Frage an Gerhard: habe ja schon lange ab und zu Herzstolpern, nun seit 3 Monaten nicht mehr. Gestern Nacht hatte ich das 1. Mal überhaupt VHF. Als der Arzt kam war es weg, laut meiner Beschreibung muss es das aber wohl sein. Kann es sein, dass es durch Bauchmuskeltraing, das ich ca. 2 Std vorher durchgeführt hatte, ausgelöst wurde? Ich mach sonst nie dieses Training, da es schon einmal meiner Meinung nach Herzstolpern auslöste. Würde das zu deiner Theorie passen?


    Vielen Dank.

    Hallo, Maria Clara,


    ich nehme seit 8 Jahren kontinuerlich den Betablocker (anfangs in einer niedrigeren Dosis) und jetzt wieder seit ein paar Wochen Blutverdünner (Waran). In den ersten Jahren hatte ich etwa alle 3 Wochen VHF, durchschnittlich einen halben bis einen Tag lang. Die letzten vier Jahre hatte ich eine Ruhepause. Jetzt tritt es wieder regelmäßig etwa alle zwei Wochen auf. Diesmal hält es länger an, 5-6 Tage die letzten Male. Es ging bis jetzt immer von selbst wieder weg und ich gehe nie zum Arzt, sondern warte ab. Da ich Rentnerin bin, 68 Jahre alt, kann ich mir das leisten. Ich muss mich dann aber oft ausruhen, viel sitzen und liegen. Es beunruhigt mich nicht. Allerdings strebe ich an, das VHF wieder wegzubekommen, da das Herz auf Dauer doch sehr geschwächt wird. Ich hoffe, dass ich noch einmal Glück habe.


    Was ich dagegen tue: histaminarm essen, alles vermeiden, was das Adrenalin hochtreibt, Allergene vermeiden. Außerdem mache ich mich jetzt über den Zwerchfellbruch schlau und darüber, wie ich eine Entzündung der Speiseröhre vermeiden kann, was ich bei mir zur Zeit als Hauptgrund ansehe. Außerdem Bewegung, Gartenarbeit, Spazierengehen, soviel, wie ich vertrage. Von Gerhard habe ich noch den wertvollen Tipp bekommen, blitzschnell zu reagieren, wenn das Herz zu stolpern anfängt. Das bedeutet für mich, sofort aufstehen und eine Weile herumgehen. Denn wenn es erst einmal ins Flimmern kommt, ist nichts mehr zu machen. Bei ihm bedeutet es, die Gegend unterhalb des Brustbeins quer zu massieren.


    Du wirst sehen, mit der Zeit lernst du, immer besser auf dich zu horchen und zu verstehen.


    Liebe Grüße,

    Guten Abend,


    da sich ja einige hier gut mit ES und so auskennen, ich selber habe das Gefühl sehr auf das Histermin zu reagieren, gibt es irgendwo Tipps wie ich mich da am besten ernähre? Und noch was seit einiger Zeit bekomme ich selbst wenn mich etwas erschreckt(habe mal gelesen das erschecken gefährlich ist und das herz uum stillstand bringen kann) eine ES, ist das dann genauso wie die anderen harmlos/ungefährlich? Meine ES wurden auf L-EKG schon mal gesichtet und als nicht behandlungsbedürftig bewertet.


    Grüsse Rena

    @ trauriger Engel

    Schau mal hier, das ist eine gute Liste über den Histamingehalt von Nahrungsmitteln. Dazu die Seite der Schweizerischen Interessengemeinschaft Histaminintoleranz.


    ES zu haben mag beunruhigend sein, wenn man sie nicht gewöhnt ist, aber sie sind wirklich nicht schlimm. Und dass das Herz hüpft, wenn man sich erschreckt, ist normal. Das Herz hält einiges aus. Ich habe manchmal sehr lange Vorhofflimmern und mein Herz schlägt wie wild, aber es schlägt unter allen Umständen tapfer weiter und ich verlasse mich darauf (und lobe es). x:)


    Vielleicht kannst du berichten, wie es dir mit einer histaminarmen Diät geht. Lebensmittel, die du nicht verträgst, würde ich auch weglassen und das Ganze mal 3 Wochen probieren.

