Hallo Gaby,


    schön zu hören, dass du Cetirizin ohne Probleme nehmen kannst. Ich werde es mir merken, falls es notwendig wird. Hast du damit Erfolg, was dein Vorhofflimmern betrifft?


    Im Übrigen habe ich gerade gelesen, dass an der Uni in Umeå, Schweden, drei Gruppen von Patienten mit Vorhofflimmern verglichen wurden: die einen nahmen Warfarin (ein Vitamin K Antagonist, ähnlich Marcumar), die anderen Acetylsalicylsäure und die dritte Gruppe wurde gar nicht behandelt. Das Ergebnis war, dass die Gruppe, die Acetylsalicylsäure nahm, weit mehr Schlaganfälle hatte als die Gruppe, die gar nicht behandelt wurde. In Schweden wird wohl künftig empfohlen, bei Vorhofflimmern kein Aspirin mehr zu geben.


    Wie wird das in Deutschland gehandhabt? Wird dort Aspirin noch gegeben bei Vorhofflimmern?

    hallo ich bin 19 und habe seit 5 jahren VHF


    ärzte wissen nicht was tun. wissen nun aber das es VHF ist


    hier im forum habe ich sehr viel gelernt und ich danke dafür


    ich hätte da eine frage:


    sind hier im forum statlich anerkante ärzte ? wen ja. gibt es irgendwelche studien, dokumentationen, heilungs erfolge zum thema VHF?


    mfg tom

    @ tagimbul

    Worum geht es dir genauer? Ursachen, ärztliche Therapien oder was du selber tun kannst? Studien gibt es sicher viele. Verstehst du Englisch? Hier gibt es eine Fülle von Informationen, auch mit Angaben von Studien, wenn du dich geduldig durchklickst: http://www.afibbers.org/


    Wie oft hast du Vorhofflimmern und was sind bei dir die Auslöser? Ist dein Herz sonst gesund?


    Gruß, Vidgi

    kann leider kein englisch


    und ich kenne auch den auslöser nicht. es komtm manchmal einfach


    und ich denke


    und wen ich lauter bassmusik, alkohol, körperliche betätigungen und schlafmangel ausgesetzt bin das das dann entscheidende faktoren sind für's VHF


    also fast täglich habe ich so herzüberspringer. das wenn das herz rasst habe ich selten meistens gehe ich dan soschenl ich kann ins krankenhaus.


    psychisch ist es auch eine hohe belastung :( ich will wieder drausen rumrennen und an partys laute musik hören und tanzen bis in den morgen.


    doch ich geh kaum noch aus dem haus weil ich angst habe mir könnte was passieren :(

    @ tagimbul

    Du scheinst dich zwischen den zwei Extremen der körperlichen Verausgabung und der ängstlichen Zurückhaltung zu bewegen. Wie wäre es, wenn du anfängst, deinen Körper und seine Grenzen besser wahrzunehmen und ihn etwas liebevoller zu behandeln? Innerhalb dieser Grenzen gibt es bestimmt viel Spielraum, um das Leben zu genießen.


    Wie du in diesem Thread gelesen hast, gibt es hier manche, die mit Erfolg ihr Vorhofflimmern reduziert haben, sei es durch Änderung der Ernährung, durch Vermeidung von Auslösern oder Massage der Oberbauchs. Es ist also möglich, selbst etwas zu tun, aber nur vorbeugend.


    Vielleicht kannst du aufschreiben, bei welchen Gelegenheiten und zu welchen Tageszeiten dein Herz unruhig wird.


    Mit all dem will ich nicht gesagt haben, dass du nicht zum Arzt gehen sollst. Bei Vorhofflimmern ist ein Arzt unbedingt notwendig. Aber du bist die Person, die am meisten für deine eigene Gesundheit verantwortlich ist. Krankheiten fallen nicht einfach vom Himmel, oft spielt der Lebensstil eine Rolle, selbst wenn man eine Veranlagung dazu hat. .


    Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg,

    ja das stimmt schon. ich stecke in einem kleinen teufelskreis. die angst vor bewegung schwächt stetig meine kondition. omentan ist meine kondition schon an einem kleinen tiefpunkt :/ doch das gefühl das man hatt wen man sich körperlich verausgabt (erhöter puls) asoziiere ich immer gleich mit dem herzrassen das vom VHF kommen kann.


    hier im forum gab es 1-2 post von leuten die operationen gemacht haben und seither es nichtmehr hatten. ich spiele ja selber mit dem gedanken eine operation zu machen.

    Hallo, Blähbauch-Kollegen,


    was viele beschreiben können schlichtweg die Symptome von DDFB / SIBO (Bakterieller Dunndarm Fehlbesiedung /Small intestinal bacterial overgrowth) sein. Kenne das alles schon 25 Jahre. Nehme seit 14 Jahren (!) Rifaximin in Zyklen wann ich es brauche (meist 1-2 x Monat). Die DDFB "vergiftet" deinen Körper quasi durch die Toxine die entstehen beim verstoffwechseln deiner Nahrung.


    Bei entsprechender Fehlflora wird auch Histamin gebildet aus dem Verstoffwechseln der Proteine. Einfach mal nach Histaminbildenden Bakterien googeln. Zudem schütten die Mastzellen im Darm dabei vermehrt Botenstoffe aus (Histamin u.a.) eben wegen dieser Reizung (Massenvermehrung von Bakterien). Besonders wenn man zum Mastzellen-Überaktivitäts-Syndrom neigt.


    Bis ich das "Problem SIBO" 1999 zufällig selbst bei mir entdeckte (endlose Ärztebesuche) war ich am Schluss bei 170 cm auf 52 kg und nahm jeden Tag per Trinknahrung über 3.500 Kcal zu mir um zumindest nicht weiter abzunehmen. Alle Symptome kenne ich auswendig und am eigenen Leib.


    Besonders unangenehm in Kombi mit dem Roemhold-(Syndrom). Bauchumfangzunahme bis +4-6 cm


    (Maßband) oft innerhalb 15-30 min. möglich. Herzrasen, Eishände, Schwitzen, Blutdruckkrise, Frieren, Stolperer, Adrenalin usw. usw. Das "mechanische" Problem (Gasausdehnung) führt dann zur Hohlvenen-Kompression, Vagusreizung. Die Ursache ist jedoch die Fehlbesiedelung.


    http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCnndarmfehlbesiedlung


    oder wer gut ist in "medizinischem" Englisch hier ausführlicher: Small intestinal bacterial overgrowth


    http://en.wikipedia.org/wiki/Small_bowel_bacterial_overgrowth_syndrome


    Rifaximin wird ja nur zu unter 1% resorbiert, hat daher sehr selten systemische Wirkung. Was aber passiert ist das es erst mal ein paar Tage schlechter geht (Herxheimer, vermehrte Blähungen, DF...) aber das ist normal. Der "Kram" (die Fehlflora) muss erst mal raus ;-). Ich nehme immer das Standardprotokoll also 5x200mg Tag bis 6 x 200mg Rifaximin am Tag wie es ja auch Dr. Pimentel empfiehlt. Ich hatte um 2000 über eine US Newsgroup zufällig Kontakt zu einer "Leidensgenossin" in USA die am Cedar Sinai Hospital in LA damals an seiner ersten Studie teilnahm und mir über dramatische Verbesserungen berichtete. Damals wurde noch Neomycin verwendet, später Rifaximin. Das musste ich früher immer aus Italien von Alpha Wassermann (dem Patentinhaber) importieren lassen über die Importapotheke als "NORMIX", das Ursprungspräparat. Später gab es das dann auch in USA und D als XYFAXAN. Ich hatte damals in 2000 Neomycin genommen und dazu ein paar Tage extremes Low Carb gemacht. Ab dem 3. Tagen haben sich fast alle meiner monatelang extrem verkrampften Muskeln endlich entspannt, es war unbeschreiblich. Ich konnte ja nicht mal mehr 15 Minuten stehen oder 10 Min. am PC schreiben am Schluss. Eishände bei 30 Grad Außentemperatur, Herzrasen, Schwitzen, Dauerkopfschmerz, Schwindel (übrigens auch ein Zeichen für Darminfektionen!), Extremer Blähbauch, Psychoprobleme, Adrenalinausstoß, usw. usw.


