@ sigmar_17

    Zitat

    weil die Cryoablation noch nicht per se bei jedem Patienten angewendet werden kann.

    Warum sollte das nicht bei jedem Patienten gehen?

    Zitat

    Im Übrigen kann ich nachvollziehen, dass die Cryoenergie wohl schonender sein dürfte, aber effektiver und genauer als die RF ist sie sicher nicht, weil sich das mit dem Ballonkatheter vereiste Gewebe logischerweise leichter erholt als die "Brandwunden" wie du sie bezeichnest.

    Also totes Gewebe ist totes Gewebe, egal ob es durch -50°C Kälte oder durch hohe Hitze


    abgetötet wurde. Wichtig ist, daß es elektrisch nicht mehr leitfähig ist.


    Das mit dem "logischerweise leichter erholt " verstehe ich überhaupt nicht...


    Effektiver und genauer ist Cryo, weil der Ballon an die Mündung der PV angedrückt wird


    und dann in einem Rutsch ein Ring um die PV abladiert wird (nämlich die ringförmige Kontaktfläche).


    Ein durchgängiger Ring ist per se "dichter" als eine Aneinanderreihung von Punkten, die einen Ring bilden.


    Meist werden ja 2 Ringe um die PV abladiert, zur doppelten Sicherheit (ist sehr schön in den Vorträgen beschrieben, deren LInk ich geschickt habe).


    Ist auch Interessant, die Erfahrungen mit Ablation aus der Sicht der Ärzte zu sehen/hören.

    Aber wie gesagt: egal wie, wenn´s funktioniert hat, dann ist alles gut!


    Ich denke, die freie Wahl hast Du nicht, nur das KH kannst Du wählen.


    Viele Grüße

    Hallo klampfer,


    obwohl es mich nicht allzusehr freut hier weiter zu diskutieren, weil ja die Vor-und Nachteile der verschiedenen Ablationsverfahren überall nachzulesen sind und ich keinesfalls gescheiter als die Kardiologen sein will, kann ich so viel Unrichtiges nicht ganz unwidersprochen lassen.


    Dein Hinweis über jenen Kardiologen, der dem Cryoverfahren den Vorzug gibt, könnte ich dir ebenso mit einem vollkommen gegenteiligen Statement eines anderen Kardiologen widerlegen.Das ist nichts Neues, was du mir da wissen lässt.


    Bei der Cryoablation ist nicht die Kälteenergie sondern der Ballonkatheter noch nicht optimal, weil das in der Theorie schön dargestellte Zerstören des leitungsfähigen Gewebes durch blosses Anpressen in der Praxis halt auch nicht immer so perfekt gelingt und somit die gleichen Lücken bleiben können wie bei der RF.


    Deshalb bleibe ich dabei, dass der Kälteballon-Katheter dem der RF zumindest derzeit nicht überlegen ist.


    Ebenso sprichst du von totem Gewebe. Das braucht es aber gar nicht zu sein, sondern es sollen ja nur die Leitungsbahnen durchtrennt werden und das ist derzeit noch immer mit der Katheterspitze mit RF ähnlich einem Skalpel besser, weil flexibler und somit auch effektiver zu erreichen.


    Warum glaubst du, würde man den sonst nach anderen Verfahren suchen, Beispiel: Laserenergie, wo ebenso mit einem spitzen Katheter (und nicht mit einem großflächigen Ballon) unter möglichster Schonung der umgebenen Herzmuskulatur diese Ziel angestrebt und in absehbarer Zeit auch erreicht werden wird.


    Totes Gewebe ist tot stimmt auch nicht, denn es hat sich gezeigt, dass sich ein mit dem Eis-Ballonkatheter behandeltes Gewebe zumindest während der Ablation sogar wieder erholen kann, was bei der RF sehr unwahrscheinlich ist.


    Diese Tatsache ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern kannst du beim Thema Cryoablation versus RF-Ablation nachlesen, denn man hat diesen Umstand explizit als einen der Vorteile des Cryoablationsverfahrens genannt.

    Hallole,


    irgendwie habe ich den Eindruck, daß der Ursprungsgedanke dieses Fadens den Bach runter ging. Gerhard hatte ja seine Fragestellung betreffend Magen-Darm und Herz gestellt und es wäre schon schön gewesen, wenn man sich darüber Gedanken machen könnte.


