Hallo,lese seit Jahren eure Beiträge und habe auch schon beiträge geschrieben.Bin gestern aus dem KH gekommen.Hatte nach über 4Jahren Pause wieder Vorhofflimmern.Wollte keine Kardioversion und habe Cordarex i.v gespritzt bekommen.Nix passierte!Dann bekam ich 12 Stunden später Tambocor 50mg und 2Stunden später war der Sinusrhytmus da.Jetzt muss ich täglich 2mal 50mg Tambocor un bisoprolol nehmen.Die Ärzte möchten das ich marcumar nehme.Ich lehnte das bis dato ab da ich ja nicht so oft VHF habe.Meine Frage gilt eigentlich dem Flecainid.Laut meinem Wissen ist das Zeug nicht so ohne und die Gefahr eines plötzlichen Herztodes nicht so gering.Würde mich über Antworten freuen.Tschau moni

    Hallo Gerhard


    habe mit Interesse deine Beiträge gelesen, habe ähnliche Probleme und habe durch mein Studium zum Osteopathen wichtige Zusammenhänge über den Körper erfahren. Habe mich von einem erfahrenden Osteopathen diesbezüglich behandeln lassen und habe eine deutliche Besserung erfahren so das ich zum größten Teil Beschwerdefrei bin.


    lg.Conny

    Hallo Liebe Forumteilnehmer !


    Ich melde mich um kurz von meiner Ablation zu berichten. Wer meine Beiträge kennt, weiß das meine VHF Phasen immer länger wurden. Zuletzt war ich beinahe regelmäßig 4 Tage in VHF und max. 48 Stunden in Sinus. Mein Hausarzt hatte mir deshalb eine Pulmonalvenenablation empfohlen, die am 29.01. in Leipzig an der Uni-Klinik stattfand.


    Ich bin unter Sinus nach Leipzig gefahren und habe am ersten Tag die Voruntersuchungen über mich ergehen lassen. Am unangenehmsten ist dabei das sogenannte Schluckecho über die Speiseröhre. Am morgen vor der OP hatte ich prompt HRS. Nachdem ich an gefühlte 150 Kabel angeschlossen wurde und der durchführende Arzt mir versprach, mich nur vom Tisch zu lassen, wenn ich Sinus hätte, ging es los. Die Ablation ist gut zu ertragen. Außer einem Brennen in der Brust, als wenn man eine zu heiße Kartoffel verschluckt hätte, spürt man nichts. Ich sollte den Finger heben, wenn das Brennen unerträglich würde, was ich auch tat.


    Der Arzt hat direkt darauf reagiert und so war das ganze erträglich. Die meiste Zeit habe ich wohl in einer seltsamen Trance verbracht (dank des Beruhigungsmittels) oder verschlafen.


    Plötzlich wach, verspürte ich sofort, ich bin im Sinus und war erst mal happy. Am nächsten Tag folgte noch eine Gastroskopie um zu sehen, das die Speiseröhre unverletzt war. Bei der


    Gelegenheit wurde auch festgestellt, das ich abklingende Magengeschwüre hatte und entzündete Magenschleimhäute. Ein 24 h EKG sollte zeigen wie stabil der Sinus jetzt war.


    Ca. 24 Stunden nach der OP, also am Morgen der geplanten Entlassung waren die HRS plötzlich wieder da und zwar heftiger als jemals zuvor. Die Schläge waren heftig und die Herzfrequenz über 130. Da man den Ehrgeiz hatte, mich im Sinus zu entlassen, empfahl man mir eine erneute Kardeoversion (Elektroschock). Ich protestierte mit dem Hinweis, das dass bei mir nichts bringen würde ( man hatte es anderswo schon mehrfach versucht). Letztendlich konnte ich mich gegen die geballte Ärztekraft nicht durchsetzen. Ich ließ es also geschehen, natürlich wie vorhergesehen, ohne Erfolg. Ich ging unter mehrmaligem Abstützen aus eigener Kraft auf mein Zimmer und bestand darauf nach hause fahren zu können, da man ohnehin nichts weiter tun konnte und es Freitag war. Während des Krankenhausaufenthaltes war ich auf Maximaldosis Betablocker und auch auf Maximaldosis Amiodaron gesetzt. Auf dem Weg nach hause musste ich mehrfach anhalten, da ich massive Schwindelanfälle hatte.


