• Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

    Wenn Herzrhythmusstörungen aus dem Magen kommen - 30 Jahre persönliche Beobachtungen Ich habe festgestellt, dass Herzrhythmusstörungen, wie Extrasystolen, Herzrasen und Vorhofflimmern, immer im Zusammenhang mit Störungen des Verdauungstraktes einhergehen und nur bei gefülltem Magen ausgelöst werden. Es gibt bei mir einen Punkt (Nervenansammlung oberhalb…
  • 1 Antworten

    Es war nicht als Tip gedacht nicht ins Krankenhaus zu gehen. Ich war ja auch die ersten 3 male immer dort und habe mich dann jahrelang über das Thema informiert. Hauptsächlich auch hier.

    Ein Gerinsel bildet sich im Normalfall nicht vor 40-48 Stunden. Deshalb habe ich mir auch ein Zeitspanne von 30 Stunden gesetzt.

    Daheim habe ich einfach bessere Möglichkeiten wieder in den Sinus zu kommen.

    Das was ich sonst noch geschrieben habe lieber Barios sind einfach Dinge die mir helfen und geholfen haben und vielleicht hilft es jemand anderem auch. Wenn es nur 1 helfen sollte, dann hätte sich mein Posting schon gelohnt.

    Michael-4711

    Michael-4711 schrieb:

    Ein Gerinsel bildet sich im Normalfall nicht vor 40-48 Stunden.

    Das ist nicht richtig. Ab 48 Stunden ist die Gefahr besonders hoch.

    Davor besteht auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko.


    Michael-4711 schrieb:

    Daheim habe ich einfach bessere Möglichkeiten wieder in den Sinus zu kommen.

    Ist ja auch legitim.

    Ich wollte allerdings anmerken dass man es nicht nachmachen sollte, eben weil das Risiko nicht unterschätzt werden sollte.

    Barrio schrieb:
    Michael-4711 schrieb:

    Ich denke die Theorie ist unsinn.

    Ich stimmt mit den meisten Usern überein, dass die Ernährung der Hauptgrund ist. Ich kann es 1 zu 1 mit einem geblähten Darm abbilden.

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    Hallo!

    Michael-4711 , ich gebe dir vollkommen Recht, denn ich bin auch nicht mehr bei jeder Episode von „Paroxysmalem Vorhofflimmern“ zum Arzt bzw. sogar ins Krankenhaus gegangen, nach dem ich 1983 im Krankenhaus diese Diagnose gestellt bekam.

    Ich lief damals im Alter von 40 Jahren oft wochenlang mit Vorhofflimmern ohne Krankenschein auf Arbeit, bis es von allein wieder wegging.

    Gefährlich war es wie man heute weiß, denn eine zwingende Blutverdünnung zur Schlaganfallprophylaxe gab es da noch nicht. Diesbezüglich hat Barrio vollkommen Recht und auch seine Erfahrung trifft auf mich zu, dass man ein bestehendes Vorhofflimmern nicht möglicherweise durch gezielte körperliche Manipulationen, eiskalte Getränke etc. wieder zurück in den Sinus bringen kann. Das ist mir seit 1983 noch nie gelungen.


    rr2017

    Gerhard schrieb:

    2.) Den Druckabfall in der Hohlvene und im Vorhof bemerken Dehnungsrezeptoren, die dem Kreislaufzentrum im Gehirn einen beginnenden Blutmangel melden. Daraufhin werden Rhythmusanpassungen lt. Theorie ausgelöst, die wir fälschlicherweise Rhythmusstörungen nennen z.B. Extrasystolen.

    rr2017 schrieb:

    Das würde aber vorraussetzen, dass es eine direkte Extrasystolen-Auslöse-Nervenverbindung zwischen Hirn und Herz geben müsste. Das ist aber soweit ich weiß nicht der Fall, es gibt nur per vegetativem Nervensystem "Gaspedal" und "Bremse", keine dritte Option "Stolpern". Würde vermuten, sofern die Theorie stimmt, dass das alles direkt im Herz abläuft (Dehnungsrezeptor löst direkt vor Ort ES aus), ohne Umweg übers Gehirn.