    Die Ablationen , Techniken und anderes gehört da für mich nicht dazu. Könnt Ihr nicht mit diesem Thema einen anderen Faden eröffnen?


    Kann natürlich auch sein, daß es dafür schon zu spät ist, denn viel liesst man vom Ursprung ja eh nicht mehr.


    Gruß, Gaby

    Hallo zusammen,


    war wieder mal 18 Tg. im Krankenhaus ;-(( hatte wieder extremes VHF.


    Bei mir habe ich immerwieder beobachtet das ich das VHF bekomme wenn in meinem Körper irgend eine "Krankheit" ist.Z:B: Grippe, Erkältung, Halsweh oder wie jetzt eine leichte Magen-Darm-Geschicht....sogar bei einer Mygräne hatte ich es schon!


    Es wird immer schlimmer und tritt immer häufiger auf!!!!


    Nachdem ich vor ca. 10 Wochen erst im KH war und auf Betablocker und Flecainit eingestellt wurde, haben sie mich jetzt auf Cortorex eingestellt....war heftig, man muß jeden Tag bis zu 6 Tab. schlucken und bis auf 8 gramm aufgesättigt werden, danach lebenslang immer nur noch eine Tab. um das pensum zu halten.


    Nun habe ich Ängste entwickelt und bekomme auch leichte Paikattacken, da ich das Medikament nicht nehmen möchte (es bleibt mir aber nichts anderes übrig)und Angst habe das es doch nicht hilft, was dann


    Bin ziemlich fertig...


    Hat jemand eine Idee...


    Was kann ich tun.....


    Kennt einer einen wirklich guten Kardiologen...


    oder ein KH wo ich mir noch eine weitere Meinung einholen kann!?!!!!!!??


    Bin um jede Antwort dankbar


    Euch alles liebe


    Petra 808

    @ Petra808

    Hallo,


    18 Tage im KH? Wow, was haben die denn da alles gemacht?


    Wie lautet denn bei Dir die Diagnose?


    Und was haben die Ärzte gesagt, wie es bei Dir nun weitergeht?


    Die o.g. Symptome hast Du denen ja sicherlich geschildert...?


    Einen guten Kardiologen erkennt man leider daran, daß Du innerhalb 1 Jahres keinen Termin bekommst... so war´s bei mir. Frag Deinen Hausarzt, oder Branchenbuch?


    Viele Grüße

    Hallo klampfer 62


    In einigen vorherigen Beiträgen erzählte ich meine ganze Geschichte......


    Ich kam Nachts mit Vhf ins Krankenhaus, bekam einen Betablocker gespritzt und dann wars das erst mal.


    Dann 24 Std. EKG um herauszufinden was es genau war, dann den hinweis das ich VHF habe und die Betablocker und das Flecainit aud das ich vor 10 Wochen (Krankenhausaufenthalt)eingestellt wurde nichts nützt und ich als "letzte Instanz" ein mittel nahmens Cordorex einnehmen muß, ansonsten bliebe nur noch die Verödung über die Lungenvene, die angeblich sehr gefählich ist und wenige gute Ärzte die das beherschen!!!!


    Das Cordorex mußte außgesättigt werden d.h. jeden Tag 6 Tabl. a 200 gr. bis 8 gr. erreicht sind (danach muß man sein lebenlang jeden Tag eine einnehmen) dabei muß man im Krankenhaus unter Kontrolle bleiben danach nochmals ein 24 Std. EKG und wenn alles o.k. darf man Nachhause.


    Nur ich hatte starken Schwindel und zum Schluß auch noch Panikattaken (ich berichtete darüber)darauß wurden dann 18 Tg. Klinikaufenthalt.


    Nun Zuhause habe ich immernoch leichten schwindel, man sagt mir das braucht seine Zeit, bis der Körper sich daran gewöhnt.


    Ich werde am Donnerstag in eine "Psychosomatische-Akut-Klinik" gehen um meine Ängste in den Griff zu bekommen..... :°(


    Und hoffe doch irgendwann auf jemanden zu stoßen der mir helfen kann! Damit ich wieder ein normales Leben führe ohne VHF und ohne diese Änste.