    Am Abend zu hause, wurde es extrem schlimm. Ich hatte mehrere Aussetzer mit starkem Schwindel, insbesondere wenn ich mich hinlegte und versuchte zu schlafen. Nachdem ich die ganze Nacht um mein Bett gelaufen bin, habe ich morgens um 4 meine Tasche erneut gepackt und den Notarzt angerufen und bin darauf im Krankenhaus Cottbus gelandet. Hier ging die Prozedur von vorn los. EKG, 24 Stunden EKG, Herzecho von innen und außen, Blutuntersuchungen, eben das volle Programm. Dabei hat man festgestellt, das ich zwischenzeitlich Vorhofflattern und nicht mehr –flimmern hatte. Die Pausen bei den Übergängen lägen teilweise über 4 sec. Und daher auch die Schwindelanfälle. Wieder ein erfolgloser Elektroschock. Wenigstens hat man die Betablocker wieder zurückgenommen und siehe da...plötzlich war ich wieder im Sinus. Allerdings nur für ca. 30 Stunden und so erlebe ich es seither: 30 Stunden Sinus 24 Stunden HRS. Also doch eine Veränderung nach der Ablation. Allerdings geht der Übergang von HRS zu Sinus mit stärkeren Schwindelanfällen als früher einher. Die Cottbusser hatten für mich noch mal einen Termin in Leipzig gemacht, weil dort eine Nachsorgepflicht bestehe. Angeblich zum Therapiegespräch. Als ich dort ankam, wunderte man sich das ich nichts von einer erneuten stationären Aufnahme wusste, angeblich um einen Herzschrittmacher einzusetzen ???? Der würde zwar meine HRS nicht beenden, aber wäre eine Sicherheit bei den zu langen Aussetzern. Das wäre mit Cottbus so abgesprochen. Cottbus hat ein Herzzentrum und schickt mich wegen einem Schrittmacher nach Leipzig ??? Die Dinger setzen sie beinahe überall ambulant ein. Hier war wohl einiges schief gelaufen. Das Problem der gegenseitigen Verständigung zog sich übrigens wie ein roter Faden durch die ganze Behandlungszeit. Täglich zur Visite ein anderer Arzt. Krankenakten wurden jeweils kurz vorher quer gelesen. Die behandelnden Ärzte an den einzelnen Stationen


    waren wieder andere. Alle mit verschieden Meinungen und Aussagen. Ich versuche jetzt von mir aus die richtige Dosis der Medikamente herauszufinden, mit der ich einigermaßen leben kann. ZB. Habe ich gelesen, dass Amiodaron bei einer Frequenz unter 55 nicht gegeben werden soll, da es sonst HRS auslösen kann. Also warum soll ich es im Sinus nehmen ?


    Betablocker werde ich weiter reduzieren und Ramipril auch. Mal sehen wie weit ich damit komme. Ansonsten bleibt mir nur abzuwarten ob sich die OP nicht doch noch als erfolgreich


    Zeigt. Das soll ja bis zu drei Monaten dauern.


    Ich werde zu gegebener Zeit wieder berichten. Ich bin nach wie vor überzeugt, das es irgendetwas gibt, was diese HRS bei mir auslöst.


    LG und bis bald !!


    Skipper 56 @:)

    Hallo zusammen *:)


    ich habe zwar immer Eure Beiträge gelesen, aber nicht geantwortet - es ging mir sehr gut.