    Und nun meine Antwort darauf:

    Eigentlich brüste ich mich ja damit, meine Hohlvenen-Kompressions-Theorie ganz simpel nach biologischen, physikalischen und chemischen Naturgesätzen erklären zu können. Das Wissen was in 10 Klassen Schulbildung hängen geblieben ist, sollte zum Verstehen im Schnitt dazu ausreichen.


    http://www.hortsch-online.de


    Das, was ich dir jetzt aber als Antwort auf deine Schlussfolgerungen in punkto „Reizübertragung beim Dehnungsrezeptor“ zu erklären versuche, geht über das Pauschalwissen hinaus und stammt auch bei mir nur von Dr. Google.


    In den rechten Vorhof hinein mündet ja die untere Hohlvene, die lt. meiner Theorie auf ihren Weg dorthin ganz leicht komprimiert werden kann.

    Die nachfolgenden Links zeigen, dass das körpereigene Schutzsystem scheinbar mehrere Möglichkeiten für den Signalaustausch entwickelt hat, abgehend von den Dehnungsrezeptoren im Herzvorhof und hin zum eigentlichen Empfänger im Gehirn oder im Herzen.


    https://flexikon.doccheck.com/de/B-Sensor


    Diese Dehnungsrezeptoren können ihre Erregungseigenschaften durch Polarisation, Depolarisation, Repolarisation, Hyperpolarisation oder Dauerdepolarisation verändern, was möglicherweise aber auch zu Fehlalarmen führen kann.


    So könnte lt. meiner Theorie als „Rhythmusanpassung“ ausgelöstes paroxysmales Vorhofflimmern, zur länger anhaltenden Episode werden. Ich stufe ja in der Theorie das Vorhofflimmern nicht unbedingt als Rhythmusstörung ein, sondern als Maßnahme zur Gefahrenabwehr.

    Die eigentliche Störung wäre dann eine falsche Polarisation der Dehnungsrezeptoren, wenn sie normale Umgebungsdrücke als Gefahr und unnormale als Normalität einstufen. Das heißt, wenn also quasi im rechten Vorhof wieder normal Blut ankommt, weil die Hohlvenenkompression schon wieder beendet wurde, aber die Dehnungsrezeptoren noch immer ein Blutdefizit melden.


    https://flexikon.doccheck.com/de/Polarisation

    https://flexikon.doccheck.com/de/Depolarisation

    https://flexikon.doccheck.com/de/Repolarisation

    https://flexikon.doccheck.com/de/Hyperpolarisation

    https://flexikon.doccheck.com/de/Dauerdepolarisation


    Biophysikalisch und biochemisch ist der Übertragungsweg der Signale, die von den so „genervten“ Dehnungsrezeptoren im Herzen ausgehen und im Zentralnervensystem verarbeitet werden und dann teilweise in Form von Befehlen wieder im Herz ankommen.

    Wenn man sich damit beschäftigt merkt man auch, wie einfach dagegen die Grundgedanken meiner Theorie erklärt werden können und dabei nur der Gefahrenabwehr dienen. Ob Sinn oder Unsinn, wird sich irgendwann mal herausstellen.


    Liebe Grüße & Tschau *:)

    Gerhard


    Was versteht ihr unter Vorhofflimmern? Gehört da eine AV-Knoten-Reentry-Tachykardie mit rein? Oder ist das was ganz anderes?

    AB01 schrieb:

    Gehört da eine AV-Knoten-Reentry-Tachykardie

    Nein.

    AB01 schrieb:

    Oder ist das was ganz anderes?

    Ja, es ist was anderes.

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    Barrio schrieb:

    Ja, es ist was anderes.

    Wie macht sich VHF im Gegensatz zu einer AVNRT bemerkbar? Könnte als Auslöser einer AVNRT nicht ebenfalls eine Kompression der Hohlvene infrage kommen?

    AB01 schrieb:

    Wie macht sich VHF im Gegensatz zu einer AVNRT bemerkbar?

    Das ist individuell, von Patient zu Patient verschieden.

    Ich habe VHF in extremer form, hab dann eine Tachykardie (Herzrasen) Jenseits von Gut und Böse und eine Art zusätzlichen Herzschlag neben den eigentlich Herzschlag.

    Dazu noch eine Art Flackern in der Kehle und meine Sauerstoffsättigung sinkt.

    AB01 schrieb:

    Könnte als Auslöser einer AVNRT nicht ebenfalls eine Kompression der Hohlvene infrage kommen?

    Ich halte von dieser Theorie nicht viel, ohne Gerhard zu nahe treten zu wollen. Aber ich denke er nimmt sowas auch nicht persönlich.

