Danke, Christine! Es schaut also so aus, als ob das Fasten dem Herz nicht schadet. Ich werde mit einem Tag pro Woche anfangen, und zwar reduzierte Kalorien. Wenn ich Hunger habe, trinke ich Tee mit Kokosöl. Die Fettsäuren aus dem Kokosöl geben den Zellen Energie, ohne dass ich Glucose brauche.


    Zur Zeit habe ich leider ziemlich häufig Vorhofflimmern, ein Mal die Woche und dann gleich 2 Tage lang. Es ist ein bisschen anstrengend und ich hoffe, ich kann das Rad noch einmal zurückdrehen. Wenn nicht, ja dann muss ich mich damit abfinden und hoffen, dass es irgendwie gut geht.


    LG, Vidgi

    Hallo ihr Lieben :-) .


    Im Moment habe ich wieder eine schlechte Phase, aber ich kann einigermaßen damit umgehen. Mal mehr oder mal weniger. Es kommt auf meine psychische Tagesform an.


    Ich bin 37 Jahre alt und habe mich heute hier angemeldet.


    Ich möchte mich Gerhards Erfahrungen und Beobachtungen soweit sie mich betreffen anschließen.


    Ich möchte vorweg sagen, das ich nie ein ängstlicher oder panischer Mensch war. Ich habe immer gut geschlafen egal wo und wann. Ich konnte alles und soviel ich wollte essen , egal zu welcher Tageszeit. Ich war immer lebenslustig und gesellig, vor allen Dingen fröhlich und sportlich.


    Heute 7 Jahre später ist das leider nicht mehr so. :°(


    Es fing 2006 an.


    - Plötzliches Hochschrecken in der Nacht, Herzrasen, zittern, Atemnot, kalter Schweiß.


    nicht jede Nacht, deshalb habe ich es anfangs den Träumen zu geordnet.


    Als es öfters vorkam habe ich Panik und Angst bekommen. Ich dachte ich sterbe, ein Herzinfarkt.


    Dann bin ich zu meinem Hausarzt und der hat mich durchgecheckt. Blut , EKG, Blutdruck, Ultraschall also das volle Programm. Aber alles war völlig in Ordnung. Er hat es dann auch auf die Psyche geschoben. Mein Partner und ich hatten uns anfang des Jahres getrennt, mein Vater starb plötzlich im Frühjahr und ich war jetzt Alleinerziehend.


    Ich habe mich gegen diese Aussage gestreubt. Ich wollte nicht psychisch am Ende sein. War ich auch nicht. Heute weiß ich , das meine Extrasystolen, Schlafstörungen und anderen Beschwerden alle vom vegetativem Nervensysthem gesteuert werden.


    Ich habe so viele Ärzte aufgesucht, so viel Untersuchungen gemacht. Von A - Z.


    Ich bin ein Kopfmensch geworden und ich wollte eine Diagnose. Man kann nicht solche schweren Symptome haben ohne Erkrankung.


    Bei mir war alles ohne Befund. Kardiologe, Herzstation 1 Woche zur Überwachung, Orthopäde, Internist, Darmspiegelung, Magenspiegelung, Allergietests, Sonos usw....


    Ich kann euch nur sagen, seht genauer hin und schmeißt euer Geld nicht zum Fenster raus.


    Ich habe mich nicht damit abgefunden und habe mich auf eigene Faust aufgemacht um eine Diagnose zu finden.


    Heute Oktober 2013 kann ich nur sagen, es bringt nicht immer etwas, ständig nach etwas zu suchen. Ich habe auch Zeit vergeudet im Internet, im Wartezimmer und bei Ärzten.


    Ich habe sehr viel Geld bei Heilpraktikern, Osteopathen und vorallen Dingen in der Apotheke und Reformhäusern gelassen. Ich habe viel Zeit von meinem Leben vergeudet auf der Suche nach einer Diagnose, so das mein Hausarzt, Kollegen, Freunde mich für leicht hypocondrisch hielten. Sie haben mich einfach oft nicht für voll genommen und mich auch geneckt oder aufgezogen.


