Weißt du, ob du einen Reflux hast, d.h. ob Magensäure in die Speiseröhre gelangt? Das kann passieren, ohne dass man es merkt, vielleicht eben nur indirekt durch die sekundären Wirkungen, wie z.B. das Krampfen. Übrigens, was krampft genau?


    Kaffee verstärkt die Magensäureproduktion. Die Tatsache, dass dir kleinere Essensportionen gut tun, spricht doch dafür, dass das Ganze immer noch mit dem Magen zu tun hat. Wahrscheinlich hat die Operation die Ursache nur teilweise behoben. Vielleicht kann zwar nicht der Magen, aber die Magensäure nach oben und dort den N. Vagus reizen.


    Auch Histamin stimuliert die Magensäureproduktion. Ebenso verschiedene Nahrungsmittel wie Schokolade oder Paprika. Es kann auch hilfreich sein, Verdauungsenzyme zu sich zu nehmen, denn wenn die Nahrung schlecht verdaut wird, fängt sie an zu gären und das führt zu Gasen. Auch Trinken während des Essens verschlechtert die Verdauung im Magen. Es sind also viele kleine Punkte, die beachtet werden müssen.


    Ich habe ähnliche Probleme, ohne Krampfen, und bin gerade dabei, das näher zu erforschen. Kannst du gut englisch? Es gibt einen sehr guten Artikel über den Zusammenhang von Zwerchfellbruch, Reflux und Vorhofflimmern. Leider auf englisch, 70 Seiten lang. Hier werden die Ursachen sehr ausführlich beschrieben und auch Behandlungsstrategien. Ich bin erst auf Seite 20 und weiß daher noch nichts über die Behandlung. Auf jeden Fall lesenswert.


    Ich würde mich freuen, wenn du weiter berichtest, sicher haben viele einen Nutzen davon.

    Hallo Vidgi und alle anderen,


    Mit meinem Magen scheint alles in Ordnung zu sein, jedenfalls habe ich da keine Beschwerden und kann alles vertragen, außer eben auch Kaffee bei VHF. Nach Kaffeegenuß sinkt mein oberer Blutdruckwert noch mehr ab, als er eigentlich bei VHF ist. Vielelicht, weil das Cofein die Herzfrequenz noch erhöht.


    Die Ursachen für mein VHF lonnte ich bisher nicht einmal im Ansatz ergründen. Mich trifft es immer im Schlaf. Also Streß ist es bei mir nicht.


    Momentan flimmere ich den dritten Tag schon. Diesmal weiß ich, wo es her kommt. Ich hatte am Freitag Alkohol getrunken und meinte am Samstag, mit einem mächtigen Kater aufzuwachen, aber ich konnte mich nicht auf den Beinen halten, weil es VHF war. Wenigstens nicht so schlimm wie beim letzten Male, wahrscheinlich wegen der Betablocker, die ich verschrieben bekam.


    Wie ist das VHF bei Euch, wie merkt Ihr das, was sind das für körperliche Gefühle?


    Bei mir war es so, daß ich mich nicht lange auf den Beinen halten konnte, kein Kräfteverlust, solange ich auf den Beinen war, aber als mir schwindelig wurde, hatte ich immer das Gefühl, wenn ich mich nicht hinlege, falle ich um. Keine Schmerzen, keine Atemnot. VHF wurde aber im Krankenhaus festgestellt und mit Kardioversion wieder in den Sinusrhythmus gebracht.


    Diesmal ist es anders, ich habe kaum Schwächeanfälle bei ähnlichen Kreislaufwerten wie bei dem in der Klinik behandeltem VHF mit jetzt geringerer Pulsfrequenz, z.B. Blutdruck 93/79 Puls, manchmal aber auch Blutdruck 129/112 Puls 120. Das wechselt ja ständig. Merkwürdig ist nur, daß ich mich dabei belasten kann. Ich bin heute etwa 10 Km Fahrrad gefahren und außer zwei kleinen Schwächeanfällen, hatte ich mich kräftig wie immer gefühlt.