    Vor einer Woche hat mich eine sehr starke Erkältung erwischt (ich sage bewusst nicht Grippe - denn jeder sagt gleich Grippe). Ich lag ein paar Tage stramm im Bett und hatte leider zu meiner Erkältung auch noch Vorhofflimmern vom Feinsten. Das ganze ca. 24 Stunden. Da ich Marcumar nehme, habe ich mich aber nicht aufgeregt und den "Müll" in meinem Bett rund um die Uhr durchgestanden.


    Als das Fieber weg war, meine Knie nicht mehr aus "Gummi" waren hatte ich wieder nach einigen kurzen Schlafepisode wieder Sinus.


    Jetzt geht es mir wieder besser. Trinke Hühnersupper (gut bei Erkältung).


    Ich habe festgestellt, wenn mein Leben ruhig verläuft, bin ich das Flimmern los. Aber das geht leider nicht immer.


    Lg Christine *:)

    @ Skipper56,

    es tut mir echt leid, was Du die letzten Wochen so durchgemacht hast. Meine fast ergebnislose Ablation war 2005 etwa 600 Kilometer von meinem Wohnort entfernt und da war die Nachsorge auch fast Null. Aber genau wie Du es beschreibst ist es in den meisten Kliniken, die ich zumindest kenne. Ein Arzt weiß vom andern nichts – da soll man dann noch Vertrauen haben.


    Außer einmal im Quartal ein Rezept holen, brauche ich seit 3 Jahren keinen Arzt mehr. So lange hatte ich nun schon kein Vorhofflimmern mehr. Mein Insiderwissen und die richtige Prävention haben mich fast beschwerdefrei gemacht. Vor Allem durch das Erkennen der für mich unverwechselbaren Vorboten von Vorhofflimmern und die Fähigkeit im rechten Moment zu handeln, haben dazu beigetragen.


    Ja lieber Skipper, Du berichtest jetzt von massiven Magenbeschwerden und in früheren Beiträgen schon von vielen verdächtigen Zusammenhängen, die ich schon lange in Verbindung mit der Auslösung von Vorhofflimmern brachte.


    Dein letzter Satz zeigt mir, dass Du an meine Vorstellungen auch nicht so richtig glaubst.

    Zitat

    Ich bin nach wie vor überzeugt, dass es irgendetwas gibt, was diese HRS bei mir auslöst.

    Ich habe meine Theorie nun auch im "Magen und Darm" Forum vorgestellt, weil sie dort gleichermaßen hingehört. Eine Resonanz ist wie zu erwarten bis jetzt auch noch nicht zu spüren.


    http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/19562398/


    Kannst ja mal reinschauen. Ich wünsche Dir gute Besserung. @:)

    @ Conny03,

    @Neugeborene,


    solange meine Hohlvenen-Kompressions-Theorie nicht widerlegt wurde, muss ich Eure interessanten Hinweise aus Gründen der Übersicht erst mal noch in der Schublade lassen. Irgendwann hole ich sie raus – vielen Dank!


    Liebe Grüße und ein Dankeschön auch an alle anderen Beitragsschreiber.


    Tschau *:)

    Hallo Gerhard,


    ich habe natürlich Deine langen, ausführlichen Beiträge alle gelesen und glaube dass Du


    sehr nahe an den tatsächlichen Ursachen bist. All die Dinge, die Du beschreibst habe ich so oder in ähnlicher Form schon erlebt.


    Nur wie passen in Deine Theorie meine beinahe exakt nach zeitlichem Chema ablaufenden Perioden ? Vor der Ablation hatte ich immer 4 Tage HRS und zwei Tage Sinus. Jetzt danach: 30 Stunden Sinus, 24 Stunden HRS. Dabei ist es völlig egal was ich esse oder wie ich mich bewege. Ich kann beinahe die Uhr danach stellen. Leider ist der Übergang zu Sinus neuerdings mit Schwindelanfällen verbunden. Mal mehr und mal weniger.