    Um es kurz ;-) zu machen: Heute nutze Ich XYFAXAN 5 Tbl. Tag und wenn es mich schwer erwischt hat nehme ich dazu Survimed OPD (Easy Pack) Trinknahrung von Fresenius Kabi (15 Beutel ca. 65-120 EUR je nach Bezugsquelle, vergleichen lohnt sich). Ich nehme dann von der Trinknahrung 3-4 Beutel (1.500-2.000 Kcal Tag) also 4-5 Tage lang. Sonst dazu *NUR* klares Wasser, keinerlei anderes Essen.


    Die Besserung kommt meist am 3-4 Tag, sehr merklich. Es ist dann wie "Weihnachten" ;-) Dr. Pimentel mit dem ich früher mal kurz in Dialog mal war empfiehlt in seinem Buch "A new IBS Solution" ja auch "Elemental Diet" als Therapie oder Alternative zum AB. Es gibt auch weitere AB als Alternativen wie bspw. die "Kombikur" aus Rifaximin + Neomycin (bei viel Methan-produzierenden Bakterien) oder Cotrimoxazol und weitere AB: Siehe hier: http://www.puristat.com/bloating/sibo.aspx


    In seinem Buch empfiehlt Dr. Pimentel als Trinknahrung (Elemental Diet) immer "VIVONEX Plus" von Nestle. Das gibt es in D aber nicht, habe sogar beim Hersteller angefragt. Ich habe daher Survimed OPD als Alternative. Da das Survimed recht teuer ist kann man auch eine Homemade (selbstgemachte) Elemental Diet (also Trinknahrung) selbst machen. Infos gibt es dazu auch auf der Website von Dr. Allison Siebecker (selbst eine n Sibo-Betroffene) www.siboinfo.com, Sie hat auch eine Unterseite mit "Rezepten" für selbstgemachte Trinknahrung http://www.siboinfo.com/elemental-formula.html.


    Da vieles ja nicht in D dafür erhältlich ist, habe ich nach vieler Recherchen folgendes gefunden was ich nutze und "versucht" Survimed weitmöglichst zu entsprechen.


    Vivonex bzw. "selbstgemachte" Trinknahrung basiert auf "aushungern" der Fehlbesiedlung da diese Nahrung (quasi "vorverdaute" Proteine und schnellresorbierbare KH) schon sehr weit oben im Dünndarm nahezu komplett aufgenommen wird und somit nicht die Fehlflora im mittleren/unteren Dünndarm "füttert". Das Ganze funktioniert bei ca. 90% Betroffener. 12% haben jedoch lt. Studien die Fehlbesiedelung schon im Zwölffingerdarm, also ganz oben. Hier helfen dann nur noch Antibiotika.


    Protein: (reines Molke Hydrolysat) vom Layenberger Your Whey 4 Sport Protein-Shake Pur ungesüßt (KEINE Laktose, kein Soja, ungesüsst). Achtung das in den Drogeriemärkten hat fast immer Laktose und das "blaue" Your Whey (DM Drogeriemarkt bspw.) ist mit Sucralose gesüßt (= negativ!) daher das "silberne" Your Whey kaufen (Amazon.de hat es).


    KH: Dazu nehme ich Maltodextrin (glutenfrei! Ist so auch in Survimed und Vivonex als KH fast ausschließlich) für die Kohlehydrate und für Fettsäuren (Omega 3) gutes Leinöl (Reformhaus) oder MCT Öl, Kokosöl (vorsichtig hochdosieren sonst droht DF!).