    Teilweise nennen sie mich Frau Doktor, weil ich soviel gelesen , gesehen, gehört und ausprobiert habe, das ich selbst Arzt werden kann.


    Lange Rede kurzer Sinn....Das Vegetative Nervensysthem steuert alles.


    Mein Stressorgan ist der Magen und jedesmal wenn alles zuviel wird....Job, Mann, Kind, Pubertät, Haushalt usw. wird er zu einem Reizmagen.


    - Völlegefühl, Magendruck, Sodbrennen, ständiges Aufstoßen usw....


    Der Darm gehört dazu und ich bekomme Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Blähbauch wsw...


    Dann schlaf ich schlecht, weil alles die ganze Nacht blubbert, drückt und zieht. Der aufgeblähte Magen und Darm drückt alles ab, verschiebt alles und man weiß nicht wie man liegen soll. Linke Seite beschwert sich das Herz, auf dem Rücken die Lunge usw...das Herz fühlt sich bedrängt, der Sinusknoten ist irritiert und der Nervus Vagus überreizt. Und so beginnt eine ewiger Kreislauf aus schlafloser Nacht, Herzattacken, Atemnot, Angst, Panik, Wut, Hilflosigkeit und Verzweiflung, weil man ja organisch gesund ist. Und morgens ist man fertig, platt, müde, nicht belastbar, schnell erschöpft, schnell gereizt und keiner versteht ein. Das drückt wieder auf die Stimmung und beeinflusst den Tagesablauf und auch die Lebensqualität. Ich habe 3 Jahre Antideprssiva genommen und ich hatte diese Magen, Darm, Herzproblem nicht. Genau, weil mein Nervnsysthem immer entspannt war durch die Tabletten. Seit 2011 abgesetzt und jetzt ist alles noch viel schlimmer, weil ich heute älter bin, mehr Hintergrundwissen habe und mich selbst auch oft bekloppt mache.


    Heute weiß ich, das ich dann wenig Essen darf, nur Schonkost, Abends garnichts, viel Trinken, Bauchwickel, Bauchmassage , Bewegung und die Nerven entlasten, Ruhe, Entspannung.


    Das ist immer leicht gesagt, aber man kann ja nicht immer nur abstinent Leben und entspannen. Das bringt schlechte Laune und Einsamkeit mit sich. Also habe ich auch Phasen, so wie jetzt, wo mich alles nervt, ich down bin, Herzstolpern habe, Angst bekomme und total verkrampfe und verspanne , schlecht schlafe und das Kopfkino den ganzen Tag läuft.


    Mein Freund kann mich nicht gut verstehen, weil er es selber nicht hat und immer leckere Sachen isst und spät abends usw....


    Ich war jetzt 2 Wochen in einer Naturheilklinik und habe mich dort meiner Selbst gewidmet um endlich Klarheit zu bekommen. Kein Haushalt, Kein Mann, Kein Kind, Kein Job, keine Verpflichtung, Entlastungkost, regelmäßige Mahlzeiten, langsam Essen, kleien Portionen, Kräutertees, Bauchwickel,Massagen, Wassergymnastik usw...alles mal Entlasten und Entgiften, den Stoffwechsel komplett sanieren, .


    Und siehe da.....kein Blähbauch, wenig Blähungen, keine Atemnot, kein nächtliches Hochschrecken, kein Herzstolpern, keine Ängste , keine Panik, keine innere Unruhe, Nervosität


    und vieles mehr.


    Also:


    Es ist bei mir ganzheitlich, eine Mischung aus nervlicher Überlastung, emotional oder körperlich ist egal, die Ernährung und Essenszeiten. Der Magen, der Darm, die Lunge, die Muskeln, der Sinusknoten, der Sympathikus und damit auch das Herz sind ein Kreislauf. Sind die Nerven überreizt, dann kippt alles aus dem Lot. Geht dann das Kopfkino und die Angst an, dann wird es noch schlimmer.