    Und ich fühle mich im Sinus nicht etwa wohler ! Traumhafte Werte wie 123 zu 76 und 51er Puls. Aber körperliche Schwäche, Kurzatmigkeit und einen permanenten Unterdruck im Oberbauch. Es ist beinahe so, als ob ich irgendwelche Giftstoffe im Körper habe, die über eine bestimmte Zeit eine bestimmte Konzentration erreichen um das Herz "anzugreifen" Die HRS kündigen sich immer mit erhöhter Pulsfrequenz und Extraschlägen an. Leider befasst sich ja niemand mit der wirklichen Krankengeschichte. Es kann sich halt nicht jeder leisten von Prof.Brinkmann aus der "Schwarzwaldklinik" behandelt zu werden. Deshalb bleibt uns nur der Weg der Selbstdiagnose. Ich Danke allen hier und insbesondere Dir, Gerhard, für die vielen umfangreichen Hilfestellungen.


    Liebe Grüße @:)

    WIe ich das genau kenne. Die ganze Ausgangssituation.


    Was hat man mir diagnostiziert. ARVD – obwohl esbis auf EKG könnte sein einige Trabekel rechtsherz keinEINEUTIGES Indiz dafür gibt.


    Daür hat man mir mal flott einen ICD eingebaut...


    Ich habe IMMEr gedagt das kommt vom Magen Darm.


    Und nur wenn ich bestimmte Dinge esse DANN hatte ich Störungen. Sonst nicht.


    Was bewirkt der ICD – Paced ein und knallt ir auch mal eine, weil nicht richtig eingestellt. Man wird abhängig gemacht von Betablockern und Amiodaron...


    Das kann es alles nicht sein.

    @ mlederer

    Was hast du denn für einen ICD? Einkammer/Zweikammer/Dreikammer?


    Warst du direkt nach dem ersten Schock beim Arzt, damit die Einstellung des Defi überprüft wird?


    Wurde vor der Implantation noch ein MRT gemacht? Wenn ja, kannst du vielleicht eine zweite Meinung über dein Herz einholen.


    Nach dem Einsetzen eines ICD ist ein MRT nicht mehr möglich.


    Amiodaron ist, soweit ich weiß, das stärkste Antiarrhythmika, dass es derzeit gibt. Mittlerweile gibt es neue Medikamente, mit gleicher Wirkung (wenn auch nicht immer so effektiv) die weniger Nebenwirkungen haben.


    Amiodaron wird vor allem dann eingesetzt, wenn die Herzpumpfunktion eingeschränkt ist. In diesem Fall wäre es tatsächlich wahrscheinlicher, dass die Magenbeschwerden zurückzuführen sind auf das Herz.


    Du sollte aber auf jeden Fall erneut unabhängige ärztliche Meinungen einholen.


    Ich kann allerdings auch nur generell jedem ans Herz legen, die Ärzte immer auszufragen, sich alles erklären zu lassen, Röntgenbilder/CT-Ergebnisse/Ultraschall zeigen lassen und seine eigene Akte zu lesen und zu kennen. (Im Notfall erklären lassen)


    Grad wer Medikamente bekommt, sollte wissen, was er bekommt, warum er das bekommt und ob es nicht Alternativen gibt, die weniger Nebenwirkungen haben, wenn es schon eine Chemiekeule sein muss.

    Ich habe das Forum heute entdeckt. Bei mir wird seit Jahren Vorhofflimmern periodisch alle 28 Tage, vor allem nachts ausgelöst. Ursache ist eindeutig der Magen, möglicherweise der Mageneingang.


    Folgende Selbstbehandlung hat bislang bei mir am Besten geholfen, so dass die Herzyhtmusstörungen nur noch selten ausgelöst werden, z.B. nach schwerem Essen abends, zuviel Kaffee, Bier oder andere Alkoholika, maximaler Stress.


    Abends statt Bier oder Sprudel Kamillentee, dass wirkt am besten.


    Dann tgl Kalmus D6 Tropfen und Spigelia D6 je 10 Tropfen in etwas Wasser.


    Bei Herzvorschaden zur Unterstützung Weißdorntabletten. Dauerhaft bis der Magen Ruhe gibt. Hat bei mir bislang jetzt über 3 Monate zu Anfallsfreiheit geführt.


