Ich auch mal wieder – Hallo!


    Es mag den Anschein haben, dass ich mich als Schöpfer dieses Diskussionsfadens nach 5 Jahren nun still und leise aus dem Staub mache.


    So ist es aber nicht, denn mich interessieren nach wie vor brennend diesbezügliche Erfahrungen anderer Betroffener, weil ich ja noch immer keinen sicheren Beweis für meine Theorie erbringen kann.


    Nur auf spezielle Fragen der Hilfesuchenden zu antworten, ist nicht mein Ding, zumal ich ja dazu auch keinerlei Kompetenz habe.


    Meine Meinung über die Herkunft und einen möglichen Sinn von bestimmten Herzrhythmusstörungen kann jeder in den 68 Seiten dieses Threads finden.


    Dies war meine letzte Zusammenfassung, die ja auch schon wieder 1 Jahr zurück liegt:


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/16964208/


    Wenn ich nun im Beitrag von @linchen2320 lese, dass sie vor Vorhofflimmerattacken ein Kribbeln verspürt, dann denke ich automatisch an die untere Hohlvene in meiner Theorie.


    Ich habe gelernt auf diese Vorboten mit Gegenmaßnahmen zu antworten und der Preis dafür ist Beschwerdefreiheit.


    Auch bei @Petra808, @mwwest, @hossegor, @LNM, @Claude67, @cat69, @Cornelia59, @ZPK usw. könnte das Grundübel eine Rückflussbehinderung des Blutes zum Herzen sein, was somit zu Rhythmusstörungen führen kann. Vielen Dank für all Euere Beiträge.


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    @ gerhard

    Das ist ja schön, von Dir auch mal wieder was zu hören. Deine Theorie mit der Hohlvene wurde doch im Grunde genommen von Herrn Prof. Horstkotte vom HDZ in Bad Oeynhausen bestätigt. Habe, weil die Vermittlung über mich lief, eine Kopie des Briefes an Dich bekommen. Ich habe bei meinem Aufenthalt dort dieses Thema nochmal angesprochen und gibt es viele Auslöser, u.a. eben auch die Kompression der Hohlvene. Das kann auch in der Schwangerschaft auftreten. Unterbinden könne man die Anfälle aber nur (80 %) mit einer Pulmonalvenenisolation, die man evtl. auch mehrere Male machen müsse. Wenn die Pulmonalvenen vollständig isoliert sind, dann kann kein Vorhofflimmern mehr auftreten. Egal, was der Auslöser sein könnte. Auch nicht, wenn die Hohlvene attacktiert wird. So habe ich das verstanden. Auch der Stationsarzt, mit dem ich mehrere Gespräche hatte, hat mir das so erklärt. Ich hatte die Isolation im Januar und bis jetzt habe ich kein Vorhofflimmern mehr gehabt. Hatte Anfang Mai ein 7-Tage-EKG und im September 2012 die letzte Besprechung. Dann bekomme ich ein Gerät, mit dem ich jeden Tag und falls Beschwerden auftreten ein EKG nach Bad Oeynhausen senden kann. Telemonitoring heißt das. Danach ist die Behandlung dann abgeschlossen. Es geht mir inzwischen auch viel, viel besser. Habe keine Magenbeschwerden und auch keine Intoleranzen mehr. Die Lebensqualität ist erheblich gesteigert. Dafür bin ich sehr dankbar. Leider kann die Isolation nicht bei jedem Patienten gemacht werden. Man muss ziemlich viele Voraussetzungen erfüllen.


    Ich wünsche Dir und allen anderen ein schönes, flimmerfreies Wochenende.


    Liebe Grüße


    Edelgard :)^

    Da gibt es viele. Arme in kaltes Wasser tauchen, mit dem Gesicht bis zum Haaransatz in eine Schüssel kaltes Wasser tauchen, eiskaltes Wasser mit zugehaltener Nase trinken, in den Bauch pressen, die Stelle am Bauch reiben, die Gerhard hier beschreibt, herumlaufen, wenn es geht. Luft anhalten, solange es geht.