    Ich habe jetzt einen Termin bei einer TCM Heilpraktikerin die eben genau diese Lehre vertritt. Irgendetwas blockiert oder verstimmt, ob geistig, körperlich und psychisch, so gerät alles aus dem Gleichgeweicht . Man muss seine Mitte finden und eine Mischung aus Balance und bewußter Ernährung finden. Ich werde eine Akupunktur aus der TCM machen das alle Blockaden aufgelöst werden und die Nerven entlastet werden und alles wieder fließen kann.


    Heilkräutertees für Magen und Darm, Stoffwechsel und Reizungen. Ernährung verändern und dann hoffe ich das ich das auf die Reihe kriege ohne Schlafstörungen und Herzstoplern.


    Danke fürs Zuhören und wünscht mit Glück


    Ich wünsche euch auch viel Kraft , Gelassenheit und Mut eure Mitte zu finden...


    Roemheld- Syndrom, Herz-Innen-Druck - Syndrom, Nervus Argus, Sympathikus , TCM Lehre könnt ihr ja bei Interesse mal googeln...


    alles Gute


    __

    Hallo allerseits!


    Ich habe die Gründe für mein VHF vermutlich gefunden – Schilddrüse.


    Das wollen allerdings die Ärzte, Kardiologen und Konsorten, nicht wahrhaben, weil ich eigentlich an Unterfunktion leide. Diese aber paradoxerweise mit Blothochdruck. Das wird aber von den Kardiologen nicht im Zusammenhang betrachtet.


    Beobachtet habe ich, daß, wenn meine Schilddrüsenhormone durch eine eigentlich gute Dosis L-Thyroxin an den oberen Grenzwert kommen, wo ich mich richtig wohlfühle, ich VHF bekomme. Seit ich diese beobachtete, nehme ich etwas weniger L-Thyroxin ein. Da bin ich zwar etwas weniger leistungsfähig und etwas mehr müde, habe aber durchweg, jetzt seit etwa einem Vierteljahr, Sinunsrhythmus, auch durch Langzeit-EKG nachgewiesen.


    Trotzdem versuchen mich die Krdiologen und Konsorten weiter zur Katheterablation zu nötigen. Mein Hausarzt hingegen scheint mit mir übereinzustimmen und will mich, sollte noch einmal ein anhaltendes VHF auftreten, in eine Uni-Klinik mit Endokrinologie überweisen, wo nach dem Zusammenhang zwischen meiner Schilddrüsentätigkeit und dem VHF gezielt gesucht werden soll.

    hallo liebe leute,


    seid 5 tagen habe ich wider heftiges herzstolpern das ende vom lied messe alle paar minuten meinen blutdruck auch der zeigt herzrhythmusstörung an bei mir wurde eine vergrößerung des herzen festgestellt und arteieller hyepertonus mit hypertensiver herzerkrankung ich hab einfach nur angst kann an nichts andereres mehr denken kann mir jemand sagen ob das schlimm ist.


    danke

    @ Maria Clara

    Danke für die Info. Ich verstehe nicht, warum die Kardiologen das nicht annehmen können, es klingt doch logisch. Bei mir ist es so, dass meine Schilddrüse bis auf einen winzigen Rest entfernt wurde. Trotzdem schafft sie es, die nötigen Hormone selbst herzustellen. Ich bewege mich eher an der unteren Grenze der Werte. Angeblich kann auch eine Unterfunktion der Schilddrüse Vorhofflimmern hervorrufen, ich habe das mal irgendwo gelesen, aber das wird noch weniger akzeptiert. Es scheint Beziehungen zwischen Unterfunktion und erhöhtem Adrenalinspiegel zu geben, welcher wiederum Vorhofflimmern auslösen kann.


