Hallo, Blähbauch-Kollegen,


    was viele beschreiben können schlichtweg die Symptome von DDFB / SIBO (Bakterieller Dunndarm Fehlbesiedung /Small intestinal bacterial overgrowth) sein. Kenne das alles schon 25 Jahre. Nehme seit 14 Jahren (!) Rifaximin in Zyklen wann ich es brauche (meist 1-2 x Monat). Die DDFB "vergiftet" deinen Körper quasi durch die Toxine die entstehen beim verstoffwechseln deiner Nahrung.


    Bei entsprechender Fehlflora wird auch Histamin gebildet aus dem Verstoffwechseln der Proteine. Einfach mal nach Histaminbildenden Bakterien googeln. Zudem schütten die Mastzellen im Darm dabei vermehrt Botenstoffe aus (Histamin u.a.) eben wegen dieser Reizung (Massenvermehrung von Bakterien). Besonders wenn man zum Mastzellen-Überaktivitäts-Syndrom neigt.


    Bis ich das "Problem SIBO" 1999 zufällig selbst bei mir entdeckte (endlose Ärztebesuche) war ich am Schluss bei 170 cm auf 52 kg und nahm jeden Tag per Trinknahrung über 3.500 Kcal zu mir um zumindest nicht weiter abzunehmen. Alle Symptome kenne ich auswendig und am eigenen Leib.


    Besonders unangenehm in Kombi mit dem Roemhold-(Syndrom). Bauchumfangzunahme bis +4-6 cm


    (Maßband) oft innerhalb 15-30 min. möglich. Herzrasen, Eishände, Schwitzen, Blutdruckkrise, Frieren, Stolperer, Adrenalin usw. usw. Das "mechanische" Problem (Gasausdehnung) führt dann zur Hohlvenen-Kompression, Vagusreizung. Die Ursache ist jedoch die Fehlbesiedelung.


    http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCnndarmfehlbesiedlung


    oder wer gut ist in "medizinischem" Englisch hier ausführlicher: Small intestinal bacterial overgrowth


    http://en.wikipedia.org/wiki/Small_bowel_bacterial_overgrowth_syndrome


    Rifaximin wird ja nur zu unter 1% resorbiert, hat daher sehr selten systemische Wirkung. Was aber passiert ist das es erst mal ein paar Tage schlechter geht (Herxheimer, vermehrte Blähungen, DF...) aber das ist normal. Der "Kram" (die Fehlflora) muss erst mal raus ;-). Ich nehme immer das Standardprotokoll also 5x200mg Tag bis 6 x 200mg Rifaximin am Tag wie es ja auch Dr. Pimentel empfiehlt. Ich hatte um 2000 über eine US Newsgroup zufällig Kontakt zu einer "Leidensgenossin" in USA die am Cedar Sinai Hospital in LA damals an seiner ersten Studie teilnahm und mir über dramatische Verbesserungen berichtete. Damals wurde noch Neomycin verwendet, später Rifaximin. Das musste ich früher immer aus Italien von Alpha Wassermann (dem Patentinhaber) importieren lassen über die Importapotheke als "NORMIX", das Ursprungspräparat. Später gab es das dann auch in USA und D als XYFAXAN. Ich hatte damals in 2000 Neomycin genommen und dazu ein paar Tage extremes Low Carb gemacht. Ab dem 3. Tagen haben sich fast alle meiner monatelang extrem verkrampften Muskeln endlich entspannt, es war unbeschreiblich. Ich konnte ja nicht mal mehr 15 Minuten stehen oder 10 Min. am PC schreiben am Schluss. Eishände bei 30 Grad Außentemperatur, Herzrasen, Schwitzen, Dauerkopfschmerz, Schwindel (übrigens auch ein Zeichen für Darminfektionen!), Extremer Blähbauch, Psychoprobleme, Adrenalinausstoß, usw. usw.


    Um es kurz ;-) zu machen: Heute nutze Ich XYFAXAN 5 Tbl. Tag und wenn es mich schwer erwischt hat nehme ich dazu Survimed OPD (Easy Pack) Trinknahrung von Fresenius Kabi (15 Beutel ca. 65-120 EUR je nach Bezugsquelle, vergleichen lohnt sich). Ich nehme dann von der Trinknahrung 3-4 Beutel (1.500-2.000 Kcal Tag) also 4-5 Tage lang. Sonst dazu *NUR* klares Wasser, keinerlei anderes Essen.


