Ach ja zum Thema Alternative Heilmethoden.


    Ich bin nun auch zum Heilpraktiker gegangen und der meint mein vegetatives Nervensystem sei aus der Balance.


    Er gibt mir Infusionen mit Acetylcholin, einem Neurotransmitter.


    Während der Infusion ist man voll High, ist echt wie ein Trip. Aber geholfen hat es bisher noch nicht, er meint das könnte dauern).


    Im Februar habe ich einen Termin beim Osteopathen, hat da schon jemand Erfahrungen mit? Ich habe gehört die können Organe verschieben. Vielleicht kann der ja mein Zwerchfell wieder in die richtige Position schieben, da ich denke das ich da einen Hochstand habe.

    Hallo MrCoffee,


    Wegen der tränenden Augen, Heuschnupfen, Handekzeme etc. würde ich doch auf eine Unverträglichkeit tippen, die vielleicht jetzt erst richtig zu Tage getreten ist. Es gibt ja diese Theorie von den versteckten Allergien. Der Körper hat sich an die Situation angepasst und reagiert nicht mehr mit Symptomen. Erst wenn man die unverträglichen Lebensmittel oder sonstigen Substanzen eine Weile weglässt, reagiert der Körper heftig, wenn man sie dann wieder zuführt. Das könnte bei dir zutreffen, da du wegen des Durchfalls eine zwangsweise Auslassdiät gemacht hast und viele Lebensmittel weggelassen hast, die du normalerweise isst.


    Mir scheint es wahrscheinlich, dass du einen Infekt gehabt hast. Vielleicht funktionieren deine Verdauungsdrüsen noch nicht richtig. Du könntest es mit Verdauungsenzymen probieren, um der Gasbildung vorzubeugen. Dazu gut kauen und in Ruhe essen, denn bei Stress schalten die Verdauungsdrüsen ab.


    Was das Zwerchfell betrifft, kannst du es gut mit tiefer Bauchatmung beeinflussen. Auch hier kann Stress eine Rolle spielen, da man bei Anspannung oft unwillkürlich den Atem anhält, von Bauchatmung ganz zu schweigen.


    Es ist sicher die Sache wert, die Ernährung auf eine gesunde Kost umzustellen, denn du möchtest sicher noch viele Jahre in bester Gesundheit verbringen. Eine Umstellung könnte deinen ganzen Stoffwechsel positiv beeinflussen und vielleicht sogar den Blutdruck senken.


    Möglich, dass der Osteopath etwas bewirken kann. Eine Freundin von mir, die ab und zu Herzrasen hatte, ließ sich von einer Heilpraktikerin den Rücken massieren, mit Betonung auf der Wirbelsäule (nach einer bestimmten Methode, die ich jetzt nicht weiß). Nach etwa einer Stunde Behandlung verschwand dann jedes Mal das Herzrasen. Es hängt natürlich von der Ursache ab. Zusätzlich nimmt sie aber auch einen Betablocker . Dieser beugt weniger den Rhythmusstörungen vor, sondern senkt nur die Frequenz, wenn sie auftreten.


    Ich würde mich freuen, wenn du berichtest, was dir letzten Endes geholfen hat?


    Das meiste von dem, was ich oben angedeutet habe, ist das, was ich selbst ausprobiert habe und anwende, und zwar bis jetzt mit Erfolg. Allerdings, wenn es mir zu gut geht, werde ich leichtsinnig und bekomme dann auch die Rechnung präsentiert.


    Viel Glück!

    Hi Vidgi.


    Danke für die Info. Wenn ich ordentlich esse habe ich tatsächlich weniger Probleme. Was mich allerdings immer noch stutzig macht, ist die Tatsache, dass es mir den ganzen Tag super geht u um ca 17 Uhr geht's los. Warum nur Abends? Warum immer ca 17 Uhr. Ich habe morgen einen Termin beim Osteopathen. Der Mann ist ein Traum. Hat mir immer geholfen. Er heißt Deichmeier u ist in Wiesbaden. Vielleicht hilft er mir. Ich habe jetzt schon zwei Tage nicht mehr gestillt hoffe es wird dadurch auch besser. Hab so Angst ich könnte tot umfallen.

    Hallo Gerhard, Vidgi und alle Leidensgenossen,


    bin auch immer noch dabei und von der Hohlvenentheorie überzeugt,


    das Rasen mit Puls 150 beginnt oft nach histaminhaltigeren Mahlzeiten,


    ich achte schon auf alles, was ja die Lebensqualität wohl auch


    schmälert. Feiern geht nur abstinenz usw.


    Nach Verdacht auf AVNRT EPU , war es dann doch nicht. Bei großem Leidesdruck


    soll PVI gemacht werden. Das überlege ich mir aber


    gründlich , nachdem ich mal wieder eine dreiwöchige Pause mit nur


    einigen ES hatte.


    So nun wünsche ich euch allen einen guten Rutsch.