    Wenn du dein Vorhofflimmern auch in Zukunft über die Regulierung der Dosis der Schilddrüsenhormone in Schach halten könntest, wäre das wunderbar und ich würde mich mit dir freuen!

    @ Feuerengel64

    Du müsstest erst einmal feststellen, welche Art Rhythmusstörung du hast. Vorher kann man nicht sagen, wie schwerwiegend sie ist. Ich habe nun seit 8 Jahren Vorhofflimmern, manchmal tagelang, und es ist nie etwas passiert. Es ist einfach nur anstrengend, weil das Herz nicht so effektiv arbeitet. Vielleicht hast du ja nur Extrasystolen, die überhaupt nicht schlimm sind. Lass doch ein EKG machen, wenn du Herzstolpern hast. Allerdings kann der Arzt nur etwas sehen, wenn du es hast.

    Hallo zusammen,


    will vorab nur etwas zu den letzten Beiträgen sagen: Hört auf, ständig den Blutdruck oder den Puls zu messen. Es macht uns nur noch mehr verrückt. Wir spüren doch, wenn die "Musik" vorbei ist. Ich bleibe dann zu Hause (wenn möglich) und versuche mich durch lesen, fernsehen, Fotoalben einkleben, basten, kochen ..... abzulenken und es klappt bei mir :)z .


    Gestern habe ich mir die Grippespritze geholt. Am Nachmittag bekam ich wieder einmal Vorhofflimmern. Ob es einen Zusammenhang gibt ??? - keine Ahnung. Ich habe dann alte Ordner aussortiert und bin früh ins Bett. Heute Morgen war alles wieder vorbei.


    Wie gesagt, ich nehme Marcumar (Sebstmessung), habe nach den vielen Untersuchungen und Besprechungen mit meinem Kardiologen keine Angst vor einem Gerinnsel im linken Vorhof. Sollte alles so bleiben bin ich zufrieden. Blöd ist die Situation immer nur, wenn ich unterwegs bin. Flugzeug, Bahn oder mit dem Auto. Beim Auto, wenn ich weit weg von zu Hause bin, suche ich mir ein Hotel und warte bis zum nächsten Tag. Als Rentnerin ist das kein Problem :)* .


    Bis zum nächsten Mal - Gruß Christine

    @ CarteDor

    Vielen Dank für Deine ausführlichen Berichte hier in diesem Thread bzw. direkt an mich in meinem Postfach. Den letzteren per PN finde ich noch interessanter – da ja auch persönlicher - und ich hätte ihn am liebsten hier mit eingestellt. Doch was Du von Dir preisgeben möchtest, sollst schon Du selbst entscheiden. Lass den Namen des Doktors und der Klinik weg und kopier es doch einfach rein. Es ist lesenswert.


    Für mich ist es eine detaillierte Beschreibung darüber, was eine Hohlvenenkompression alles für Symptome hervorbringen kann und wie wir darauf reagieren.


    Einen großen Teil Deiner zeit- und kosteninvasiven Behandlungen hättest Du Dir sicher sparen können, wenn Du die Verdauung und das Adrenalin ins Visier genommen hättest.

    @ Maria Clara

    Vielen Dank auch wieder für Deine Beobachtungen. Ich kann allerdings nicht so recht an die Schilddrüse glauben, wenn es um Ursachen von Vorhofflimmern geht. Meine Schilddrüse wurde schon vor 30 Jahren und danach regelmäßig untersucht und als gesund eingestuft.

    @ Guldenberg

    Wie ich in Deinen Beiträgen in anderen Fäden gelesen habe, hast Du Extrasystolen nur in Ruhe, also am Abend, in der Nacht und am Morgen vor dem Aufstehen.


    Da musst Du mal ein bisschen in der Anatomie des Menschen stöbern und herausfinden, wie und durch was die Hohlvenen am leichtesten abgedrückt werden können.