    Die Besserung kommt meist am 3-4 Tag, sehr merklich. Es ist dann wie "Weihnachten" ;-) Dr. Pimentel mit dem ich früher mal kurz in Dialog mal war empfiehlt in seinem Buch "A new IBS Solution" ja auch "Elemental Diet" als Therapie oder Alternative zum AB. Es gibt auch weitere AB als Alternativen wie bspw. die "Kombikur" aus Rifaximin + Neomycin (bei viel Methan-produzierenden Bakterien) oder Cotrimoxazol und weitere AB: Siehe hier: http://www.puristat.com/bloating/sibo.aspx


    In seinem Buch empfiehlt Dr. Pimentel als Trinknahrung (Elemental Diet) immer "VIVONEX Plus" von Nestle. Das gibt es in D aber nicht, habe sogar beim Hersteller angefragt. Ich habe daher Survimed OPD als Alternative. Da das Survimed recht teuer ist kann man auch eine Homemade (selbstgemachte) Elemental Diet (also Trinknahrung) selbst machen. Infos gibt es dazu auch auf der Website von Dr. Allison Siebecker (selbst eine n Sibo-Betroffene) www.siboinfo.com, Sie hat auch eine Unterseite mit "Rezepten" für selbstgemachte Trinknahrung http://www.siboinfo.com/elemental-formula.html.


    Da vieles ja nicht in D dafür erhältlich ist, habe ich nach vieler Recherchen folgendes gefunden was ich nutze und "versucht" Survimed weitmöglichst zu entsprechen.


    Vivonex bzw. "selbstgemachte" Trinknahrung basiert auf "aushungern" der Fehlbesiedlung da diese Nahrung (quasi "vorverdaute" Proteine und schnellresorbierbare KH) schon sehr weit oben im Dünndarm nahezu komplett aufgenommen wird und somit nicht die Fehlflora im mittleren/unteren Dünndarm "füttert". Das Ganze funktioniert bei ca. 90% Betroffener. 12% haben jedoch lt. Studien die Fehlbesiedelung schon im Zwölffingerdarm, also ganz oben. Hier helfen dann nur noch Antibiotika.


    Protein: (reines Molke Hydrolysat) vom Layenberger Your Whey 4 Sport Protein-Shake Pur ungesüßt (KEINE Laktose, kein Soja, ungesüsst). Achtung das in den Drogeriemärkten hat fast immer Laktose und das "blaue" Your Whey (DM Drogeriemarkt bspw.) ist mit Sucralose gesüßt (= negativ!) daher das "silberne" Your Whey kaufen (Amazon.de hat es).


    KH: Dazu nehme ich Maltodextrin (glutenfrei! Ist so auch in Survimed und Vivonex als KH fast ausschließlich) für die Kohlehydrate und für Fettsäuren (Omega 3) gutes Leinöl (Reformhaus) oder MCT Öl, Kokosöl (vorsichtig hochdosieren sonst droht DF!).


    Ich habe als "Mahlzeit" immer 25g Proteinpulver, 50 g Maltodextrin, 10-15g Leinöl, etwas Salz oder "Ersatzsalz" (mit Kalium) – abwiegen mit Kü. oder Briefwaage 1g Teilung) und 500ml Wasser in einen Shaker oder mit einem batteriebetr. "Milchschaum-Mixer" mischen.


    Trinke es auf 2 x (zuviel auf einmal ist *nicht* gut da Darm geschädigt, Blähung durch Malabsorption) alle 2h also 250 ml. Wichtig: In den Kühlschrank stellen! Man sollte das aber nur ein paar Tage machen da wichtige Mineralien fehlen oder diese ergänzen (Kalium, Calcium, Magnesium). Man kann auch ein gutes Multivit. wie "Nutrient 950" von PURE (ohne Zusatzstoffe) rein mischen. Ich nehme dazu Magnesiumglycinat (beste Verfügbarkeit) auch von PURE 3-4 Kapseln. Billiges Mg. macht mir nur DF. Kalium (2-4g. Tag) kann man über Kalium-Ersatzsalz ("Blutdrucksalz") oder Gemüsesaft bzw. nur gesalzene Kartoffelchips (1200 mg K/100g, KEINE Hefe drin oder Paprika etc.)) bekommen. Ich muss immer auf Kalium achten wegen Mangel (kam von lange Low Carb). Dazu mache ich auch noch Magnesium Fußbäder (1 Tasse Magnesiumchlorid-Hexahydrat auf 5ltr. körperwarmes Wasser) 1-2x Tag.


    Info: "Zuerst" sieht es so aus als wenn das ganze noch mehr Blähungen macht, das ist normal aber in Kombi mit dem AB wirkt es schon. 3-4 Tage abwarten, Geduld haben und Mut ;-), es kommt dann auch mal DF zwischendurch.


    Tipp: Ich nehme auch oft noch Nystatin mit dazu (einschleichend) wegen Candida das man schon hat oder via Maltodextrin + AB etwas "hochkochen" kann.


    Sehr wichtig ist auch der Magnesiumspiegel. Die kaputte Darmschleimhaut (dauernde Entzündung durch DDFB) muss sich regenerieren. Viele der krassen Symptome kommen *auch* durch den Mg-Mangel und verschwinden sobald man mit 3-5 Tbl. Rifaximin + Trinknahrung + Magnesiumglyz. + Fußbäder für 3-5 Tage therapiert. Der Darm erholt sich und resorbiert wieder Magnesium, der Mg.-Spiegel steigt wieder. Muskeln entspannen sich. Im Proteinpulver ist auch über den Tag 250mg Mg drin, so dass ich gesamt 500-700mg Mg./Tag habe + Fußbäder.


