länger Auto fahren mit Thrombose

    Hallo,


    bei mir wurde gestern eine Thrombose im Unterbein festgestellt. Ich habe einen Kompressionsstrumpf bekommen sowie Clexane-Spritzen, die ich 2mal täglich spritzen soll. Der Arzt hat mir gesagt, ich soll ganz normal meinen Alltag weiter verfolgen, weder mehr Bewegung noch weniger Bewegung als vorher. Nach 10 Tagen soll ich wieder kommen.


    Mein bisheriger Plan war, morgen zu einem Verwandtschaftsbesuch aufzubrechen mit 3 Stunden Autofahrt. Einige Leute mit eigener Thrombose-Erfahrung habe ich gefragt und habe die Auskunft bekommen, dass man mit Kompressionsstrumpf und Blutverdünner optimal versorgt sei und ich keine Bedenken wg. der 3-stündigen Autofahrt haben müsste. Eine Restangst bleibt natürlich.


    Kann mir dazu jemand was sagen? Bin ich mit dem Stumpf und den Spritzen ausreichende versorgt, dass ich keine Angst haben muss?


    Ich wäre sehr dankbar für Hinweise.

  • 3 Antworten

    Wie du schon schreibst, die Restangst bleibt.


    Ich würde mehrere Pausen machen und dann ein wenig auf dem Rastplatz auf und ab laufen. Da reichen wenige Minuten schon aus. Auf keinen Fall die drei Stunden durchfahren. So sollte dann eigentlich nichts passieren.


    Kennst du die Ursache?

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.


    Die genaue Ursache kenne ich noch nicht. Da sowohl von der Seite meines Vaters als auch meiner Mutter Vorerkrankungen bestehen, könnte es erblich bedingt sein. Das wird noch untersucht. Eine weitere Vermutung ist: ich hatte in dem Bein eine Sehnenentzündung und habe es deshalb geschont und bin wenig gelaufen (aber nicht gar nicht). Ich weiß nicht, ob man dann so schnell eine Thrombose bekommen kann.


    Mein Hausarzt will die Blutergebnisse abwarten und dann entscheiden, ob ich dauerhaft was zur Blutverdünnung einnehmen soll.