Hallo an alle! Ich habe einen meiner Meinung nach ziemlich eindeutigen Beweis für Gerhards Hohlvenentheorie gefunden, der allerdings nicht unbedingt etwas mit der Verdauung zu tun hat.


    Ich habe einen relativ kleinen, handlichen PC. Mit dem kann ich beim Surfen, Mailen etc ganz gemütlich auf dem Sofa sitzen. Dabei rutscht der PC häufig auf mein Zwerchfell und drückt ein. Wenn ich sehr konzentriert bin, merke ich das zunächst gar nicht. Bis ich plötzlich einen unangenehmen Druck im Herzbereich fühle: Ganz offensichtlich habe ich die Blutzufuhr behindert. Heute nun fing in der gleichen Situation das Herz an zu rasen und aus dem Takt zu geraten.


    Nach ca 2 Minuten ruhigem Herumlaufen und Tiefatmung war der Spuk vorbei.


    Wenn es doch immer so einfach wäre!

    Einen schönen Abend wünsch ich Euch.


    Wenn alles so einfach wäre ......


    Ich habe alles ausprobiert, gegessen und getrunken nach Herzenslust oder war abstinent. Das VHF kam oder nicht. Da ich jetzt etwas abnehmen will, auf meine Ernährung achte, kommt mein VHF aus heiterem Himmel am Abend, wenn ich ruhig vor dem TV sitze. Ich glaube "mein Innenleben macht was es will". Derzeit zum Glück nur kurzfristig. Ich habe in 2 Wochen wieder einen Arzttermin. Mal sehen, was er dazu sagt.


    Wünsche Euch eine gute Zeit.


    :)_ Christine

    Hallo, miteinander!


    Auch mich geißeln gegenwärtig ES rund um die Uhr.


    Des Nachts sitzend auf der Couch und wartend auf den Morgen.


    Tagsüber lenke ich mich ab, was ein wenig hilft über eben diesen Tag zu kommen.


    Bin arbeitstechnisch aus dem Verkehr gezogen und habe so viiel Zeit mich diesen


    äußerst unangenehmen Extraschlägen hinzugeben.


    Mal schiessen sie willkürlich in den Magen, mal nehmen sie mir die Luft und mal geht's bis in den Kopf mit Schwindel.


    Der jeweilige Schreck, dieses krankhafte Gefühl und die Angst im Kopf, kaufen mir allen Schneid ab,


    mich auf andere, alltägliche Dinge zu konzentrieren.


    Leide eigentlich schon seit meinem jungen Erwachsenenalter an diesen Mißempfindungen.


    Jedoch, umso älter ich werde (just 55 Jahre jung), desto häufiger, intensiver und in kürzeren Abständen tritt


    das Herzstolpern auf.


    Selbstverständlich habe ich die Herzuntersuchungen, mit Befund GESUND hinter mir.


    Was gab man mir mit auf den Weg? Die Aussage ES hat jeder Mensch, Antidepressiva und ein Wechsel von Sotalol auf Bisoprol.


    Ist das die Lösung? Nein!


    Das hatte ich in den vergangenen Jahren alles schon öfter ohne Erfolg ausprobiert.


    Wo ich einen Zusammenhang sehe, ist ein aufgeblähter Magen, egal was und wieviel ich esse, der Verdauungsprozess und das Stolpern.


    Im Gegensatz zu früher, gelingt es mir nicht in Panik zu verfallen, was aber anstrengend ist und viel Konzentration kostet.


    Ich suche aber noch andere Ansätze um diese ES besser zu ertragen oder sie zu reduzieren.


    Kann mir da jemand helfen?


    Vielen Dank im Voraus!


    Grüsse von grübelix

    Heute bin auch hier um eine Frage an Euch zu stellen.


    Ich war auf einem Konzert und es war sehr, sehr laut. Besonders die Bässe machten mir zu schaffen.


    Nach 1 Stunde bemerkte ich mein Flimmern, und es hielt dieses Mal 25 1/2 Stunden an :(v


    Hat jemand von Euch auch Probleme mit lauter Musik und starkem Bass

    ???


    Freue :-) mich auf Antworten.


    *:)

    @ grübelix

    'Wo ich einen Zusammenhang sehe, ist ein aufgeblähter Magen, egal was und wieviel ich esse, der Verdauungsprozess und das Stolpern.'


    Ein aufgeblähter Magen, macht einem Herz, das durch VHF oder andere Rhythmusstörungen sensibilisiert ist, immer zu schaffen. Ich meine, das ist der Grund, warum auch gesunde Kost (Obst, Gemüse, Vollkorn), die ja meistens sehr magenfüllend ist, bei reichlichem Genuss, das Herz reizt, vielleicht auf die Hohlvene drückt.