    Am wichtigsten scheint, dass sich der Mageneingang beruhigt, also es nicht zu einem Reflux kommt oder zu einer entzündlichen Reizung der dortigen Schleimhaut. Auch der Magenausgang kann Probleme erzeugen bei Gallenreflux.


    Des weiteren scheint tägliche Atemübung Yoga Tiefenatmung und Aufrichtung der Brustwirbelsäule hilfreich zu sein.


    Ich suche noch nach einer weniger aufwendigen Behandlung, vielleicht operative Therapie des Vagusnerven oder so, habe aber noch nichts gefunden.

    Hallo an alle *:)


    zuallererst muss ich dir Gerhard von ganze Herzen Danken. Denn ohne dich währe ich wohl nicht so weit gekommen. Du hast eine hoch Interessante Theorie... :)^


    Erst einmal kurz zu mir - tut mir leid wenn ich ein wenig aushole - Das Syndrom hatte sich bei mir 2004 nach der Geburt meines Kindes eingestellt. Ich litt vor allen abends unter Herzstolpern sowie Herz Hüpfer. 2008 bekam ich während eines Kinobesuches einen Herzinfarkt ähnlichen Anfall ( nach den verzehr von Cola und Popcorn). Meine bekannt meinte es wäre wohl die Psyche und ich solle Beruhigungstabletten einnehmen das würde helfen. Ich nahm diese ein aber helfen taten sie nicht, sie beruhigten mich während diesen Herzstolpern mehr aber auch nicht.


    Ich litt in den letzten 9 Jahren unter ständigen Blähbauch sowie Herz Hüpfern, Sodbrennen, Herzrasen. Der Blähbauch war mit unter so massiv das mich meine Kollegen deshalb aufzogen und ich nach 3 Jahren meine Arbeit wechselte. Nun arbeite ich als Bestatterin. :)z


    2010 sah ich kein sinn weiter auf meine Ernährung zu achten da mein bauch eh total aufgebläht war, da konnte ich ja auch gleich essen worauf ich Lust hatte. Ich nahm massiv zu und wog zuletzt ( März 2012) 90kg auf 1,73m. Meine Herzprobleme wurden dadurch deutlich schlimmer. Ich hatte diese Herzbeschwerden nun täglich. Jeden Abend wenn ich in das Bett ging holperte und stolperte meine herz. als Vorbote kam immer zuerst ein hohles Bauchgefühl gefolgt von innerer Unruhe. Sobald ich von meinem Mann in der Nacht geweckt wurde bekam ich Herzrasen über stunden ... und das Abend für Abend... das größte Problem war das mich wirklich niemand ernst nahm.


    Im August 2012 Übernachtete ich bei meiner Schwester sie machte eine Zucchini Gemüsepfanne.


    Da diese erst 23:30 Uhr fertig wurde aßen wir recht spät. Keine 30 min später bekam ich wieder dieses hole Bauchgefühl, gefolgt von innerer Unruhe und angst. Ich stand auf und dann fing es an, holper die Polder mein herz stolperte so schlimm wie noch nie. Ich bekam eine Heiden angst. ??? Ich hatte Atemnot, Schweißausbruch eiskalte Hände und Füße, Durchfall und Vorhofflimmern. Mein herz schlug so schnell wie ein Presslufthammer. Aber das schlimmste kam noch. Ich bekam nach 3 Stunden ein Taubheitsgefühl in der linken Schulter und in der linken Kopfseite (was erst nach 3 Tagen wieder verschwand). Nach einer weiteren stunde bekam ich starke schmerzen in meiner linken Schulter. Meine Schwester wollte den Notarzt anrufen aber das wollte ich nicht. Nach einer weiteren halben stunde löste es sich langsam auf. Erst bekam ich wieder einen sehr schnellen (aber normalen) Herzschlag. Mein Herz holperte und stolperte noch weitere Tage eh es etwas zu ruhe kam. Ich brauchte viele tage um mich von dieser Nacht zu erholen. Erschwerend kam noch hinzu das ich auf einmal auf alles gesunde zu reagieren schien ( mit Herz Hüpfer, Atemnot, Durchfall und Herzrasen). Also strich ich alles von meinem Speiseplan bis auch Leitungswasser (abgekocht ) Bananen, gekochte Kartoffeln und Hühnerfleisch. Ich ging zu mehreren Ärzten:


    Hausärztin: Diese nahm Blut für mehrere Tests ab. Schilddrüse topp, keine Diabetes Blutwerte sind alle in bester Ordnung.


