Weisst Du, Bella, gerade Du bist ein sehr gutes Beispiel dafür: 18000 ES am Tag sind seelisch in keinem Fall zu erklären. Als "Psycho" traue ich der Seele ja so einiges zu, aber das nun wirklich nicht ;-)


    Lieben Gruss


    Cha-Tu

    Hahahah ......... tja, da müßte meine Seele wirklich schon völlig im Eimer sein! Hahahah


    Bin heute früh auch wieder bis morgen verkabelt worden, bin ja gepannt ob unter der Sotalol-Einnahme nun was positiveres nzu verzeichnen ist. Spürbare leichte Verbesserung würde ich beurteilen. :=o


    *:)

    Bella

    Korrigiere mich, aber hast du nicht mal geschrieben, dass deine ES nach einer sehr belastenden Lebensphase so häufig wurden?


    Ich weiß inzwischen, dass seelische Belastungen sie bei mir verstärken, was zur Folge hat, dass ich versuche, mich weniger aufzuregen und das geht inzwischen schon viel besser. Ich könnte sagen, dass in dieser Hinsicht die ES hilfreich für mich sind! Ich denke auch für dich, Mefju, könnte das zutreffen, denn immerhin hast du dich jetzt um deine Zähne gekümmert, trinkst nicht mehr viel und passt auf dich auf, wenn du Fieber hast! Das ist doch insgesamt eine positive Bilanz für dein zukünftiges, gesünderes Leben und in dem Sinne waren die ES durchaus hilfreich für dich, wenn du deshalb besser auf deinen Körper achtest.


    Andererseits kommen und gehen sie oft ohne erkennbaren Grund, und man versucht natürlich, jeder auf seine Weise, irgendwelche Zusammenhänge zu erkennen. Da gibts es schon Anhaltspunkte da und dort, aber ich mache immer wieder die Erfahrung, dass sie einfach oft da sind eben als Variante des Normalen oder meinetwegen auch im Sinne eine "schwachen Organs". Sowas hat ja fast jeder, denke ich.. Einer Bekannten von mir wird immer tagelang übel, wenn sie Probleme hat, da sind mir ES noch fast lieber.

    Ja Monika, das ist mitlerweile 7 Jahre her.


    Die Phase ist lange vergessen und gelöst, aber die ES sind täglich geblieben.:)z


    Ich habe aber auch schon seit früher Jugend hin und wieder damit zu tun gehabt, nur nicht ständig, eher Anfallsweise. Veranlagungssache?

    Zitat

    Ich habe aber auch schon seit früher Jugend hin und wieder damit zu tun gehabt, nur nicht ständig, eher Anfallsweise. Veranlagungssache?

    Also so viel ich weiß haben häufig Jugendliche damit zu tun und es nimmt mit dem Erwachsen werden ab.


    Aber ich leg mich da nicht 100% fest. Bin auch noch im Wachstum also schieb ich das gern in diese Schublade.


    Falls ich falsch liege kanns ja jemand verbessern. :-)

    Mich nähme Wunder, ob man die ES irgendwann plötzlich bekommt, oder ob man sie plötzlich zum ersten Mal so richtig wahrnimmt und sich zu ängstigen beginnt. Wenn man von einer "seelischen" Ursache ausgeht kann eigentlich nur das zweite zutreffen, ansonsten müssten sie ja wieder verschwinden sobald es besser geht.


    Meine störenden ES kamen ca. eine Woche nach so einem belastenden Ereignis (dies ist unterdessen drei Monate her). Welche haben tue ich aber sein 25 Jahren, das weiss ich mit Sicherheit (ich kann mich erinnern dass dies mal erwähnt wurde nach einem Belastungs-EKG). Auch habe ich immer wieder welche gespürt in den letzten 10-20 Jahren, aber ohne dass ich mir je Gedanken dazu gemacht hätte.


    Was ich aber nicht weiss: Waren es so viele wie jetzt (schätzungsweise 50 an guten Tagen, ein paar tausend an schlechten)?


    Warum interessiert mich dies? Ganz einfach: Wenn ich wüsste dass es heute nicht anders als in den letzten 25 Jahren ist dann hätte ich quasi den Beweis, dass man ohne jegliche Einschränkung damit leben kann.


    Aber so kommen immer wieder die Gedanken auf: Wird es noch schlimmer? Wird es eines Tages doch gefährlich? Autsch, was war denn das, das hatte ich so noch nie, war das jetzt gefährlich? und so weiter, ihr kennt dies vermutlich zur Genüge...


    Kennt ihr jemanden, bei dem (häufige) HRS auch über längere Zeit dokumentiert waren, und der plötzlich eines Tages davon Angst bekommen hat?


