Hallo zusammen *:)


    ich hatte ja mein LangzeitEKG und in der Zeit auch meine Probleme. Was ich als Vorhofflimmern einordnete, waren Extrasystolen, aber kräftige. Das EKG zeigte in dieser Zeit Sinusrhytmus. Mein neuer Arzt hatte die Betablocker in der Früh von 5mg auf 2,5mg reduziert und ich habe jetzt nach einem Monat einen höheren Puls. Er war gut 40, jetzt habe ich einen Puls von 48-60.


    In der letzten Zeit hatte ich zwar noch meine HRS - sie waren aber schwächer und kürzer. Manchmal verspührte ich nur ganz kurz mein Herz.


    Ob jetzt auch das Schilddrüsenmedikament eine Rolle spielt ??? . Ich muss auf jeden Fall im Juli wieder zur Untersuchung.


    Wenn das Schilddrüsenmedikament und die Verringerung des Betablockers die Besserung verusacht haben .......... dann bin ich richtig happy :-) :-) :-) :-)


    Ein lieber Gruß

    Hallo, ich leide seit ca. 3 Monaten an Extrasystolen. Bei einem Langzeit-Ekg wurden nurn 283 ventrikuläre ES und 1699 supraventrikuläre ES festgestellt bei 100345 Gesamtherzschhlägen. Mein Kardiologe meinte, das wäre durchaus noch normal ich solle aber mal eine zeitlang einen BB 1,25 mg. einnehmen.


    Mir kommt diese Zahl an ES doch sehr hoch vor. Hat jemand auch die große Anzahl von ES und was wurde euch verordnet?


    Bin sehr beunruhigt.


    Lg Angie

    Hallo, ich bin erst seit ca. 4 Wochen direkt und akut von diesem Symptom betroffen. Da hatte ich in der Nacht plötzlich schlimmes Herzrasen und wurde vom Notarzt ins Krankenhaus verfrachtet. Als ich wieder zuhause war, habe ich im Internet nach Auslösern für Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern gesucht und ein Artkel hat mich besonders angesprochen und zwar wurde da beschrieben, dass es im Bereich des Genicks eine Struktur gibt, die einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Sinusrhythmus hat. Das hat mich, wie gesagt hellhörig werden lassen, weil ich nach einer sehr unerfreulichen Reaktion auf eine Tetanusschutzimpfung vor einem Jahr, ständig das Gefühl einer Stauchung der HWS, gerade direkt im Übergang zum Schädel habe. Meinen Doktor habe ich gefragt, aber der wusste nichts davon.


    Diesen Artikel finde ich nicht wieder. :-/


    Jetzt könnte man denken, wenn das vor einem Jahr passiert ist, warum sind die Störungen nicht schon früher aufgetreten. Sind sie wahrscheinlich auch, aber nicht so massiv wie vor 4 Wochen. Was aber viel wichtiger ist, ist dies. Wegen dieses Stauchunggefühls bin ich bei einem Orthopäden in Behandlung und der hat Krankengymnastik verordnet. Eine Behandlung war am Tag vor der Nacht in der das passierte und möglicherweise ist diese Struktur auf diese Weise beeinflusst worden.


    Ich überlege ob Menschen mit einem Schleudertrauma vielleicht ähnliche Erfahrungen im Zusammenhang mit gestauchter HWS und Herzrhythmusstörungen gemacht haben.


    Ich bin sehr daran interessiert 1. diesen Artikel wieder zu finden und dann evtl.


    2.weitere Erfahrungsberichte zu hören.


    berle

    @ angiekw

    Dein 24h-EKG erscheint noch verhältnismäßig normal, weil ja im Durchschnitt nur jeder 50ste Schlag eine ES ist. Dieses Schema würde gut und gerne auch zu meiner "Hohlvenenkompressionstheorie" passen. Du hättest dann wenigstens eine Erklärung für das Auftreten der beunruhigenden Extrasystolen. Wenn Du gleichzeitig unter Blähungen und Oberbauchbeschwerden leidest, dann sprich doch einfach Deinen Kardiologen darauf an.