    Herzklinik: Blutdruck (24h) EKG (24h) Herz Echo, Ultraschall sowie Belastungstest auf dem Laufband. Ergebnis: mein Herz ist Top Fit.


    Hautarzt: machte Bluttest mit ein paar Lebensmitteln welche ich nicht vertragen hatte. Er fand nichts. Also es ist auch keine Allergie vorhanden. Merkwürdig war nur das ich nun auch Herzprobleme beim verzehr von Bananen sowie Hühnerfleisch bekam. Also aß ich nur noch gekochte Kartoffeln und Baby - Kürbisbrei. Meinem herzen ging es gut ich hatte mit einem mal keine Herz Hüpfer mehr. Nahm aber leider immer weiter ab. Also ging ich wieder zu meinem Hautarzt und erzählte ihm das mein herz auf so vieles mit stolpern reagiere. Er schickte mich mit dem Satz – ich kann ihnen nicht mehr weiterhelfen - in die Hautklinik und meinte noch zu mir, das ich viel Geduld bräuchte. Ich würde einen Termin wohl erst in 3 – 6 Monaten bekommen. Zu dieser zeit (es waren nun schon 2 Monate vergangen) hatte ich bereits 23 kg abgenommen(!) Ich machte keinen Termin in der Hautklinik.


    Da keiner etwas finden konnte ging ich zu einem bekannten Arzt er machte einen weiteren Allergie Pick Test. Ohne Ergebnis. Ich habe auf keine der von mir nicht vertragenen Lebensmittel reagiert – Mein bekannter meinte dann zu mir das ich eine Hypochondrie hätte und ich sollte einen guten Psychologen aufsuchen. ":/ Denn jeder hätte diese Herz Hüpfer und das währe ganz normal. ???


    In meiner Verzweiflung suchte ich im Internett nach betroffenen und fand Gerhards Seite mit all euren Erfahrungsberichten. Was mir wieder neuen Mut gab.


    Ich versuchte weitere Lebensmittel: Milchprodukte, Hefe, Zucker, Kartoffeln, gut durchgegarte Zwiebeln und Rotkohl sowie Champignon, Fisch, Eier, Fleisch, Mehl und einige Saaten, das alles vertrage ich super. ;-D


    Ich vertrage kein rohes Obst, Fertigprodukte mit vielen verschiedenen Zusatzstoffen, Säfte Kohlensäure haltigen Lebensmitteln auch Mineralwasser(!), Kaffee, Alkohol, Schokolade, Knabbereien, Süßigkeiten, Marmelade, Gemüse u.s.w.... Ich backe Brot und Brötchen selber. Stelle alles selber her. Und seit drei Monaten völlig beschwerdefrei. :)z


    Bei meiner suche bin ich auf etwas gestoßen. Ich hatte mich nun bei meinen weiteren Recherchen im Internett auf Gerhards These gestützt und nun gezielt nach einem Krankheitsbild gesucht welches auf unsere Beschwerden zutrifft. Und bin auf folgendes gestoßen


    Das Roemheld- Syndrom :)D

    Roemheld-Syndrom! Sobald bei mir diese typischen Symptome auftreten ( meist nach sehr süßen und fetthaltigen Speisen wie Kuchen (selbstgebacken)) mache ich mir eine sehr heiße Wärmflasche und lege sie auf den bauch und es wird deutlich besser. Ich kann entspannt einschlafen. Vielleicht kann ich ja nun den ein oder anderen weiterhelfen oder ein wenig Mut machen, so wie Ihr mir!! Danke @:)


    Ganz liebe Grüße


    Isabell.

