinweis auf einen möglichen früheren Herztod: Ich glaube das liegt doch klar auf der Hand, seit Jahren lese ich mich als Betroffener in dieses Thema ein und würde auch dir höflich vorschlagen, dich anhand der seriösen ärztlichen Literatur zu diesem Thema etwas schlau zu machen, dort erfährt man nachvollziehbar, dass eine derartige Herzkrankheit nicht gerade lebensverlängernd wirkt. Dieses Risiko möchte ich jedenfalls vermindern, zumal es da noch die Kathederablation gibt.


    Demnach kann! ein Patient mit paroxysmalen bis chronischem VHF deutlich eher den gefürchteten plötzlichen Herztod erleiden als ein Herzgesunder. Für mich völlig verständlich und glaube, dass diesen Sachverhalt gerade auch ein Kardiologe nicht ganz wiederlegen kann. Jeder Patient hört gerne, dazu gehöre auch ich, dass man im Prinzip eigentlich gesund wäre.


    Von den übrigen herzverschlechternden Begleiterscheinungen bei VHF, wie zunehmend erweiterte Vorhöfe, Herzschwäche, verminderte Lebensqualität usw.mal ganz abgesehen. Diese Weisheit stammt nicht von mir, sondern kann wissenschaftlich belegt werden.


    Und damit wir uns richtig verstehen, ich rede hier ausschließlich von pathologischen HRS und nicht etwa von ein paar ES oder sonstigen psychosomatisch bedingten Herzbeschwerden, die jeder mehr oder weniger mal haben kann.


    Aber ich verstehe dich vollkommen, denn bei mir war es anfangs ebenso. Ich habe alles versucht nur um zu hören, dass ein Eingriff nicht nötig, da nicht zielführend sei.


    Es liegt mir jedenfalls völlig fern, hier irgendjemand Angst zu machen, den man darf bei all dem Gesagten auch zur Beruhigung sagen, dass dies bloß statistische Daten sind. Das möchte ich mit aller Deutlichkeit klarstellen, und wie das mit der Statistik so ist, wissen wir alle.


    Nun zu den Betablockern: Cha-Tu hat wieder mal alles richtig verstanden und erkannt, ich habe niemals geschrieben, dass man eine Betablockertherapie im KH beginne soll, sondern nur bei der Ersteinnahme von sogenannten Anti-Arrhythmika, also nur die medikamentöse RHYTHMUSKONTROLLE nicht jedoch die Frequenzkontrolle, zu der die blutdrucksenkenden Betablocker gehören. Nur die Rhythmusmedikamente halte ich im Einzelfall für nicht ganz ungefährlich.


    Auch ich habe Betablocker, Concor usw, viele Jahre eingenommen, aber die Entstehung von VHF dennoch nicht verhindern oder lindern können. Aus diesem Versagen heraus habe ich unter ärztlicher Kontrolle die Betablockertherapie durch langsames Ausschleichen beendet und nehme derzeit nur ein blutdrucksenkendes Medikament aus der Gruppe der Sartane (Candisartan) und kann sagen, dass es mir nicht im Geringsten schlechter geht. Im Gegenteil, es erleichtert mir die Zeit bis zur OP spürbar.


    Auch diese Erfahrung stärkt mich in der Annahme, dass bei VHF nicht das Herz selbst verantwortlich ist, sondern die Ursache dafür außerhalb zu erforschen wäre. Das ist aber nur meine persönliche Ansicht und ist nirgendwo nachzulesen.


    Mit einem Betablocker versucht der Arzt lediglich, die den VHF meist vorangehenden ES zu begegenen, um die Entwicklung eines schnellen Herzschlages möglichst zu verhindern und damit die Ausbreitung von VHF zu unterbinden. Wenn dies gelingt und das VHF zufriedenstellend unterdrückt werden kann ist dem nichts mehr hinzu zu fügen.


    Ich habe jedoch nur geschrieben, dass diese Mittel leider viel zu oft nicht die gewünschte Wirkung zeigen, weil die ganze VHF-Problematik vermutlich eine viel komplexere ist als allgemein angenommen und dies den Ärzten vollkommen bewußt ist.