    Ich schau immer wieder rein, das hilft mir sehr.


    Moniline

    Dann will ich auch mal :


    Ich,25 Jahre,Student,verlobt und mit einigen Zipperlein im Gepäck :


    - Hashimoto ( korrekt eingestellt laut Arzt )


    - Reflux-Erkrankung


    - Verdacht auf MS ( Anzeichen im MRT, alle anderen Tests negativ, Status bleibt dann wohl so )


    - Karpaltunnel-Syndrom


    - Pavor Nocturnus ( Nachtschreck )


    Seit circa 3 Jahren habe ich von heute auf morgen spürbare ES. Diese sind mal mehr und mal weniger stark,treten nur im sitzen oder liegen auf und eigentlich auch nur einzeln,selten mal 2-3 hintereinander. Ich wurde schon das ein oder andere mal entsprechend getestet ( MRT,Belastungsekg,EKG,Langzeit EKG, Sonografie ) und bisher wurde bis auf eine EKG Veränderung ( die nicht von Bedeutung sein soll ) war alles in Ordnung. Die Herzstolperer wurden entsprechend auch aufgezeichnet ( eigtl immer unter 100 pro Tag ) und als ungefährlich eingestuft.


    Leider nerven mich die Hüpfer und Stolperer aber ziemlich und ich vermute,dass sie neben dem Nikotin auch von meinem Magen ausgelöst werden. Wie schon geschrieben leide ich unter Reflux,dazu habe ich auch ständig zu viel Luft im Magen,muss also aufstoßen um mich besser zu fühlen. Die Stolperer treten in der Regel am häufigsten im Liegen auf und besonders gerne,wenn ich mich sowieso schon "zu voll" fühle un der Bauch relativ gut gefüllt ist. Auch Schlafmangel scheint eine große Rolle zu spielen,da ich durch meine nächtlichen Aktivitäten ( Nachtschreck ) sowieso ständig müdig bin, bemerke ich vermehrt Stolperer nach extremen Nächten.


    Koffein vertrage ich übrigens gar nicht mehr,da kommt es sofort zu Herzrasen und ES.

    Hallo, msangst,


    Wenn du nur im MRT Anzeichen für eine MS hast, würde ich das zunächst einmal total vergessen. Vielleicht werden nie Symptome auftreten. Dass die ES nervig sind, kann ich verstehen, aber in sich sind sie wirklich harmlos. Sie könnten natürlich ein Anzeichen dafür sein, dass dein Herz empfindlich reagiert, auf was auch immer, und es wäre dennoch sinnvoll, die Ursache herauszufinden.


    Soweit ich das sehe, hast du verschiedene Optionen: Stress vermindern, die Funktion deines Magens verbessern, mit dem Rauchen aufhören. (Raucher haben übrigens ein erhöhtes Risiko für MS).


    Es könnte sein, dass der Reflux die ES verursacht. Tritt dieser regelmäßig auf oder nur manchmal? Ich selbst habe einen kleinen Zwerchfellbruch und manchmal einen Reflux. Ich wirke dem entgegen, indem ich kleinere Mahlzeiten esse und möglichst Sachen, die nicht blähen. Es gibt Nahrungsmittel, die ich nicht so gut verdauen kann und die dann gären und mehr Gas bilden, oder die mehr Säure bilden. Solche vermeide ich auch. Es hilft auch, Verdauungsenzyme zu nehmen.


    Den Zwerchfellbruch versuche ich, mit tiefer Bauchatmung zu verbessern, in der Hoffnung, die Zwerchfellmuskeln dadurch zu kräftigen. Wenn ich zusammengesunken sitze, z.B. auf dem Sofa, drückt es auch den Mageninhalt hoch. Aufrecht sitzen hilft sofort.


    Mit pavor nocturnus habe ich keine Erfahrung. Es wäre sicher auch wichtig, den in den Griff zu kriegen, damit du genügend Schlaf bekommst. Wenn ich eine schlaflose Nacht hatte, spüre ich das sofort an vermehrtem Stolpern des Herzschlages. Wahrscheinlich weil durch den Stress das Adrenalin hochgeht. Kannst du den Schlaf nicht zu anderen Zeiten nachholen?


    Du solltest dich nicht von der Menge deiner Erkrankungen beunruhigen lassen.


    Deine Schilddrüse ist ja gut eingestellt, über die brauchst du nicht nachdenken. Die MS ist auch erst einmal nur hypothetisch. Die ES sind harmlos. Mit dem Karpal-Tunnel-Syndrom kann man leben. An dem Reflux kannst du arbeiten. Bleibt noch der Pavor nocturnus, vielleicht findest du da auch noch eine Lösung.