    @ vidgi

    Danke für deine Link , werde natürlich berichten, erhoffe mir sehr da durch Linderung.


    Früher hat mich erschrecken nicht gejuckt jetzt erschrecke ich bei jedem scheiss und manchmal stolpert es dabei.Da bin ich ja beruhigt das ich mir keine Sorgen machen muss.

    Hallo Vidgi,


    das hört sich aber nicht gut an, wie oft Du in letzter Zeit VHF hast. Hast Du inzwischen schon einen kleinen Fortschritt durch Deine Ernährung machen können? Wie kommt man denn zu einer Entzündung der Speiseröhre? Ich wußte nicht einmal, daß es so etwas gibt.


    Da bin ich ja bis jetzt gesundheitlich noch sehr gut dran und hoffe, es zu bleiben. Mein VHF ist jetzt gut vier Wochen her und ich hab noch nichts wieder gemerkt, auch kein Stolpern oder erhöhten Puls. Ich nehme eine Dreivierteltablette Bisohexal, keine ganze, wie vom Arzt verordnet und nur die halbe verordnete Dosis Pradaxa. Das Pradaxa werde ich wohl bald ganz weglassen, weil das Blut ja nicht gerinnt, wenn der Herzrhythmus normal ist. Sollte sich da etwas ändern, dann merke ich das ja und kann wieder welche einnehmen. Ich habe recherchiert, daß die Ärzte verpflichtet sind, wenn Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind, den Patienten Gerinnungshemmer aufzunötigen. Gerinnungshemmer schädigen aber die Leber. Na gut, das hilft dann nicht nur den Pharmaunternehmern, sondern verschafft der Gesundheitsindustrie weitere Aufträge :[] .


    Ich wünsche Dir gute und anhaltende Besserung.


    *:)

    Hallo, Maria Clara,


    die Speiseröhre entzündet sich, wenn durch den Zwerchfellbruch der Mageneingang nicht mehr verschlossen ist und Magensäure nach oben fließen kann, genannt Refluxösophagitis. Es kann aber auch sein, dass der Magen durch den Bruch nach oben rutscht und auf das Herz bzw. den N. vagus drückt. Das kann dann zu Vorhofflimmern führen. Siehe meinen Linik in einem der letzten Beiträge. Momentan versuche ich mit verschiedenen Techniken, den Magen runterzuholen und das Zwerchfell durch Atemübungen zu stärken. Ob das wirklich funktioniert, kann ich noch nicht wirklich sagen. Aber ich habe seit 5 Wochen kein VHF :-) Außerdem esse ich jetzt öfters kleinere Mengen.


    Was den Gerinnungshemmer betrifft: Ich weiß nicht, wie lange es braucht, bis die Wirkung von Pradaxa eintritt. Ich würde den Arzt fragen oder googeln. Bei Marcumar dauert es etwa 4 Tage, bis die volle Wirkung da ist. Das ist zu spät. Wenn du also wirklich kein Pradaxa mehr nimmst, müsste man im akuten Fall eventuell ein Heparinpräparat spritzen, das sofort wirkt und dessen Wirkung einen Tag anhält. Bei Bedarf kann öfter gespritzt werden.


    Ich halte dir die Daumen, dass du eine längere Pause hast.


    Liebe Grüße,

    Hi Leute ich denke jeder kennt es oder hat es mal gehabt,


    man denkt,dass Herz schlägt und schlägt immer schneller,


    aber meist ist es eine Psychische Thematik.


    Ihr könnt auch mal auf dieser Seite vorbei schauen,ein


    Mittel welches bei Herzrhythmusstörungen zur Anwendung kommt:


    http://amiodaron.com/cordarex/


    Liebe grüße

    Ein Hallo an alle "Flimmerer"


    Gestern habe ich von der Herzstiftung (bin dort Mitglied) Post bekommen. In dem Blatt stand, dass in vielen Fällen der Beginn von VHF mit Stress zusammenhängen "kann".


    Vor 3 Wochen bin ich nach Österreich 900 Kilometer am Stück gefahren. Angekommen, wurde ich vom Wirt gefragt was ich trinken will. Ich hatte einen Durst auf Bier. Kaum war das Bier unten, begann mein VHF mit hohem Blutdruck. Es lag mit Sicherheit nicht am Bier, da ich zu Hause auch oft zum Bier greife.