    Bei mir begünstigen auch liegende – lümmelnde Körperhaltungen solche Episoden. Ich weiß aber zum Glück auch sofort, dass ich eine andere Körperhaltung einnehmen muss, damit sich der Blutrückfluss zum Herzen wieder normalisiert.

    @ Christine

    Vielen Dank für den Beweis dafür, dass man mit gelegentlichem Vorhofflimmern auch verhältnismäßig gut leben kann. Aber derartige "Musik" ganz vermeiden zu können, ist trotzdem unser Ziel – oder?


    Wenn meine Theorie stimmen würde, gäbe es sicher Möglichkeiten, solche Attacken auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Hauptursache, so meine ich, ist die Ernährung und der allgemeine Stress.


    Ansonsten mach ich es ähnlich als Du. Meinen Blutdruck misst einmal im Jahr der Hausarzt und das Rezept für die drei Medikamente dazu, hole ich in der Anmeldung. Sollte es doch wieder einmal Vorhofflimmern geben, merke ich es sofort und nehme meine 2 Tabletten (Pill in the pocket).


    Alles Gute und Tschau *:)

    @ Vidgi

    Für mich ist es bei meinem heutigen Wissensstand nicht mehr nachvollziehbar, dass Du mit achtjähriger Vorhofflimmererfahrung, diese Hohlvenen-Kompressions-Theorie einfach ignorierst.


    Gerade in Deinem Fall, weil Du ja medizinisch super ausgebildet bist, kommen mir Zweifel, ob ich nicht doch einen gravierenden Denkfehler mit eingebaut habe, der möglicherweise auch jeden Arzt abschreckt, sich diesem Thema zu stellen.


    Dabei gibt es doch eigentlich keine erklärbarere Alternative für solche relativ harmlose Herzrhythmusstörungen, wie Extrasystolen, Herzrasen und möglicherweise eben auch Vorhofflimmern.


    Über das Für und Wider dieser Theorie haben wir uns ja per E-Mail schon genug ausgetauscht. Da Dir aber wahrscheinlich das entscheidende Indiz fehlt, was mich wiederum so sicher macht, konnte ich Dich leider noch nicht in mein Boot ziehen. Diesen Beweis, in Form des Gefühls einer beginnenden Hohlvenenkompression, erkenne ich mehrmals täglich und kann durch einfaches Innehalten meiner Bewegungen oder durch meine Bauchmassage, eine Eskalation der Symptome verhindern. Es ist verblüffend, wie viele verschiedene körperliche Konstellationen dazu führen können, besonders im Zusammenhang mit einem Schuss Adrenalin.


    Sollte Dich denn wirklich dieses umfangreiche Lehrbuchwissen daran hindern, das Phänomen zu erkennen und ernst zu nehmen? Oder ist es wirklich so paradox und ich bin total auf dem Holzweg???




    Da mir Deine Meinung wie immer sehr wichtig ist, bitte ich wiedermal um Deine Mithilfe bei neuen, interessanten Überlegungen:


    Zu den bedrohlichsten Ereignissen im Blutkreislauf gehört ein Erliegen des venösen Rückstroms zum Herzen, da das Herz nur das pumpen kann, was es im Augenblick kriegt. Genau diese Gefahr entsteht bei einer Hohlvenenkompression.


    Warum allerdings diese Gefahr als Bagatelle hingestellt wird, ist mir ein Rätsel. Real ist sie jedenfalls, das zeigen verschiedene klinische Tests unter dem Namen Valsalva-Manöver.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Valsalva-Versuch


    +


    http://flexikon.doccheck.com/de/Valsalva-Man%C3%B6ver


    +


    http://www.dlr.de/Portaldata/24/Resources/dokumente/kp/experimentbeschreibung_kreislaufphysiologie061130.pdf


    Ich sehe dabei den wichtigsten Aspekt in der Aussage, dass durch diesen Pressdruckversuch der venöse Rückstrom zum Herzen gestört wird, was sogar zum Kreislaufkollaps führen kann.