    @ Berle16,

    @PAsports


    Irgendwie passe ich auch mit in diese Schublade mit dem gestauchten Genick, denn ich habe als Kind einen Fenstersturz kopfüber aus 3 Metern Höhe überlebt und habe solange ich denken kann Nackenprobleme.


    Das aber jetzt in meine Theorie mit der Hohlvene zu packen, wäre Spekulation. Möglich ist es bestimmt, dass das durch den Unfall geschädigte Kreislaufzentrum, was sich in der "Medulla oblongata" im verlängerten Rückenmark befindet, die Signale der Dehnungsrezeptoren im Herzen falsch beurteilt und voreilig Gegenmaßnahmen einleitet.


    Alle plötzlichen Bewegungen, wo der Kopf in starke Pendelbewegungen versetzt wird, steigern bei mir irgendwie die Gefahr von Kreislaufstörungen. Auch nachts auftretende Nacken-Kopfschmerzen erhöhen diese Gefahr, ähnlich wie bei @PAsports .


    Ich habe nach dem von @Berle16 erwähnten Artikel auch schon mit gefahndet aber leider ohne Erfolg. Kennst Du noch eine kurze Wortkombination, die garantiert so im Artikel stand? Dann gib die Wörter doch mal in "Anführungszeichen" gesetzt in die Suche bei Google ein.

    @ Meelia

    Deine zwei Sätze geben meiner Gewissheit Nahrung, dass die Theorie irgendwann mal in den Arztpraxen und somit bei den Betroffenen ankommt.


    Schon 2007 auf der ersten Seite hier und später, habe ich berichtet, wie ich beim Sitzen auf der Bettkante in der Herzklinik, Bigeminus auslösen und beenden konnte. Dabei war ich an den Überwachungsmonitor angeschlossen und man konnte genau beobachten, wie das EKG-Signal durchlief. Besonders beeinflussbar war es nach dem Essen schon bei minimalen Einengungen des Oberbauchs.


    Bei der Demonstration meiner "genialen Entdeckung" während der Visite, kam nur der Spruch eines Assistenzarztes: "Lassen Sie die Experimente!" Dann war der Monitor weg für die restlichen Tage.


    Damals spielte die untere Hohlvene noch keine Rolle in meinen Überlegungen. Interessant wäre sicher, welche Zusammenhänge Dich zu dieser klaren Aussage brachten und wie Du den Bigeminus (besondere Art von Extrasystolen) verspürst.


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    @ 'alle'

    Schade, dass sich hier so lange keiner der vielen Teilnehmer mehr gemeldet hat. Wie geht es euch, Vidgi, Christine, gebi88, Gerhard und so weiter? Euer Flimmerschicksal interessiert mich.


    Ich hatte trotz recht abenteuerlich anstrengender Reisen nach Afrika und in andere heiße Gefilde mehr Glück mit dem VHF als ich zu hoffen gewagt hatte: Vier Monate lang nix. Da bin ich wohl unvorsichtig geworden. Zurück im Alltag habe ich meine Basen- und Sodbrennentabletten links liegen lassen und auch bei Süßem erst mal keine Zurückhaltung mehr geübt. Abends im Bett ging es dann wieder los, neuerdings zunächst mit heftigstem Herzrasen, dann VHF.


    Wieder also gibt es einen recht eindeutigen Zusammenhang zwischen Verdauung im weitesten Sinne und VHF.


    Allerdings spielen bei mir auch die Psyche und eventuelle Schlaflosigkeit eine Rolle. Das macht mich sehr anfällig für HRS.


    Übrigens: Ich habe immer unter Bluthochdruck gelitten. Das ist jetzt zwar medikamentös gut im Griff, aber ein Arzt meinte, dass sich unter Hypertonie das Herz verändert, größer und empfindlicher wird, und dass das schon für VHF anfällig mache.


    Ich möchte mich bei Vidgi noch für den Kräutertipp bedanken. Ich trinke jetzt jeden Tag eine Tee-Mixtur aus Weißdorn und Herzgespann - Und finde das tut gut. Ist natürlich wissenschaftlich kaum zu belegen.


    LINASOPHIA

    Linasophia

    mir geht es ganz gut. Leider hat sich die Tablettenumstellung nicht so richtig durchgesetzt. Meine Schilddrüsenwerte sind etwas *:) besser geworden; jetzt hat sie mein Internist auf 75er erhöht.