    Nach ca. 10 Stunden war alles wieder vorbei.


    In den 2 Wochen meines Aufenthalts war es in der 1. Woche sehr heiß ( 30-35 Grad ). In der zweiten Woche waren die Themp. ok. Ich bin sehr viel gewandert - auch bis fast 2000 m. Keine Probleme !!!!


    Nach Hause machte ich einen Stopp in München. Als ich ankam gab es Kaffee und Kuchen. Kurz darauf hatte ich wieder volles Programm. Hoher Blutdruck mit VHF. Am nächsten Morgen war es dann vorbei und ich hatte wieder Sinus und ich konnte meine Fahrt nach Hause antreten.


    Da es ja noch immer nicht feststeht (bei mir) was das VHF auslöst, bin ich der Meinung, dass das Schreiben der Herzstiftung recht haben kann. Es war sehr viel los auf der Autobahn und man ist total angespannt. Außerdem hatte ich die gleichen Probleme bei meinem letzten Flug in die USA (nach dem Start in Frankfurt und dann einen Tag später vor Ort).


    Hat jemand von Euch diese Probleme auch einmal festgestellt ?


    Gruß Christine

    Hallo, Christine,


    Duplizität der Fälle: gestern habe ich einen Freund besucht, der 100 km entfernt wohnt. 1 1/2 Stunden Fahrt, dort ein alkoholarmes Bier getrunken und kurz danach Vorhofflimmern, das ich heute noch habe. Ich trinke praktisch nie Bier und schon winzige Mengen Alkohol steigen mir in den Kopf. Ich glaube, die Kombination von langer Fahrt, Bier und angeregtem Gespräch hat es ausgemacht. Ich habe dieses Bierchen sehr bereut, aber ich habe es als Alternative zu Kaffee getrunken. Hätte ich mal lieber Leitungswasser gewählt! Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass mir lange Fahrten nicht gut tun. Ich glaube, es hängt mit dem Sitzen zusammen, im Auto kann ich nicht richtig aufrecht sitzen. Dazu kommen die Erschütterungen.


    Bei Stress geht das Adrenalin hoch und das löst das VHF aus. Es bleibt uns nichts anderes, als wachsam zu sein und Auslöser zu vermeiden.


    Ich habe meinen Optimismus noch nicht verloren.


    Ich grüße dich aus dem Norden,

    Hallo zusammen,


    ich bin immer mal wieder auf diesen thread gekommen und schon über so manche Antwort froh oder erleichtert gewesen. Daher möchte ich etwas über mein Erleben erzählen.


    Ich habe seit etwa 10 Jahren VES – mal weniger, mal mehr, mal garnicht. Und ich spüre Sie auch. Meistens ist es ein Klopfen in der Brust, seltener auch mal ein Schlag bis in die Lebergegend. Ich habe bis heute keine Erklärung dafür gefunden. Sicherlich spielt der psychische Faktor bei mir eine große Rolle, da ich mir viele Gedanken zu diesem Thema mache (wenn sie da sind) und schon einige, einige Panikattacken (früher auch ohne ES) hinter mir habe. Dennoch glaube ich, dass nicht nur die Psyche dafür verantwortlich ist, was bei mir bereits häufiger die anschliessende Aussage nach umfangreicher Diagnostik war.


    Früher habe ich als Hauptursache die Zigaretten und das Feierabend-Bier gesehen. Heute bin ich mehrere Jahre Nichtraucher und trinke sehr, sehr wenig Alkohol, die VES sind allerdings geblieben. Bis vor Kurzem hatte ich etwas Luft – fast ein Jahr keine Plagegeister. Mit "keine" vergesse ich die ein oder zwei, die eigentlich regelmässig auftauchen. Im Moment sind es wieder mehrere Tausend, die bei kleinsten Bewegungen auftauchen. Im Sitzen oder Liegen habe ich relativ Ruhe. Ich kenne das aber auch umgekehrt. Also in Ruhe VES und bei Belastung keine. Komisch finde ich, dass sie teilweise scheinbar ohne für mich erkennbare Ursache von heute auf morgen kommen und (bestenfalls) ebenso schnell wieder gehen. Letztes Jahr beispielsweise verschwanden sie, als ich mich mehr oder weniger aus Verzweiflung über meine Knie beugte und die Bauchmuskeln anspannte. Leider funktioniert das nicht generell. Diese Tatsache aber ist der Grund, warum ich nicht so ganz davon überzeugt bin, dass meine Extraschläge nur psychischer Natur sind, obwohl ich das Gefühl habe, dass Sie in Ihrer Zahl häufiger auftreten, wenn ich mich mit Ihnen beschäftige und vorallem, wenn ich schwarz male. :-/


