• Lungenödem als Todesursache

    Es geht um einen Todesfall im Bekanntenkreis, wo alles auf einen plötzlichen Herztod hindeutet. Allerdings war der Betroffene alleine, also ganz genau weiß man den Hergang nicht. Aber die Indizien suggerieren, dass alles wirklich von einem Moment auf den anderen passiert ist. Es wurde eine Obduktion durchgeführt und die Todesursache, die dort angeführt…
  • 24 Antworten

    TE. Noch eine Info zu Herzinsuffizienz für dich. Diese Erkrankung beginnt ganz langsam und schleichend. Ein Anzeichen dafür ist, z.b. wenn jemand beim Steigen einer Treppe immer wieder stehen bleiben muß, aufgrund starker Dypsnoe - Atemnot. Wegen solcher Beschwerden wird wohl jeder zum Arzt gehen, um eine eventuelle Herzinsuffizienz diagnostizieren und vor allem im Anfangsstadium therapieren zu lassen. Ohne die richtige Therapie geht eine leichte Herzinsuffizienz in die chronische Form über und diese des öfteren in die akute. Eine akute Herzinsuffizienz ist ein Notfall, weil das Herz nicht mehr funktionsfähig ist. Die Ursachen basieren fast immer auf einem Myocardinfarkt. Herzinsuffizienz ist nicht gleich Herzinsuffizienz. Man differenziert eine Rechts und eine Linksherzinsuffizienz. Bei einer Linksherzinsuffzienz!!! kommt es zu einem Lungenödem, dadurch werden die Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, diese werden geschädigt, z.b. die Leber und die Nieren, es kann zu einem Multiorganversagen kommen, dieses führt zum Exitus.

    Trastevere schrieb:

    jeder Arzt hätte eine Herzinsuffizienz diagnostiziert

    Zur Diagnose einer Herzinsuffizienz gehört eine Echokardiographie. Wurde eine solche jemals gemacht, und wie war der Befund? Insbesondere wie hoch war die Ejektionsfraktion?

    Kein Einstein schrieb:
    Trastevere schrieb:

    jeder Arzt hätte eine Herzinsuffizienz diagnostiziert

    Zur Diagnose einer Herzinsuffizienz gehört eine Echokardiographie. Wurde eine solche jemals gemacht, und wie war der Befund? Insbesondere wie hoch war die Ejektionsfraktion?

    Die gründliche Anamnese, körperliche Untersuchung und das EKG beim Hausarzt nicht vergessen. Hat der Patient, z.b. beim besteigen einer Treppe eine Dyspnoe und muß immer stehen bleiben? Auskultation von Cor und Pulmo. Bei entsprechender Indikation Überweisung zum FA für Kardiologie, zwecks weiterführender Diagnostik, die auch eine Sono des Herzens beinhaltet.

    Trastevere schrieb:

    Die Ejektionsfraktion wird in einem Schluckecho oder in einem Kardio MRT gemessen.

    Wie bitte? Bei jeder transthorakalen Echokardiographie wird die EF gemessen, da braucht es keiner transösophagialen Untersuchung ("Schluck"-Echo) oder gar einer aufwendige MRT.


    Tatsache ist, die Person ist an einem Herzversagen verstorben und es wurde ein Lungenödem diagnostiziert, was zueinander passt.

    denk mal an den Boyzone Sänger Stephen Gately, der mit 33 Jahren plötzlich an einem Lungenödem verstarb, er hatte offenbar einen Herzfehler

    Kein Einstein. Wenn du medizinisch so firm bist, müsstest du auch wissen, daß eine Messung mittels Schluckecho genauer ist. Du hast sicher gelesen, daß der TE schrieb, der Verstorbene wäre im Krankenhaus Internistisch durchgecheckt worden und da soll eine Herzinsuffizienz nicht diagnostiziert worden sein? Weder du noch ich kennen die genaue Vorgeschichte des Patienten noch den kompletten Obduktionsbericht. Daher kann man nur vermuten und eine Diskussion erübrigt sich.

    Trastevere schrieb:

    Kein Einstein. Wenn du medizinisch so firm bist, müsstest du auch wissen, daß eine Messung mittels Schluckecho genauer ist. Du hast sicher gelesen, daß der TE schrieb, der Verstorbene wäre im Krankenhaus Internistisch durchgecheckt worden und da soll eine Herzinsuffizienz nicht diagnostiziert worden sein? Weder du noch ich kennen die genaue Vorgeschichte des Patienten noch den kompletten Obduktionsbericht. Daher kann man nur vermuten und eine Diskussion erübrigt sich.

    Für die Diagnose einer Herzinsuffizienz reicht die im Rahmen eines normalen Echos gemessene Ejektionsfraktion.


    Ob er im Rahmen einer Schmerztherapie auch bei der internistischen Abklärung eine Echokardiographie erhielt, ist nicht sicher. Und wir wissen nicht, ob nicht doch eine Herzinsuffizienz festgestellt wurde, etwa NYHA I oder II


    Ansonsten hast du recht, bei dem Kenntnisstand, der sich aus dem Faden ergibt, ist eine Diskussion eigentlch sinnlos.

    Das sehe ich genauso und dem Verstorbenen nützt es nichts mehr.Wenn die Familie genaue Informationen hat, trägt das eventuell etwas zur Beruhigung bei, aber tot ist tot und der Verstorbene hat nichts mehr davon.