    Natürlich kann ich den schnellen Herzschlag und das Stolpern bemerken, aber nicht so sehr, daß es mich quälen würde. Was mich quält ist da eher die Angst, daß ich etwas falsch mache, wenn ich nicht zum Arzt gehe. Wie ist das bei Euch, wenn ihr VHF habt und wartet, bis es vorbei ist? geht das auf einen Schlag weg oder schleichend? Habt Ihr Tricks? Wann wäre bei Eucg die Geduld am Ende und Ihr würdet zum Arzt gehen?


    *:)


    Was ist ES?


    Diesmal habe ic

    ES sind Extrasystolen


    Ich merke mein VHF überhaupt nicht. Davon ab, solltest du nie auf eigene Faust Medikamente für Herz oder Gerinnung ausschleichen.


    Bei VHF ist es wichtig, dass du Gerinnungshemmer nimmst, weil die Gefahr besteht, dass durch das VHF Blutgerinsel entstehen.


    Am besten solltest du da nochmal mit deinem Arzt drüber sprechen.

    Hallo Avimoth,


    Danke für Deine Antwort. Die Medikamente, die bei VHF verordnet werden, folgen einer Liste ohne Berücksichtigung der Physis des Patienten. An diese Liste muß der Arzt sich halten. Menschen mit eh schon gerinnungsschwachem Blut (nicht Bluter) bekommen die gleiche Dosis wie welche, die eher Pronleme haben, weil ihr Blut sehr "dick" ist. Deshalb hatte ich die Dosis der Keule meiner Gerinnungshemmer auf eigene Faust halbiert. Der Arzt darf wegen der Liste seine Zustimmung nicht geben.


    Seit dem erneuten VHF seit Samstag nehme ich aber vorsichtshalber wieder die volle Dröhnung ein.


    Auch von den Betablockern hatte ich ein Viertel weggelassen, weil mein Puls zu langsam war. Das werde ich wohl nicht so schell wieder machen, mit den Betablockern meine ich.


    Ansonsten habe ich mitte September einen Termin beim Kardiologen. Mal sehen, ob er als Facharzt sich auch an die Liste halten muß.


    Ich merke mein VHS auch kaum, außer an extremen Schwächeanfällen und an den Meßwerten, die mich ängstigen, wenn meine Blutdruckwerte sehr eng beieinander liegen, manchmal 98/91. Da muß mein Puls auch nicht gleich auf 180 sein. meine höchste Herzfrequenz war bei knapp 150, ansonsten so 120 bis 125 bei VHS. Zusammen mit den niedrigen Blutdruck kann ich mich dann kaum mehr auf den Beinen halten.


    Heute hat mein VHF deutlich nachgelassen. Ziemlich guter Blutdruck, der untere Wert nur leicht erhöht, und Puls unter 90.


    Wie wurde Dein VHF festgestellt, wenn Du es überhaupt nicht merkst? *:)

    Hallo Maria Clara,


    wie ich gelesen habe, gehst Du doch zur Kontrolle Deines INR immer zum Arzt. Warum meldest Du Dich nicht zum Selbstmessungsseminar an. Mein Arzt war dafür, da ich sehr viel unterwegs bin.


    Ich messe 1x in der Woche. Wenn der Wert INR nicht in der Mitte von 2-3 (ca. 2,3-2,8) ist; kann ich gleich die Dosis verändern. Jedes Mal war nach der weiteren Messung nach 2 Tagen ist wieder alles ok.


    Im Moment macht mir das schwüle Wetter zu schaffen. Trotz aller Anzeichen für ein Losgehen meines VHF habe ich es geschafft bisher beschwerdenfrei zu bleiben ;-D . Hoffentlich bleibt es so.


    Ich merke sofort, wenn mein VHF losgeht und auch wenn es wie immer plötzlich aufhört.


    Eine Kardioversion hatte ich noch nie.