    Die Diagnostik bestätigt mir – wie bei den meisten von Euch ebenfalls – Herzgesund.


    Ich gebe trotzdem nicht auf und hoffe, irgendwann eine Lösung zu finden, mit der ich einen Großteil meiner kleine Begleiter auf Dauer über Board werfen kann! ;-D


    Viele Grüße aus dem Süden

    Hallo zusammen,


    sehr interessiert lese ich in regelmäßigen Abständen die Beiträge. Auch ich habe VES und Pulsausetzter bei hoher Belastung beim Sport. Meist schnelle Bewegungen (Tennis, Fußball, Laufen) Danach muss ich immer Aufstoßen und dann veschwindet der Druck langsam in der Magengegend und es ist besser und die Pulsaussetzer verschwinden dann auch wieder. Nun habe ich mal auch noch darauf geachtet wann das passiert.


    Für mich gibt es immer noch drei Ansätze zu verfolgen.


    1. Nervenprobleme -> Überempfindlichkeit durch immer noch vorhandene Schwermetallbelastung, sowie vegitative Probleme die daraus resultieren.


    2. Zwerchfell -> Ich habe einen Zwerchfellbruch und dadurch hat sich der Magen verschoben und dieser wird durch das Aufstoßen dann wieder bewegt und irgendwann ist die Aorta wieder voll durchlässig.


    3. BWS Probleme (an das glaube ich allerdings weniger, aber wir werden sehen beim MRT demnächst)


    Meiner Meinung nach spricht es für eine starke Nervenbelastung wenn man nach wenig Alkohol einer Autofahrt oder lauter Musik oder intensiven Gesprächen Probleme bekommt. Dies alles hat Einfluß auf unser Nervensystem und jeder ist unterschiedlich geschädigt. Diese Erfahrung habe ich gemacht. Eine Entgiftung kann also nie schaden, meiner Ansicht nach. Dies nur so als Tipp, vielleicht hilfts ja dem ein oder anderen.

    Hallo an alle


    ich war lange nicht mehr hier....


    nachdem ich im letzten Herbst das cortarex eigenverantwortlich abgesetzt habe fingen langsam wieder die ES an die sich im laufe der letzten 6 Mon. von Tag zu Tag gesteigert haben. Morgens nur einige, ab mittags immer mehr und bis zum Abend manchmal fast unerträglich. Doch plötzlich hören sie am Abend auf!!!Nachts nichts und am nächten Tag gehts wieder von vorne los...... :°(


    VHF bekomme ich immer wenn bei mir im Körper eine "Disharmonie" besteht d.h. Grippe, Erkältung, Magen-Darm, oder so wie es jetzt der Fall war : Man hat Hashimoto (Schildrüsenerkrankung) festgestellt und ich sollte auf Schilddrüsenhormone eingestellt werden.Niedrig dosiert habe ich angefangen, langsam gesteigert aber irgendwie bin ich von der Unterfunktion zu schnell in die Überfunktion gerutscht und schon hat mein Körper wieder mit VHF reagiert. Hatte zwei kurze Attakten von je 1 Std. im Abstand von 5 Tagen die von alleine aufhörten und dann am letzten Dinstag die hat 6 Std. gedauert! Ich mußte ins KH, bin aber am 3 Tg. wieder nachhause.


    Und was mich noch belastet: einen kurzzeitigen (ca. 1/2 min.) bis auf 120 – 130 hochschnellenden Puls, fast immer wenn ich mich bücke oder was trinke oder schnell aufstehe!!! das ist mehr als lästig!!!


