Nach etwa 8 Monaten möchte ich mich mal wieder melden. Im Sommer hatte ich eine sehr schwere VHF Attacke, die mich auch ins Krankenhaus brachte. Der Attacke voraus gegangen war eine stundenlange sehr schwere und ungewohnte körperliche Aktivität bei sehr großer Hitze. Ich habe sicherlich nicht ausreichend getrunken und durch das Schwitzen meinen Mineralstoffhaushalt durcheinandergebracht, insbesondere wohl den Magnesium- und Kaliumspiegel. Am späten Abend dann habe ich mich wegen eines Zwischenfalls ganz furchtbar erschreckt: und da begann es mit dem VHF.


    Ganz sicher hat das sehr plötzliche, heftige Erschrecken letztlich das VHF ausgelöst. Ich hatte das schon ein paar Mal vorher beobachtet, dass schon schreckhaftes Zusammenzucken mein Herz zumindest kurz stolpern lassen kann. Ich versuche mich nu dagegen zu wappnen, indem ich in Schrecksekunden sofort tief durchatme und mich mental beruhige. Aber ohne den miesen Magnesium. und Kaliumspiegel hätte mein Herz an jenem Tag sicher auch einen kurzer Schock besser überstanden.


    Ich kann also Vidgi nur zustimmen, dass zumindest die zusätzliche Einnahme von Magnesium bei Menschen mit HRS sehr sinnvoll ist.


    Ansonsten gilt auch bei mir: Der Zusammenhang von HRS mit Vorgängen bei der Verdauung liegt klar auf der Hand. Ich bin seit der sommerlichen Großattacke VHF-frei. Allerdings habe ich immer wieder sehr heftiges Herzrasen- und immer wieder ist der Grund offensichtlich: Ich habe zu Abend gegessen (nicht unbedingt üppig) und es mir kurz darauf gemütlich gemacht (Liegeposition). Nach 1 bis 2 Stunden gehts dann los mit dem rasenden Puls.


    Ich nehme dann sofort eine zusätzliche Beloc, trinke eine Magnesiumbrause, atme tief und regelmäßig durch und laufe herum. Sowie ich aufstoßen kann oder sogar einen Reflux habe, beruhigt sich das Herz. Insbesondere die Bewegung nach dem Essen scheint mir eine ganz wichtige VHF-Vorbeugemaßnahme zu sein.


    Wenn jemand von euch noch weitere Tipps hat, wie man z.B. Aufstoßen bewusst herbeiführen kann (das mit dem Sprudelwassertrinken kam in diesem Thread schon einmal vor), wäre ich sehr dankbar.

    @ sigi4402

    Betablocker wie Beloc etc darf man auf keinen Fall mal einfach so nehmen und dann abrupt damit aufhören. Das mag das Herz gar nicht. Im Zweifelsfall ausschleichen.

    Auch ich will mich mal wieder melden. Bei mir ist in der Vergangenheit so einiges anders ??? Leider habe ich in letzter Zeit (alle 2 Wochen) meine VHF Probleme.


    Es beginnt IMMER in Ruhephasen. Fernsehen, am PC, Buch lesen oder am Morgen wenn ich aufstehe.


    In letzter Zeit stelle ich aber fest, dass beim Beginn der VHF mein Puls verdammt niedrig ist. Er ist unter 40! Zwischen dieser Zeit merke ich manchmal mein Herz. Ob das jetzt VHF ist, oder nich ein Extraschlag - keine Ahnung; denn ist ja nach ein paar Minuten wieder weg.


    Nächst Woche habe ich einen Termin bei einem neuen Arzt. Seine Praxis ist vor Ort (der vorherige Arzt war 30 km von mir entfernt).


    Bin schon gespannt, was er zu meiner Flimmerei sagt.


    Gruß *:)

    @ LINASOPHIA

    Zitat

    Betablocker wie Beloc etc darf man auf keinen Fall mal einfach so nehmen und dann abrupt damit aufhören.