    Nun die schlechte Nachricht: ES KOMMT IMMER WIEDER! Auch wenn es besser wurde:-( LEIDER. Das ist bei den meisten so. Auch bei mir. Kann man auch überall lesen. Es löst ja nicht das Problem (Bewegungsstörungen im Darm, also gestörte Darmmobilität usw.).


    Man kann noch weiteres machen: Spezielle niedrigdosierte Antibiotika um die Reinigungswellen / -bewegungen ("Cleaning Waves") im Dünndarm anzuregen (Falls es ein Arzt in D verschreibt;-) , Probiotika (die einen sagen ja, andere nein), Low Carb (Kaliumwerte beachten!), FODMAPS- oder SCD-Diät, Magnesiumdauereinnahme, natürliche Antibiotika (Oreganoöl, Pfefferminzöl) usw. usw.


    WICHTIG ist auch alle anderen "Probleme" auszutesten: Glutenunverträglichkeit, Histaminintoleranz, Fruktoseprobleme, Laktoseprobleme, Candida usw.


    Hoffe das hilft jemandem.


    LG SIBBO


    Hinweis (Disclaimer): Alles meine rein unverbindlichen "Laienmeinungen" und Erfahrungen. Kein medizinischer Rat,


    weder Therapieempfehlungen noch Heilsversprechen, kein "ärztlicher" Rat! Bei Fragen/Problemen immer Arzt konsultieren.


    (Teil 2 folgt, da Beitrag zu lang zum einfügen ;-)

    (Teil 2)


    Noch ein paar gute Infoquellen:


    http://www.siboinfo.com/


    http://www.townsendletter.com/FebMarch2013/ibs0213.html (Preisgekrönter Sibo-Bericht v. Dr. Siebecker)


    http://www.gidoctor.net/small-intestinal-bacterial-overgrowth.php


    http://sibosymposium.com/sibo/sibo-presenters/


    Vorab: Roemhold ist ein "mechanisches" Problem, daher nicht "heilbar" (bis evt. auf die Ausnahme Ursache = Hiatushernie).


    Es hilft NUR Blähungen (= Ursache!) weg zu bekommen oder zu lindern.


    2.) Folgendes antesten und ggf. abklären, ob:


    - Laktosefreie Ernährung hilft. Testphase laktosefrei machen. Infos gibt es sehr viele im iNet. googeln.


    - Histamin-Intoleranz bedenken. Testphase mit histaminfreier Diät machen. Infos gibt es sehr viele im iNet, googeln.


    - (Low) FODMAPs Diät versuchen oder generell testweise Kohlenhydrate (sehr) stark einschränken (ideales Bakterienfutter, dadurch idealer Gasbildner). Oft dramatische Besserung Blähungen. Auch hier: Infos gibt es sehr viele im iNet, googeln.


    - Glutenempfindlichkeit prüfen, testweise komplett glutenfreie Kost (Reformhaus, Drogeriemarkt). Falls keine Besserung: siehe FODMAPs oder Kohlenhydratharme Kost.


    - Zwischen den Mahlzeiten NICHTS essen (zusätzlich) keine Snacks / Leckerlie, Zwischenmahlzeiten und NUR Wasser trinken zwischen den Mahlzeiten (oder Mineralwasser). Keine Limonaden, Kaffee mit Milch etc. Hintergrund: Darmbewegungen werden angeregt und (noch) nicht vollständig verdaute Nahrung (der vorherigen Mahlzeit) wird aus dem Dünn- in den Dickdarm transportiert wo sie ideale "Nahrung" für die dortigen Bakterienmassen darstellt. Diese freuen sich darüber, verarbeiten das Geschenk und produzieren massenweise Gase (Methan, CO2). Insb. das Methan verlangsamt zu dem noch die Darmpassage, die Gase "stocken". Sehr oft kommt der "plötzliche" Blähbauch nach einem Snack, Getränk, Bonbon, Essen oder sogar nach einer simplen Tabletteneinnahme. Darauf mal achten. Das alles bringt Darmbewegungen die (noch) "unverdautes" in den Dickdarm "schaufeln". Siehe hier auch Stichwort "Gastrokolische(r) Reflex" (wieder mal googeln). Gut hilfreich können auch "nur" 2 Mahlzeiten am Tag oder 3 mit "ausreichend" Verdauungszeit dazwischen (4-5h)sein. Dazwischen wie gesagt NICHTS außer Wasser trinken.


    - Manchen hilft auch ballaststoffreichere Kost, wobei es NICHT Rohkost sein muss. TK-Gemüse (Möhren, Brokkoli, Blumenkohl-Mix o.ä.) als kleine Beilage (gekocht oder in der Mikro) kann reichen.


    - Auf weitere Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten achten: Fruktose-Intoleranz (Früchte und Fruchtzucker meiden). Extremer Gasbildner, da schlecht verdaulich.