    Lieber Gerhard,


    ich schreibe Dich heute einmal an, da ich ein ähnliches Problem wie Du habe. Ich hatte bisher 5 mal Vorhofflimmern, das gleichzeitig mit einer Tachycardie einher ging. Einer Herzfrequenz von 140-160! Ich erlebe beides nur zusammen. Ein Vorhofflimmern ohne hohe Herzfrequenz kenne ich gar nicht. Von diesen fünf Episoden wurde es viermal durch ein Erbrechen/Würgen ausgelöst. Und zwar genau mit dem Würgen und nicht vorher und auch nicht nachher. Lediglich beim fünften und letzten mal bin ich mit vollem Magen/Bauch über eine Kreuzung gerannt und habe es davon bekommen. Meine Frage nun an Dich: Da Du Deine Erfahrungen bzw. Auslöser ja auch schon hinlänglich beschreiben hast: Was sagen die Ärzte dazu? Ich habe einen Ablationstermin bzw. bin im Gespräch mit einer anderen Klinik, aber ist das Phänomen mit dem Erbrechen bekannt. Hat Dir dazu schonmal jemand etwas sagen können? Ist eine Ablation in diesem Fall überhaupt sinnvoll bzw. liegen die Auslöser trotzdem in den Lungenvenen, von denen man doch weiß, dass sie in den meisten Fällen Auslöser von Vorhofflimmern sind???


    Vielleicht kannst Du mir weiterhelfen?


    Beste Grüße

    Hallo zusammen *:)


    ich habe in letzter Zeit Eure Einträge gelesen -bin schon seit ca. 2 Jahren auf dieser Seite-


    Seit ein paar Jahren habe ich "bestätigtes" Vorhofflimmen und ich komme damit in den lezten Jahren sehr gut klar. Gegen eine Ablation war ich bereits im Herbst 2011. Das Krankenhaus und mein Hausarzt waren dafür. Mein Kardiolge war dagegen. Er sagte damals "zuerst alles andere versuchen und wenn es keinen Erfolg gibt - die OP". (Er war der Meinung, jede OP am Herzen bringt Narben, und diese können wieder HRS auslösen).


    Im Winter 2011 wurde ich auf Marcumar eingestellt - bin in der Zwischenzeit Selbstmesserin. Muss nicht dauernd zum Arzt und habe meine Werte sehr gut im Griff.


    In den 2 Jahren habe ich festgestellt, dass zu viel Essen, Alkohl und vor allem Aufregung mein Vorfhofflimmern auslösen kann.


    Nach dem Kaneval dieses Jahres hatte ich eine schlimme Erkältung. Lag ein paar Tage flach, hatte Fieber und hatte dabei wieder mein Vorhofflimmern. Ich bin davon überzeugt, dass bei mir, wenn mein Kreislauf nicht in Ordnung ist, auch mein Vorhofflimmern wiederkommt.


    Ich nehme seit Herbst 2011: Tromcardin complex, Betablocker (Bisoprolol) und Opipramol.


    Wenn es mir weiterhin so gut geht - dann ist meine Welt in Ordnung


    Gruß Christine :-D

    @ Isabell30032

    Hab deinen Text mit Interesse gelesen und musste direkt an einer Stelle Copy-Paste betätigen


    [..Ich hatte Atemnot, Schweißausbruch eiskalte Hände und Füße, Durchfall und Vorhofflimmern. Mein herz schlug so schnell wie ein Presslufthammer..]. Das war eigentlich einfach eine typische Panikattacke, wie sie wahrscheinlich jeder bekommen hätte :)z


    Ich finds aber äußerst interessant, wie deine Ernährung die Körperreaktion beeinflusst hat.

    @ Christine

    Zunächst mal ist eine Ablation keine Operation im klassischen Sinne, sondern ein minimal invasives Verfahren um Rhythmusstörungen zu beseitigen.