    Ich habe als "Mahlzeit" immer 25g Proteinpulver, 50 g Maltodextrin, 10-15g Leinöl, etwas Salz oder "Ersatzsalz" (mit Kalium) – abwiegen mit Kü. oder Briefwaage 1g Teilung) und 500ml Wasser in einen Shaker oder mit einem batteriebetr. "Milchschaum-Mixer" mischen.


    Trinke es auf 2 x (zuviel auf einmal ist *nicht* gut da Darm geschädigt, Blähung durch Malabsorption) alle 2h also 250 ml. Wichtig: In den Kühlschrank stellen! Man sollte das aber nur ein paar Tage machen da wichtige Mineralien fehlen oder diese ergänzen (Kalium, Calcium, Magnesium). Man kann auch ein gutes Multivit. wie "Nutrient 950" von PURE (ohne Zusatzstoffe) rein mischen. Ich nehme dazu Magnesiumglycinat (beste Verfügbarkeit) auch von PURE 3-4 Kapseln. Billiges Mg. macht mir nur DF. Kalium (2-4g. Tag) kann man über Kalium-Ersatzsalz ("Blutdrucksalz") oder Gemüsesaft bzw. nur gesalzene Kartoffelchips (1200 mg K/100g, KEINE Hefe drin oder Paprika etc.)) bekommen. Ich muss immer auf Kalium achten wegen Mangel (kam von lange Low Carb). Dazu mache ich auch noch Magnesium Fußbäder (1 Tasse Magnesiumchlorid-Hexahydrat auf 5ltr. körperwarmes Wasser) 1-2x Tag.


    Info: "Zuerst" sieht es so aus als wenn das ganze noch mehr Blähungen macht, das ist normal aber in Kombi mit dem AB wirkt es schon. 3-4 Tage abwarten, Geduld haben und Mut ;-), es kommt dann auch mal DF zwischendurch.


    Tipp: Ich nehme auch oft noch Nystatin mit dazu (einschleichend) wegen Candida das man schon hat oder via Maltodextrin + AB etwas "hochkochen" kann.


    Sehr wichtig ist auch der Magnesiumspiegel. Die kaputte Darmschleimhaut (dauernde Entzündung durch DDFB) muss sich regenerieren. Viele der krassen Symptome kommen *auch* durch den Mg-Mangel und verschwinden sobald man mit 3-5 Tbl. Rifaximin + Trinknahrung + Magnesiumglyz. + Fußbäder für 3-5 Tage therapiert. Der Darm erholt sich und resorbiert wieder Magnesium, der Mg.-Spiegel steigt wieder. Muskeln entspannen sich. Im Proteinpulver ist auch über den Tag 250mg Mg drin, so dass ich gesamt 500-700mg Mg./Tag habe + Fußbäder.


    Nun die schlechte Nachricht: ES KOMMT IMMER WIEDER! Auch wenn es besser wurde:-( LEIDER. Das ist bei den meisten so. Auch bei mir. Kann man auch überall lesen. Es löst ja nicht das Problem (Bewegungsstörungen im Darm, also gestörte Darmmobilität usw.).


    Man kann noch weiteres machen: Spezielle niedrigdosierte Antibiotika um die Reinigungswellen / -bewegungen ("Cleaning Waves") im Dünndarm anzuregen (Falls es ein Arzt in D verschreibt;-) , Probiotika (die einen sagen ja, andere nein), Low Carb (Kaliumwerte beachten!), FODMAPS- oder SCD-Diät, Magnesiumdauereinnahme, natürliche Antibiotika (Oreganoöl, Pfefferminzöl) usw. usw.


    WICHTIG ist auch alle anderen "Probleme" auszutesten: Glutenunverträglichkeit, Histaminintoleranz, Fruktoseprobleme, Laktoseprobleme, Candida usw.


    Hoffe das hilft jemandem.


    LG SIBBO


    Hinweis (Disclaimer): Alles meine rein unverbindlichen "Laienmeinungen" und Erfahrungen. Kein medizinischer Rat,


    weder Therapieempfehlungen noch Heilsversprechen, kein "ärztlicher" Rat! Bei Fragen/Problemen immer Arzt konsultieren.