    Viele kennen meine Vorgeschichte hier, es gib Fasen wo ich denke nun wird alles besser und dann kommt wieder mal so ein "Absturz" und monate wo ich denke es wird alles immer schlimmer.... :°( :°( :°( :°( :°(


    Seit 10J. trage ich einen Herzschrittmacher, ich habe schon 2 Ablationen hinter mir, ich nehme Betablocker und Blutverdünner........manchmal bin ich so am Ende das ich nicht mehr weiter weiß!


    Ich freue mich über jede Antwort und jeden Rat.......


    Alles gute für Euch Petra

    Hallo Leidensgenossen.


    Ich hoffe einigen hier ein paar weiter wertvolle infos zu geben.


    Ich habe hier immer mal die letzten Jahre mitgelesen, aber nicht kontinuierlich.


    Mich quält das vorhofflimmern in Verbindung mit heftigem Druck auf der Brust seit gut 5 Jahren, den plötzlichen schmerzhaften druck, der oft beim Bücken bei bewegung nach dem Essen und auch oft ohne Ursache, aber auch wenn ich auf der linken Seite liege oft auftritt,habe ich bereits seit gut 8 Jahren.


    Damals fing es das erste mal im Auto an, längere Fahrt im Auto, was getrunken...plötzlich der krampfartige Schmerz in der Brust. Das ganze häufte sich extrem bei der Arbeit (stehen und nach vorne gebückte Haltung (mein rücken ist eh ziemlich krumm) da Sodbrennen dazu kam bekam ich 2006 magensäurehemmer es half nicht so recht, aber scheinbar etwas, aber ich musste oft meinen Bauch festhalten damit er nicht so viele Erschütterungen beim gehen abbekommt und Schmerzen verursacht. Irgendwann bekam ich nachts zustätzlich starke Schmerzen im rücken und Fieber es hieß dann Gallensteine......die Gallenblase kam raus......die Schmerzen blieben, die entzündungswerte klangen ab....nach gut 6 Wochen im Krankenhaus wurde es dann auf die Psyche geschoben und ich wurde mit Magensäurehemmer entlassen, die ich 6 Jahre bis märz 2012 einnahm, weil ich der Meinung war, ich könne Sie nicht absetzen. Es kam immer zum sogenannten REbound-Effekt und derKörper produzierte plötzlich soviel Säure, das Fieber, schmerzen im Rücken und Bauch auftraten und man dabei das Gefühl hat, das der ganze Oberkörper von Säure aufgefressen wird.


    Aber erst zurück zu 2006, erst als ich damals aus dem Krankenhaus kam und auf stilles Wasser umstieg (im Khaus bekam ich nur welches mit Säure) klingten die Beschwerden in Verbindung mit den Magensäurehemmern langsam ab.


    Die Beschwerden bestanden weiter, aber es war einigermaßen erträglich.


    ICH WERDE DIE AUSFÜHRUNGEN ETWAS VERKÜRZEN,DAMIT ES NICHT ZU UMFANGREICH WIRD, DIE WICHTIGEN SACHEN KOMMEN NOCH


    Ich habe zu der Zeit immer mal gearbeiten und mußte immer wieder die Arbeit abbrechen. Und dann wieder einen neuen job suchen. Damals gabs dann auch schon die erste Reha, psychosomatisch natürlich, weil es die leichteste Diagnose ist.


    Ich bekam damals antidepressiva, die die Empfindungen lindern. In kombination mit den Magensäurehemmern schien das ganze dann auch besser zu sein. Und soweit ich mich erinner kann, war der krampfartige Schmerz in der Brust sehr seltenl, wenn auch immer das flaue Gefühl in der Magengegend.


    Ich lernte meine jetzige Frau kennen, war erst selbständig und bekam dann wieder ne feste Anstellung im Einzelhandel. Ich setzte das Antidepressiva (Citalopram) eigenständig Ab, war zwar ne zeitlang etwas down und weinte öfter mal aber es klappte ganz gut. Dann nachts mal als ich anfang 2009 starke rückenschmerzen hatte (eher so ein komisches ziehen, wie damals), versuchte ich mich einzurenken und patsch hatte ich erstmals eine absolute Arrythmie bei Vorhofflimmern,konnte fast nicht mehr atmen, als würde mir ein Gürtel um die ganze Brust zugeschnürt werden.