    Ich wünsche dir alles Gute für das kommende Jahr @:)

    Hallo alle zusammen,


    die beschriebenen Symptome kenne ich nur zu gut. Seit nunmehr 12 Jahren habe ich diese Probleme. Anfangs war da nur ein gelegentliches, aber deutlich spürbares Stolpern. Bei einer ärztlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass mein Puls mit 120 pro min., in völliger Ruhe, zu schnell war. Außerdem war der Blutdruck etwas zu hoch. Durch Einnahme von Betablockern wurde der Puls auf normal reduziert, die gelegentliche Arrhythmie blieb. Wenn die Aussetzer über einen längeren Zeitraum anhielten, wurde ich sehr nervös und zog mich, für manche unverständlich, zurück.


    Da meine Mutter ähnliche Probleme hat und das Stolpern irgendwann auch wieder verschwand machte ich anfänglich den Stress dafür verantwortlich und mir keine weiteren Gedanken. Auch mein Hausarzt nahm die Sache nicht ernst und erklärte mir, dass ich weniger Stress und mehr Sport benötige.


    Irgendwann jedoch, ich hatte eine Grippe mit hohem Fieber, wurden die Aussetzer stetig stärker. Die Grippe war bereits abgeklungen und ich war früh aufgestanden um zur Arbeit zu gehen. Nach einer halben Stunde, ich hatte mich gerade auf das Sofa gesetzt und eine Kleinigkeit gegessen, bekam ich zum ersten mal, wie aus heiteren Himmel, Vorhofflimmern. Dies war so stark und anhaltend, dass ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte und zusammenbrach. Im Krankenhaus auf der Intensivstation konnte ich auf dem EKG das Dilemma beobachten. Noch am selben Abend war der Spuck vorbei, wie weggeblasen. In dieser Woche wurden einige Untersuchungen durchgeführt, welche die absolute Gesundheit aller beteiligten Organe bestätigten. Die Ärzte befanden die Grippe als die Schuldige. Ich war nur froh, als ich das Krankenhaus nach einer Woche wieder verlasse durfte.


    Einige Zeit später hatte ich die bisher schlimmste Attacke. Ich war an der Arbeit als plötzlich eine langsam stärker werdende Arrhythmie begann. Es kam erneut zu Vorhofflimmern. Das Herz schlug 2 mal im Sinus, dann wurde der Puls rasend schnell, ca.240, nach einiger Zeit schlug das Herz einmal so heftig, dass ich dachte mir Platzt der Kopf. So ging das mehrere Tage sporadisch, in welchen ich teilweise einen spürbaren Puls von weniger als 30 messen konnte. Am schlimmsten wurde die Sache in der Nacht. Mehrere Nächte wachte ich auf und konnte aufgrund der Beschwerden auch nicht wieder einschlafen. Ich bekam Panik, es schien keinen Ausweg zu geben. An der Arbeit konnte ich mit niemanden mehr reden, ich hatte einfach nur Angst. Dieses Gefühl in der Brust und vor allem unter dem Brustbein erzeugten eine Brechreiz. Manchmal wurde mir schwarz vor Augen. Ich versuchte durch Bewegungen die Sache in den Griff zu bekommen, jedoch ohne wesentlichen Erfolg. Zwischendurch gab es Pausen in denen alles in Ordnung schien. Jedoch konnte ich nur noch an die nächste Attacke denken. Eines Sonntags morgens hielt ich es nicht mehr aus. Ich fuhr ins Krankenhaus zur Untersuchung. Kaum dort angekommen wurde die Lage stetig besser. Die Arrhythmie verschwand und tauchte in der stationären Woche auch nicht mehr auf.


    Ich war verzweifelt, da mich das Ungemach jederzeit wieder ereilen konnte.


    Ich begann die Ursache, welche ich schon seit langem mit verschiedenen Essgewohnheiten in Verbindung brachte, zu beobachten. Es dauerte mehrere Jahre, in welchen mir teilweise von ärztlicher Seite suggeriert wurde mir manches nur einzubilden. Ich mied Arztbesuche, da es dort ja auch keine Hilfe gab.


    Ich versuchte zu rekonstruieren. Mir fiel ein, dass ich vor meinen ersten Krankenhausaufenthalt scharfes Chili gegessen hatte. Ich probierte es in einer kleinen Menge aus und es kam zu Störungen. Dieser Anhaltspunkt veranlasste mich alles zu notieren, was Probleme macht. Die Sache hat unterschiedliche Anfänge. Manchmal beginnt es mit einem Druck im Magen, so als ob man Aufstoßen muss. In anderen Fällen gibt es nach dem Essen einfach so Störungen. Manchmal ist ein seltsames Gefühl unter dem Brustbein, so als ob man Reitzstrom an dieser Stelle bekäme. Hierdurch entsteht eine intensive Nervosität, man ist wie aufgezogen. Nach einiger Zeit, jedoch nicht immer, beginnen die Störungen. Zudem stellte ich fest, dass zusätzlich starker Stress die Problematik verstärkt. Dann zuckt irgend ein Nerv unter dem Brustbein, durch leichten Druck unter das Sternum deutlich spürbar, im Rhythmus mit der Arrhythmie.