    (Teil 2 folgt, da Beitrag zu lang zum einfügen ;-)

    (Teil 2)


    Noch ein paar gute Infoquellen:


    http://www.siboinfo.com/


    http://www.townsendletter.com/FebMarch2013/ibs0213.html (Preisgekrönter Sibo-Bericht v. Dr. Siebecker)


    http://www.gidoctor.net/small-intestinal-bacterial-overgrowth.php


    http://sibosymposium.com/sibo/sibo-presenters/


    Vorab: Roemhold ist ein "mechanisches" Problem, daher nicht "heilbar" (bis evt. auf die Ausnahme Ursache = Hiatushernie).


    Es hilft NUR Blähungen (= Ursache!) weg zu bekommen oder zu lindern.


    2.) Folgendes antesten und ggf. abklären, ob:


    - Laktosefreie Ernährung hilft. Testphase laktosefrei machen. Infos gibt es sehr viele im iNet. googeln.


    - Histamin-Intoleranz bedenken. Testphase mit histaminfreier Diät machen. Infos gibt es sehr viele im iNet, googeln.


    - (Low) FODMAPs Diät versuchen oder generell testweise Kohlenhydrate (sehr) stark einschränken (ideales Bakterienfutter, dadurch idealer Gasbildner). Oft dramatische Besserung Blähungen. Auch hier: Infos gibt es sehr viele im iNet, googeln.


    - Glutenempfindlichkeit prüfen, testweise komplett glutenfreie Kost (Reformhaus, Drogeriemarkt). Falls keine Besserung: siehe FODMAPs oder Kohlenhydratharme Kost.


    - Zwischen den Mahlzeiten NICHTS essen (zusätzlich) keine Snacks / Leckerlie, Zwischenmahlzeiten und NUR Wasser trinken zwischen den Mahlzeiten (oder Mineralwasser). Keine Limonaden, Kaffee mit Milch etc. Hintergrund: Darmbewegungen werden angeregt und (noch) nicht vollständig verdaute Nahrung (der vorherigen Mahlzeit) wird aus dem Dünn- in den Dickdarm transportiert wo sie ideale "Nahrung" für die dortigen Bakterienmassen darstellt. Diese freuen sich darüber, verarbeiten das Geschenk und produzieren massenweise Gase (Methan, CO2). Insb. das Methan verlangsamt zu dem noch die Darmpassage, die Gase "stocken". Sehr oft kommt der "plötzliche" Blähbauch nach einem Snack, Getränk, Bonbon, Essen oder sogar nach einer simplen Tabletteneinnahme. Darauf mal achten. Das alles bringt Darmbewegungen die (noch) "unverdautes" in den Dickdarm "schaufeln". Siehe hier auch Stichwort "Gastrokolische(r) Reflex" (wieder mal googeln). Gut hilfreich können auch "nur" 2 Mahlzeiten am Tag oder 3 mit "ausreichend" Verdauungszeit dazwischen (4-5h)sein. Dazwischen wie gesagt NICHTS außer Wasser trinken.


    - Manchen hilft auch ballaststoffreichere Kost, wobei es NICHT Rohkost sein muss. TK-Gemüse (Möhren, Brokkoli, Blumenkohl-Mix o.ä.) als kleine Beilage (gekocht oder in der Mikro) kann reichen.


    - Auf weitere Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten achten: Fruktose-Intoleranz (Früchte und Fruchtzucker meiden). Extremer Gasbildner, da schlecht verdaulich.


    - An Pilzbefall (Candida) denken! Ggf. testen lassen und oder Nystatin/Anti-Pilzdiät *nach* Rücksprache mit Arzt versuchen. Aber Achtung: Auch Nystatin macht (zunächst) Blähungen und/oder Durchfall.