    Gruß Petra

    Hallo,


    sagt mal diese Verödung am Herzen was für Risiken gibt es den da? Habe so furchbare Angst, ich warte zwar noch auf meinen Termin beim Kardiologen, um zu besprechen wie es überhaupt mit mir weitergeht.


    Ich hatte schon als Kind diese Vorhofflimmer Attacken, und kein Arzt wollte mir glauben weil ich halt jung war, seiddem stehe ich wirklich Todesängste aus, vorallem jetzt wo es mir bestätigt wurde das es VHF ist :°(


    Habe 3 Jahre fast ohne Angst leben können weil es nie oft vorkam, und fing an zu leben.


    Wurde sogar Schwanger wovor ich immer sehr Angst hatte wegen diesem Vorhofflimmern, bliebe allerdings in der Schwangerschaft bis auf eine Miniattacke verschont!!


    Ich fühle mich täglich bald schon Sterbenskrank, und sitze hier mit einem kleinen Kind von 8 Monaten, und weiß oft nicht ob ich das alles noch aushalten kann!!


    Ich weiß es gibt hier viele dennen es sicher schlimmer ergeht.

    Das hat ich alles schon hinter mir :-/ ... Gut, damals wurde mir erzählt ich habe keine Herzprobleme, Jahrelang glaubte mir ja keiner!! Geholfen hat diese nicht, es gibt ja auch Tage da gehts mir gut auch wenns diese nicht oft gibt, aber da habe ich nicht solche Angst!!


    Mir gehts ja wirklich Körperlich dadurch nicht mehr gut, ich fühle mich wie eine 80 Jährige Oma, das war ja nicht immer so. Oft bekomme ich schwerer Luft, die Welt kommt mir vor als wäre alles Unwirklich, und dann ständig ein seltsames Gefühl, als wäre mein Herz total anfällig für das Flimmern (unstabil irgendwie... ), dieses Gefühl kann ich leider nicht richtig beschreiben, aber dieses löst die Angst erst aus. Viele Begleiterscheinungen werden auch von meiner Angst ausgelöst das weiß ich ja, da steigere ich mich ja auch nicht weiter rein.

    Hallo zusamamen,


    ich war schon lange nicht mehr auf diesem "Faden". Oktober und November 2011 ging es mir sehr schlecht. Ich hatte fast jeden 2. Tag VHF. Was habe ich nicht alles unternommen.. ich war sogar zur Akupuntur. Keine Ahnung warum, aber im Mai hatte ich dann nur mehr 1x !!!! diesen Mist.


    Diesen Monat war ich leider schon wieder mal 2x damit bediehnt >:(


    Ich habe an meiner Lebensweise und den Medikamenten nichts verändert. Dafür lebe ich ohne Rücksicht auf Verluste - d.h. wenn VHF kommt dann kann ich damit umgehen (nehme Marcumar bei Selbstmessung), wenn nicht - dann ist es super.


    Vor 2 Wochen war ich beim Kardiologen, er ist NICHT für die Ablation. Wir machen jetzt noch eine 24Stunden Blutdruckmessung. mal sehen was dabei herauskommt.


    Ich habe sehr viele Hobbys und habe gar keine Zeit an mein VHF zu denken.


    Lg Christine :)^

    Hallo an alle,


    haben eben diesen Artikel gefunden, ist wohl eher für die Jüngeren unter Euch interessant.


    Immerhin wird hier mal gezeigt, daß Vorhofflimmern durchaus ernährungsbedingt auftreten kann!


    Ein rätselhafter Patient: Vorhofflimmern aus der Dose


    http://www.spiegel.de/gesundhe…u-herzrasen-a-827172.html


    Lt. meinen Aufzeichnungen der letzten 3,5 Monate ergibt sich kein klares Bild, wann warum bei mir VHF auftritt. Ich kann nur das mit Sicherheit sagen:


    - es beginnt immer über Nacht


    - es endet immer tagsüber, meist spätnachmittags


    - vermutlich löst es eine Kombination aus 2-4 Auslösern aus (also z.B. Streß, Alkohol, laute Musik und histaminreiche Nahrung zusammen oder Kombinationen davon)


    Beispiel 1:


    vor ein paar Wochen Freitags nachmittags 3 Stück leckeren Erdbeerkuchen gegessen (Erdbeeren -> Histamin!), abends dann Konzert mit lauter Musik und 4 saure Radler (ist nicht viel, aber mir hat´s gereicht, da ich nicht mehr viel Alkohol trinke und in Kombi mit den Betablockern föhnt das schon).


