Hallo *:),


    kann mich Daniela und Renni nur anschließen. Bei einem Gendefekt ist es nun mal nicht so einfach. Punktum.


    Darauf wird übrigens auf aarons vielgepriesenen Vit K1 Homepage auch hingewiesen.


    Liebe Grüße

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    Ich muss sagen,der Zustand macht mir extreme Angst.Ich denke immer was ist wenn du mal einen Unfall hast ud du verblutest.Ich trau mich kaum noch in mein Auto.Und das Unfassbare ist,man findet die Ursache für meine Embolien nicht.Bei diesem Bluttest im KH war alles ok,also keine Veranlagung dazu.Wie kann das sein,dass ich trotzdem immer wieder neue kleine Embolien entwickle

    Hallo Andy,


    zum Thema Unfall kann ich dich aber beruhigen , in der Regel ist ein Notarzt sehr schnell zur Stelle und kann direkt reagieren .


    Grössere offene Blutungen können wie bei jedem anderen auch durch einen Druckverband zum Stillstand gebracht werden.


    Das abdrücken der Schlagader funktioniert ebenfalls gleich gut.


    Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit überhaupt in solch eine Situation zu kommen , doch sehr gering ;-D.


    Erste Hilfe Kurse werden oft angeboten und es ist bestimmt nicht verkehrt hier seine Kenntnisse mal zu verbessern und auch dadurch sicherer zu werden..


    O.K. der blaue Fleck wird grösser und innere Blutungen sind auch gefährlicher , aber die sind auch bei jedem anderen nicht ohne.


    Vielleicht sollte man auf Aktivitäten verzichten wo die Verletzungsgefahr sehr hoch ist.


    Du wirst ja nicht zum Bluter sondern es dauert nur etwas länger bis die Gerinnung einsetzt. Z.B bei einem INR von 2,5 bedeutet das einfach gesagt es dauert 2,5 mal länger als normaler weise.


    Ansonsten wünsche ich dir das die Ursache gefunden wird und dir gut geholfen werden kann.


    Gruss

    Hallo Saba 71


    da bin ich aber froh das mir mal jemand der direkt betroffen ist bestätigen kann das Vitamin K aus der Ernährung nur wenig Auswirkung hat.


    Ich selber muss zugeben das ich mir beim essen garkeine Gedanken mehr mache zum Thema Vitamin K oft wüsste ich auch nicht wieviel wo drin steckt.


    Ich habe mal eine grössere Menge Sauerkraut gegessen und der INR blieb im selben Schwankungsbereich wie immer.


    PS: Ich möchte hier auch nur sagen das das Vitamin K aus der Nahrung nicht so schlimm ist. Bezweifele aber in keinster Weise die Wichtigkeit und Zusammenhänge einzelner Vitamine für unseren Körper und es ist wichtig das es immer wieder Leute gibt die nicht stehen bleiben sondern Verbesserungen suchen.


    ( 6 Jahre Marcumar )


    Gruss

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    Guten Morgen andy2609,


    interessant, dass keine Veranlagung da zu sein scheint, obwohl du wie du selber berichtest immer wieder Embolien vorkommen. Von einem meiner Ärzte habe ich jetzt die Auskunft erhalten (zögernd zwar, aber immerhin), dass ein Mangel an Vitamin K1 nicht nur eine Blutungsneigung sondern auch das Gegenteil, nämlich eine Neigung zu Thrombosen und Embolien bewirkt. Er hat mir das aus einem Buch vorgelesen. Vielleicht solltest du deine Ärzte auch mal daraufhin ansprechen...

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    Marcumar

    Habe eure Diskussion mit Interesse verfolgt; scheint ein außerordentlich kompliziertes Thema zu sein (ich habe davon keine Ahnung), wobei ich absolut verstehe, wenn die Beteiligten mit Gendefekten so ein bisschen in Abwehrstellung gehen, wenn Aaron (du läufst hier übrigens im falschen Kittel - grün anstatt rot - herum) i h r e leicht anderen Theorien schmackhaft machen will.


    Ich halte aber ihre Vorgehensweise für sinnvoll, weil man in manchen Bereichen echt "dicke Bretter" bohren muss, um - insbesondere als Patient - vernünftige und für Jahre tragfähigen Rat zu bekommen.