    Ja, ich bin ich damit einverstanden, die Natur (damit auch unserer Körper) ertragen keine abrupten "Sprünge". Deswegen ist natürlich das Ausschleichen ein besserer Weg, als plötzlich mit der Einnahme aufzuhören. Aber, ich weiss es nicht, wurde hier schon mal das Problem der, ich werde es "Substitution" nennen, ausreichend diskutiert? Ich plädiere eigentlich eher dazu nicht einfach irgendein Mittel regelmässig einzunehmen, sondern eher von Anfang an im nur im Bedarsfall einzunehmen. Ich denke der Körper tendiert oft zu einer gewissen Faulheit und wenn z.B. eine gewisse, sagen wir Vitamine X dem Körper oral zugeführt wird, warum soll der Körper in dieser Situation sich anstrengen und diese Vitamine X selber herstellen? Das würde ich nicht nur auf die Preparate beschränken, sondern auch auf verschiedene andere Prozesse im Körper. Nach meiner Beobachtung (ich bin ein Brillenträger), in der Zeit als ich bei kleinsten Anzeichen von Kurzsichtigkeit zum Augenarzt gelaufen bin und eine stärkere Brille verschrieben bekommen habe, sich meine Fehlsichtigkeit immer schneller entwickelt hat. Als ich damit aufgehört habe immer stärkere Brillen zu tragen, hat sich eine gewisse kleine Sehschwäche eingestelt, aber die Fehlsichtigkeit hat sich dann insgesamt stabilisiert bei einer gleichbleibenden Sehstärke (oder Schwäche). Ich möchte damit die Frage auwerfen, ob es sowas, wie Selbsheilungskräfte des Körpers gibt? Und ob man auch denen Selbsheilungskräften (wenn es sie gibt) auch eine Chance geben sollte? Ich denke ein Diabetiker wird seinen Körper nicht dazu bringen Insulin selber zu produzieren, wenn er sich täglich immer höhere Dosen von Insulin spritzt, im Gegenteil, der Körper wird in dieser Situation vermutlich ganz mit der Insulinproduktion aufhören? Oder? Ich könnte mir vorstellne, wenn man das Prinzip auf das Herz und Rhythmusstörungen übertragen sollet, dass wenn die Rhythmustörungen immer mit Medikamenten unterdrückt werden, dann kann ein Selbstheilungsprozess des Körper nicht in dieser Hinsicht nicht in Gang gesetzt werden, oder?


    Aber vielleicht sind meine Gedanken für euch hier in diesem Forum schon eine Binsenweissheit, die ihr schon ausreichend diskutiert habt?


    Gruss


    :)z

    Hallo Thomas


    Vielleicht interessiert dich mein Beitrag. Ich hatte sehr viele Jahre die gleichen Probleme. Nun seit langer Zeit nichtas mehr:


    23.02.16 10:48


    Liebe Leidende an Herzrhythmusstörunge, Herzrasen, Holyday heart etc.


    Endlich habe ich kein Herzrasen mehr, kein Wummern mehr in der Brust, kein Holyday heart mehr. Endlich ist alles gut.


    40 Jahre lang war ich von Herzrasen, Extrasystolen etc. geplagt. Ich bin Konzertpianist und hatte das auch auf der Bühne. Ueblicherweise jedoch immer in der Nacht. Manchmal hielten die Beschwerden 24 Stunden lang an und verschwanden dann wieder. Zurück blieb eine extreme Müdigkeit.


    Einlieferungen in Notfallkliniken waren häufig. 24 Stunden EKG zeigten klare Tachykardien. Zwei Ablationen halfen das Herzrasen erwas zu bekämpfen. ABER die leidigen Herzrhythmussstörungen und Pulsbeschleunigungen blieben. Meist traten diese etwa 6 Stunden nach dem Alkoholkonsum oder üppigem Essen auf. Oft aber auch nach dem Verzehr von Pizza, Käse, Schockolade, Glutamat oder scharfen Speisen oder nach längerem Joggen oder bei Hungerkuren. Manchmal genügte auch ein normales Bücken um die Tachykardien auszulösen.


    Die Aerzte diagnostizierten mir eine vegetative Störung. Etwas Linderung brachte es, im Sitzen zu schlafen. Oft halfen auch ein leichter Milchkaffee oder Eiswürfel, den Rhythmus schneller wieder herzustellen. Betablocker brachten nur beschränkt Linderung.


    Nun wieso geht es mir heute wieder 100 Prozent gut?