    Nach vielen Beobachtungen habe ich ermittelt, dass Lebensmittel mit viel Salpeter, z.B. Salami, Schinken usw. mir sehr starke Probleme bereiten. Ich erinnerte mich, dass ich in der Zeit vor meinen zweiten Krankenhausaufenthalt, zum Frühstück und Mittags Salami belegte Brötchen gegessen hatte. Es gibt mittlerweile eine ständig erweiterte Liste von Sachen, die ich lieber nicht essen sollte.


    Außerdem habe ich verschiedene Tests mit freien Medikamenten für den Magen durchgeführt. Wenn die beschriebenen Probleme auftreten, hilft mir am schnellsten ein Mittel zur Neutralisierung von Magensäure. Nach einigen Aufstoßen verschwindet das Herzstolpern.


    Seither habe ich, nunmehr etwa 1 Jahr, nur in extremen Stresssituationen die genannten Probleme. Es erscheint kurios, denn wer würde schon darauf kommen, dass mir ein solches Mittel, wenn auch indirekt, gegen Herzrhythmusstörungen hilft.


    Meine Mutter und meine Schwester leiden, wenn auch sehr selten, unter den selben Problemen. Es ist demnach eine vererbbare und angeborene Sache.

    @ jens

    hallole, google mal nach histaminintoleranz. du zählst da lebensmittel auf die mich daran erinnern. ich habe selber HI. das kann böse symptome machen. u.a. nach verzehr von salami, tomaten, hülsenfrüchten, spinat, essig, südfrüchten, cola, einigen medikamenten (z.b.aspirin), alkohol, hefe,..........


    grüßle, gaby

    Dieses scheint echt der beste und Umfangsreichste Thread zu diesem Thema zu sein. Nur weiter Fallbeispiele posten.


    Was JensH0916 da beobachtet bestärkt mich in der Annahme das es was mit Histamin zu tun haben muss. Was ich mich nur frage ist, wie dieser Zusammenhang besteht, weil eine "normale" Histaminintoleranz scheint es ja nicht zu sein, da zumindest für mich die Symptome nicht alle passen. Ich zum Beispiel konnte bis dahin alles Essen und vertragen und dreimal die Woche zum Chinesen gehen. Irgendwas muss ich anfällig für Histamin gemacht haben.


    Hat einer von euch schon mal sowas wie Histaminintoleranz Tests gemacht oder DAO-Tests oder nimmt einer Vitamin C und B6 um das wegzubekommen?


    Und wieviele Leute von euch haben Darmprobleme?


    Was übrigens noch zu der Histamintheorie passt, ist das "Holiday-Heart-Syndrom". Weil Alkohol ist für Histamin auch ganz ungünstig.


    Histaminausschüttung machen übrigens auch Magen und Darm aufrührerisch.


    Der erste ärztliche Ansatz in der Richtung ist dieser Bericht (sehr interessant):


    http://reg.mcon-mannheim.de/onlineprogramm-mmv/render.aspx?kongressID=44&t=a&n=24272&speach=GER


    Was mich noch interessieren würde ist, wieviele Leute von euch ernste Rückenprobleme bzw. eine Skoliose oder sowas haben.


    Also die gemeinsamen Faktoren die ich in diesem Thread entdecken konnte:


    - Blähungen


    - Angst und Panikstörungen


    - Stress


    - Rückenprobleme


    - Reizmagen und Darm


    - Meist Symptome im Oberbauch in der Mitte oder Links


    - vermehrt Anfälle nach Histaminreichen Speisen


    Habe ich was vergessen? Ich bitte um Rückmeldungen.

    Das Kreuz mit den Extrasystolen…

    Ich wollte eigentlich nicht mehr so oft mit Wiederholungen nerven, aber die Beiträge hier zeigen mir, dass meine Theorie bei Euch noch gar nicht angekommen ist. Eigentlich schade, kann ich da nur sagen, denn eine logischere Erklärung für Extrasystolen & Co. – gibt es nicht. Außerdem wird damit sogar denen Recht gegeben, die, zwar ohne es zu wissen warum, sagen, dass Extrasystolen meistens harmlos sind und gewissermaßen nur eine Laune der Natur. Ich weiß warum sie harmlos sind und obwohl sie mich nerven, bin ich froh, dass es sie gibt. Aber normal und nur eine Laune der Natur sind sie mit Sicherheit nicht!


    http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/


    Hier ein paar Beispiele aus Euren interessanten Beiträgen, die seit meinem letzten Beitrag vom 28.11.13 hier eingegangen sind. Wie so oft, habe ich darin auch jetzt wieder perfekt passende Beschreibungen zu dieser Hohlvenen-Kompression-Theorie gefunden.


    Gaby @ZPK (Beiträge 28.11.13 und 18.01.14) hat keine Extrasystolen mehr, seitdem ihre Allergie aufgedeckt wurde und sie histaminhaltige bzw. histaminfördernde Lebensmittel meidet. Ja, dazu hat @Vidgi schon 2007 hier in diesem Thread auf die Möglichkeit einer Histaminintoleranz hingewiesen, was sich seitdem bis heute wie ein roter Faden durch diesen Faden zieht.