    Nicht zuletzt aus diesem Grund, dem Versagen der konservativen Therapien mit Medikamenten, hat man ua. die Entwicklung der Kathederablationstechnik ständig vorangetrieben, gerade auch im Hinblick auf die wachsende Zahl von Patienten mit pat. ausgeprägten HRS.


    Würde mich über eine Antwort, wenn auch kritisch, freuen.


    Spezielle Grüsse an Cha-Tu.


    Liebe Grüsse an alle im Forum

    Lieber Sigmar,


    ich danke Dir SEHR für diese klare, gute, verständliche und sehr kompetente Klarstellung! Besonders die Differenzierung von pathologischen HRS (VHF etc.) und den hier "üblicherweise" als "Herzrhythmusstörung" bezeichneten harmlosen Extrasystolen halte ich für sehr wichtig und Du hast das wunderbar differenziert beschrieben.


    Ja, ich sehe das genauso wie Du: Man MUSS zum Spezialisten seiner selbst werden, und dazu braucht es eben auch die Lektüre der Fachliteratur und nicht nur ein Internetforum oder Wikipedia.


    Danke sehr und alles Gute für Deinen Weg.


    Cha-Tu

    Danke Cha-Tu


    Ich sehe, du bist hier der aller Kompetenteste im Forum. Aus diesem Grund habe ich mich gerade auf deine Beurteilung meiner Klarstellung besonders gefreut und kann sicher sein, dass ich nun verstanden wurde und niemand Angst machen will.


    Als Freidenker liegt es halt in der Natur meiner Person, dass ich alles ziemlich realistisch sehe, was von anderen nun wiederum leicht mißverstanden werden kann.


    Nochmals herzliche Grüsse an dich.

    Hallo sigmar,


    oh man, ich kann mir gar nicht alles merken, was du geschrieben hast. Also ich würde auch nicht behaupten, dass du absichtlich Angst machst!!


    Ich habe pathologische HRS und Extrasystolen nicht unterschieden. Wenn ich nachts wegen der Hüpferei nicht schlafen kann und mich in allerlei Symtome reinsteigere, dann lese ich hier im Forum. Da steht dann wie viele Leute versuchen mit ES umzugehen, oder das Diese nicht schlimm sind und man damit alt werden kann. Mir macht das Mut und ich beruhige mich dann.


    Es gibt hier bestimmt viele Angsthasen (wie mich). Das sieht man ja an den Fragen: Was könnte das sein? Ist das schlimm...? Wer kann helfen? Geht das wieder weg? Wer hat Erfahrungen...? etc. Und das ist ja auch das Schöne!! Gerade das man sich mal zwischenmenschlich austauschen kann mit Betroffenen finde ich toll. Und manchmal möchte man eben was Positives hören um nicht ganz meschugge zu werden. Denn sind wir doch mal ehrlich, die Familien sind oft schon genervt (toi toi toi meine halten noch durch) und die Ärzte sagen ja nur das Nötigste. Man versucht sich doch an jedem Strohalm festzuhalten...


    Ich war ja nun heute 1,5h zum anstrengenden Rückensport und habe das Gefühl, das seit dem mein Hopsen nicht mehr aufhört. Aber ich werde besser heute nicht mehr nachlesen...


    Nun haben mich Cha-Tu und einige Andere ja schon über ES aufgeklärt, was die Sache ja erträglicher macht...Nun mußt du dir vorstellen, sitze ich gestern nacht im Bett mit dem Lappi auf dem Schoß und lese. Nun steht das plötzlich was von frühem Herztod durch HRS. Na da habe ich mir fast in die Hose gemacht. Ich dachte das gibt es doch nicht! Meistens steht hier doch alles nicht so schlimm, man kann gut damit leben, und dann das. Da konnte ich mir nicht verkneiffen einen Eintrag zu machen...


    Nimms mir also nicht übel. Ich hoffe du verstehst jetzt wie es dazu kam.


    Ich reiche dir die Friedenspfeiffe...upps hier gibts nur Eis :p> Naja auch gut


    PS: Du weißt doch: " Nicht jeder der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde" *:)


    In diesem Sinne Lg

    Sehr interessant, was es hier seit meinem letzten Beitrag so zu lesen gibt…


    Cha-Tu und Sigmar etwas hinzuzufügen, wäre da doppelt gemoppelt, das kann ich mir mit gutem Gewissen ersparen. Vielen Dank für Eure kompetenten Antworten.