    Ich habe vor einigen Jahren nach intensivem Studuim unter anderem festgestellt, dass ich einen ziemlich tiefen PH Wert im Urin messen konnte, weil ich mich ja auch nicht gerade basisch ernährte.


    Ferner fiel mir auf, dass meine Ernährung aus zahlreichen histaminhaltigen Lebensmittel bestand, wie eben aufgezählt (Listen sind im Netz). Ich erfuhr, dass auch beim Sport Histamine freigesetzt würden oder bei scharfem Essen durch die Mastzellen freigesetzt werden. Auch Trägerstoffe von Cortison beihalten Histamin. Offensichtlich hatte ich wie so viele eine Histaminintoleranz, was von den Aerzten leider nie festgestellt wurde.


    Lösung: ich habe begonnen, zur Entgiftung regelmässig Basenbäder zu nehmen und bei Bedarf zu sauren Nahrungsmittel kontrolliert Basensalz einzunehmen. Da ging es schon Mal viel viel besser und zwar sofort.


    Dann nehme ich seit 3 Jahren bei Bedarf ein übliches Antihistamin ein, wenn ich histaminbelastete Nahrungsmittel zu mir nehme somit auch immer im Urlaub.


    Seitdem habe ich kein Völlegefühl mehr, kein Herzrasen mehr, keine Herzrhythmussrörungen mehr, kann alles essen und auch mein geliebter Rotwein bringt mich nicht mehr um den Schlaf. Das Holyday heart ist verschwunden. Sobald ich diese vorbeugenden Massnahmen auslasse, sind die Beschwerden wieder da.


    40 Jahre lang, schon als Kind hatte ich extrem gelitten. Und nun ist alles wieder gut. Zum Glück muss ich jetzt auch keine Säureblocker und Betablocker mehr nehmen sondern harmloses Basensalz und gelegentlich Antihistamine, die auch noch meine Kreuzallergien in Schacht halten.


    Ich bin sicher dass diese Massnahmen vielen Betroffenen helfen wird. :-) und wünsche euch allen schnelle Linderung.


    Grüsse Steinwaycrack


    Steinwaycrack

    23.02.16 10:48


    Liebe Leidende an Herzrhythmusstörunge, Herzrasen, Holyday heart etc.


    Endlich habe ich kein Herzrasen mehr, kein Wummern mehr in der Brust, kein Holyday heart mehr. Endlich ist alles gut.


    40 Jahre lang war ich von Herzrasen, Extrasystolen etc. geplagt. Ich bin Konzertpianist und hatte das auch auf der Bühne. Ueblicherweise jedoch immer in der Nacht. Manchmal hielten die Beschwerden 24 Stunden lang an und verschwanden dann wieder. Zurück blieb eine extreme Müdigkeit.


    Einlieferungen in Notfallkliniken waren häufig. 24 Stunden EKG zeigten klare Tachykardien. Zwei Ablationen halfen das Herzrasen erwas zu bekämpfen. ABER die leidigen Herzrhythmussstörungen und Pulsbeschleunigungen blieben. Meist traten diese etwa 6 Stunden nach dem Alkoholkonsum oder üppigem Essen auf. Oft aber auch nach dem Verzehr von Pizza, Käse, Schockolade, Glutamat oder scharfen Speisen oder nach längerem Joggen oder bei Hungerkuren. Manchmal genügte auch ein normales Bücken um die Tachykardien auszulösen.


    Die Aerzte diagnostizierten mir eine vegetative Störung. Etwas Linderung brachte es, im Sitzen zu schlafen. Oft halfen auch ein leichter Milchkaffee oder Eiswürfel, den Rhythmus schneller wieder herzustellen. Betablocker brachten nur beschränkt Linderung.


    Nun wieso geht es mir heute wieder 100 Prozent gut?


    Ich habe vor einigen Jahren nach intensivem Studuim unter anderem festgestellt, dass ich einen ziemlich tiefen PH Wert im Urin messen konnte, weil ich mich ja auch nicht gerade basisch ernährte.


    Ferner fiel mir auf, dass meine Ernährung aus zahlreichen histaminhaltigen Lebensmittel bestand, wie eben aufgezählt (Listen sind im Netz). Ich erfuhr, dass auch beim Sport Histamine freigesetzt würden oder bei scharfem Essen durch die Mastzellen freigesetzt werden. Auch Trägerstoffe von Cortison beihalten Histamin. Offensichtlich hatte ich wie so viele eine Histaminintoleranz, was von den Aerzten leider nie festgestellt wurde.