    - Generell gilt: Alles was ungenügend verdaulich / resorbierbar ist (viele KH, Zuckerarten, Rohkost, Bohnen etc.) wird im Dünndarm nicht/ungenügend aufgespaltet, resorbiert (aufgenommen) und landet somit unverdaut im Dickdarm. Das wiederum: Ideale Bakteriennahrung, die selbige verstoffwechselt, unter massiver Gasproduktion.


    Die Resultate kennt ihr ja: Zwechfellhochstand, Atemnot, Herzrasen, Adrenalinausschüttung (Eishände, Schwitzen oder frieren...), Angst, Herzstolpern (Extrasystolen), Schwindel, Übelkeit, Bluthochdruckkrise usw. usw.


    Ganz wichtig, 1 weitere mögliche Ursachen bei (starken), "jahrelangen" Blähungen:


    MACS in Betracht ziehen (Mastzellen Überaktivität Syndrom).


    Krankhafte Mastzellüberaktivität (im Darm) Darmkrämpfe, Blähungen, Verdauungsstörungen. Viele Reizdarmpatienten leiden häufig auch unter Symptomen einer Mastzellüberaktivität. Vermehrte Mastzellenzahl im Darm. Diagnose hier über spezielle Ärzte (Hämatologen) die sich mit dieser Materie auskennen müssen. Diese Forschungsergebnisse sind recht neu und setzen sich mehr und mehr durch. Hier am Besten wieder Google befragen: Mastzellen, Reizdarm, Mastzellen-Überaktivität. Manchmal kann es auch eine unentdeckte Mastozytose sein, die alleine schon Darm-/Herzbeschwerden usw. machen kann.


    HINWEIS: Ich mache hier für niemanden Werbung (also nicht für ein Buch, Amazon, Pure, "Dr. P.", Your Whey" oder sonst wenn) und "verkaufe" auch nichts. Es sind nur die Ergebnisse aus eigener, umfangreicher Recherche und Eigenversuchen.


    Übrigens zahlt die KK meist *nicht* für das Rifaximin da es in D leider immer noch "off-label"-Behandlung ist. Es ist nicht billig 12 TBl. je 200 mg ca. 30-35 EUR. man braucht 3-5 Pck. für eine "Kur".


    Hoffe das hilft jemandem.


    LG SIBBO


    Hinweis (Disclaimer): Alles meine rein unverbindlichen "Laienmeinungen" und Erfahrungen. Kein medizinischer Rat,


    weder Therapieempfehlungen noch Heilsversprechen, kein "ärztlicher" Rat! Bei Fragen/Problemen immer Arzt konsultieren.

    Hallo liebe "Flimmerfreunde",


    ich vermisse Einträge von Gerhard :)z


    Sibbo, Du hast Dir sicher große Mühe für Deine 2 Artikel gemacht, aber es war mir zuviel ":/


    Ich habe nicht einmal den 1. Teil komplett gelesen - sorry.


    Glaube, es erging nicht nur mir so auf diesem Faden.


    Mir geht es sehr gut, mein letztes VHF liegt schon Wochen zurück :)^


    Jetzt habe ich aber eine Frage an Euch: Ich nehme einen Gerinnungshemmer, kann es sein, dass die bessere "Fließgeschwindigkeit" des Blutes auch mein Herz entlastet und dadurch die Anfälle abgenommen haben ???


    Jetzt :)D

    Hallo, bin neu hier und hatte am 11.2.14 eine PVI im Klinikum Coburg.


    bin 40 Jahre männlich und habe dazu noch eine KHK.


    Nach fast 4 Wochen habe ich so das Gefühl das VHF und ES wieder zunehmen. ich hoffe aber noch auf Besserung innerhalb der ersten 3 Monate.


    Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht dass es erst später besser wird.


    mfg


    Jens

    @ SIBBO

    Ich finde auch, dass dein Beitrag etwas unübersichtlich geraten ist. In guter Absicht hast du zu viele Details beschrieben. Ich habe ihn dennoch durchgelesen und mit Hilfe des engl. Wikipedia-Artikels etwas mehr Klarheit bekommen. Ein paar Dinge sind der Überlegung wert. Rein gefühlsmäßig wären mir die Antibiotikaeinnahmen zu häufig. Ich würde erst einmal nach den Ursachen der bakteriellen Dünndarmfehlbesiedlung suchen und versuchen, diese auszuschalten. Ich bin immer für das am meisten Natürliche.


    Kennst du die Ursache für deine DDFB? Es muss ja einen Grund haben, dass sie immer wieder kommt.

    @ Christine

    Gerhard geht es wahrscheinlich zu gut, deswegen schaut er nicht mehr so oft hier rein.


    Ich habe diese Erfahrung nicht gemacht, dass es mir mit Waran besser geht. Ob ich Vorhofflimmern habe oder nicht, schien mir bisher unabhängig davon zu sein. Aber ich habe bisher auch nicht darauf geachtet. Ich könnte es nachprüfen, wenn ich mal Zeit habe, da ich alles aufgezeichnet habe. Spontan kann ich so viel sagen, dass Waran und vorhofflimmernfreie Zeiten nicht genau übereinstimmen, aber die Zeiten, wenn ich länger kein Vorhofflimmern hatte, fallen immer in die Perioden, in denen ich Waran nahm. Auf jeden Fall ein interessanter Gedanke!


    Schöne Grüße,

    ich mach jetzt nochmal eine blutuntersuchung. und gucke wo ich mangel habe oder wo was zu hoch ist.


    ein arzt meinte neulich zu mir magnesium mangel kann auch eine ursache für extraschläge sein


    denn magnesium mangel führt zu zuckungen in den muskeln.


    histamin? der arzt hate nich viel zum thema histamin zu sagen


    ablation? wahrscheinlich lasse ich die machen. ich mache jetzt noch eine kardiologische untersuchung und dan wahrscheinlich eine ablation.


    ich halte euch auf dem laufenden

    @ Christine

    Hier bin ich noch einmal. Ich habe folgenden Artikel im Ärzteblatt online gefunden: Studie stellt Kausalität in Frage. Der Link dazu: http://www.aerztezeitung.de/me…musstoerungen/?sid=857354


    In dieser Studie wird festgestellt, dass zwar Leute mit Vorhofflimmern ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben, aber gleichzeitig kein zeitlicher Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern und Schlaganfall besteht. Das deutet darauf hin, dass vielleicht gar kein ursächlicher Zusammenhang besteht. Möglicherweise liegt ein gemeinsamer Faktor beiden zugrunde. Der Kommentar dazu ist auch interessant. Vielleicht ist auch der hohe Blutdruck nicht die Ursache des Vorhofflimmerns, sondern ebenfalls auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführen.


    Und vielleicht ist die bessere Fließeigenschaft des Blutes tatsächlich von Nutzen, indem sie noch etwas anderes bewirkt, als einen Schlaganfall zu verhindern.


    Viele vielleicht.


    Was Letzteres betrifft, nämlich das "Blutverdünnungsmittel", ist Folgendes auffällig bei mir:


    Die Phasen, in denen ich kein Vorhofflimmern hatte, sind immer aufgetreten nach Phasen, in denen ich besonders oft und lang Vorhofflimmern hatte. Aber gerade, weil ich so viel Vorhofflimmern hatte, habe ich Waran (entspricht Marcumar) bekommen und etwa ein halbes Jahr später hörte das VHF auf. Ich habe das bisher immer anderen Ursachen zugeschrieben, aber vielleicht hat das Waran ein Rolle gespielt. Für mich war es immer wie ein Wunder, dass dieses starke Vorhofflimmern schlagartig ganz verschwand.


    Hier der zeitliche Verlauf:


    2007 sehr oft VHF, irgendwann 2007 Waran bekommen.


    ab August 2008 bis Mai 2010 kein Vorhofflimmern, daher Waran abgesetzt. 2010 – 2012 sporadisch VHF, ab 2013 wieder sehr viel, daher im April wieder mit Waran angefangen. Okt 2013 bis jetzt wieder gar kein Vorhofflimmern.