    - An Pilzbefall (Candida) denken! Ggf. testen lassen und oder Nystatin/Anti-Pilzdiät *nach* Rücksprache mit Arzt versuchen. Aber Achtung: Auch Nystatin macht (zunächst) Blähungen und/oder Durchfall.


    - Generell gilt: Alles was ungenügend verdaulich / resorbierbar ist (viele KH, Zuckerarten, Rohkost, Bohnen etc.) wird im Dünndarm nicht/ungenügend aufgespaltet, resorbiert (aufgenommen) und landet somit unverdaut im Dickdarm. Das wiederum: Ideale Bakteriennahrung, die selbige verstoffwechselt, unter massiver Gasproduktion.


    Die Resultate kennt ihr ja: Zwechfellhochstand, Atemnot, Herzrasen, Adrenalinausschüttung (Eishände, Schwitzen oder frieren...), Angst, Herzstolpern (Extrasystolen), Schwindel, Übelkeit, Bluthochdruckkrise usw. usw.


    Ganz wichtig, 1 weitere mögliche Ursachen bei (starken), "jahrelangen" Blähungen:


    MACS in Betracht ziehen (Mastzellen Überaktivität Syndrom).


    Krankhafte Mastzellüberaktivität (im Darm) Darmkrämpfe, Blähungen, Verdauungsstörungen. Viele Reizdarmpatienten leiden häufig auch unter Symptomen einer Mastzellüberaktivität. Vermehrte Mastzellenzahl im Darm. Diagnose hier über spezielle Ärzte (Hämatologen) die sich mit dieser Materie auskennen müssen. Diese Forschungsergebnisse sind recht neu und setzen sich mehr und mehr durch. Hier am Besten wieder Google befragen: Mastzellen, Reizdarm, Mastzellen-Überaktivität. Manchmal kann es auch eine unentdeckte Mastozytose sein, die alleine schon Darm-/Herzbeschwerden usw. machen kann.


    HINWEIS: Ich mache hier für niemanden Werbung (also nicht für ein Buch, Amazon, Pure, "Dr. P.", Your Whey" oder sonst wenn) und "verkaufe" auch nichts. Es sind nur die Ergebnisse aus eigener, umfangreicher Recherche und Eigenversuchen.


    Übrigens zahlt die KK meist *nicht* für das Rifaximin da es in D leider immer noch "off-label"-Behandlung ist. Es ist nicht billig 12 TBl. je 200 mg ca. 30-35 EUR. man braucht 3-5 Pck. für eine "Kur".


    Hoffe das hilft jemandem.


    LG SIBBO


    Hinweis (Disclaimer): Alles meine rein unverbindlichen "Laienmeinungen" und Erfahrungen. Kein medizinischer Rat,


    weder Therapieempfehlungen noch Heilsversprechen, kein "ärztlicher" Rat! Bei Fragen/Problemen immer Arzt konsultieren.

    Hallo liebe "Flimmerfreunde",


    ich vermisse Einträge von Gerhard :)z


    Sibbo, Du hast Dir sicher große Mühe für Deine 2 Artikel gemacht, aber es war mir zuviel ":/


    Ich habe nicht einmal den 1. Teil komplett gelesen - sorry.


    Glaube, es erging nicht nur mir so auf diesem Faden.


    Mir geht es sehr gut, mein letztes VHF liegt schon Wochen zurück :)^


    Jetzt habe ich aber eine Frage an Euch: Ich nehme einen Gerinnungshemmer, kann es sein, dass die bessere "Fließgeschwindigkeit" des Blutes auch mein Herz entlastet und dadurch die Anfälle abgenommen haben ???


    Jetzt :)D

    Hallo, bin neu hier und hatte am 11.2.14 eine PVI im Klinikum Coburg.


    bin 40 Jahre männlich und habe dazu noch eine KHK.


    Nach fast 4 Wochen habe ich so das Gefühl das VHF und ES wieder zunehmen. ich hoffe aber noch auf Besserung innerhalb der ersten 3 Monate.


    Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht dass es erst später besser wird.


    mfg


    Jens

    @ SIBBO

    Ich finde auch, dass dein Beitrag etwas unübersichtlich geraten ist. In guter Absicht hast du zu viele Details beschrieben. Ich habe ihn dennoch durchgelesen und mit Hilfe des engl. Wikipedia-Artikels etwas mehr Klarheit bekommen. Ein paar Dinge sind der Überlegung wert. Rein gefühlsmäßig wären mir die Antibiotikaeinnahmen zu häufig. Ich würde erst einmal nach den Ursachen der bakteriellen Dünndarmfehlbesiedlung suchen und versuchen, diese auszuschalten. Ich bin immer für das am meisten Natürliche.


    Kennst du die Ursache für deine DDFB? Es muss ja einen Grund haben, dass sie immer wieder kommt.

    @ Christine

    Gerhard geht es wahrscheinlich zu gut, deswegen schaut er nicht mehr so oft hier rein.