    Lösung: ich habe begonnen, zur Entgiftung regelmässig Basenbäder zu nehmen und bei Bedarf zu sauren Nahrungsmittel kontrolliert Basensalz einzunehmen. Da ging es schon Mal viel viel besser und zwar sofort.


    Dann nehme ich seit 3 Jahren bei Bedarf ein übliches Antihistamin ein, wenn ich histaminbelastete Nahrungsmittel zu mir nehme somit auch immer im Urlaub.


    Seitdem habe ich kein Völlegefühl mehr, kein Herzrasen mehr, keine Herzrhythmussrörungen mehr, kann alles essen und auch mein geliebter Rotwein bringt mich nicht mehr um den Schlaf. Das Holyday heart ist verschwunden. Sobald ich diese vorbeugenden Massnahmen auslasse, sind die Beschwerden wieder da.


    40 Jahre lang, schon als Kind hatte ich extrem gelitten. Und nun ist alles wieder gut. Zum Glück muss ich jetzt auch keine Säureblocker und Betablocker mehr nehmen sondern harmloses Basensalz und gelegentlich Antihistamine, die auch noch meine Kreuzallergien in Schacht halten.


    Ich bin sicher dass diese Massnahmen vielen Betroffenen helfen wird. :-) und wünsche euch allen schnelle Linderung.


    Grüsse Steinwaycrack


    Steinwaycrack

    23.02.16 10:48


    Liebe Leidende an Herzrhythmusstörunge, Herzrasen, Holyday heart etc.


    Endlich habe ich kein Herzrasen mehr, kein Wummern mehr in der Brust, kein Holyday heart mehr. Endlich ist alles gut.


    40 Jahre lang war ich von Herzrasen, Extrasystolen etc. geplagt. Ich bin Konzertpianist und hatte das auch auf der Bühne. Ueblicherweise jedoch immer in der Nacht. Manchmal hielten die Beschwerden 24 Stunden lang an und verschwanden dann wieder. Zurück blieb eine extreme Müdigkeit.


    Einlieferungen in Notfallkliniken waren häufig. 24 Stunden EKG zeigten klare Tachykardien. Zwei Ablationen halfen das Herzrasen erwas zu bekämpfen. ABER die leidigen Herzrhythmussstörungen und Pulsbeschleunigungen blieben. Meist traten diese etwa 6 Stunden nach dem Alkoholkonsum oder üppigem Essen auf. Oft aber auch nach dem Verzehr von Pizza, Käse, Schockolade, Glutamat oder scharfen Speisen oder nach längerem Joggen oder bei Hungerkuren. Manchmal genügte auch ein normales Bücken um die Tachykardien auszulösen.


    Die Aerzte diagnostizierten mir eine vegetative Störung. Etwas Linderung brachte es, im Sitzen zu schlafen. Oft halfen auch ein leichter Milchkaffee oder Eiswürfel, den Rhythmus schneller wieder herzustellen. Betablocker brachten nur beschränkt Linderung.


    Nun wieso geht es mir heute wieder 100 Prozent gut?


    Ich habe vor einigen Jahren nach intensivem Studuim unter anderem festgestellt, dass ich einen ziemlich tiefen PH Wert im Urin messen konnte, weil ich mich ja auch nicht gerade basisch ernährte.


    Ferner fiel mir auf, dass meine Ernährung aus zahlreichen histaminhaltigen Lebensmittel bestand, wie eben aufgezählt (Listen sind im Netz). Ich erfuhr, dass auch beim Sport Histamine freigesetzt würden oder bei scharfem Essen durch die Mastzellen freigesetzt werden. Auch Trägerstoffe von Cortison beihalten Histamin. Offensichtlich hatte ich wie so viele eine Histaminintoleranz, was von den Aerzten leider nie festgestellt wurde.


    Lösung: ich habe begonnen, zur Entgiftung regelmässig Basenbäder zu nehmen und bei Bedarf zu sauren Nahrungsmittel kontrolliert Basensalz einzunehmen. Da ging es schon Mal viel viel besser und zwar sofort.