    Vor kurzem war ich an der Nordsee, eigentlich gute Luft, ich hatte aber fast jeden Tag meine Probleme. Die Intensität ist zwar nicht mehr so schlimm, aber meine HRS behindern mich. Trotzdem habe ich mir ein Flugticket gekauft und fliege in 2 Wochen nach Amerika. "Wenn nicht jetzt, wann dann". Ich werde mich aber nach meiner Rückkehr mit Internist und Kardiologe unterhalten. Ich glaube, ich werde mich zu einer Abladation entscheiden. Wenn's dann nicht weg ist, habe ich eben Pech gehabt. Mein Internist wird aber im Vorfeld klären, ob nach so langer Zeit des Vorhofflimmerns, es überhaupt sinnvoll ist.


    Ich werde mich wieder melden.

    Mich hats leider auch wieder Erwischt, hatte vor ein paar Tagen wieder eine Vorhofflimmer Episode gehabt die von den Ärzten im Arztbrief als "extremes hochsympthomatisches Vorhofflimmern" bezeichnet wurden. So hat es sich auch angefühlt :-( hat man mit Kardioversion in den Griff bekommen.


    Mal gucken wie sich das ganze Entwickelt.


    Eine Allgemeine Frage an VHF betroffene:


    Hat von euch auch jemand mal erlebt dass er VHF bekommen hat nachdem eine Narkose gesetzt wurde?

    @ Gerhard

    Sehr Interessante Schilderung bzgl. der Nacken Thematik.


    Danke im übrigen für die Erstellung des Threads, was man hier an Informationen und Erlebnisbericht anderer findet erhält man glaub ich nirgends sonst im Internet in der form.

    Obwohl es mir nicht wesentlich besser geht, habe ich mich entschlossen 4 Wochen nach Amerika zu fliegen. Wenn nicht jetzt, wann dann :)^ . Ich habe mich aber entschlossen, nach meiner Rückkehr ein Ablation zu versuchen. Ich denke, schlimmer kann es nicht werden.


    Mit meinem Vorhofflimmern käme ich klar, nur der starke Schwindel, ehe alles wieder vorbei ist, der macht mir zu schaffen.


    Ich bin gespannt, wie oft ich von HRS in Amerika heimgesucht werde.


    Melde mich.


    *:)

    Hallo Leute,


    interessanter Artikel. Seit meiner Herz-Op (3Bypässe) leide ich anscheinend auch unter Extrasystolen... ich habe dazu einen eigenen Thread eröffnet ... vielleicht kann sich ja mal einer die dort von mir beschriebenen "Probleme" anschauen und etwas dazu sagen. :)

    @ Linasophia

    Hallo, ich schaue zur Zeit selten hier rein, weil eben nicht so häufig geschrieben wird. Außerdem geht es mir relativ gut und ich habe nicht viel zu sagen. Ich komme ganz gut zu recht mit meinen Vorsichtsmaßnahmen. Ich weiß nicht, ob ich es schon einmal geschrieben habe: Manchmal bekomme ich nachts Wadenkrämpfe, die ich als Magnesiummangel deute. Wenn ich nichts dagegen unternehme, bekomme ich meist ein paar Tage später Vorhofflimmern. Ich habe mir das nicht notiert und kann daher nicht sagen, ob es regelmäßig so abläuft. Ich habe mir aber angewöhnt, dann etwas mehr Magnesium und auch ein bisschen Kalium zu nehmen, um das System zu beruhigen. Magnesium senkt auch ein bisschen den Blutdruck. Manchmal trinke ich auch einen Baldriantee vor dem Schlafengehen, der beruhigt die Nerven und damit wahrscheinlich auch das Herz. Auf das Essen achte ich zur Zeit weniger, sollte ich aber. Mit Magnesium und Kalium muss man natürlich aufpassen, wenn man schon einen zu niedrigen Blutdruck oder einen zu langsamen Puls hat. Im Zweifelsfall den Arzt fragen.