    Es ist eine gleichzeitige Anspannung der Bauchmuskulatur, der Beckenbodenmuskulatur und des Zwerchfells, was in den Venen den Blutfluss beeinflusst und zum Stillstand bringen kann.


    Ich denke, bei diesem Manöver wird hauptsächlich die Beeinflussung der oberen Hohlvene von der Lunge aus beschrieben. Oder könnte es ein Denkfehler von Valsalva sein, der diese Methode entdeckte, denn auch die untere Hohlvene kann durch den Zwerchfelldruck gegen die Wirbelsäule gedrückt und somit verengt werden. Beide Venen münden ja in den rechten Herz-Vorhof, wo am Ende das Blut fehlt. Auf alle Fälle ist dies ein Beweis dafür, wie sensibel das Kreislaufsystem auf Muskelanspannungen im Brust- und Bauchraum reagiert.


    Erst gestern wurde ich daran erinnert, als ich mit einem Bolzenschneider ein stabiles Vorhängeschloss geknackt habe. Wer es schon einmal gemacht hat, weiß, dass man dabei mit beiden Armen vor der Brust in kurzer Zeit zwei lange Hebel intensiv zusammendrücken muss. Augenblicke später bemerkte ich das untrügerische, zappelnde Gefühl über dem Bauchnabel, was Vorhofflimmern ankündigt. Mit meiner sofortigen Bauchmassage konnte ich es zum Glück wieder verhindern.


    Liebe @Vidgi, mit Deinem perfekten Englisch könntest Du vielleicht noch andere Aussagen über interessante Nebenwirkungen dieser Untersuchungsmethoden herausfinden, als hier bei Wikipedia. Ich wäre Dir sehr dankbar dafür, denn am Ende könnten es vielleicht genau die gleichen Symptome sein, wie bei meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie.


    http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Lieber Gerhard,


    ich bin zur Zeit nicht so fit und alles wächst mir gerade über den Kopf. Wenn du aber etwas Geduld hast und etwas warten kannst, will ich versuchen, mich noch einmal diesem Thema zu widmen. Wenn ich mich bisher nicht so sehr dafür erwärmen konnte, liegt es nicht an irgendeinem Lehrbuchwissen, das zum großen Teil schon in Vergessenheit geraten ist, sondern einfach daran, dass ich nicht fühlen kann, dass es auf mich zutrifft.


    Ich werde mich melden


    mit schönen Grüßen,

    Hallo An alle mit Vorhofflimmern.


    Bei mir ist es so das ich alle 2 Jahre, vermutlich durch hohen Blutdruck VHF bekomme.


    Das letzte mal vor 7 Monaten, war auch im KH zur Kontrolle. Der Rythmus hatte sich nach 4-5 Stunden wieder von alleine stabilisiert. Jetzt nehme ich Bisoprolol und toi toi toi, bis jetzt alles bestens.


    Ich habe seit dem Keinen Sport mehr gemacht und wollte mal fragen wie ihr es mit dem Sport handhabt ?


    Kann ich ruhigen Gewissens wieder anfangen ?


    Wie macht ihr das ?


    Danke

    Hallo an alle Vorhofflimmerer.


    Nachdem ich Gestern meine fünfte Vorhofflimmern Attacke hatte ( Beginn Gestern 13:50 Uhr, Sinus dann heute in der früh 05:00 Uhr), möchte ich kurz mitteilen, was mit bei den letzten beiden aufgefallen ist.


