@ Kanga - danke,

    ja ich bin für jede Idee dankbar

    @ pieplant

    videoendoskopischenschluckuntersuchung = Bronchioskopie?


    Wie stellt ein Logopäde so etwas fest?


    Betamimetikum - bringt das den Puls nach oben oder eher nach unten oder hat das gar keinen Einfluss?

    Als weitere Möglichkeit fällt mir noch VCD ein. Vocal cord dysfunktion. Dabei kommt es unter einer Hustenattacke zu einem krampfhaften Zusammenschließen der Stimmlippen. Für den Patienten sehr beängstigend, da er das Gefühl hat zu ersticken, jedoch eigentlich ungefährlich. Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, aber häufig wird VCD nicht diagnostiziert, weil es sehr schwer nachzuweisen ist, sondern als Asthma behandelt. Abgesehen davon, kann ja auch beides vorliegen. Wenn du den Begriff googlst, wirst du gute Beschreibungen davon finden und selber sagen können, ob es in Frage kommt, bzw deine Mutter wird es sagen können.

    Eine videoendoskopischeschluckuntersuchung (= ves), läuft ähnlich wie eine magenspiegelng ab wobei der Patient eingefärbte Flüssigkeit schluckt und so dargestellt werden kann ob er aspiriert


    Anwesend sind dabei ein Gastroenterologie und ein Logopäde


    Ein Logopäde lässt Flüssigkeit als auch feste Nahrung schlucken und beurteilt dabei den schluckakt


    Betammetika, als dosieraerosol ( spray ) verabreicht, haben keinen nennenswert systemischen Effekt im Sinne von Herz-Kreislauf-Reaktionen

    bis jetzt kein weiterer Anfall. Morgen Lungenfunktionstest, ich hoffe evtl. auch Bodypethysmographie. Dann eventuell noch Lungenspiegelung (ohne Narkose).


    Sie hat keinen Auswurf, vorher als sie welchen hatte, war dieser klar.


    Danke an alle erst einmal!!

    da heute Bronchioskopie war, diese gut verlaufen ist, aber danach wieder ein Anfall kam, gehe ich aktuell ja fast von VCD aus. Verrückt.

    @ BesagteFrau:

    Kennst Du jemanden, bei dem das behandelt wurde?

    Behandeln tun das Logopäden. Der kann auch sagen, ob eine VCD wahrscheinlich vorliegt oder eher nicht. Bei der Behandlung geht es vor allem um Entspannung und darum zu lernen, was man während eines Anfalls tun kann, um diesen schneller und besser zu überwinden. Oft ist die VCD eine Episode, die sich nach einiger Zeit wieder verabschiedet. Eine sichere Diagnose kann nur ein Phoniater oder HNO stellen, wenn er während eines Stimmlippenkrampfes in den Kehlkopf guckt (endoskopisch). Aber meistens bleibt dieser Beweis aus, denn man müsste den Anfall schon im richtigen Moment provozieren können, was eher selten gelingt. Aber meistens weiß der Patient nach einer ausführlichen Beratung ganz gut, ob es das ist oder nicht.

    Ich will dir echt keine Angst machen, aber ich würde mir das Röntgenbild aushändigen lassen und einen zweiten Arzt -am besten einen versierten Pneumologen- zu Rate ziehen.


    Husten und Luftnot in Verbindung mit einer Verschattung auf dem Röntgenbild müssen nicht zwangsläufig "nur" eine Lungenentzündung sein. In so einer Konstellation würde ich (!) auch an Lungenkrebs denken. Und um das auszuschliessen oder zu bestätigen braucht es weitere Untersuchungen.


    Der alten Dame alles Gute und baldige Genesung.

    @ NK78

    auch wenn sie Nichtraucherin ist? Pneumologen haben hoffentlich das Röntgenbild gesehen, aber da frage ich nach.


    So hustet sie ja eigentlich nicht, nur eben dann anfallsartig mit der Luftnot.


    Danke.