    Was mich in deinem Fall jetzt aber hauptsächlich interessiert, wie schlagen die Medikamente denn bei dir an? Bist du komplett frei von Beschwerden oder kehren diese gelegentlich zurück?


    Gruß


    Betahelix *:)

    Sorry,


    dass ich meinen Stammfaden hier z.Z. etwas vernachlässige. Ich befinde mich mit meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie ein wenig im Abseits, doch wenn wir alle einer Meinung wären, brauchten wir dieses Forum nicht.


    Dafür ist ja auch das, was ich behaupte, nur eine These und steht in keinem Lehrbuch. Aber ein paar Interessierte gibt es scheinbar doch noch.


    Bedanken möchte ich mich auch wieder für die neu eingegangenen Beiträge von @Avimoth, @mlederer1, @Skipper56, @krauri, @Isabell30032, @Bubbele, @Christine aus NRW und @Betahelix.


    Oh, bei der Aufzählung wird mir klar, dass dazu wieder aus Zeitgründen kaum eine Antwort drin ist.


    Wenn @krauri periodisch alle 28 Tage nachts Vorhofflimmern bekommt, denke ich automatisch an Mondphasen. So abwegig ist das gar nicht, wenn man bedenkt was der Mond so alles regelt auf der Erde. Auf alle Fälle werde ich mal darüber nachdenken. Danke!


    Im Bericht von@Isabell30032 lese ich wie in meinen Fallberichten. Das Roemheld-Syndrom, was Du für Deine Beschwerden verantwortlich machst, ist nach meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie (Punkt 5.7) nichts anderes als eine solche Hohlvenenkompression.


    Dass man auch lässig mit paroxysmalem Vorhofflimmern umgehen kann, zeigt das Beispiel @Christine aus NRW.


    Bei @Bubbele handelt es sich um ein Comeback hier bei uns, denn er war schon 2008 ab Seite 22 mit den gleichen Beschwerden dabei.


    Bei Vorhofflimmern kenne ich auch nur hohe Herzfrequenzen, so 140 – 160 Schläge pro Minute. Du bist jetzt 37 und in diesem Alter gab es bei mir auch nur Vorhofflimmern durch Würgen und Erbrechen.


    Für die Ärzte war es der Alkohol, was heute das Holiday-Harth-Syndrom ist, denn es kam immer nach einer durchzechten Nacht. Das stimmt aber so nicht, weil es später auch mit Erbrechen ohne Alkohol ausgelöst wurde. Das mit dem Spurt mit vollem Magen über die Kreuzung habe ich auch erlebt und mit dem gleichen Ergebnis.


    Wie sinnvoll eine Ablation sein kann, musst Du selbst einschätzen. Da halte ich mich raus.


    Im Forum Magen und Darm habe ich meine Hohlvenentheorie auf dem neuesten Stand. Habe für Dich auch ein Fallbeispiel über Hohlvenenkompression durch Würgen und Erbrechen beigefügt.


    http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/


    Tschau *:)

    Danke Gerhard für Deine Statements. Mit Deiner Meinung hälst Du Dich ja sehr höflich zurück, was ich aber nicht ganz verstehen kann. Ich möchte eigentlich gar keinen Rat pro oder contra Ablation hören, sondern lediglich Deine Erfahrungen mit Ärzten zu diesem Thema. Ist das Thema Würgen + Erbrechen im Zusammenhang mit VHF bekannt? Oder sind diese Auslöser absolute Einzelfälle??? Das wäre wirklich interessant zu hören. nach Einschätzung eines Arztes mit dem ich gesprochen habe, ist zumindest eine Logik darin zu erkennen, denn das Erbrechen bzw. Würgen ist für den Vagus eine Extrembelastung, die sich (wie beim Vagus durchaus üblich) am Herzen niederschlagen kann, in welcher Weise auch immer. Es besteht jedenfalls ein logischer Zusammenhang.