    Wahrscheinlich, wenn ich gewusst hätte, auf was ich noch hätte achten müssen, wäre es mir wohl bei allen aufgefallen. Es war aber immer üppiges Essen im Spiel, ein dadurch aufgeblähter Magen und Alkohol.Die Attacke von gestern, löste aus, nachdem ich mich nach einer schweren Mahlzeit, von der sitzenden Position auf der Couch, seitlich in eine liegende brachte. Dabei winkelte ich die Beine an und voilà , sofortige rasender Puls, der in ein Vorhofflimmern über ging. Extrasystolen, so wie hier in diesem Fred beschrieben, kann ich provozieren, in dem ich Körperhaltungen einnehme, mit denen ich die Bauchgegend einenge. Da ich auch von vielen Lebensmitteln einen Blähbauch bekomme, mir anscheinend eben auch etliche Lebensmittel wohl nicht bekommen, kann ich zu 100% auch sagen, dass ich dieses Druckgefühl zum Herzen hin dann verspüre und wiederum vermehrt mit Extrasystolen zu kämpfen habe. Einzige, für mich dann annehmbare Körperhaltung ist auf dem Rücken liegend. Muss gestehen, dass ich die Suche nach den wahren Übeltätern in der Nahrung aufgegeben habe. Da ich kein wirkliches Muster entdecken konnte, leider. An Getränken meide ich aber mittlerweile, ausser in sehr seltenen Fällen das Bier(was mir auch nicht wirklich bekommt), fast alles, bis auf stilles Wasser und Tee.


    Hätte auch noch kurz eine Frage. meine erste Attacke, ohne eigenständiger Wechsel in einen Sinus (Kardioversion), war 2009. Nr. 5 eben gestern. Ich bin 42 Jahre alt und welche Entwicklung habe ich zu erwarten. Finde die Aussagen von Ärzten eben recht schwammig und möchte eigentlich eine Katheterablation vermeiden.


    Grüße,


    Sporen

    @ Sporen

    Hi, ich hab eine Frage: Du schreibst, es sind wohl etliche Lebensmittel die Du nicht verträgst.


    Kannst Du bitte mitteilen ob Du schon Laktose, Fructose und Gluten hast ausschließen lassen und wenn ja, verträgst Du Milchprodukte, Käse und Fleisch?


    Es wäre prima wenn Du das schreiben würdest. Vielleicht auch per PN. Wenn etwas davon auf Dich zutrifft hab ich einen Verdacht.


    Grüßle, Gaby

    Hallo Gaby, hast PN.


    Möchte noch kurz etwas hinzufügen. Durch Eigeninitiative, fand ich heraus, dass eine Medikament, welches ich seit 10 Jahren gegen Sodbrennen einnehmen musste, schweren Magnesiummangel auslösen kann. Die FDA warnt mittlerweile vor einer Langzeitanwendung dieses Medikaments.


    http://neues-aus-der-medizin.b…ium-mangel-unter-der.html


    Zum Teil mit schwerwiegenden Symptomen, wie Krampfanfall oder Herzrhythmusstörungen.


    Habe dieses Mittel nun vor 6 Wochen abgesetzt und angefangen meine Megnesiumspeicher gezielt und in hoher Dosis wieder aufzufüllen. Mein Blutwert war zwar in der Norm, was aber nicht aussagekräftig ist, um einen Mangel zu 100% nachzuweisen, da die Magnesiumspeicher zu über 90% intrazellulär anzutreffen sind und der Körper selbst unter einem Mangel versucht den Blutwert hoch zu halten. Anscheinend scheint dies aber auch nur wenige Ärzte zu interessieren oder aber sie wissen es nicht.Sonst würden sie andere Untersuchungen anordnen als nur den Blutwert zu bestimmen.Es gibt mittlerweile Studien die zeigen, dass fast alle Patienten auf Intensivstationen , mit kardialen Erkrankungen, unter einem Magnesiummangel leiden.


    Ich denke wir alle hier sollten diesem Mineral mehr Beachtung schenken. Ich kann auch versichern, das die Häufigkeit und die Stärke meiner Extrasystolen und auch meine Befindlichkeit während meiner Attacke vor 2 Tagen spürbar besser waren/sind.


    Mike