    Sehr gefreut habe ich mich auch über die Berichte von Edelgard und Bertlino zu Euren erfolgreich verlaufenen Pullmonalvenenisolationen. Mit Eurem Beweis, dass es dafür auch professionelle Hilfe gibt, baut Ihr so manchen Betroffenen etwas auf.


    Eine ebenso erfolgreiche Ablation wünsche ich Dir lieber @Schoof im März. Du wirst sehen wie schnell die Zeit vergeht und Du danach am Rechner sitzen wirst, um uns, an Deinem Erfolg teilhaben zu lassen. Wir drücken Dir fest die Daumen.


    Dann war noch Christine, die auch mein Kribbeln in der Magengegend verspürt, wenn sich Vorhofflimmern ankündigt. Ich hoffe, Du kriegst auch bald wenigstens die Gegenmaßnahmen so hin, wie ich. Aber sehr interessant Deine kurze Zusammenfassung – Danke!


    Auch die Berichte von Uwe@Skipper56 sind sehr aufschlussreich – ein Dankeschön auch an Dich! So kommen immer neue Einzelheiten in unser Puzzle, die man so noch nicht gehört hat und die man erst einmal verdauen muss.


    Ich persönlich bin ja immer noch hauptsächlich auf meine Hohlvenen-Kompressions-Theorie fixiert, was aber nicht heißt, dass mich alles Andere nicht mehr interessiert. Ich erstelle eine neue Zusammenfassung, wo für mich wichtige Einzelheiten aus allen Beiträgen mit rein kommen. Ein Dankeschön auch an alle die Beitragsschreiber, die ich jetzt nicht direkt angesprochen habe aber die sicher irgendjemanden damit helfen.


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Schön, dass ich dieses Forum entdeckt habe. :-) Vor dem Forum dachte ich, und die Reaktionen der verschiedenen Ärzten haben das auch immer noch unterstrichen, ich wäre die einzige auf diesem Planeten, die genau dieses Problem hat. Jetzt entdecke ich hier, dass es nicht stimmt. Verblüffend finde ich die Tatsache, dass doch ganz viele einen Zusammenhang sehen, zwischen dem Stolpern in der Brust (medizinisch möchte ich hier gar nicht werden) und der jeweiligen Nahrungsaufnahme. Ich bin also doch nicht so blöd, wie es mir manche Ärzte weismachen wollten. Histamine? Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Wäre mal einen Test wert. Gibt es sonst noch Auslöser, die mir nicht bekannt sind? Koffein weiß ich, extrem fettige Speisen weiß ich auch, Laktose bei mir sowieso! Wie sieht die Erfahrung bei euch mit Fruktose aus? Gibt es da Hinweise zu?

    Hallole,


    ich habe seit ein paar Monaten oft Herzstolperer gehabt, hab ewig oft ein EKG machen lassen weil ich Angst habe, aber das war jedes Mal in Ordnung. Zusätzlich habe ich oft einen Druck auf der Brust und muß nach den Stolperern oft aufstoßen. Intercostalneuralgien habe ich auch oft.


    Da ich in der BWS 2 Vorfälle habe (und in der HWS 3, davon eine Bandscheibenprothese) war ich letzte Woche beim Orthopäden, der sein Handwerk richtig versteht und hab ihm mein momentanes Leiden geschildert.


    Er hat ein Röntgenbild von der BWS gemacht (in dieser Region hatte ich vorher noch nie ein Röntgenbild, nur ein MRT), und darauf hat er dann gesehen, daß ich Scheuermann habe. Da Morbus Scheuermann in der Jugend entsteht wundere ich mich nun nicht mehr, warum meine Wirbelsäule schon so kaputt ist.


    Was aber noch viel wichtiger ist: Er hatte mich dann abgetrastet und auf der linken Seite war eine ziemliche Verhärtung. Er sagte mir er wundere sich nicht, warum ich Herzstolperer habe. Eingerenkt hatte er mich dann auch noch und daraufhin waren die Stolperer kaum noch da. Was er auch noch gesagt hat: Beim Bücken können die Stolperer auch auftreten. BINGO sagte ich, denn das ist mir nicht fremd.