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/6547315/


    Was @Vidgi noch heute dazu schreibt gehört zum Grundgedanken meiner Theorie, nur sie macht sich noch die Arbeit und zählt einzelne Episoden von Vorhofflimmern auf, mit den dazugehörigen vermeintlichen kulinarischen Auslösern.


    Diese Zusammenhänge zu listen und einzelnen Lebensmitteln oder Essgewohnheiten zuzuordnen, ist ein nicht zu bewältigendes Unterfangen, was ich nun aufgegeben habe.


    Ich bin dazu übergegangen, eher den Konsequenzen ins Auge zu sehen und bei Bedarf zu handeln, als ständig abzuwägen, ob man dies oder das verträgt. Was mir heute gut tut, kann mich morgen umbringen, so ist das eben.


    Wobei "umbringen" nicht das geeignete Wort für meine Beschwerden ist, da ich bis auf die eine kurze Vorhofflimmer-Episode vor einem halben Jahr, nun schon 4 Jahre beschwerdefrei bin. (mein Beitrag Seite 86 am 04.09.13)


    Wenn ich beim Essen über die Stränge gehauen habe, so achte ich allerdings nachher besonders aufmerksam auf die unverwechselbaren Gefühle im Oberbauch, die gepaart mit heftigen Extrasystolen auftreten. Bei rechtzeitiger Änderung der Körperhaltung und Bauchmassage kann ich zu 99% eine Steigerung zum Vorhofflimmern verhindern.


    Natürlich streiche ich von vorn herein Übeltäter aus dem Speiseplan, wie z.B. stark blähende Speisen, Saures, Scharfes oder Kuchen mit undefinierbarer Eiweißcrem, auch viele Milchprodukte etc… Es sind meistens Sachen die ich eh nicht so mag. Bei Fleisch und Wurst gibt es bei mir allerdings keine Einschränkungen, obwohl es da auch Übeltäter gibt – z.B. Zwiebelleberwurst oder Wurst aus gepökeltem Fleisch. Gerade die letztere Variante ist besonders tückisch, weil durch die bakterielle Behandlung, bestimmt viel Histamin drin ist.


    Das Histamin steht bei mir noch immer mit ganz oben, wenn es um die Schuldigen geht. Hierbei bin ich noch ein bisschen im Unklaren, ob es nur um die Mitbeteiligung beim "Gastrokolischen Reflex" geht, der mit Blähungen und anderen Raumforderungen im Bauchraum die untere Hohlvene (vena cava inferior) abdrückt, oder ob das Histamin selbst herzwirksam ist.


    Aber das habe ich ja ausführlich im obigen Link unter Punkt 6. u. 7. beschrieben.

    @ Sporen

    Hallo Mike, als ich so alt war wie Du jetzt bist, also vor 29 Jahren, hatte ich etwa auch so häufig hintereinander Vorhofflimmern wie Du jetzt. Hätte ich damals das Insiderwissen von heute gehabt, wäre mir vieles erspart geblieben.


    Das Gefühl beim Auslösen war damals genau so, wie ich es heute fast jeden Tag einmal verspüre. Ich hätte also wahrscheinlich längst permanentes Vorhofflimmern. Damals sagte ich immer schon, dass es vom Magen kommt, je nachdem was ich vorher gegessen hatte. Man wurde belächelt und immer falsch behandelt.


    Du sprichst in Deinen Beiträgen die gleichen Symptome und Fragen an, wie ich früher und dabei sind die Antworten so nah. Ich sehe darin so viele Bestätigungen für meine Theorie – habe aber keine Lust mehr, diese hier immer wieder aufzuzählen.

    @ MrCoffee

    Vielen Dank auch für Deine Berichte mit verblüffend identischen Symptomen wie in meiner Theorie. Leider gehst Du mit keiner Silbe darauf ein.


    Mit Deiner Speisekarte hätte ich schon wegen dem Histamin massive Beschwerden und Du bist ja scheinbar in punkto Allergien schon vorbelastet. Die spontanen Magen- Darmattacken, vor allem mit der enormen Gasbildung verursachen die typischen Symptome.


    Du denkst an das Roemheld-Syndrom, was auch mal mein Favorit war. Der Zwerchfellhochstand durch die Blähungen ist dabei wahrscheinlich das einzige wahre an der Diagnose. Es ist für mich kein Syndrom, kein Magen- Herzkranzgefäße- Reflex (lt. Lexikon), sondern eine Hohlvenenkompression mit vermindertem venösen Rückstrom zum Herzen, also Blutmangel. Die Symptome stimmen lt. Lexikon überein – also Extrasystolen, Herzrasen, Angina pectoris-ähnliche Schmerzen, Atemnot…


    Die Ärzte halten es nicht umsonst für ein Ammenmärchen, doch an meine Variante denken sie auch nicht.