    Ein lieber Gruß *:)

    @ raveromeo

    ich dachte bei deiner schilderung komischerweise auch an die brustwirbelsäule. hast du da eventuell auch bandscheibenvorfällevorfälle oder sonstiges? ich hab 2 bws-vorfälle und hab auch oft krämpfe in der brust.


    und vielleicht noch tip: laß dich mal auf lebensmittelallergien- oder unverträglichkeiten testen.


    beides hat bei mir viel ausgemacht, sowohl die bws als auch meine fleisch-und milchallergie.


    letztes jahr hatte ich einen körperlich anstrengenden job und wußte von der allergie auch noch nichts. nachdem nun im januar die allergie aufgedeckt wurde habe ich fast keine es mehr. und andereseits habe ich ein paar es wenn ich für die bsw schlechte bewegungen mache.


    übrigens: ich habe vor 1,5 jahren eine fundoplicatio hinter mich gebracht. hat davor vielleicht auch noch was mitgespielt.


    grüßle, gaby

    Hallo Christine,


    vielen Dank für den Tip, aber ich verstehe ihn nicht, weil ich gar nicht weiß, was INR ist.


    Ich gehe im September zum ersten Mal zu einem Kardiologen und mein Hausarzt hat bisher nicht einmal meine Leberwerte kontrolliert, obwohl ich als Gerinnungshemmer Pradaxa einnehme. Er würde mich aber zum Selbstmessungsseminar schicken, weil er für sowas offen ist. Ich müßte eben nur wissen, was das eigentlich ist.


    Was ich regelmäßig messe, ist mein Blutdruck und da wird natürlich auch meine Pulsfrequenz angezeigt, sogar, ob Sinus oder nicht. Ich messe jeden morgen, weil ich Medikamente gegen zu hohen Blutdruck einnehmen muß und deren Dosis nach Möglichkeit reduziere. Bei VHF messe ich andauernd, in der Hoffnung bessere Ergebnisse zu bekommen oder auch ganz kritische Werte zu erfassen, um eventuell doch in die Notaufnahme :[] zu gehen.


    Ich würde mich freuen, wenn Du mir mitteilst, was der INR ist und vovon Du die Dosis veränderst. Ich vermute Betablocker.


    Wie merkst Du, wenn Dein VHF losgeht? Ich merke es nicht, weil es die 4x, die ich es bisher hatte, nachts oder am frühen Morgen im Schlaf begann.


    Es hört bei mir auch nicht plötzlich auf, sondern scheint ein ausschleichender Vorgang zu sein. Seit gestern normalisierten sich mein Blutdruck und auch mein Puls immer mehr. Momentan habe ich noch keinen stabilen Sinusrhythmus, aber auch kein Herzrasen mehr, Puls etwa 75, sonst stabil 60, seit der Betablocker etwa 55. Das VHF ist wahrscheinlich schon seit Montag weg, da ich seitdem keine Schwächeanfälle mehr bekomme.


    Die Kardioversion bekam ich wahrscheinlich, weil ich auch noch VH-Flattern :-o hatte. Ist nicht schlimm, wird in kuzer Narose durchgeführt, hinterher ist alles in Ordnung und es wurde nur ein Minimum Chemie (Narkose) in den Körper gepumpt. Ich würde weitere Kardioversionen auf alle Fälle Katheterablationen vorziehen.


    Liebe Grüße *:)

    Maria Clara

    Danke für Dein Interesse. INR = Quick. Das sind die Werte die laufend bei Einnahme von Marcumar kontrolliert werden müssen. Ich nehme Marcumar. Bei der Einnahme von Pradaxa (Deine Version) ist es nicht nötig, dafür die Überwachung der Nierenwerte.


    Der sogenannte Quick-Wert wird nur mehr in Deutschland benutzt. Das Ausland hat zwischenzeitlich auf den internationalen Wert, den INR umgestellt.


    Da ich sehr viel unterwegs bin, wurde ich auch auf INR geschult. Hier soll der Wert bei VHF zwischen 2-3 liegen. Ich habe derzeit Werte zwischen 2,3 - 2,8. Wenn der Wert nicht in diesem Bereich liegt, ändere ich die Einnahme von Marcumar.