    Vielleicht hilft das einigen von Euch.


    Liebe Grüße, Gaby


    ps: ich werd aber trotzdem im März mein Herz mit Ultraschall und Belastungs-EKG testen lassen. Wenn da nix ist ists dann umso besser.

    Ich habe eben gelesen, dass wenn eine Herzmuskelentzündung vorliegt, jede ES zu Kammerflimmern führen KANN.


    Kann man das so stehen lassen oder ist das komplexer? Sprich müssen Vernarbungen o.ä. vorliegen, damit diese Extrasystolen während einer HME gefährlich werden können oder reicht alleine die Entzündung für ein Entarten der ES in Kammerflimmern?


    Die Ärzte haben mich Ende letzten Jahres ja mit dem Satz "Wir machen uns absolut keine Sorgen mehr um ihr Herz" nachhause geschickt, nachdem sie meine SVES auf einem Langzeit-EKG gesehen haben.


    Nach meiner Logik hätten sie diesen Satz wahrscheinlich nicht getroffen, wenn die SVES im Rahmen der VERMUTETEN Herzmuskelentzündung eine Gefahr dargestellt hätten, oder?


    MfG, ItzyBitzySpider89.

    @ Gerhard – Hallo Gerhard,

    nach einiger Pause habe ich hier im Forum vorbeigeschaut und freue mich, dass Du Deine Erkenntnisse nach Berlin gesendet hast. Hast Du schon etwas gehört oder ist schon ein Fachartikel wie "Gerhards Hohlvenentheorie" :-) in Arbeit ? Allein schon dieser Threat würde viele Ärzte hinsichtlich der enthaltenen Erfahrungswerte weiterbringen und sollte mal im Ärtzeblatt in Auszügen wiedergegeben werden.

    @ Alle bzw. die,

    die es "hören" wollen: Wenn man mit Abstand die Beiträge von Euch so überfliegt, ist ja wirklich ein durchgänger Tenor in vielen Beíträgen vorhanden: Ihr spürt mehr oder weniger intensiv Euer Herz – Arzt stellt nichts fest – Ihr kämpft weiter mit Angst / Unwohlsein / Beschwerden – Arzt vermutet psychosomatische Beschwerden oder wenn der Arzt doch etwas feststellt, so hält er eine invasive o.a. Maßnahme am Herzen für notwendig...


    Ich hatte es schon vor einiger Zeit einmal gepostet aber möchte nochmal – neben dem Hinweis auf die Probleme durch Histamin, das definitiv massive Probleme verursachen kann und auch in das Verhalten der Körpermuskulatur u.a. eingreift und diverse Reaktionen verursachen kann – den Hinweis geben: Liegt es überhaupt an Eurem Herzen?


    Wenn aus meinem Auspuff am Auto Qualm rauskommt, dann wechsele ich auch nicht den Auspuff, sondern überprüfe die Zündung, den Treibstoff etc. So ist es doch bei Vielen von uns auch: Ich glaube, dass das Herz durch Einflüsse irrritiert wird, dabei aber völlig gesund und ohne möglichen Befund ist. Die Ursache für die Störungen liegen oftmals woanders (von echten Herzfehlern einmal abgesehen). Also: Denkt nicht nur über ein krankes Herz nach sondern versucht mal Eure Gewohnheiten (z.B. weniger Histamin!!!) zu ändern. Ehrlich gesag finde ich gerade an dieser Stelle die Schulmedizin extrem hilflos. Es ist wirklich oft nur eine Syptombekämpfung ohne die weiteren Hintergründe zu betrachten und die Ursache zu erforschen.


    Bei mir hat die Suche und Finden eines signifikanten Zusammenhanges zwischen meinen Beschwerden und Histamin – und daraus resultierend eine Histaminreduktion in der Erhährung – praktisch zu völliger Beschwerdefreiheit geführt, nachdem es bereits seltsame ärtzliche Theorien gab. Und wenn ich einen Haufen Erdbeeren oder eine gewürzte Tomatensuppe mit Rotwein geniesse, na dann weiß ich bald dass es keine Einbildung ist, sondern Histamin ganz schön intensiv wirken kann und bleibe dann wieder bei meiner Ernährung mit einem lockeren Augenmerk auf Histamingehat in der Nahrung...