    Damals wurde ich dann elektrisch Kardiovertiert.


    Von da ab kamen dann medikamente


    Betablocker, Blutgerinnungshemmer,


    Die Beschwerden wurden aber häufiger, immer wieder Vorhflimmern, Kardioversionen, oft ging es auch von selbst zurück, nur die Momente in denen ich das hatte waren absolut lebensbedrohlich.


    In der Arbeit mußte ich mich eines Tages mal wieder immer wieder bücken, rauf und runter die ganze Zeit. Ich bekam immer stärkere Schmerzen in der Brust, ich konnte irgendwann nicht mehr sprechen, vor Enge in der brust und hatte eigentlich Kunden.


    Ich konnte nicht mehr, ich war kurz vor der Verlängerung meines Zeitvertrages, aber ich konnte nicht mehr und habe schließlich den Job aufegeben. Ich wurde weiter in die Psychoecke geschoben, es folgte ein Aufenthalt in einem Krankenhaus mit psychosomatischer Abteilung.


    Was ich nun auch schon ne Weile hatte, extreme Atemnot bei Belastung. Mal mehr mal weniger besonder stark nach dem Essen beim gehen oder Treppensteigen, dann immer mit der Gefahr zum Krampf.


    Und immer wieder mal Vorhofflimmern, und dieser Druckschmerz in der Brust.


    Ein Arzt schickte mich zur Pulmaonalvenenisolation. Das brachte mir gar nichts und ich wollte das nicht weiter wiederholen.


    Als ich dann nochmal in Reha war, ereignete sich wirklich was interessantes.!!!!


    Ich mußte morgens Nordic walking machen und ich hatte abends davor zum ersten mal auch ein Cocktail getrunken. Davor 3 Jahre kein Alkohol, weil es mir davon immer schlecht ging. Also beim nordic walking bekam ich Druck auf der Brust, bis ich dann irgendwann aufstoßen musste und direkt 1 sekunde nach dem aufstoßen bekam ich wieder meinen bekannten Krampf in der Brust, der wie meistens nur ca. eine Sekunde anhielt und in vorhoflimmern hätte übergehen können, kurz stehen geblieben, was dann immer hilft und weiter gelaufen, ich bekam wieder Druck in der Brust, bis zum Aufstoßen und danach wieder der Krampf, das ganze ging dann vier fünf mal so, all zu weit lief ich dann auch nicht mehr.


    In der Reha bekam ich ausserhalb tag drauf wieder ne absolute arrythmie, bis der Rettungswagen mich in die Uniklinik gebracht hatte, war der Spuk schon wieder vorbei und man sagte mir in der Reha, ich solle doch meine psychosomatische Erkrankung aktzeptieren.... Wie ich das Gewäsch hasse !!!


    Kurz drauf war ich am Bodensee bei freunden, auf der Rückfahrt habe ich zu meiner Schande chips gegessen und ich wusste das diese das eigentlich fördern. Irgendwann bekam ich wieder ziemlichen Druck auf der Brust und bei Jeder Bodenwelle diesen fiesen Krampfartigen schmerz, der dann leider wieder in die absolute Arrythmie überging, Direkt angehalten an der Notrufsäule um Hilfe geschrien. Im Krankenhaus bekam ich Flecainid und irgendwann sprang ich wieder in den Sinusrythmus, vielleicht durch zufall. Von da ab nahm ich täglich 2x 100 Flecainid und es schien erstamal wie verschwunden.


    Ich setze alle Tabletten ausser dem Flecainid ab, also auch die Magensäurehemmer nach 6 Jahren aber diesmal schleichend mit enormen Schmerzen, aber nach 1 bis 2 Wochen hat sich der Körper dran gewöhnt und regelt die Säureproduktion wieder normal. Trotz allem war ich in dieser Zeit sehr schlecht belastbar. Immer wieder atemnot. Und leider kamen die krampfschmerzen in der Brust wieder und ich reduzierte auch das Flecainid weiter, da ich dachte, mal ganz ohne pillen probieren.......