    Ich habe diese Erfahrung nicht gemacht, dass es mir mit Waran besser geht. Ob ich Vorhofflimmern habe oder nicht, schien mir bisher unabhängig davon zu sein. Aber ich habe bisher auch nicht darauf geachtet. Ich könnte es nachprüfen, wenn ich mal Zeit habe, da ich alles aufgezeichnet habe. Spontan kann ich so viel sagen, dass Waran und vorhofflimmernfreie Zeiten nicht genau übereinstimmen, aber die Zeiten, wenn ich länger kein Vorhofflimmern hatte, fallen immer in die Perioden, in denen ich Waran nahm. Auf jeden Fall ein interessanter Gedanke!


    Schöne Grüße,

    ich mach jetzt nochmal eine blutuntersuchung. und gucke wo ich mangel habe oder wo was zu hoch ist.


    ein arzt meinte neulich zu mir magnesium mangel kann auch eine ursache für extraschläge sein


    denn magnesium mangel führt zu zuckungen in den muskeln.


    histamin? der arzt hate nich viel zum thema histamin zu sagen


    ablation? wahrscheinlich lasse ich die machen. ich mache jetzt noch eine kardiologische untersuchung und dan wahrscheinlich eine ablation.


    ich halte euch auf dem laufenden

    @ Christine

    Hier bin ich noch einmal. Ich habe folgenden Artikel im Ärzteblatt online gefunden: Studie stellt Kausalität in Frage. Der Link dazu: http://www.aerztezeitung.de/me…musstoerungen/?sid=857354


    In dieser Studie wird festgestellt, dass zwar Leute mit Vorhofflimmern ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben, aber gleichzeitig kein zeitlicher Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern und Schlaganfall besteht. Das deutet darauf hin, dass vielleicht gar kein ursächlicher Zusammenhang besteht. Möglicherweise liegt ein gemeinsamer Faktor beiden zugrunde. Der Kommentar dazu ist auch interessant. Vielleicht ist auch der hohe Blutdruck nicht die Ursache des Vorhofflimmerns, sondern ebenfalls auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführen.


    Und vielleicht ist die bessere Fließeigenschaft des Blutes tatsächlich von Nutzen, indem sie noch etwas anderes bewirkt, als einen Schlaganfall zu verhindern.


    Viele vielleicht.


    Was Letzteres betrifft, nämlich das "Blutverdünnungsmittel", ist Folgendes auffällig bei mir:


    Die Phasen, in denen ich kein Vorhofflimmern hatte, sind immer aufgetreten nach Phasen, in denen ich besonders oft und lang Vorhofflimmern hatte. Aber gerade, weil ich so viel Vorhofflimmern hatte, habe ich Waran (entspricht Marcumar) bekommen und etwa ein halbes Jahr später hörte das VHF auf. Ich habe das bisher immer anderen Ursachen zugeschrieben, aber vielleicht hat das Waran ein Rolle gespielt. Für mich war es immer wie ein Wunder, dass dieses starke Vorhofflimmern schlagartig ganz verschwand.


    Hier der zeitliche Verlauf:


    2007 sehr oft VHF, irgendwann 2007 Waran bekommen.


    ab August 2008 bis Mai 2010 kein Vorhofflimmern, daher Waran abgesetzt. 2010 – 2012 sporadisch VHF, ab 2013 wieder sehr viel, daher im April wieder mit Waran angefangen. Okt 2013 bis jetzt wieder gar kein Vorhofflimmern.


    Wenn also ein Zusammenhang zwischen der Gerinnungshemmung und dem Verschwinden des VHF bestehen würde, wäre er zumindest zeitlich ziemlich versetzt. Man müsste mal untersuchen, welche Wirkungen das Waran noch hat. Wenn das Waran am Verschwinden des VHF beteiligt wäre, wäre noch die Frage, wie es bei anderen Gerinnungshemmern ist, die ja einen anderen Wirkmechanismus haben.


    Es grüßt dich

    Zu Extrasystolen, Vorhofflimmern & Co.

    Hier auch wieder ein Lebenszeichen von mir. Es geht mir wirklich momentan zu gut, um ständig vor dem Rechner zu sitzen – so wie es @Vidgi schon richtig vermutet. Aber trotzdem vielen Dank für die Vermisstenanzeige von @Christine. Den meisten hier komme ich nicht gleich zum fehlen, wenn ich mal 2 Monate nichts zum Besten gebe. Es ist ein Zeichen dafür, dass sie sich eh nicht mit meiner Theorie anfreunden können.


    Ich hätte aber auch keine Lust, ständig Fragen zu beantworten, deren Antworten man sich durch Lesen der Beiträge, selbst geben kann.


    Was @Christine fragt, ob eine Blutverdünnung z.B. mit Vitamin-K-Antagonisten, Ass etc., einen positiven Einfluss auf die Häufigkeit von Vorhofflimmerattacken haben könnte, kann ich aus meiner Sicht nicht sicher bestätigen.