    Gruß


    Docsen

    Ich habe erst in der letzten Woche einen Histaminunverträglichkeitstest gemacht. Die genauen Werte kenne ich leider nicht, aber nach Aussage meiner Ärztin liegt keine Unverträglichkeit vor. Kann es trotzdem sein, dass man mit Histamin Probleme hat, auch ohne Nachweis im Blut? Von bestimmten Rotweinsorten bekomme ich schon seit jeher rote Flecken im Gesicht. Und von anderen Nahrungsmitteln auch. Ich habe aber noch nicht so wirklich herausgefunden, welche Lebensmittel die Ursache sind. Koffein weiß ich ja inzwischen, aber ich kann z.B. auch keinen koffeinfreien Kaffee trinken. Schon seit 2 Jahren sage ich bei jeder Untersuchung, dass ich davon überzeugt bin, dass nicht mein Herz das Problem ist.


    Schon des Öfteren bin ich auch auf den Hinweis gestoßen, dass eine Überjodierung gewisse Symptome auslösen kann. Was haltet ihr davon?

    Hallo,


    ich schaue zur Zeit nicht so oft hier rein, weil es mir ziemlich gut geht und möchte mal etwas ganz anderes in die Diskussion bringen. Da mein Lebensgefährte an Multipler Sklerose erkrankt ist, habe ich mich im letzten halben Jahr intensiv mit Autoimmunerkrankungen und bzw. chronischen Erkrankungen im Allgemeinen beschäftigt. Ich bin zu der Schlussfolgerung gekommen, dass auch Vorhofflimmern eventuell in die Zivilisationskrankheiten einzuordnen ist, d.h. durch eine falsche Lebensweise entstanden ist. Darunter verstehe ich nicht nur, dass wir als Einzelperson falsch leben, sondern dass auch die Umwelt nicht stimmt. Da gibt es Hunderte Faktoren: Gifte überall, im Essen, im Boden, im Wasser, in der Luft, in der Kleidung, in den Zähnen etc. Lichtverschmutzung, Schlaflosigkeit, Stress, überhaupt falsches Essen, zu wenig Nährstoffe, negatives Denken. Wir leben heute vollkommen anders als die Menschen vor hundert Jahren, ganz zu schweigen von Naturvölkern. Und unser Körper scheint diese neue Lebensweise nicht so gut zu verkraften. Mehr Stress, vor allem geistig-psychischer, aber weniger Nährstoffe, um dem entgegen zu wirken. Kein Wunder, wenn es schief geht.


    Ich habe mir diese Faktoren bewusst gemacht und im Rahmen des Möglichen versucht, etwas zu verändern. Und ich muss sagen, dass es mir wesentlich besser geht, seit vier Jahren habe ich kaum Beschwerden und bin wieder viel aktiver. Ich traue mich wieder viel mehr, ohne die ständige Angst, ich könnte Vorhofflimmern bekommen.


    Ich glaube also nicht, dass das Problem an einem bestimmten Punkt oder einer bestimmten Stelle liegt, sondern dass es umfassender und grundsätzlicher ist.


    In meiner Ernährung gibt es jetzt eine Fülle von Nährstoffen, viel, viel Gemüse, bunte Gemüse, dunkelgrüne Blattgemüse, roh und gekocht, schwefelhaltige Gemüse zum entgiften, usw.


    Ich vermeide Stress, bin täglich im Wald unterwegs, bewege mich, statt vor dem PC oder Fernsehen zu sitzen, mache positive Affirmationen und die Herzintelligenz-Übungen.


    Ich lebe richtig auf und bin voller Tatendrang. Auch bei meinem Lebensgefährten zeigt diese Strategie eine positive Wirkung.


    Ich wünsche euch sehr, dass es auch euch gelingt, die Dinge zum Guten zu wenden. @:)

    Vidgi


    Ein wichtiger und sicher sehr zutreffender Beitrag von dir. Es ist auch die Meinung der Mediziner und Pharmakologen, das Herzrhythmusstörungen, explizit Vorhofflimmern, bereits zu den Zivilisationskrankheiten gehört, denn die Zahl derer, die daran erkranken ist stark steigend.