    Mein Arzt war zum damaligen Zeitpunkt (vor 2 Jahren) nicht für Pradaxa, weil es noch nicht so lange auf dem Markt war. Ist auch sehr teuer.


    Ich muss 1 x im Jahr zur Blutuntersuchung (großes Blutbild) - muss dann vor Ort auch testen, damit der Arzt die Werte des INR vergleichen kann. Außerdem muss ich jedes Quartal meinen Ausweis mit den Werten vorlegen - kein Problem, muss sowieso wegen eines neuen Rezepts immer wieder hin.


    Wie merke ich mein VHF ":/ . In dem letzten Jahr gibt es eigentlich nur eine Variante.


    Ich bekomme ein flaues Gefühl im Oberbauch - dann habe ich ein Druckgefühl am Hals und dazu kommt noch sehr hoher Blutdruck, und ich merke wie mein Puls außer Kontrolle gerät, so ca. bis 120. Mein Blutdruck ist sonst normal ca 135/75 bei einem Puls zwischen 50 und 55.


    An meinen Betablockern ändere ich nichts. 5mg in der Früh und 2,5mg am Abend. Das muss wenn, mein Hausarzt oder der Kardiologe entscheiden. Übrigens zum Kardiologen hat mich mein Hausarzt in den letzten 3 Jahren 3x! geschickt und zum Neurologen 1x.


    Noch ein Tipp von mir, wenn Du VHF hast, vergiss das dauernde Messen, es wird nur noch schlimmer, weil man ständig auf die neuen Werte LAUERT.


    Vielleicht konnte ich Dir etwas helfen.


    So schön der Sommer auch ist; ich bin bei diesen +Graden lieber in meiner kühlen Wohnung und es geht mir gut.


    Gruß *:)

    Hallo Christine.


    Vielen Dank für Deine Informationen :)= . Da ich Beim VHF Neuling bin, habe ich erst wenig Ahnung. Deshalb auch wohl naive Fragen. Mit dem Pradaxa bin ich nicht glücklich, es hat sogar den bedenklichen Farbstoff E110 :(v , wohl damit die Kapsel schön farbig ist. Ich hatte gehofft, ab dem Besuch beim Kardiologen auf Aspirin umsteigen zu können. Das habe ich mir wahrscheinlich mit dem Alkohol, der wieder VHF ausgelöst hatte, gründlich verdorben.


    Wie ist Dein Blutdruck während des VHF? Ist er dann auch hoch oder fällt er ab? Bei mir wird er, wie ich schon schrieb, extrem niedrig. Vorher weiß ich nicht – wahrscheinlich nicht extrem hoch, das wäre mir aufgefallen. Aber ich habe hier schon oft von sehr hohem Blutdruck gelesen, von sehr niedrigem noch gar nicht.


    Damit, daß ich nicht immer messen soll, hast Du recht. Das regt auf und regt die Adrenalinproduktion an, was dann wieder zu Herzrasen führt. Ich messe aber immer noch öfter als nur morgens, weil ich gestern festgestellt habe, daß mein Herz nach dem Mittagessen zu rasen begann: wieder oberer Bludruckwert unter 100 und Puls 125. Aber keinen Schwächeanfall. Den wollte ich mit einigen gymnastischen Übungen provozieren, was paradoxerweise meine Herzfrequenz senkte. Meine Kreislaufwerte "normalisierten" sich in den darauffolgenden beiden Stunden wieder auf die Werte vom Vormittag.


    Heute war alles genauso. Immer noch ES, aber fast normale Kreislaufwerte, nach dem Mittagessen wieder sehr niedriger Blutdruck und Puls 130. Wegen der gestrigen guten Erfahrung schwang ich mich aufs Fahrrad und radelte etwa fünf Kilometer. Weiter kam ich nicht, ich fiel fast vom Rad, konnte aber vorher noch absteigen, das Rad geordnet hinstellen und mich geordnet danebenlegen, bis ich mich einigermaßen fit genug fühlte, zurückzuradeln. Der Rückweg hat ein kleines Gefälle, trotzdem mußte ich noch einmal absteigen. Ich schaffte es gerade so, nachhause zu kommen, und das bei 30°. Normalerweise macht mir die Hitze nichts aus, ich habe mich schon problemlos in den Tropen herumgetrieben, aber mit Herzrythmusstörungen scheint damit doch nicht zu spaßen zu sein.