    Dann nehme ich seit 3 Jahren bei Bedarf ein übliches Antihistamin ein, wenn ich histaminbelastete Nahrungsmittel zu mir nehme somit auch immer im Urlaub.


    Seitdem habe ich kein Völlegefühl mehr, kein Herzrasen mehr, keine Herzrhythmussrörungen mehr, kann alles essen und auch mein geliebter Rotwein bringt mich nicht mehr um den Schlaf. Das Holyday heart ist verschwunden. Sobald ich diese vorbeugenden Massnahmen auslasse, sind die Beschwerden wieder da.


    40 Jahre lang, schon als Kind hatte ich extrem gelitten. Und nun ist alles wieder gut. Zum Glück muss ich jetzt auch keine Säureblocker und Betablocker mehr nehmen sondern harmloses Basensalz und gelegentlich Antihistamine, die auch noch meine Kreuzallergien in Schacht halten.


    Ich bin sicher dass diese Massnahmen vielen Betroffenen helfen wird. :-) und wünsche euch allen schnelle Linderung.


    Grüsse Steinwaycrack


    Steinwaycrack

    Hallo Steinwaycrack,


    Deine Geschichte hört sich sehr interessant an und wenn ich es zusammenfassen dürfte, würde das bedeuten, dass zwei Massnahmen,


    (1) basiche Ernährung und (2) histaminarme Ernährung in Deinem Fall eine sofortige Verbesserungen brachten?


    Der Gedanke, dass ein saueres Millieu im Körper die Ursache für HRS sein könnte höre ich zwar zum ersten Mal, aber ich halte das für wahrscheinlich.


    Von der Histamin als Auslöser von Herzproblemen hört man oft und viele Betroffene (ich auch) versuchen sich histaminarm zu ernähren, aber, leider, ich habe das Gefühl, dass der Erfolg in der Bekämpfung von Herzrhythmusstörungen mit einer histaminarmen Diät irgendwie begrenzt zu sein scheint.


    Deswegen würde mich interessieren, was Du anders machst, als viele andere, dass es bei dir so gut wirkt?


    Setzt du eher auf die Vermeidung von sauremachender und histaminreicher Nahrung? Oder konzentrierst du dich auf die Bekämpfung der Folgen des Konsums dieser Lebensmittel? Dh. auf die Entsäurerung und die Einnahme von Antihistaminika?


    Was könnte der Grund sein, dass du damit Erfolg hast und andere nicht?


    Ist das die eiserne Konsequenz? Oder was?


    Darf man erfahren, welche Antihistaminika nimmst du zu sich? Ist das das DAOsin?


    Wie ist das passiert, dass Dein Beitrag gleich 3 x mal gepostet ist?


    Viele Grüsse


    Sigi4402


    *:)

    Hallo Sigi


    Daosin ist kein Antihistamin sonder Diaminooxydase von Schweinen, (Diaminooxidase bekämpft das Histamin. Sie wird unterem Anderem von Alkohol zerstört. Daosin kann ihre Wirkung nur im Darm und nur vorbeugend entfalten. Es wird im Magen von der Säure zerstört. Daosin ist wirkungslos gegenüber bereits aufgenommenem Histamin, das z.B. bei Sport freigesetzt wird. Es nützt deshalb wenig, erst nachträglich Daosin einzunehmen, wenn man nach einer Mahlzeit Symptome verspürt.


    Daosin ist auch wirkungslos gegen aus Mastzellen freigesetztes körpereigenes Histamin, das im Körperinnern durch Allergene, durch unverträgliche Medikamente (trägerstoffe bei Spritzen) oder durch Histaminliberatoren (Himbeeren etc) freigesetzt wurde.


    Dagegen helfen nur Antihistamine der zweiten Generation wie Cetrizin respektine deren Generika (Cetallerg, Zyrtec, Cetricin etc.)


    Tachykardien werden meist von vorangehenden Herzrhythmusstörungen ausgelöst. Diese können aus vielschichtigen Gründen vegetativ ausgelöst werden wie Stress, zuviel Sonne, Sport, psychische Belastungen... Oder eben durch Mangel an Natrium, Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink und Mangan. Dieses wird benutzt für einen funktionnierenden Säure/Basenhaushalt im Körper. Die Übersäurung im Körper kann man mit ph Teststreifen messen.