    Ich selbst bin etwas anders betroffen (KHK und Angina Pectoris) und muss auch auf dünnes Blut achten. Das wurde von meinem Hausarzt mit ASS 100 angegangen. Im Zuge einer Behandlung in einer naturheilkundlichen Privatklinik wurde das ASS durch hochkonzentriertes Omega 3-Öl ersetzt, was von Beginn an den gleichen Effekt haben soll; nehme zusätzlich noch Cayenne-Pfeffer-Tinktur, die ebenfalls verdünnend wirkt. In dieser Klinik werden täglich vom leitenden Arzt und Inhaber Vorträge zu aktuellen medizinischen Themen gehalten; ich kann mich noch gut an einen Vortrag erinnern, in dem über Marcumar gesprochen wurde;seine wörtliche Aussage: "Würden Sie langfristig etwas einnehmen wollen, in dem Bestandteile von Rattengift sind? Ich nicht." Das Zeug scheint es also in sich zu haben, wobei wohl alles kleinere oder auch grössere Nebenwirkungen hat; wenn es keine Alternative gibt (wäre festzustellen), kann man insoweit wohl nur Risiken gegeneinander abwägen und das tun, was das grössere Risiko aus der Welt schafft; keine einfache Entscheidung!


    Ich wünsche euch allen dabei den richtigen Durchblick, verstehe aber sehr gut Aaron, die das ohne weiteres Nachforschen nicht so einfach hinnehmen will; ich gehe genauso vor.


    Viele Grüsse

    Hallo Marc 10,

    das Du schon seit 6 Jahren damit klar kommst, bestätigt mich, mir nicht zuuuu viele Gedanken zu machen. Habe am Anfang auch vermehrt auf VitK haltige Nahrung geachtet, aber wie gesagt kaum Schwankungen beim INR dadurch gemerkt. Wobei ich sagen muss, daß ich die Vit K- Bomben (Kohl z.B.) eh nicht so gern esse. Aber auch Brokkoli und Spargel (hmmm, lecker) haben bei mir nix bewirkt.


    Liebe Grüße

    Hallo andy2609,

    falls Du nicht schon dort warst: geh unbedingt mal in eine Gerinnungsambulanz. Die gibt es denke ich an jeder Uniklinik. Falls Du zufällig aus dem Hessenländle kommst: ich weiß, daß z.B. die Uni Klinik Frankfurt/Main eine hat. Ich selbst war an der Uni Klinik Marburg. Die Ärztin dort war übrigens klasse, hat sich unheimlich viel Zeit genommen, und mir meinen Gendefekt nochmal genauestens und vor allem für Medizin-Laien verständlich erklärt.


    Liebe Grüße

    Hallo Mark46,

    ich (Beteiligte mit Gendefekt) z.B. bin durchaus an Alternativen interessiert und würde lieber heute als morgen das rattengifthaltige Marcumar absetzen können, glaube mir. Ich habe auch gewiss nicht vor mich damit abzufinden, sollte ich irgendwann gesagt bekommen, daß ich es doch lebenslänglich nehmen muss. Und ich bin auch durchaus einer dieser Patienten, der sich informiert, nachfragt und nicht so leicht locker lässt, und sicher den eine oder anderen Arzt damit nervt. Im Moment gibt es für mich als Alternative jedoch nur z. B. Heparin-Spritzen, die aber auch nicht ohne Nebenwirkungen sind (wie halt leider fast alles), und auf lange Sicht sicher keine geeignete Alternative darstellen.


    Gruß

    Guten Morgen,

    Also zum Thema Marcumar.


    Es ist sicherlich nicht so brutal schlimm, wie aaron es hier beschreibt [bezieht sich auf zwischenzeitlich gelöschte Beiträge].


    Alternative: Heparin: Und die gehen erst einmal voll auf die Leber! Bei Marcumar ist das Risiko wesentlich niedriger. Warum machst Du, aaron den Leuten so viel Angst? Du nimmst erstens selbst kein Marcumar, warum berichtest Du dann? (Woher nimmst Du Deine Erfahrungen... Du schreibst nicht, warum Du dich hier im Fprum einklinkst... bist Du betroffen, hast Du ne Thrombose?)


    Ich bin anfangs auch darüber erschrocken, wegen Blutungsgefahr und pipapo. Aber wenn man so wie saba und daniela und ich direkt wegen Thrombose betroffen ist... ich denke wir haben ein gutes Gespür für unseren Körper bekommen, von wegen Vitamin K und so.


    Wo steht denn was von Rattengift? Find ich lächerlich, werde ich im Dezember meinem Venen- und Thrombosespezialisten erzählen... der lacht sich bestimmt kringelig!


    Ich will das Thema nicht runterspielen, aber den Leuten hier Angst eintreiben... finde ich nicht gut! >:(

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    Hallo,

    das stimmt wirklich, Marcumar war in frühen Jahren als Rattengift gedacht, dann aber in so einer hohen Dosis das die Ratten bei kleinsten Verletzungen verblutet sind . Dann dacht man sich, in kleiner Dosis könnte das was für uns sein, und siehe da es klappt ;-D ;-D


    Gruss