    Das sind so ein paar Tricks, die die Ärzte auch empfehlen. Manchmal hilft es spontan.


    Gute Besserung.


    Warst Du schon beim Arzt damit? Das ist sehr wichtig.

    Hallo Gerhard


    Sehr interessant und aufschlußreich deine Berichte. Seit sechs Jahren leide ich unter dieser paroxismale Tachyarrythmia absolute mit VHF. Habe dazu hier auch schon einiges veröffentlicht und um Tips und Rat gefragt. Habe auch viele gute Ratschläge bekommen. Mit welchen Hilfsmitteln hast du das herzrasen weg bekommen? Habe es nun schon wieder seit mehreren Tagen und möchte es endlich los werden.


    Vielen Dank im vorraus

    Hallo Gerhart, Hallo einfachnuredelgard


    Komme gerade aus dem Karankenhaus zurück.....wg.VHF!!


    Vor 6Wochen war ich schon einmal dort und begam einen Betablocker und Tambocor, die Ärtze haben nun beides angesetzt und mich mit Cotarex vollgestopft!!!!!


    Nun habe ich Gleichgewichtsstörungen, die angeblich nach einiger Zeit wieder aufhören soll und vieles mehr...!


    Ihr habt von einer Pulmonalvenenisolation gesprochen, bitte was ist das genau und wer macht so etwas!?!?Und kann man bei diesem Prof. Horstkotte einen Termin holen,wo muß ich mich da hin wenden.


    Den mittlerweile bekomme ich Panikattaken,habe Angstzustände und traue mich nicht mehr alleine nach draußen, ich weiß garnicht wie es im Moment weitergehen soll.


    Bitte um hilfe........

    Hallo Petra,


    Ich bin so ein Kanditat, der durch eine Pulmonalisolation (PVI) mit dem Herzkatheter sein VHF loswerden konnte.


    Ich könnte dir Auskunft geben. Doch musst du etwas mehr über deine Krankheit schreiben, VHF wie lange schon, wie lange dauern die Anfälle, hören sie von selber wieder auf, Alter usw.


    Das glaube ich dir gerne, dass die Medikamente nicht helfen, erging mir ebenso.


    Solche PVI werden heute schon in fast allen Kliniken mit einer kardiologischen Station gemacht.


    Duch brauchtst keine Angst vor dieser OP haben, sie ist nicht schlimm.


    Nur mit einer PVI besteht echte Aussicht auf Heilung, denn bei der konservativen Behandlung mit Medikamente besteht das Leiden im Hintergrund latent weiter, von den z.T. erheblichen Nebenwirkungen gar nicht zu reden.


    Liebe Grüsse

    Hallo Sigmar_17


    Ich bin 52Jahre alt.


    Scheidung 1998- erste Herzrythmusstörungen, angeblich phsychisch!!!!in den folgenden 2 Jahren zwei Erkältungen mit Herzrasen, jedesmal im Krankenhaus gelandet.


    2004 Grippe erkrankung mit extermen VHF zufällig auf besuch bei Freunden in Nürnberg, dort sofort in die Klinik,trotz Betablocker, Infusionen und Stromstöse keinen Rhythmus statt dessen einen Herzstillstand, reanimation,2Herzstillstand in der nacht wieder Reanimation.....


    Sofortiger einbau eines äußeren Herzschrittmacher, nach auskurieren der Grippe einbau eines Herzschrittmachers!!!!!


    Schon am Tag wo die Fäden gezogen worden sind wieder Herzrasen,in den nächsten 5 Jahren immer wieder anfallsweise Herzrasen bei: Treppensteigen, schnellen Drehbewegungen, Husten, Wasser trinken oder VHF Bei jeglicher Art von Grippe, Erkältung,Halsweh ect.