    Ich habe meine Essgewohnheiten nicht massgebend umgestellt. Ausser dass ich einen Kartoffeltag in der Woche einschalte. (Fiel mir leicht, da ich Kartoffelstock liebe). Morgens mach ich mir oft Gemüsesäfte. Am besten wirken aber wöchentliche Bäder mit 2 Esslöffel Natron. Die Haut ist das grösste Organ und entsäuert unglaublich effektiv. Wenn mein Teststreifen hohe Säurewerte anzeigt, oder wenn ich weiss, dass ich viel säurebildende Nahrungsmittel esse, nehme ich Burgenstein Basentabletten.


    Wenn ich vor allem bei Wein ein leichtes Brennen an der Zungenspitze merke oder die Nase zugeht, dann Finger weg, das sind die Histamine. Fisch nur fangfrisch essen, diese weisen schon nach kürzester Zeit extrem viele Histamine auf. Gelagerte Käse, knochengereiftes Fleisch, reife Früchte und Gemüse enthalten Histamine.


    Es braucht etwas Zeit herauszufinden, wie man mit den beiden Leiden schaffenden Ursachen Histamine und Säure umgehen muss.


    Deshalb nehme ich wenn ich auswärts esse immer Cetricin. Bei leichten Magenschmerzen durch zuviel Magensäure brauche ich gelegentlich einen Säureblocker. Dann habe ich keine Beschwerden mehr, ausser hin und wieder bei übermässiger Histaminbelastung etwas Durchfall.


    Verstosse ich gegen meine Vorsorgen bekomme ich sofort Herzrhythmusstörungen mit allen unangenehmen Konsequenzen......


    Grüsse


    Steinwaycrack

    Steinwaycrack


    ... wenig los hier in diesem Forum? :)z


    Sind schon alle Ursachen von HRS bereits geklärt und sind schon alle bereits geheilt?


    Ich hätte an dich weitere Fragen, wenn das für dich nicht zu viel Aufwand ist. Ich habe bereits die pH-Streifen in der Apotheke gekauft und meinen pH-Wert gemessen. Aber das Ergebnis war für mich irgendwie etwas enttäuschend. Zwei gemessene pH-Werte scheinen in dem Normbereich zu liegen, ich habe nämlich pH 6,1 und 6,4 gemessen, was im Internet als leicht sauer und nahezu normal interpretiert wird.


    Ist die Übersäuerung bei mir nicht der Grund für meine gesundheitliche Probleme?


    Ich muss dazu sagen, dass ich momentan keine Rhythmusstörungen habe (nach etwa 4 Jahren fast ununterbrochen), aber andere lästige Symptome, nämlich einen heftigen Ekzem an den Unterarmen und an Oberschenkel, Bauch usw. und zusätzlich Schmerzen im Brustkorb und meine Schleimhäute tun alle weh, im Rachenbereich und im Bereich der oberen Atemwege, mit Schleimauswurf und dauernden Husten. Ich hatte schon früher die Vermutung, dass hier eine Allergie im Gange ist, und vielleicht sind die Schleimhäute ähnlich wie die Unterarme auch vom Ekzem-Rot bedeckt. Meine Hypothese war, dass diese Probleme (fast im ganzen Brustkorb und im Magen) möglicherweise meine HRS-Attacken immer wieder ausgelöst haben, obwohl das jetzt, aus unerklärlichen Gründen, im Moment nicht mehr der Fall ist.


    Danke für deine Erklärung zu der DAOsin, ich habe es auch irgendwie nicht mitbekommen, dass es in der Zwischenzeit eine Weiterentwicklug im Bereich der Antihistaminika gibt. Bekommt man diese neue Mittel, wie der von von dir erwähnte "Cetricin" nur auf ein Rezept, oder kann man es auch rezepfrei kaufen? Das würde ich gerne auch ausprobieren.


    Du schreibst ausserdem von einem "Kartoffeltag" in der Woche, was mich vermuten lässt, dass du ev. auch etwas mit Allergie zu tun hast? Ich denke mich nämlich an Ratschläge zu erinnern, bei Allergien gelegentlich auf allergiearme Lebensmittel zurück zu greiffen, wie Reis und Kartoffeln. Ist das der Hintergrund bei dir?