    Ich habe im Jahr 0 - etwa 4 mal VHF, das etwa einen Tag anhält und von selbst wieder verschwindet. Damit kann ich leben. Früher hatte ich es bis zu 30 x pro Jahr, das war anstrengend. Insofern hat es sich wesentlich verbessert. Ich kann mich auch mehr anstrengen, ohne dass mein Herz gleich ins Stolpern gerät. Deshalb bewege ich mich mehr und betätige mich mehr "sportlich", damit mein Herz mehr Kraftreserven hat, wenn es wieder einmal gezwungen ist, so schnell zu schlagen. Kurz gesagt, ich bin recht zufrieden.

    Hallo zusammen,


    ich bin ja wieder von meiner Amerikareise zurück. Ich hatte in den letzten 6 Wochen sehr oft mein VHF oder Stolpern. Es war aber nicht mehr so intensiv, die Häufigkeit nimmt auch langsam ab.


    Vor 6 Wochen wurden meine Tabletten wegen der Schilddrüse umgestellt. Ich merke das Stolpern immer - oft nur kurz - ich glaube ein Mensch ohne VHF oder Stolpern würde das gar nicht merken. Ich habe den nächsten Termin in 1 1/2 Monaten beim Internisten. Bin gespannt, wie sich mein Stolpern bis dahin verändert.


    Grüße Euch alle und wünsche ruhige Tage und Nächte :-D

    Hatte heute wieder VHF, Glücklicherweise hielt die Episode nur 5 Minuten an und es ging dann spontan in den Sinusrhytmus zurück.


    Entweder der Auslöser ist die Arbeit (Arbeite derzeit jeden Tag 12 Stunden leider) oder es liegt an nem Getränk.


    Mir wurd ganz schön Mulmig, war zu den Zeitpunkt Arbeiten, mitten in der Einöde und rundherum Niemand in der Nähe.


    Hoffe dass es jetzt nicht häufig vorkommt.

    PAsoprts

    Hallo, ich habe derzeit auch wieder "volles Programm" . Ich habe keine Ahnung, was der Auslöser war. Ich habe heute eine Bustur unternommen; dieses ganze Gerumpel über die Straßen hat meine HR ausgelöst. Scheinbar war es auch zu warm im Bus. Als ich nach Hause kam war wieder alles ok. Eine Stunde später bekann mein Stolpern.


    Mein Internist sagt, bei einer kurzen Zeit ist das Stolpern, wenn es länger dauert Vorhofflimmern.


    Wenn ich mein VHF habe, habe ich ca. nach 18-24 Stunden kurz Schwindel, und dann ist wieder alles ok und ich habe Sinusrhytmus.


    Hat jemand von Euch auch so ein Durcheinander wie ich?


    Gruß Christine

    Mein Mann war nun 5 Tage im Krankenhaus, nachdem in einer HNO-Ambulanz zufällig das Vorhofflimmern entdeckt worden war. Er selbst hatte nichts davon bemerkt. Er hatte nun Ultraschall und Defi in der Klinik.


    Wie kann man feststellen, dass man VHF hat, Puls über 160?

    @ Christine

    Oh, ich hoffe das legt sich bald wieder und du hast wieder ein sanfteres Programm :)


    Interessant dass so viele Auslöser in Betracht kommen. Das mit dem Schwindel kenn ich im übrigen auch.


    Bei mir ist es aber äußerst selten dass das VHF zurück zum Sinus wechselt, deswegen musste desöfteren Kardiovertiert werden.

    @ criecharlie

    Zitat

    Wie kann man feststellen, dass man VHF hat, Puls über 160?

    Da muss differenziert werden, VHF Patienten merken nicht alle dass sie VHF haben. Es gibt nämlich auch Symptomloses VHF, da kann man das VHF nur anhand eines EKG's nachweisen.


    Ein Puls von über 160 bedeutet nicht dass VHF im gange ist, da kommen auch "normale" Tachykardien in Frage.


    Dein Mann scheint an symptomlosem Vorhofflimmern zu leiden. Von daher kann man davon ausgehen dass er es selbst nicht feststellen kann.


    Ich merke mein VHF sehr deutlich, ist ein unverwechselbares Gefühl in der Brust und (bei mir) im Hals. Die Frequenzen dabei sind sehr extrem.