Kopfschmerzen, Schwindel , Bewusstseinsstörungen- - PSYCHE

    Hallo liebes Forum,


    mein Name ist Timon und ich bin 21 Jahre alt .


    Meine ganze Geschichte möchte ich hier nicht nochmal erzählen .. wäre zu lang :|N


    jedenfalls hatte ich nach schwerer Gartenarbeit folgende Symptome :

    Taubheitsgefühl C1-C3

    Schwindel

    Übelkeit

    Kopfschmerzen

    Tinitus


    der Verdacht das es an der HWS bestand.

    Das ganze geschah dieses Jahr im März. Ich habe in Oktober einen Termin für einen Psychotherapeuten bekommen.


    Nach der Garten Arbeit war ich bei fast jedem Arzt . Anbei mal die Auflistung :


    Krankenhaus 1 : MRT Kopf , Blutdiagnostik -> beides unauffällig

    Uniklinik : Halssonographie, Beurteilung vom

    Krankenhaus 2: Sonographie vom Bauch nochmal und Blutdiagnostik-> unauffällig

    MRT -> unauffällig

    Nephrologen : Bauchraum Sonographie, Blutdiagnostik-> alle Organe TÜV zertifiziert waren seine Worte

    2xKardiologe : 2xKurz EKG, Belsatungs EKG , 2xHerz Sonographie-> alles unauffällig

    Orthopäde : HWS- MRT -> ZEIGT STEILSTELLUNG ; Verspannungen und Blockaden an der HWS

    Neurochirug: Beurteilung des HWS-MRT ->
    steilstellung sonst alles gut

    Pneumologie : Lungenfunktionstest -> schlechter ausgefallen.. folge Untersuchungen folgen ( nichts akutes )

    Radiologie : Kopf/Hals angiographie mit einem MRT als selbstzahler-> alles perfekt und altersgerecht

    Osteopathie: Starke Blockaden im oberen HWS Bereich -> gerenkt gelockert massiert etc !


    das ist meine Odyssee :( !

    Ich habe bis heute immer noch Kopfschmerzen , Bewusstseinsstörungen( das Gefühl kurz weg zu tauchen )

    Es kann nur psychisch sein .. ich glaube mehr kann ein Mensch einfach nicht untersuchen . Ich bin gestern 22 geworden und gerade am Ende meines Studiums . Ich frag mich wie sich mein Leben in 3 Monaten so drastisch verändern konnte ..

  • 30 Antworten
    Timon21 schrieb:

    Ich habe in Oktober einen Termin für einen Psychotherapeuten bekommen.

    Sehrt gut, dass ist auch wichtig aufgrund deiner Hypochondrie. Du brauchst dringend professionelle Hilfe um aus der Angst herauszukommen.

    Das steht auch schon in deinem anderen Faden


    https://www.med1.de/forum/blut…-beim-kardiologen-974339/


    Zitat


    ich glaube mehr kann ein Mensch einfach nicht untersuchen .

    Ja

    Zu deinen unzähligen Arztbesuchen und ergebnislosen Befunden, muss man nichts mehr sagen, ich denke du weisst das du Hilfe brauchst und nicht noch weitere MRTs usw.


    Arbeite zusammen mit dem Therapeuten an deiner Angst.

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    Timon21 schrieb:

    Aber kann die Angst sowas hervorrufen

    Ja, die kann körperliche Reaktionen auslösen.


    kennst du Prüfungsangst?

    Da kannst du gut beobachten was Psyche kann, die Leute kommen vom Klo nicht mehr runter

    Timon21 . Hypochonder werden von vielen Menschen, sei es im privaten, beruflichen Bereich oder von Ärzten nicht für voll genommen oder schlicht für verrückt erklärt. Hypochondrie ist eine medizinische Diagnose. Es bedarf einer Psychotherapie, um die Wartezeit bis zum Beginn der Therapie zu überbrücken, kann dein Arzt dir eine Begleitmedikation rezeptieren. Das löst nicht deine Probleme, lindert aber die Begleitsymptomatik. Ein Hypochonder simuliert nicht, die Beschwerden sind real, aber nicht pathologisch. Ich wünsche dir alles Gute!