    Du hast es also geschafft und dein früheres Verhalten insofern geändert, sodass es dir nun spürbar besser geht.


    Nur müsste man dann halt auch wissen, wie es dir vorher mit den VHF-Episoden ergangen ist, Häufigkeit, Beeinträchtigung deiner Lebensqualität usw., du hast das nicht konkretisiert.


    Ich ließe mich nämlich gerne davon überzeugen, dass VHF durch bloße Änderung der Lebensweise, positives Denken usw. in den Griff zu bekommen ist. Von einer gänzlichen Befreiung der Symtomatik oder gar Heilung mal abgesehen.


    Derzeit glaube ich jedoch nur, dass man mit einer Lebensänderung, so nützlich und wertvoll sie auch sein mag, das Leiden möglicherweise etwas zu lindern vermag, die Grunderkrankung aber leider bestehen bleibt.


    Mich würde deine Erfolgsgeschichte etwas näher interessierenen.


    Liebe Grüsse

    Also ich bin froh, daß ich diesen Beitrag entdeckt habe.


    Leide ebenfalls seit ca. 8 Jahren unter Rhythmusstörungen mit Vorhofflimmern.


    Nehme 2x täglich 5 mg Bisoprolol, aber abstellen konnte ich diese Beschwerden nie.


    Die Ärzt raten mir immer nur Marcumar einzunehmen zur Blutverdünnung, aber das Vorhoffflimmern abstellen konnte bisher keiner.


    Auch bei mir entstehen ca. 70% von Vorhofflimmern durch falsche Bewegung, bzw. wenn Bauch und Zwerchfell aufs Herz drücken.


    Hatte gestern wieder ein Ereignis, mußte mich an einem engen Parkplatz aus dem Auto quälen, vergaß den Hosengürtel etwas aufzumachen, und schon ging es los, dauert bei mir immer länger an, bis es sich wieder normalisiert, manchmal 24-48 Stunden.


    Auch Schalldruck aus Lautsprechern haben es bei mir schon ausgelöst. War mal bei einem Konzert, dann ein rießiger Paukenschlag und schon ging es bei mir los.


    Wenn es keine Bewegungsuursachen hat, dann bekomme ich bestimmt Rhythmusstörungen durch Hystamine, sprich Käse, Pizza etc. Oder duch Senf und zuviel Essig im Salat.


    Habe hier mal meine Ereignisse aufgeführt.


    Die meisten HR fangen an durch folgendes:


    Wenn ich nachts oder morgens auf Toilette gehe fängt es manchmal an. Weiß nicht ob durch das schnelle aus dem Bett steigen oder durch komische Bewegung, Rechtsdreh/Linksdreh.


    Histaminempfindlichkeit


    Geräuchertes, starker Käse, Pizza, scharfe Sachen,


    Rotwein (nicht bei Württemberger), Balsamico-Essig


    Durch Bewegung links/rechts


    Beim Bücken, Gürtel drückt, Schuhe zubinden,


    Boden wischen, Bad putzen


    Durch Schnarchen (Luftanhalten)


    Durch Stress


    Durch starke Belastung, z.B. 3 -4 Std. Gartenarbeit


    Zwerchfell drückt aufs Herz,


    manchmal reicht es schon, wenn ich mit den Fersen auf hartem Boden gehe,


    durch die Erschütterung kann es anfangen.


    Durch Aufstoßen, bei Blähungen


    Beim Autofahren, starke Bodenwellen/Unebenheiten.


    Mache beim Autofahren grundsätzlich immer den Gürtel auf


    Zu schnelles Umdrehen im Bett


    Zu schnelles Aufstehen


    Strecke mich im Bett nach dem Aufwachen,


    unglücklich bewegt, HR fangen an


    Ja ich finde es schwach, daß unsere Ärzteschaft solche Leiden nicht abstellen kann.


    Vielleicht kann man hier etwas operativ machen ?


    Mich kotzt das alles an. Bin 68 Jahre alt, kein Übergewicht, 180 cm Körpergröße, 79 -80 kg Gewicht. Gehe 2-3 mal die Woche ins Fitness und Sauna.


    Wie soll das in der Zukunft weitergehen.


    Alles Gute an alle Leidensgenossen.