    Dazu finde ich @Vidgi's Beobachtungen und Schlussfolgerungen sehr interessant. Allerdings, wenn das verdünnte Blut dann aber weniger Sauerstoff zu transportieren vermag, müsste doch das Herz mehr Volumen pumpen, wobei sich die positiven Effekte durch die besseren Fließeigenschaften wieder aufheben könnten – oder?


    Zumindest beim Ass habe ich bei Nichteinnahme den Vorteil festgestellt, dass es dann weniger Verdauungsstörungen, also weniger Blähungen gibt, wodurch ich seltener das komische Bauchgefühl als Vorboten von Vorhofflimmern verspüre. Für mich ist dies ja ein sicheres Zeichen einer Hohlvenenkompression.


    Was @SIBBO so herausgefunden hat, zielt ja darauf ab, weniger Blähungen zu erzeugen und das passt wunderbar zur Hohlvenentheorie – vielen Dank! Dieser enorme Aufwand mit der Ernährung bzw. den Zusatzstoffen wäre mir dann aber doch zu viel und ich würde das Handtuch werfen. Ich blicke in dieser Frage sowieso lieber den Konsequenzen ins Auge, als dass ich ständig abwägen muss, was ich essen kann oder nicht. Diesen Vorteil habe ich der Erlernung der Fähigkeit zu verdanken, Vorhofflimmern in der Entstehung hemmen zu können, wenn das dafür untrügerische Gefühl in der Magengrube aufkommt.


    Auch der Bericht von @Gunnar1 zielt z.T. in Richtungen, zu denen ich aus Gründen der Übersichtlichkeit nichts dazu sagen kann. Aber über das komische Bauchgefühl im Bereich des Solarplexus mit Extrasystolen, was er in Verbindung mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten verspürt, hätte ich schon mehr erfahren. Dieses Gefühl ist der Schlüssel zu unseren Problemen.




    Einen neuen Versuch, meine Hohlvenenkompressionstheorie in der Fachwelt anzusprechen, habe ich in den letzten zwei Monaten auch unternommen.


    Dabei habe ich diese Version http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/ noch einmal überarbeitet und an eine Forschungseinrichtung geschickt, die für die Erforschung des Vorhofflimmerns zuständig ist.


    Über den Erfolg nach nun 6 Wochen möchte ich mich noch bedeckt halten.


    Tschau *:)

    Habe mich ja auch schon mehrfach hier gemeldet und kann viele Dinge, die Gerhard beschreibt absolut nachvollziehen.Eine Sache trifft aber bei mir nicht zu. Wenn überhaupt, dann kann ich in Linkslage schlafen. Laut Gerhard müssten die Symptome dann aber schlimmer werden. Ansonsten passt alles, sobald irgendwie der Bauchmuskel gereizt wird gehen die Stolperer los. Hat jemand wegen der Linksseitenlage irgendeine Erklärung?

    Hallo Gerhard,


    es gibt immerhin bei Schwangeren ein Vena-Cava-Kompressionssyndrom. Damit solltest du argumentativ schon einmal mehr in der Hand haben, auch wenn dort keine "Herzstolperer" beschrieben sind ("es kommt zu Kreislaufproblemen (Blutdruckabfall, Schwindel, Herzrasen) bis hin zum Schock und zur Bewusstlosigkeit.")http://de.wikipedia.org/wiki/Vena-cava-Kompressionssyndrom.


    Es kann auch durch "Raumforderungen im Bauchraum ausgelöst werden." Es steht dort nicht welche, aber Gasansammlungen im Darm sollten solche Raumforderungen wohl verursachen!?

    Weitere Erklärungen zur Hohlvenenkompressionstheorie

    Zitat

    Wenn überhaupt, dann kann ich in Linkslage schlafen. Laut Gerhard müssten die Symptome dann aber schlimmer werden. Ansonsten passt alles, sobald irgendwie der Bauchmuskel gereizt wird gehen die Stolperer los. Hat jemand wegen der Linksseitenlage irgendeine Erklärung?


    Rentner25

    Es gibt für mich eindeutige Symptome, die auf eine Hohlvenenkompression hindeuten.


    Wenn ich auf der linken Seite liegend mit Atemnot (Dyspnoe) erwache, die auch durch schnelles Atmen nicht vergeht, dann hilft nur ein Lagewechsel auf den Rücken oder was noch besser ist – man richtet sich auf, setzt sich kerzengerade auf die Bettkante und massiert den Oberbauch.


    In diesem Fall wird nämlich die untere Hohlvene komprimiert, sodass zu wenig Blut vom rechten Herz durch die Lunge gepumpt wird, um dann sauerstoffgesättigt vom linken Herz in den gesamten Organismus zu gelangen. Bekommt der bevorzugte Herzmuskel dadurch auch schon zu wenig Sauerstoff, können dabei auch Angina pectoris ähnliche Schmerzen und Rhythmusstörungen auftreten.