    2009 dann Ablation in Bad Nauheim (Kollaps auf dem OP Tisch)


    zwei Tage später wieder Herzrasen


    2010 nochmals Ablation in Bad Nauheim(trotz Narkose, alles mitbekommen)


    am selben Tag wieder Herzrasen.


    sobald ich irgendwie "krank" werde habe ich sofort VHF


    Vor 7 Wochen wieder VHF, Krankenhaus ,bin ich auf Betablocker u Tamboco eingestellt worden.


    Vor 14 Tg. wieder VHF,wieder ins Krankenhaus,absetzen der medi und neu eingestellt auf Cotarex!!!


    Nebenwirkungen: extremer Schwindel, zittern und die Angst da ich jetzt ständig meine Lunge überprüfen lassen muß, die Schildrüse und die Augen!!!!!


    Bin echt am ende und das macht sich mittlerweile Phsychisch bemerkbar!!!


    Habe vor einen weiteren Ablation echt "schiss", da man mir sagte man müßte über die Lungenvene rein und Herzinfakt od. Schlaganfall sind fast schon vorprogrammiert!!!


    Was kann ich tun!?!?


    lieben gruß Petra

    Liebe Petra,


    das ist eine gewaltige Krankengeschichte, die du da aufweisen kannst und tut mir sehr leid für dich, wenn man erfährt, was du schon alles durchmachen musstest.


    Doch da kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen oder Ratschläge geben, weil bei mir keine Herzkrankheit vorlag, sondern nur anfallsweise von den Lungenvenen ausgehendes VHF hatte, was durch die PVI sehr erfolgreich behandelt werden konnte. Das wars dann auch schon.


    In deinem Fall kann dich explizit nur ein Kardiologe verbindlich beraten. Aus dem selben Grund halt ich auch eine Diskusion hier im Forum, die dir auch wirklich etwas bringen würde, für nicht sehr aussichtsreich.


    Auf jeden Fall würde ich den erfahrenen Ärzten vertrauen und die von ihnen vorgeschlagene Behandlung durchführen lassen, zumal ein unter erheblichen Leidensdruck stehender Patient meist ohnhin keine andere Wahl hat.

    Hallo Petra


    ich habe mir die Zeitschrift Focus gekauft da stehen die besten Herzkliniken Deutschlands drin und auf welchem Gebiet sie spezialisiert sind. Ist nur ein Vorschlag vielleicht kann man Dir da weiter helfen.


    Wünsche Dir alles gute und das es Dir bald besser geht.


    L.G crazycat

    Hallo Sigmar_17


    Danke für Deine schnelle Antwort!!!


    Ich hoffe immer wieder auf jemanden zu stoßen der mir eine hilfreich Auskunft geben kann!Ich wohne in Miltenberg eine Kleinstadt am Main, hier gibt es nur Ärzte die stur in eine Richtung blicken,wenn ich das mal so nennen darf.


    Richtiges reden ist da nicht drin...aber selbst in Bad Nauheim, eine wirklich große Herzklinik,habe ich nach den zwei Ablationen kein Vertrauen mehr!!! Zumal auch dort niemend so richtig mit mir geredet hat.


    Kann mir von Euch allen hier einen Arzt bzw. Kardiologen nennen oder vielleicht eine Klinik wo mir zugehört wird und mann auch antwort bekommt!!!!??


    Für Adressen wäre ich dankbar!


    Vielleicht kann mir doch jemand hier helfen.......?


    Danke!

    Gerne. Hab auch einiges hinter mir suche seit sechs Jahren Hilfe aber jeder sagt was anderes.Seit ca 14 Tagen dauer herzrasen jetzt für ein paar Tage Beta Blocker. Ein kleiner tip zum runter kommen und entspannen habe ich einen Reiki Kurs besucht das hat mir etwas geholfen und auch das autogene Training.Drück dir ganz fest die Daumen du schaffst das.

    @ :)