    Den vielen verschiedenen Ratschlägen aus diesem Forum folgend, nehme ich seit einiger Zeit regelmäßig ein Basenmittel sowie ein Probiotikum für den Darm. Wenn ich ein ausgiebiges Essen vor mir habe, nehme ich vorher zusätzlich ein Sodbrennen-Produkt auf Algenbasis. Seither sitze ich viel gelassener bei Tisch, die Rhythmusstörungen bleiben aus, auch später dann im Bett.


    Was allerdings wohl für das Herz ebenfalls nicht ohne Bedeutung ist, dass ich versuche jeden Tag eine halbe Stunde zu laufen (altersangemessen ruhig). Dabei bleibt das Herz schön im Takt und schlägt hinterher besonders ruhig.

    @ christine

    Ja, auch ich reagiere empfindlich auf sehr laute Musik, besonders auf laute Bässe. Es sind wohl die Schallwellen, die das Herz reizen. Ich habe auch herausgefunden, dass beispielsweise Schallzahnbürsten bei intensivem Gebrauch, mein Herz irritieren.

    Jaaa, dieses Phänomen mit den Schallwellen auf den Bauchraum hatte ich in der Vergangenheit auch schon erlebt.


    Man hatte mich ausgelacht, und dann steht man da voller Angst....


    Diese Theorie von den Hohlvenen, wie sie der Gerhard vertritt, klingt plausibel für mich als Betroffener.


    Doch darüber schmunzelt der Doc nur süffisant.


    Die Gründe für Herzstolpern sind vielschichtig, höre und lese ich immerzu.


    Himmel, wenn ich doch nur die Zusammenhänge verstünde!


    Ich will ja glauben, daß ich damit weiter leben muß, doch dazu muß ich einfach verstehen.


    Denn die Angst frisst so sehr und es kostet mich viel Kraft!


    Alles wird gut! : :[]

    Ganz ungläubig stelle ich fest, dass ihr schon im Jahre 2016 angekommen seid. Bin erst auf Seite 8 :-D . Wollte eben berichten, dass es durchaus auch Klappergestelle mit Herzrumpeln gibt, bin eines davon ( falls das schon geklärt ist, sorry, wie schon geschrieben, bin erst auf S.8). Und auch ganz klar für mich, es besteht ein Zusammenhang mit dem Magen..oder auch Zwerchfell. Hat die Internistin, die meine Magenspiegelungen macht, auch bestätigt. Nur erklärt hat sie es mir nicht mehr, hatte schon die Istmirwurst-Spritze intus. So, nu les ich mich mal durch.


    Gruß an Alle!

    Fritzi71

    Ich nehme seit geraumer Zeit Tromcardin complex, da meine Kaliumwerte immer im Keller waren und ein zu geringer Kaliumspiegel auch VHF auslösen kann. Jetzt sind meine Werte ok. Ich bin übrigens am Montag wieder zur Blutabnahme, mal sehen wie der Wert aussieht.


    Gruß

    Hallo an Euch,


    bei mir wurde gestern eine nur mehr 38% große Schilddrüse festgestellt. Hat jemand von Euch auch Schilddrüsenprobleme, vielleicht verbunden mit Vorhofflimmern?


    Danke im Voraus für Eure Antwort


    ":/

    @ Christine

    Das mit den Bässen habe ich auch erlebt, auf einem Sommerfest, wo der ganze Körper von den Bässen förmlich vibriert hat. Ich hatte dann einen Tag lang heftiges VHF.


    Zur Schilddrüse kann ich sagen, dass meine entfernt wurde und nur noch ein winziger Rest da ist, der aber noch ausreichend Hormone produziert, sofern ich nicht ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt werde - dann reicht es nicht.


    Ich habe schon mal gelesen, dass auch zu niedrige Schilddrüsenhormone VHF auslösen können, aber ich bin da nicht sicher. Ich finde es auch nicht wieder. Mein Arzt hielt das für ausgeschlossen. Ich glaube auch nicht wirklich, dass es auf mich zutrifft, sondern bin nach wie vor davon überzeugt, dass es mit meinem Zwerchfellbruch und anderen Magenproblemen zu tun hat.


    Ich habe wegen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit gerade eine Art Dauerdurchfall und deswegen die größten Schwierigkeiten, meinen Kalium- und Magnesiumspiegel aufrechtzuerhalten. Ich versuche es mit Magnesiumfuß- und Handbädern. Ich finde das sehr ermüdend, kaum hat man die eine Sache im Griff, kommt das nächste Problem.