    Nach etwa fünf Minuten ausruhen waren meine Blutdruckwerte 89/68, Puls 124. Also noch niedrigerer Blutdruck als vor der Anstrengung, aber auch etwas niedrigerer Puls. Das ist doch paradox. Hat jemand ähnliche Erfahrung und weiß, was da passiert?


    Außerdem fühlte ich mich nach dieser 5minütigen Pause kein bißchen mehr erschöpft und bin seitdem wieder auf den Beinen bzw vor dem Internet. Ich habe inzwischen je eine Tasse Weißdorntee und Heiße 7 (10 Schüßlersalztabletten Nr 7, Magnesiumphosphst mit heißem Wasser übergossen und PLASTElöffel umgerührt) getrunken.


    Für Informationen, wenn jemand etwas über die merkwürdigen Vorgänge meines Körpers weiß oder ahnt, wäre ich sehr dankbar @:) .


    *:)

    Einen schönen Sonntag Euch allen,


    bin so langsam aber sicher am verzweifeln. Die Beschwerden (SVES und Tachykardien, primär bei kleinsten Belastungen) lassen nicht nach. Es tritt momentan in den letzten Tagen sehr sehr häufig auf, z.B.


    - eben beim Staubsaugen und Bad sauber machen,


    - gestern bei einem Ausflug beim normalen Treppensteigen,


    - noch immer bei kleineren "ruckartigen" Bewegungen,


    - teils einfach beim Auftreten/Spazieren mit festeren Schuhen,


    - sehr oft nach dem Verzehr von histaminhaltigen Speisen (z.B. wenn ich "sündige" und mal drei Dinkelbrötchen vom Bäcker frühstücke),


    - einfach so, ohne erkennbaren Grund.


    Hatte ja 2007 eine Ablation wegen AVNRT und habe das hier erst seitdem, mal mehr mal weniger und jetzt halt sehr viel mehr. Ich hatte damals erst 1,25 Concor Betablocker verordnet bekommen, die ich seit einem Jahr auf Anraten von Hausarzt und Homöopath nicht mehr nehme. Derzeit nur 500mg Vitamin C Cetebe, Arsenicum LM3 2x3 tgl, 2 tromcardin forte.


    Seit 2009 war ich nicht mehr beim Kardiologen, wobei das der Hausarzt u.a. beim letzten EKG auch nicht für erforderlich hielt, auch wenn die Extrasystolen und Tachykardien dokumentiert sind. Er meinte nur, ich solle halt Magnesium (zum Auflösen aus der Drogerie) nehmen, was ich auch versucht habe, aber irgendwie ohne Erfolg. Tromcardin bringt irgendwie auch nichts. Der Homöopath meinte, dass er eine weitere Ablation o.ä. für nicht erfolgversprechend, sondern eher gefährlich halte (Homöopath ist auch Schulmediziner und hat auch in einer Herzklinik gearbeitet, kennt sich damit also schon etwas aus). Ich habe nun vor, doch mal wieder zum Kardiologen zu gehen, einfach um auch von da mal wieder eine Meinung zu haben. Denn irgendwie kann es mit 40 Jahren (kein Alkohol, kein Nikotin, leider auch fast kein Sport, 184cm, 73kg) so auch nicht weitergehen, finde ich.


    Meist lässt das Stolpern nach bzw. hört auf, wenn ich mich ausruhe. Beim Autofahren habe ich es in der Regel auch nicht (selten, wenn ich über einen "Huppel" fahre oder so kommt es aber zum Beispiel).


    Wie erkenne ich, ob es vielleicht schon zu Vorhofflimmern übergegangen ist?


    Kann es alleine am Histamin liegen? Wie und wo kann ich das mal untersuchen lassen?