    Meine Seite zum Einschlafen wäre auch lieber links, weil es irgendwie angenehmer ist. Aber da beginnen oft schon beim Einduseln die Beschwerden, wo man dann plötzlich wieder hellwach wird.


    Aber im Schlaf helfen keine Vorsätze und man wird vom Kreislaufsystem immer wieder geweckt, wenn Blut vor dem Herzen fehlt. Dann liege ich fast immer wieder auf der linken Seite.


    Diejenigen, die oft in der Nacht Vorhofflimmern, Extrasystolen etc. bekommen, sollten mal ihre Schlafgewohnheiten unter die Lupe nehmen.


    Was letztendlich diesen Unterschied ausmacht, darüber können wir Laien nur spekulieren. Ich sage ja in meiner Theorie, dass es die schwere Leber sein könnte, die mit der unteren Hohlvene verwachsen ist und dann die Hohlvene abknickt.


    Dies zu beurteilen wäre Aufgabe einer Studie, die mithilfe von modernen bildgebenden Diagnoseverfahren einfach geklärt werden könnte.


    In diesem Zusammenhang auch kurz noch etwas zu meinen im letzten Beitrag angekündigten Versuch, meine Hohlvenenkompressionstheorie in der Fachwelt anzusprechen.


    Eine Antwort, zu der ich aber keinen Kommentar abgeben möchte, habe ich vor 6 Wochen von einem Kardiologie-Professor erhalten.

    Zitat

    Besten Dank für Ihre ausführlichen Erläuterungen der Hohlvenen-Kompressions-Theorie. Mir ist nicht bekannt, dass diese Überlegungen bislang systematisch im Hinblick auf Vorhofflimmern geprüft worden sind. Dies sollte in experimentellen Modellen möglich sein, in denen der Hohlvenendruck gesteuert werden kann. Es gibt experimentelle Befunde, die nahelegen, dass eine Veränderung des intrathorakalen Drucks über elektrophysiologische Veränderungen – direkt oder vagal vermittelt – Vorhofflimmern auslösen kann. Ich möchte allerdings zu bedenken geben, dass Vorhofflimmern in vielen Fällen im linken Vorhof entsteht, der funktionell nur indirekt mit den Hohlvenen verbunden ist. Besten Dank für Ihre Nachricht.

    Nun verläuft meine Initiative wahrscheinlich wieder im Sande, denn es herrscht Funkstille. Dabei hätte ich gern mal unter Praxisbedingungen demonstriert, wie ich in bestimmten alltäglichen Situationen Extrasystolen und Vorhofflimmern auslösen kann.


    Erst in der letzten Woche habe ich durch einen Artikel in der Ärztezeitung solche Selbstversuche unternommen.


    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/herzinsuffizienz/article/857968/bendopnea-neues-symptom-herzinsuffizienz.html


    Hier wird durch Vorbeugen des Körpers getestet, wie leistungsfähig das Herz ist. Ich bin auf diese Seite gekommen, weil ich im Internet nach dem Begriff "intrathorakalen Druck" gesucht hatte, den der Professor in seiner Antwort verwendet.


    Ich konnte bei wiederholten Tests immer innerhalb von 30 Sekunden auch solche Atemprobleme produzieren, wie dort beschrieben und auch mein Bauchgefühl, was baldiges Vorhofflimmern ankündigt. Allerdings traten die Beschwerden nur auf, wenn ich längere Zeit vorher gesessen hatte und mein Oberbauch durch Blähungen angespannt war.


    Ich möchte vor solchen Versuchen dennoch warnen, denn bei meinem letzten Test gestern, konnte ich ein Vorhofflimmern nur mit ausdauernder Bauchmassage verhindern. Es war nachmittags nach Kaffee und Kuchen, wobei mir das Mittagessen noch unangenehm im Magen lag.


    Auf eine Hohlvenenkompression schließt man in diesem Artikel mit keiner Silbe, obwohl die Aussagen mehr oder weniger auch nur vermutet werden.


    An Anzeichen einer systolischen Herzinsuffizienz glaube ich bei mir durch diesen positiven Test dennoch nicht, denn ohne Verdauungsbeschwerden bin ich völlig normal belastbar. Meinen Kasten Bier trage ich noch ohne Probleme mit einem Arm die Treppe hoch. Ich kann ihn nur nicht mit beiden Armen vor dem Bauch tragen – da klemmt es mir sofort die Hohlvene ab mit Luftnot und dem untrügerischen Bauchgefühl.


    Meine letzte kardiologische Untersuchung liegt allerdings bereits fünf Jahre zurück.

    @ Tempodrom

    Über das Vena-Cava-Kompressionssyndrom machen sich wahrscheinlich auch kaum Ärzte Gedanken, eher nur Hebammen.


    Es gibt Beschreibungen die genau erklären, wie dabei die untere Hohlvene durch die immer größer werdende Gebärmutter gegen die Wirbelsäule gedrückt wird. Dass das der Dickdarm auch kann, wenn er wie ein Autoreifen aufgeblasen ist, denkt keiner.