    Die Schmerzen wurden weiter stärker, das heißt immer wieder wahnsinniger Druck im Oberbauch, scheinbar oftmals durch stuhlgang verringerbar oder durch Aufstoßen verbesserbar, allerdings beim Aufstoßen immer in Verbrindung mit einem Brustkrampfer, der zwar gerne in Vorhoflimmern überspringen wollte , aber es meistens nicht tat. Da ich ja auch einen Zwerchfellbruch hatte, hatte ich die Faxen Dick und machte einen Termin bei Doktor L. in Berlin und mir den Zwerchfellbruck operieren zu lassen. Das ist nun 5 Wochen her !.


    Fakt ist, ich muß nun nicht mehr aufstoßen bekomme den Krampfartigen schmerz dennoch. Nach wie vor ist weniger Essen scheinbar vorteilhaft und auch entscheidend, was ich esse.


    Kaffee scheint die Beschwerden zu fördern.


    Fakt ist, das der Magen nun nicht mehr hochrutschen kann, obwohl er dies ja scheinbar vorher auch nicht getan hat, ich hatte zwar einen 6 cm Riss, aber die Beschwerden sind fast gleich geblieben.


    Der Magen, bzw. der Darm auf Höhe des Magens scheint irgendwo gegenzudrücken, also würde es eine Stelle reizen bzw. gleichzeitig abdrücken. Hier entstehen Druckschmerzen, und eine Art pieksen als würde mann mit einer Nadel am Brustbein einpieksen.


    Die Diagnose chronische Gastritis Typ c Besteht auch schon seit 2006


    Ich kann das Krampfen(bei mir Die Vorstufe zum Vorhofflimmern auch triggern)


    wenn ich auf dem Rücken liege, und den linken Arm hebe oder über den Kopf lege (geht natürlich nicht immer), wenn ich mich auf die linke Seite lege( habe dann fast immer den Druck in der Brust und manchmal krampt es dannn auch ganz schnell), Essen und dann bücken und scheinbar auch beim sprechen in gebückter Haltung. Interessant ist auch, das ich nach wie vor oft das Druckgefühl unterm Hals habe, das ich zum Beispiel durch drücken unter den Kehlkopf irritieren verändern verschwinden oder wie auch immer beeinflussen kann. Weiter kann ich oft wenn ich druck auf der Brust habe, den Schmerz vervielfachen, wenn ich mit beiden Händen fest gegen den oberen Brustrippenbereich drücke.


    Ich blick wirklich nicht mehr durch. In 5 Monaten darf ich erst zur ersten Kontrollmagenspiegelung, ich bin gespannt ob sich bis dahin noch etwas positiv verändert und ob der unschöne Bereich im Mageneingangsbereich/Speiseröhreneingangsbereich abgeheilt ist.


    Weiter muß ich noch sagen, das ich einen total ausgeleierte Brustwirbelsäule habe. Ich renke mich nun seit gut 20 Jahren täglich mehrfach mit lautem Krachen im Brustwirbelbereich ein.


    Aktuell leider ich weiter täglich mehrfach an krampfartigen Schmerzen in der Brust, die eben schon so oft in anhaltendes Vorhofflimmern übergegangen sind.


    Was ich auch interessant finde ist das dieses kurze krampfen scheinbar im Ekg nicht erkennbar ist, sondern nur wenn es das Vhf dann eben auslöst.


    Ich habe noch ein besonderheit, obwohl ich vor 5 Jahre erst mit dem Rauchen aufgehört habe, ist es mitlerweile so, das wenn ich in einen Raucherraum komme, innerhlalb von gut 1-2 Minuten so starke schmerzen eben in diesem Brustbereich wieder auftreten, das ich wieder schnellstens den Raum verlassen muß, und brauche dann nen ganzen Tag, bis sich die schmerzen in der Brust wieder lindern.


    norma ist das alles doch nicht?


    Ich bin 43, 190 und nach der letzen OP nur noch 78 kg


    Sorry ich habe viel geschrieben und hoffentlich nicht zu durcheinander.


    Ich wollte einfach mal etwas INPUT dalassen.


    Und vielleicht hat ein anderer ja nen Tip für mich.


    LG