    Einen geruhsamen, stolperfreien Sonntag,


    Carsten

    Nachtrag:


    Meist muss ich dann, wenn ich – wie jetzt gerade beim Putzen – die Stolperer habe, vermehrt auf Toilette (Stuhlgang). Ich werde auch kurzatmig und verspannt und habe dann so ein Spannungs-/Druckgefühl im Kopf. Ist halt ein Kreislauf, wenn ich das mit dem Stolpern nur selten habe, habe ich es ganz gut in Griff. Wenn es aber wie in den letzten Tagen und Wochen jeden Tag auftritt, bin ich automatisch schneller angespannt, atme kürzer usw.

    Erneutes Vorhofflimmern nach 3jähriger Pause

    Vor 6 Wochen ist das eingetreten, worauf ich schon lange mal neugierig war, wovor ich aber auch ein bisschen Schiss hatte. Ich meine damit die Beantwortung der Frage: "Was passiert, wenn ich bei Auftreten der typischen Vorboten von Vorhofflimmern - dem unverwechselbaren Gefühl im Oberbauch – nicht sofort mit meiner Bauchmassage beginne?"


    Jetzt weiß ich, dass dann unweigerlich Vorhofflimmern beginnt, so wie bei mir schon seit 35 Jahren. Nur damals kannte ich die Zusammenhänge noch nicht, wie dieses komische Gefühl entsteht und warum es zu Vorhofflimmern führt.


    Hier nun das unwillkürliche, persönliche Fallbeispiel für die Entstehung der neuerlichen Vorhofflimmerattacke nach immerhin 3 jähriger erfolgreicher Verhinderungstaktik.


    Ich hatte mich nach dem Mittagessen ein bisschen hingelegt und war auch eingeschlafen. Plötzlich wurde ich wach, weil es an der Tür geklingelt hatte. Mit einem kühnen Schwung versetzte ich mich aus der horizontalen Linksseitenlage in die vertikale Fortbewegung zum Wintergarten, wo in der offenen Eingangstür der Postbote mit einem Paket stand. Sofort spürte ich das untrügerische Gefühl in der Magengrube und das Verlangen sofort dagegen anzukämpfen. Doch ehe es zu meiner Massage kommen konnte, hatte ich das Paket schon in den Armen und musste auch noch unterschreiben.


    Nun nahm das Schicksal seinen Lauf, da ich auch schon das typische Zappeln des Vorhofflimmerns verspürte. Der Griff an die Halsschlagader gab mir die Bestätigung.


    Jetzt halfen auch meine vergeblichen Massageversuche nicht mehr und ich hatte die Gewissheit, dass es nun mal wieder zu spät war.


    Sofort habe ich dann meine vor 3 Jahren noch so üblichen "Pill in the pocket" Notfallmedikamente (2 Tabl. Propafenon 300mg) genommen, mit denen ich damals schon 9-mal erfolgreich innerhalb von 24h zurück in den Sinus gekommen war. Es waren die letzten zwei Tabletten der N1-Packung, die jedoch nun schon fast 2 Jahre über das Verfallsdatum hinaus überlagert waren. Trotzdem haben sie noch geholfen und der Spuk war am nächsten Morgen nach dem Frühstück plötzlich wieder vorbei.


    Habe mir aber beim Hausarzt vorsichtshalber eine neue 20er Packung N1 ohne Zuzahlung verschreiben lassen.


    Es ist also wieder, wie so oft, folgende Konstellation erkennbar:


    Während einer körperlichen Ruhephase und besonders mit vollem Magen, merken wir nicht, wenn die untere Hohlvene beim Liegen, Sitzen oder einfach nur beim auf dem Sofa Herumlümmeln usw., in ihrer Funktion schon leicht beeinträchtigt ist. Das Herz bekommt noch ausreichend Blut aus dem Körper zurück, trotz Einengung der Vene durch benachbarte Organe und anderen Ursachen.


    Den Sinn, der deshalb auftretenden Extrasystolen erkennen wir auch nicht und bleiben einfach liegen. Nach meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie haben sie ja die Aufgabe, uns zur Änderung der Körperhaltung zu bewegen, bzw. blockierende Blähungen im Oberbauch zu lösen. Ich hab geschlafen – konnte es daher nicht erkennen.