    Wenn also ein Zusammenhang zwischen der Gerinnungshemmung und dem Verschwinden des VHF bestehen würde, wäre er zumindest zeitlich ziemlich versetzt. Man müsste mal untersuchen, welche Wirkungen das Waran noch hat. Wenn das Waran am Verschwinden des VHF beteiligt wäre, wäre noch die Frage, wie es bei anderen Gerinnungshemmern ist, die ja einen anderen Wirkmechanismus haben.


    Es grüßt dich

    Zu Extrasystolen, Vorhofflimmern & Co.

    Hier auch wieder ein Lebenszeichen von mir. Es geht mir wirklich momentan zu gut, um ständig vor dem Rechner zu sitzen – so wie es @Vidgi schon richtig vermutet. Aber trotzdem vielen Dank für die Vermisstenanzeige von @Christine. Den meisten hier komme ich nicht gleich zum fehlen, wenn ich mal 2 Monate nichts zum Besten gebe. Es ist ein Zeichen dafür, dass sie sich eh nicht mit meiner Theorie anfreunden können.


    Ich hätte aber auch keine Lust, ständig Fragen zu beantworten, deren Antworten man sich durch Lesen der Beiträge, selbst geben kann.


    Was @Christine fragt, ob eine Blutverdünnung z.B. mit Vitamin-K-Antagonisten, Ass etc., einen positiven Einfluss auf die Häufigkeit von Vorhofflimmerattacken haben könnte, kann ich aus meiner Sicht nicht sicher bestätigen.


    Dazu finde ich @Vidgi's Beobachtungen und Schlussfolgerungen sehr interessant. Allerdings, wenn das verdünnte Blut dann aber weniger Sauerstoff zu transportieren vermag, müsste doch das Herz mehr Volumen pumpen, wobei sich die positiven Effekte durch die besseren Fließeigenschaften wieder aufheben könnten – oder?


    Zumindest beim Ass habe ich bei Nichteinnahme den Vorteil festgestellt, dass es dann weniger Verdauungsstörungen, also weniger Blähungen gibt, wodurch ich seltener das komische Bauchgefühl als Vorboten von Vorhofflimmern verspüre. Für mich ist dies ja ein sicheres Zeichen einer Hohlvenenkompression.


    Was @SIBBO so herausgefunden hat, zielt ja darauf ab, weniger Blähungen zu erzeugen und das passt wunderbar zur Hohlvenentheorie – vielen Dank! Dieser enorme Aufwand mit der Ernährung bzw. den Zusatzstoffen wäre mir dann aber doch zu viel und ich würde das Handtuch werfen. Ich blicke in dieser Frage sowieso lieber den Konsequenzen ins Auge, als dass ich ständig abwägen muss, was ich essen kann oder nicht. Diesen Vorteil habe ich der Erlernung der Fähigkeit zu verdanken, Vorhofflimmern in der Entstehung hemmen zu können, wenn das dafür untrügerische Gefühl in der Magengrube aufkommt.


    Auch der Bericht von @Gunnar1 zielt z.T. in Richtungen, zu denen ich aus Gründen der Übersichtlichkeit nichts dazu sagen kann. Aber über das komische Bauchgefühl im Bereich des Solarplexus mit Extrasystolen, was er in Verbindung mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten verspürt, hätte ich schon mehr erfahren. Dieses Gefühl ist der Schlüssel zu unseren Problemen.




    Einen neuen Versuch, meine Hohlvenenkompressionstheorie in der Fachwelt anzusprechen, habe ich in den letzten zwei Monaten auch unternommen.


    Dabei habe ich diese Version http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/ noch einmal überarbeitet und an eine Forschungseinrichtung geschickt, die für die Erforschung des Vorhofflimmerns zuständig ist.


    Über den Erfolg nach nun 6 Wochen möchte ich mich noch bedeckt halten.


    Tschau *:)