    @ Fritzi

    Thromcardin kannst du problemlos nehmen, wenn du weißt, dass du einen Mangel hast. Bei Magnesium allerdings ist das nicht so einfach festzustellen. Deshalb gehe ich nach meinem Befinden. Wenn ich gehäuft Wadenkrämpfe habe, fängt auch bald meine Herz an zu stolpern und dann nehme ich Magnesium. Beides verschwindet dann.

    Danke für's Antworten. Ob ich einen Mangel habe, weiß ich aktuell nicht, finde aber alles von "schadet nicht, mal auszuprobieren" bis "bloß nicht, kann tödlich enden (etwas übertrieben ausgedrückt). Hausarzt meint, kommt alles vom Kopf, deshalb habe ich da auch relativ wenig Lust, mir das noch mal anzuhören. Vor allem, weil ich ziemlich gut weiß, was die Psyche so alles anstellen kann. Naja, dann lasse ich erst mal die Finger davon..


    Danke nochmal und Grüße!

    Auch meine Blutuntersuchung hat einen schlechten Schilddrüsenwert ergeben. Jetzt nehme ich täglich 1 Tablette L-Thyrox Hexal. Mein Arzt hat auch meine Betablocker reduziert. Mein Puls (immer um die 45) ist ihm zu niedrig; auch der niedrige Puls kann mein VHF auslösen. Jetzt beobachte ich mich die nächsten 4 Wochen und dann gibt es noch ein Langzeit EKG. Mal sehen ob die neue Tablettenzusammenstellung etwas bringt.


    Gruß *:)

    Dem, der sich für alternative pflanzliche Therapien interessiert, besonders, wenn das Herz für gesund befunden wurde, möchte ich diesen Artikel empfehlen: https://www.thieme-connect.com…1055/s-2007-982760#N65895


    In einer Heilpraktikerzeitschrift erschienen, aber von einem Allgemeinarzt mit Zusatzausbildung Naturheilkunde geschrieben. Meine Erfahrung ist, dass diese Sachen vorbeugend helfen, also wenn ich vermehrt Extrasystolen habe und fühle, dass das Vorhofflimmern nicht weit entfernt ist. Wenn es erst mal da ist, helfen diese Kräuter nicht mehr, möglicherweise verkürzen sie die Dauer, ich weiß es nicht. Einige dieser Pflanzen werden dieses Jahr in meinen Kräutergarten kommen.


    Sie sollten allerdings nur nach Absprache mit einem Arzt genommen werden, am besten mit einem, der etwas davon versteht, da sie ja auch "Nebenwirkungen" haben. Manche z.B. steigern oder senken den Blutdruck oder die Herzfrequenz. Das muss man wissen und dann den Tee wählen, der zu einem passt.


    Ich bin dankbar, solche kleinen Hilfsmittel zu haben. Wenn ich fühle, irgendetwas hat mein Herz aus dem Rhythmus gebracht, brühe ich mir einen beruhigenden Tee und trete ein bisschen langsamer.

    @ LINASOPHIA

    Entschuldige bitte, dass ich erst jetzt das persönliche Beispiel aufgreife, welches Du uns in Deinem Beitrag vom 07.04.2016 beschrieben hast und was die Richtigkeit der Hohlvenentheorie bestätigt.


    Wahrscheinlich können sich nur ganz wenige Menschen vorstellen, dass Extrasystolen & Co. zu einem ausgeklügelten Schutzsystem unseres Körpers gehören. Nicht umsonst hört man daher in den Arztpraxen die beschwichtigende Aussage: "Extrasystolen hat fast jeder Mensch – nur spüren tut sie nicht jeder". Für mich ist es eine logische Schlussfolgerung, aber warum das so ist, hört man in den Arztpraxen nicht.


    Meine Version einer Antwort darauf, habe ich in den letzten 6 Jahren in Form der "Hohlvenenkompressionstheorie" an viele kardiologische Kliniken und Universitäten geschickt, doch leider ohne Erfolg.


    Selbst das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie auch von dort geförderte spezielle Forschungseinrichtungen, haben laut Antwortschreiben keine Möglichkeit, eine objektive Wertung einzuholen.


    Mehr lasse ich mich jetzt darüber nicht aus, obwohl es ein Buch werden könnte. Irgendwann wissen wir ob es so ist und dann steht es vielleicht auch in den Lehrbüchern.


    Danke auch für die anderen interessanten Beiträge seit meinem letzten Auftritt hier.


    Liebe Grüße und Tschau *:)