    Aber Vorhofflimmern nach Bauchmuskeltraining – diese Reihenfolge habe ich schon einige Male gelesen. Wundern tut mich das überhaupt nicht! Vielleicht noch nach einem nachfolgendem Eiweißdrink???


    Selbst Deine Skoliose könnte im Sinne dieser Theorie eine Rolle spielen, wenn die Wirbelsäule zufällig so verbogen ist, dass sie genau hinter der unteren Hohlvene verläuft, was im Normalfall etwas seitlich davon ist. In diesem Fall könnten aufgeblähte Oberbauchorgane diese Hohlvene noch leichter gegen die Wirbelsäule drücken und somit verengen. Ich habe schon verhältnismäßig oft hier im Forum gelesen, dass Extrasystolen und Skoliose kombiniert genannt wurden. So auch erst hier im Beitrag vom 19.12.13 von @Chloe88 . Sie schreibt ja, dass sie die Extrasystolen mit Bewegungen der Wirbelsäule oft beenden kann.

    @ Lilablume82

    Wenn es bei Dir nur Extrasystolen sind, so könntest Du Deinem Herzen dankbar sein, dass es so aufmerksam ist, zumindest laut meiner Theorie. Du fragst Dich: "Warum nur abends gegen 17 Uhr?"


    Hier musst Du selbst Detektiv spielen, indem Du herausfinden musst, was die Blähungen im Oberbauch erzeugt, die Du dann wahrscheinlich hast. Es könnte das Mittagessen sein, oder isst Du jeden Nachmittag Kuchen? Sicher sollen die Extrasystolen nur Erschütterungen erzeugen, damit die Gasblase im Dickdarm weiterwandert, die die untere Hohlvene abdrückt und den Blutrückfluss zum Herzen behindert. Wenn Du Dich bewegst oder den Bauch massierst, erreichst Du das Gleiche.


    Zur Durchführung dieser "Bauchmassage bei Hohlvenenkompression" habe ich hier im LINK etwas geschrieben. Vielleicht konnte ich Dir, wie es auch schon @Vidgi tat, ein wenig helfen. Alles Gute für Dich und Dein Baby! @:)


    Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass das auch bei @JenJen84 , @Chloe88 , @ZPK , @moniline , @irgend-son-typ oder @msangst hilfreich sein könnte.


    Vielen Dank auch für die Beiträge zu denen ich nichts sagen kann, oder schon alles gesagt ist.

    @ JensH0916

    Bei Dir denke ich, dass Du nur die Seite 1 von 2007 gelesen hast, wie es sehr oft vorkommt und ich dann eine E-Mail bekomme, weil dort noch meine Mailadresse steht. Wenn von den Google-Suchergebnissen heraus ein Forumsbeitrag von med1 aufgerufen wird, finden sich viele User einfach nicht weiter bis zum Schluss des Threads. Inzwischen wirst Du es ja gemerkt haben, denn Dein Beitrag ist ja zwangsläufig am Schluss gelandet.


    Deine reizstromartigen Bauchgefühle möchte ich gern mal ein bisschen besser beschrieben haben, denn die gibt es bei mir ja auch. Für mich ist es die untere Hohlvene, wenn das Herz daran nuckelt und wegen der Kompression zu wenig Blut zum Pumpen kriegt.


    Alles in allem eine sehr interessante Schilderung mit vielen Übereinstimmungen. Vielen Dank!


    Genau heute vor 7 Jahren startete ich diesen Thread hier und machte allerlei Organe, Nerven und sonstige scheinbare Ursachen für diese Attacken verantwortlich. Immer wurde auch von vielen anderen Beitragsschreibern die Verbindung mit dem Magen und vor allem mit Blähungen bestätigt.


    Vor 4 Jahren hatte ich dann ein Erlebnis, was ich hier zum ersten Mal beschrieb:


    http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/11480090/


    Nun war die Hohlvenentheorie geboren und nach und nach erschienen mir alle anderen Auslöser für nicht mehr relevant. Es ist leider noch eine Theorie, weil es, um in der Fachwelt Gehör zu finden, zu simpel ist. Aber irgendwann ist es so weit…


    @ MrCoffee

    Jetzt, wo ich mich wieder einmal aufgerafft habe, um ein paar Antworten zu geben, sehe ich kurz vor dem Absenden Deinen interessanten Bericht. Ich möchte aber auch meinen Beitrag heute nicht mehr ändern. Dadurch beißen sich manche Aussagen von mir mit Deinem Bericht. Vielen Dank!


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Hallo zusammen,


    ich finde es schön, dass der Faden immer wieder "eröffnet" wird :)^


    Vor 2 Tagen war ich auf einer Karnevalsitzung. Die Musik war sehr laut; besonders wenn der Bass dazu geschaltet wurde. Es bibberte immer mein Magen. Ich habe in den 6 Stunden 2 Flaschen Wasser (0,75) und 2 Gläser (0,25) Wein getrunken. Wein trinke ich schon mal zu Hause und habe nie ein Problem.