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    Ich muss jetzt einfach mal mein Senf hierzu abgeben.
    Wie kann man nur jemandem der eindeutig sagt, es passierte nach der Gartenarbeit und der nachweislich Probleme mit der HWS hat sagen, er wäre ein Hypochonder er soll sich Hilfe suchen.

    Ich habe am eigenen Leib erfahren was die HWS + Verspannungen alles anrichten können. Von Herzstichen und Herzrasen bis hin zur Benommenheit, Schwindel, vibrieren im Kopf, Muskelzucken und Schmerzen am ganzen Körper. Was es noch alles für Symptome geben kann mag ich hier garnicht alles auflisten weil ich dann heute nicht mehr fertig werde.

    Nachdem die Blockaden, Verspannungen etc, behandelt wurden hat sich bei mir komischerweise jedes einzelne meiner Symptome verabschiedet und da bin ich nicht die einzige, habe in der Zeit jede Menge Leute kennen gelernt denen es genau so erging/ergeht.

    Also bitte hilft Leuten und gebt eure super Kommentaren ab die wirklich was mit der Psyche haben und davon auch überzeugt sind.

    Wenn der arme Kerl sich einen Psychotherapeuten anstatt einen Osteopathen öfter aufzusuchen oder einen Physiotherapeuten wird er ein Leben lang mit den ganzen Symptomen rum hampeln und wird nie mehr normal leben können.

    Und wie gesagt ich schreibe davon weil ich es am eigenen Leib erfahren habe wie es jeder auf meine Psyche schieben wollte dabei passierte das alles nach und nach, nach einem Einrenkmanöver an der HWS das ein Arzt einfach durchgeführt hat ohne mich vorher zu informieren. Und die Ärzte soweit gingen das sie mir erzählen wollten ich hätte ein Trauma von dem einrenken davon getragen.

    Es ist aber leider so, daß hier viele als Hypochonder abgestempelt werden, richtig finde ich das auch nicht immer. Es gab in diesem Forum einen User, der immer wieder neue Threads erstellte, er wurde immer zum Hypochonder erklärt. Mittlerweile schreibt er nicht mehr und wird das auch niemals mehr tun. Er war alles andere als ein Hypochonder.

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    Sylphide klar hab ich das gelesen, und da steht eindeutig drin die Ärzte haben ihn komplett durch gecheckt und er hat kein organisches Problem.

    Aber genau so eindeutig steht da auch das mit der HWS drin und das es direkt nach der Gartenarbeit passierte.

    Hyazynthe schrieb:

    Es ist aber leider so, daß hier viele als Hypochonder abgestempelt werden, richtig finde ich das auch nicht immer. Es gab in diesem Forum einen User, der immer wieder neue Threads erstellte, er wurde immer zum Hypochonder erklärt. Mittlerweile schreibt er nicht mehr und wird das auch niemals mehr tun. Er war alles andere als ein Hypochonder.

    Das mag ja sein ... aber trotzdem ist jeder für sich und sein Handeln selbst verantwortlich! Ob oder warum man zum Arzt geht oder nicht, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden und nicht auf die Tour kommen "Aber die im Forum haben gesagt ..."

    Das er Angst und Panik hat und von Arzt zu Arzt rennt ist ganz klar. Wer lebt schon gerne mit Schwindel und Benommemheit und dem ständigen Gefühl jeden Moment in Ohnmacht zu fallen. Wie gesagt ich weiß wovon ich rede ich habe es hinter mir und es war definitiv die HWS und ich bin froh das ich mir nicht einreden lassen habe es wäre meine Psyche

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    Sylphide schrieb:
    Hyazynthe schrieb:

    Es ist aber leider so, daß hier viele als Hypochonder abgestempelt werden, richtig finde ich das auch nicht immer. Es gab in diesem Forum einen User, der immer wieder neue Threads erstellte, er wurde immer zum Hypochonder erklärt. Mittlerweile schreibt er nicht mehr und wird das auch niemals mehr tun. Er war alles andere als ein Hypochonder.