    Barrio schrieb:

    Ich halte von dieser Theorie nicht viel, ohne Gerhard zu nahe treten zu wollen. Aber ich denke er nimmt sowas auch nicht persönlich.

    Abwegig halte ich diese Theorie nicht. Bei mir wird die AVNRT so gut wie immer durch eine Bewegung des Oberkörpers ausgelöst, in Verbindung mit Luft in der Lunge. Instinktiv gehe ich seit langer Zeit nur noch langsam in die Hocke oder beuge mich vor, wenn ich entweder ausgeatmet habe oder dabei ausatme. Es ist gut möglich dass die Stauchung und damit einhergehender Platzmangel im Oberkörper eine "Reizung" auslöst. Ein geblähter Darm trägt dann noch sein übriges dazu bei.

    Nur das längere Fortbestehen der Tachykardie passt nicht so richtig, denn die auslösende Stauchung war nur für einen kurzen Zeitraum. Sollte der Körper durch den Volumenmangel den Puls erhöhen, müsste doch auch erkannt werden, wenn wieder genügend Volumen ankommt und der Puls wieder normalisiert werden.

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    Die AVNRT besteht aufgrund einer Abweichung des Erregungsleitungssystems vom normalen soll-Zustand und ist eine eigenständige Sache und hat mit der hier diskutierten Theorie eigentlich nichts zu tun.

    Hallo

    Ich melde mich auch mal hier zu diesem Thema, da es mich grad unmittelbar betrifft.

    In der Nacht zum Sonntag beim Insbettgehen hatte ich auch mega Herzrasen, Puls lag bei 170 und das Herz polterte wie wild. Ich hatte ganz viele zusätzliche Schläge, aber auch lange Aussetzer. Dazu immer wieder Hustenreiz und Druckgefühl im Hals. Nach ca 3 hat mich mein Mann ins Krankenhaus gefahren. Dort wurde mir gesagt, ich hätte starkes Vorhofflimmern und das mit 33.

    Nach fast 12 Stunden ständiger Medikamentengabe ,würde dann die Möglichkeit ausgeschlossen, dass der Sinusrhytmus von selbst wieder anspringt. Also bekam ich gestern nach Schluckecho eine Kardioversion.

    Jetzt wieder alles im grünen Bereich. Nur frag ich mich wie lange.

    Einen erklärbaren Auslöser scheint es nicht zu geben.

    Man sagte mir, Hauptauslöser seien Infekte jeglicher Art.

    Hatte ich jetzt überhaupt nicht.

    Also kann man wahrscheinlich nur hoffen und beten, dass es kein nächstes Mal gibt.

    Cassandra 86

    Cassandra 86 schrieb:

    Nach fast 12 Stunden ständiger Medikamentengabe ,würde dann die Möglichkeit ausgeschlossen, dass der Sinusrhytmus von selbst wieder anspringt.

    Vorhofflimmern kann in der Regel innerhalb 24 Stunden selbstständig in den Sinus springen. Die Kardioversion war aber trotzdem keine schlechte Idee.


    Cassandra 86 schrieb:

    ich hätte starkes Vorhofflimmern und das mit 33.

    Selten. Ich bekam VHF mit anfang 20.


    Cassandra 86 schrieb:

    Nur frag ich mich wie lange.

    Kann man nicht vorher sagen. Du kannst Wochen Glück haben, Monate .. Vielleicht auch Jahre.


    Wenn es kommt, kommt es. Hast du Medikamente als Dauermedikation bekommen?

    Cassandra 86 schrieb:

    Also kann man wahrscheinlich nur hoffen und beten, dass es kein nächstes Mal gibt.

    Nimms mir nicht übel aber es wird ein nächstes Mal geben.

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    Na du machst mir Hoffnung :-/

    Ja, ich habe Blutverdünner bekommen, Eliquis 5mg jeweils früh und abends auf Dauer.

    Nicht in Angst leben :)


    Cassandra 86 schrieb:

    Eliquis 5mg jeweils früh und abends auf Dauer.

    Ansich ist eine Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmer Patienten eine gute Idee.

    Hast du neben den Vorhofflimmern noch andere Risikofaktoren?

    Barrio schrieb:

    Nicht in Angst leben :)


    Cassandra 86 schrieb:

    Eliquis 5mg jeweils früh und abends auf Dauer.

    Ansich ist eine Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmer Patienten eine gute Idee.

    Hast du neben den Vorhofflimmern noch andere Risikofaktoren?

    Nein hab ich nicht.

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