    Als ich nach Hause kam, hatte ich einen Puls von 150 und am Tag danach Vorhofflimmern. Zum Glück - vielleicht auch Dank meiner zusätzlichen Kreislauftropfen - dauerte der Anfall mit Schwindel nur ca. 3 Stunden nach dem Aufstehen.


    Meine Frage an Euch ist, habt Ihr auch schon mal nach sehr lauter Musik Probleme gehabt ???


    LG *:)

    Ist mir zweimal passiert, einmal im Kino in dem Film Koyaanisqatsi mit der Musik von Philip Glass, wobei ich den Eindruck hatte, dass es nicht von der Lautstärke kam, sondern von der sehr speziellen Musik. Und einmal bei Rockmusik auf der Straße, als ich ziemlich nah vor den großen Lautsprechern stand und die Musik wie Schläge auf den Körper auftraf.


    Umgekehrt hat es leider noch nicht funktioniert, nämlich dass ich durch besonders harmonische Musik das Herz wieder in den Sinusrhythmus bekomme, obwohl ich mir denke, dass es gehen müsste. Ich habe gelesen, dass bei Menschen, die im Chor singen, die Herzen anfangen, im gleichen Rhythmus zu schlagen.

    Hallo


    Nach einigen Leidensjahren mit Vorhofflimmern bin ich (m, 38) zum Glück auf dieses Forum gestossen und habe viele (aber noch nicht alle) eurer Beiträge mit Interesse gelesen. Ich lag selber erstmals 2009 in der Notaufnahme, weil ich damals zum ersten mal anhaltendes Vorhofflimmern hatte, das mich total ängstigte. Seitdem habe ich Betablocker und Blutverdünner für den Akutfall.


    Ich schliesse mich dem Verdacht an, dass das Vorhofflimmern mit der Ernährung oder Verdauung zusammenhängen könnte. Bei mir tritt es häufig gegen Ende des Urlaubs auf, wenn ich nicht so sehr auf die Ernährung achte bzw. einige Tage zu viel Süsses und Fettiges gegessen und vielleicht nicht so regelmässig geschlafen habe wie sonst. Regelmässig war auch Rotwein am Vorabend im Spiel.


    Auch hatte ich lange Zeit starke Blähungen (fast jeden Nachmittag), die ich nun mit einer Ernährungsumstellung im Griff habe. Auch andere Dinge, die hier beschrieben wurden, treffen auf mich zu (Rückenprobleme, hohles Kreuz, Heuschnupfen, manchmal "elektrisches" Zucken unterhalb des Solarplexus).


    Bei mir hat oft auch ein schneller Klimawechsel (von der heissen Dusche ins kühle Badezimmer, oder mal als ich im Sommer in einen eher kühlen Swimming-Pool stieg) zum Vorhofflimmern geführt.


    Die Ärzte meinen, Blutwerte, Ultraschall und EKG liessen auf keinerlei organische Schäden schliessen, sondern gehen von dieser Anomalie in den Lungenvenen aus, die unkontrollierte elektrische Impulse von sich geben. Ich hab die Episoden zum Glück nicht sehr häufig (1-2 x pro Jahr, dann aber in der Regel länger als 24h, so dass ich auch schon im Notfall landete um eine medikamentöse Konversion des Rhythmus herstellen zu lassen.


    Es ist ja wirklich erstaunlich, wie viele Gemeinsamkeiten unserer "Fälle" ich hier im Forum lese. Ich hoffe, das Problem irgendwann in den Griff zu bekommen, indem ich meine persönlichen Auslöser eindeutig erkenne und in Zukunft vermeiden kann. Tappe - wie offenbar viele hier - ein bisschen im Dunkeln und habe jedes Mal, wenn's beginnt zuerst Panik und bin dann eine Zeitlang ziemlich niedergeschlagen.


    Grüsse an alle!

    Hallo Gerhard,


    erst einmal muss ich dir ein außerordentliches Lob aussprechen, wie du seit 7 Jahren leidenschaftlich, trotzdem sachlich, auf hohem Niveau aber trotzdem allgemeinverständlich schreibst. Diese intensive Selbstbetrachtung, immerhin beschäftigst du dich dein halbes Leben damit, gepaart mit Phantasie und Intelligenz mussten zu diesen bestimmt 100% stimmigen Rückschlüssen führen. Gratulation!!


    Es ist mir absolut unverständlich warum die Fachwelt der Ärzte hier noch nicht intensiver eingehakt hat. Wenigstens einer von ihnen hätte doch mal "seinen Kopf etwas zur Seite neigen können, damit das bisschen Hirn das sich darin befindet auf einer Seite zusammenläuft" um sich selbst einen aha-Moment zu verschaffen. Fehlanzeige.