    Das mag ja sein ... aber trotzdem ist jeder für sich und sein Handeln selbst verantwortlich! Ob oder warum man zum Arzt geht oder nicht, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden und nicht auf die Tour kommen "Aber die im Forum haben gesagt ..."

    das ist wohl wahr, finde es trz falsch einfach jedem zu erzählen man wäre ein Hypochonder nur weil man selbst einer ist. Ich denke das ist nicht der richtige Weg.

    Sylphide schrieb:
    Hyazynthe schrieb:

    Es ist aber leider so, daß hier viele als Hypochonder abgestempelt werden, richtig finde ich das auch nicht immer. Es gab in diesem Forum einen User, der immer wieder neue Threads erstellte, er wurde immer zum Hypochonder erklärt. Mittlerweile schreibt er nicht mehr und wird das auch niemals mehr tun. Er war alles andere als ein Hypochonder.

    Das mag ja sein ... aber trotzdem ist jeder für sich und sein Handeln selbst verantwortlich! Ob oder warum man zum Arzt geht oder nicht, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden und nicht auf die Tour kommen "Aber die im Forum haben gesagt ..."

    Ich gebe dir vollkommen Recht, es kommt immer auf den Einzelfall an. Das man bei wiederholten Threads die Geduld verliert, kann ich sehr gut verstehen. Ich persönlich denke immer, am anderen Ende sitzt ein Mensch, der Hilfe sucht und kein Computer, egal was er fragt. Ob meine Meinung dazu richtig ist? Geduld haben ist in der Medizin ein wichtiger Faktor, auch wenn es des öfteren schwer fällt. LG

    Hyazynthe schrieb:

    Ich persönlich denke immer, am anderen Ende sitzt ein Mensch, der Hilfe sucht und kein Computer, egal was er fragt.

    genau so seh ich das auch... ich denke, man sollte etwas vorsichtig sein, mit dem Stempel Hypochonder. Die Beschwerden eines solchen sind durchaus real und haben etwas mit ureigensten Ängsten zu tun.
    Dagegen mag es durchaus auch Leute geben, die nur posten, weil sie ein übermäßiges Mitteilungsbedürfnis haben und / oder um Aufmerksamkeit heischen, wo ich einfach mal die Gattung der Forentrolle, denen man ja überall begegnen kann, mit einbeziehe.

    Um auf´s ursprüngliche Thema zu kommen... Warum wird da eigentlich so viel Wert auf eine Trennung gelegt? Der Mensch ist nunmal nicht nur Körper oder Seele, sondern eine Einheit.
    Genau so wie sich die psychische Ursachen durchaus durch körperliche Beschwerden äußern kann, kommt es nicht selten vor, dass sich Symptome belastend auf die Psyche auswirken, erst recht wenn keine genaue Ursache gefunden wird und bzw. oder sich das ganze längerfristig hinzieht. Und wenn man richtig Pech hat, schießt einen das in eine Abwärtsspirale, wo sich beides gegenseitig verstärkt. Solche Symptome wie Benommenheit, Schwindel, Tinnitus usw. können da enormes Potential entwickeln, was Ängste bis hin zu Panik anbelangt und einem auch regelrecht die Energie rauben, bis man nicht mehr wirklich klar denken kann, um sich da selbst raus zu holen. Deswegen muss man noch lange nicht psychisch krank sein, aber vielleicht hilft einem eine psychologische Sprechstunde Strategien zu lernen um sich daraus zu befreien.

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