    Liebe Grüsse, Martin

    @ bella

    Ich bin in diesen Tread gegangen um dem Treadsteller Mut zu machen.


    na, ich ja eigentlich auch. Warum denn sonst. Also ich dachte, wenn man zu dem Schluss kommt, dass die Ursache "nur" psychisch ist, und nichts schlimmes organisches, würde einen das beruhigen. Ich will mit dieser Diskussion eigentlich niemanden unter Druck setzen oder zu sehr in Frage stellen. Ich weiß ja auch nicht, wie schlimm das jetzt direkt bei dir ist, und wie sehr dich das mitnimmt und so.


    Ich hab nur bei manchen den Eindruck, dass sie schon zu sehr auf solche Beschwerden fixiert sind, anstatt einfach mal zu leben. Damit wird der Leidensdruck doch nur größer.


    Ich weiß doch wovon ich rede...


    Bei mir war das komischerweise früher nicht so das Herz, dass mir Sorgen gemacht hat.


    Das waren andere Dinge, z.B. so ein starkes Ziehen in der Nasengegend, nach einer Op in diesem Bereich. Also, ich kann jetzt wirklich nicht mehr sagen, wie oft ich danach beim Doktor war. Das ist mri jetzt richtig peinlich, im Nachhinein. Da war gar nichts!


    Hat sich aber verdammt eklig angefühlt, das geb ich zu. Und das kann ich mir auch bei deinen Herzbeschwerden vorstellen, dass das nicht schön ist. Ich hab das doch auch!


    Sitz ich vorhin vor der Glotze, drückt das so komisch,und schlägt auch nicht ganz regelmäßig. NAja, und mir wärs schon lieber, wenn ich diese Beschwerden nicht hätte. Aber sie sind momentan nun mal da. Und es ist mir auch im Grunde egal.


    Und diese entspannte Haltung würde ich halt auch anderen wünschen, die sich da mehr reinsteigern. :)_

    @ Baschter

    Schön das du nun etwas einlenkst.


    Ich kann gut leben mit meinen täglichen mehreren tausend ES.... muß es ja. Ich habe auch keine Panik das ich tot umfalle oder einen Infarkt erleide, nur ignorieren kann ich sie nicht, ich spüre sie ja ständig, alle paar Sekunden.


    Klar gibt es auch mal "gute Tage" wo sich die Extraschläge nicht so heftig anfühlen, auch vermute ich, dass sie sich nach seelischer Belastung verstärken.


    Da sind wir uns dann jetzt ja einig, dass man versuchen sollte nicht dauernd in sich hineinzuhören und es einfach gelassener zu nehmen.


    Mehr wollte ich auch garnicht sagen.....


    Lieben Gruß

    Hallo,


    ich wollte mich auch mal hier einklinken und meine Geschichte erzählen. Ich habe das erste Mal mit 18 ES gespürt, ob die da erst kamen oder ob ich sie da erst gepürt habe, wer weiß. Jedenfalls folgten unzählige Arztbesuche mit Aussagen wie "das haben junge Menschen oft", "das ist normal" usw. Der Kardiologe meinte sogar "Machen Sie jetzt mal ein halbes Jahr Ausdauersport und wenn dann noch was ist, kommen Sie wieder. Ja für bestimmte Zeit haben micht die Arztbesuche auch immer beruhigt und dann musste ich wieder hin, zur Bestätigung, dass ich nicht gleich sterben muss. Ständige Pulskontrollen und Angstattacken waren an der Tagesordnung. Dann war ich schwanger und gleichzeitig ist mein Bruder mit 32 an Darmkrebs gestorben und ich sagte mir irgendwas musst du jetzt tun, von den Ärzten lässt du dich jetzt nicht abspeisen mit solchen Aussagen. Ich bin dann über Umwege zu einem chinesischen Großmeister gekommen, der nach der traditionellen chinesischen Medizin arbeitet und mich ganzheitlich betreut hat. Also sowohl den Körper behandelt, sondern auch die Seele und es wurde sehr viel besser.Jeden Tag bin ich dankbar dorthin gekommen zu sein. Vielleicht wär das für euch aucvh eine Möglichkeit.


    Liebe Grüße

    Das hört sich sehr interessant an.


    Vielen Dank für deine Idee.


    Leider bezweifel ich, dass ich in meiner Gegend so etwas in Anspruch nehmen kann.... hab davon noch nie etwas gehört.???


    Erzähl doch noch bisschen von deinen Erfahrungen mit der chinesischen Medizin, wenn du magst, würde mich schon interessieren!


    LG