Kann man als Patient dazu beitragen, dass eine Blutentnahme gut gelingt?

    Leider ist es so, dass ich lt. meinem Hausarzt relativ "schlechte" Venen habe.


    Meist brauchen seine Angestellten mehrere Anläufe, häufig macht er es dann zum Schluss selbst, da die Venen nicht getroffen werden.


    Kann man als Patient dazu beitragen, dass eine Blutentnahme besser (und idealerweise schmerzärmer) gelingt?

  • 13 Antworten
    criecharlie schrieb:

    Lidocain-Salbe. Gibt es in der der Apo für 15.-

    die betäubt aber nur....


    Wie schon gesagt, viel trinken und dafür sorgen, dass die betroffenen Stellen nicht gerade eisekalt sind!

    Es gibt Emlapflaster und Salbe, die die Haut betäuben. Angeblich aber soll diese auch dafür sorgen, dass die Blutabnahme schwieriger ist. Trinken wurde auch schon erwähnt, stimmt auch, weil das Blut mehr Volumen hat. Oft ist es auch so, dass wenn man Angst hat, sich die Gefäße zurückziehen. Versuche hier, ob Du Skills findest, die Dich runterfahren. Und oft können Angestellte besser Blut abnehmen, als der Arzt selber. Die machen das häufiger. Alles gute.

    Bei mir ist es auch so. Viel trinken und im Winter die Hände warm halten, wurde mir empfohlen. Bei mir wird häufig Blut abgenommen und es ist immer schwierig, egal wie viel ich getrunken habe. Habe es akzeptiert und macht mir auch nichts aus, wenn 4 bis 5mal gestochen werden muss, bis was rauskommt.

    Heiß Warm am Arm im Wechsel hilft mir schon seit meiner Kindheit....
    Nur leider haben die meisten Ärzte dafür keine Zeit....
    (Bei meinem Hausarzt, als ich im Jugendalter war, haben sie das immer gemacht, wenn mal wieder garnix zu finden war)

    Ich habe auch schlechte Venen und werde immer ziemlich gequält beim Arzt.

    Früher habe ich auch Lidocain-Salbe genommen oder EMLA-Pflaster um es erträglicher zu machen, allerdings sorgen die dafür, dass die Venen noch schlechter sind.

    Am besten hilft viel trinken, möglichst entspannt sein und den Arm warm halten.

    Nicht nur am Tag der Blutabnahme viel trinken, sondern schon einen Tag vorher (2 Liter mindestens).

    Habe auch schlechte Venen und merke den unterschied deutlich, wenn spontan Blut abgenommen wird und ich mich nicht mit trinken vorbereiten kann.

    Da meine Venen von Cortison und vom vielen Stechen ziemlich im Eimer sind, bitte ich immer darum, dass sie mittels Blutdruck-Manschette (Mitteldruck) gestaut werden. Davor kreise ich die Arme, so dass vermehrt Blut in die äußeren Gliedmaßen gelangt. Klappt nicht immer, so dass auch schon mal an den Knöcheln gestochen wurde. Bisher ging da immer was, ist aber nicht besonders angenehm.


    Prosta


    Auf die Hygiene zu achten, ist Aufgabe jener, die das Blut abnehmen. ;-)