Magnesium - aber welches?

    Hallo ihr Lieben!


    Aufgrund von zeitweise recht nervigem Herzklopfen (Untersuchungen blieben alle ohne Befund) soll ich nun ein Magnesiumpräparat nehmen.


    Geraten wurde mir zu einem Produkt aus der Apotheke, welches 400 mg Magnesium beinhaltet und recht teuer ist.


    Da ich sowieso schon jeden Tag eine Magnesiumbrause mit 200 mg (Produkt aus dem Supermarkt) trinke, frage ich mich, ob ich da nicht einfach täglich ein zweites Glas trinken könnte?


    Gibts da große Unterschiede? Magnesium ist doch Magnesium, oder?


    Wenn dann das teurere tatsächlich besser ist und zuverlässig hilft, soll mir der Preis egal sein. Aber muss das echt sein?


    Welche Erfahrungen habt ihr mit den Produkten aus dem Supermarkt und aus der Apotheke gemacht?


    Danke schonmal und allen einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedvolles und gesundes Jahr 2017! ;-D

  • 25 Antworten

    Ja es gibt da enorme Unterschiede. Viele magnesiumpräparate werden schlecht verstoffwechselt. Vor allem das magnesiumcarbonat aus dem Supermarkt. Hol dir magnesiumcitrat aus der apotheke, das wird am besten verstoffwechselt.

    Zitat

    Da ich sowieso schon jeden Tag eine Magnesiumbrause mit 200 mg (Produkt aus dem Supermarkt) trinke, frage ich mich, ob ich da nicht einfach täglich ein zweites Glas trinken könnte?

    genau so, oder o. noch ein 3. dazu

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    Von den 400mg Magnesiumcarbonat aus dem Supermarkt wird aber kaum etwas aufgenommen. Von 400mg Magnesiumcitrat dagegen fast alles.


    Ich hatte in der Schwangerschaft ziemliche Krämpfe. Mit dem Supermarktzeug hat sich da gar nix getan. Als ich aber auf citrat aus der Apotheke umgestellt hab, war's weg.

    Ah, ok, das wußte ich gar nicht, dass es verschiedene Magnesiumverbindungen gibt, die unterschiedliche Bioverfügbarkeiten haben.


    Ich habe jetzt einiges gelesen und verschiedene Präparate verglichen und bin unter anderem auf diese Aussage gestoßen:


    Fazit


    Die begrenzte Anzahl an Studien zur Bioverfügbarkeit verschiedener Magnesiumsalze lässt insgesamt den Schluss zu, dass anorganische Mg-Verbindungen wie das Carbonat, Oxid oder Sulfat (mit Ausnahme von Chlorid) eine deutlich niedrigere Bioverfügbarkeit aufweisen als organische Verbindungen wie das Citrat, Aspartat, Aspartat-hydrochlorid, Gluconat oder Aminosäurenkomplexe. Die gut resorbierbaren Magnesiumverbindungen sind als Supplemente den anderen vorzuziehen.


    Quelle


    Das Produkt, welches mir vorgeschlagen wurde, enthält das Magnesiumoxid, welches ja nach der oben zitierten Aussage dann eher nicht zu empfehlen wäre.


    Ich werde dann mal gezielt nach Präparaten aus Magnesiumcitrat schauen.


    Wenn ich schon ein teureres Mittelchen nehmen, soll sich das ja auch möglichst rentieren durch die bestmögliche Wirkung.

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    Eigentlich halte ich auch nicht besonders viel von den Supermarkt-Pülverchen und -tabletten.


    Die Magnesiumbrause habe ich bisher aus einem ganz anderen Grund jeden Tag verwendet. Möglicherweise erledigt sich das ja mit einem guten Präparat aus der Apotheke auch gleich mit. Hab ich noch ein Glas Wasser gespart! ;-D

    Ich würde das Magnesiumcarbonat aus dem Supermarkt nicht so pauschal schlecht reden. Ich sage immer erst ausprobieren, wenn ich 2 Brausetabletten/Tag von dem billigen Penny Zeugs nehme sind meine Wadenkrämpfe weg, nehme ich sie einen Tag nicht ein habe ich sie wieder. Es gibt Leute die schwören auf die Magnetrans ultra Kapseln 375 mg. Auch bei 2/Tag gingen meine Krämpfe davon nicht weg.

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    Ich nehme schon seit Sommer das Magnesiumcitrat aus der Apotheke und fand es anfangs auch etwas teuer mit um die 15 Euro. Aber da sind 200 Tabletten drin und dich Schachtel ist immer noch halb voll. Das heißt der Vorrat reicht noch bis Mai... Und ich merke die positive Wirkung. *:)

    So, hab jetzt ein Präparat mit Magnesiumcitrat herausgesucht und werde das mal versuchen.


    Bei den (auf den ersten Blick günstigeren) reinen Magnesiumcitratprodukten ist die Dosierung allerdings so gering, dass ich pro Tag mehrere Kapseln nehmen müsste, um auf die angeratene Menge zu kommen. Da tut sich das alles nicht viel beim Preis. Im Endeffekt ist es ja dann auch am wichtigsten, dass die Wirkung gut und das Mittel verträglich ist.


    Und wenn ich mit den einen nicht gut klarkomme, kann ich ja immer noch wechseln.


    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Mir hat eher was homöopathisches gegen Herzflattern geholfen.


    Lycopus H Nr.170


    Sehr zuverlässig, Magnesium ist auch drin.

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    Das "Magnesium Pur" gibts in der Versandapotheke, wo ich immer bestelle, leider nicht, wäre dann ja aber sicher bei einem anderen Anbieter oder aber in der ortsansässigen Apotheke zu bestellen. Hört sich auf jeden Fall auch gut an, auch vom Preis-Leistungsverhältnis her.


    Wie ist das denn mit den Lycopus-Tropfen? Nimmt man die auch täglich oder nur im Bedarfsfall? Mit homöopathischen Mitteln kenne ich mich nicht so gut aus, obwohl ich pflanzliche Mittel den chemischen in den meisten Fällen vorziehe. Gut, Magnesium ist jetzt ja kein (chemisches) Medikament in dem Sinne, aber ich probiere was homöopathisches auch gerne mal aus!

    Magnesium lässt sich noch besser über die Haut aufnehmen, z.B. als Einreibung mit Magnesium-Öl oder über ein Fussbad mit Magnesium-Salz. Positiver Nebeneffekt...Es schlagt nicht auf dem Magen.

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