    Viele Grüsse


    Sigi4402

    Sigi4402

    ....vielleicht und das wäre sehr schön haben viele hier im Forum keine Probleme mehr.


    Ich habe meinen Hausarzt gewechselt und war vorstellig. Er ist auch Internist. Er sieht einen Zusammenhang mit den Werten meiner Schilddrüse und will der Sache nachgehen.


    In letzter Zeit habe ich sehr oft Vorhofflimmern, aber fast immer nur kurz <30 Minuten und ohne Schwindel. Ich habe ja das Problem, wenn mein Vorhofflimmern länger andauert, es zu Schwindel (oft sehr stark) kommt, und das wegen meinem niedrigen Blutdruck und Puls. Oft sogar unter 40.


    AmSamstag war ich auf einem Kindergeburtstag und wir Erwachsene haben auf das Kind mit Sekt angestoßen. Es war nur ein kleines Glas und schwups - nach 1 Stunde hatte ich VHF. Es dauerte 16 Stunden bis ich nach kurzem Schwindel wieder Sinus hatte.


    Die Untersuchungen sind für nach Ostern geplant. Ich werde Euch schreiben.


    Hoffentlich kommt bald der Frühling.


    *:)

    Hallo

    Zitat

    Christine aus NRW

    ,


    ich denke, es lohnt sich wirklich zu überprüfen ob nicht die Schilddrüse bei dir zu VHF führt.


    Wir haben, mit meiner Hausärztin, eine Probebehandlung mit einer niedridosierten Thyroxin (25 ug) durchgeführt, weil ich auch der Meinung war, dass die Unterfunktion der Schilddrüse bei mir an VHF schuld sein könnte. Aber das Testergebnis war eindeutig negativ, weil die HRS-Attacken nach der Einnahme der Thyroxin eher stärker und häufiger wurden.


    Ich muss sagen, ich hatte sehr ähnliche Symptome gehabt, wie du es hast, d.h. gelegentliche heftige Tachycardie Attacken (schneller Rhythmus) abwechselnd mit bradycarden Phasen (sehr langsamer Puls), wo es mir schwindlig wurde (das Gefühl gleich ins Ohnmacht zu fallen). D.h. es gab Ausreisser in beide Richtungen, nach oben und nach unten. Es ist, glaube ich, verständlich, dass die Einahme von Betablocker in so einer Situation nicht sinnvoll sein kann, oder sogar gefährlich. Wie gesagt, hat sich das Ganze zuletzt irgendwie quasi "von alleine" beruhigt, oder hat mir vielleicht irgendwelche der vielen Massnahmen, wie z.B. Homöopathie, Osteopathie, meiden von Histamin, oder etwas anderes, wirklich geholfen?


    Viel Glück bei Deinen Untersuchungen demnächst.

    Hallo zusammen,


    Bevor ich mich zu meiner Geschichte ausführlich auslasse, würde mich zunächst interessieren, ob der Gerhard, dessen Beiträge ich ausgesprochen interessant finde, hier noch aktiv ist?


    Viele grüße kammermaus

    @ Kammermaus,

    mich gibt es noch - aber weil es mir gut geht - eben nicht so oft. ;-D


    Ich kann Extrasystolen und Vorhofflimmern in der Entstehung hemmen und bin nun schon seit Jahren praktisch beschwerdefrei. Ich mag vielleicht vielen mit meiner Theorie auf die Nerven gehen, aber mir hat sie zu einer besseren Lebensqualität verholfen, obwohl mir die Ärzte eher eine Verschlechterung voraussagten.


    Doch leider scheinen die Experten taub zu sein, wenn ein Nichtakademiker wie ich mit einer Theorie ankommt. Doch ohne den Titel kann man einfach nichts publizieren, wie ich seit 6 Jahren feststelle.


    Und so freue ich mich, dass sich wenigsten hier im Forum med1 noch ab und zu jemand dafür interessiert. Ich selbst bin etwas seltener hier, weil jetzt langsam Frühling wird und es momentan auch keine neuen Erkenntnisse gibt.