    In der Schwangerschaft können beide Varianten zutreffen.

    @ Vidgi

    Vielen Dank für Deinen Hinweis. Mit der Gerinnung ist mir schon klar, aber was ist, wenn man innerhalb von Stunden mehrere Liter Bier trinkt? Da wird doch die gesamte Flüssigkeit über den Blutkreislauf wieder ausgeschieden. Wird da das Blut nicht verdünnt und kann dadurch weniger Sauerstoff transportieren?


    Soviel mal wieder für heute.


    Liebe Grüße und Tschau *:)

    Hallo!


    Nachdem ich einige Jahre lang immer wieder hier mitgelesen habe, möchte ich auch etwas dazu beitragen.


    Es waren sehr viele Anregungen für mich dabei, für die ich mich bedanke.


    Besonders von Gerhard dessen Energie und Ausdauer ich bewundere.


    Mich interessiert vor allem ein allfälliger Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern und Verdauung bzw Reflux.


    Die Überlegungen von Gerhard, wonach VHF eine Art Notprogramm vom Herz ist wenn es zuwenig Blut zur Verfügung hat,


    kommen mir sehr logisch vor. Wenn die Sensoren Probleme melden, sollte man IMHO dort nachforschen,


    aber das ist wohl sehr kompliziert und aufwendig.


    Bei mir (männl., 72 Jahre) hat man vor einigen Jahren zeitweiliges Vorhofflimmern festgestellt.


    Vorher hatte ich einige Male im Jahr einen "Würgegriff" vom Brustbereich in den Hals hinauf.


    Jeweils 1/2h später musste ich mehrmals sehr stark rülpsen und kurz darauf verschwand dieser "Würgegriff".


    Vor 5 Jahren begannen Attacken von VHF samt Panik, was immer einge Stunden dauerte. Dagegen bekam ich Sedacoron,


    aber davon bekam ich Einlagerungen in den Augen und einen sehr langsamen Puls, 40-50 Schläge/min.


    Also stieg man auf das damals neue Multaq um. Die Einlagerungen verschwanden, aber der niedere Puls blieb.


    Der Blutdruck war trotz Medikamente kaum unter 150 zu bekommen.


    Meine Fragen an die Ärzte, ob es nicht noch etwas gäbe, vielleicht in der Lebensführung, oder etwas am Rande der Schulmedizin, etc


    wurden abschlägig beantwortet. Höchstens eine Ablation, aber davor habe ich mehr Angst als vor den VHF-Attacken.


    Vor 1 1/2 Jahren nahm ich die Sache selbst in die Hand und machte mich vorerst im Internet schlau.


    Da stieß ich auf diese Seite.


    Als Konsequenz daraus habe ich beschlossen: abnehmen, viel trinken, Akupunktur ausprobieren, Bioresonanz ausprobieren.


    Ich gewöhnte mir auch an, während der Attacken nicht zu liegen und machte die Massage von Gerhard (am Bauch von rechts nach links).


    Dann konnte ich mehrmals Rülpsen und oft hörte darauf die Attacke auf.


    Ich ließ mir auch Ohrakupunktur machen, 3-4mal half es, dann kaum mehr.


    Ob die Bioresonanz etwas gebracht hat, traue ich mir nicht zu sagen.


    Nachdem ich aber ca 5kg abgenommen hatte (von 81 auf 76kg bei 169cm) ließen die Attacken nach, der Blutdruck sank


    und mein Reflux war weg.


    Ich nehme keine Medikamente mehr gegen VHF, aber immer noch gegen den Blutdruck.


    Seitdem esse ich Abends möglichst wenig und spätestens um 18h, esse kein Joghurt (Histamin!?) mehr zum TV.


    Wenn der Magen trotzdem nach oben drückt (Luft, ...) dann nehme ich 1-2 Antiflat und der Druck ist weg,


    und damit die Tendenz zum VHF. Es hilft auch Atemtechnik mit starkem langem Ausatmen und mit Massage das Rülpsen provozieren.


    Zum Frühstück esse ich oft ein Vollkornmüsli, damit die Balaststoffe den Darm antreiben.


    Ich achte immer darauf, dass Magen- und Darmbereich nicht zu gefüllt ist und der Bauch nicht gebläht ist.


    Im Liegen soll er niederer sein als der Rippenbogen (das war früher nicht der Fall).


    Das VHF benimmt sich jetzt sehr interessant:


    1-3 Wochen lang 3h-Attacken ca jeden 2. Tag. Vor Allem in den frühen Morgenstunden.


    Irgendwann spüre ich wie sich sozusagen ein Schalter umlegt, das VHF ist weg und ich bin lebensfroher und aktiver.


    Nach einigen Wochen oder Monaten kommt das VHF wieder langsam zurück und das Spiel beginnt von Vorne.


    Dzt macht das VHF seit 4 Wochen Pause.


    Im Moment kann ich damit leben, sollte wohl noch etwas abnehmen.


    Aber das Essen schmeckt halt so gut.......


    Gruß


    Frank