    Besonders, wenn beim Liegen auf der linken Seite Extrasystolen auftreten oder eine subjektiv empfundene Atemnot auftritt, sollte man sich immer auf den Rücken drehen. So wird die Hohlvene befreit und man verhindert möglicherweise noch weitere Herzrhythmusstörungen.


    Jetzt noch ein paar Gedanken aus dem Blickwinkel meiner Theorie über die Vorgänge in meinem Körper beim Auslösevorgang meiner neuerlichen Vorhofflimmerattacke.


    Diese Episode trat genau in der Mitte einer vorhergesehenen, stressreichen Zeit auf und was auffällig ist, nach einer blähenden Mahlzeit. Ein erhöhter Adrenalinspiegel im Blut war also vorprogrammiert, der auch die Empfindlichkeit der Dehnungsrezeptoren in der Hohlvene und im Herzvorhof erhöht.


    Nun kommt noch das Adrenalin durch das Klingeln und das Aufspringen hinzu. Besonders bei der Linksseitenlage nach dem Essen gibt es negative Druckdifferenzen in der Hohlvene, die dann beim Stehen durch das Versacken des Blutes in den Beinen für die Dehnungsrezeptoren spürbar werden.


    So wie das Adrenalin die Schmerzempfindung steigert, so steigert es auch die Empfindlichkeit der Rezeptoren.


    Dieses weitere Fallbeispiel belegt für mich eindeutig meine Theorie, dass das große Blutgefäß – die untere Hohlvene – ihrer Wichtigkeit entsprechend von unserem Kreislaufzentrum gut überwacht wird. Dies ist wichtig, damit immer genügend Blut in den rechten Vorhof einströmen kann. Ist der Nachschub durch vielerlei Möglichkeiten gestört, so setzt ein ausgeklügeltes Schutzsystem ein, was nach unserem Empfinden auch brutal erscheinen mag.


    So kann das Herz Extrasystolen durch die Adern jagen, damit mit deren Erschütterungen im Darm die Gasblasen weiter transportiert werden, die die benachbarte untere Hohlvene abdrücken.


    Oder das Herz schlägt schneller oder langsamer, um die Herzkammern so effektiv zu füllen, damit das Blut in dieser Situation so ökonomisch wie möglich gepumpt werden kann.


    Selbst mein Vorhofflimmern, also diese absolute Arrhythmie, könnte einen Sinn gehabt haben, indem immer nur das Blut gepumpt wird, was im Augenblick verfügbar ist.


    Das Herz kann eben nur das pumpen, was es kriegt und keinen Tropfen mehr.




    Die Frage von @Rentner25, ob sein Vorhofflimmern von dem vorher durchgeführten Bauchmuskeltraining ausgelöst worden sein könnte, kann ich nur mit ja beantworten.


    Durch die Bauchmuskelanspannung kann die untere Hohlvene abgedrückt werden und das passt natürlich zu meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie.


    http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Hallo,


    weiß jemand von euch, wie sich Fasten auf das Vorhofflimmern auswirkt?


    Ich habe gelesen, dass der Körper während des Fastens Reparaturen ausführt. Es wäre ja schön, wenn auch die Herzmuskelzellen repariert oder neue gebildet würden. Mit richtigem Fasten habe ich keine so guten Erfahrungen, das ist für mich zu anstrengend. Aber regelmäßig ein, zwei Tage in der Woche fasten, könnte ich mir vorstellen. Oder eine andere Form von intermittierendem Fasten. :-X

    Hallo Vidgi

    Ich bin auch eben dabei abzunehmen. Mache aber keine Diät sondern nur f.d.H. und am Abend keine Kohlenhydrate. Es ist sehr mühsam; aber 3 kg sind schon weg.


    Probleme habe ich keine. Hin und wieder habe ich immer mein VHF - habe es aber gut im Griff und Sinus kommt eigentlich immer wieder. Mal dauert es auch schon mal 12 Stunden.


    Christine *:)