    Das mit den Erkenntnissen kann sich aber schnell ändern, wenn Du @Kammermaus wirst Deine Geschichte gepostet haben – ich bin gespannt! Etwas Interessantes findet man in solchen persönlichen Schilderungen immer, wie auch in den letzten Beiträgen von LINASOPHIA , Sigi4402 , Steinwaycrack und Christine aus NRW - vielen Dank!


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Hallo


    Bin Neu hier und 22 Jahre jung :). Hab mir viele Beiträge durchgelesen aber nicht alle. Jedenfalls kann ich sagen, das ich auch vor einem Jahr mit den Symptomen wie viele beschrieben gelitten habe. Kein Arzt oder Krankenhaus konnte mir helfen und wurde auf die Psyche geschoben. Jedenfalls will ich hier nicht lange rumschreiben und sagen woran es bei mir lag um vllt anderen zu helfen das einzugrenzen. Es liegt bei mir an einer Histaminintoleranz, der ist aber leider sehr schwierig nachzuweisen. Seit dem ich histamin arm koche geht's mir wieder richtig gut. Bei Amazon hatte ich mir einige Kochbücher geholt da steht leider auch manches falsche für mich drinne, weil jeder anders reagiert auf die lebendsmittel aber auch viele nützliche Tipps, Rezepte und Medikamenten Verträglichkeit. Von mir paar Tipps die ihr mal meiden solltet.


    Schokolade


    Rotwein


    Gereifter Käse (z.b Gouda)


    Fleisch sofort verzehren und die Kühlkette so kurz unterbrechen wie es geht. Umso länger im Kühlschrank umso mehr histamin bildet sich.


    Vollmilch (h-milch geht)


    Avocado


    Lachs


    Zitrone


    Tomaten


    Das so das heftigste worauf ich reagiert habe. Man muss das leider alles austesten. Aber für die jenigen die noch nicht wissen woran es liegen könnte. Probiert mal die Sachen zu meiden.


    Noch ein kleiner Tipp holt euch in der Apotheke: Vitamin C aber ohne zitronensäure und Magnesium kapseln 200er das wirkt gegen das histamin dadurch Vertrag ich sogar noch mehr Lebendsmittel .


    Seit mir nicht böse wenn das alles schonmal geschrieben wurde.


    Gruß

    @ Slavco

    @ Steinwaycrack

    Vielen Dank für Eure Beiträge !


    Ich kann auch etwas positives berichten.


    Nach 3 Monaten Einnahme von OmniBiotic 6 (Darmsarnierung) sowie dem Tipp von Steinwaycrack (Basenpulver) werden meine zittrigen Reize von der Bauchgegend herauf - die mich immer aus dem Sinusrythmus werfen - merkbar weniger.


    Oft habe ich schon Tage wo ich nichts mehr spüre und für mich sensationell - 6 Tage nur im Sinusrythmus. Ausnahme: Ein Schnitzel mit Curryreis um 21.00h - 2 Std. danach VHF.


    Aber ich merke, dass ich auf dem richtigen Weg bin - wenn nach dem Frühstück der Bauch etwas unruhig wird - wende ich die Methode von Gerhard an bis das "Gewurrel" vorbei ist.


    Also für mich gibts keinen Zweifel mehr - die Diagnose war immer Herz gesund - aber die Rythmusstörungen kommen halt bei vielen Menschen mit dem Alter ect.


    Jetzt bin ich mir sicher, es hat mit meiner Bauch-Magen-Darmsituation zu tun: Unverträglichkeiten, Blähungen ect.


    Vielen Dank für Eure einfachen Tips ! :)= :)=


    gebi88

    ich hab mal eine vl ganz dumme frage:


    ES habe ich auch, wenn ich ungesundes zeug esse. bei gesunder ernährung spür ich nix.


    nun zu meiner frage: wie spürt ihr vorhofflimmern? wie fühlt sich das an?


    ihr schreibt, 1-3 stunden oder sogar 16 stunden? da ist das herz doch ausser takt oder?


    dachte immer das ist gefährlich und manbenötigt schnellst möglich einen arzt?

    Glaube damit ist gemeint ,aus meiner Erfahrung, das es in dieser Zeit immer mal wieder dazu kommt mit den Rhythmusstörungen. Habe es seit gestern wieder ab und zu, weil ich dem Frühstücksspeck nicht widerstehen konnte -_-.