    Meiner Meinung nach könnte man mit deiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie den Nobelpreis in Medizin erhalten, definitiv. Weltweit gibt es bestimmt 100 000de die davon betroffen sind und mehr oder weniger im Dunkeln tappen.


    Ganz einfach auf einen Nenner gebracht: Das "Vena-Cava-Kompressionssyndrom" hat doch in der Medizin bei Schwangerschaften seine Gültigkeit und ist gar nicht mal so selten zu beobachten.


    Warum zieht man es nicht auch bei anderen Situationen zu Rate, wo es, aus welchen Gründen auch immer, im Bauchraum zu eng wird. (Blähungen, Übergewicht, Zwerchfellbruch, oder sonstige anatomische Besonderheiten, die das vegetative Nervensystem beeinflussen)? Vollkommenes Unverständnis macht sich in mir breit.


    Ich bin selbst seit Dezember 2012 davon betroffen.


    Am 3.12.12 am 3.7.13 und 19.10.13 bin ich jeweils nachts mit Vorhofflimmern wach geworden, danach in die Notaufnahme gefahren, wo sich der normale Sinusrhythmus nach 6, 8 bzw 12 Stunden wieder von selbst einstellte. Behandelt wurde nicht viel, Kalium-Tabletten verabreicht, von Ablation und Kardioversion gefaselt, schon gleich mal beim allerersten Anfall. Die Rückschau, was man mit mir ahnungslosen Menschen gleich in Angriff genommen hätte, läßt mir das Grauen hochsteigen.


    Ich bin heute 52 Jahre alt, mein ganzes Leben war ich schon immer mal wieder mit Herzrasen konfrontiert, 20 minütige Phasen mit Puls von 120-160, von mir und den Ärzten eher als Panikattacken eingestuft, habe ich heute eher daran meine Zweifel, das es Panikattacken waren. Aber das Vorhofflimmern 2012 war neu.


    Schon immer hatte ich nach jeder Nahrungsaufnahme eine Pulsbeschleunigung auf etwa 100 Schläge und danach noch das starke Pochen des Herzens im Bauchraum gespürt beit normalen Puls bei etwa 70-80 Schlägen/min.


    Irgendwann wurde bei mir eine kleine axiale Hiatushernie (Zwerchfellbruch) festgestellt, jedoch nicht groß genug oder würdig genug um mit einem kleinen laparoskopischen Eingriff und mittels eines Tapes ( Perfix-Plug ) das ganze Problem "abzukleben" und den Magen dort zu belassen wo er hingehört.


    Nach dem 3. Krankenhausaufenthalt, wollte ich alles genauer wissen, stolperte bald über den Begriff Röhmheld-Syndrom, was mir gleich sehr plausibel erschien. Mein Herz war gesund, was ich mit diversen Untersuchungen 2013 herausfand, aber meine Blähungen und mein gereizter Vagusnerv am Zwerchfellbruch verursachen wohl solche merkwürdige Fehlmeldungen.


    Seit 2 Monaten nehme ich nun 2,5mg Bisoprolol (Betablocker, aber sehr wenig) und das ist gut so weil sich nun mein Problem ohne begleitende Angst viel deutlicher und isolierter beobachten läßt als noch mit Angst überlagert. Ich werde jede Nacht 1,2, 3 mal wach mit Puls bei etwa 120, jedesmal auf der linken Seite liegend. Diese Durchschlafstörungen sind nicht schön, glücklicherweise werde ich aber davon wach, und so kann ich vielleicht den "Supergau" eines Vorhofflimmern verhindern.


    Ich setze mich dann "gelangweilt" auf die Bettkante,( wahrscheinlich dank des Betablockers ) und siehe da, 1 Minute später ist der Puls wieder auf 80, die gequetschte Hohlvene wird entlastet, so vermute ich, ich lege mich wieder hin, nehme noch den Puls im Bauchraum intensiv pochend wahr und schlafe wieder ein.


    Halali bis zum nächsten mal, 1 Std später oder 4 Stunden später, je nach dem wenn ich mich wieder lange genug auf die linke Seite gedreht habe. Irgendwann werde ich mich im Selbstversuch auch in Rückenlage fixieren lassen, um zu sehen was dann passiert wenn ich mich nicht zur Seite drehen kann, ob dann das Herzrasen ausbleibt oder was auch immer. Spannend!


    Und mit dem Suchbegriff "Herzrhythmusstörungen bei linker Seitenlage" bin ich im med1 Forum gelandet und schließlich bei dir "Gerhard", der seit 7 Jahren sein Thema darstellt, und wo ich mich mit meinem Zustand durch die "Hohlvenen-Kompressions-Theorie" zu 100% wiederfinde.


    Danke für deine unermüdliche Lebenshilfe. 89 Seiten sind hier zusammen gekommen mit mehr als 1300 Beiträgen, du hast schon etlichen Menschen geholfen. Gerhard for president!! Nobelpreis für Gerhard!!