    Samstags morgens aufgewacht und VHF gehabt!


    Beispiel 2:


    ich war dieses Jahr 2 mal je 1 Woche in Urlaub (kurzer Flug nach Irland und Mallorca), beide Male begann das VHF einen Tag nach Ankunft, es hörte auf einen Tag nach Rückkehr. Während des Urlaubs viel unternommen, abends Alkohol und teilweise laute Musik. Auf histaminreiche Nahrung habe ich versucht zu verzichten, kein Käse, aber der Fisch war zu lecker (frischer Fisch enthält praktisch kein Histamin).


    Seit ich übrigens konsequent auf Hefe und Käse verzichte, geht´s meinem Magen-Darm-Trakt besser, der Oberbauch ist nicht mehr so gebläht.


    Ob das positive Auswirkungen auf die VHF-Häufigkeit hat, kann ich statistisch noch nicht sicher sagen, das mach ich erst seit 3-4 Wochen.


    Ansonsten hab ich mich zur Ablation entschlossen und versuche nun, im August einen Termin im Städtischen Klinikum in Karlsruhe zu bekommen.


    Der Kardiologe :[] hat mir dazu geraten, da ich noch recht "jung" bin (50) :)=


    das hört man doch auch mal gerne!


    Herz-liche Grüße

    Hallo liebe Leidgenossen,


    ich möchte mich kurz vorstellen, ich bin Dirk 32 Jahre alt und leide noch nicht allzu lange unter Herzstolpern.


    Wie einige hier war ich im KH und wurde mit EKG, Langzeit EKG,Langzeit Blutdruck, Ultraschall und Belastungs-EKG am Herzen untersucht – scheinbar alles okay.


    Mein HA hat mir Beta-Blocker verschrieben und meint es läge hängt mit dem vegetativen Nervensystem – gerne will ich das glauben- was ich jedoch faktisch feststellen konnte ist, dass es schon gewisse Auslöser /Situationen gibt in denen sich schlechter anfühlt.


    Unter Belastung, Radfahren (auch längere Strekcen) verspüre ich keinerlei idR. keine Probleme. Aufrecht sitzen ist noch okay, aber tiefes eingesacktes Sitzen (tiefe Couch / Kino) vornübergebeugt und liegend fühlt es sich meist schlechter an. Aufs Schlafen gehen freue ich mich im Moment nicht mehr, wie vorher, sondern habe das Gefühl Radfahren und laufend den ganzen Tag wäre der Optimalfall für ein Beschwerdefreies Dasein. Manchmal habe ich auch das Gefühl, als ob die Luftversorgung für einen winzigen Moment stockt.


    Unterhalb des Halses fühlt es sich ebenfalls leicht gereizt an. Ein Sympthom ist verschwunden, und zwar, dass ich beim Einatmen für einen Moment das Gefühl habe, ich könne nicht normal weiteratmen. Da habe ich die Vermutung, dass ich da mal ein Stück ausgehustet habe, dass sich irgendwo festgesetzt hat, und seitdem ist auch der Husten weg, den ich zu dem Zeitpunkt noch hatte. Dennoch, diese lästigen Stolperer sind noch da und ich finde sie ganz -wie soll ich sagen- schrecklich! Zudem habe ich derzeit immer viel Luft, die fälschlicherweise im Brustbereich zirkuliert und oft oben durch Aufstoßen wieder rausgeführt werden muss. Das kann aber auch daran liegen, dass ich relativ häufig schlucken muss. Was hat sich überhaupt bei Dir, Brustbeinstolperer ergeben? Ich habe den Faden ein bisschen gelesen, aber dann leider keine Antwort von Ihm mehr gefunden, wie seine Behandlung nun verlaufen ist.


    Weiß vielleicht jemand, ob sich zu diesem Thema irgendwo auch so eine Art Selbsthilfegruppen organsiert haben, wo man sich echt mal mit betroffenen vor Ort austauschen kann?